h.yuren

die seen gehn unter

29.11.2011 | 09:19

Die Irgendwie-Philosophie

wer den markt beobachtet, weiß zu berichten, dass philosophie irgendwie in zu sein scheint. in den medien jedenfalls. es gibt sogar gleich 2 neue zeitschriften. in radio und fernsehen treffen sich die freunde der weisheit und treffen stets auf ein interessiertes publikum.

manche neulinge auf dem markt meinen irrtümlich, philosophen seien obendrein freunde der wahrheit. sie wissen nicht, dass die philosophie die jüngere schwester der theologie ist, der die wahrheit abhanden kam. ihr sind nur fragen geblieben.

natürlich sind auf dem markt alle fragen erlaubt, auch die nach den marktgesetzen und den sonderregelungen.

was den frischlingen auch nicht gleich klar ist, was aber die alten hasen im geschäft wissen, ist der fakt, dass die freunde der weisheit sich bewusst so nennen und es weit von sich weisen, weise zu sein.

sowas können sich nur gewiefte sophisten ausgedacht haben in klarer kenntnis der marktgesetze. anything goes, auf gut deutsch. und die verpackung ist alles. und: was drauf steht, ist nicht immer drin und umgekehrt.

frag mich was. ich weiß auf jede frage eine antwort, sagen die neuen philosophen. sie haben das glück erfunden. etwas glänzendes im licht.

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
tlacuache schrieb am 29.11.2011 um 09:47
Schon Polemon von Laodikeia sagte zu mir:
"Du bist keiner von den Sieben (Weisen) Zwergen, sondern ein Nichtsnutz".
Hernach nutzte ich meine Gaben Wassersojahamburger zu verkaufen.

Nach der 2. sophisterei musste ich mir eingestehen, auch dafür bin ich zu dumm, deshalb bin ich jetzt Herausgeber von
"Die Freunde der Weisheit" und habe das Glück (meine Schäfchen) gefunden...
h.yuren schrieb am 29.11.2011 um 20:13
tlacuache, deine biografische bilanz in sachen philosophastrei kann sich sehen lassen. so on.
h.yuren
Netzstützpunkt FC
Ort:
haddorf
Mitglied seit:
3 Jahre 0 Wochen
Zuletzt aktiv:
27.05.2012
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 299
Kommentare: 4084
Logbuch
09:18
Drulli hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:55
heyeohka hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:53
wahr hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:23
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
08:19
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG