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Liebe Leser,
hier ist ein Vortrag, den ich neulich bei den Frankfurter Tagen des Online-Journalismus gehalten habe.
Da wir gestrenge Redigatoren in der Community haben, weise ich darauf hin, dass es sich hier um die leicht gekürzte und nicht redigierte Fassung eines Texte handelt, der im gesprochenen Wort wirken sollte.
Kurzweilige Lektüre,
Ihr JA
Guten Tag meine Damen und Herren,
man hat mich gebeten, zu Ihnen zum Thema "Die Leser als Ideengeber" zu sprechen.
Das mache ich gerne, weil wir beim Freitag damit sehr gute Erfahrungen gesammelt haben.
Also der Freitag ist zunächst einmal eine Wochenzeitung. Linksliberal würde passen, oder wie ich gerne sage: Irgendwie links. Ich bitte Sie, den leichten Ton der Selbstironie zu vernehmen. Journalismus ohne Haltung finde ich doof. Aber man sollte sich selbst nicht zu ernst nehmen. Wir sind jedenfalls nicht dogmatisch, das ist wichtig.
Und gleichzeitig sind wir ein Online-Medium.
Wir bilden uns ein, ein wirklich integriertes Medium zu sein, in dem Print und Online gleichberechtigt nebeneinander stehen. Ob das immer wirklich so hinkommt ist eine andere Sache, aber es ist unser Ziel, unser Programm, ein wichtiger Teil unserer Identität. Das ist schon mal keine Kleinigkeit, weil Online bei den meisten herkömmlichen Medien doch eine eigenartige Sonderexistenz führt. Zwar nicht mehr so marginalisiert wie vor fünf Jahren. Aber noch nicht wirklich im Zentrum des redaktionellen Geschehens.
Was den Freitag wirklich von anderen Medien unterscheidet - und darum hat man mich hier wohl auch eingeladen - ist die Rolle der Community.
Sie gehört dazu. Sie ist Teil des Ganzen. Ohne unsere wachsende Community wäre der Freitag ein vollkommen anderes Produkt.
Sie kennen ja die Radiotheorie von Brecht - das Radio wird vom Distributionsmedium zum Kommunikationsmedium. Das ist in etwa das, was wir mit dem Internet machen. Alan Rusbridger, der Chefredakteur des Guardian nennt das "Mutualization". Die Leser sind Teil des Mediums. Sie wirken am Produkt mit, durch eigene Beiträge und durch ein andauerndes Gespräch über das Produkt, das selber zum Teil des Produkts wird.
Rein institutionell drückt sich darin aus, dass die Community bei uns das vierte Ressort ist. Wir haben im Blatt drei Lagen, Politik, Kultur und Alltag mit drei Ressortleitern. Und das vierte Ressort ist die Community, deren Ressortleiterin gleichberechtigt und ebenbürtig neben den anderen dreien steht. Wenn Sie das interne Gefüge von Redaktionen kennen, dann wissen Sie, dass das keine Kleinigkeit ist.
Das Ressort moderiert und betreut die Gemeinschaft der Netz-Nutzer und vor allem kommuniziert es mit ihnen. Das bedeutet, es trägt Themen und Ideen, die von der Redaktion kommen dorthinein. Und es sammelt die Ideen und Stimmungen in der Community und transportiert sie in die Redaktion weiter.
Am Anfang, als wir den neuen Freitag konzipiert haben, hatten wir keine genaue Vorstellung davon, wie das funktionieren würde. Wir hatten nur die Idee, dass es mal einer machen muss: Die Leser ernst nehmen und ihr Potential für das Medium nutzbar machen. Aber wir haben selber lernen müssen, was geht und was nicht.
Ich nenne Ihnen zunächst mal ein paar Zahlen:
Der Freitag ist ein kleines Medium, noch. Unsere verbreitete Printauflage liegt bei etwa 15 000 in der Woche. Unsere Community besteht aus 7000 Mitgliedern. Wir haben 900 Blogs im Monat und 14 000 Kommentare.
Ein Drittel der Visits auf unserer Seite entfällt auf Community-Inhalte. Das bedeutet, ein Drittel unserer Netzattraktivität hängt an der Community. Das ist viel viel mehr als bei fast allen Medienanbietern im Netz. Ich glaube, nur Neon hat mehr. Und das liegt daran, dass die fast gar keinen redaktionellen Content ins Netz stellen sondern nur Lesertexte. Ich bewundere das Konzept von Neon übrigens sehr. Eigentlich ist das die Vollendung der Kooperation von Netz und Print: Print verkauft sich und verdient das Geld und wird von Profis hergestellt. Und das Netz dient als Rückkanal und Kommunikationsort für die Leser. Es gibt also zwischen Netz und Print keine Konkurrenz, sondern eine perfekte Ergänzung. Wir streben einen ähnlichen Zustand an. Und Neon ist ein großes Vorbild. Ebenso wie der Guardian, dessen deutscher Partner wie ja sind. Steht übrigens seit neuestem auch vorne bei uns auf dem Titel: Partner des Guardian!
Bei uns ist es nun so, dass die Leser sich nur mit einer eMail Adresse registrieren müssen, wenn sie kommentieren wollen. Wenn sie eine eigene Seiten anlegen um selber Blogs zu erstellen, wollen wir einen Namen und eine Telephon-Nummer haben. Wir prüfen das nicht nach. Aber es erhöht die Schwelle ein bisschen und Leute, die nur mal kurz ihre schlechte Laune ablassen wollen, werden dadurch ziemlich wirkungsvoll draußen gehalten.
Was nun die Zusammenarbeit mit den Lesern angeht, fange ich ich gleich mal mit dem an, was nicht geht - damit Sie nicht denken, dass ich das hier alles durch die rosa Brille präsentieren will.
Leser können keine Redakteure ersetzen. Ich weiß nicht, ob das im Ernst jemals einer geglaubt hat - jedenfalls habe ich es immer für einen Quatsch gehalten und die Erfahrung, die wir gemacht haben, beweist das auch.
Ganz praktisch bedeutet das: Wenn wir ein Thema haben, über das wir berichtet wissen wollen, können wir die Community zwar bitten, sich damit zu beschäftigen. Aber wir können sie nicht beauftragen. Das heisst, wir können uns nicht darauf verlassen, dass das Thema dann auch bearbeitet wird.
Wir machen das ziemlich oft: Dass wir sagen: In der und der Stadt findet nächste Woche etwas statt. Ist jemand da? Will darüber jemand was schreiben? Manchmal klappt das, manchmal nicht. Ich war neulich bei einer Podiumsdiskussion in Düsseldorf, das haben wir bei uns annonciert und gefragt, ob jemand im Netz berichten will. Wir könnten es uns ja nicht leisten, dafür einen Autor loszuschicken. An dem Tag hat das gut funktioniert und wir hatten einen schönen, aktuellen Beitrag bei Freitag.de - Aber es ist eben nicht planbar.
Und, um gleich einem Vorurteil vorzubeugen: Community spart darum auch kein Geld. Das Ressort ist bei uns genau wie die anderen mit drei Kollegen ausgestattet und außerdem kommen die technischen Kosten hinzu ... Das bedeutet, die Community kostet uns Geld. Und verdienen tun wir damit auf der anderen Seite bislang nichts. Online-Werbung zahlt sich für eine so kleine Seite wie unsere kaum aus und im Community-Bereich will ohnehin niemand so richtig werben.
Ich bitte, diesen Punkt wirklich wahrzunehmen. Sie ahnen gar nicht, wie hartnäckig sich das Gerücht hält, die Etablierung von Communities sei nur ein perfider Trick, die redaktionellen Kosten herunterzufahren. Ich rede mir da den Mund fusselig.
