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Liebe Leser,
ich habe natürlich lange darüber nachgedacht, ob ich diesen Blog schreiben soll. Aber dann hat der Boulevardfreund in mir die Oberhand behalten. Wie so oft ... Ich habe mein Gewisse mit dem Gedanken beruhigt, dass die meisten unserer Leser über 18 sind, also volljährig, also durchaus in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.
Es geht um Sahrah Wagenknecht und ihren Mann. Ralph Thomas Niemeyer. Sie kennen wir ja schon. Also ich meine, wir hatten hier auf freitag.de einige interessante Debatten über diese ungewöhnliche Politikerin. (Eine Überblick finden Sie hier) Ihr Mann dagegen spielte bei uns bislang kaum eine Rolle. Warum auch? Ich erinnere mich an die Boulevardgeschichten aus der Zeit ihrer Heirat, ich habe eine dunkle Ahnung, dass er irgendeine Art von Kapitalberater ist, nun gut, das genügt für ein kurzes Augenbrauenzucken, angesichts der vergleichsweise rigiden Überzeugungen seiner Frau. Aber das geht mich alles nichts an.
Bis ich vor wenigen Minuten bei Spiegel Online den Bericht über Ralph Thomas Niemeyers Blog gelesen habe.) Jetzt geht mich Wagenknechts Mann zwar immer noch nichts an. Aber jetzt finde ich ihn lustig. SPON erzählt nämlich, was für sonderbare und komische Dinge Niemeyer von seinem irischen Wohnort für die Nachwelt festhält, vornehmlich natürlich über sein Leben mit Sahrah.
Jetzt kann man sich natürlich fragen, ob es Aufgabe der Presse ist, die Leute vor sich selbst zu schützen und den Mantel des gnädigen Schweigens über Niemeyer und seine Selbst- und Ehedarstellung zu decken. Ich bin überhaupt nicht dieser Meinung.
SPON scheint jedoch hin und hergerissen zu sein. Denn einerseits zitiert das Medium lustige Stellen aus Niemeyers Blog (Spitznamen für Sarah etwa oder Eindrücke von ehelichen Politdebatten). Andererseits sucht man vergeblich nach einer Verlinkung. Egal. Googlen Sie sich durch. Hier ein Fundstück.
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Dass Frau Wagenknecht mit ihm verheiratet ist, zeigt ja, dass sie Politik und Privates durchaus trennen kann und vielleicht auch noch Humor hat. Ich stelle mir ihre Diskussionen sehr lustig vor.
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Sie sind offenbar sehr optimistisch und menschenfreundlich, lieber SD. Das spricht für Sie.
Ihr JA |
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Gründet sich nicht das Weltbild eines jeden Linken auf Optimismus und Menschenfreundlichkeit? Schön wäre, wenn Frau Wagenknecht jetzt auch zu bloggen beginnt und über ihren Ehemann lästert. Ich muss mir direkt mal die Web-Adresse sichern.
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@Sebastian Dalkowski
Schön wäre, wenn Frau Wagenknecht jetzt auch zu bloggen beginnt und über ihren Ehemann lästert. Ich kenne Frau Wagenknecht nicht, persönlich schon gar nicht und über die Medien auch nur lückenhaft. Ich hoffe aber, sie hat menschliches Format genug, dies nicht zu tun. Ciao Wolfram |
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So manche kluge Frau hat einen dummen Mann. Da ist Sarah gewiss nicht allein.
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Der Begriff der Salonkommunistin kommt ja nicht völlig grundlos.
Wasser predigen, Wein saufen. Da ist sie zwar nicht die Einzige, aber hier fällt es eben besonders auf. www.welt.de/print-welt/article368753/Haftbefehl_wegen_Fluchtgefahr_gegen_Politikergatten.html Es ist nun ja nicht so, als hätte der Gatte der Roten Zora keine Geschichte. Kapitalanlage-Betrug hatte er ja wohl auch schon hinter sich. |
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Diese Geschichte kannte ich gar nicht.
Das ist natürlich nicht so lustig: Ein falscher Leonardo für einen getarnten Stern-Reporter? Oje. Na ja. Jetzt sitzt er in Irland und träumt von seiner "Stalinistin" (Achtung: wörtliches Zitat) |
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schrieb am
31.01.2010 um 16:57
Das ging damals lang und breit durch die Presse, zumal es ja nicht der erste Stunt von ihm war. Diese strikte Trennung von Job und Privatleben nehme ich Frau Wagenknecht auch nicht ab. Herr Niemeyer war nun wirklich nicht arm und es wäre schon sehr sonderbar, wenn das völlig an Frau Wagenknecht vorbei gegangen wäre. Und wenn dem so ist, disqualifiziert sie das erst recht. Es ist schon amüsant, dass sie mit einem Mann der Sorte verheiratet ist, gegen die sie in allen Talkshows zu Felde zieht.
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Wirklich erhellend, wie viele große Komiker beim Freitag versammelt sind :)
Dann werd ich mich mal weg-lachen. |
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Doch. Das ist lustig. Absurd komisch.
Das Sarah keine passende Antwort für Ihren Gatten hatte, dass mag ich auch nicht glauben. Das stimmt was nicht in der Ehe. |
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"Am liebsten ist mir, wenn meine Frau, um mich aufzumuntern, etwas poilitisches sagt."
Diese Aussage erinnert mich entfernt an den Film "Ein Fisch namens Wanda". Da war es nur umgekehrt. Wanda zu Archie: "Sag irgendwas russisches!" |
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Ja, da haben Sie absolut Recht. Das hatte ich in seiner ganzen Größe eben gar nicht erkannt. Toll!
Danke, dass Sie mich noch einmal darauf aufmerksam gemacht haben. Das hat sozusagen Kult-Charakter. Das sollte man sich aufbewahren und an die Wand hängen. Auch in Variationen sehr dankbar: "Schatz, sag mal was Politisches" |
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schrieb am
31.01.2010 um 17:21
Nun
Vielleicht ist es ja was Sexuelles? Wissen wir hier, was ihn triggert, was seine Begierden sind, was sich in seinem Kopf abspielt, wenn sie etwas Politisches sagt? Möglich, dass es sich dabei um Gewaltfantasien handelt. Vielleicht ist es der Beginn eines lustvollen Spiels. Schatz, sag was Politisches. Und Schmuppdiwupp - RT Niemeyer begibt sich in die Rolle des Gefangenen im Stasigefängnis - der Willkür seiner Sarah (Jetzt in einer schneidigen Uniform, die ihre Vorzüge, sofern vorhanden, noch betont) ausgeliefert, degradiert zu ihrem Spielzeug. Er - der ungezogene ertappte Klassenfeind, sie, die gute und ehrenhafte, fast klinisch reine Vertreterin einer gerechten Welt, der er sich nun zu beugen hat. Schatz, sag was Politisches. Ja - in diesen kleinen Worten können große Gefühle verborgen sein. So - und gleich schreiben wir das gemeinsam als eine Titelstory für die BILD. |
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für JA zur täglichen Anwendung:
(allmorgendlich vor dem Spiegel oder so) "Schatz, sag mal was Politisches" Das sollte er sich aufbewahren und an die Wand hängen. |
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Dass er sich selbst Schatz nennt, kann ich mir sehr gut vorstellen.
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...
Das glaub ich jetzt alles nicht. Solche Phantasien hatte ich neulich mal ! Schaut sie euch doch mal an ... Ich bin nicht so sicher, dass sie Beruf und Privat so einfach trennen kann.... |
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Und schon ist man mittendrin im Getratsche. Das Niveau steigt.
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Also ich finde es gut, dass sich der Freitag auch mal solch eines Themas annimmt. Neulich gab es ja schon mal einen Beitrag über Brangelina. Warum sollen denn nur die Leute über Klatsch schreiben, die es nicht (lustig) können, also Bunte, etc.?
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@Sebastian Dalkowski
Also ich finde es gut, dass sich der Freitag auch mal solch eines Themas annimmt. Dagegen ist nichts zu sagen. Nur, das Informationsmaterial, das bislang auf dem Tisch liegt, besteht aus Äußerungen von Niemeyer und Informationen über Niemeyer. Sollte es nicht stutzig machen, daß Niemeyer in Irland lebt, seine (noch nicht von ihm geschiedene ) Frau dagegen in Berlin? Ciao Wolfram |
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Politik in Deutschland
Englisch für Dummies Ehrenwort nach Mafiamanier Vögeln mit dem Klassenfeind Wo soll das noch hinführen? |
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schrieb am
31.01.2010 um 18:07
Nein - das sind dann Abtrünnige, quasi Linksliberale. Sie haben die reine Lehre verraten und liegen mit dem Kapital und der westlichen Dekadenz im Lotterbett.
So! |
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schrieb am
31.01.2010 um 19:15
Ach HoppelPoppel, das eine geht, das andere nicht.
Zuende mein Links-Rechts-Gedicht! |
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@HoppelPoppel
"Mein Vater sagte früher immer: Kind, wenn du einen Kapitalisten heiratest, bringe ich mich um. Wenn du einen Amerikaner heiratest, bringe ich dich um." Ganz schön heftig! :-) Es passt sicher nicht ganz, ging mir aber bei der Lektüre sofort durch den Kopf: Als ich als 13-14-Jähriger anfing fast nur noch Popmusik schwarzer InterpretInnen zu hören und mein Zimmer mit deren Fotos tapezierte, schimpfte mein Vater: "Fehlt nur noch, dass Du später eine schwarze Frau heiratest." Und was habe ich gemacht? Ich habe einen Mann (weiß) "geheiratet" ... ;-) Das Leben kann so überraschend sein :-) Dass mein älterer Bruder tatsächlich eine schwarze Frau heiratete (er ist von ihr und von 2 weiteren Frauen inzwischen geschieden) hat meinen Vater dann nicht mehr wirklich schockiert :-) Gruß Blogger |
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Korektur
Das kommt davon, wenn man in mehreren Internet-Foren parallel schreibt :-) Hier bin ich natürlich nicht "Blogger", sondern "SexPower". Entschuldigung, HoppelPoppel! |
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Der Autor dieses Blogs in seinem Standard-Interview vom 27.01.10: „… und gleichzeitig stelle ich fest, dass wir weniger Texte haben, als ich gerne hätte, die sich mit Inhaltlichem beschäftigen. Immer, wenn wir aber so einen Text finden, wird es dadurch belohnt, dass wir ihn produzieren und auf die Startseite bringen. Unsere Community soll sich auch dahingehend entwickeln, dass sie bemerkt: Wenn ich hier inhaltlich schreibe, werde ich besonders willkommen geheißen.“
Herzlich willkommen! |
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Nur, weil ein Thema unterhaltsam ist, muss es ja noch lange nicht inhaltslos sein. Ich lese lieber einen gutgeschriebenen Text über Brangelina & Co, als einen schlechtgeschriebenen über Gesundheitspolitik, Afghanistan oder was auch immer.
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Oha. Erwischt.
Was nun? Ich schreibe hundertmal in mein Aufgabenheft: Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen (nur gute) |
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Ich meinte doch niemanden konkret und auch keinen konkreten Text, sondern nur ganz allgemein. Was zählt, ist, dass der Text gutgeschrieben ist. Dann ist das Thema fast zweitrangig.
Also: Ich fordere Lach- und Klatschgeschichten im Freitag. Im "Alltag" müsste da doch noch Platz für sein. |
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@ Sebastian Dalkowski
"Ich lese lieber einen gutgeschriebenen Text über Brangelina & Co, als einen schlechtgeschriebenen über Gesundheitspolitik, Afghanistan oder was auch immer." Sie/Du und 95% der Leute. |
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Untersteh dich, mich zu siezen. Soweit kommt es noch.
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schrieb am
31.01.2010 um 19:19
Dekor mit merdeister!
Ich studiere Prominent, Taff, Brisant und: RTL Explosiv. Da kommt der Inhalt halt zusammen. Alles andere ist lesen, und zwar Bücher. |
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@Sebastian Dalkowski
Nur, weil ein Thema unterhaltsam ist, muss es ja noch lange nicht inhaltslos sein. Ich lese lieber einen gutgeschriebenen Text über Brangelina & Co, als einen schlechtgeschriebenen über Gesundheitspolitik, Afghanistan oder was auch immer. Dem kann ich, allgemein gesehen, nur zustimmen. Speziell jedoch: Mir kranzelt es die Zehennägel auf, wenn ich hier lese, wie Tratsch über das Privatleben von Leuten breitgetreten wird, die dies nicht breitgetreten haben wollen. Du merkst den Unterschied? Irgendwelche Filmsternchen lieben es, wenn über sie, egal wie, berichtet wird, weil das ihre Popularität und damit ihren Marktwert steigert. Laß es mich mal von der anderen politischen Seite her beleuchten, nur so als Beispiel. Vorbemerkung: Ich bin politisch gesehen kein Parteigänger von Frau Merkel, gelinde gesagt. Wenn aber jemand (wie oft geschehen, auch von Leuten, die ich sonst schätze) öffentlich über die körperlichen, oder sagen wir es knallhart: sexuellen Qualitäten von Frau Merkel herzieht, dann wird mir schlecht. Kein Schwanz hat sich seinerzeit über die körperlichen Reize von Kiesinger oder Kohl ausgelassen. Doch, über Kohls Figur ist viel gespöttelt worden, aber nicht im Hinblick auf seine sexuelle Attraktivität. Bei Frau Merkel finde ich das immer und immer wieder. Pardon, es ist zum Kotzen! Ciao Wolfram |
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@Jakob Augstein
Oha. Erwischt. Was nun? Ich schreibe hundertmal in mein Aufgabenheft: Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen Du sollst keine Witze machen (nur gute) In der Tat. Schlechte Witze sind so ziemlich das Unlustigste wo gibt. Ciao Wolfram |
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@Sebastian Dalkowski
Ich meinte doch niemanden konkret und auch keinen konkreten Text, sondern nur ganz allgemein. Was zählt, ist, dass der Text gutgeschrieben ist. Dann ist das Thema fast zweitrangig. Dann ist das Thema zweitrangig, in der Tat. Das gute alte Wiener Feuilleton lebte davon, daß es seine Autoren verstanden, aus ganz banalen Vorfällen interessante Geschichten zu zaubern und anregende Gedanken zu formulieren. Nur - das muß dann auch passieren. Sonst ist es wirklich nur Klatsch. Ciao Wolfram |
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Dieses exotische Pärchen Wagenknecht & Niemeyer verdienen unsere Aufmerksamkeit.
Gerne würde ich auch mehr wissen, welcher Spürhund vom STERN denn den Bilder-Deal machen wollte. Und ob er vom Verlag auch mit entsprechenden Mittel ausgestattet wurde. Wie verkauft man denn solche Bilder? Die Nummer ist schon grotesk. Dachte sich Herr N. wohl auch. Dann: "Oh,ich rufe mal beim STERN an.Ob die noch was brauchen für die Chef-Etage. Den Kujau haben die damals ja auch bezahlt." Großartig. Was für ein Geniestreich. Und das viele Geld? Was wollte er mit der Beute? |
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schrieb am
31.01.2010 um 17:38
Er wollte Irland kaufen und einmauern - für seine kleine Stalinistin. Das weiß ich aus einer absolut honorigen Quelle.
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Das ist natürlich lanciert, in der Hoffnung einen Blumentopf damit zu gewinnen.
1. Vor allem hätte Trägerrakete-Ernie doch nicht für einen heissen Krieg bezahlen müssen. Da bekommt er doch bestimmt 3.-€ pro Tag. Und wäre auf einem weissen Schimmel durch die Fronten geritten und hätte seine üagF in der Nähe Magdeburg mit seinem Bügeleisen am Ohr überrascht. 2. Wenn Trägerrakete-Ernie wirklich üagF aus der Reserve hätte holen wollen (also doch noch Reserven, ansonsten LOCKT man nämlich einen Kontrahenten! Einen Mitkämpfer HOLT man), wäre ihm das bei den vielen „hätten wir..“ und „dann wärt ihr nämlich...“, schon gelungen. Mit einem Einfachen „wenn aus meinem Körper ein Funkenstrahl träte, und in meinem Kopf Schiessbaumwolle sich befände, wär ich eine Trägerrakete“ hätte er gewonnen! 3. Auch üagFs dubiose Äusserung „..hätte man das Neue Ökonomische System wirklich angewandt..“ klingt, ich kann mir nicht helfen, nach „Geheimwaffe“. Und so was hätte keine Beziehung ausgehalten. Abgesehen davon hätte üagF nur noch mit Propeller im Dutt und einer lustigen Clowntrompete zu Parteisitzungen gehen können. Ansonsten finde ich das auch eine normale Liebesbeziehung in der man sich auch mal andere Namen gibt. |
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@Beste Einrichtung
1. Vor allem hätte Trägerrakete-Ernie doch nicht für einen heissen Krieg bezahlen müssen. "Trägerakete Ernie" bitte, mit ohne Doppel-r. Das war ein (im übrigen gelungener) Wortwitz von Niemeyer. Ciao Wolfram |
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Also: Entweder bin ich hier die einzige Blöde oder die einzige Hellsichtige. Leute, das sieht doch nach einem dicken, fetten Fake aus.
Schon der Text ist in die Richtung angelegt. Er schreibt doch sonst ganz ordentliche Sachen. Er zitiert sogar einmal Karl Marx und zwar zustimmend. Warum verlinken sie es denn nicht. Außerdem ist der Blog - so scheint es wenigstens - stillgelegt. Das ist ein weiterer Versuch, die Wagenknecht zu diskreditieren. Thats all. Oder Jakob Augsteins Blogbeitrag ist auch so gemeint. Kann das sein? |
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schrieb am
31.01.2010 um 17:46
Wieso diskreditieren? Frau Wagenknechts Pech ist eben, dass ihrem Gatten nachgwiesen wurde, dass er ein Gauner war (ist?). Seine Verurteilung war ja kein Fake, sondern rechtskräftig.Das ist doch das eigentlich Schrille. Weniger schrill wäre es übrigens, würde Frau Wagenknecht nicht bei jeder Gelegenheit mit der moralischen Keule rumfuchteln. So aber wird die Story natürlich immer mal wieder hervor geholt. Es bleibt eben ein fader Beigeschmack.
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@Magda
"Das ist ein weiterer Versuch, die Wagenknecht zu diskreditieren. Thats all." Ich kann Deine Vermutung zwar (noch) nicht beweisen, aber für mich stinkt die Geschichte auch schwer nach "Rufmord"; da bin ich ganz bei Dir! Beste Sonntagsgrüße SP |
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@Wildcard
"Seine Verurteilung war ja kein Fake, sondern rechtskräftig.Das ist doch das eigentlich Schrille. Weniger schrill wäre es übrigens, würde Frau Wagenknecht nicht bei jeder Gelegenheit mit der moralischen Keule rumfuchteln." Also Frau Wagenknecht soll anderen weniger mit der Moral kommen, weil ihr Mann straffällig geworden ist? Sie selbst ist ja wohl nicht in den Fall involviert, sofern ich das richtig verstanden habe. Komisch, da fällt mir doch der Begriff Sippenhaft zu ein. Fader Beigeschmack fürwahr. |
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schrieb am
31.01.2010 um 20:25
Ja, die Sache mit der Sippenhaft - die lese ich aus linker Hand wie aus rechter.
Wer weiß schon, ob sie involviert ist. Vielleicht nicht direkt, dafür aber durch die Inkaufnahme eines wirtschaftlichen Vorteils. Das kann niemand so genau wissen. Dabei weiß nun mal jedes Kind, wie das ist - mit den Steinen und dem Glashaus. |
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schrieb am
31.01.2010 um 22:03
@ Titta
Sippenhaftung, die gibts. Aber nicht Sippenhaft. Alte Gremliza-Regel. |
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@Rainer der Kühne
Bin froh, daß ich mich da nicht so mit auskenne, ehrlich gesagt. |
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@ den kühnen Rainer:
Ist doch klar - da sitzt dann die ganze Sippe in Haft. Das ist ein bißchen so wie Weihnachten, glaube ich. |
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@Magda
Also: Entweder bin ich hier die einzige Blöde oder die einzige Hellsichtige. Letzeres. Das ist ein weiterer Versuch, die Wagenknecht zu diskreditieren. Sowieso. Ciao Wolfram |
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@Wildcard
Wieso diskreditieren? Frau Wagenknechts Pech ist eben, dass ihrem Gatten nachgwiesen wurde, dass er ein Gauner war (ist?). Seine Verurteilung war ja kein Fake, sondern rechtskräftig.Das ist doch das eigentlich Schrille. Weniger schrill wäre es übrigens, würde Frau Wagenknecht nicht bei jeder Gelegenheit mit der moralischen Keule rumfuchteln. So aber wird die Story natürlich immer mal wieder hervor geholt. Es bleibt eben ein fader Beigeschmack. Wildcard, so schlicht habe ich dich noch nie erlebt, im Gegenteil. Ich nehme mal an, du weißt über das Privatleben der Eheleute Wagenknecht/Niemeyer soviel wie ich, nämlich nichts. Richtig? Ciao Wolfram |
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@Titta
Also Frau Wagenknecht soll anderen weniger mit der Moral kommen, weil ihr Mann straffällig geworden ist? Sie selbst ist ja wohl nicht in den Fall involviert, sofern ich das richtig verstanden habe. Komisch, da fällt mir doch der Begriff Sippenhaft zu ein. Fader Beigeschmack fürwahr. Ach, was wären wir ohne die Frouwen! Du und Magda und Jayne (und noch SexPower) seid fast die einzigen, die ihren Kopf noch so kühl halten, daß er zum Denken taugt. SexPower, der alte Schwule, läuft sowieso als Frau h. c. Ciao Wolfram |
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@Wildcard
Wer weiß schon, ob sie involviert ist. Vielleicht nicht direkt, dafür aber durch die Inkaufnahme eines wirtschaftlichen Vorteils. Das kann niemand so genau wissen. Jetzt hör mal, Wildcard, ich schätze deine Anmerkungen hier normalerweise sehr. Aber hier begibst du dich auf das Niveau des alten Klatschsacks Sallust. Ja, der mit der "Verschwörung des Catilina". "Meines Wissens glaubten manche Leute, daß die Jugend, die in Catilinas Haus verkehrte, sich in entehrender Weise schamlos benommen habe; das wußte niemand zuverlässig, doch aus verschiedenen Gründen hielt sich dieses Gerücht." Er ist sich nicht sicher (1. Stufe des Gerüchts), ob manche Leute glauben (2. Stufe des Gerüchts), daß die Jugend ... sich ... schamlos benommen habe. Dann betont er noch mal, daß das alles wilde Gerüchte und zieht schließlich die Trumpfkarte: "Doch aus verschiedenen Gründen hielt sich dieses Gerücht." Ich weiß gar nichts, aber ich erzähl's euch halt mal. Es wird schon was hängenbleiben. Mensch, Wildcard, Sallust ist doch nicht dein Niewoh. Ciao Wolfram |
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Der Typ der kürzlich noch als Betrüger groß abkassieren wollte,will uns jetzt weismachen, er stünde bei "Mutti" in der Küche & bügelt Tischdecken.
Und zum Abendbrot trinken wir Wangenrot. |
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Mich erinnert das ein bißchen an Franjo & Verona.
Die arme Verona. Jetzt muss sie doch noch Steuern zahlen. Glaube ich. Wenn der Wagenknecht-Gatte den Betrug erfolgreich abegeschlossen hätte, wären die beiden dann nach Chile geflohen? Republikflucht? Oder hätte sich nur der Gatte alleine abgesetzt? |
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schrieb am
31.01.2010 um 17:59
Das liegt noch im Google-Cache:
209.85.129.132/search?q=cache:QVTmdlz_eLUJ:www.ralphtniemeyer.com/spip.php%3Farticle112+ralf+t+niemeyer&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=de Es war natürlich alles ganz anders. |
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Mich erinnert das an Kishon. Mit seiner "überalles geliebten Ehefrau". Nur dass das Trägerrakete-Ernie nicht so richtig rannkommt.
"Liebling mach das Licht aus, ich glaube der Teekessel pfeift" Excellent!!! |
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Nein, „besten Ehefrau von allen“ war die Rolle in Ephraim Kishons Geschichten /Film.
Oh Meister, ich habs noch bemerkt. Verzeihung. |
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Äh, habe noch mal nachgeschaut.
"Unplug, the Water is Boiling" (1965) hiess das Original Werk. deutscher Titel:"Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht" ..ist schon so lange her, hm. |
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@ Wagenknecht-Gatte
Zufällig habe ich gestern Abend einen van Gogh:" Der Briefträger von St. Adé" gefunden. Er ist noch nicht ganz trocken. Wenn Sie dafür einen Kunden finden, bitte melden Sie sich per PN. Wir machen dann 50/50. Grüßen Sie ihre Frau! |
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Lieber Herr Augstein, ich frage mich wirklich, warum Sie diesen Text hier publizieren, samt des seltsamen Dokuments, auf das Sie verweisen und das den Eindruck erweckt (erwecken soll?), Sarah Wagenknecht sei eine von jenen in der Linken, die sich wenig kritisch zum "Unrechtsstaat" DDR verhalten. Ich habe das Gefühl, daß Sie damit einstimmen in den "Gesang" des politischen Mainstreams, der vor allem darum bemüht ist, die Linke mit allen Mitteln unglaubwürdig zu machen und zu delegitimieren ...
