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in den ländern des "arabischen frühlings" sind bei den ersten wahlen (wie jetzt in ägypten) die religiösen parteien mit deutlichem vorsprung vor anderen gruppen zum regieren bestellt worden.

das muster kommt mir doch irgendwie bekannt vor. in diesem unseren lande (so die formel des größten unserer kanzler) ist das wahlverhalten auffallend ähnlich, und das seit etzlichen dezennien.

zwei fragen drängen sich mir auf:

a) was verbindet die bevölkerungen zwischen oder und rhein einerseits und am nil andrerseits? klare antwort: der grad der aufgeklärtheit.

b) was bedeutet solch ein wahlverhalten historisch? klare antwort: ein großer teil der beiden bevölkerungen liebäugelt mit der theokratie der guten alten zeit und verrät so seinen wahren bewusstseinszustand.

fazit:

weder ägypten (tunesien, libyen etc.) noch teutschland ist mehrheitlich in der gegenwart angekommen. an weltoffenheit und zukunftsfähigkeit fehlt es fundamental an spree und nil. zu lobende länder würden anders wählen.

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