Also: Community ersetzt keine Redakteure und spart kein Geld.
Aber mit der Community kann man eine bessere Zeitung machen. Ich weiß nicht, ob das für alle Blätter gilt. Für uns gilt es auf jeden Fall. Wir nutzen den Rückkanal der Community zur Selbstkontrolle, als Marktforschungstool, als Entwicklungshilfe, wie immer Sie das nennen wollen. Das reicht von der Diskussion über kommende Titelgeschichten, über Bitten um Recherchehilfen bis hin zu Fragen zu künftigen Bezahlsystemen im Netz.
Wir fragen. Wir bekommen Antworten. Wir entscheiden, was wir mit den Antworten anfangen und rechtfertigen das wieder gegenüber der Community. Das ist ein fortdauerndes Gespräch.
Ich geben Ihnen ein Beispiel, wie das funktionieren kann: Ich habe neulich einen Artikel geschrieben, in der Reihe meiner Gartenkolumne. Es ging um die Natur und das Verhältnis des Menschen zu ihr und welches Bild er sich davon macht. Eigentlich handelt meine ganze Gartenkolumne immerzu davon. Im Netz hat nun unser Nutzer Columbus dazu einen Kommentar geschrieben. Eigentlich war das kein Kommentar - sondern mit 15000 Zeichen ein richtiger Artikel. Ein wirklich schöner Text, der sehr feinsinnig und gebildet und elegant das Thema der Kolumne aufgreift und vertieft. Der Idealfall eines Kommentar sozusagen. Der Text ist so gut, dass ich ihn gerne in die Zeitung übernehmen möchte. Man muss ihn ein bisschen bearbeiten, die Bezüge zu meinem Artikel herausnehmen, damit es nicht zu selbstreferentiell wird. Aber das sind Kleinigkeiten. Ich habe das mit der Kultur-Redaktion besprochen und dabei festgestellt,. dass die ohnehin planen, in einer der nächsten Ausgaben, ihr Ressort nicht Kultur sondern Natur zu nennen. Da wird der Text von Columbus geradezu hervorragend passen.
Diese Variante - einer schreibt im Netz einen Text und wir holen den in die Print-Zeitung ist also eine Möglichkeit, wie Leser bei uns am Produkt mitwirken können, wie sie selber zum Teil des Produkts werden können.
Es gibt aber noch andere Möglichkeiten: Manchmal bereiten wir Schwerpunktthemen mit Hilfe der Leser vor. Wir tragen das Thema in die Community und fragen nach Kommentaren, Meinungen und Anregungen. Das haben wir jüngst so gemacht bei einem Schwerpunkt zu Rot-Rot-Grün. Wir haben dazu eine Debatte genutzt, die im Netz zum Thema "Was ist links" lief. Und daraus dann eine Reihe sehr guter Zitate und Gedanken übernommen, ein anderes Beispiel war unser Wochenthema in der Osterausgabe, in der es um Auferstehung ging. Da hatten wir die Leser vorher nach Ihren Haltungen gefragt und die interessantesten Gedanken abgedruckt.
Sie sehen: Es klingt nicht sehr kompliziert. Der Witz liegt darin, es zu tun. Und das erfrodert ziemlich viel Geduld und Pflege im Umgang mit der Community. Ich selber sehe die Community wie einen Garten. Man muss ihn pflegen und sich sehr kümmern und dann sieht er im besten Fall ganz natürlich aus. Aber wenn sie ihn sich selbst überlassen, verkommt er und alles wuchert mit Unkraut zu. Das ist in der Community nicht anders.
Ich gebe Ihnen noch einen Ausblick wohin wir künftig wollen:
Wir wollen den Leuten künftig Online noch viel mehr Raum für die Mitwirkung geben. Das ist technisch nicht so einfach für so ein kleines Unternehmen. Und es ist wirtschaftlich nicht so einfach, weil Online nur Geld kostet aber unmittelbar nichts bringt. Aber im Laufe dieses Jahres, oder Anfang des nächsten wollen wir Community-Mitgliedern die Möglichkeit geben, wie Redakteure an der Steuerung der Online-Seite mitzuwirken. Dossiers, Bildergalerien, Veranstaltungshinweise, Produktbeschreibungen und Artikel sowieso - Leser sollen die Möglichkeit haben, alle Formate, die auch Redakteure erzeugen können, vorzuschlagen und auf die Seite zu stellen.
Ich möchte die Grenze zwischen Community und Redaktion weiter absenken, ausdünnen, durchlässiger machen. Also Rusbridgers Mutualization noch weiter vorantreiben.
Dieser Prozess ist noch lange nicht am Ende. Aber wir sind da schon ein weites Stück vorangekommen. In unserer Redaktion wird über manche Blogger inzwischen geredet wie über Kollegen. Und wenn sie wissen, wie tradionalistisch oft selbst die kritischsten Journalisten denken, wenn es um ihren eigenen Job geht, dann verstehen Sie, warum ich das für einen Riesenfortschritt halte.
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In unserer Redaktion wird über manche Blogger inzwischen geredet wie über Kollegen.
Hoffentlich nur Gutes! |
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Spannendes Thema!
Bei der www.thueringer-allgemeine.de hat man ein Projekt "Tagebuch" im Prinzip nach über 2 Jahren in den Sand gesetzt. Man wusste nicht so richtig, wohin mit den Schreiberlingen, wohin mit den Texten. Leider war da kein Konzept erkennbar. Die Redaktion hat selber kaum mitgelesen oder sich "inspirieren" lassen. Dann kamen auch noch technische Fehlleistungen hinzu. Schade. Schade, wenn man dann nach 2 Jahren feststellt: "Und?" Der Freitag macht hier einiges mehr. Und das nicht nur gefühlt. Schön, wenn man dann noch Vorreiter, Vorschreiber ist. (Von LINKS) |
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Sehr gerne gelesen. Ich mags ja plastisch und zum Anfassen.
"Ich bitte, diesen Punkt wirklich wahrzunehmen. Sie ahnen gar nicht, wie hartnäckig sich das Gerücht hält, die Etablierung von Communities sei nur ein perfider Trick, die redaktionellen Kosten herunterzufahren. Ich rede mir da den Mund fusselig." Ich verstehe dieses Gerücht auch nicht und es ist leider in der freitäglichen Gemeinde sehr verbreitet. "Aber im Laufe dieses Jahres, oder Anfang des nächsten wollen wir Community-Mitgliedern die Möglichkeit geben, wie Redakteure an der Steuerung der Online-Seite mitzuwirken." Da bin ich aber mal gespannt wie ein Flitzebogen. Es grüßt der kleine König der Erdmännchen KalleWirsch |
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"Ich bitte, diesen Punkt wirklich wahrzunehmen. Sie ahnen gar nicht, wie hartnäckig sich das Gerücht hält, die Etablierung von Communities sei nur ein perfider Trick, die redaktionellen Kosten herunterzufahren. Ich rede mir da den Mund fusselig."
das ist ein ganz simpler logiker. wieviel redakteure müssten "mehr" beim freitag arbeiten, damit die gleiche masse an beiträgen hier stände, ohne dass die com da ist? das ist die unterstellte kostenersparnis. mfg mh |
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Logisch gesehen ist nur die Kostenersparnis bei etwas womit man kein Geld verdient gleich null.