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schrieb am
31.01.2010 um 18:30
@ jayne
Nix gegen Sarah Wagenknecht zu lesen. Aber der Gatte ist doch wirlich seltsam. Oder? |
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@chrisamar
Nix gegen Sarah Wagenknecht zu lesen. Aber der Gatte ist doch wirlich seltsam. Oder? Oder. Der Gatte lebt in Irland, Frau Wagenknecht in Berlin. Dies gibt zu denken. Ehe ist anders. Früher, also zu Willems Zeiten, pflegten Männer eine Anzeige dieser Art in die Zeitung zu setzen: "Hiermit gebe ich allgemein bekannt, daß ich ab sofort nicht mehr für die Schulden meiner Frau aufkomme." Frau Wagenknecht sollte sich allen Ernstes überlegen, ob sie nicht öffentlich erklären soll, für die Hirnblähungen ihres Gemahls nicht verantwortlich zu sein. Ciao Wolfram |
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schrieb am
02.02.2010 um 13:07
@ wolfram heinrich
Madame W. wird ihrem Gatten eines Tages vermutlich Schweigegeld zahlen müssen. Den Knaben hätte ich nicht so gerne in meiner Küche sitzen. |
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Mehr ist dazu eigentlich auch nicht zu sagen.
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schrieb am
01.02.2010 um 20:20
Watten Meer ...
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schrieb am
01.02.2010 um 20:40
(hey hey,) ||: wat denn? :|| meersalz inne wunden, unumwunden, gegen den strom.
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Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es sich hier um ein Fake handelt.
Den Text halte ich nicht für authentisch. Ich befürchte, nachdem sich Lafontaine geschwächt aus der Schusslinie der profesionellen „Hetzer gegen Links“ begeben hat, nun Sahra Wagenknechts öffentlicher Ruf geschädigt werden soll.. Das Statement Niemeyers, auf das wildcards Link verweist, ist interessant – auf jeden Fall scheint er von ihm selbst zu sein. Ob es wahr ist? Wer weiß es schon? |
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Sicher ein Fake. Die Rolle der S. Wagenknecht ist absurd.
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@ Fro - "auf jeden Fall scheint er von ihm selbst zu sein. Ob es wahr ist? Wer weiß es schon?"
Das schien mir auch so. Und er weicht auch völlig ab von dem anderen Text, der allerdings eine Satire sein soll. Zu denken gibt mir dabei, dass Niemeyer politisch ganz sicher nicht - und schon gar nicht mit diesen Reizworten - so mit seiner Frau politisch streiten würde. Er ist ja - wie schon angemerkt - auch ein Linker. Welchen Sinn soll das haben. Nischt dagegen, dass man Ehedispute ein bisschen veralbert, aber darum gehts ja gar nicht in diesem merkwürdigen Text. Mich erinnert das Ganze an die Ypsilanti-Geschichte mit der "angeblichen" Handy-Wahlkontrolle. Die stimmte auch nicht und ging durch alle Medien. Ich kann da nicht so richtig lachen. |
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schrieb am
01.02.2010 um 20:21
Ist hier überhaupt irgendwer mit irgendjemandem verheiratet und warum interessiert mich das nicht.
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@Fro
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es sich hier um ein Fake handelt. Den Text halte ich nicht für authentisch. Fro, du bist auch eine Frau, richtig? Allmählich komme ich mir hier wie in einem blöden Film vor. Frauen sagt man gemeinhin nach, sie seien Klatschweiber und hier ist es genau umgekehrt. Frauen sind hier fast die einzigen, die imstande sind, durch das belanglose Drum und Dran die schlichte Tatsache wahrzunehmen, daß wir hier die ganze Zeit um die literarischen Ergüsse eines Mannes diskutieren, sei der nun echt oder gefaket. Ciao Wolfram |
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Da der Kleingärtner und andere Blogger - z.B. Lukasz Szopa - Frau Wagenknecht nicht mit Argumenten, inhaltlich, beikommen können, versuchen sie's halt auf andere Art. Wie SPON mit dem Gespons oder mit Äußerlichkeiten. Oder besonders apart mit wild(cart)en Sexphantasien.
Irgendwie link. |
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schrieb am
31.01.2010 um 18:49
Sie missverstehen mich, b2b - ich bin einfach nur Gönner und habe vollstes Verständnis auch für absonderliche Kinks.
Immer Mensch bleiben. |
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@ nameleon:
>Immer Mensch bleiben.< - Gut, daß Sie das mal anmerken. Von alleine käme ja niemand darauf bei Ihrer Einstellung zu anderen Meinungen als der Ihren. |
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Darf man als Linke eigentlich nur politisch korrekt heiraten bzw. lieben? Die Liebe geht seltsame Wege, das passiert nicht nur der S.Wagenknecht. Links sein heißt, auch die Leut' so anzunehmen, wie sie sind. Menschlich halt. Und menschelnd. Der Glaubwürdigkeit von Frau Wagenknecht schadet das Ganze jedenfalls nicht.
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schrieb am
31.01.2010 um 19:03
Na, wenn das die Definition von Links ist, bin ich ja vollkommen zufrieden, vermute dann hier aber nur sehr wenige echte Linke.
Es ist verzwickt. |
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Eigentlich einfach. Man hüte sich nur vor jeder Art von Missionaren, also Leuten die einem immer vorschreiben wollen, wo es langgeht.
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Ach, Hermanitou, du hast so recht.
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Sehr geehrter Meister Jakob,
Yellow Press ist mein Ding nicht, weshalb (ich betrachte mich insoweit als repräsentativ) Sie den Titel auch zweideutig aufgemotzt präsentiert haben; Sex sells und Schlüsselloch hat schon jede(r), aber offen eingestanden eher selten. Welche Enttäuschung, gerade mal Biographisches (sic) zu erfahren, ohne die kleinen schmutzigen, nackten also die wirklich interessanten Details. Man muss wieder einmal selber Hand anlegen, um auf Touren zu kommen. Da waren die Italiener schon flotter, als sie über Monate hinweg ihren haarimplantierten Ministerpräsidenten mit einer Minderjährigen in Verbindung brachten, die im zarten Alter von 17 zwei ganze Wochen in der Villa des Geronten auf Sardinien verbrachte (verbracht haben soll). Lolita, sehr sehr frei nach Nabokov, kursierte alsbald in den Köpfen. Reschpeckt, a so a Hund, würde der Bayer sagen (das neapolitanische Pendant ist leider unübersetzbar), und hat dem Berlusca nicht wirklich geschadet, trotz Gefährdung von Staatsgeheimnissen durch die danach auftretenden Escorts im präsidialen Gemach, aufgenommen via Handycam. Das Ehegespons und die Gespiele scheinen, so wird wohl die Geschichtsschreibung über den Anfang dieses Jahrtausends berichten, im Gegenteil belebend auf die Volksnähe zu wirken. Wer würde nicht gerne mit der Bruni, hm? Na? Und ist es nicht mutig von den Windsors, den Bernadottes, den Bourbonen sich ganz bürgerlich zu vermählen? Erst recht, dann breit in der Öffentlichkeit über die wechselseitigen Hornattribute zu referieren? Irgendwie ein Revival des Napoleonischen, das Ganze, samt der Beauharnais als Gemälde in allen Salons, die zählen. Damals soll sich auch das Attribut kokett von Kokotte emanzipiert haben. Damals kannte man eben Patchwork noch nicht. Über Wochenendehen, die für jeden Trucker (wer die kennt, weiß wie man Prolet buchstabiert) Wirklichkeit ist, kann man bestenfalls spekulieren, wie weit die Fähigkeit zum Bund, die Bündnisfähigkeit, geht. Und das ist eher fad, Tagesgeschäft von Scheidungsanwälten. Vielleicht gerade noch so wie der seinerzeitige Tratsch über die gute Bertha, die sich den Alfred lange genug an der langen Leine hielt, bis sie ihren von Suttner unter Stand ehelichte und den Friedenspreis "Ihres" Alfreds bekam. Ein Schelm, der böses usw.usf.. Wobei: „Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau“, das ist in durchlauchten Kreisen mindestens genauso klangvoll wie Wagenknecht für notorische Linksabbieger; etwas für Namensfetischisten. Am End‘ stellt sich gar heraus, dass der Niemeyer ein verkapptes Genie ist und der Thread eine Vorbereitung seiner Entdeckung. Bei "nie" und "eyer" kann man allerdings nicht unbedingt an eine Aura wie bei "Nobel" denken; ganz schlechtes Karma. Einen Pferdefuß hat das alles: Dem calvinistisch anmutenden Gestus der reinen Lehre hilft es nicht. Vielleicht aber der Bündnisfähigkeit? Da gebe ich keine Hoffnung auf, völlig unpolitisch natürlich und ganz im Sinne Ihres Anreissers. Ein Sequel mit Spannung erwartend Ihr e2m |
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@ed2murrow
Reschpeckt, a so a Hund, würde der Bayer sagen (das neapolitanische Pendant ist leider unübersetzbar), Bittschön, Herr Murrow... aber wahrscheinlich bist auch du eine Frau... Jedenfalls wüßt ich gern das neapolitanische Pendant. Ich bin Bayer und habe 10 Jahre meines Lebens in Campania (Provincia di Salerno) verbracht, soviel zu meiner Qualifikation. Ciao Wolfram |
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Nun me rompe' con le femmine; a Napule se dice: 'u guagliò, fine fine.
14 Jahre Rom, dort Abi, und pendle nach wie vor, von Bayern aus, owa ebs weida vo Eana weg. |
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@ed2murrow
Nun me rompe' con le femmine; a Napule se dice: 'u guagliò, fine fine. Oh verdammich, ich hätts nicht machen sollen. Napoletano überfordert mich, ich werde Rat einholen müssen von meinen Söhnen, die wenigstens Cilentano sprechen. 14 Jahre Rom, dort Abi, und pendle nach wie vor, von Bayern aus, owa ebs weida vo Eana weg. Na ja, so groß is Bayern na a wieda net. Ciao Wolfram |
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Sehr geehrter Wolfram Heinrich,
wenn Sie den Unterschied zwischen mia san mia und mia han mia je lokalisieren sollten, werden Sie wissen, wie weit auseinander :) Zur ital. Antwort: Der erste Halbsatz war römisch, der zweite neapoletanisch. Da helfen Salernitaner wenig, es liegt ein Vulkan und jede Menge anderes dazwischen. Aber eine kleine Hilfe gebe ich Ihnen gerne: Pino Daniele lebt noch immer. |
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@ed2murrow
wenn Sie den Unterschied zwischen mia san mia und mia han mia je lokalisieren sollten, werden Sie wissen, wie weit auseinander :) Ach je, eine Aufgabe. Mia san mia kenne ich eigentlich nur aus der Literatur, also wenn in Zeitungen u. dergl. dieser Spruch zitiert wird; wahrscheinlich deshalb, weil das auch für Auswärtige leichter verständlich ist, der Sprung von "san" zu "sein" ist halt kürzer als von "han" zu "sein". Bei uns in Niederbayern habe ich von authentischen Dialektsprechern eigentlich bloß "han" gehört, auch bei "seid": "Wann hads iatz es kemma?" Aber mir scheint, inzwischen ist das eher ein bisserl aufgeweicht. Also sprich: Wo wohnst iatz na du? Zur ital. Antwort: Der erste Halbsatz war römisch, der zweite neapoletanisch. Ah, drum hieß es "femmine" und nicht "femmene". Da helfen Salernitaner wenig, es liegt ein Vulkan und jede Menge anderes dazwischen. Ich weiß, der Unterschied zwischen Salerno und Neapel ist gewaltig, auf unserer (seit kurzem bin ich jetzt aus Castellabate weg) Seite des Gebirges lebt ein völlig anderer Menschenschlag wie in Neapel. Der Dialekt ist aber, sagen meine Söhne, nicht zur Gänze verschieden, wahrscheinlich so wie zwischen Berchtesgaden und Weiden. Mein jüngerer Sohn war mal mit der Klasse in einer Theateraufführung in Neapel, in der sie ein Dialektstück spielten, er sagte, er habe tatsächlich Schwierigkeiten gehabt, zur Gänze zu folgen. Ciao Wolfram P. S.: Womit habe ich das eigentlich verdient, gesiezt zu werden? Das grenzt ja schon an was. |
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Der Rechercheur, der Rechercheur
er machte sichs nicht nicht allzuschwer Das gilt zumindest für die von SPON. Da müssten paar Experten mal ran. Das Ding geistert auch schon durch andere News-Portale. |
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www.burks.de/burksblog/2010/01/31/ralph-thomas-niemeyer
Hier macht sich schon einer kraftvoll lustig über diese SPON-Albernheit. |
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schrieb am
31.01.2010 um 20:21
Und was macht diesen Spät-Hippie nun so besonders integer, dass ich ihm Glauben schenken sollte?
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Danke, geehrte Magda, für den Link. Ich hätte sonst
www.burks.de/burksblog/category/deutsch-des-grauens nie zu Gesicht bekommen. Das nenne ich eine wirklich milde Kritik, ich hätte "Gen." glatt als "General" gelesen. So rein vom Ductus her. |
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Das bedeutet doch nur, dass der Verfasser politisch völlig unparteisch ist.
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schrieb am
31.01.2010 um 22:39
Die Vita zeigt doch schon, dass der Verfasser alles andere als unparteiisch ist.
Ja, Recherche ist nicht so einfach. |
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@Magda
Der Rechercheur, der Rechercheur er machte sichs nicht nicht allzuschwer Das gilt zumindest für die von SPON. Der SPIEGEL ist halt auch nicht mehr, was er nie war. Ciao Wolfram |
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schrieb am
31.01.2010 um 21:41
sie heißt übrigens sahra wagenknecht.
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schrieb am
31.01.2010 um 21:42
sry, hadie, meinte nicht dich, sollte nicht eingerückt sein, falschen knopp gedrückt.
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...die nimmst Dir also ein Beispiel aus der römischen Antike in Bezug auf: Was ich schon immer sagten wollte Karthago muß...richtig?
Keine schlechte Idee, ich kann mich aber nicht erinnern, ob sie Karthago dann doch zerstört haben... ...äh..wie auch immer... |
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Mein Kommentar ging an hadie!
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Wollte nur ganz entspannt und auch nicht gebetsmühlenartig darauf hinweisen, dass es Gründe dafür gibt, dass so viele Leute Linkspartei gewählt haben. Die Wagenknecht und ihr Gatte sind Meister der Selbstinszenierung und auch sonst gnadenlos überbewertet.
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Hatten Sie in Ihrer Hamburger Zeit nicht mal ein Euro0-Fahrzeug mit dem amtlichen Kennzeichen
HH - JA 0104 ? |
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Hallo luggi,
nee, würde ich auch nicht machen, Namens-Kennzeichen. Wieso? Ihr JA |
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"...nee, würde ich auch nicht machen, Namens-Kennzeichen. "
Aber ich, wenn ich in Österreich wohnen würde. Z.B. fängt das Kennzeichen für Linz mit L an. Mein Kennzeichen wäre dann: L - UGGI 1 Und Voitsberg fängt mit VO an. Also wegen dem Voyeur und nicht wegen dem...na hör ich lieber hier auf. Ähem, und was war jetzt noch mal die Antwort? Ihr luggi, RO-H 848 |
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schrieb am
01.02.2010 um 14:33
@ luggi
das mit den Namenskennzeichen erinnert doch an diese Hamburger Werbeagentur, welche ihre Firmenwagen in Jena zulässt. Wegen der CI & so. Damit die Mitarbeiter an der Ampel oder beim Bäcker an der Ecke nicht diskriminiert werden, wurden vorsorglich Aufkleber an den Firmenwagen angebracht. Text:"Wir sind keine... wir sind die ganz doofen Praktikanten von xyz." So, oder so ähnlich. Warum ich so grantig bin? Weil ich dem Chef mal einen Torwart besorgt habe. Damit seine Mannschaft nicht gnadenlos beim Fuball verliert. Damals nannte er seine -damalige- Ehefrau:"Füchslein". Mach ich doch vor 2 Jahren aus Langweile dessen Werbetexterwettbewerb mit. Gewinne!!!! Der Preis war ein Arbeitsvertrag. Und dann muss ich mir anhören, der CD will mich nicht. Er sei 24. Und möchte nicht mir zusammen arbeiten. Von wg. "zu alt". Tja, jetzt sieht er mal was er davon hat. Der Aknenarbige. Noch eine Ehefrau & noch ne Neue. Die wollen ihn gar nicht. Die wollen nur sein Geld! |
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schrieb am
01.02.2010 um 14:51
CD mit 24? Is ja lächerlich.
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@ luggi:
HH - wird das nicht "Haha" gelesen? |
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@Wildcard
CD mit 24? Is ja lächerlich. Heutzutage haben 14jährige schon eine DVD. Ciao Wolfram |
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@I.D.A.
du hast einen Gedankenscanner (bitte Patent anmelden) HaHa-Jeplante Attacke 01.04. aber wir haben noch gar keinen April, also nach meinem Zeiteisen |
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@ luggi:
01.04. - das ist ne verdammt lange Zeit! Meinste, wir halten das so lange aus hier auf freitag.de? Und ja: Nee, April haben wir noch nicht. Da müssen wir noch lange darben, so ohne Haha. |
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@ I.D.A.
gibt's doch so paar dufte Typen uff Freitag.deeh, 'ne alte Oma, 'n Appel ohne Ei, Scheißlein, 'n Streifenzoch, Kühne Kommentare, 'n ruhriges armes Schwein, Niederbayern (bäh), und den... und die...damit ich alle eingeschlossen habe, galore. Auch Lebewesen wie Esel etc..(außer Karnickel). Ansonsten, wennde nüscht selber investierst, haste immer 'nen Schäff. Aber man kamm sich ja mal über Perspektiven unterhalten, nach dem 01.04. |
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Kapitalberater...wahrscheinlich ist er ein praktischer Kapitalist oder einer aus der Praxis nach dem Minimax-Prinzip, wie verdiene ich eine bestimmte Summe Geld in möglichst kurzer Zeit mit mit möglichst wenig Aufwand...das unterscheidet auch so manchen ehrbaren Handelskaufmann nicht von beispielsweise Al Capone, "nur" die Waren oder Dienstleistungen sind unterschiedlich...
...falls Ihr Ehemann allerdings ein Theoretiker der Neoklassik ist, diese ständig theoretisiert und diese mit Tautologien gespickte Lehre daherquasselt, kann ich mir ein langfristiges Eheleben nicht vorstellen, würde mich auf Dauer nerven... ...andererseits: Vielleicht steckt da ja etwas anderes dahinter, aber das geht mich nichts an...ähem... |
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Lieber Jakob Augstein,
welch ein Geseich. Gestern das vom Betriebswirt, Übersetzer, Schriftsteller (usw.) Lukasz Szopa, heute Ihres. Herr Szopa räumte nach Nachfragen immerhin ein, dass es ihn störe, dass Sahra Wagenknecht jetzt zu prominent in der Linkspartei positioniert sei. Sein blog war erbärmlich schlicht und ein wenig schmierig. Weitere Nachfragen beantwortete mir Herr Szopa privat. Auf ähnliche Weise. Jakob Augstein, nun ahne ich, was Sie und Ihre drolligen Assistenten unter linkem Boulevard verstehen, alle angeregt vom Spiegel, den ich zu Zeiten Ihres Ziehvaters gerne las. Für Journalisten jedweder Ausrichtung war er damals Pflichtlektüre, auch als Anreger. Das ist er längst nicht mehr. Ihr leiblicher Vater, lieber Jakob Augstein, Martin Walser, stand in den 70-er Jahren der DKP nahe. Allerdings: er hatte sie sich irgendwie "eurokommunistisch" gewünscht, im Sinne der damaligen italienischen KP. In gewisser Weise war ich in damals involviert in diese Diskussionen mit Martin Walser. Das war nun sehr persönlich, aber fair. Auch ein wenig Boulevard (wer mit wem, wie oft, wie lange und warum?). Doch nicht im Sinne einer Kampagne, wie sie derzeit gegen Frau Wagenknecht angeschoben wird (deren “mündliche Fähigkeiten” der Herr Szopa bemängelt). Ist ja alles eh Boulevard. Warum sollte sich der Freitag also inhaltlich mit Sahra Wagenknecht auseinander setzen (wenn der Gatte Munition genug liefert, falls das so sein sollte)? Herzliche Grüße weinsztein |
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Voyeure holn sich munter
hin und wieder einen runter. Gell? :))) |
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Voyeure holn sich munter
hin und wieder einen runter. Gell, Herr Augstein? :))) |
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Ich sag's mal prollig: Ein guter Freund sagte mir vor ein paar Jahren einmal, hör' mal, der Ehemann von der Wagenknecht isr so'ne Art FDP-Fuzzi. Ich antwortete damals, glaube ich, ach so, sieh einmal einer an, komisch... ...naja, so lange sie selber nicht zur FDP geht....
...das war's dann auch eigentlich auch schon... LG aus der Hansestadt! |
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echt Sohn von Martin Walser? Boah ey! Der hat sich aber im Alter maechtig nach rechts gestreckt......
