Empfehlung der Woche

Generation rechts?

Generation rechts?

Rüdiger Maas

Hardcover, gebunden

288 Seiten

24 €

Zur Empfehlung
THEATER DER WELT Chemnitz 2026

THEATER DER WELT Chemnitz 2026

Theaterfestival

Festivalzentrum: Spinnbaugarten

Vom 18. Juni bis 5. Juli 2026!

Zur Empfehlung
Das Los des Fremden

Das Los des Fremden

Brandt Andersen

Drama

USA 2025

104 Minuten

Ab 18. Juni 2026 im Kino!

Zur Empfehlung
Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus

Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus

Zeppelin Museum Friedrichshafen

Seestraße 22 | 88045 Friedrichshafen

Vom 22. Mai 2026 bis 4. April 2027!

Zur Empfehlung

Kultur : Das ei so bunte Hasenfest

Zum Kommentar-Bereich

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community.
Ihre Freitag-Redaktion

die buchladenkette thalia machte werbung mit dem wort "Hasenfest".

wörtlich: "Die schönsten Geschenke fürs Hasenfest".

gläubige christianer/innen fassen dies als beleidigung auf. und vom gesetz wissen wir, die religiösen gefühle sind sakrosankt.

eine pastorin empört: "Mich ärgert es, dass das Wort ,Ostern' einfach unterschlagen wird. Das Wort ,Hasenfest' gibt es nicht, das ist abscheulich, anbiedernd und gedankenlos".

ostern solle als auferstehung christi gefeiert werden.

und ein stadtdechant der katholischen kirche klagt über die zunehmende "Ent-Christianisierung des Landes".

die gereiztheit der klerikalen hat tiefere gründe. man sieht seine felle schwimmen - mit den austrittswellen der mitglieder. und macht sich nicht beliebter mit solcher aufgeregtheit, die von beobachtern als versuch zur bevormundung nach alter manier aufgefasst werden könnte.

unübersehbar ist die reaktion der klerikalen von neid gezeichnet. die mär vom eierbemalenden und eierbringenden osterhasen darf die legende von der auferstehung nicht in den schatten stellen. konkurrenzdenken auf seiten der historischen fruchtbarkeitserzählung.

das wort des jahres "glaubwürdig" wird einmal mehr arg strapaziert. die laut ihre empörung oder klage an die medien richten, ahnen wohl, dass ihre botschaft nicht glaubwürdiger ist als die vom osterhasen. bezeichnend, dass die medien den kummer der klerikalen in die amüsierte öffentlichkeit tragen.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.