Das ist mein Unverständnis. Es grüßt KalleWirsch |
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Sehr geehrter mh,
da haben Sie aber das sehr entscheidende Proviso vergessen: Ihre Logik ist zwar triftig, aber nur unter der Voraussetzung, daß hier stehender Content für das Unternehmen 'Freitag' unmittelbar ertragswirksam ist, denn Erlöse sind die einzige* Möglichkeit für ein Unternehmen, weiterhin zu bestehen. Herr Augstein hat diesen Zusammenhang in seinem Artikel ja verneint. Ob das so ist oder nicht, kann ich Ihnen nicht genau sagen, weil ich die Interna dieser Firma nicht kenne. Es gibt aber soweit eigentlich keinen Grund, die Erklärungen von Herrn Augstein in ernsthaften Zweifel zu ziehen, zumal sie ja auch nicht freihändig daherkommen, sondern durchaus begründet werden. Ich sehe hier, im community-Bereich, tatsächlich keine Werbung, und die einzigen Annoncen, die ich auf der Hauptseite mache, sind solche in eigener Sache, die nämlich für den Freitag selbst werben. Entweder hat Herr Augstein also irgendein Umsatzsteuerkarussell am Laufen oder versucht mit verdeckten Tochterfirmen in Panama hier bilanzierte Erträge auf dem Papier zu erzeugen, die es realiter nie gab, oder es ist so, wie er sagt. Ich sehe derzeit auch keinen direkten Weg, der hier stehende Kommentarmassen unmittelbar in umsatzwirksame Steigerungen beim Printabsatz transformiert. Nur unter dieser Voraussetzung wäre aber die Rede von der Kostenersparnis überhaupt sinnvoll, denn auch in der Periodenerfolgsrechnung bedeute Kostenersparnis nichts anderes als Erhöhung des Eigenkapitals. Aber wo soll die herkommen? Grüße, J. A.-P. |
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wenn ich schreibe
"das ist die unterstellte kostenersparnis." dann sollte allein anhand meiner wortwahl klar sein, dass es nicht meine meinung ist sondern einfach nur eine erklärung was leute denken, die "hartnäckig" daran festhalten. die erklärung ändert sich auch nicht dadurch, dass sie bescheuert ist oder vollkommen unlogisch. sie wird vielleicht zugänglicher, wenn man es aus sicht des content-verwerters betrachtet, nicht mehr ist ein bspw. verlag ja. mfg mh |
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(mh schrieb am 19.06.2010 um 00:10)
Einspruch stattgegeben! Aber angenommen, Sie selbst würden tatsächlich diese Sicht der Dinge pflegen: Hätten Sie meine Gegenargumente überzeugt? Fragt J. A.-P. |
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natürlich nicht. wer sowas vertritt lässt sich nicht überzeugen.
mE ist es ein simples zwangsdenken von leuten, die einfach content brauchen. und dabei vergessen, dass eine com niemals journalistischen content wird bieten können. was JA hingegen so ein bisserl hinten runter fallen lässt, ist die tendenzielle möglichkei der com, wesentlich besseren informationen zu liefern als es ein journalist je könnte. was nicht zuletzt an den fehlenden formatzwängen liegt oder auch dem fehlenden zeitlichen zwang. mfg mh |
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unmittelbar ertragswirksam >> Unmittelbar ertragswirksam muss es nicht sein. Mittelbar reicht. Ganz sicher sind die AGB teilweise unwirksam. Was aktuelle Inhalte aber nicht betrifft, auf die es allein ankommt. |
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@mh: "dass eine com niemals journalistischen content wird bieten können." Da wäre ich mir gar nicht so sicher, denn, wie Du richtig anmerkst,
"ist die tendenzielle möglichkei der com, wesentlich besseren informationen zu liefern als es ein journalist je könnte." absolut realistisch. So haben wir eine Situation, die Journalisten sicher mehr Angst macht, als umgekehrt. Ein Blogger hat nichts zu verlieren, ein Journalist schon: nämlich seinen Job, wenn's ganz dicke kommt. Es gibt aber auch Fälle, in denen JournalistInnen plötzlich das Potential erkennen, dass in einem Blogger steckt, der über ein ganz klares, (gesellschaftlich relevantes) Fachgebiet verügt. Das wäre dann wiederum ein Spezialist, der sogar mit Sicherheit mehr weiss, als der Journalist je könnte! Hier und nur hier, denke ich, können Blogsphäre und Redaktion miteinander zu einer auch kommerziell erfolgreichen Einheit verschmelzen. Genausowenig, wie ein Journalist ohne ausgewiesenes Fachgebiet im publizistischen Bereich sehr viel wert ist, ist es auch ein Blogger. Schreiben können viele über allerhand. Doch allerhand haben wir im www schon mehr als genug, das beweist nur schon die schiere Menge an Blogs in der digitalen Sphäre. Und was zeichnet mindestens 99 Prozent aller Blogs aus? Die Kommentarfunktion: Keine Kommentare. Das sagt mehr als tausend Worte. Und genug Eitelkeiten gibt es auch mehr als genug im Internet. Beides bringt einen Verleger, der wenigstens kostendeckend laufen will, nicht weiter. Blablabla, egal, wer es schreibt, wirft nie auch nur einen einzigen roten Heller ab- weil's genau genommen nichts wert ist. Darüber könnte ich einen ganzen Blogbeitrag schreiben. Werde ich voraussichtlich auch. Aber erst später. |
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mE gibt es zwei formen von content. meinungen, die nichts wert sind und analysen, die einen wert haben.
das gilt es zu unterscheiden, auch wenn der markt es noch nicht unterscheidet. ansonsten einverstanden. mfg mh |
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"mE gibt es zwei formen von content. meinungen, die nichts wert sind und analysen, die einen wert haben."
Völlig richtig, ganz genau so ist es! Wenn man einen talentierten Blogger, der über ein eigenes Fachgebiet (oder mehrere) verfügt, einer Funktion im publizistischen Bereich gegenübersetzen möchte, dann sowieso eher einem Kolumnisten denn einem Journalisten. Und als Kolumnist hätte mancher Blogger auch in der bezahlten Welt der Medien eine Zukunft. Aber nur als Spezialist, der ganz genau weiss, wovon er spricht. |
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Ich finde gerade interessant, wenn Spezialisten mal in ihrer Fachmethode ueber andere Dinge schreiben. Der Rest ist Jazz.
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Ich finde es seltsam, dass die bisherige Diskussion hier sich praktisch ausschließlich um die Frage "Kostenersparnis" beim freitag durch die Kontribution der Community, - die ja kein Geld erhält -, dreht.