Punkto Wagenknecht bin ich ganz weinszteins Meinung. Da können wir ja gleich die Kommentare in der FAZ lesen....... |
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@ hibou:
>Der hat sich aber im Alter maechtig nach rechts gestreckt......< - das scheint beim neuen Verleger des "Freitag" auch so zu werden. |
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@hibou
echt Sohn von Martin Walser? Boah ey! Der hat sich aber im Alter maechtig nach rechts gestreckt...... Je nun, ja. Das haben andere auch gemacht. Nur: Martin Walser ist eine Person, Jakob Augstein eine andere. Eigentlich selbstverständlich, gelegentlich muß man aber anscheinend immer mal wieder an solche Plattheiten erinnern. Ciao Wolfram |
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@ Jakob Augstein
"… ich habe natürlich lange darüber nachgedacht, ob ich diesen Blog schreiben soll." - die Blogs, die ich von Ihnen bisher gelesen habe, zeugen eigentlich alle von langem und angestrengtem, wenn auch nicht sehr ergebnisreichem Nachdenken. "Aber dann hat der Boulevardfreund in mir die Oberhand behalten." - Die Oberhand? Über wen um alles in der Welt? Könnten Sie uns den anderen, Nicht-Boulevardfreund in Ihnen, bei Gelegenheit bitte mal vorstellen? "Wie so oft ... Ich habe mein Gewisse mit dem Gedanken beruhigt, dass die meisten unserer Leser über 18 sind, also volljährig…" - Wieso belästigen Sie dann hier erwachsene Leute mit so 'nem Kinderscheiß? "wir hatten hier auf freitag.de einige interessante Debatten über diese ungewöhnliche Politikerin." - "ungewöhnliche"? Was ist das für eine merkwürdiges Attribut für eine Politikerin? - eine sprachlich inkorrekte Negation, vermute ich. Ich denke doch, Sie wollen sagen: keine "gewöhnliche", sondern eine "außergewöhnliche" Politikerin, nicht? "Ich erinnere mich an die Boulevardgeschichten aus der Zeit ihrer Heirat". - Was Wunder, dass dem Boulevardfreund mit der Oberhand in Ihnen zumal die Boulevardgeschichten im Gedächtnis haften bleiben! "ich habe eine dunkle Ahnung, dass er irgendeine Art von Kapitalberater ist, nun gut, das genügt für ein kurzes Augenbrauenzucken, angesichts der vergleichsweise rigiden Überzeugungen seiner Frau." - Ich habe so eine dunkle Ahnung, Sie wollen die Community schonend auf eine Offenlegung Ihrer Vermögensverhältnisse vorbereiten, um mit ihr eine Diskussion darüber zu führen, wieviel Geld sich mit "irgendwie Linkssein" ohne Augenbrauenzucken verträgt. "Aber das geht mich alles nichts an." - Genau! "Jetzt geht mich Wagenknechts Mann zwar immer noch nichts an" - Jetzt geht Sie Wagenknechts Mann immer noch nichts an! "Aber jetzt finde ich ihn lustig. SPON erzählt nämlich, was für sonderbare und komische Dinge Niemeyer von seinem irischen Wohnort für die Nachwelt festhält, vornehmlich natürlich über sein Leben mit Sahrah." - Na, Sie haben vielleicht Nerven. Was glauben Sie, wie lustig ich Sie finde? Aber soll ich deswegen etwa möglichen sonderbaren und komischen Dingen nachspüren, die Ihre Frau womöglich für die Nachwelt festhält, vornehmlich natürlich über ihr Leben mit Augstein? "Jetzt kann man sich natürlich fragen, ob es Aufgabe der Presse ist, die Leute vor sich selbst zu schützen und den Mantel des gnädigen Schweigens über Niemeyer und seine Selbst- und Ehedarstellung zu decken. Ich bin überhaupt nicht dieser Meinung". - So tief sind wir also gesunken, dass ein Schweigen über Selbst- und Ehedarstellungen eines Politikerinnengatten seitens der Presse schon als Gnade wahrgenommen wird? Ich bin jedenfalls keineswegs Ihrer Meinung, sondern würde uns eine Presse wünschen, die Sie und uns vor Ihren primitiven Geschmacklosigkeiten schützt. "SPON scheint jedoch hin und hergerissen zu sein" - Wer weiß, vielleicht hat da auch ein Boulevardfreund die Oberhand und hat bereits vergessen, über wen eigentlich nochmal. |
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@Oranier
Ich finde es schade, dass Sie hier diesen Ton anschlagen. Die große Qualität dieser Community, für die sie von vielen Leuten gelobt wird, ist die Zivilität, mit der die Nutzer hier miteinander umgehen. Sie lassen diese Zivilität vermissen. Das bedauere ich. Sie müssen nicht meiner Meinung sein. Niemand muss das. Wir können streiten. Wir müssen uns auch nicht vertragen. Aber wir müssen Respekt voreinander haben. Ohne Respekt gibt es keine Kommunikation. Bitte mäßigen Sie sich. Ich sage Ihnen das ganz klar: Schimpfworte, Beleidigungen, aggressive Formulierungen gehören nicht hierher. Wenn Sie sich daran nicht halten wollen oder können, bitte ich Sie diese Community zu verlassen. Sie schaden damit diesem Projekt. JA |
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Lieber Jakob Augstein,
der Ton, den Sie gegenüber Oranier anschlagen, wundert mich sehr. Wo lässt Oranier in seinem Kommantar zu Ihrem blog Zivilität vermissen? Wo sehen Sie Schimpfworte? Trotz aller - völlig zu Recht - gelobten Zivilität dieser Community lese ich hier oft Beleidigungen. Ein Wort von Ihnen dazu vermisse ich seit langem. Nun fühlen Sie sich selbst angegriffen und drohen gleich mit Rausschmiss. Ich finde das schade. Respekt, den Sie hier anmahnen, habe ich in Ihrem blog zum Wagenknecht-Gatten vermisst. Mit freundlichen Grüßen weinsztein |
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@JA
"Wenn Sie sich daran nicht halten wollen oder können, bitte ich Sie diese Community zu verlassen. Sie schaden damit diesem Projekt." Aha, der oranier schadet also mit seiner Art der Kritik diesem Projekt mehr als Sie mit Ihrem Blogbeitrag. Interessant. Nein, eher wohl peinlich, nein, eher noch beschämend. Und was Ihre Drohung betrifft: zur Gartenpflege der Community gehört dann wohl auch, das Unkraut zu entfernen. Und was Unkraut ist, bestimmt natürlich Chef, oder wie? Sehr egalitärer Ansatz für ein linkes Projekt, finde ich. "Bitte mäßigen Sie sich. Ich sage Ihnen das ganz klar: Schimpfworte, Beleidigungen, aggressive Formulierungen gehören nicht hierher." Aha, wenn es JA selbst betrifft, dann ist Mäßigung im Freitag angesagt. Vorher nicht. Interessant. Ich persönlich bin hier bereits in einer Art und Weise angegangen worden, dagegen empfinde ich die Äußerungen von Oranier direkt als friedliebend. Damals befand die Freitagsredaktion das als noch zulässige Streitkultur und hatte offentlich auch ihr Amüsement an den Streitigkeiten. Aus Gründen der Gerechtigkeit heraus kann ich Ihnen daher jetzt nur entgegenhalten: Bitte stellen Sie sich nicht so an, das gehört doch zu einer scharfen Auseinandersetzung dazu, Herr Augstein. Herr Angele erklärt Ihnen dann auch noch was von wg. Terrarium und sich nicht so haben und so. Und ich denke weiter über die Kündigung meines Abos nach und ob ich diese Art des Umgangs mit der Community und derlei Beiträge finanziell überhaupt noch weiter unterstützen soll. Freundlichst Titta |
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Liebe Titta,
Sie müsste mich eigentlich inzwischen ein bisschen kennen. Man lernt sich ja kennen in so einer Community. Sie haben sicher auch bemerkt, dass ich nicht gerade zimperlich bin und beim ersten Gegenwind das Zittern bekomme. Wir sind hier draußen in der Öffentlichkeit. Das kann ganz schön zugig werden. Ich habe damit kein Problem. Ich finde aber nicht, dass sich User in dieser Community sagen lassen müssen, dass sie "Kinderscheiß" und "primitiven Geschmacklosigkeiten" verbreiten. Wohin führt diese Art der Auseinandersetzung? Gibt es einen Erkenntnisgewinn, wenn man beginnt, sich zu beschimpfen? Streit kann alles mögliche sein, ironisch, wütend, hart, kühl, sachlich. Bei verbaler Gewalt ist für mich Sense. Wir sind hier zum Spaß und zum Erkenntnisgewinn, die Reihenfolge muss jeder für sich entscheiden. Wir sollten nicht hier sein, um uns gegenseitig zu erniedrigen und zu beschimpfen. Das kann nicht der Sinn einer Netzgemeinschaft sein. Ich habe Sie ja auch ein bisschen kennengelernt und ich kann mir nach Ihren Kommentaren und Beiträgen hier nicht vorstellen, dass Sie das im Ernst anders sehen. Ihr JA |
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Cool down, bitte, cool down. Macht einfach mal stopp. Bitte. Es bringt keinen weiter. Haltet für ein paar Tage ein. Dann liegt das Ganze viele Tage zurück und kein Schwanz interessiert sich mehr dafür. Es bleibt ein bitterer Nachgeschmack.
Lernt einfach aus den Erfahrungen vergangener Blogeinträge. Und denkt daran, wem nutzt es. |
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@Jakob Augstein
Ich finde aber nicht, dass sich User in dieser Community sagen lassen müssen, dass sie "Kinderscheiß" und "primitiven Geschmacklosigkeiten" verbreiten. Wohin führt diese Art der Auseinandersetzung? Gibt es einen Erkenntnisgewinn, wenn man beginnt, sich zu beschimpfen? Ja. Schlicht gesagt, ja. Ein sachlicher Streit ist nie ganz ein sachlicher Streit, es steckt immer auch etwas Persönliches dahinter, völlig unvermeidlich. Und dieses Persönliche kann dazu führen, daß dem einen oder anderen Diskutanten gelegentlich die Wortwahl entgleist. Für den, der "Du Arschloch" schreit besteht der Gewinn darin, daß er sich erleichtert hat, daß er Dampf abgelassen hat. Für den Angesprochenen besteht der Erkenntnisgewinn darin, daß er weiß, wie sein Gegenüber momentan drauf ist. Keine diplomatischen, wohlgesetzten Formulierungen mehr, sondern Zoff. Okay. Eine ohnehin beschissene Beziehung bricht an dieser Stelle ab. Kenne ich das Gegenüber etwas besser und weiß, daß es normalerweise diese Worte nicht benutzt, dann kann ich mich ab dem Moment drauf einstellen. Liegen meine Nerven selber blank, werde ich wahrscheinlich zurückblaffen, bin ich in der Situation gelassener als der andere, kann ich ihm entsprechend antworten. Ich weiß dann, daß er momentan nicht nur meine Argumente kritisiert, sondern generell sauer auf mich ist. Diese Information kann wertvoll sein für mich um die in Unordnung geratene Beziehungsebene wieder in Ordnung zu bringen. Und: Die Möglichkeit, daß der andere recht haben könnte, wenn er mich so hart angeht, kann ich nie ganz ausschließen. Das Nachdenken darüber bringt weiteren Erkenntnisgewinn, selbst wenn ich zum Ergebnis komme, daß der andere nicht recht hat. Ciao Wolfram |
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schrieb am
02.02.2010 um 00:59
@weinsztein
Vielen Dank. Selten so gelacht. Welche Beleidigungen meinen Sie denn? Ihre? LOL Selbsterkenntnis ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung. |
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Lieber JA,
wenn wir doch alle ein gewisses Bild voneinander haben, wie Sie voraussetzen, dann verstehe ich Ihre Worte mit der Androhung einers Rauswurfs in Bezug auf Oranier noch viel weniger. Gerade diesen schätze ich hier in der Community aufgrund seiner scharfsinnigen und treffsicheren Analysen und Kommentare von Textbeiträgen. Oranier ist immer hart in der Sache und im Text, aber nur dort. Persönliche Angriffe kenne ich von ihm nicht. Dieser Umstand dürfte Ihnen dann folgerichtig auch nicht entgangen sein. Allerdings wird seine mitunter eben im Wortsinn treffende Kritik am Textbefund fälschlicherweise als Angriff auf die Person hinter dem Text wahrgenommen. Dafür kann aber der Kritiker nichts. Und da Sie für sich in Anspruch nehmen, im allgemeinen hart im Nehmen zu sein, wundere ich mich noch mehr über Ihre Reaktion in diesem Falle. Wieso gerade jetzt und hier diese überzogene Reaktion von Ihnen mit der Drohung? Die war doch dem Anlaß gar nicht angemessen. Waren die Einlassungen von Oranier wirklich so schmerzhaft und so treffend? Müssen sie wohl gewesen sein. Ob nur wegen der Form oder auch wegen des kritisierten Inhalts, darüber können nur Sie selbst sich Rechenschaft abgeben. Wenn Sie der ernsthafte Mensch sind, der Sie vorgeben zu sein, dann werden Sie das auch tun. Und dann verlasse ich mich auch darauf. Und man kann solche Ankündigungen ja auch wieder revidieren. Freundlichst Titta |
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@Wolfram Heinrich
Vielen Dank für Ihren Kommentar! Ich selbst habe das ganze nicht ganz so gut rüberbringen können. |
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Zu den Vorbeiträgen:
Was mich hier wundert, ist, dass nicht der Betroffene sich selbst zu Wort meldet. Es sind vielmehr die User, die ihm in der Vergangenheit ausgiebig, und dieser ihnen, ihre Sympathie bekundeten. Und jedes Mal, wenn es aufgrund dessen Einwürfe in der Vergangenheit wieder einmal hoch herging, ihm „Objektivität in der Kritik“, sogar „Milde“ attestierten. Oder schlicht das Vorhandensein der verbalen Entgleisungen, trotz scripta manent, negier(t)en. Nennt sich so etwas Vorwärtsstrategie? Oder macht der Solidarisierungseffekt immer noch blind?! „Bei verbaler Gewalt ist für mich Sense“ hat Meister Jakob geschrieben. Das ist nicht nur ganz meine Meinung, sondern der darin liegende Befund zutreffend: Tumbe Beleidigung à la „Ihren primitiven Geschmacklosigkeiten“ oder „Wieso belästigen Sie …“ sind ein Akt der Aggression. Man kann sich natürlich trefflich darüber streiten, ob verklausulierte Anwürfe, denen man nicht nur gelegentlich begegnet, im Effekt auch nur um ein Gran besser zu beurteilen sind. Vorliegend, und wie schon in der Vergangenheit bei diesem User, stellt sich die Frage allerdings nicht. Der Sachverhalt liegt von jedem nachlesbar und im unzweideutigen Wortlaut vor. Der Journalist kennt, soweit ich das beurteilen kann, den Begriff der Schmähkritik. Einige Blog(g)er offensichtlich nicht. Das hier könnte die Nagelprobe werden. |
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Dieser Kommentar wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert.
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Werter Herr Augstein,
Eigentlich beherrsche ich ja im Wesentlichen die Landsersprache ("Bischof im Puff" und so, s. unten bei Angele!), und da geht es immer nur nach Befehl und Gehorsam zu: "du sollst!", "du musst!" hört man da unentwegt. Und nun dagegen Ihre generöse Haltung mir gegenüber: "Sie müssen nicht meiner Meinung sein. Niemand muss das". Ehrlich, davon bin ich ganz gerührt. Aber lernt man denn heutzutage auf der Journalistenschule gar nicht mehr, Boulevard sei ein Synonym für "primitive Geschmacklosigkeit"? Dann entschuldigen Sie also bitte! Dann sollte ich Sie auch wohl künftig besser mit "werter Boulevardfreund" anreden, oder? Das Wort ist ja auch galanter und kommt aus Frankreich, wo die Zivilität zuhause ist, für die unsere Community von so vielen Leuten gelobt wird. Die entsprechende Sprache würde ich denn auch gerne mit Ihnen gemeinsam einüben. "Du sollst keine Witze machen" z.B. ist doch Landserisch. "Ich möchte gerne Witze machen", heißt das in Zivil. Dagegen: "Wenn Sie sich daran nicht halten wollen oder können, bitte ich Sie diese Community zu verlassen", das ist schon ganz gekonnt zivil, genauer: Beamtendeutsch. Da bedeutet das "bitte ich Sie" zwar nicht, wie man meinen könnte, "Sie müssen nicht", sondern: dies ist eine Dienstanweisung. Aber immerhin, der Ton, den man anschlägt, macht schließlich den Unterschied. Herzliche Grüße Ihr oranier |
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Lieber oranier,
A propos du boulevard: die schönen Boulevards wurden in Paris (auch) gebaut, damit der Pariser Pöbel sich nicht mehr im Straßengewirr verstecken und diese schrecklichen Barrikaden bauen konnte. Herr Augstein malt insofern hoffentlich unwissentlich am Medien"projekt" mit: "Le Boulevard guidant le peuple". Dafür muss Wagenknecht als Freiheitsikone dekonstruiert werden. |
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@ wwalki
Ja, ja, ich weiß, und dazu kam die Straßenbeleuchtung, bei den Bürgern verhasst, weil sie deren Beobachtung diente so wie heutzutage an öffentlichen Plätzen Kameras zur Beobachtung von Punks und anderem Gesindel. Während der revolutionären Wirren dienten dann, ich weiß nicht, ob real oder nur ideell, die Laternen zur Entsorgung des Adels, wie man heute noch, jedenfalls vor einigen Jahren, am 14. Juli in Frankreich auf allen Radiokanälen hören kann: ça ira Ah, das geht ran, das geht ran, das geht ran Die Aristokraten an die Laternen, Ah, das geht ran, das geht ran das geht ran, Die Aristokraten, hängt sie ran. Und wenn sie alle alle, alle, alle hängen, Dann haut man sie noch mit der Schippe vor den Arsch. Ah! das geht ran, das geht ran, das geht ran, Die Aristokraten hängt sie ran. Eine revolutionäre Reminiszenz an das Laternen-Motiv gibt es dann offenbar noch bei Erich Mühsam: www.mela.de/Mela/revoluzzer.html Grüße oranier |
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schrieb am
02.02.2010 um 17:10
Dieser Kommentar wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert.
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Sehr geehrter derDonnerstag, sehr geehrter Weinsztein, bitte verzichten Sie in Zukunft auf Beleidigungen und Provokationen.
Wir werden in Kürze beide Kommentare editieren. |
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@derDonnerstag
Falls Sie Ihre dämliche Rufmordkampagne hier weiter treiben,,,, Na, na, "Rufmord". Ein bisserl mehr Bescheidenheit wäre schon angebracht. So weit möcht ich's mal bringen, daß irgendwer es für wert findet, gegen mich 1 Rufmordkampagne zu starten. Ganz abgesehen davon, daß ich den Ruf eines Nicknames ohne erkennbare Identität gar nicht zerstören kann, selbst wenn ich wollte. Wenn irgendeiner dir hier nachweisen könnte (man beachte den Könntjunktiv!), daß du absolut wirres, widersprüchliches Zeug schreibst, dann würde dich dein Nachbar dennoch weiter respektvoll grüßen, dein Chef dich so behandeln, wie er es zuvor getan. Ciao Wolfram |
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In der Antike wurde bei Hofe, der Überbringer von schlechten Botschaften getötet.
Diese Tradition wurde nicht beibehalten, weil die Positon des Überbringers von schlechten Nachrichten, nicht mehr besetzt werde konnte. Gute Enthüllungen, schlechte Enthüllungen: Darüber entscheidet der Leser. Nach seinem persönlichem Empfinden.Die Aufgabe der Journalisten ist es, uns aber enthüllte Persönlichkeiten zu zeigen. Verona wurden nach dem Enthüllen der Geschäftsmethoden ihres Gatten die Werbeverträge gekündigt. So recht mochte ihr nämlich keiner glauben, dass sie von den Finanzspielchen ihres Gatten nix gewusst hat. Und wir sollen jetzt glauben, dass Gattin Wagenknecht in Wirklichkeit den Mann, den sie geheiratet hat, gar nicht kennt? Sie glaubt, er wäre ein Hausmännchen? Ein Butler? Ihr Diener? Loyal, bescheiden, aufrichtig & hingebungsvoll? Ein Politikersöhnchen macht auf Unterschichtler? Bügelt Schlüpfer & Mutti macht Schnittchen? Der Wagenknecht-Gatte schadet der Linken. Enthüllungsjournalismus kann niemals schaden. Warum Oranier & Weinsztein JA & sogar dessen Väter in diesen Blog ziehen, kann ich nicht verstehen. Der alte Augstein hat mal einen Porsche einer Dame zum Geburtstag geschenkt. Sie wollte den aber nicht.Den Porsche. Den Alten hätte sie wohl noch genommen. Warum hat mir noch keiner einen Porsche geschenkt? |
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schrieb am
01.02.2010 um 09:21
Der Wagenknecht-Gatte schadet der Linken nicht. Er schadet höchstens der Person Wagenknecht, wenn Partizipation oder Mitwisserschaft offenkundig würde und man ihr unterstellen müsste, mit "gespaltener Zunge" zu reden. Erst einmal ist es aber Privatsache.
"Warum hat mir noch keiner einen Porsche geschenkt?" Das liegt zumeist am "Hubraum-Koeffizienten". Ist aber nur ein Verdacht. Ach ja - kleiner Widerspruch gefällig? "Ihr Diener? Loyal, bescheiden, aufrichtig & hingebungsvoll? Ein Politikersöhnchen macht auf Unterschichtler? Bügelt Schlüpfer & Mutti macht Schnittchen?" vs. "Warum Oranier & Weinsztein JA & sogar dessen Väter in diesen Blog ziehen, kann ich nicht verstehen." Wo ist denn nun der Unterschied und was verstehen Sie genau nicht? |
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schrieb am
01.02.2010 um 11:24
@ wildcard
Eben. Wo ist der Unterschied zu den Klatschtanten Oranier & Weinsztein & der Springer-Presser? Der eine darf, der andere nicht? Ausserdem ist JA nicht der Ghostwriter vom Gatten. Den ganzen Mist hat dieser doch selbst ins Netz gestellt. PS: Wir beide mögen uns nicht. In dem Punkt, lieber wildcard, sind wir uns zumindest einig. |
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"Wo ist der Unterschied zu den Klatschtanten Oranier & Weinsztein & der Springer-Presser? Der eine darf,der andere nicht?"
Liebe chrisamar, dass ausgerechnet Du andere als Klatschtanten ausmachst, amüsiert mich. Und wäre Klatschtunten nicht noch passender gewesen (nur so als Tipp für später)? Ich finde - bei allem Respekt - den blog Jakob Augsteins dem Niveau dieser Community nicht angemessen. Niemand weiß Genaues über Ralph Thomas Niemeyer, außer, dass er der Ehemann von Sahra Wagenknecht ist. Dass Niemeyers blog, auf den Augstein verweist, evtl. ein fake ist, wissen wir nicht. Ob verurteilter Betrüger - wie andere diesen blog ergänzten - wissen wir nicht. Was bleibt? Das, was hängen bleibt bei Denunziationsversuchen gegenüber Sahra Wagenknecht und Ralph Thomas Niemeyer. Appetitlich finde ich das nicht. Überaus herzliche Grüße weinsztein |
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schrieb am
02.02.2010 um 03:28
@chrisamar
"In der Antike wurde bei Hofe der Überbringer von schlechten Botschaften getötet. ... Gute Enthüllungen, schlechte Enthüllungen: Darüber entscheidet der Leser. Nach seinem persönlichem Empfinden." Gut erkannt. Wo Du Recht hast, hast Du Recht. "Niemand weiß Genaues ..." blabla. Heißt nichts Anderes als: "Ich will nichts Genaues wissen" oder "Ich will es nicht wahrhaben." |
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derDonnerstag schrieb am 02.02.2010 um 03:28
"Niemand weiß Genaues ..." blabla. Heißt nichts Anderes als: "Ich will nichts Genaues wissen" oder "Ich will es nicht wahrhaben." Ich habe nachgedacht und ich stelle fest, daß "niemand weiß Genaueres" nichts anderes heißt als "niemand weiß Genaueres". Wenn einer inzwischen was Genaueres weiß, dann sollte er es hier präsentieren. Die Beweislast liegt ja beim Behaupter, nicht beim Beschuldigten. Ciao Wolfram |
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schrieb am
02.02.2010 um 17:18
@Wolfram Heinrich
Da ist sicher was dran. Ich habe allerdings auch schon oft genug erlebt, dass Leute, die Recht behalten wollen oder ihr Weltbild in Gefahr sehen, in ihren Forderungen nach Beweisen jegliches Maß vermissen lassen. Z.B. wurde von mir einmal ernsthaft verlangt, zu beweisen, dass Paris Hilton tatsächlich eine Hotel-Erbin sei. |
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@derDonnerstag
Da ist sicher was dran. Ich habe allerdings auch schon oft genug erlebt, dass Leute, die Recht behalten wollen oder ihr Weltbild in Gefahr sehen, in ihren Forderungen nach Beweisen jegliches Maß vermissen lassen. Dergleichen kommt vor, ja, denn: Die Welt ist schlecht. Was aber zu fragen wäre, ob hier, in diesem Zusammenhang der Ruf nach einem Beweis jegliches Maß vermissen läßt. Ich wiederhole, was ich schon geschrieben habe: Es kann sein, daß ich es überlesen habe, aber hier habe ich keinerlei Fakten gefunden, die gegen Frau Wagenknecht als Politikerin oder als Mensch sprächen. Wenn ich dergleichen überlesen habe, so bitte ich drum, damit konfrontiert zu werden. Z.B. wurde von mir einmal ernsthaft verlangt, zu beweisen, dass Paris Hilton tatsächlich eine Hotel-Erbin sei. Das muß ein Witzbold gewesen sein, denn das Paris Hilton ist keine Hotelerbin, sondern ein Hotel. Ciao Wolfram |
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Lernen von den Guten
In diesem Fall hieße es; von der BILD. Nicht unbedingt bezüglich der Personalie Wagenknecht, wohl aber in Bezug auf das Thema Meinungsmache. Hier prescht die wohlbekannte koprollige Presse nach altbewährtem Muster voran - gerade noch rechtzeitig vor der kommenden NRW-Wahl: Ein Sozialschmarotzer wird präsentiert. Man muss anerkennen: Die Springer-Presse weiß, wie man das Volk in die "richtige" Richtung drängt, wie man Sand in die Augen streut. Ich erinnere mich gut an die Zeit vor Hartz4. Auf gleiche Art und Weise wurde damals bereits "sensibilisiert". Billige Tricks - möge man meinen. Dennoch reichen sie zumeist aus, um eine relativ große Masse dazu zu bewegen, ihren Zorn auf die Finanzwelt auf die umzulegen, die sich nicht wehren können. Da braucht es nur einen als Beispiel. Ich frage mich, ob es nicht besser wäre, gerade jetzt, hier tätig zu werden, als sich einen Kopf über LINKSinternes, lustige Personalien oder Dschibuti zu machen. Ein journalistischer Dritte-Welt-Laden mit Kaffee-Ecke ist zwar ganz nett, aber irgendwie auch keine Alternative. Aus meiner Sicht stehen hier gerade zu viele Seite 7-Themen auf der ersten Seite. |
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Ich frage mich, bzw. Hrn. Augstein, was dieser Blogbeitrag nun eigentlich soll? Dieses und jenes, das Privatleben Wagenknechts betreffend, gehe Sie zwar "nichts an" und allenfalls werde ein kurzes "Augenbrauenzucken" provoziert angesichts des so unerwarteten Ehemanns der Wagenknecht.
