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Politik : Röttgens Rückzug

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die regierenden in berlin verkünden, in gorleben nicht mehr erkunden zu wollen, ob der salzstock fürs atomare endlager geeignet ist. das klingt zweckrational - vor den wahlen in einigen bundesländern.

schon rufen die in jahrzehnten schlechter erfahrung gefestigten atomkraftgegner: das ist nur ein taktisches spielchen. der erkundungsstopp ist kein ehrliches aus und vorbei, sondern bloß vorläufig. wenn ein zweites erdloch als mögliches atomklo der nation zur verfügung steht, soll gorleben weiter erkundet werden.

skeptiker sagen, röttgen halte in wirklichkeit an gorleben als endlager fest. das sei cdu-tradition seit albrecht. bloß nicht die experten hören, in diesem fall geologen, die das ehemalige salzbergwerk gorleben als endlager ablehnen müssten, weil es, wie das versuchslager im salzstock asse zeige, viel zu instabil sei.

vor allem der christlichen union verdanken wir die teuren atomkraftwerke im lande nebst zubehör. wider besseres wissen. allein die angst vor dem machtverlust durch die german angst ließ merkel einknicken nach fukushima. aber die irrationale linie der religiös unterfütterten machtpolitik wird nicht verlassen. wie achmedinedschad hält auch die kanzlerin an der urananreicherung fest. und röttgen spielt das spiel mit.

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