Jeder weiß, dass der freitag defizitär arbeitet, JA hier zuschießt. Da käme mir dann eher die Idee, dass die Community noch größer werden müßte und mehr arbeiten müßte zum Erhalt ihres Blattes, so, wie anderswo Anteilsscheine geschrieben werden, als solch eine Gespensterdiskussion zu führen. Viel interessanter und wesentlicher erscheint es mir den Aspekt der Rolle der Community zu diskutieren, Ihre Art der Betreuung und letzlich auch tatsächliche Anbindung an die Printausgabe, wie sie JA m.E. treffend schildert. Seinen"Ausblick" finde ich phänomenal und erwarte die Realisierung mit großer Spannung und Freude. Die Qualität der FC beurteile ich in der Tat als sehr hoch., Die Betreung seitens der Zeitung ist professionell und wirklich einzigartig. Ich habe rund drei Jahre im Bronski-Blog der Frankfurter Rundschau geschrieben und konnte -unabhängig von meinem persönlichen Schicksal dort - feststellen, dass, bei ganz ähnlich lautende Absichten seitens des Verlegers, der dort dann dazu etablierte Einmannbetrieb "Bronski" (Lutz Büge) den Blog dort nach anfänglicher Blüte, als man die Versprechungen bei den Usern noch glauben wollte, inzwischen nach dem jetzt ca. dritten Blog-Relaunch qualitativ vollkommen auf dem Nullpunkt gebracht hat. Die Frankfurter Rundschau startete m.E. nur einen Versuchsballon - ursprünglich hieß es, der Blog sei die zukünftige Art der Zeitung, mindestens ein wesentlicher Teil von Ihr, Printausgaben würde es in naher Zukunft nicht mehr geben -, der in dieser Hinsicht, als Vorläufer der Zeitung der Zukunft längst geplatzt ist. Zum anderen sollte er als befruchtende Kritikinstanz die "Leserbriefseite der Zukunft" sein und ist inhaltlich über weite Strecken in Belanglosigkeit verkommen, wo wirkliches Kritikpotential, Leserbeteiligung aufkam, wurde dies, das allerdings "professionell", abgewürgt. Keines der von Bronski groß angekündigten Leserbeteiligungskonzepte, ("Netzdetektive" und "Blogtalk", jetzt will er selbst als "Ombudsmann" auftreten) kann bisher als jounalistisch erfolgreich oder qualitativ beispielhaft betrachtet werden. Der Bronski-Blog ist eine nach außen als grandios aufgebaute Initiative der Leserbeteiligung daherkommt, ist an einer unprofessionellen Betreuung und einer in Wahrheit die User nur als Alibi zum Beweis einer "jungen, dynamischen und weiblicherin" Zeitung nutzenden Marketinstrategie abgesunken. Dieses von mir erfahrene Beispiel bei einer immer noch großen Zeitung (was Auflage und Umsatz, etc betrifft) läßt mich erkennen, was der Freitag und die Community dagegen Solides aufgebaut haben. Ich wünsche dem Freitag und den Usern weiter Glück dafür. Uwe Theel |
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Ich finde es falsch herum gedacht. Es geht eher darum, sowas wie eine Genossenschaft der Community-Mitglieder zu schaffen, denen die Community gehoert. Das geht vielleicht sogar durch einseitigen Willensakt, JA schenkt sein Datenbankurheberrecht der Comminity. Dann waeren immerhin die Verhaeltnisse klar. Man wuerde fuer sich selbst schreiben und waere nicht nur ein nuetzlicher Idiot in der Hand eines Verlegers.
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schrieb am
19.06.2010 um 12:43
Wenn die Community nur kostet, ist sie wie ein schönes neues Auto, das auch noch fährt.
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Danke für den kundigen Blick auf Bronski
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Wie wäre es nun noch mit einer BG?
Der irgendwie linken Version der AG. Eine Bloger- oder Bürgergesellschaft. Jeder Interessierte kann Anteilsscheine kaufen, ab fünf Euro das Stück. Die B-Community (BC) wird für sich ausgewiesen, damit jeder weiß, ob die BC-Gewinne macht oder in den roten Zahlen rumkrebst. Die zukünftige Onlinegestaltung könnte dann für jeden die Möglichkeit enthalten Umsatz zu generieren, ob über Werbung, Rezensionen ... Das kommt in den Topf, bis er schwarz wird ;) Im Gegenzug hat die BC das Recht Inhalte zu verwenden, ohne mit zukünftigen "Schutz"rechten in Konflikt zu geraten. So könnte man den Verlegern mal zeigen, wie eine irgendwie linke BC in der Lage ist, Kohle zu schaufeln :) |
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Ähm... das hört sich irgendwie nach Genossenschaft an - und das hat die taz meines Wissens schon. Wenn auch nicht mit Bloggern.
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@Alien59,
die machen es fast richtig :) Knapp daneben ist aber auch vorbei. |
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Jeder Interessierte kann Anteilsscheine kaufen, ab fünf Euro das Stück >> Warum denn kaufen? Man schreibt doch schon. Im Moment fuer den Verleger, dem die Community gehoert. Der zahlt zwar fuer die Technik, hat aber auch etwas, was den redaktionellen Teil interessant macht. Was fuer ihn reichen sollte. |
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@Fritz Teich,
weil der fünf Euro Anteilsschein irgendwann acht Euro wert ist. |
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Die bisherige Struktur der Community ist die einer Kolchose / LPG. Die Bauern, Pardon, Blogger / Bürger wollen eigene kleine Höfe. Allerdings nicht unter der Fuchtel eines Großgrundbesitzers ;)
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@ Streifzug schrieb am 19.06.2010 um 10:08
Wie wäre es nun noch mit einer BG? Der irgendwie linken Version der AG. Eine Bloger- oder Bürgergesellschaft. Was Du meinst, streifzug, ist eine GbR, einen Gesellschaft bürgerlichen Rechst nach BGB §§ 705. Näheres: www.foerderland.de/402.0.html Das hat mit AG und links soviel zu tun, wie die berühmte Kuh mit dem Sonntag und eignet sich nicht für den gedachten Zweck Im Übrigen: Die ganzen Geldpläne, die hier gemacht werden, sind ziemliche Lufbuchungen. Scheinbar wird davon ausgeganhgen, dass aus den Reihen der Blogger eine Internetfirma gegründet würde, die Ihre Gewinne sowohl zur Zahlung von Bloggerhonaren und Generierung von Zuschüßen für den Freitag verwendete. Aus Solidarität könnte das Modell auch vorsehen, dass keine Bloggerhonorare gezahlt würden und alle Gewinne an den Freitag abgeführt wüerden. Was ich dabei überhaupt nicht verstehen kann, ist, dass hier einige zu glauben scheinen, man könnte auf diese Art mehr Geld mit dem Freitags-Blog machen, als der freitag es angeblich tut - lt. JA macht der Blog kein Geld, jedenfalls nicht genug, um Blogger-Honorare zu zahlen oder überhaupt nennenswerte Gewinne mit diesem Ressort zu machen. Insofern wird die Solidaritätsabgabe der Blogger, die hier auch über ein genossenschaftliches Modell des Freitag selbst angedacht wurde, immer schon geleistet. Aber WIR sollten das mit einer eigenen Firma besser können??? Zudem: Die Frage des Urheberrechts Nach §34, Abs. 3 des Urheberrechtsgesetzes, würde mit der Übertragung der bestehenden Bloginhalte an die bloggereigene Firma die Vereinbarung der kostenlosung Nutzung der Inhalte durch den Freitag hinfällig und jeder Blogger müsste diese Nutzungserklärung gegenüber der neuen Firma erneut abgegeben, ansonsten er Honorar- und Tatiemenforderungen wieder in vollem Umfang einfordern könnte. Für jeden neuen Blogger gälte das nämlich. Da der Zweck der Firma in wesentlichem Umfang die Verwertung von Urheberrechten einschlösse, müssten hier wohl schriftliche Einzelverträge mit jedem Blogger gemacht werden, die dann auch darauf bestehen könnten, das Nutzungsrecht zu widerrufen. Egal welche Rechtsform diese Firma hätte, sie wäre gegenüber dem Freitag unabhängig, es sei denn dieser gründetet ein "Tochterunternehmen". Mit allen Konsequenzen : Finanzamt, Haftung, ... In jedem Fall: Es würde nicht billiger und ich sehe nicht, wo hier Gewinne in nennenswerter Weise anfallen sollten, die nicht durch den dann eigenen Apparat wegefressen würden. Wer sollte das Personal dieser Firma sein? Würde dieses sich "selbst ausbeuten"? Die Diskussion hier ist eine Geisterdebatte. Sollte der Freitag Geld von seinen Lesern bekommen sollen, so gibt es nur drei Möglichkeiten: Aboeinnahmen, Spenden oder Anteilscheine an der Eignergesellschaft (Genossenschaft oder AG). S. auch meine kleine Satire dazu u.: Uwe Theel am 19.06.2010 um 21:03 Uhr |