Dann kritisieren Sie den SPON-Artikel, dass er sich nicht so richtig aus der Deckung wage. Aber: auch Ihre Aussage fehlt. Für das, was Ihr Blog hergibt, hätte man auch getrost bei Spiegel, Welt etc. bleiben können, denen ja bekanntlich alles recht ist, um gegen Linke-Politiker zu schießen. Was ist es nun, das Sie antrieb? Schlicht der Hinweis, dass wir doch alle gerne ein bisschen Voyeur sind? Und dafür eine Story rausgekramt, die schon Jahre alt ist, nur weil diese Spiegel online auch gerade wieder vorgeholt hat (SPON könnte man da Konzept unterstellen - Fortführen der Schmutzkampagne, weil`s bei der Linken ja gerade wieder kriselt). Sollte der Blog einen Anreiz für die Community geben, sich das Maul darüber zu zerreißen, ob Fr. Wagenknecht den richtigen Ehemann hat oder inwieweit SPON "hin- und hergerissen" ist, wieder eine `Schmutzkampagne`zu starten? |
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Liebe(r) miauxx,
ich habe diesen Blog geschrieben, damit die Leser von freitag.de Kenntnis von einem Umstand erhalten, den ich sehr komisch finde. Nämlich die Art und Weise wie dieser Mann sich öffentlich über seine Ehe und seine Frau auslässt. Das ist bemerkenswert. Es hat nun gar nichts damit zu tun, gegen die Linke zu "schießen". Sondern damit, eine bemerkenswerte Geschichte festzuhalten. Sie zu sammeln. Sie der Sammlung der bemerkenswerten Geschichten hinzuzufügen. Wenn ich das in der Literatur läse, mit diesen Formulierungen, unter dem Eindruck der handelnden Personen, angesichts meiner Erinnerungen an diese Politikerin - dann würde ich es schlicht nicht glauben. (So wie unsere geschätzte Bloggerin Magda es auch nicht glauben wollte, weil sie nämlich - so habe ich sie hier bislang kennengelernt - eine grundvernünftige Frau ist) Aber die Menschen sind so. Ich habe mal eine Geschichte über einen Staatsanwalt gemacht, der wirklich schlimme Dinge gesagt und gedacht und wahrscheinlich auch getan hat. Die Geschichte endete mit dem Satz, dass dieser Mann selbst sein größter Feind sei. Das stimmt von vielen Menschen. Und man wundert sich immer wieder. Ich weiß nicht. Ist das Boulevard? Oder Voyeurismus? Oder einfach nur Staunen? Ich finde, der Freitag sollte ein Medium sein, in dem man über solche Fragen nachdenken kann. Gemeinsam. Ein bisschen im Spaß. Und ein bisschen im Ernst. Denn natürlich ist das ein ernstes Thema. Und man muss da wirklich nicht zu gleichen Ergebnissen kommen. Aber das Nachdenken, das lohnt schon. Ihr JA |
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Liebe(r) miauxx,
ich habe diesen Blog geschrieben, damit die Leser von freitag.de Kenntnis von einem Umstand erhalten, den ich sehr komisch finde. Nämlich die Art und Weise wie dieser Mann sich öffentlich über seine Ehe und seine Frau auslässt. Das ist bemerkenswert. Es hat nun gar nichts damit zu tun, gegen die Linke zu "schießen". Sondern damit, eine bemerkenswerte Geschichte festzuhalten. Sie zu sammeln. Sie der Sammlung der bemerkenswerten Geschichten hinzuzufügen. Wenn ich das in der Literatur läse, mit diesen Formulierungen, unter dem Eindruck der handelnden Personen, angesichts meiner Erinnerungen an diese Politikerin - dann würde ich es schlicht nicht glauben. (So wie unsere geschätzte Bloggerin Magda es auch nicht glauben wollte, weil sie nämlich - so habe ich sie hier bislang kennengelernt - eine grundvernünftige Frau ist) Aber die Menschen sind so. Ich habe mal eine Geschichte über einen Staatsanwalt gemacht, der wirklich schlimme Dinge gesagt und gedacht und wahrscheinlich auch getan hat. Die Geschichte endete mit dem Satz, dass dieser Mann selbst sein größter Feind sei. Das stimmt von vielen Menschen. Und man wundert sich immer wieder. Ich weiß nicht. Ist das Boulevard? Oder Voyeurismus? Oder einfach nur Staunen? Ich finde, der Freitag sollte ein Medium sein, in dem man über solche Fragen nachdenken kann. Gemeinsam. Und man muss da wirklich nicht zu gleichen Ergebnissen kommen. Aber das Nachdenken, das macht doch Sinn. Ihr JA |
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Kein Bock auf Top Blog.
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Den Blog finde ich bedenklich. Weil unglaubwürdig. Er ist aber auch ein Beispiel für den zeitgenössischen Wahlkampf. Und von daher sehr schlau.
Nichts was da veröffentlicht wird, ist zufällig. Aus der Kunstfigur, der Politikerin wird eine Menschin gemacht. Frau Wagenknecht war mir nie unsympathisch. Und ich bin selbstverständlich der Meinung, dass wir eine starke Opposition brauchen. Trotzdem stinkt mich das an. Weil es so plump ist. Die anderen Enthüllungen aus dem Erwerbsleben des Gatten, sind ja unfassbar. Was mich auch beuruhigt ist, dass der Gatte kurz vor Ausreise in die Türkei verhaftet wurde. Und seine damalige Verlobte bei ihm war. Auch ist die Sache mit der Betrugssumme / dem Geld noch nicht geklärt. Das sieht mir einfach zu sehr nach "Bonnie & Clyde" aus. Und inzwischen sehe ich auch keine Glaubwürdigkeit mehr im Handeln von Frau Wagenknecht. Vielleicht spielt sie ihre Rolle. Sie macht ihren Job. Damit sie die Familie ernähren kann. Da ist bestimmt viel finanzieller Druck. Mit so einem geltundgssüchtigen Gatten. Und bei den Anwalts- & Gerichtskosten?! Erbarmungswürdig. Kein Wunder das die keine Kohle für Frisör und neue Klamotten hat. Die Reisekosten nach Irland zahlt aber der Steuerzahler. Oder? |
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Der Steuerzahler zahlt eh alles. Und Sahra (mit h) Wagenknecht wurde kürzlich vom Linken-Vorstand für das Amt einer stellvertretenden Parteivorsitzenden vorgeschlagen, deshalb auch die Kampagne in der neoliberalen Kampfpresse.
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La vache qui rit, la vache qui pleure
Lieber Herr Augstein, liebe Mitinformanten und Kommunaden des „Der Freitag“, Der SPIEGEL hat wirklich ein Problem, denn die können da weder gescheit verlinken, noch denken die noch sehr viel um die Ecke. Aber, sie und Sie, denken ans Geschäft. Das ist gut so, hat aber, wie alles im Leben, Nebenwirkungen. Leider ist es ja auch Ihnen, Herr Augstein, nicht gelungen, den SPIEGEL vor dem Abgleiten ins reine politisch-kulturelle Boulevard zu bewahren, sonst würde doch dort beispielsweise keine Oberflächler und tatsächlich völlig humorlosen Polemiker einen müden Cent verdienen, die grundsätzlich nur über die Witze lachen, die sie über andere reißen. Schade eigentlich, das selbst manche „Der Freitag“-Leser die Chance nur dazu nutzten, auf den relativ harmlosen und eher spaßig privaten, "offen-sichtlichen" Blogbeiträgen herum zu reiten und daraus zu folgern, dieser Herr Niemeyer sei, abgesehen davon, dass man ihn für reich hält, er es vielleicht auch ist, eine Weichbirne, ein Flachdenker und zudem nicht attraktiv genug für unsere linke Heroine. Es gibt aber auf Herrn Niemeyers Blog-Seite einen wirklich guten Link und der führt ins Reich der harten, aber auch lesenswerten Nachdenkseiten. Hier bitte ich zu lesen ( www.ralphtniemeyer.com/spip.php?page=plan )und jene, die dann noch Hilfe brauchen können meinetwegen auch Googeln. Was die Partnerwahl angeht, da existiert aus der Feder der kürzlich verstorbenen Musikerin Kate McGarrigle und ihrer Schwester Anna, eine gute Antwort: www.youtube.com/watch?v=JB6-sH5jozA . Sehr hörenswert, wenn man ein wenig Geduld hat, witzig und lehrreich. Also vor dem Bloggen „die Kuh lachen und weinen lassen“, denn in der Kuh ist immer noch eine weitere Kuh versteckt und man beginnt zu ahnen, wohin es führt, wenn man immer nur medialen Industriekäse einschmilzt und verspeist. Liebe Grüße Christoph Leusch PS: ad Sebastian Dalkowski schrieb am 31.01.2010 um 16:33 Lieber Sebastian, Wahrhaftig, Humor braucht es und dann kommen wir der Wahrheit näher, dass ein Leben, das Politik und Privates trennt, vielleicht eine Unmöglichkeit ist, denn z.B. schon die Frage der steuerlichen Veranlagung, des Kindergeldes oder die, nach der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaft, ist hochpolitisch und privat zugleich. Wenn Sie die o.g. Links nutzen, verstehen Sie, warum das völlig stimmt, was Sie in Ihrem letzten, feinen Satz zum Ausdruck brachten. Wir stellen uns vor, es kann nicht ganz ohne Spaß, Witz und Lust sein, dieses Leben. Liebe Grüße Christoph Leusch |
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"und man beginnt zu ahnen, wohin es führt, wenn man immer nur medialen Industriekäse einschmilzt und verspeist."
Es führt eben nicht ins Komische, sondern ins merkwürdig Alberne. |
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Hallo Magda,
Im Nachfolgestaat Kakaniens nennt man das "Schlammastik". Sie haben es, wie fast immer, auf einen Satz gebracht. Liebe Grüße unbekannter Weise Christoph Leusch |
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Merwürdig albern ist der Deal mit den Fäschungen.
Grotesk! Es verbietet sich an diesem Teil des JA-Blogs die Humorlosigkeit. Aber, wer zahlt die Irland-Flüge? |
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Was ich noch sagen wollte:
Hier kann ja jeder nachlesen, dass der Gatte den Linken nicht schadet. Egal was er anstellt. Im Falle des Privatlebens der Gattin sehe ich das aber anders. Von daher: Er schadet nicht den Linken. Nur der Linken. |
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Ich habe im Internet ein Blog entdeckt, wo es ebenfalls um die Vereinbarkeit von Voyeurismus und Kommunismus geht.
Dort äußert sich die Frau des Journalisten Jakob Augstein sehr privat ihn: [Zitat]J.A. ist sehr attraktiv. Fand ich schon, als ich vor vielen Jahren seine erste Reportage las, die ich so gut fand, dass er eine Art Schreiber-Vorbild für mich wurde. Es war eine von denen, die ich nie vergessen habe. Da sah ich dann auch sein Bild... Naja, ein Linker hat einfach nicht so verdammt gut auszusehen ;M-=) ! Meine Großmutter hätte jedenfalls gesagt: "Dieser Jakob Augstein ist doch wirklich ein schöner Mann!"[/Zitatende] Nur dass sie sich - im Unterschied zu Ralph Niemeyer - dabei nicht als Gattin zu erkennen gibt, sondern fakenderweise in einer Art Selbstgespräch die Bloggerinnen-Namen "Anna" und "Klara" benutzt - als sei ihr Unvergesslicher gleich von einem ganzen Harem umschwärmt, wie das von einen Linken mit 68er-Wurzeln einfach erwartet wird. Dass es sich bei den beiden JA-fixierten scheinbar ungleichen und scheinbar feministischen Schwestern um dieselbe Person handeln muss, ist mir erst aufgefallen, als beide Anfang Dezember mit einem Schlage hier verschwunden waren. Man hörte dann, dass JA sie in die Redaktion aufgenommen hat, vermutlich, um so besser kontrollieren zu können, was sie alles so schreibt. Vielleicht wäre das auch ein Tipp für Sahra? 20 Jahre alte Spekulationen besagen, dass ihre Partei noch Zugriff auf geheime SED-Konten im Ausland haben soll, da könnte genug drauf sein, um Ralph für einen lukrativen Deal zu gewinnen - vorausgesetzt die aktuelle Kaufoption ihrer Parteifreunde für die geklauten Daten entwickelt sich nicht für sie zum Boumerang. Man weiß ja nie, wen's erwischt. Das ist bei Steuersündern wie mit den Stasi-Akten - ein Feld, so weit wie der nie endende Boulevard voyeuristischer Fantasien. |
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@ChristianBerlin,
heute ganz konspirativ? Oha :) Mal was anderes. Ich lese gerade Ulrich Duchrow. Sagt der dir was? |
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schrieb am
01.02.2010 um 14:08
Kennt hier einer Herman Keck?
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Ergänzung, da es meist mehrere Bücher zu einer Thematik sind:
Christian Sigrist und Ton Veerkamp Wehe denen, die Haus an Haus reihen, Feld an Feld rücken, bis gar kein Raum mehr ist, und ihr allein seßhaft seid inmitten des Landes! Nur von den armen Leuten, die nichts hatten, ließ Nebusaradan, der Kommandant der Leibwache, einen Teil im Land Juda zurück und gab ihnen Weinberge und Äcker. |
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@Streifzug
Ja, sagt mir natürlich was. Engagiert sich bei attac (wie ich eigentlich auch, wenn meine Zeit es zulässt). Was mich nur wundert, ist Deine Frage. Du müsstest sogar sehr genau wissen, dass ich Duchrow kenne. Du hattest Dich nämlich mal (wohlwollend) über meinen BlogEintrag "Nicht ohne meinen Guru" geäußert, der sich kritisch und doch zustimmend mit Prof. Duchrow auseinandersetzte, nachdem ich mich übrigens gerade beim attac-Kongress frisch über ihn geärgert hatte. Mein theologischer Ansatz ist nicht seiner und seiner ist nicht meiner. Trotzdem kommen wir in politischen Fragen im Grunde zum selben Ergebnis. Ich hänge z.B. sehr an der Trennung von Staat und Kirche i.S. der sog. "2-Reiche-Lehre", die Duchrow für eine "bürgerlich-neuzeitliche Erfindung des Spätluthertums" hält, während ich deren Herkommen schon bei Naturvölker in der Ämtertrennung zwischen Häuptling und Schamane verorte. Doch in der Kritik am "Kuschelkurs mit den Neoliberalen", den selbst die EKD-Synode ihrem damaligen Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber vorwarf, war ich mir mit Duchrow wieder völlig einig. Erinnerst Du Dich wirklich nicht mehr, den Namen schon bei mir gelesen zu haben? |
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@ChristianBerlin,
das wird es gewesen sein, warum ich spontan gefragt habe. Ursprünglich wollte ich nur lesen, was du hier geschrieben hast. Schreib mal wieder einen Artikel :) |
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Will sagen, ich werd älter, das Gedächtnis ;)
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Ach so ist das alles. Sehr merkwürdig, aber bedenkenswert. Anna, das ist die, die mich eine ganze Weile pausenlos mit PNs genervt hat, meist mich in den Kampf schickend und dann belobigend. Bis ich sie beschimpft habe, von wegen selbst kämpfen.
Klara ist die, die immer mit großem Theater kommt und geht. Aber die beiden waren so richtig nicht...gerade, naja. Aber das war sicherlich nur zur Tarnung. Die hat also der Augstein in Gebrauch? Ich meine, er nickt als Jakob Augstein und heißt eigentlich Anna-Klara. Jetzt wirds wieder voll selbstreferentiell. Keine Inhalte nur Referenzen. Na dann, ich hau jetzt ab - kurzfristig. Aber danke für die schönen Boulevard-Infos. :-)) |
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Anna und Klara sind nicht die selbe Person.
Das kann ich Euch ganz klar versichern. Aus den Texten kann man es aber auch eigentlich herauslesen :) Viele Grüße Tessa |
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Tessa, meine Liebe, das ist hier der blanke Boulevard. Isch weiß, isch schwör, dass die... aber weiß mans?
Die konnten sich eigentlich nicht...konnten sie nicht, nee wirklich nicht. Ich war Zeugin. Aber ich habe nicht die Absicht, etwas herauszulesen, sondern - im Gegenteil - etwas hinein zu interpretieren. Also wir fassen zusammen: Die OHL (Oberste Heeresleitung) tut kund, dass klara und anna dementieren, eine Person zu sein. Hingegen wurde heute Günther Wallraff gesichtet, der sich seit kurzem aber Jacko Ohrenfels nennt,und so getarnt, die Unsitten des Bloggerwesens, enttarnt. So, das hätten wir nun aber... Gruß und schönen Feierabend. |
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@ Tessa
Na, du hast ja hier mit deinem trockenen Humor noch gefehlt. Helau! |
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Himmlische Kunde in aller Fake Munde:
"Vielleicht hat Anna sich am 09. Dezember 09 beim fixen Tippen symbolisch den Finger gebrochen, darauf ihre Innere Seelenachse geschient und harrt nun hoffnungsschwanger den IKEA Selbstheilungskräften auf Besserung bis hin zur vollen Genesung im Freitag!? tschüss JP |
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schrieb am
01.02.2010 um 18:54
@ ChristianBerlin
Ach, du kriegst die Tür nicht zu, meine Kinnlade ist gerade ausgerenkt. Wie jetzt, Anna ist Klara ist Katharina ist die Gattin von Jakob Augstein? Das ist ja auch mal eine pikante Enthüllung. Da muss ich mir ja jetzt nicht g a n z so blöd vorkommen. Bin also mit Mehrfach-Nicks in bester Gesellschaft? Toll! |
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@chrisamar
Kennt hier einer Herman Keck? Nein. Aber ich kenne Erwin Czybulski, habe mich aber ihm gegenüber zu absolutem Stillschweigen verpflichtet. Kein Wort weiter also über Erwin Czybulski. Ein Rätsel will er bleiben, sich und anderen. Ciao Wolfram |
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La vie est triste, hélas!
Wer schrieb: "Der HANDELSTEIL einer guten bürgerlichen Zeitung stimmt noch halb. Der POLITISCHE TEIL hat sozusagen Charakter, nämlich den des Verlegerkapitals und der großen Inserate. Überall dort, wo undeutlicher Markt und keine vertraute kapitalistische Ebene ist, beginnt das FEUILLETON.Um unter dem Strich nun ganz und gar Unterhaltung zu werden: Unterhaltung über Vorgänge, die den Geschäftsmann nicht wirklich alterieren... Solche Feder kann und muss um alles tanzen. Das verblasene bürgerliche Bewusstsein verbläst sich noch einmal. Dem mittleren Leser wird die Leere, worin er leben muss, mit lauter ungenauen Stücken zugestellt. Der vermögliche Mann aber, der aus dem Leeren gerade wirtschaftet, macht sich noch Gift unschädlich, indem er es in anregenden Teilen nimmt. Und der Schreiber darf vorerst alles sagen, weil er NICHTS zu sagen hat...", kannte die MONDE BLOGOMATIQUE noch nicht. Auch nicht die des FREITAG. Momentan bin ich darüber erfreut, dass letztere eine kleine Welt ist. |
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@wwalkie
Wer schrieb: "Der HANDELSTEIL einer guten bürgerlichen Zeitung stimmt noch halb. Der POLITISCHE TEIL hat sozusagen Charakter..." Jetzt sag schon, von wem das ist. Von dem will ich mehr lesen. Ciao Wolfram |
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Ein Zeitgenosse Heideggers, aber kein Parteigenosse: Ernst Bloch, Erbschaft unserer Zeit
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@wwalkie
Ein Zeitgenosse Heideggers, aber kein Parteigenosse: Ernst Bloch, Erbschaft unserer Zeit Ich wußte gar nicht, daß Bloch so locker und... ja, poetisch schreiben konnte. Ciao Wolfram |
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@ Christian
Irgendwie sind wir ja alle hier & da ein bißchen marmelig. Also, die Ehefrau kenne ich nicht. JA auch nicht. Klara kenne ich noch nicht persönlich. Denke aber, dass machen wir noch. Das mit dem Kennenlernen. Denn ich mag. Anna mag ich sehr gerne. Sie ist sehr, sehr süss. Aber das mag sie bestimmt nicht lesen. Ist sie aber trotzdem. Sie ist ein Schmuckstück in jedem Freundeskreis. Angenehm, intelligent, herzlich, liebenswert. Und das schreibe ich, weil es so ist. Aber, Anna ist 100% nicht mit JA verheiratet. Das weiss ich aber ganz genau! |
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schrieb am
01.02.2010 um 14:06
Pardon,
Chrisamar mag Klara. Lesen. |
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@chrisamar
Ich wollte ja nur mal selbst ein bisschen faken, um wieder ein wenig satirischen Humor in die an mittlerweile vor Ernsthaftigkeit fast vertrocknete Diskussion zu bringen. Dass Anna süß ist, ist mir schon aufgefallen. Nur leider war sie extrem JA-fixiert, was ich an ihren Texten (im Bezweiflungsfall) auch belegen könnte. Wenn sie wirklich nie mit ihm verheiratet war: Warum ist sie dann seinetwegen so tödlich beleidigt, dass sie seit dem 9. Dezember nicht mehr wiederkommt? Wenn wir ihre obigen Zitate - selbst unter Abzug des Klara-Anteils - bei dieser Frage zu Rate ziehen, scheint es für sie doch eine Art geheime Liaison gegeben zu haben, zumindest in der psychischen Realität. Schade, dass das dann immer so enden muss - als würde sich die Welt auf ein Gegenüber verengen, als würden wir anderen im Moment der Enttäuschung gar nicht mehr für sie existieren. Schrieb's und antwortete nicht mehr. Und ward nie mehr gesehen. |
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Ich möchte die große Aufmerksamkeit, die auf diesem Threat liegt, nutzen, um eine Beobachtung mitzuteilen, die ich am Samstag in der Berliner Friedrichstraße machen durfte. Als ich mit der "besten aller Ehefrauen" (Kishon, hahah!) durch "Strauss Innovation. Since 1902" ging, um schwarze Spaghettis zu kaufen, die es dort tatsächlich gibt, und zwar sehr günstig, trat kein geringerer als Hans-Olaf Henkel in mein Blickfeld.
"Schau jetzt nicht hin, aber da ist der Henkel!" sagte ich zur "besten aller Ehefrauen" (Kishon), die naturgemäß sofort hinschaute, aber was sage ich, einer wie Henkel ist sich so etwas ja gewöhnt, der nimmt das nicht zur Kenntnis, und so konnten wir relativ ungestört verfolgen, wie er sich besonders für die Weine interessierte, die es - halbtrocken - bei Strauss Innovation schon für 3,90 Euro gibt. Henkel bei Strauss Inovation, ist ja ein Ding, der macht ernst, lachte meine Beste. Schluss mit dem Solibonusquatsch, wie heißt sein Buch gleich noch? "Abwracker, Zocker" so ähnlich, da hält er voll dagegen. Da schreibe ich doch gleich einen Blog dazu, rief ich durch die deprimierende Tischdeckenabteilung, "Olaf Henkel-Watch Blog Erste Lieferung" nenne ich den, und mache rasch ein Foto mit dem Handy. Nein, kein Foto, mehr so wie damals bei den Höflichen Paparrazi muss das sein (www.hoeflichepaparazzi.de/), nicht so voyeuristisch, eher so die Chronistenpflicht erfüllend... |
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schrieb am
01.02.2010 um 15:47
Jetzt bin ich doch ein wenig bestürzt. Wie schlimm muss es um sie bestellt sein, mit der besten aller Ehefrauen in einer Strauss-Filiale nach Schnäppchen Ausschau halten zu müssen? Niemals würde ich das meiner besten Ehefrau antun.
Fragen Sie sich denn nicht, warum Herr Henkel dort alleine war? |
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Angele,
haste kein geheimes Foto vom Bischof im Puff? |
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Henkel wäscht als Wagenknecht der deutschen Industrie die Agenda 2010 porentief sauber.
Hat zudem 'ne Nase (man sieht's!) für Wein. Trink, Brüderle trink. Wo bloggt seine Frau? Ein weiterer unverzichbarer Beitrag zu BILD Dir Deine Meinung! Jetzt auch frei täglich hier. Danke! |
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"Wie schlimm muss es um sie bestellt sein, mit der besten aller Ehefrauen in einer Strauss-Filiale nach Schnäppchen Ausschau halten zu müssen?" Na ja, wir werden beim Freitag ja schon zur Hälfte in Naturalien ausbezahlt, aber Spaghetti mit Tintenfischtinte ist nicht dabei.
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@ Oranier: Nein
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@ Angele
Schade, das würde dein Niveau hier deutlich heben. Von Augstein zu schweigen, der ja mal zu unser aller Erheiterung verlinken könnte, wo er etwa schonmal gegen sein Verdikt: "Du sollst keine Witze machen" verstoßen hätte. Dass Dieses sein Blog Witz hätte, das finden außer ihm ja doch vornehmlich ausgesucht humorige Kolumnisten von der Rheinischen Post. |
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Impertinent, oranier, impertinent!
bischof weinsztein |
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@Oranier. Finden Sie Ihre Landser-Sprache eigentlich besonders niveauvoll oder witzig? Erwarte keine Antwort, möchte aber von Ihnen nicht mehr geduzt werden. Danke.
