"Das Problem ist, dass kein Nahrungsmittel ausgeklammert werden kann." das sagt ein experte (vgl. spon-artikel von heute).
warum dann warnten und warnen deutsche institute vor tomaten, blattsalaten und schlangengurken? antwort: die erkrankten hatten diese vegetabilien oft gegessen.
doppelt seltsam ist dieser kurzschluss, bei dem von einer repräsentativen umfrage keine rede war, doppelt seltsam, weil in der vergangenheit rohe milch und fleisch die überträger waren.
so viel zur warnung deutscher stellen und zu den verwerfungen auf dem gemüsemarkt.
ursprungsregion für die seuche sei der hamburger raum. norddeutschland, heißt es meist. hamburg ist ein ballungsraum. das risiko in jeder hinsicht erhöht.
interessant ist aber auch die biologische herkunft des neuen erregers, der eine mixtur aus einem gängigen bakterium und einem bakterienstamm aus zentralafrika sein soll.
ballungsräume sind seit alters als übertragungsfelder bekannt. heute kommt die irre touristerei hinzu, die alles aus allen weltregionen anschleppt, von großen tieren und pflanzen bis zu unsichtbaren mikroben, die jede zollkontrolle passieren.
fazit:
es war und ist verantwortungslos, vor dem verzehr von rohgemüsen zu warnen, da es keine beweise für diese these gibt.
es ist aberwitzig, das grünzeug als überträger zu nennen, obschon in der vergangenheit mehrfach tierische produkte nachweislich mit ehec-keimen belastet waren und als überträger dingfest gemacht wurden.
statt alle erdenklichen maßnahmen gegen terrorgefahren zu treffen, besonders im flugverkehr, sollte die vielfliegerei als akkumulator unsichtbarer gefahren erkannt und ausgebremst werden.
da bekannt ist, dass deutsche ärzte es mit der händehygiene nicht besonders ernst nehmen, sollte allen kindern früh genug eingetrichtert werden, was sich gehört.