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@Uwe Theel,
ich meine eine "BG, eine Blogger- oder Bürgergesellschaft." Keine GbR, Genossenschaft oder Ähnliches, sonst würde ich es schreiben. Keine Modifikation einer vorhandenen Struktur. Apple z. B. ist erfolgreich, weil sie neue Lösungen bringen und nicht alte, überlebte Strukturen "verbessern". |
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@ Streifzug am 20.06.2010 um 00:47
"Bürgergesellschaft" ist aber keine Rechtsform, sondern ein politischer Begriff der Vereinigungen von Bürgern bezeichnet, die gemeinnützig und wesentlich ehrenamtlich für einen (gemeinnützigen) Zweck tätig seind. Die Rechtsform der gesellschaft dazu ist entweder der (eingetragene) Verein oder eine (gemeinnützige) Stiftung. Für beide gilt, dass keine Gewinnüberschüsse gemacht werden dürfen, d.h. alle Einnahmen sind direkt für den Vereinszweck wieder auszugeben, Zuwendungen an die (ehrenamtlich) Tätigen Mitglieder sind nur in sehr eingeschränkt, in Form von Aufwandsentschädigungen, bei Sportvereinen Vergütungen für z.B. Übungsleiter überhaupt zahlbar. Dafür besteht Freiheit von der Umsatzsteuer und die Möglichkeit einer vereinfachten Buchführung (Kassenbuch), aber es muß ein haftender Vorstand (mind. 3 Pers.) bestehen, im Abstand von 2-3 Jahren erfolgt die Prüfung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt mit Buchprüfung, mindestens eine Jährliche Hauptversammlung der Mitglieder muß stattfinden, bei Stiftungen muß ein Stiftungsvermögen und sein Zweck ausgewiesen werden. Wie sollte man sich so einen Verein, eine Stiftung der Blogger des Freitag praktisch vorstellen, der/die Gewinne machen wollte, um den Freitag zu unterstützen und nach Möglichkeit auch noch Honorare für Blogger (Mitglieder und Nichtmitglieder; letztere würden die Mehrheit der User sein) vorstellen? |
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weil der fünf Euro Anteilsschein irgendwann acht Euro wert ist. >> Du Zizek! |
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Auf der Seite der Tagung gibt es den Vortrag und viele weitere auch als Video: www.hr-online.de/website/specials/ftoj/index.jsp
Viele Grüße Tessa |
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Vielen Dank Tessa, die Podiumsdiskussion ist recht aufschlaussreich. Empfehle ich mal reinzuschauen.
Mal so am Rande: Die teilnehmende Journalistin Dr. Mercedes Bunz hat entweder Eltern, die sie hassen oder welche mit einem sehr eigensinnigen Humor ;)) |
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Warum schon wieder ein argumentum ad hominem? Diese Sorte Argumentation ist wirklich das Schlimmste hier. Entweder es ist typisch "links", oder einfach prollig. Sag doch ihre Argumente seien Schwachsinn und fuehr das noch etwas aus.
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Lieber Fritz Teich, meinst du nicht, dass sich das auf den eigenwilligen NAMEN der Dame bezieht, nicht auf ihre Person?
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Das war lediglich eine Bemerkung zu ihrer Namensgebung und nicht zu ihren Äußerungen. Wenn du meinen Humor nicht teilst, dann überlies es doch einfach. Semikolon + Klammer zu signalisiert im Netz eine Witz oder Ironie. Wenn links für dich ein Schimpfwort und ein rotes Tuch ist, und so scheint es mir, dann verstehe ich nicht, wieso du hier blogst. Ich würde es verstehen, wenn es dir um eine Auseinandersetzung ginge, du interessiert an anderen Meinungen wärst. Nur das eben erscheint mir nicht so. Ich lese deine Kommentare hier und ich empfinde sie tendeziell herabsetzend (freundlich ausgedrückt).
Es ist des weiteren nicht meine Art, andere Argumente als Schwachsinn zu bezeichnen. Bei aller Direktheit versuche ich trotzdem noch Achtung zu bewahren. Da wo du einfach drauf losdrischst und mir ein argumentum ad hominem unterstellst, nennst du mich zwei Sätze später prollig. Ich finde so ein Kommunikationsverhalten unhöflich und frage mich gerade, wieso ich nicht einfach gelassen hierüber hinweg gehe. Aber man lernt ja nie aus. |
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@leeelah
Treffer, versenkt. Bis auf zwei, drei Punkte fand ich die Ausführungen Frau Bunz ganz schlüssig. Keine Ahnung was man noch mehr machen kann als ;))), um einen Witz oder Ironie zu kennzeichnen. |
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@ kalle wirtsch "Das war lediglich eine Bemerkung zu ihrer Namensgebung und nicht zu ihren Äußerungen."
Es gab mal in der "Journalisterei" einen Grundsatz: No jokes with names". Er ist ziemlich aufgeweicht und die Versuchung ist groß, ihn zu übertreten, wird auch zunehmend gemacht. Meine Regel ist immer: Wenn man annehmen muss, dass die Namensträgerin schon leidet, dann setzt man keins drauf. |
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Da hat mir dann das Verstaendnis fuer "Bunz" gefehlt. Und prollig war nicht gegen Dich als Person, sondern nur gegen eine (vermendliche) Handlung gerichtet. Wichtige Unterscheidung. Ueber Handlungen soll man reden, wie ist ganz egal, nur verstaendlich sollte es vielleicht sein, ok?
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Zum letzten Mal:
Es war ein harmloser Witz und nicht böse gemeint. Frau Bunz erschien mir in der Podiumsdiskussion durchaus selbstbewusst genug, um entweder selber drüber zu lachen oder es schlicht zu ignorieren. Ich selbst trage einen realen Namen mit dem ich sehr häufig aufgezogen wurde und grinse darüber. Ich bin ja nicht mehr 12, wo es mich verletzt. Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass das so übel aufstösst. |
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Wie heisst Du? Donnerhacke?`Bunz sagte mir nichts, ist aber wohl eine Fachfrau fuer Zeitungsdesign im Netz. Variante von Benz, fleissig, egal..
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btw... JA wird mir sicher die spekulationen verzeihen. :P
nach meiner aktuellen schätzung/berechnung, braucht der freitag damit noch 3-4k abos um sich zu tragen. zumindest wenn man die einmal-investitionen in den technischen bereich aussen vor lässt. mfg mh |
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Der Gewinn einer FC bemisst sich mehr als nur in Euro und Cent. Glaub ich mal.
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Auch wenn es sich schlecht beziffern laesst, lassen sich die Leute doch gut an die Werbewirtschaft verkaufen. Auch "Linke" wollen Bionade.
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schrieb am
19.06.2010 um 12:38
Ohne die Community-Blog wäre der Freitag auch online zugig gelesen. Oder doch zumindest ganz anders, selbst wenn Kommentare möglich wären.
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schrieb am
19.06.2010 um 12:38
... als Zustimmung zu Luggi.