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Sehr geehrter Herr Angele,
was Sie von mir erwarten, ist mir, ehrlich gesagt, schitt egol. Ich antworte hier, wem Antwort gebührt. Und von Ihnen erwarte ich, dass Sie die "Landsersprache" entweder sachlich argumentativ begründen oder sich dafür, da von mir als Beleidigung empfunden, öffentlich entschuldigen. Ihre Antwort ist ein signifikantes Beispiel dafür, wie dünn die Tolerenz-Oberfläche über Ihrem spaßigen Naturell ist. Das Siezen ist keine Frage, Herr Redakteur. Ich duze mich hier mit den gemeinen Bloggern. Sie dürfen mir gegenüber aber, zur Verdeutlichung der militärischen Rangunterschiede, gerne die alte Anrede "Er" gebrauchen. Fröhliche Grüße oranier |
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schrieb am
01.02.2010 um 17:43
Übrigens: in Amerika gibt's freitag.de schon eine ganze Weile als Fernsehsendung. Wenn mal eine Sendung richtig gut ist, dann feuert sich das Publikum selbst an, indem es den Namen des Moderators ruft: »Jerry! Jerry! Jerry!«
JAKOB! JAKOB! JAKOB! »Halten zu Gnaden.« ich |
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@MA: "die große Aufmerksamkeit, die auf diesem Threat liegt" - der Thread als Threat, interessanter Gedanke, erklärt vielleicht, was in dieser Diskussion schief läuft...
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schrieb am
01.02.2010 um 18:15
@Axel Henrici
"Thread als Threat" Haha, tolles Wortspiel. Haben Sie vielleicht für dieses Thema noch ein Paar Zeilen Hass übrig - so als nächster Top-Blog? ;-) |
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@Micha
@Oranier Bevor die Bedrohung weiter eskaliert und nach den Totschlagargumenten "Niveau" und "Landser" hier vielleicht noch die Atombombe losgeht, versuche ich es noch mal einer Friedensinitiative. Würde es die Lage zwischen euch entspannen, wenn ich das umstrittene Foto rausrücke? |
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schrieb am
01.02.2010 um 18:40
@ChristianBerlin
Ich will heute aber Blut sehen! |
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@Oranier
Sebastian Dalkowski ist kein humoriger Kolumnist der Rheinischen Post. Sebastian Dalkowski ist richtig richtig mies. Ich würde mal gerne wissen, was der dem Freitag immer zahlt, damit seine Kolumnen auf die Startseite kommen. |
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schrieb am
01.02.2010 um 19:02
@ Michael Angele
"die große Aufmerksamkeit, die auf diesem Threat liegt" Ja, threat ist eine Bedrohung! Beängstigend das Ganze hier... |
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schrieb am
01.02.2010 um 20:24
![]() Irgendwie fühle ich mich heute trollig und habe Lust mir meinen ersten gelöschten Kommentar einzufangen. |
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Kannste kriegen, weil du die Regeln nicht einhältst, die Rechtschreibregeln. Es heißt "Die Bewohner..."
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...also ich werde jetzt kein Henkel-Fan, auch wenn er auf dieselbe Hochschule ging wie ich...aber was mein Weltbild ein wenig erschütterte, war, neben den eher poppigen Treffen mit Fidel Castro, wenn ich mich recht erinnere, das er wahrhaftig ein Riesen - Charlie "Bird" Parker - Fan sein soll. Jetzt könnte man sagen, naja, was soll's, warum nicht, egal ob man nun so'ne liberal-konservative Type wie er ist oder meinetwegen militanter Anarchist... ...aber den Jazz und Bird lieben, geht nicht ohne die Sozialgeschichte des Jazz...
LG Don Peppone |
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@Michael Angele...also ich werde jetzt kein Henkel-Fan, auch wenn er auf dieselbe Hochschule ging wie ich...aber was mein Weltbild ein wenig erschütterte, war, neben den eher poppigen Treffen mit Fidel Castro, wenn ich mich recht erinnere, das er wahrhaftig ein Riesen - Charlie "Bird" Parker - Fan sein soll. Jetzt könnte man sagen, naja, was soll's, warum nicht, egal ob man nun so'ne liberal-konservative Type wie er ist oder meinetwegen militanter Anarchist... ...aber den Jazz und Bird lieben, geht nicht ohne die Sozialgeschichte des Jazz...
LG Don Peppone |
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schrieb am
01.02.2010 um 22:07
@luggi
Danke für den Hinweis (Verdammt!); momentan zickt Photobucket. Ich bitte daher meine Fahrigkeit zu entschuldigen, hab' mich wohl bei Herrn Angele angesteckt. |
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@ich
Bitte bitte machen Sie noch viel mehr Unsinn! Das gefällt mir so an Ihnen. @Don Peppone ...aber den Jazz und Bird lieben, geht nicht ohne die Sozialgeschichte des Jazz... Wenn du mir nicht schon am Herzen liegen würdest, dann spätestens mit dem Satz... Ciao Caro |
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Wollen Sie wirklich eine Textkritik von ihm als Beleg?
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@ich
ich sehs jetzt erst, daß mit der Ansteckung bei Angele. Köstlich. Aber jetzt wirklich Vorsicht. Sonst hagelt's gleich die nächste Rauswurfdrohung. Ich überleg mir derweil, wie Sie den Infekt wieder loswerden. Alkohol soll ja desinfizieren. |
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schrieb am
02.02.2010 um 08:46
@Titta
Wie isch se-e wurde die Erkrangung über Nacht ausgeschlahfen. Meine Lähgastähnie ist weg. |
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schrieb am
02.02.2010 um 09:33
@ guiseppe
Da stimme ich Dir zu. Eine Prolette ist der Herr Henkel nicht. Mein Vater hat auch Fidel Castro getroffen.Stimmt wirklich. |
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I'd rather not
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Wenn der Voyeur eins auf's AUG
bekommt, verliert er die Fassung. Fällt ihm ein STEIN aus der Krone? BILD bitte. |
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Jakob Augstein (JA) macht sich gerade "Fake... Fake" selbstlos als Resteverwerter des Kalten Krieges einen Namen. Wofür JA Lob verdient.
Warum?. weil JA, Paaren, homo- , hetero- , lakonisch- , platonisch- orientiert, nahelegt, sich nicht über LOS beim Standesamt, oder über die radaktion Des Spiegel in eine Beziehungskiste zu begeben, sondern sich, in ein vorgefertigtes "Plaste Elaste Bombastus" Beziehungsmuster nach Arrt des Kalten Krieges, einem System des Gleichgewichts der gegenseitigen Abschreckung bis zur gegenseitigen Unkenntlichmachung zu verpflichten, um endlich den allerorten in unseren blühenden Landschaften auf Wild- Deponien zwischengelagerten Müll des Ost- West- Konflikts individuell wie paarweise endlagernd zu entsorgen. Die SED hat es vorgemacht. Aus der SED (Sozialistisches Ende Deutschlands ) wurde 198/90 ohne Einlösung der politischen Abwrackprämie PDS (Partei Des Schlamassels), um endlich, gut gestapelt, akademisch von unten bis oben sortiert, wiederaufbereitet, im Hafen der Linkspartei als Ost- , West- Nord- Süd Gruppe, globaler und lokaler Botschafter/innen des politischen Minimülls zu landen. Sahra Wagenknecht ist da von ihrem Namen her Programm: "Sahra" ist das Wagen, ihr Mann der Knecht beim Wagen. In solcher Art Beziehungskisten des Gleichgewichts der gegseitigen Abschreckung bis hin zur gegenseitigen Löschung ist jeder, nicht nur beim Sterben alleine, sondern auch beim Sprechen "Niemals sah man Sahra und Gatte, den sie zum "Gaunern oder Jugend forscht" gerne hat, zu zweit sprechen!, oder? Das gibt, Fake hin Fake her, zu denken. tschüss JP |
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@ Oranier. "Angele,haste kein geheimes Foto vom Bischof im Puff?" Das ist für mich Landser-Sprache. Mehr will ich dazu nicht sagen, denn @ Christian, ich habe wirklich kein Interesse an einer Eskalation. Schöne Grüße auf diesem Weg an Dich.
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Herr Angele,
so wie Sie übers Terrarium geschrieben haben, verstehe ich Ihre jetzige Empfindlichkeit nun so überhaupt gar nicht. Locker nehmen, sag ich da einfach dieses Mal zu Ihnen. Ist doch lustig, macht doch Spaß. Das Zugucken. Gleiches Recht für alle. Und Sie wissen doch, wenn wir uns persönlich kennenlernten, wir könnten alle nicht voneinander lassen. Aber bis dahin halt Hauen und Textkritiken. Nichts für ungut. |
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Michael Angele schrieb am 01.02.2010 um 19:45
@ Oranier. "Angele,haste kein geheimes Foto vom Bischof im Puff?" Das ist für mich Landser-Sprache. Dieser Spruch ist meines Erachtens die konsequente Fortsetzung des Themas dieses Threads. Den Bischof im Puff erwischen und dies dann als Kirchenkritik ausgeben... Wieso ist eigentlich jedes Mal, wenn irgendwelche Flecken in irgendwessen Unterhosen entdeckt werden jeder so baff erstaunt, daß Politiker (oder Priester oder wer immer) einen Unterleib haben? Ciao Wolfram |
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"Dieser Spruch ist meines Erachtens die konsequente Fortsetzung des Themas dieses Threads. Den Bischof im Puff erwischen und dies dann als Kirchenkritik ausgeben..."
Genau das ist sie. Aber darauf ist Herr Angele nicht eingegangen und hat sich, statt auf den Inhalt, lieber auch auf die Form kapriziert. "Wieso ist eigentlich jedes Mal, wenn irgendwelche Flecken in irgendwessen Unterhosen entdeckt werden jeder so baff erstaunt, daß Politiker (oder Priester oder wer immer) einen Unterleib haben?" Ja, das frag ich mich auch immer. :-)) |
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Wieso muss ich über 18 sein, um Infantiles in Erwachsenensprech zu lesen?
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Weiter miesester Journalismus beim Spiegel. Dagegen setzen wir eine Einladung an Sahra Wagenknecht zur Sachdebatte beim Pleisweiler Gespräch.
Am Sonntag erschien auf der Frontseite von SpiegelOnline wieder eines der miesen Stücke, an die man sich bei Spiegel und SpiegelOnline schon gewöhnen muss. Hier soll offensichtlich wieder eine Person fertig gemacht werden, die den Herrschenden ein Dorn im Auge ist. Sahra Wagenknecht kommt am Sonntag, den 25. April zum Pleisweiler Gespräch. von Albrecht Müller weiterlesen: www.nachdenkseiten.de/?p=4491 |
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Was ich für gut hielte, sich mal sachkundig zu machen, aus welchem "Cache" dieser Beitrag gefischt ist, wie man dazu gekommen ist und wie es möglich ist , ohne Verlinkung und nur mit Screenshot sowas anzubieten. Inzwischen steht in der Spiegel-Meldung, dass die Beiträge von der Website verschwunden seien, aber die waren da nie zu finden.
Das ist alles von vorn bis hinten ziemlich unverständlich. |
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schrieb am
01.02.2010 um 20:32
Das ist ganz einfach, Magda. Das Netz vergisst nichts. Es gibt Website-Wikis, die auch abgelaufene Sites speichern und es gibt den berüchtigten Google-Cache, in dem noch Seiten liegen, auch, wenn sie von der ursprünglichen Site entfernt wurden. Ist eine Site erst einmal von einem Google-Crawler durchsucht worden, liegen die Inhalte eben auch in den Untiefen dieser Suchmaschine.
Man sollte eben aufpassen, was man auf seinen Seiten publiziert. Um es mit Trude Herr zu "sagen": Niemals geht man so ganz... www.youtube.com/watch?v=zTC_KuuBrNY |
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@Margareth Gorges
Dein Veranstaltungshinweis gibst mir Gelegenheit, das Niveau, auf das die Diskussion abgleitet, jetzt einzuholen und noch mal kindisch beleidigt über die Sahra zu meckern. Nach Pleisweiler (wo ist das eigentlich?) brauche ich dafür nicht zu kommen. Mir reicht, was ich erlebt habe, als mich 2001 die Schkeuditzer PDS unmittelbar nach 9-11 mit ihr zusammen einlud, um über einen LVZ-Beitrag von mir über sie zu diskutieren vor dem Hintergrund der gerade veränderten Sicherheitslage und dem drohenden Afghanistan-Krieg. Andere Herrschende bemühen sich ja wenigstens manchmal, das herablassende Mitleid zu verbergen, das sie für uns normal Sterbliche empfinden, wenn wir nicht zu ihrer Liga gehören und trotzdem mitreden wollen. Bei denen kann immerhin noch spannend werden, ab welcher Frage oder Kritik sie die Maske dann fallen lassen Bei ihr dagegen lernte ich, dass es Politiker gibt, die selbst in diesem Punkt ehrlich sind - so ehrlich, dass sie Denker niederen Standes nie über ihre Geringschätzung zu hinwegzutäuschen versuchen. Von Anfang an würdigte sie mich mich dort weder eines Wortes, noch eines Blickes. Sie tat, als wäre sie dort allein mit ihren Genossinnen und Genossen, und hielt das den ganzen Abend durch. Und das, obwohl wir uns in der Sachdebatte inhaltlich ausnahmsweise einig waren und ich manchmal sogar mehr Applaus von ihrer Basis bekam als sie - was u.a. damit zusammenhängt, alles andere eine Diktatur (wieder)errichten will, was ihr fälschlicherweise noch immer unterstellt wird, gelegentlich sogar hier. Im Gegenteil, zum Unwillen ihrer Genossinnen und Genossen, die - damals jedenfalls - traditionell auf law and order setzen und Otto Schilys neue Sicherheitsbestimmungen deshalb richtig gut fanden, versuchte die zweifellos intelligente Schöne, die spätere Linke schon damals als Bürgerrechtspartei zu profilieren, was bei der Basis vor Ort nur auf Unverständnis stoßen konnte. Doch deren Ablehnung beeindruckte sie genauso wenig wie die Tatsache, dass ich ebenfalls existierte und fast gleichzeitig im selben Raum mit denselben Leuten redete. Sie weiß eben, was sie und ihre Argumente wert sind. Alles Menschliche dagegen scheint ihr fremd zu sein, jedenfalls verbirgt sie es sorgsam. Vielleicht ist der Wagenknecht-Voyeurismus, der jetzt selbst seriöse die Medien erfasst, eine Reaktion auf dieses Defizit und irgendwo auch die Quittung dafür. |
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Liebe MG,
wo sehen Sie denn in dieser Sache "miesesten Journalismus" beim Spiegel? Der läge doch nur vor, wenn der Blog von Niemeyer eine Ente wäre. Wenn der Blog aber echt ist, können Sie doch SPON höchstens vorwerfen, darauf aufmerksam gemacht zu haben, was der Mann von Sahra Wagenknecht im Netz veröffentlicht. Was ist daran verwerflich. Niemeyer schreibt im Internet und muss damit rechnen, ja will vermutlich sogar, dass er gelesen werden. Sonst schriebe er ja nicht. SPON hat nur eine größere Zahl von Lesern auf diese Texte aufmerksam gemacht. (Und wir haben hier nachgezogen). Was ist unter journalistischen Gesichtspunkten daran verwerflich? Ihr JA Ihr JA |
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Ich kommentiere mal Christians posting hier gleich mit:
@ Christian - "Sie weiß eben, was sie und ihre Argumente wert sind. Alles Menschliche dagegen scheint ihr fremd zu sein, jedenfalls verbirgt sie es sorgsam. Vielleicht ist der Wagenknecht-Voyeurismus, der jetzt selbst seriöse die Medien erfasst, eine Reaktion auf dieses Defizit und irgendwo auch die Quittung dafür." Also Christian, auch Du hast nun wieder einen subjektiven Blick. Vielleicht ist sie auch ein bisschen reserviert , was weiß ich. Von mir aus auch arrogant. Ich habe Sendungen erlebt, in denen nun wieder ein gewisser Olaf Henkel dermaßen herablassend mit Wagenknecht umgegangen ist. Also, das nimmt sich nichts. Dass man der Wagenknecht irgendwelchen Hochmut heimzahlen will, glaube ich nicht. Sie wird auch ein bisschen dämonisiert. Oder - wie kurz vor Lafontaines Erkrankung - es werden merkwürdige Gerüchte gestreut. So wie Du das siehst, hat es was von "Mal ein bisschen necken. " Du schreibst: "Im Gegenteil, zum Unwillen ihrer Genossinnen und Genossen, die - damals jedenfalls - traditionell auf law and order setzen und Otto Schilys neue Sicherheitsbestimmungen deshalb richtig gut fanden, versuchte die zweifellos intelligente Schöne, die spätere Linke schon damals als Bürgerrechtspartei zu profilieren, was bei der Basis vor Ort nur auf Unverständnis stoßen konnte." Das wird Jakob Augstein doch zum Aufhorchen bringen. @ Jakob Augstein - "miesesten Journalismus" habe ich glaube ich nicht geschrieben, aber ist ja wurscht. Was soll ich sagen. Es hat schon was "Neujournalistisches", dieses - man muss jetzt alles Private mit verwursten usw. , was mich an der Sache stört. Mich wundert auch - wie schon mehrfach angedeutet - diese merkwürdige Art der Verlinkung, (wobei ich hier zu Wildcat weiter unten, mal sage, dass ich das natürlich auch weiß, dass das Netz nichts vergisst). Aber - muss das sein? Unbestritten soll man auch lachen können, wenn es gegen die eigene politische Richtung geht. Aber ist ja nich lustisch, finde ich. Muss man dauernd auf der Wagenknecht rumhacken, die Familie mit einbeziehen? Wo wird das sonst gemacht. Na gut bei Stoiber seiner Muschi, aber der hat das natürlich auch ganz öffentlich und offziell verwendet. Aber, nun im Internet olle Sachen auskramen. Verwerflich - ich weiß nicht. Aber auch nicht gerade stilvoll. |
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Lieber JA,
ich verstehe Ihr "wenn" nicht. Ist doch alles inzwischen geklärt. Magda hatte recht, der Inhalt ist Fiction und nicht Fact, echte Satire eben, auch wenn sie tatsächlich von Sahras Ehemann verfasst wurde, ist doch kein Wort daran war. [Zitat Ralph Thomas Niemeyer zu SPON]Dies seien "rein fiktionale" und "frei erfundene vorgebliche Gespräche und Beschreibungen", gibt sich Niemeyer nun wenig entspannt.[/Zitatende] SPON hat das in einem zweiten Beitrag klargestellt, nachdem er das getan hat, was er schon - bei sauberem Journalismus - vor dem ersten hätte tun sollen: Die Echtheit aus einer zweiten, unabhängigen Quelle überprüft - was durch Anfrage beim Autor ja dann doch ganz einfach zu bewerkstelligen war. So was nennt man Recherche. Und die war hier nötig, weil eben sonst solche falschen Schlüsse gezogen werden wie hier von - na ja, man weiß nicht, vielleicht war das ja auch nur Satire mit der auf Satire reagiert wurde (mein Text über Ihre Frau/en war es jedenfalls). In jungen hätte ich ja fast Dieter Süverkrüps Moritat vom Kryptokommunisten ernst genommen und mich gefürchtet, wer weiß, wer noch alles damals das für bare Münze nahm. Erwachsenen müsste eigentlich auf den ersten Blick klar sein, dass Niemeyer ganz ähnlich genüsslich die schaurig-schönen Fantasien aller Polit&Sex-Voyeure überzeichnet, die durch unsere Kleinbürgerlichen Köpfe geistern, wenn wir an diese ungleiche Paar denken. Und eben deshalb muss uns Kleinbürgern unbedingt gesagt werden, dass es sich um Satire handelt - denn wir würden zu gerne glauben, dass es wahr wäre. Ein seriöse prüft das im Rahmen ihrer Sorgfaltspflicht, bevor sie einen Artikel online stellt. Darin muss ich MG zustimmen. Auch wenn ich trotzdem nicht nach Pleisweiler komme. @Magda: Immerhin hat sie das nicht mit Henkel & Co, sondern mit MIR gemacht. Hab ich da nicht das Recht, ein wenig sauer zu sein mich vor Wiederholungen schützen zu wollen? Du weißt doch, ich tu so gern keiner Fliege was zu leide... ;) |
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Sorry, vergessen ein Bold-Tag zu schließen
deshalb noch mal Grüße (die ich ebenfalls vergaß) Ihr/euer CB |
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Also auch bei SPON: Nicht an einen gelben Elefanten denken.
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Sehr geehrter Christian aus Berlin,
Sie schreiben: „Ist doch alles inzwischen geklärt. […]ist doch kein Wort daran war. […] SPON hat das in einem zweiten Beitrag klargestellt, …“ Bitte klären Sie mich über den Gebrauch von „klarstellen“ auf. In meinem, zugegebener Maßen beschränkten, Sprachgebrauch ist jemand, „der sich wenig entspannt gibt“, nicht unbedingt wirklich „unter Spannung befindlich“, sondern tut vornehmlich so. Eine Pose also. SPON beschreibt demnach, nach meinem dürftigen Verständnis, nicht ein authentische Haltung, sondern eine gemimte Befindlichkeit. Was wiederum die Einordnung seiner Texte durch den Mimen selbst relativiert. War das tatsächlich Satire? Und weiß der, der sich gibt und durch seine Vita ausgewiesen eher mit Zahlen als mit Buchstaben zu tun hat(te), überhaupt, was Satire ist? Ich für meinen Teil habe keine Kenntnis, dass Kishon, der auf Hebräisch schrieb, die Übersetzungen Torbergs eingestampft haben soll, weil das Publikum deutsch war. Da kommt beim niemals eiern wohl Pose zu Verschleierung, wenn er dem Netz nunmehr den Zutritt zu seinen Elaboraten verwehrt. Bitte klären Sie mich auch über den Unterschied zwischen „Recherche“ und „Verifizierung“ auf. Sie schreiben dazu:“ Die Echtheit aus einer zweiten, unabhängigen Quelle überprüft - was durch Anfrage beim Autor ja dann doch ganz einfach zu bewerkstelligen war. So was nennt man Recherche.“ Ganz sicher stehe ich gerade wieder einmal geistig neben mir selbst, aber war nicht der in Pose der wirkliche Urheber der „inkriminierten“ Exkurse? Und waren die Exkurse nicht etwa tatsächlich öffentlich einsehbar? Oder wie lässt sich sonst erklären, dass er durchaus in der Lage ist, über sie zu verfügen, indem er sie löscht? Und seit wann ist Textinterpretation Sache journalistischer Recherche als vielmehr Beherrschung einer Sprache? Wenn ich wollte, könnte ich behaupten, dass unbedacht wer, der des öffentlichen Schreibens nicht ganz mächtig ist, Privatimes offenbarte, was er naiv als Humoreske empfand. Blöd nur, dass es eine Person des öffentlichen Interesses betraf und sich dieses sehr ambivalent äußerte. Zurückgepfiffen, von wem auch immer, schob der Posierer es auf das Unverständnis für eine bestimmte literarische Gattung, fand dabei nützliche Menschen, die diese Message der Inkompatibilität höherer Kultur mit dem deutschen Leser applaudierend transportierten, so dass das eigentliche Subjekt weiterhin als Immaculata wirken soll dürfen. Aber das habe ich nicht recherchiert, ich weiß nicht einmal, wie man das schreibt. Ihr e2m |
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"Du weißt doch, ich tu so gern keiner Fliege was zu leide... ;)"
Och, schade... Flügelschlag (Magda Eintag) Danke für die Infos - ich guck mir das jetzt mal an. |
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@e2m
Mag sein, dass ich da ein wenig konservativ in meinen Erwartungen bin, alte Schule sozusagen. Hab Regeln dieser Art schon früher, selbst mal Chef gewesen, meinen Redakteuren teilweise nahezulegen versucht - leider nicht bei allen mit Erfolg. Meine Argumentationskette (bei der ich um Hinweis bitte, in welchem Glied ggf. der Fehler steckt) lautet wie folgt: 1) Die Textsorte der beiden SPON-Berichte ist selbst keine Satire. Es handelt sich erkennbar die Besprechung eines anderen Textes, also um die Textsorte "Kritik" oder "Rezension" 2) In die Textsorte "Kritik" oder "Rezension" gehört - insbesondere in Fällen der Mehrdeutigkeit - die Information für den Leser mit hinein, ob es sich beim besprochenen Text um Fact oder Fiction, Sachbuch oder Belletristik handelt. 3) Im Fall von Satire wird diese Grenze (Fact - Fake) absichtlich im Primärtext verschleiert. Ihr Sinn ist, den Leser zu narren, um ihn, indem er dies selbst erkennt, sonst von ihm für vernünftig Gehaltenes in seiner Tollheit erkennen zu lassen. 4) Solange unklar ist, ob wir es mit Satire oder Realsatire zu tun haben, hat eine Rezension dies zumindest zu erörtern und den Leser über die recherchierbaren Gründe für das eine oder das andere zu informieren. 5) Verfügbare Äußerungen des Autor zu seinem Text sind tatsächlich nicht immer eine sichere Quelle für die Textsorte, aber bei dieser Frage ein wesentlicher, zu achtender und beachtender Fakt, den zu erfahren der Leser einer Rezension, sonst führt ihn der Rezensent bewusst oder aus Nachlässigkeit in die Irre (wozu er kein Recht hat, weil er kein Satiriker ist). 6) Solange nicht aus einer (dem Text gegenüber) zweiten Quelle gesichert ist, ob der vorgebliche Autor wirklich der Autor ist, ist das zwingend vor Veröffentlichung der Besprechung des Textes zu klären, wenn das irgend möglich ist. 7) Bei dieser Gelegenheit hätte vorliegend SPON von Anfang an die erst im zweiten Anlauf veröffentlichten Informationen/Einlassungen des Autors zur Textsorte des Primärtextes erfahren. 8) Aus letzterem kann sich der Leser dann immer noch eine eigene Meinung BILDen, wie etwa: "Ich glaube nicht, dass das Satire ist, weil ich das nicht glauben will, sondern er für mich ein erwischter Cheauvi zu sein hat." Aber die Selbstaussage, die eine Leser glaubt, der andere als unglaubhaft verwirft, ist als solche - eben als Zitat - zu bringen und ihm für sein geneigtes Urteil zur Verfügung zu stellen. 9) Das Einhalten solcher Regeln nennt man tatsächlich seriöse Recherche bzw. Berichterstattung. Was nicht ausschließt, das Boulevardmedien sich einBILDen, hinter diesem Anspruch zurückbleiben zu dürfen - der Zorn Niggemeiers möge sie treffen. Es ist 15 Jahre her sein, dass ich einem jüngeren Kollegen kündigen musste, weil er durch Nichteinhaltung solcher Regeln die Glaubwürdigkeit unserer damaligen Redaktion fast zerstört hat. Das zur Erklärung, warum mich dieses handwerkliche Thema so provoziert. SPON wird solche Kritik wenig beeindrucken, weil sie hier keine justiziablen Dinge betrifft. Kleineren Versäumnisse können so große Redaktionen mit ebenso ruhigem Gewissen ggf. aussitzen wie die mit den vier Buchstaben die größeren. |
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Sehr geehrter Christian aus Berlin,
für Ihre ausführliche Antwort danke ich Ihnen. Sie tun sich offenbar selbst schwer, den Text von SPON einzuordnen, sagen Sie mir einmal, „erkennbar die Besprechung eines anderen Textes, also um die Textsorte "Kritik" oder "Rezension", an anderer Stelle hingegen „seriöse .[…] Berichterstattung“. Habe ich schon Schwierigkeiten, die beiden ersten als Begriffspaar zu begreifen, so wird es mit Berichterstattung richtig ominös. Natürlich ist das hier kein Nachhilfekurs, und mein Dank ist denn auch aufrichtig unironisch gemeint. Aber könnte es nicht sein, dass die Darreichungsform von SPON, die wir hier diskutieren, ein typisches Beispiel von „online-Journalismus“ ist, tatsächlich etwas eigenständiges, über dessen Kriterien man sich erst einmal unterhalten sollte, bevor es zur Defenestrierung gelangt? Und dies tun anhand von Beispielen, die, ich will es so sagen: nicht so heikel oder aufgeladen sind? Gerade die Blog(g)er könnten daraus Nutzen ziehen. Vielleicht wäre das Ihnen ein paar Zeilen wert. Ihr e2m |
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Eine kleine Bitte:
Nicht aufhören. Weiter so. Die Wäsche darf ruhig etwas schmutzig sein. Bei Problemen bin ich gerne bereit, noch ein paar kleine miese Schmankerl zu konstruieren. |
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Ach ja, Sie haben ja diese Vorliebe für das rasche Wechseln schmutziger Unterhosen.
