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wir essen zuhause nie fleisch, und ich lebe auch auf reisen vegetarisch. ich schätze diese ernährung bereits seit 20 jahren. ich kann mich nicht mehr genau erinnern, welches ereignis für meinen entschluss, kein fleisch mehr zu essen, ausschlaggebend war. aber es gibt viele gründe für eine vegetarische ernährung:
- als vegetarier esse ich nur solche nahrungsmittel, mit denen die erde alle menschen versorgen könnte.
- es ist leichter, geschirr abzuwaschen, das nicht mit fett von fleisch beschmiert ist.
- das gleiche gilt für wände und oberflächen in der küche.
- menschen, die kein fleisch essen, riechen angenehmer.
- es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die vegetarische ernährung viel, viel gesünder ist.
- vegetarisch zu leben ist billiger.
- auf ausgedehnten bergwanderungen ist eine vegetarische jause leichter zu tragen.
- fleischesser sind bestandteil eines schauderhaften systems der tierausbeutung.
- die versorgung der reichen mit fleisch geht mit praktiken einher, die die nahrungsgrundlagen und die umwelt der armen zerstören.
- vegetarisch zu kochen ist viel interessanter.
Dennis L. Meadows, Zukunftsforscher, Koautor von "Die Grenzen des Wachstums"
(Fortsetzung der Reihe Zitate)
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meine söhne mögen seit ewig zeiten das fleischessen nicht,
in praxis und theorie ... der ältere von ihnen hat nun schon vor jahren seine leidenschaft fürs kochen entdeckt, bedauerte aber trotzdem beim osterbesuch die vegetarischen beschränkungen beim festlich braten. vielleicht magst du ja verraten, was es gab, statt lämmlein-braten? |
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liebes lausemädchen, du musst als mutter etwas ganz falsch gemacht haben, wenn deine söhne zu 100% vegetarisch leben. nach einer neueren umfrage müsste einer der jungs für braten und wurst sein, statistisch. der ältere zeigt mit seinem bedauern die statistische tendenz zumindest an.
nu, für mich ist tendentiell jeder tag ein fest, weshalb der kalender kaum eine rolle spielt. ob ich arbeite oder ruhe, hat zudem nur tendentiell etwas mit der uhr zu tun. zu ostern konnte ich mal wieder nach langer pause "reis (gekocht) plus paprika mit champignons (aus der pfanne) genießen. das klingt vielleicht nicht so festlich. aber hier wie generell kommt es auf die würze an. meine beiden töchter passen auch nicht in die statistik. auch ich muss bei der erziehung was falsch gemacht haben. die jüngere is(s)t vegetarisch, die ältere nicht. |
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Die unsystematische Auflistung der Gründe ist sehr sympathisch. So leicht wie plausibel. So unhierachisch.
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dann war es doch richtig, dass ich nicht eingegriffen habe in die unsystematische reihe. ich überlegte nämlich, ob ich nicht die eine oder andere begründung besser weglassen sollte. wegen relativer belanglosigkeit.
aber du weißt ja, lieber rainer, dass wir die hierarchien und die bälle lieber flach haben. |
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ich weiß nicht, ob unser schul- und mathemeister dem äthanol abgeneigt war. aber nach der sphärischen trigonometrie, wo es um azimut und zenit z.b. ging, sprach er mal wegwerfend vom schnapsglashorizont und spatzenhirn mit blick auf gewisse leute. dich, hibou, kann er damit ganz gewiss nicht gemeint haben.
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mein vater pflegte als chemielehrer alkohol zu destillieren. "um mein krankes knie einzureiben", meinte er dann
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eh und mein mathelehrer genoss in den pausen halb milch, halb korn aus der glasflasche :-)) muss graesslich geschmeckt haben.....
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auwei, wenn das nicht ein mann vom fach wie dein vater tut, kann das üble folgen für die "knie" haben.
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es gibt/gab mathelehrer mit einem geschmack wie ein mülleimer, wa?
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wer, hibou, deine mathelehrer oder deine mülleimer?
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....vor zwanzig jahren war bei mir der auslöser vegetarisch zu leben: unter anderem der thunfisch, ein schönes tier. 1990 waren seine bestände zu 40 % reduziert; jetzt 2010 ist er zu 85 % ausgerottet, der schutz wird ihm weiterhin verwehrt. bis jetzt mag also gehofen haben, dass er noch da ist, denn ich aß gerne thunfischsalat....
die vernunft wird geleitet von: der erkenntnis, die einsicht. |
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zen-mu, danke für deinen erfahrungsbericht und deine haltung. die meisten menschen um uns rum in mittel-europa sind wie wir zum fleischessen erzogen worden. warum kriegen manche die kurve, die meisten aber nicht?