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solange geld die grundlage unserer gesellschaftlichen existenz oder eben nicht-existenz ist, ja @luggi.
mfg mh |
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@mh
kurze Anmerkung Arbeit ist die Grundlage unserer gesellschaftlichen Existenz. Geld gehört zumindest in seiner Form als universelles Tauschmittel dazu. Ich möchte aber auch die finanzielle Seite nicht stigmatisieren. Geld gehört halt zum Geschäft. Gehört. |
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Ich bewundere das Konzept von Neon übrigens sehr. Eigentlich ist das die Vollendung der Kooperation von Netz und Print: >> Gabs als Nettime-Reader schon vor mehr als 10 Jahren. Muss aber nicht wirklich interessant sein. Interessant sind nur Continuity und gute Themen. Die meisten Themen im Freitag sind so duerftig wie die Redakteure. Man muesste schon den Mut haben, die Moderation abzustellen und schauen, was rauskommt. Vielleicht nur Brei, aber in der Musik gibts ja auch Gegenbeispiele, wie sich aus einem Brei Themen herauskristallisieren. Setzt allerdings moeglicherweise ein Engagement voraus, dass es nur in kleinen Freejazzkombos gibt. Aber es muss ja nicht nur eine Community geben. |
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meisten Themen im Freitag sind so duerftig wie die Redakteure. >> Mir geht vor allem diese Guardianhoerigkeit auf den Geist. England ist wunderbar, aber nicht Deutschland. Die Gesellschaften sind voellig unterschiedlich. Damit soll keine Deutschtuemelei betrieben werden, aber es feht die Basis. Der Guardian ist nur in England gut. Und in England auch nicht die einzige Zeitung. Wahrscheinlich ist der Independent viel besser. Nachdenklicher, nicht so designfixiert. Der Guardian ist vergleichsweise prollig. Media and Finance, er will chic sein, ist aber nur Clichee. Englisch nationalistisch sind im Uebrigen alle englischen Zeitungen, wie man in der Eurokrise gut sehen konnte. |
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Siehe dazu auch:
<< Das geht dann oft an den Interessen der deutschen Leser vorbei. >> www.magda.de/augstein_und_der_freitag/ |
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Ich wuerde es mit etwas Le Monde garnieren. Damit klar ist, dass es Unterschiede in Europa gibt, ob wir es wollen oder nicht.
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Lieber Herr Augstein,
mir fällt auf, dass Sie den Begriff „Blogger“ vermeiden oder - sagen wir – zögerlich verwenden. Kann das sein? Möglicherweise, weil er schon ein bisschen totgeredet ist, vielleicht auch unbewusst. Vielleicht auch, weil nicht alle Leser Blogger sind. Vielleicht ist es klug, sich nicht auf die allgemeine „Bloggerschiene“ zu setzen und das allgemeine Bloggerbeweihräuchern nicht mit zu machen. Aber, wie man auch immer rangeht, es ist mir aufgefallen. Und – das Bloggen ist ja – wenn man so im Netz unterwegs ist – eine egomanische Geschichte. Vielleicht kann man ja für "derFreitag" ein ganz neues Wort kreieren? „Wir bilden uns ein, ein wirklich integriertes Medium zu sein, in dem Print und Online gleichberechtigt nebeneinander stehen. Ob das immer wirklich so hinkommt“. Wie soll das hinkommen. Sie sagen ja weiter unten, dass der Blogger, der Leser oder wer auch immer, die Redaktion nicht ersetzen kann. Redaktion braucht Vorausplanung und Schreiben in der Community braucht Tagesspontanität. Die Community spart kein Geld, schreiben Sie. Das glaube ich auch. Im Grunde geht’s jetzt vielleicht eher darum, die Community kostenneutral zu kriegen – irgendwie. Aber dazu hat Streifzug ja auch schon was angemerkt. Alles umsonst wird sicher nicht mehr gehen. Jeder Mailanbieter will für erweiterte Dienste Geld. Ich sehe da eher Probleme mit der Organisation von Bezahlsystemen und -methoden. Bei mir haben die Debatten im Netz das Gefühl verstärkt, dass gerade bei kleinen Medien sowas sicherlich gut wäre. Die Sache mit dem Community-Garten. Und der Pflege und dem Unkraut. Ist mir ein bisschen unheimlich. Was ist Unkraut und was Nutzpflanze? Ich möchte die Grenze zwischen Community und Redaktion weiter absenken, ausdünnen, durchlässiger machen. Also Rusbridgers Mutualization noch weiter vorantreiben Durchlässige Grenzen sind erstrebenswert, aber ich bin auf der anderen Seite auch ein bisschen für die Würdigung von Eigenständigkeit, die darin besteht, dass die Art sich in der Community zu artikulieren – das Bloggen als Genre eben – auch zur Geltung kommt, obwohl es sich nicht printmäßig vermarkten lässt. Vielleicht meinen Sie mit Grenzen absenken aber auch, dass die Redaktion ein Interesse dran hat, der Bloggerei mehr Richtung zu geben - Richtung Redaktion, Richtung geplante Themen oder so. Richtung mehr mitreden – sicherlich auch. Mit den neuen Möglichkeiten, die Sie ankündigen wäre das dann gegeben. Auf diese Erweiterung der Möglichkeiten bin ich auch gespannt. |
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schrieb am
19.06.2010 um 12:35
Ein guter Einwurf, zu Zeiten der WM. Insbesondere was die zugleich Integriertheit und Abständigkeit von Community und Redaktion, von Bloggern und Redakteuren betrifft.
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"Was ist Unkraut und was Nutzpflanze? ",
nur was grinsend in die Binsen geht, gilt als Unkraut. |
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Hallo JA,
locker flockiger Vortrag, um interessierten Zuhörern das Freitag-Konzept mit Community zu erläutern. Griffig, gut. Ja, der schnöde Mammon - Problem ungelöst, der Freitag ein Zuschussgeschäft, abhängig von der Gunst des Verlegers, da beißt die Maus keinen Faden ab. Das wissen wir seit Beginn im Febr. 2009. Alles wurde in mehreren Selbstverständnis-Debatten durchgekaut, zahlreiche Argumente redlich geprüft. Genossenschaftsmodell mit Obergenossen Augstein (er hält einfach deutlich mehr Anteile) - warum nicht? Ich hatte mich mit mehreren anderen deutlich dafür ausgesprochen, um mehr Geld in die Freitagskasse zu spülen. (Allerdings nicht wie Streifzug mit 5 Euro, wie bei der Glücksspirale, sondern mit min. 500 Euro Anteilsscheinen. Zur Erinnerung: Allein 1000 Anteile würden schon 500.000 ergeben etc. etc.) Zum Schluss doch noch ein klarer Einspruch: JA schreibt:"Ich selber sehe die Community wie einen Garten. Man muss ihn pflegen und sich sehr kümmern und dann sieht er im besten Fall ganz natürlich aus. Aber wenn sie ihn sich selbst überlassen, verkommt er und alles wuchert mit Unkraut zu. Das ist in der Community nicht anders." Da ist fast alles schief: a) der gepflegte Garten ist eben keine Natur mehr oder sieht natürlich aus, sondern ist Kultur durch gewollten Eingriff b) seltsamer Unkraut-Begriff, das hatte ich schon mal deutlich in JAs Gartenkolumne kritisiert (offensichtlich leider ohne Lernerfolg), da ging's um Gift und Unkraut. c) Der Vergleich Community und (gepflegt/verkommener) Garten mit dem weitblickenden Gärtner/Verleger hinkt. Die Community ist eher ein lebendiger Organismus, ein System geordneter Anarchie. Der Verleger überschätzt seinen Einfluss, von Macht will ich erst gar nicht reden. Wer der Community den Hahn zudrehen würde, stirbt als zweiter. Solidarische Grüße BW/ Michael Miller |
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@Bildungswirt,
100 mal fünf Euro sind auch 500 Euro. Fünf Euro kann sich jeder leisten. |
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Ein bißchen praktisch denken. Mit Klein-klein kommen wir nicht weiter. Allein bei 500 Euro-Scheinen braucht man schon eine Turnhalle für eine Genossenschaftsversammlung.