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Von Freitag |
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@Axel und Ex-Felicitas. Bin heute etwas fahrig und kapiere erst jetzt: Threat statt Thread. Wie wahr.
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schrieb am
01.02.2010 um 21:26
@Michael Angele
Ja bei dem Wetter gibt's in Berlin öfter mal Aussetzer bei der Schwerkraft. Da kann der Groschen auch schon mal langsamer fallen; aber man gewöhnt sich dran. Ich hoffe ich darf Sie noch siezen. Ich muss da sehr aufpassen, denn als kleiner Community-Unglücksrabe werden Sie mir ja langsam richtig sympathisch. |
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@ich
:) |
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Kalt ist es auch dort und glatt. Vielleicht verrutschen deswegen die Kommentare.
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@ merdeister:
Sie verrutschen nicht nur, sondern sie entgleiten vielmehr. |
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@jakob augstein
Andererseits sucht man vergeblich nach einer Verlinkung. Egal. Googlen Sie sich durch. Hier ein Fundstück. Wenn ich mir dieses Fundstück durchlese, dann finde ich dort den Text eines verbitterten Menschen, der versucht, sich über seine völlig kaputte Beziehung hinwegzuwitzeln. Die mehrmals wiederholte Formulierung "meine überallesgeliebteFrau", die sich schließlich sogar zu "meine üagF" spricht Bände. Ich erfahre aus diesem kurzen Text von Niemeyer (mehr wollte ich mir jetzt nicht antun) einiges über Niemeyer, das, was ich über Sahra Wagenknecht erfahre ist durch eine böse, böse Brille gefiltert. So lange ist es noch gar nicht her, daß man böse, böse Sachen über seine "überallesgeliebteFrau" am Stammtisch, und nur dort, los wurde. Heute kannst du das in einen Blog stellen und die ganze Welt hat die Chance mitzulesen. Der Feind in meinem Bett. Ich wünsche Sahra Wagenknecht, daß sie ihn bereits rausgeworfen hat. Ciao Wolfram |
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Lieber WH,
ja. Ich habe weiter oben in einer Replik auf miauxx erklärt, warum ich diesen Blog geschrieben habe. Ich habe da das Wort "komisch" für die Art und Weise gebraucht, wie dieser Mann sich öffentlich über seine Ehe und seine Frau auslässt. Das Wort ist nur halb richtig. Traurig kann man auch sagen. Das ist die andere Seite. Sie haben Recht, das zu erwähnen, finde ich. Hier noch mal der Rest von meiner miauxx-Antwort. In einem so langen thread geht viel verloren. Mir ist das wichtig. "Es hat nun gar nichts damit zu tun, gegen die Linke zu "schießen". Sondern damit, eine bemerkenswerte Geschichte festzuhalten. Sie zu sammeln. Sie der Sammlung der bemerkenswerten Geschichten hinzuzufügen. Wenn ich das in der Literatur läse, mit diesen Formulierungen, unter dem Eindruck der handelnden Personen, angesichts meiner Erinnerungen an diese Politikerin - dann würde ich es schlicht nicht glauben. (So wie unsere geschätzte Bloggerin Magda es auch nicht glauben wollte, weil sie nämlich - so habe ich sie hier bislang kennengelernt - eine grundvernünftige Frau ist) Aber die Menschen sind so. Ich habe mal eine Geschichte über einen Staatsanwalt gemacht, der wirklich schlimme Dinge gesagt und gedacht und wahrscheinlich auch getan hat. Die Geschichte endete mit dem Satz, dass dieser Mann selbst sein größter Feind sei. Das stimmt von vielen Menschen. Und man wundert sich immer wieder. Ich weiß nicht. Ist das Boulevard? Oder Voyeurismus? Oder einfach nur Staunen? Ich finde, der Freitag sollte ein Medium sein, in dem man über solche Fragen nachdenken kann. Gemeinsam. Ein bisschen im Spaß. Und ein bisschen im Ernst. Denn natürlich ist das ein ernstes Thema. Und man muss da wirklich nicht zu gleichen Ergebnissen kommen. Aber das Nachdenken, das lohnt schon." Ihr JA |
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"Wenn ich mir dieses Fundstück durchlese, dann finde ich dort den Text eines verbitterten Menschen, der versucht, sich über seine völlig kaputte Beziehung hinwegzuwitzeln."
Das ist natürlich auch ein Aspekt - aber, wie gesagt. Ich habe in dem Blog rumgekramt. Da ist der ganz witzig. |
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@ Magda:
Ja, so ist es eben: Der Voyeur hat'S nicht schwör; dafür hat es aber der Satiriker viel schwieriker. Mit dem haben es nämlich die Ernste aus der Brigade Heiliger rechts chwör. |
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Jakob Augstein schrieb am 01.02.2010 um 22:28
Lieber WH, ja. Ich habe weiter oben in einer Replik auf miauxx erklärt, warum ich diesen Blog geschrieben habe. Okay, die Antwort auf miauxx habe ich mitbekommen, kein Problem. Was mir jetzt, beim zweiten Lesen aufgefallen ist, das ist der folgende Satz von Ihnen: "Wenn ich das in der Literatur läse, mit diesen Formulierungen, unter dem Eindruck der handelnden Personen, angesichts meiner Erinnerungen an diese Politikerin - dann würde ich es schlicht nicht glauben." Merken Sie was? Das, was Ihnen dieser ominöse Blogbeitrag (ob er nun wirklich von Niemeyer stammt oder getürkt ist) über Sahra Wagenknecht erzählt, paßt nicht in das Bild, das Sie sich aus eigener Anschauung über die Frau gemacht haben. Gut, das alleine will nicht viel besagen, manchmal erfährt man erstaunliche Dinge über Menschen, die man gut zu kennen geglaubt hat. Im Gegensatz zur Geschichte mit dem Staatsanwalt aber, die Sie weiter unten erzählen, haben Sie diesmal keine echte Evidenz, die Ihr Urteil revidieren könnte. Wenn der Blog ein Fake ist, versteht sich das von selber, wenn er echt ist, ist es entweder die Sichtweise eines ganz fett emotional in die Sache verwickelten Menschen oder es ist, wie hier schon vermutet wurde, eine kleine Satire auf die Erwartungen, die man an Tratsch über Politiker hat. Ciao Wolfram |
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Sehr geehrte Damen und Herren dieser Gemeinschaft,
verzeihen Sie, besonders nach dem obigen Exkurs zum frühen Empire, meine Begriffsstutzigkeit. Offensichtlich sind meine südlich orientierten Antennen nicht wieder in die korrekte Richtung gestellt. Aber was ist Voyeurismus? Oder nein, nein, Entschuldigung, schon wieder falscher Zungenschlag. Besser: Was ist voyeuristisch an der Vermeldung von Beiträgen, die öffentlich sind, dergestalt zugänglich gemacht, dass sie von jedem zur Kenntnis genommen werden, vielleicht sollen? Die in Aufmachung und Darbietung geradezu danach lechzen, weitergetragen zu werden? Ist das nicht Verkehrung, eine Umpolung, es als „betrachten“ zu begreifen, statt einer „Exhibition“ an der Quelle? Und was ist dann „Boulevard“ im Sinne einer solchen diametralen Gegensätzlichkeit, wenn nicht gar Verkennung: Tatsächlich die emotionalisierte Klatschrevue, unter Außerachtlassung von Tatsachen, oder nicht doch schlichte Biographie, also bloße Tatsachenfeststellung? Und wenn es Biographie oder Boulevard wäre, was wäre an Emotion und ihrer konkreten Umstände ein Stein des Anstosses? Bitte sehen Sie es diesem einfachen Blog(g)er nach, dass er in seiner Unkenntnis, jemand nannte das einmal „sekundäres Analphabetentum“, im Thread nur einen Boulevard zu erkennen vermag: Die Diskussionsfolge. Und die scheint getrieben: Von einer Seite, die Lust (sic) aus Glamour bezieht, von der anderen, die am Subjekt niemayer’scher Exklamationen immer noch die Heilige Johanna der Schlachthöfe festmachen will und von Dritten, denen das alles, irgendwie, zupass kommt, Invektiven und Faust in der Tasche inkl.. Aber vielleicht ist das nur die Vorstellung eines fiebrigen, ignoranten Geistes, der sich wieder an hiesiges Bier gewöhnen muss, um selbigen Ernst zu begreifen. |
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Lieber e2m,
das ist als Analyse, glaube ich, vollkommen richtig. Ein kleines Lehrstück in Netz-Kommunikation eben. Was aus einer kleinen Trouvaille so alles werden kann. Warum? Ich weiß nicht. So oder so entlarven wir alle uns zumeist selbst. Ihr JA |
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So, und jetzt denkt bitte niemand an einen gelben Elefanten!
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Sehen Sie, geehrter Merdeister, das ist schon wieder so ein (Sub)Text, den ich nicht verstehe.
Und im Netz finde ich nur www.gelber-elefant.com/ Das ist wie damals auf der Schule. Ich bewunderte den Schulsprecher, weil er alles so toll sagen konnte. Selbst dann noch, als er seine Karriere als angehender Journalist mit einem mißlungenen Interview bei Kohl vergeigte und als Pressesprecher bei einer Assekuranz landete. Er konnte einfach mehr, auch im Scheitern zeigte er Grandeur. |
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@ed2murrow
Sehen Sie, geehrter Merdeister, das ist schon wieder so ein (Sub)Text, den ich nicht verstehe. Der gelbe Elefant ist ein gängiges Beispiel für Paradoxien in der Kommunikation. Sage ich jemandem, er solle nicht an einen gelben Elefanten denken, dann wird er ab sofort schwerpunktmäßig an einen gelben Elefanten denken. Etwas, das er sonst nie getan hätte. Ciao Wolfram |
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Sehr geehrter Wolfram Heinrich,
herzlichen Dank für die Aufklärung, ich wußte es tatsächlich nicht. Ich dachte an Genscher. La saluto, e2m |
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@ Wolfram
Danke, so war es gemeint. |
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Und das für Sahra, Ralph Thomas und alle die es brauchen:
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gestern zum ersten mal in meinem leben dies dingens-kirchen gegen tierischen ernst geguckt. na ja. fühlte mich erinnert.
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@rahab
Ist Fernando-Express da auch aufgetreten? Hatten sie da schon die neue Frontfrau? Höchst seltsam, auf der offiziellen Homepage von Fernando-Express zeigen sie noch die Blonde und auf den Fanseiten stellen sie ohne Kommentar eine neue brünette Frontfrau vor. Was ist da vorgefallen? Haben sie die Blonde einfach kalt abserviert? Eine Zeitarbeiterin mit Niedriglohn eingestellt? Steckt da eine zerbrochene Liebschaft hinter? Oder wurde die Blonde von ihren Bandmitgliedern geschwängert und brutal verstoßen? Warum schweigt Fernando-Express? |
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Um Einwände zu zerstreuen, es handele sich hier um irrelevante Fragen, möchte ich darauf hinweisen, dass eine Google-Suchanfrage zu „Fernando-Express“ 1 290 000 Einträge anzeigt, während „Wagenknecht“ nur 477 000 Einträge bringt. Wenn es um Leserquoten geht, scheint mir das „Privatleben von Frau Wagenknecht“ als das ungeeignetere Thema. Vielleicht einfach öfter mal in das „Goldene Blatt“ schauen?
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Lieber JA,
ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie uns hier mit diesem Blog Beitrag auf dem Wege in eine so nie dagewesene Empörungskultur, eine Kost- Probe ihres vielfältigen Talents präsentieren, wortreich, wie frei von vertiefender Argumentation über Motiv, Sinn und Unsinn Ihrer wohlfeilen Darbietung, mediale Grimassen zu schneiden. Bei diesem medialen Grimassen Schneiden in der Empörungskultur geht es nicht mehr um den Nachweis von Facts, sondern darum, wer allzeit bereit und fähig ist, sich in einem permanten Erregunszustand der Nervosität, rasend auf der Stelle, auf dem Ast eines Baumes im bunten Blätterwald, wie ein Affe im Dschungel, sprungnereit zu erweisen, zu jedem Alarm!Alarm! aufgelegt zu bleiben, wenn ein Fake einen anderen, oder denselben Fake noch einmal jagt. Liege ich da irgendwie richtig? Lassen Sie es mich bitte wissen! tschüss JP |
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Lieber JA,
ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Sie uns hier mit diesem Blog Beitrag auf dem Wege in eine so nie dagewesene Empörungskultur eines vagabundierenden Medien Karnevals, eine Kost- Probe ihres vielfältigen Talents präsentieren, wortreich, wie frei von vertiefender Argumentation über Motiv, Sinn und Unsinn Ihrer wohlfeilen Darbietung, mediale Grimassen zu schneiden. Bei diesem medialen Grimassen Schneiden in der Empörungskultur geht es nicht mehr um den Nachweis von Facts, sondern darum, wer allzeit bereit und fähig ist, sich in einem permanten Erregunszustand der Nervosität, rasend auf der Stelle, auf dem Ast eines Baumes im bunten Blätterwald, wie ein Affe im Dschungel, sprungnereit zu erweisen, zu jedem Alarm!Alarm! aufgelegt zu bleiben, wenn ein Fake einen anderen, oder denselben Fake noch einmal jagt. Liege ich da irgendwie richtig? Lassen Sie es mich bitte wissen! tschüss JP |
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@Joachim Petrick
Einmal absenden langt. Ich weiß, daß die Website oft, viel zu oft hängt und dann nicht und nicht weiter will. Der Beitrag ist aber trotzdem schon abgeschickt worden. Ich drücke dann, notfalls zweimal, auf die Taste "Aktuelle Seite neu laden" und schon ist mein "verschollener" Beitrag. Ciao Wolfram |
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Aber nicht vergessen, den Text vorher in den Zwischenspeicher zu geben, falls doch nicht .... was habe ich schon geflucht.
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ed2murrow schrieb am 02.02.2010 um 01:21
Aber nicht vergessen, den Text vorher in den Zwischenspeicher zu geben, falls doch nicht .... was habe ich schon geflucht. Ich auch. Seit einiger Zeit schreibe ich das Zeug in Word und kopiere es dann erst rüber. Ist etwas (nicht viel) mühsamer, aber ich hab dann das Zeug daheim. Dahoam is dahoam. Ciao Wolfram |
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viel Dank für den Tipp.
tschüss JP |
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"..was habe ich schon geflucht".
ich auch! tschüss JP |
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Guada Mo Woifi,
oiwei de Werbung für wöad. I hob's a, owa sog's ned. Mua a ned jeda wissn. Un' dos i's a so dua. Mir han scho Hund, ha? Cordialmente |
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ed2murrow
Guada Mo Woifi, oiwei de Werbung für wöad. I hob's a, owa sog's ned. Mua a ned jeda wissn. Ja, mei, des is da Tempo-Effekt. So wie jedes Nasenramerl-Pflegetuch Tempo heißt, ist für mich jede Textverarbeitung Word. Mir han scho Hund, ha? Heile samma Hundt. Ciao Wolfram |
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Was den hier von etlichen Kommentatoren geforderten Respekt vor dem Ex-"Anlagenberater" und Möchtegern-Betrüger betrifft:
Man müsste schon sehr blind sein, um nicht zu erkennen, dass es dabei einzig und allein um den "Respekt" vor Sahra Wagenknecht geht. Wie so häufig ist der Anlass für die Aggressionen, die sich hier (diesmal gegen JA) entladen, das Bild der Linken möge nicht befleckt werden. Die Scheingefechte, Boulevard habe im Freitag nichts zu suchen, die Geschichte sei bestimmt erfunden etc., können darüber nicht hinwegtäuschen. Als Hobbypsychloge vermute ich als Grund dafür die Angst, sich die eigene Unvollkommenheit einzugestehen. Die Versuchungen des Kapitalismus sind groß. Welcher von den selbsternannten Vorzeige-Linken würde nicht auch gerne mal ein paar Millionen abgreifen, wenn sich die Gelegenheit böte. Und dann lieber nicht so genau wissen wollen, woher das Geld stammt. Noch praktischer ist es natürlich, die schmutzigen Geschäfte dem Ehemann zu überlassen. Vermutlich werden gerade diejenigen am stärksten von solchen Selbstzweifeln geplagt, die auch allen Grund dazu haben. Daher der aggressive Abwehrreflex solcher unreifer Menschen. Sie verhalten sich wie Kleinkinder, die glauben, wenn sie sich ein Blatt Papier vors Gesicht halten und nichts mehr sehen, würden sie von anderen auch nicht mehr gesehen. Die Wahrheit ist: so gut wie niemand ist der perfekte, unkorrumpierbare Mensch. In jedem von uns steckt ein bisschen Gier, ein bisschen Neid, ein bisschen Fremdenfeindlichkeit, ein bisschen Rassismus ... Alles Eigenschaften, die "echte Linke" aber per definitionem nicht besitzen. Damit sie diese an sich selbst nicht erkennen müssen, unterstellen unreife Menschen diese einfach anderen. Damit der Trick funktioniert, müssen diese anderen zuvor als nicht dazugehörig ("Rechte", "Rassisten" etc.) abgestempelt werden. So lebt es sich als aufrechter Linker in der Gemeinschaft anderer aufrechter Linker am bequemsten. Und man kann sich schön gegenseitig in seinem gedankenlosen Gutmenschentum bestärken. Viel Spaß dabei. |
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Wer hätte sich vorstellen können, daß Sie noch ein zweites Hobby haben - die Psychologie?
Einfach genial! Großartig, derDonnerstag, wie es Ihnen immer wieder gelingt, den Linken die häßliche stalinistische Fratze von der harmlos sich gebärdenden Maske zu reißen; das hat was. Und Sie haben ja so recht: die sind wirklich überall und versuchen immer wieder, Anderszwingenden ihre verbohrte, unbeugsame, fehlgeleitete Meinung aufzudenken. Endlich! Endlich haben Sie auch mir die Augen geöffnet. derDonnerstag: Sie weisen uns mit feurigem Schwert den Weg zur Wahrheit! Die Wahrheit ist: so gut wie niemand ist der perfekte, unkorrumpierbare Mensch. In jedem von uns steckt ein bisschen Gier, ein bisschen Neid, ein bisschen Fremdenfeindlichkeit, ein bisschen Rassismus ... Alles Eigenschaften, die "echte Linke" aber per definitionem [Hervorhebung I.D.A. Liszt] nicht besitzen. |
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schrieb am
02.02.2010 um 02:59
@I.D.A. Liszt
"Ach ja, übrigens: Wessen brillante Definition ist das eigentlich, die Sie da anführen?" Ich vermute, es wird die Ihrige sein. Sonst würden Sie darauf wohl kaum so abgehen wie ein Zäpfchen. Differenziertes Denken scheint nicht Ihre große Stärke zu sein. Mit einschränkenden Begriffen wie "ein bisschen", "so gut wie niemand ist der perfekte ..." etc. können Sie offensichtlich nichts anfangen. Vermutlich unterstellen Sie mir deshalb, ich würde "die Linken" pauschal verunglimpfen. Damit bestätigen Sie genau das, was ich oben beschrieben habe: Wer Sarah Wagenknecht den Heiligenschein klauen will oder sonst irgendwas Böses über einzelne Linke oder Mitglieder von unter Artenschutz stehenden Minderheiten sagt, der ist ein Nestbeschmutzer und hat in dieser Community eigentlich nichts zu suchen. Kalter Kaffee. |
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>Differenziertes Denken scheint nicht Ihre große Stärke zu sein.< - Ganz recht.
Darin unterscheide ich mich leider von jemandem wie Ihnen, dessen denkerische Wucht mir jedesmal den Atem nimmt, wenn ich einen Ihrer zutiefst analytischen Kommentare zu Gesicht bekomme. >Damit bestätigen Sie genau das, was ich oben beschrieben habe:< - Richtig! Wie war das noch gleich mit der Hexenprobe? Die an Händen und Füßen gefesselte mutmaßliche Hexe wurde in ein tiefes Gewässer geworfen. Wenn sie unterging, war sie unschuldig; wenn sie dagegen die Luft anhielt und nicht sank, war sie natürlich eine Hexe und mußte verbrannt werden. Differenziertes Denken ist tatsächlich Ihre Stärke: Die differenzieren sogar so stark, daß Sie Behauptungen aufstellen, die nirgendwo hier gemacht wurden, weder im Blog, noch in den Kommentaren (>Wer Sarah Wagenknecht den Heiligenschein klauen will oder sonst irgendwas Böses über einzelne Linke oder Mitglieder von unter Artenschutz stehenden Minderheiten sagt, der ist ein Nestbeschmutzer...<), um dann auf die von Ihnen aufgestellte Behauptung einzudreschen. Ich beneide Sie wirklich um die Stärke Ihres >Differenziertes Denken scheint nicht Ihre große Stärke zu sein.< - Ganz recht. Darin unterscheide ich mich leider von jemandem wie Ihnen, dessen denkerische Wucht mir jedesmal den Atem nimmt, wenn ich einen Ihrer zutiefst analytischen Kommentare zu Gesicht bekomme. >Damit bestätigen Sie genau das, was ich oben beschrieben habe:< - Richtig! Wie war das noch gleich mit der Hexenprobe? Die an Händen und Füßen gefesselte mutmaßliche Hexe wurde in ein tiefes Gewässer geworfen. Wenn sie unterging, war sie unschuldig; wenn sie dagegen die Luft anhielt und nicht sank, war sie natürlich eine Hexe und mußte verbrannt werden. Differenziertes Denken ist tatsächlich Ihre Stärke: Die differenzieren sogar so stark, daß Sie Behauptungen aufstellen, die nirgendwo hier gemacht wurden, weder im Blog, noch in den Kommentaren (>Wer Sarah Wagenknecht den Heiligenschein klauen will oder sonst irgendwas Böses über einzelne Linke oder Mitglieder von unter Artenschutz stehenden Minderheiten sagt, der ist ein Nestbeschmutzer...<), um dann auf die von Ihnen aufgestellte Behauptung einzudreschen. Ich beneide Sie wirklich um die Stärke Ihres differenzierten Denkens. Differenzierendes Denken üben Sie sicherlich noch? Vielleicht schaffen Sie es ja dann eines Tages, sich von der zwangsneurotischen Aufwärmung Ihres kalten Kaffee zu befreien. Ich wünsche Ihnen viel Glück dabei. |
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Lieber Donnerstag,
vom Hobbypsychiater zum Hobbypsychologen: Du irrst Dich. |
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schrieb am
02.02.2010 um 07:58
@dd: bei sahra kommt das 'h' in die mitte, nicht an's ende der buchstabensuppe.
