eben verlautet in den kurznachrichten, eine stiftung werde sich um die erhaltung des kölner doms kümmern. das nationalheiligtum zu bewahren kostet jeden tag 30 000 €, heißt es.
man sieht dem gebäude an, dass es vor langer zeit konzipiert und ins werk gesetzt wurde. wie man weiß, dauerte es jahrhunderte, bis die türme in voller höhe in den kölner himmel ragten. die bomben des letzten kriegs setzten dem bauwerk arg zu, ohne es platt zu machen.
wenn mensch bedenkt, was die banken kosten, deren erhalt alle steuerzahler stiften, ob sie das gut finden oder nicht, ist die instandhaltung des doms ein schnäppchen.
nur schlapppe 11 millionen euro pro jahr braucht es, das weltkulturstück in ganzem glanz zu bewahren. fragt sich nur, für wen. eine investition in die zukunft ist der aufwand nicht. aber ein symbol für die rückwärtsrepublik. auch ein beweis.
vergessen wir nicht, wer der besitzer des baus ist. arm wie eine kirchenmaus, sagt das sprichwort, nicht: arm wie die katholische kirche in deutschland.