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Helder, magst du hier in diesem Eintrag ein klein wenig mit mir über Veggieismus zu plaudern, lamentieren, fachsimpeln was auch immer?
Der Eintrag ist raus aus der Freitag-Zeitschiene und man muss der Kommentarhechelei nicht frönen. Moggst? |
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lieber jetzt als gleich moggi, luggi. leg schon los!
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Also,...hmm...bin seit 1994 zum FischOvoLaktoVeggie geworden. Fisch war nach kurzer Zeit obsolet, weil ich die geräucherten Fischmaden einfach nicht akzeptieren wollte und konnte. Ist ja ekelhaft. Die armen Fische und Menschen.
Vorher war ich überzeugter...der Mensch braucht essenzielle Aminosäuren, und deshalb Fleisch-Propagandist...bis ich aufgrund einer persönlichen und depressiven Lage zu einer anderen Entscheidung gekommen bin. Hat mir gut getan. Wie bist denn du zu deiner Entscheidung einer Veggie-Lebensweise gekommen? Da gab es doch bestimmt auch auslösende Momente? Oder warst du von vorn herein in eine Veggiefamilie geboren? |
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nein, keine spur von veggiefamilge.
nachdem ich kochen gelernt hatte, verkrümelte sich das fleisch allmählich, ohne besonderen auslöser. hatte aber schon das eine oder andere stück über die veggieweltanschauung inhaliert, angefangen beim alten albert schweitzer und 'Warum ich Vegetarier bin' etc. dann gab mir meine jüngere tochter den letzten kick. sie war zu der zeit studentin und outete sich eines tages als vegetarierin. das gefiel mir, und ich wollte gleich weiter durch zur veganen lebensweise. das hielt ich nicht durch hier im outback. so lebe ich seit ca. 20 jahren zwischen vegetarisch und vegan. als einen der besten texte habe ich deschners "Für einen Bissen Fleisch" in erinnerung. bin seit kindesbeinen tierfreund. kaufe im bioladen. und halte die ökologie für die spitzendisziplin. das rote teufelchen ist auch nicht schlecht. aber der maulwurf gefiel mir besser. |
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hast du auch folgendes Phänomen beobachtet? Ich kann seit seit veggie in keinen Fleischerladen gehen, um Tierleichentheken mache ich einen großen Bogen, weil es penetrant riecht und stinkt. Auch wenn Fleisch usw. gekocht wird, es stinkt furchtbar.
Also Fisch war auch schnell vom Speiseplan verschwunden und Eier kurze Zeit später. Dann nur noch lakto(Käse), bei Milch und Butter ekelt es mich und seit halbem Jahr vegan. Trage keine Leder-, Fell- -hosen und -jacken, Schuhe ja. An Literatur habe ich ca. 1 m, querbeet. Meine Ausbildung zum Pharmareferenten hat mir sehr geholfen, viele Zusammenhänge bei der Ernährung zu verstehen. |
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ja, luggi, meine veränderte wahrnehmung habe ich auch bemerkt. z.b. als ich von bekannten zu einer familienfeier eingeladen war, bei der es u.a. rinderbouillon gab. ich konnte sie nicht löffeln, weil sie mir stank.
meine mutter hatte oft rindfleischbrühe gekocht und aufgetischt. damals war meine wahrnehmung eine andere. vielleicht ähnlich wie bei dir, hat bei mir sicher auch eine rolle gespielt, dass ich mal 10 jahre lang chemie unterrichtet habe. schuhe trage ich nur bei schnee-und-matsch-wetter. sonst sandalen. leider mit etwas leder. das nehme ich in kauf, seit ich meinen zeh mal mit harten plastikschuhen arg geschunden hatte. |
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Also ist die Sinnesveränderung allgemeiner Natur und der Grundsatz stimmt: Der Mensch ist was er isst.
Und wenn man weiß, wie etwas funzt, dann sieht man seine Ernährung nicht nur als Futterageproblem. Man wird auch insgesamt bewusster gegenüber anderen Dingen: Umwelt, Soziales, Ethik, Tierrechte, Partnerschaft, Tod usw., jedenfalls geht es mir so. |
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ja, so ist es, luggi. mensch ist, was er isst.
da ich aber nicht lebenslang vegan-vegetarisch war, habe ich die hoffnung, dass in zukunft immer mehr menschen merken, dass essen mehr ist als den magen füllen. abgesehen von dieser offenen tür der hoffnung beginnt für mich kultur erst, wenn die esskultur gegeben ist, das heißt die vegan-vegetarische. darum bloggte ich mal provokant mit dem titel: Vegan = human. |
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Genau Helder, wir geben die Hoffnung nicht auf.