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schrieb am
02.02.2010 um 08:01
@merdeister: inwiefern? antworte doch bitte ausführlicher, man weiß ja gar nicht, ob du das auf ida bezihst oder auf andere.
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@RG
diese Kommentare sind für mich geistige Schwersarbeit (wer auch immer diese Vorlage nutzt, ich erwarte ewige Dankbarkeit). Da erwarte ich schon ein wenig eigene Leistung. Tipp: "Lieber Donnerstag". LG |
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@RG
diese Kommentare sind für mich geistige Schwerstarbeit (wer auch immer diese Vorlage nutzt, ich erwarte ewige Dankbarkeit). Da erwarte ich schon ein wenig eigene Leistung. Tipp: "Lieber Donnerstag". LG |
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derDonnerstag - ich bin beeindrückt und gehe in mich. wat'n rechter volkszorn is, det muß dich ernstjenommen werden.
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schrieb am
02.02.2010 um 08:23
@rahab: "hunde", die mit hunden von punks bellen, beißen nicht. es ist eher umgekehert: sie schaden damit ihren artgenossen in der lauten verqualmten kneipe :o)
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schrieb am
02.02.2010 um 08:26
@merdeister: wie kann man jemanden, den man nicht persönlich kennt, mit 'lieber/liebe' und am ende 'herzlichst' anschreiben? ist das glaubwürdig?
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@textuser
so nahe wollte ich DD nicht treten. |
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derDonnerstag
Wer Sarah Wagenknecht den Heiligenschein klauen will oder sonst irgendwas Böses über einzelne Linke oder Mitglieder von unter Artenschutz stehenden Minderheiten sagt, der ist ein Nestbeschmutzer und hat in dieser Community eigentlich nichts zu suchen. Es kann gut sein, daß ich es überlesen habe. Daher meine Frage: Wo taucht in diesem Thread irgendeine Information auf, die Sahra Wagenknecht belastet? Ciao Wolfram |
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schrieb am
02.02.2010 um 12:20
@I.D.A. Liszt
Ich habe nirgends behauptet, hier würde irgendjemand zugeben, dass es ihm um den Heiligenschein von Sahra Wagenknecht ginge. Das wäre ja auch höchst seltsam, denn wenn jemand dies ausspricht, dann ist er sich ja über das Motiv für seine Tiraden bewusst, dann wird es ihm peinlich und er schweigt lieber. |
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schrieb am
02.02.2010 um 12:59
@Wolfram Heinrich
Ich glaube schon, dass Sarah Wagenknecht nicht begeistert ist. Du erinnerst Dich sicher an die "Hummer-Affäre." Prinzipiell ist natürlich nichts dagegen einzuwenden, dass S.W. in einem Straßburger Restaurant Hummer isst. Dass sie dann allerdings die privaten Fotos, die eine Parteifreundin davon geschossen hat, heimlich löschen lässt, ist nicht ok. Vor allem aber zeigt es, dass S.W. sich sehr wohl Sorgen macht, dass ihr stramm linker Ruf Schaden nehmen könnte. Dass sie ausgerechnet mit so einem windigen Kapitalisten wie Niemeyer verheiratet ist, möchte sie vermutlich auch nicht an die große Glocke gehängt haben. Und wenn der nun aus ihrem Privatleben bloggt ... Ähnliche (naheliegende) Gedankengänge - die Veröffentlichung schade S.W. und allgemein der Linkspartei - dürften mit Sicherheit auch in den Köpfen vieler Kommentatoren hier versteckt sein. Sonst hätte es nicht so viele Kommentare gegeben und vor allem nicht so aggressive. Bedenklich finde ich daran das merkwürdige Verständnis von den Aufgaben der Presse. Niemeyer macht sein Privatleben öffentlich. Und die - linke - Presse soll gefälligst dazu schweigen, weil es den Linken schaden könnte. Solche Zensur-Phantasien geistern öfter durch diese Community. So kann ich mich noch gut erinnern, wie hier allen Ernstes gefordert wurde, die westlichen Medien sollten die Proteste im Iran totschweigen. Den als Feinde des Westens geadelten Machthabern zu Liebe. Nein ... natürlich nur, um den unmittelbar bevorstehenden Krieg gegen den Iran zu verhindern. Ich lese da den Wunsch heraus, die Presse möge sich nicht der Wahrheit verpflichtet fühlen, sondern diese, wenn es angebracht erscheint, angeblich hehren linken Zielen opfern. |
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@ Textuser,
hier geht es nicht um das Würde. sondern die Würde im hirnfreien wie -fernen Raum. tschüss JP |
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@ derDonnerstag - 02.02.10 - 12:20:
Sie sind mir ja einer, derDonnerstag: Da tun Sie immer so streng mit den Linken, und dann sind Sie selbst heimlich ein Marxist - in reinerer Form war dialektisches Denken nie! Wahrscheinlich ist das differnzierte Dialektik: Ich habe nirgends behauptet, hier würde irgendjemand zugeben, dass es ihm um den Heiligenschein von Sahra Wagenknecht ginge. Das wäre ja auch höchst seltsam, denn wenn jemand dies ausspricht, dann ist er sich ja über das Motiv für seine Tiraden bewusst, dann wird es ihm peinlich und er schweigt lieber. Sie behaupten hier allen Ernstes, etwas nicht gesagt zu haben, was Sie oben (02.02.10 - 01:59) als einen der großartigen Ausflüsse Ihres differenzierten Denkens der allgemeinen Kenntnisnahme zur Verfügung gestellt haben? Teile dieses Beitrags wurden aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert. |
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schrieb am
02.02.2010 um 16:22
@I.D.A. Liszt
Was Sie von mir halten, ist mir scheißegal. Es ist mir ebenfalls egal, ob sie tatsächlich so begriffsstutzig sind oder nur so tun als ob. Ich schrieb: "Wer Sarah Wagenknecht den Heiligenschein klauen will ..., der ist ein Nestbeschmutzer" Wer einigermaßen klar denken kann, wird daraus nicht lesen, ich hätte behauptet, dass irgendwer dies offen ausspricht. Ich habe den wahren - unausgesprochenen - Grund für die scheinheilige Empörung über den Artikel benannt. Sie können gerne anderer Meinung sein, aber verschonen Sie mich bitte mit ihren lächerlichen Verdrehungen. |
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Sehr geehrter I.D.A. Liszt, sehr geehrter derDonnerstag, bitte verzichten Sie in Zukunft auf Beleidigungen und Provokationen.
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@ der Donnerstag:
Es scheint sich Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit entzogen zu haben, daß ich in der Tat genauestens weiß, was Sie schrieben. Falls Sie es überlesen haben sollten, hier noch einmal zur Erinnerung: In meinem Kommentar vom 02.02.10 - 03:26 habe ich Sie sogar zitiert, nicht wahr? Ich verstehe sogar, was Sie damit meinen. Sie allerdings schheinen da auf dem einen Auge blind zu sein, oder doch zumindest sehr kurzsichtig. Ich hatte jenen Satz nämlich zitiert, weil ich damit aufzeigen wollte, wie Sie rhetorisch vorgehen. Es ging hier nie um eine Ehrenrettung Sahra Wagenknechts, sondern um die Frage, was man "aufdecken" darf oder lieber verschweigen sollte. Damit aber bauen Sie einen Popanz auf (wie üblich bei Ihnen, natürlich Ihr Steckenpferd die Linken), auf den Sie dann in ebenfalls bewährter Weise eindreschen. Um Ihre eigenen Worte zu gebrauchen: >Wer einigermaßen klar denken kann<, wird das ohne langes Nachdenken verstehen. Bei Begriffsstutzigen dauert das naturgemäß etwas länger. Und wenn Sie Ihre Gossensprache nicht ein wenig zügeln, melde ich Sie der Moderation, damit Ihre Kommentare redigiert werden. |
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@derDonnerstag
Du erinnerst Dich sicher an die "Hummer-Affäre." Ich fürchte nein. Ich war 10 Jahre im Ausland und wer wo Hummer gegessen hat, wäre mir allenfalls zufällig zur Kenntnis gelangt. Vor allem aber zeigt es, dass S.W. sich sehr wohl Sorgen macht, dass ihr stramm linker Ruf Schaden nehmen könnte. Dass sie ausgerechnet mit so einem windigen Kapitalisten wie Niemeyer verheiratet ist, möchte sie vermutlich auch nicht an die große Glocke gehängt haben. Je nun, wenn sie Wert auf Diskretion über diesen Umstand gelegt hätte, hätte sie ihn nicht geheiratet, sondern ihn einfach als Liebhaber genommen. Das Dumme an der Heirat ist, daß sie aktenkundig wird. Und wenn der nun aus ihrem Privatleben bloggt ... Ob die Rolle des Bösewichts nicht eher der spielt, der (anscheinend gegen den Willen von Frau Wagenknecht) über sein und damit ihr Privatleben die Öffentlichkeit informiert? Da gab es ja vor gar nicht langer Zeit Maxim Billers Roman "Esra", dessen Veröffentlichung ein Gericht verboten hatte, weil er angeblich in diesem Roman intime Details aus dem gemeinsamen Sexualleben ausgebreitet hatte. Ob du nun Mann bist oder Frau, wenn du mit solch unappetitlichen Menschen mal näher bekannt warst, bist du schon geschlagen. Ähnliche (naheliegende) Gedankengänge - die Veröffentlichung schade S.W. und allgemein der Linkspartei - dürften mit Sicherheit auch in den Köpfen vieler Kommentatoren hier versteckt sein. Ach, komm, rück die Dimensionen zurecht. Was ist nicht alles über F. J. Strauss bekannt geworden ohne daß es ihm im mindesten geschadet hätte. "A Hund is er scho" haben jene gesagt, die ihn schätzten und die, die ihn nicht schätzten haben ihn so und so nicht geschätzt, ob er nun in New York Nutten genagelt hat oder nicht. Ich lese da den Wunsch heraus, die Presse möge sich nicht der Wahrheit verpflichtet fühlen, sondern diese, wenn es angebracht erscheint, angeblich hehren linken Zielen opfern. Kommt tatsächlich mehr Wahrheit in die Welt, wenn ich weiß, welcher Politiker mit wem schläft, geschlafen hat oder gern schlafen möchte? Ciao Wolfram |
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schrieb am
02.02.2010 um 17:39
@I.D.A. Liszt
Mit der Sprache haben Sie es ja, mit den Inhalten leider weniger. Und mit dem Tolerieren anderer Meinungen schon mal gar nicht. Behalten Sie Ihre, ich behalte meine. Offensichtlich halten Sie sich für einen Hellseher. Denn der müsste man schon sein, um zweifelsfrei feststellen zu können, worum es hier ging. Ich kann im Gegensatz zu Ihnen leider nicht in die Köpfe anderer User hineingucken. Deshalb kann ich nur Vermutungen anstellen, statt wie Sie Wahrheiten zu verkünden. Vermutlich verzichte ich deshalb auch, im Gegensatz zu Ihnen und einigen Ihrer Geistesverwandten darauf, andere User in die rechte Ecke zu stellen, wenn mir Ihre Meinung nicht passt. Folgende Weisheiten möchte ich Ihnen, diesmal auf Deutsch, mit auf den Weg geben: „Ich weiß, dass ich nicht(s) weiß“ "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen." "Was siehst du den Splitter im Auge deines Nächsten, aber den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr?" PS. Was Sie von mir halten, ist mir tatsächlich scheißegal. Egal, scheißegal, schnurzpiepegal, na und? Rufen Sie doch die Sprachpolizei. |
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Jawoll! Wird gemacht.
Ich bitte um Verzeihung. Manchmal gehen die Pferde mit mir durch. Ich weiß, ich sollte besser wieder aufs Motorrad umsteigen, aber Sie wissen ja: das Wetter... |
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@derDonnerstag
PS. Was Sie von mir halten, ist mir tatsächlich scheißegal. Egal, scheißegal, schnurzpiepegal, na und? Rufen Sie doch die Sprachpolizei. "Muß denn... muß denn je - des - mal auf meiner Silbernen Hochzeit gerauft werden?" (aus: "Die Silberhochzeit" von Karl Valentin) Ciao Wolfram |
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schrieb am
02.02.2010 um 17:52
@Wolfram Heinrich
Klar ist Niemeyer der "Bösewicht". Aber das schließt doch nicht aus, dass S.W. sich über die "Enthüllungen" ärgert, oder? Vermutlich wird es ihr darum gehen, die bloße Existenz dieser Beziehung möglichst aus den Medien herauszuhalten. Indizien: Sie hat das bisher so gehalten; die "Hummer-Affäre"; S.W. ist nicht dumm. Natürlich kann man darüber streiten, ob das nicht ein legitimer Wunsch ist. Ich halte es da aber mit dem Grundsatz, dass Politiker (und generell Personen des öffentlichen Lebens) sich an Ihren eigenen Aussagen messen lassen müssen. Und was S.W. so über den Kapitalismus äußert, löst in diesem Zusammenhang zumindest Verwunderung aus. Durchaus berechtigt, finde ich. Politikern rechter Parteien werden normalerweise eher Verfehlungen zugebilligt als Linken. Man kann darüber streiten, ob das fair ist. Ich finde es z.B. auch unerträglich, dass jemand wie Roland Koch noch im Amt ist. Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass Leute, die selbst moralisieren, mit härteren moralischen Maßstäben gemessen werden. Der Gegenpol zu S.W. heißt Silvio Berlusconi. |
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@derDonnerstag
Klar ist Niemeyer der "Bösewicht". Aber das schließt doch nicht aus, dass S.W. sich über die "Enthüllungen" ärgert, oder? Es schließt auch nicht aus, daß wir beide Mörder sind oder daß dem Augstein irgendwelche Pflanzen eingegangen sind. Was aber wissen wir, wenn wir wissen, daß eine Behauptung irgend etwas nicht ausschließt? Was wissen wir, wenn wir wissen, daß sich Frau Wagenknecht über manche Dinge ärgert? Dinge noch dazu, über die sich jeder ärgern würde. Wenn gegen Frau Wagenknecht sonst nichts einzuwenden ist als der Umstand, daß sie verheiratet ist und gelegentlich Hummer verzehrt, muß sie eine ziemlich famose Frau sein. Vermutlich wird es ihr darum gehen, die bloße Existenz dieser Beziehung möglichst aus den Medien herauszuhalten. Wie ich schon schrieb, ist diese "Beziehung" eine Ehe, also aktenkundig. Ich halte es da aber mit dem Grundsatz, dass Politiker (und generell Personen des öffentlichen Lebens) sich an Ihren eigenen Aussagen messen lassen müssen. Und was S.W. so über den Kapitalismus äußert, löst in diesem Zusammenhang zumindest Verwunderung aus. Weil ich den Kapitalismus kritisiere darf ich keinen Hummer essen? Ist es das Ziel des Sozialismus den Verzehr von Hummern zu verbieten? Muß ich mir Aldi-Leberwurst aufs Brot schmieren, um als Linker durchzugehen? Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass Leute, die selbst moralisieren, mit härteren moralischen Maßstäben gemessen werden. Nanu? Hat Kapitalismuskritik irgendwas mit Moralisieren zu tun? Ciao Wolfram |
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schrieb am
02.02.2010 um 18:16
@Wolfram Heinrich
Kapitalismuskritik ist moralisch, ja. Und das finde ich auch gut so. Die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit ist eine moralische. Bei der Hummer-Affäre, um es noch mal zu sagen, ging es nicht darum, wsa S.W. gegessen hat. Es ging darum, dass bei diesem Essen eine Linke-Abgeordnete Fotos gemacht hat, die für den privaten Gebrauch gemacht wurden. Und dass S.W. anschließend dafür gesorgt haben soll, dass diese Fotos von der Kamera der besagten Abgeordneten ohne deren Wissen gelöscht wurden. Und nur weil S.W. verheiratet ist, heißt das noch lange nicht, dass sie Geschichten aus ihrem Privatleben in der Presse verbreitet sehen möchte. Nur mit wem sie verheiratet ist, ist offenkundig. Einer breiteren Öffentlichkeit allerdings nur dann, wenn darüber geschrieben wird. |
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Köstlich! "Hummer-Affaire": "La mère fait du tricot, le père les AFFAIRES, et le fils fait la guerre" (J. Prévert).Die Mutter macht die Trikotagen, der Vater die Geschäfte, der Sohn macht den Krieg.Ganz natürlich, nicht wahr?
