Empfehlung der Woche

Generation rechts?

Generation rechts?

Rüdiger Maas

Hardcover, gebunden

288 Seiten

24 €

Zur Empfehlung
THEATER DER WELT Chemnitz 2026

THEATER DER WELT Chemnitz 2026

Theaterfestival

Festivalzentrum: Spinnbaugarten

Vom 18. Juni bis 5. Juli 2026!

Zur Empfehlung
Das Los des Fremden

Das Los des Fremden

Brandt Andersen

Drama

USA 2025

104 Minuten

Ab 18. Juni 2026 im Kino!

Zur Empfehlung
Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus

Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus

Zeppelin Museum Friedrichshafen

Seestraße 22 | 88045 Friedrichshafen

Vom 22. Mai 2026 bis 4. April 2027!

Zur Empfehlung

Kultur : Der Voyeur hat's nicht schwör

Zum Kommentar-Bereich

Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community.
Ihre Freitag-Redaktion

Liebe Leser,

ich habe natürlich lange darüber nachgedacht, ob ich diesen Blog schreiben soll. Aber dann hat der Boulevardfreund in mir die Oberhand behalten. Wie so oft ... Ich habe mein Gewisse mit dem Gedanken beruhigt, dass die meisten unserer Leser über 18 sind, also volljährig, also durchaus in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Es geht um Sahrah Wagenknecht und ihren Mann. Ralph Thomas Niemeyer. Sie kennen wir ja schon. Also ich meine, wir hatten hier auf freitag.de einige interessante Debatten über diese ungewöhnliche Politikerin. (Eine Überblick finden Sie hier) Ihr Mann dagegen spielte bei uns bislang kaum eine Rolle. Warum auch? Ich erinnere mich an die Boulevardgeschichten aus der Zeit ihrer Heirat, ich habe eine dunkle Ahnung, dass er irgendeine Art von Kapitalberater ist, nun gut, das genügt für ein kurzes Augenbrauenzucken, angesichts der vergleichsweise rigiden Überzeugungen seiner Frau. Aber das geht mich alles nichts an.
Bis ich vor wenigen Minuten bei Spiegel Online den Bericht über Ralph Thomas Niemeyers Blog gelesen habe.) Jetzt geht mich Wagenknechts Mann zwar immer noch nichts an. Aber jetzt finde ich ihn lustig. SPON erzählt nämlich, was für sonderbare und komische Dinge Niemeyer von seinem irischen Wohnort für die Nachwelt festhält, vornehmlich natürlich über sein Leben mit Sahrah.

Jetzt kann man sich natürlich fragen, ob es Aufgabe der Presse ist, die Leute vor sich selbst zu schützen und den Mantel des gnädigen Schweigens über Niemeyer und seine Selbst- und Ehedarstellung zu decken. Ich bin überhaupt nicht dieser Meinung.

SPON scheint jedoch hin und hergerissen zu sein. Denn einerseits zitiert das Medium lustige Stellen aus Niemeyers Blog (Spitznamen für Sarah etwa oder Eindrücke von ehelichen Politdebatten). Andererseits sucht man vergeblich nach einer Verlinkung. Egal. Googlen Sie sich durch. Hier ein Fundstück.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.