Blöd ist nur, dass sich viele neue Erkenntnisse nicht durchsetzen. Schadwirkung von Cola auf Nervensystem und Knochen; Kropfbildung als Mangel von Vitamin A und nicht von Jod; die unsägliche Diskussion um die "Kalziumzufuhr" etc.. Sehr eigenartig finde ich die Warnung, dass bei Frauen mit veganer Ernährung die Regel ausbleibt. Was ich so als male von der Regel verstehe, wäre ich als Frau froh, wenn das passieren würde. Regel ausbleiben bedeutet doch nicht, dass kein Eisprung stattfindet. Und eine Deklaration der Ernährungswissenschaft als Wissenschaft akzeptiere ich nicht. Wissenschaft hat etwas mit Gesetzmäßigkeiten zu tun. Aber wahrscheinlich ist das wie mit der Werbewirtschaft, man muss sich selbst erfinden und seine Bedeutung wie eine Monstranz vor sich hertragen. Und sehen nicht, dass sie selbst in ihren Thesen gespalten sind. Deinen angeführten Blogbeitrag kenne ich. |
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wer in eine allgemeinbildende anstalt geht, muss auf jeden fall kochen und essen lernen. wenn nicht, kann er oder sie den rest ruhig vergessen.
so eine richtig verstandene materialistische bildung. aber die fachlehrer/innen können das nicht leisten, weil sie es selbst nicht gelernt haben. den ollen spruch non scholae sed vitae sollte mensch umbauen zu "leben lernen". das leisten unsere pisa-anstalten noch weniger als ein bisschen küche. weißt du denn schon, dass ich wie weiland illic für die abschaffung der anstalten bin? was sich so wissenschaft nennt oder einen lehrstuhl hat, ist die reinste willkür. etwa wirtschaftswissenschaft oder literaturwissenschaft oder theologie oder ... anthropologie. |
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Und Medizin? Also ich bin dafür, das nicht als Wissenschaft zu bezeichnen. Außer vielleicht etwas Anatomie bzw. Physiologie. Könnte man aber bei Biologie unterbringen. Der ganze andere Anhang, v.a. Pharmazie ist doch ein Witz und hat in der Wirkung doch mehr den Charakter einer Gaußschen Glockenkurve: Wenn folgende Bedingungen vorhanden sind, könnte sich folgendes Ergebnis einstellen, oder auch nicht.
Die Physiologie der Ernährung ist viel zu komplex und taugt nicht für einfache Erklärungsmuster. Siehe dazu auch deine angeführten Beispiele. |
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jetzt hätte ich fast gesagt, lass uns die krankenanstalten auch gleich mit abschaffen. wenn die medizinische wissenschaft keine ist und die krankenhäuser vor allem resistente keime züchten, schnell weg damit - bis auf die unfallstationen und die diagnose vielleicht.
in baden-baden hatte ein arzt, schüler freuds, glaub ich, eine praxis. das haus steht noch. der mann behandelte angeblich alle patienten so, als wären die physischen leiden/symptome sekundär. die psychischen leiden nahm er umso ernster. auch ein beinbruch hatte hauptsächlich psychische bedingungen. und der mann soll sehr erfolgreich gewesen sein. das erinnert mich an den psychologen, ordinarius in münster, der die verschiedenen analytischen schulen verglich und meinte, die vielfalt der theoreme spielte kaum eine rolle. die heilerfolge waren ähnlich. aber sag nichts gegen die gaußsche glocke. ich finde, das naturgesetz der bandbreiten wird nicht genügend beachtet. bei allem, was erlaubt, verboten oder schlicht getan wird, versuche ich mir immer die ganze bandbreite vorzustellen. beispiel ernährung. von vegan bis protein pur ist alles vertreten. wie lässt sich die verteilung zum positiven verändern? vorher natürlich noch die frage beantworten, warum ist die verteilung so, wie sie ist. |
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kannst du ruhig sagen und schreiben, wir sind ein frei-tagsland. Ich hab immer Kopfschüttelanfälle, wenn über unsägliche Krankheitsgeschichten berichtet wird. 20 Arztbesuche und keiner kann helfen. Am Ende heißt es dann oft: psychosomatische Störungen oder genetisch bedingt -> Bankrotterklärung der Medizin. Aber die wenigsten Ärzte ziehen es überhaupt in Betracht, dass falsche Ernährung Hauptauslöser der Übelkeiten ist. Als Beispiel nur mal Übersäuerung. Ich überprüfe mehrmals täglich bei mir die "Konsistenz" im Nackenbereich. Sobald Muskulatur und Bindegewebe steif werden, ist bei mir Alarm angesagt, weil ich weiß, dass dann wieder diffuse Schwindelmerkmale auftreten. Naja, z.Zt. etwas zuviel Kaffee. Aber ich weiß mir dann zu helfen.
