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Kultur : Volks.Obst

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Eine unglaubliche Randnotiz am Wegesrand:

    „Die Schule ist wieder angelaufen.
    Das Schulobstprogramm aber nicht.
    Wer gedacht hatte, diesmal könnte es mit den für
    die Grundschüler kostenlosen frischen Obst- und
    Gemüseportionen in Thüringen mal pünktlich mit
    Schuljahresbeginn losgehen, der hat sich getäuscht.“

Eigentlich müsste sich der Springer ein Bild vor Ort machen, auf die Bäume mit Birne, Äpfel und Pflaume klettern, um zu sehen, ob die Früchte der Erleuchtung einfach nur zu hoch hängen.

Der August hat schon seine letzte Vorstellung. Man möchte den Monat und seine Freiluftveranstaltungen etwas übers Jahr aufteilen, um all die Erträge der Natur besser nutzen zu können.

Da hängen die Bäume im Jahr 2011 voll. Ganze Trauben von Äpfeln, Birnen und Pflaumen laden in Stadt, Land und Rand zum Pflücken ein. Doch wir steigen lieber durch die Fallobstgassen, um beim nächsten Aldi gutportioniert das Grüne und Blaue zu kaufen, was quer durch die Discountrepublik gerollert wurde.

Vögel und Insekten bedienen sich. Aber es würde doch sogar für den Menschen noch reichen. Doch Volks.Obst lässt sich nicht bildhaft bewerben.

http://kyf.net/freitag/img/volksobst.jpg

So wird ein Großteil der Früchte wieder verfaulen. Wir können uns das leisten, egal, ob Hartz4 oder Leistungsträger1.

Essensvernichter. Wir! Ganz grosses kulinarisches Kino. Bitte eine Birne vom nächsten Baum mitnehmen...







http://kyf.net/freitag/utb.php?d=31.08.2011
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