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ging gestern, am kältesten tag des jahrs, am see entlang, der weißen fläche mit den rätselhaften dunklen streifen wie breiten schleifspuren darauf. das waren die narben von rissen und sprüngen im eis, das unter hoher spannung stand. der druck zerbrach nicht nur die eisdecke, er rief auch klänge hervor, die selten zu hörende eismusik.

es war, als ächzte und stöhnte der see unter den hebeln und schrauben, die der frost nach sonnenuntergang immer fester anzog. die laute des sees unter der wucht der eislast erinnern an walgesang. mal ist es ein dumpfes glucksen nur. mal hört es sich an wie eine schwere kugel, die weithin übers glatte eis rollt; väterchen frost beim kegeln. mal stöhnt der see plötzlich diphtongisch auf wie ein englishman, dem jemand aufs hühnerauge tritt. und dann wird es droste-hülshoffs schaurig von den, wie vom eis und wasser gewürgten rufen der im see ertrunkenen.

weiß der see, so weiß und geknebelt er da liegt, etwa mehr als das meer und die pythia im dampf delphis, dass es dunkel, nur für kenner verständlich, ungutes zum schuldensumpf munkelt? kalt wars am in schüben aufjaulenden see.

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