Jan Jasper Kosok

Berufsjugendlicher

15.04.2011 | 12:10

Video: Till Kreutzer - Geistiges Eigentum vs. Kreativität 2.0 #rp11

Till Kreutzer von irights.info hielt gestern auf der re:publica 11 einen hervorragenden Vortrag über die Probleme und Herausforderungen der aktuellen Urheberrechtsdebatte. Eine warme Empfehlung.

 

JJK

 
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Kommentare
Streifzug schrieb am 15.04.2011 um 12:14
Hallo JJK, wie kann man Text um ein Video fließen lassen? Bisher knallt es mir alle Formatierungen raus.
Jan Jasper Kosok schrieb am 15.04.2011 um 12:21
Hab ich bis dato auch noch nicht hinbekommen. Der Editor nimmt so einiges raus. Meistens muss man dann hintenrum hacken, wenn es nicht anders geht. Aber das kannst Du (leider) hier nicht. (;

Liebe Grüße,

JJK
Streifzug schrieb am 15.04.2011 um 12:34
... schön :| ...
Jan Jasper Kosok schrieb am 17.04.2011 um 15:39
Geht. Mühsam ernährt sich uswusf. Alles wird gut.
Ullrich Läntzsch schrieb am 15.04.2011 um 15:28
Der große Irrtum von Till Kreutzer ist folgender:
Ausgehend von der scheinbar richtigen Feststellung - Kreativität entsteht mehr denn je auf der Grundlage vorbestehender Schöpfungen – übersieht er, das war 1. Immer schon so; und 2. Copy&paste mit schöpferischer Qualität zu verwechseln zeigt nur eines, von wahrer Kunst hat Till Kreuzer nichts verstanden.
ebertus schrieb am 16.04.2011 um 11:21
Nun,

von "wahrer Kunst" verstehen wohl die Wenigsten von uns mehr als wenig, aber darum ging es nach meinem Eindruck bei diesem Vortrag höchstens peripher.

Die technischen, die rechtlichen, die gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge und die daraus ableitbaren, aktuellen sowie zukünftigen Weiterungen, das kam bei mir an.

Aber vielleicht habe ich das auch nicht richtig verstanden....
Ullrich Läntzsch schrieb am 16.04.2011 um 13:52
Okay, es geht auch kleiner, aber es bleibt doch das Problem, auf das ich hinaus will:

Wer statt selbst wirklich Eigenes zu schaffen aus Versatzstücken anderer per copy&paste glaubt gleichberechtigt über Rechte zu verfügen wie sie aus originärem Schaffen erwachsen der irrt in seinen Voraussetzungen.

Das auch originäres Schaffen auf fremder geistiger Produktion aufbaut ist etwas anderes.

copy&paste plus Kenntnisse von Programmen, mit deren Hilfe dann ohne jegliche Kreativität das Urprodukt aufgemotzt werden kann - sorry dies -um ein Beispiel aus der Musik zu nehmen - schallt heutzutage aus allen Hitparaden. Gähnend langweilig! - und würde man den Erzeugern die Urbeats wegnehmen - es bliebe nichts.

So ließen sich so gut wie alle Genres durchdeklinieren.

Am traurigsten: der sogenannte Kunstmarkt!
ebertus schrieb am 16.04.2011 um 18:21
OK, akzeptiert, die etwas kleinere, natürlich subjektive Sicht.

In der Sache selbst jedoch darf ich nachlegen, gerade aus Sicht der wissenschaftlichen Rezeption. Als hobbymäßiger Altersstudent der brotlosen Künste (Kulturwissenschaften) lese ich viel, habe mit Fußnoten und Querverweisen zu kämpfen, muss schon mal den aufgezeigten Nebenpfaden folgen, komme dabei unter Umständen gar zu neuen Ufern.

Kaum jemand erfindet das Rad von Grund auf neu; niemand ! Das Entscheidende, und hier bin ich wieder bei den Beispielen von Till Kreutzer ist doch nicht der Eureka-Effekt:

"I have found" - kreativ und beinahe aus dem Nichts.

Substantiell sind die Quellenangaben, wie in jedem guten Open Source Modell gefordert, die nur von Blaublütlern - wie wir ja kürzlich lernen konnten - eben mal vergessen werden.

Die Beurteilung dessen, was dann ggf. an Kunst "hinten raus kommt" ist und bleibt sehr subjektiv und wie letztens hier bei einer Diskussion um das Kunstwerk der "pissenden Petra" von mir konstatiert, gibt es dafür, für "wahre Kunst" keine allgemein akzeptierte, verbindliche Skala. Von "langweilig" über "schmuddelig" bis "verbieten, verbieten" darf da gern durchdekliniert werden.
Jan Jasper Kosok
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