AFFAIRE! Wie frivol! Die "Hummerkommunistin" macht auch noch Fotos vom Hummer, den sie dann - man stelle sich vor - verspeist! Und BILD wird daraus eine Schlagzeile machen (vA FAIRE). Also: Ich mag Hummer, bretonischen natürlich. Gekocht und im Sud abgekühlt, mit frisch geschlagener Mayonnaise und guter Baguette (nicht dieses protestantisch-lustfeindliche Weissbrot deutscher Bäckereiketten,auf deren Theke sich mittels BILD das deutsche Bewusstsein prostituiert). Es gibt kaum eine bessere Affaire als frischen Hummer. Ich mag ihn auch in Salzbutter gebraten mit Muscheln vom HEILIGEN JAKOB.Eine safranisierte Sauce americaine zu dem Ganzen ließe mich ces affaires allemandes glatt vergessen! |
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@derDonnerstag
Kapitalismuskritik ist moralisch, ja. Und das finde ich auch gut so. Die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit ist eine moralische. Kapitalismuskritik ist aber doch noch was anderes als die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit. Der Kapitalismus ist doch nicht deshalb böse, weil die Leute, die ihn als Kapitalisten beherrschen so böse Menschen wären. Als Kapitalist mußt du böse Entscheidungen treffen oder du bist die längste Zeit Kapitalist gewesen. Es sind die Spielregeln, nicht die bösen Menschen. Brecht hat mal sinngemäß gesagt, es wäre sinnlos, drauf zu warten, daß die Menschen gut würden und dann mit ihnen den Sozialismus aufzubauen. Entscheidend sei es, die sozialen Gesetzmäßigkeiten so zu gestalten, daß böses, egoistisches Verhalten zu einem schlechten Geschäft wird. Ciao Wolfram |
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schrieb am
03.02.2010 um 00:59
@Wolfram Heinrich
Ich stimme Dir zu. Es ist sinnlos, darauf zu warten, dass alle Menschen gut werden. Man muss schon das System ändern. Der Unterschied, den ich meinte, ist: Wenn jemand eine (neo-)liberale Wirtschaftsordnung fordert, dann denkt er dabei sehr wahrscheinlich nicht an die Menschen, die dabei auf der Strecke bleiben. Der linke Gegenentwurf, eine sozial gerechte Gesellschaft, strebt nach Ausgleich. Das ist Moral, denn die Einen müssen etwas abgeben, damit es den Anderen besser geht - bzw. ihnen nicht so viel aus der Tasche ziehen. Damit diese Moral umgesetzt werden kann, müssen die Linken erst mal gewählt werden. Da kommt dann durchaus das soziale Gewissen des Einzelnen ins Spiel. Während Linke eine auf Solidarität gründende Moral vertreten, hat der neoliberale FDP-Fuzzi natürlich auch eine Moral, allerdings eine eher archaische: Jeder ist sich selbst der Nächste. |
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@derDonnerstag
Ich stimme Dir zu. Es ist sinnlos, darauf zu warten, dass alle Menschen gut werden. Man muss schon das System ändern. Fein, daß du das siehst. Während Linke eine auf Solidarität gründende Moral vertreten, hat der neoliberale FDP-Fuzzi natürlich auch eine Moral, allerdings eine eher archaische: Jeder ist sich selbst der Nächste. Ich verstehe nur nicht, warum eine solidarische Moral es verbieten sollte, sich ab und an die kleinen Genüsse des Lebens zu gönnen, wenn es einem denn vergönnt ist. Ciao Wolfram |
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Herr Niemeyer, die deutsche Presse und die Heiligen der Zahnärzteklatschpresse (SPIEGEL, FOCUS und WELT für den Zahnarzt, STERN für das Wartezimmer)
Leider neigen „Threads“ zu „Threats“ auszuarten. - Aber, an der Art und Weise des Verweisens und an der Qualität der Verweise erkennt man den Verfall der Sitten und Gebräuche, aber auch den Niedergang der Qualität. Auch Blogger unterliegen einer fatalen Neigung zur ungeprüften Übernahme von Geschwätz, das sich manchmal, auf Blogerniveau auch offen, so nennt. So kommt es, dass Alle sich kuschelig wohl fühlen, sich gegenseitig der schlimmsten und rüpelhaftesten Methoden bedienen und gerne Gerüchte vortragen. Meist schreibt einer vom anderen ab. Wenn schon die Qualitätspresse los holzt und abschreibt, dann darf der gemeine Blogger nicht fehlen. Nun, jenseits jeder Chance, ausreichend Zeit und Energie für ausweislichen Blödsinn und Unsinn zu verschwenden, kann ich jedoch schon an den sofort verfügbaren Pressequellen im Web nachweisen, auf welches b**** Niveau so manche Presse unter Druck absinkt: I Die DPA berichtete, vermittelt über WELT-Online, am 15.01.2002, Jens Niemeyer habe einem „Stern-Reporter“ ernsthaft mehrere Gemälde-Fälschungen angeboten. Im Wortlaut: „Der 32-jährige Geschäftsmann soll einem als Investor getarnten „Stern“-Redakteur mehrere falsche Gemälde angeboten haben - darunter einen angeblichen Leonardo da Vinci, die „Heilige Appolonia“ in Öl auf Leinwand.“ - Schon die missglückte Schreibweise in der kurzen Pressemitteilung, korrekt muss es, wenn schon, „Apollonia“ heißen, deutet in diesem Falle auf schlechte Recherche und noch schnellere Arbeit. Wahrscheinlich hat man sich bei den Stern-Reportern direkt erkundigt, wie der Scoop gelang. Ein Narr, wer Böses dabei denkt. II Brigitte Fehrle, eine untadelige Journalistin, jetzt sogar leitende Redakteurin, das sei vorweg gesagt, berichtete am 25.01.2002, auf Seite 3 der Berliner Zeitung, unter dem Anreißer-Titel: „Die Kommunistin und der Betrug-Sahra Wagenknechts Probleme mit ihrem Mann“, „1996 wurde er wegen Betruges in 46 Fällen zu drei Jahren und vier Monaten verurteilt“. - Nun sei er erneut, es ging dabei um die holde „Apollonia“, also um die gefälsche Kunst, verhaftet worden. Was ist da nur los? Nach deutschem Strafrecht können nur Freiheitsstrafen unter 2 Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden. Auch nur dann, wenn keine Wiederholungsgefahr droht. Die Bewährung dauert dann zwischen 2 und 5 Jahren. Saß Herr Niemeyer je im Knast? War er nur kurzzeitig in U-Haft? Was hat das zweite Verfahren ergeben, bei dem Herr Niemeyer, so wird von Pressetext zu Pressetext kolportiert, doch gegenüber der Staatsanwaltschaft geständig war und gegen eine Kaution von 300.000 EURO auf freien Fuß gesetzt wurde. - Auch dies eine besondere Merkwürdigkeit, denn bei einem erneuten Strafverdacht dieser Art und dieser Höhe, wenige Zeit nach einer rechtsgültigen Vorstrafe von 3 Jahren und 4 Monaten, verbüßt oder gar wenn sich der Verurteilte der Haft entzogen haben sollte, gibt es bei einer neuerlichen Verhaftung in einem ähnlichen Fall keine Haftentlassung auf Kaution! Zumindest findet man über das Web kein glaubwürdiges Material, dafür aber viele, voneinander abgeschriebene und so immer dubios bleibende Geschichten. Es stinkt gewaltig. III Die Geschichte mit den STERN-Reportern ist noch dubioser. Denn, nehmen wir einmal an, Herr Niemeyer habe tatsächlich diesen Reportern gefälschte Gemälde in einem Gesamtwert von mehreren zehn Millionen DM angeboten, darunter für 20 oder 30 Millionen DM ein gefälschtes da Vinci Ölbild mit dem Motiv der Zahnärzte-Schutzpatronin. Dann bleibt völlig schleierhaft, warum er, wenn es schon einen so grandiosen Betrug hätte durchziehen wollen, so stümperhaft ein Heiligen-Ölbild des Meisters anbot. - Wer eine Millionenforderung in diesen Kunstkäuferkreisen äussert, aber auch, wer ernsthaft Interesse in dieser Höhe an einem Angebot überhaupt bekundet, der wird sich mit einer so schlichten Unwahrheit nicht zufrieden geben. - DaVinci hat keine Apollonia in Öl gemalt und überhaupt niemals mit Öl auf Leinwand, sondern immer auf grundierte Holztafeln in Schichtmalerei! IV Was lehrt uns das. Über Herrn Niemeyer steht auffällig viel im Web, -mehr ist mir ja auf die Schnelle auch nicht verfügbar-, aber die Schlussfolgerungen und Verdächte werden weder hieb- und stichfest belegt, noch je über eine aktuelles Datum hinaus, -man braucht eine trächtige Schlagzeile, dann ist die Sache durch-, nachgeprüft und zu einem Ende gebracht. Mit der wabernden Realität lässt sich einfacher Geld machen und so wiederholen praktisch alle deutschen überregionalen Zeitungen, oftmals mit sehr ähnlichem Wortlaut, die Meldungen des STERN, des SPIEGEL und in diesem Falle der DPA. Ganz besonders fleißig stochert übrigens Helmut Markworts (a.D.) FOCUS im Nebel. Ohne Prüfung und ohne Gewissenprüfung. V Ich bin kein Journalist. Aber, wenn schon bei meiner bescheidenen Recherche so viele Zweifel aufkommen, um wieviel größer müssen die Zweifel und Selbstzweifel sein, wenn es um den privaten Blog Herrn Niemeyers geht. Ich versichere hier vorsorglich, dass ich weder Frau Wagenknecht, noch Herrn Niemeyer, noch irgend eine andere Person aus der jahrelangen, verschwurbelten Presseartikel-Welt kenne, nicht Mitglied der Linken bin, kein Geld für diese Tätigkeit bekomme, es nur aus Interesse an der dumpf-einfältigen und schusseligen Medienarbeit tue. Wem soll man noch glauben, wenn selbst die Besten der Besten Geschichten nicht zu Ende recherchieren und einfach in den Belegstreik treten. Das Publikum und die Bloggosphäre fällt leider ebenfalls immer wieder auf den Nonsense herein und nimmt für bare Münze, was einfach geschrieben steht. VI Beziehung und Partnerschaft- Last und Freuden und die ganzen rechtlichen, wie gesellschaftlichen Fragen werden, meines Erachtens, ganz sinnvoll im Radio, in diesem Falle in einer langen Nacht, besprochen: www.dradio.de/dlr/sendungen/langenacht_dlr/302033/?drucken Da gibt es Quellen, die auch als Ratgeber in bescheidener Lage taugen. Ansonsten halte man sich in Fragen der Liebe an das "Kunst- und Kuhwissen" der McGarrigles. Meine Nacht beginnt jetzt und sie ist kurz, weil ich mich so ärgerte über dieses Blog. Ich verspreche, der nächste Beitrag ist wieder was Eigenes und hoffentlich gut Recherchiertes. Grüße C. Leusch PS: Ich kann nur nochmals empfehlen, sich die eigentlichen Artikel und die Bücher des Herrn Niemeyer anzuschauen und dann zu urteilen. - Ich fand da unter www.ralphtniemeyer.com/spip.php?page=plan durchaus lesenswerte Beiträge und Lektürehinweise. Sein Privatleben und das der Wagenknecht sind, für mich jedenfalls, uninteressant. Die Presse-Beiträge dazu landen allzu sehr auf der „Schlammastik“-Ebene. |
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Sehr geehrter Columbus,
so ehrenwert und im Grundsatz richtig Ihre Ausführungen auch sind, sie gehen letztlich am Thema vorbei. Niemeyer schrieb und SPON berichtete. That's it. Wer wem was dann daran eigentlich wirklich peinlich ist/war, DAS ist nun Gegenstand der Spekulation. Nicht der Trash, der ohnehin kübelweise über jeden, der im Rampenlicht steht, ausgeschüttet wird. Das peitscht nur ein Pferd, das ohnehin totgeritten ist. Wenn wir schon spekulieren wollen, dann ob Meister Jakob das Alles hier geplant hat oder er (nur) seinem untrüglichen Instinkt des echten Schlagzeilenmachers gefolgt ist. Im Ergebnis ist die eigentlich Ungenannte doch in aller Munde und damit im Geschäft. Bezahlte PR könnte es nicht besser. |
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Lieber ed2murrow,
dann war Jakob Augsteins blog also eine PR-Aktion zugunsten der ungenannten Sahra Wagenknecht, nun "in aller Munde" dank Deines Meisters (Augstein?) untrüglichen Instinkts eines echten Schlagzeilenmachers? Das mit dem totgerittenem gepeitschten Pferd habe ich nicht verstanden. Und was meinst Du mit dem Trash, kübelweise ausgeschüttet über die im Rampenlicht? Bezahlte PR könnte es nicht besser. Seh' ich auch so. Herzlichst weinsztein |
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Lieber Christoph Leusch,
danke für den interessanten Kommentar. Denn als ich einem Link von Wildcard folgte, der zu einer Unmenge Niemeyer Text führte, dachte ich beim "Anlesen" auch, dass hier interessante Details zu finden sind. Sie haben sich der Mühe unterzogen, und - an Beispielen - nachgewiesen, dass hier einfach nur eine unglaubwürdige Affäre weiter und weiter kolportiert wird. Dieser Niemeyer - so sieht es aus - muss sich mal mit den Mächtigen angelegt haben und seitdem - und wegen seiner Ehe mit Wagenknecht - kriegt er immer wieder den gleichen Klumpen Lehm ab. Davon abgesehen. Das ist wirklich der Unterschied zu Jakob Augsteins Auffassung. Er sagt: Das steht im Netz, das ist - soweit - belegbar. Und nun sollte man auch drüber berichten. Sie fragen und ich schließe mich da an: Wozu sowas? Und das ist Medienkritik, die offensichtlich die Medien selbst nicht mehr oder kaum noch leisten wollen. Vielleicht aus gutem Grund, denn wenn man alles so abklopft, entsteht auch ein einseitiges Bild. Aber im Moment sind die Medien eher "Meinungsmacher" anhand von "Fakten Fakten Fakten" und die Medienkritiker befragen diese Fakten scheint mir. Ist das nicht merkwürdig? Es sollte anders sein. Dienstwagen, Bonusmeilen, Spesenverfehlungen kleinster Art, wie gerade kürzlich bei Peter Sawicki, dem Leiter des Arzneimittel-Prüfinstituts IQWiG, das alles ist ein Instrumentarium der Macht und nicht der investigativen Recherche geworden. Und es hängt dann am medialen Umgang, wie die Betroffenen rauskommen aus solchen Sachen. Na gut, jetzt "längen" sich meine Beiträge auch schon an die Ihren an. :-)) |
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@columbus
"Prima ist es an der See. Man kann einen Furz lassen, und der Furz wird umgehend ins befreundete Ausland geweht." (Max Goldt) Wenn Spon einen fahren lässt, bauschen die Abwinde das Netz. Erst Lafontaine als Sexwagenknecht, nun der ferne Göttergatte. @ed2murrow "... ob Meister Jakob das Alles hier geplant hat oder er (nur) seinem untrüglichen Instinkt des echten Schlagzeilenmachers gefolgt ist. Im Ergebnis ist die eigentlich Ungenannte doch in aller Munde ..." Aus dem Text des Meister Jakob, Anfang zweiter Absatz: "Es geht um Sahrah Wagenknecht und ihren Mann." Hörst Du nicht die Glocken? |
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@ WeinStein
"In aller Munde" ist noch lange nicht, Wörter im selbigen herumzudrehen. Befremdlich, das von Ihnen benutzte Possessivpronomen. Jemanden als Meister zu bezeichnen, könnte ja auch einfach ein Anerkennen sein. Selbst außerhalb vorgegebener Ausbildungsberufe. Ohne den derart Benannten gleich zum eigenen Herrn zu küren. Oder ist Ihnen Schloss Gripsholm so ganz entfallen? Dann wohl auch schon die breitere Bedeutung von „Maître“ jenseits von Kochtöpfen. Aber „flogging a dead horse“ dürfte Ihnen noch etwas sagen, vor allem in der Wegwerfversion der Sex Pistols. Gemeinsames Erkennen von Propagandaeffekten ist zwar nicht der Brüller, aber vielleicht ein Anfang. |
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Mit Mauer wäre das nicht passiert...
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Mein gerechter Ärger:
Im Lotterbett mit dem Zaster Es ist eine Schande, wie wenig die Erben des maroden Gewaltsozialismus bereit sind, sich der wohl begründeten Kritik der Deutschen zu stellen. Während die, für die sie angeblich streiten, wohl bald den Wertzuwachs ihres Zahngoldes als Rendite auf Hartz4 angerechnet bekommen, genießen die roten Brigaden den Vorteil des steueralimentierten Jetsets und nehmen alle Annehmlichkeiten gerne an, die das politische Berlin so bietet. Bei all dem durch den Steuerzahler ermöglichten Luxus ist man sich dabei nicht zu schade, nach weiteren Geschäftchen Ausschau zu halten. Während man gut ausgestattet und mit rotem Button am Designerfummel beim Biobäcker steht, sich über die Kapitalisten echauffiert und gegen eigentlich Alles ist, stehen die neuesten gedruckten Pamphlete bereits im Regal der imperialistischen Buchhandlungen. Rotes Geld ist wohl gerechter - zumindest will man das so sehen. Um sich nicht gänzlich unglaubhaft zu machen, wird der verdächtige Ehemann kurzerhand ins Ausland entsorgt oder man selbst pausiert weitgehend unbeobachtet im luxuriösen EU-Millieu - auch hier natürlich mit linker Attitüde. Schick gilt es in gewissen Kreisen, links zu sein - noch schicker ist es, es dennoch geschafft zu haben und sich bedienen zu können, was natürlich unter der Tarnkappe der Selbstlosigkeit noch schöner ist. Doch diese Rechnung geht nicht auf. Die Weichen sind gestellt, denn jeder brave Bundesbürger weiß, was er davon zu halten hat. Die gebetsmühlenartige Beschimpfung von Leistung und die linke Hatz auf Leistungsträger greift auch den ordentlichen Arbeiter in diesem Land an. Die Frage ist, wie lange er es sich noch gefallen lässt, die ewig stänkernden Nutznießer des Systems mit ihren Parteifibeln aus der Vergangenheit noch durch zu füttern und sich gängeln zu lassen. Der anständige Arbeiter im modernen Deutschland braucht keine Vertretung derer, die in der Vergangenheit eine Hälfte unseres Vaterlandes wissentlich zu Grunde gerichtet haben. Damit muss Schluss sein. (Dieser Stuss steht zum Verkauf. Ernst gemeinte Angebote bitte via PN. Gerne auch Tausch gegen Einladung zum Presseball.) |
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Wäre auch gut für eine Abwrackprämie das Teil. Ist nicht sehr umweltfreundlich, ätzt ein bisschen. Wird schon wer in Dein Office kommen - vielleicht die "Titanic". Die sind ja auch immer auf der Suche. Sie haben sogar Karl Eduard von Schnitzler schreiben lassen. Das wäre doch eine klasse Traditionsreihe.
:-)) |
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schrieb am
02.02.2010 um 14:01
Wo ist das Problem? Die Asse wird doch frei.
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Mal ein kurzer Einwurf inhaltlicher Art.
1.) Frau Wagenknecht mag ich nicht sonderlich. 2.) Ist es nicht auffällig, dass man nicht versucht Ihre inhaltlichen Aussagen zu kritisieren, sondern sie durch Zoten herabzuwürdigen (die Zote ist hier als kaschierte "sexuelle" Aggression zu verstehen). 3.) Sowohl der zitierte SPON-Beitrag, der unsägliche Spiegelartikel über Oskar Lafontain "Der virtuelle Kanditat" und dieser kleine Film aus der Harald-Schmitt-Show wählen einen sexuellen Angriffspunkt. 4a) Diskredidiert man sich durch die Wahl solcher Mittel letztlich nicht sich selbst? 4b) Dieser Vorwurf geht eher in Richtung SPON. 5a) Von Herrn Augstein erwarte ich, dass seine Emphase für Herrn Niemeyers vermutete Zurschaustellung der eigenen Beschädigungen so weit trägt, das Phänomen Frau Wagenknecht mittels Zoten beikommen zu wollen, journalistisch zu beleuchten. 5b) Dem sollte sich dann anschliessen, Frau Wagenknechts Geblubber ebenso inhaltlich zu beleuchten. Zur Vertiefung noch zwei Links von freitag.de www.freitag.de/kultur/0952-politik-und-sexualitaet www.freitag.de/community/blogs/spassguerilla/nur-zoten-reflex-ionen |
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schrieb am
02.02.2010 um 15:40
Ich werde zukünftig die Kommentare von rückwärts lesen, denn ganz am Schluss stehen meistens die eigentlich wesentlichen Sachen.
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Ich muss da einfach an die widerliche Hetzkampagne gegen Lafontaine denken, an der sich so viele Journalisten ohne Not beteiligt haben.
Ich würde Wagenknecht auch nicht als Ministerpräsidentin haben wollen - das ist nicht ihr Ding. Aber sie kann das Elend der herrschenden Politik sehr präzise schildern und Auswege benennen - das ist ihr Talent. Das wird natürlich in einigen Kreisen gar nicht gern gesehen und gehört, weil sie uns ein ganz anderes Bild als Wirklichkeit verkaufen wollen: |
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Lieber JA,
ein Kommentar von Wolfram Heinrich in Ihrem Blog Beitrag, hat mich, gefühlter Dichter, auf den Trichter gebracht, dass es Ihnen möglicherweise, weder um Facts noch Fakes, sondern um den deregulierten Weltmarkt des freien Handels mit Heiligenscheinen geht. Dass Sie womöglich als Nestbeschmutzer Ihres eigenen Heiligenscheins im Freitag auftreten, um diesen preislich, wie eine Hedgefond Heuschrecke als Aktien- Ausverkäufer am Markt aufgestellt, in den Keller zu treten, weil sie längst in Aktien fremder Heiligenscheine des Wagens, im Sinne von Wagniskapital, wie Knecht Rupprecht der Moneten der Proleten, investiert? Was sollen da noch Recherche, Facts, wenn Fakes per Pustekuchen als Personality Pointe, leicht und klebrig unnachgiebig, auflagengeil, als Zitterpartie in den Ästen des bunten Blätterwaldes zur allerseitigen Besichtigung wie Einsicht hängt. Wer wie Sie, sich seiner Mitte bombensicher, warum sollte der da gar, hier und da, als Voyeur seinen Rand noch halten! In diesem Sinne. tschüss JP |
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@Joachim Petrick
ein Kommentar von Wolfram Heinrich in Ihrem Blog Beitrag, hat mich, gefühlter Dichter, auf den Trichter gebracht, dass es Ihnen möglicherweise, weder um Facts noch Fakes, sondern um den deregulierten Weltmarkt des freien Handels mit Heiligenscheinen geht. Ich hab dich da drauf gebracht? Gott, ist mir das peinlich. Ciao Wolfram |
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@Joachim Petrick
ein Kommentar von Wolfram Heinrich in Ihrem Blog Beitrag, hat mich, gefühlter Dichter, auf den Trichter gebracht, dass es Ihnen möglicherweise, weder um Facts noch Fakes, sondern um den deregulierten Weltmarkt des freien Handels mit Heiligenscheinen geht. Ich hab dich da drauf gebracht? Gott, ist mir das peinlich. Ciao Wolfram |
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@ Wolfram Heinrich,
"thats life", so kanne es kommen, wenn man, wie Du als Angestellter von unberufenen Gnaden der Freitags Inqisition Nestbschmutzer idntifiziert, nicht grämen, schon gar nicht schämen. tschüss JP |
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@ Wolfram Heinrich,
"thats life", so kanne es kommen, wenn man, wie Du als Angestellter von unberufenen Gnaden der Freitags Inqisition Nestbschmutzer idntifiziert, nicht grämen, schon gar nicht wg. Doppelschuss schämen. tschüss JP |
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@Joachim Petrick
"thats life", so kanne es kommen, wenn man, wie Du als Angestellter von unberufenen Gnaden der Freitags Inqisition Nestbschmutzer idntifiziert, nicht grämen, schon gar nicht schämen. Hömma, Joachim, tu mir die Liebe und lies deine Beiträge vor dem Abschicken nochmal durch. Ich sag ja eh nix wegen der vielen Tippfehler, das paßt schon, das kann ich schon deuten, aber selbst dann... "... so kann es kommen, wenn man, wie Du als Angestellter, von unberufenen Gnaden der Freitags-Inquisition als Nestbeschmutzer identifiziert wird. Nicht grämen, schon gar nicht schämen." Auch in der überarbeiteten Version versteh ich den ersten Satz nicht. Ich bin übrigens kein Angestellter. Ciao Wolfram |
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@ Wolfram Heinrich,
zweiter versuch: "so kann es kommen,wenn man, wie Du, anstellig als williger Kümmerer von unberufenen aber eigenen Gnaden der Freitags Inqisition, Nestbschmutzer idntifizierst, wie JA. Da sage ich nur, auf keinen Fall grämen, schon gar nicht wg.dem Stuss mit dem Doppelschuss schämen..." ist es jetzt, wenn auch umständlich, verständlich? tschüss JP |
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@ Wolfram Heinrich,
zweiter versuch: "so kann es kommen,wenn man, wie Du, anstellig als williger Kümmerer von unberufenen aber eigenen Gnaden der Freitags Inqisition, Nestbschmutzer idntifizierst, wie JA ?. Da sage ich nur, auf keinen Fall grämen, schon gar nicht wg.dem Stuss mit dem Doppelschuss schämen..." ist es jetzt, wenn auch umständlich, verständlich? tschüss JP |
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@Joachim Petrick
ist es jetzt, wenn auch umständlich, verständlich? Einigermaßen, ja. Danke. Ciao Wolfram |
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Diesen von manchen Kommentatoren arg zerzausten Blog aus der Liste der meistkommentierten Blogs zu nehmen, um ihn etwas zu verstecken, ist auch eine Art von Zensur, Herr Augstein. Und das geschieht hier nicht zum ersten Mal.
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He! Das habe ich nicht gemacht!
Würde ich nie machen! Ist doch mein Blog! Der soll von mir aus wochenland oben stehen. Das war Tessa, nehme ich an... Ich frag mal nach |
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schrieb am
02.02.2010 um 19:15
Hallo Sawo, von mir sind auch schon Sache(n) aus den Top-Blogs rausgeflogen. Weil es sich dabei meist um aufgeblasene Kommentarstränge zu relativ kurzen, boulevardesken Beiträgen handelt, finde ich das sogar sehr vernünftig.
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@ich
:-) |
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schrieb am
03.02.2010 um 08:53
@ich
Auch "aufgeblasene Kommentarstränge" und "boulevardeske Beiträge" sind ein Abbild dieser Community. Nach welchen Kriterien beginnt man (die Redaktion) denn, Blogs, die aus welchen Gründen auch immer eine große Resonanz gefunden haben, zu "vergraben"? Es gab, so sieht es einfach aus, hier zu viel harsche Kritik an "Der Voyeur ...". |
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schrieb am
03.02.2010 um 09:20
PS
Ein besonderes Gschmäckle hat es allerdings, wenn ein Beitrag des Herausgebers mit immerhin über 320 Kommentaren versteckt wird, und der Herausgeber dann einen dieser Kommentare in einem neuen Blog thematisiert. |
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Hallo zusammen,
das Blog haben wir entfernt, da dies der "Schlingel" ist, der gerade die ganze Seite so extrem verlangsamt. Die Programmierer tun alles, damit auch Blogs mit langen Kommentarsträngen gut zu erreichen sind und die anderen Texte nicht in Mitleidenschaft ziehen. Es ging hier also keinesfalls im Verstecken, sondern um Usability. Ich bin davon ausgegangen, dass die Diskussionsteilnehmer diesen Blog z.B. in ihrer Merkliste haben oder sich gegenseitig lesen und in "Mein Freitag" über neue Kommentare benachrichtig werden. Für alle, die weiter diskutieren möchten, sollte der Text leicht wieder aufzufinden sein. Wer die Funktionen noch nicht kennt: Nutzer, an deren Kommentaren und Blogs man besonders interessiert ist, kann man als Schreiber hinzufügen. Neue Beiträge dieser Nutzer sieht man dann in "Mein Freitag" oder kann E-Mail-Benachrichtigungen dafür einrichten. Ebenso kann man alle Texte und Blogs in seiner Merkliste oder Favoritenliste speichern. So sind sie auch noch schnell erreichbar, wenn sie schon mehrere Wochen alt sind. Viele Grüße Tessa |
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@Friedland
10.000 Zeilen Nichts... Nicht das Nichts ist interessant, sondern das Aufblasen desselben. Die Tatsache, daß es aufgeblasen wird, meine ich. Ciao Wolfram |
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Liebe Magda,
wie gut, dass ihr keine Spülmachine habt, sondern gemeinsam selber abwascht. So wird endlich beim Abwasch wahr, wird endlich klar, was der eigentliche Gewinn der Schriftkultur gegenüber der schriftlosen Kultur ist: In der schriftlosen Kultur lebt der Mensch im Gedankengedränge, Konfliktgemenge des Gefühls Tunnelenge schriftlos ohne Aussicht seiner Beschwerde Enlastung auf Ein- noch Ausgang der Schrift im Sprachen Lift als Mann nach oben in den Himmel, wie als Feuerwehr- Frau am Brandherd in der Hölle. Die Schrift als solche dient der Entlastung von solcher Art schriftlosen Kultur der Gefühle von Dauerbeschwerde auf der Erde. Statt nun aber den Schriftverkehr im Internet und sonstwo weniger ernst zu nehmen als den schriftlosen Verkehr im nachbarschaftlichen Alltag, wird ausgerechnet der Schriftverkehr als bezahltes Ticket für Petermännchens Fahrt in die Hölle hinterlegt, belegt und gerichtsverwertbar vorgelegt. Was für eine Ungerechtigkeit!, oder? Oder geht es bei dem Schriftverkehr im Internet, wie im bunten Blätterwald der Medien darum, endlich, nicht nur einen Emissionshandel für Verschmutzungsrechte im Umweltbereich an der Leipziger Börse zu etablieren, sondern besonders im Freitag auch darum, für einen Emissionshandel mit Verschmutzungsrechten im Meinungsmedium Bereich zu kämpfen? tschüss JP siehe daz auch meinen Freitags Blog: www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick Verramscht Jakob Augstein teure Verschmutzungsrechte des Freitag ? tschüss JP |
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Liebe Magda,
wie gut, dass ihr keine Spülmachine habt, sondern gemeinsam selber abwascht. So wird endlich beim Abwasch wahr, wird endlich klar, was der eigentliche Gewinn der Schriftkultur gegenüber der schriftlosen Kultur ist: In der schriftlosen Kultur lebt der Mensch im Gedankengedränge, Konfliktgemenge des Gefühls Tunnelenge schriftlos ohne Aussicht seiner Beschwerde Enlastung auf Ein- noch Ausgang der Schrift im Sprachen Lift als Mann nach oben in den Himmel, wie als Feuerwehr- Frau am Brandherd in der Hölle. Die Schrift als solche dient der Entlastung von solcher Art schriftlosen Kultur der Gefühle von Dauerbeschwerde auf der Erde. Statt nun aber den Schriftverkehr im Internet und sonstwo weniger ernst zu nehmen als den schriftlosen Verkehr im nachbarschaftlichen Alltag, wird ausgerechnet der Schriftverkehr als bezahltes Ticket für Petermännchens Fahrt in die Hölle hinterlegt, belegt und gerichtsverwertbar vorgelegt. Was für eine Ungerechtigkeit!, oder? Oder geht es bei dem Schriftverkehr im Internet, wie im bunten Blätterwald der Medien darum, endlich, nicht nur einen Emissionshandel für Verschmutzungsrechte im Umweltbereich an der Leipziger Börse zu etablieren, sondern besonders im Freitag auch darum, für einen Emissionshandel mit Verschmutzungsrechten im Meinungsmedium Bereich zu kämpfen? tschüss JP siehe dazu auch meinen Freitags Blog: www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick Verramscht Jakob Augstein teure Verschmutzungsrechte des Freitag ? tschüss JP |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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