Und mehr als 5 Euro kann sich jeder leisten, bitte keine schiefe HartzIV-Debatte an dieser Stelle. Aber gut, ich muss das ja nicht entscheiden. Da sind andere gefragt. Jedenfalls meine 1000.Euro (2 Anteilsscheine sind fix, falls gewünscht) |
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@Bildungswirt:
@Streifzug: Ich finde es etwas vermessen, mit welcher Verve Ihr hier verkündet, was sich JEDER leisten kann. Wie ein auktionaler, also alles wissender Erzähler... Was wisst Ihr über die finanziellen Verhältnisse der Blogger hier?! Und woher? :)) Hier gibt es Studenten, HartzIV-ler zweifellos auch... für die sind fünf Euro eine Menge Geld. IHR könnt Euch offensichtlich fünf Euro und mehr leisten. Das ist schön. Für Euch, und so die Zeit kommt, dass es gebraucht wird, auch für den Freitag. |
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@Anette,
auch wenn du dich nun so hübsch aufgeplustert hast, streich dein Gefieder wieder glatt, die fünf Euro wären eine einmalige Zahlung für eine BG "Aktie". |
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Darum gehts nicht. Es geht um "kann sich jeder leisten". Klingt einfach sehr von oben herab.
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Ich glaube auch hier wieder, dass es genau andersherum gemeint war.
Dass 500€ eben von vorneherein sehr Viele ausschließt und die Gefahr eben bei 5€ eher nicht besteht. Grundsätzlich sehe ich das ja wie du und bin in einer Kindergarten-Elternkassen-Diskussion auch einmalsehr böse geworden. In diesem Fall glaube ich aber, dass der Punkt ein anderer ist. |
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Wenn wir hier nun aber wirklich "irgendwie links" sind, dann schlage ich ein Solidaritäts-Modell vor, nachdem jeder erstmal zahlt, was er kann.
Bildungswirt hats vorgeführt und sich dabei weit aus dem Fenster gelehnt mit seinen 500 Euro. Und ich habe es so verstanden, dass er bereit wäre, so viel zu zahlen, unabhängig von den anderen. Natürlich müsste jeder einen Mindestbeitrag zahlen. Meinetwegen die 5 Euro. Nicht mehr. Und jeder, der kann/will, mehr. Auf ein Jahr etc. müsste man sich natürlich festlegen, weil sonst der Freitag nicht planen kann. Das könnte man doch mal in der Theorie ausprobieren. Anonyme Umfrage hier, z.B. Es gibt hier in Ottensen ein Restaurant, da funktioniert das (so.) Jeder Gast zahlt das, was ihm das Essen wert war. (Das Personal besteht größtenteils aus früheren Hartz-IV-Empfängern.) Das hält sich seit mehreren Jahren. |
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Wollte noch ausdrücklich sagen, dass ich Bildungswirts Vorpreschen - und sein weit-aus-dem-Fenster-lehnen sehr solidarisch und gut finde.
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Wollte noch ausdrücklich sagen, dass ich Bildungswirts Vorpreschen - und sein weit-aus-dem-Fenster-lehnen sehr solidarisch und gut finde.
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Ich habe das Gefühl,
hier schreiben anscheinend einige Prekarier, deren erste Sorge es ist sich mit Hilfe einer FC-Genossenschaft, der - man beachte den Zeitpunkt - zuvor "die Datenbankrechte" (Teich meint wohl die Urheberrechte der bisher anlelaufenen Blogtexte; s. Abs. 4 der Freitag AGBs) von JA geschenkt worden sind "ins Geschäft ihres Lebens zu bringen". Es genügen übrigens drei Mitglieder!!! Ich bitte schon einmal darum, von kompetenter Seite den Genossenschaftsvertrag aufzusetzen und zur Debatte offen zu legen. Wer kennt außer Herrn Merz von der CDU geeignete FDP Rechtsanwälte? Wir wollen doch dem Mittelstand wieder auf die Beinen helfen Hier ist die Gesezesgrundlage einzusehen: www.gesetze-im-internet.de/geng/index.html Personalvorschläge für den Vorstand und den Aufsichtsrat, incl Gehaltsvorstellungen bitte ich bei mir per PN einzureichen. gegen entsprechende Gebühren, werde ich der Community dann Wahlvorschläge machen. Es könnte natürlich auch nur sein, dass einige Mittelstandslinke inzwischen im System angekommen sind und sich die Prekariatsfrage gar nicht stellt.. Da es hioer im Thread nicht um Inhalte geht, sondern ums Geld, erwarte ich die Eingänge der o.a. Vorschläge und warte ansonsten in diesem Thraed auf die Morgenröte. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass eine Genossenschaft Freitag-Blog das Defizit des Freitag erwirtschaften würde, oder auch nur einen signifikanten Beitrag dazu erbrächte. Uwe Theel P.S.: Sollte es je eine Genossenschaft geben, die dann Geld mit den Bloginhalten verdiente, müsste übrigens jeder Blogger erneut und nicht nur per stillschweigender Einwilligung, sondern per Einzelvertrag seine Urheberrechte an die Genossenschaft abtreten, da sinn und Zweck der Genossenschaft dann das Geldverdienen mit Bloginhalten wäre, für die jeder Blogger ein Entgelt verlangen könnte. Nicht alle Blogger werden Genossenschaftler sein! Aber prima: Für Verwaltung und Autorenverträgeerstellung, etc werden auch noch Stellen geschaffen werden |
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Die ersten Worte des ersten Satzes machen mich so sauer, dass ich keine Lust habe weiterzulesen.
Was ist denn das bitte für eine Diskussionsgrundlage? |
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leeelah schrieb am 20.06.2010 um 15:38
Die ersten Worte des ersten Satzes machen mich so sauer, dass ich keine Lust habe weiterzulesen. Was ist denn das bitte für eine Diskussionsgrundlage? Liebe Leelah, das kleinen Teilchen ist satirisch gemeint, wie ich glaubte, dass man unschwer erkennen kann, wenn man es zuende liest. Tut mir leid, wenn es nicht geklappt hat. Meine mehr ernsthaften Beiträge: Uwe Theel am 19.06.2010 um 00:58 Uwe Theel am 20.06.2010 um 00:25 Uwe Theel am 20.06.2010 um 01:38 mfg ut |
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Liebe Alle,
ich finde die Überlegungen zu Finanzierungsmodellen - naturgemäß - interessant. An anderer Stelle hatte ich schon mal gesagt, dass ich die Genossenschaft für ein sehr, sehr, spannendes Modell halte. Ich wäre unbedingt dafür, so etwas einzurichten. Aber dafür muss der Freitag erst einmal rentabel sein und außerdem eine ausreichende Größe erreicht haben. Was die Vermarktbarkeit von Online-Texten angeht, ganz gleich ob die von der Community stammen oder von der Redaktion, kann ich den Optimismus einiger Blogger hier nicht teilen. "Die" Anzeigenindustrie reißt sich leider gar nicht um solche Sachen. Es ist ja sympathisch, dass manche hier denken, die Community stelle einen hohen Marktwert dar. Es deckt sich nur leider gar nicht mit unseren Erfahrungen. (Geht ein bisschen in die Richtung der Sorgen nach der Übernahme des Freitag, dieser werde nun an die Print-Anzeigenindustrie verscherbelt. Da hatte ich schon damals gedacht: Schön wär's ... ) Ich denke schon, und habe es im vergangenen Herbst auch hier diskutiert: Die Community wird, über kurz oder lang, für sich selber zahlen müssen. Die Industrie wird uns das hier leider nicht finanzieren. Oder zum Glück. Wie man es nimmt. Nein. Das müssen wir schon selber machen. Wer dieses Blatt mag, wer diese Community mag, der wird zahlen müssen. Sonst wird es beides auf Dauer nicht geben können. Wir prüfen im Moment die Konzeption und Druchführbarkeit verschiedener Bezahlmodelle im Netz. Es wird, wie gesagt, vor Ende dieses Jahres, eher sogar Anfang nächsten Jahres nichts daraus werden. Aber alle Überlegungen implizieren, dass die Nutzer selber die Kosten tragen müssen. Sie können nicht, wie es früher üblich war, darauf zählen, dass die Industrie zahlt. JA |
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Guten Abend, Herr Augstein.