Volle Akzeptanz meinerseits zur Gaußschen Glockenkurve. Aber da, wo sie hingehört. Sollte auch mehr als Illustration dienen. Wenn du ein Pharmakon nimmst, kann die Wirkung auch außerhalb der Glockenkurve liegen. "Mist, 5 Schmerztabletten und ich habe immer noch Schmerzen". |
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du kriegst kopfschüttelanfälle, luggi, und meine pkv hat einen "kopfschaden" bei sich selbst angegeben. hab nicht nachgelesen, was der münzer sich bei der prägung gedacht hat.
"20 Arztbesuche und ..." alle mitversicherten dürfen das mitbezahlen. die kosten im krankheitsunwesen galoppieren davon. und wir wissen, warum. das fängt bei der falschen ernährung an und hört nirgendwo auf. du mit deinem kaffee. verträgt sich das mit vegan? nach dem zeugnis meiner mutter mochte ich bereits als embryo keinen kaffee. sie trank ihn vorher und nach der schwangerschaft. ich hatte ihr den geschmack daran verdorben. wie viele liebe holländer/innen habe ich schon enttäuscht, weil ich es gar nicht zo gezellig vind mit een kopje koffie erbij. |
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"...du mit deinem kaffee. verträgt sich das mit vegan..."
Onkel Tchibo und Tante Eduscho haben mir hoch und heilig versichert, keine Tiere in den Röstprozess einzuschleusen. Oder sollten sie gelogen haben, wie so oft bei diesen großen Konzernen? Nichts ist unmöglich. Und eine burmesische Zibetkatze hat meine Kaffeebohnen vorher auch nicht gefressen. Aber ich denk drüber nach, seit Jahren. Mit Geselligkeit hast du natürlich recht - ist schwierig. Vor ca. 3 Tagen wurde die Statistik für Gesundheitskosten 2008 veröffentlicht - um das zu begreifen braucht man die volle Dröhnung an Schmerzmitteln oder bewusstseinserweiternde Substanzen. Für 2009 ist eine Steigerung von über 11 Prozent vorhergesagt. Der Wahnsinn findet kein Ende, denn er hat Methode. |
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luggi,
fürs neue outfit gleich fünf sterne so 'ne schürze hätt ich auch gerne. denn schon eine alte westfälische weisheit besagt: nur dem koch mit blauer schürze gelingt beim kochen feine würze. |
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lieber molli, ähm, luggi, du weißt, dass maulwürfe jede menge tiere, wenn auch sogenannte niedere, vertilgen. das bleibt auch dir nicht erspart, solange du überhaupt etwas zu dir nimmst.
die indischen dschainas woll(t)en das problem umgehen, indem sie selbst weder krieger noch bauer werden. im handel tun sie keinem tier etwas zuleide, wenn sie sehr achtsam sind. aber das ist eine mogelpackung. denn auch bei der ernte pflanzlicher produkte wie kaffeebohnen kommen etliche tierchen unter die räder, im wörtlichen und im übertragenen sinn. also, auch wenn onkel und tante tchibo hoch und heilig versprochen haben, dass keine fliege geröstet wird, es passiert irgendwann irgendwo. die absicht ist schon viel. viel mehr als gesinnungsethik kriegen wir nicht hin. die krankheitskosten steigen um 10 und mehr prozent im jahr. das ist doch das wachstum, das hochgelobte. was wollen wir mehr!? |
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Helder, wollen wir mal einen neuen thread/faden mit spezialisierter Überschrift beginnen? Hätte folgende Vorschläge:
- Übergewicht - Ernährungslügen - falsche Ernährung als Krankheitsursache - Ernährung und Verdauung aus physiologischer Sicht - Diäten (nicht die von Abgeordneten) - oder was du sonst noch so in Betracht ziehst Oder vielleicht gibt es noch eine andere Form des Dialogs, die ich augenblicklich nicht sehe. btw. Kathrin Zinkant (blau) scheint sich auch sehr intensiv mit dieser Problematik zu beschäftigen. |
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ja, luggi, nur zu. was hältst du von "Gewichtige Leut"?
wie bauen wir das blog? einzeln oder zweinzeln? abgestimmt oder legt einer den starttext vor? |
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Otto Krause,
Thema passt, wahrscheinlich kommt wie immer im Frühjahr der Zustandsbericht der Bundesregierung raus, wo dann übergewichtige Damen und Herren über die dicken Kinder schimpfen. Technisch folgender Vorschlag. neuer Blog bei dir; 2 Starttexte, ich schicke die meinen per Emil an deine Homepage (aber noch nicht heute), stellst ihn dann mit rein. Die zwanglose dialogische Form halte ich dann für angebracht, um sie in den Kommentarsträngen fortzusetzen. Wir könnten unterschiedliche Farben benutzen, damit der Dialog auch optisch sichtbar wird. Würde dir den HTML-Code senden. muss mich jetzt aber abmelden für ein paar Stunden |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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