Der schwedische Staatskonzern Vattenfall hat Anträge auf Planfeststellungsverfahren für fünf neue Braunkohlegruben in der Lausitz gestellt. Etwa 3500 Menschen sollen ab 2030 zusätzlich umgesiedelt werden. Dies bestätigte Vattenfall-Sprecher Boo Ehlin gegenüber schwedischen Zeitungen. Die Umweltorganisation Greenpeace mahnte im schwedischen Auslandsradio alternative Entwicklungs-Möglichkeiten für die Lausitz an. Ziel müsste die Umstellung des Energiesystems in Deutschland ebenso wie in Schweden sein, hin zu mehr Klimaschutz und dem Erhalt von alten Kulturlandschaften. (Sverigesradio)