Diesen Satz hier in Bezug auf eine Genossenschaftsstruktur habe ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen können: Aber dafür muss der Freitag erst einmal rentabel sein und außerdem eine ausreichende Größe erreicht haben.Der Sinn einer Genossenschaft liegt zwar nicht vorrangig in der Erzielung möglichst maximaler monetärer Gewinne, nichtsdestotrotz ist aber die Genossenschaft auch darauf angewiesen, langfristig ökonomisch tragfähig zu sein. Ihren Ausführungen dazu entnehme ich, daß eben diese langfristige eigenständige Erhaltungsfähigkeit derzeit noch nicht gegeben ist. Wenn ich Sie richtig verstehe, Herr Augstein, wollen Sie diese solide ökonomische Basis allerdings erst schaffen und anschließend über eine Genossenschaft oä. (es ist ja nicht das einzige Modell, das in Betracht kommt) nachdenken. Weshalb ist das so? Eine Genossenschaft ist zwar eine spezielle Form eines Unternehmens, aber es ist und bleibt ein Unternehmen. In diesem Sinn ist durchaus die genau entgegengesetzte Richtung denkbar, also die Begründung einer Genossenschaft zum Zwecke ökonomischer Tragfähigkeit. Bei der taz, die dieses Procedere ja schon hinter sich hat, war das beispielsweise so der Fall. Das soll nun in gar keiner Weise bedeuten, sich treiben zu lassen und dann mal zu sehen, was auf einen zukommt. Ich will damit lediglich zum Ausdruck bringen, daß nicht erst der Rubel in eine Richtung rollen muß, um anschließend, wenn man es sich leisten kann, eine Genossenschaft ins Werk zu setzen. Mit zunehmendem Zeitablauf werden die Perspektiven und damit verbunden die Gestaltungsspielräume für so ein Projekt nämlich nicht automatisch und nicht von sich aus immer weiter. Es grüßt Sie J. A.-P. |
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Mein Mann hat gestern gesagt.
1. Klubbeitrag bezahlen und 2. Print-Beiträge honorieren. Na, vielleicht macht der sich das zu leicht. |
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Sehr geehrter Jakob Augstein,
„Die Community wird, über kurz oder lang, für sich selber zahlen müssen“ bzw. „Wer dieses Blatt mag, wer diese Community mag, der wird zahlen müssen“ wird, zu diesem Zeitpunkt geschrieben, reichlich Anlass zu Spekulation geben, giften dürfte noch eine freundlich euphemistische Umschreibung sein. Bei allem gebotenen Respekt, so, wie Sie es präsentieren, hört es sich nach betreutem Schreiben oder Selbstverlag online an. Muss das sein, vor allem, bevor die technischen Neuerungen überhaupt durch sind, bevor veranschaulicht ist, was der Rahmen sein wird? Es wird zunehmend schwierig, noch an ein Projekt zu denken, wenn der diesbezügliche Projekt-Manager schon die Gewerkabnahme verkündet, bevor überhaupt der Masterplan steht. Sie werden verstehen, dass dieser Blogger, dessen Croissants –bitte fragen Sie bei Ihrem Controlling nach- nach wie vor im Nirwana navigieren, angesichts derartiger Desavouierungen kaum mehr motiviert ist, zur Sache beizutragen. Mit freundlichen Grüßen, e2m |
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Lieber ed2murrow,
daß der Satz, den Sie monieren, reichlich Anlaß zum Windmachen hergibt, das ist klar. Mindestens ebenso klar ist aber, daß er nur eine relativ bescheidene Wahrheit auf den Punkt bringt: Wishing won't make it so. Selbst der Freitag kann nicht vermittels Luft, Liebe und Manna betrieben werden, und solange er sich in einem ökonomischen Umfeld bewegt, in welchem zu unser aller Leidwesen (?) die Panvoluntaristen denkwürdig wenig Einfluß haben, hat er die Realitäten im Auge zu behalten. Ob es rein strategisch klug war, das ausgerechnet jetzt zur Sprache zu bringen, weiß ich nicht. Sehen Sie's mal reell: Es war eine klare Ansage, an der es nicht zu zerdenken gibt. Und die ist im Zweifel immer vorzuziehen, schon deshalb, weil man rechtzeitig entsprechend disponieren kann. Viele Grüße, J. A.-P. |
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Lieber J. A.-P., das ist eine Diskussion, die ich nun beileibe nicht nur in Deutschland verfolge. Klugheit hat in der Tat etwas mit Intelligenz zu tun, aber auch mit Savoir-faire ggü. dem Publikum. Wer solche Kröten dann auch noch mit einem Lächeln schluckt, bitte *schulterzuck*
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das is eigtl. schon ne weile bekannt, dass die com mal kosten wird... für zusatzangebote wird halt geld verlangt, ansonsten bleibt alles beim alten.
ich selbst hätte gerne noch die möglichkeit meine texte nur ggü. premium-mitgliedern freizuschalten. :P mfg mh |
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Lieber herr Augtein,
nun hätte ich mich ja mehr gefreut, wenn Sie mehr gesagt hätten über Inhalte und Methodden der von Ihnen angekündigten weiterentwickelten Form der Leserbeteiligung an der Zeitung via Internet. Statt dessen tröten sie in das neueste Horn des kommerziellen Internets, dass Nutzung vom Content zukünftig nur noch bei Bezahlung möglich sein wird. Zwar sinkt die Ablehung der Nutzer dagegen tendenziell, dies aber mehr aus Gründen einer angebotsorientierten Wirtschaft und ihrer Marktmacht insgeamt, aber von etablierten Zuständen dieser Art sind wir noch weit entfernt. Die Modelle, wie Zeitungen Ihre Printausgabe vollständig online stellen varieren stark. Kostenlose Modelle existieren bei den Qualitätszeitunegn praktisch nicht mehr. Der Freitag hat, sehr löblich, noch sein PDF-Archiv im Nachhinein Über nicht kostenfreie Modelle ließe sich ja sogar noch rational reden. Ihr Satz allerdings ziehlt. so scheint es mir, darauf ab, dass ich, wenn ich als Community-Mitglied Beiträge leistete, dafür wohl auch noch zahlen sollte, statt dies wie bisher quasi als Solidaritätsbeitrag honorarlos zu tun. Das schlüge dem Faß die Kronen ins Gesicht. Ansonsten kann ich ed4murrow nur zustimmen. lg ut |
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Lieber JA
"Was die Vermarktbarkeit von Online-Texten angeht, ganz gleich ob die von der Community stammen oder von der Redaktion, kann ich den Optimismus einiger Blogger hier nicht teilen. "Die" Anzeigenindustrie reißt sich leider gar nicht um solche Sachen." Da bin ich nicht ganz Ihrer Meinung. Gut, vieleicht hier im Freitag unter den gegebenen Bedingungen. Nein, mehr dazu kann ich noch gar nicht sagen. Aber wenn es zu diesem Thema etwas zu sagen gibt, werde ich es sagen. Es soll ja auch Ausnahmen geben. ...die die Regel bestätigen, ich weiss. Aber mein Beitrag wird sich voraussichtlich um eine Ausnahme drehen: Die Zeichen dafür stehen gut ;-) |
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Oder anders gefragt:
Können nur gelernte Landschaftsgärtner Gärten haben? Dann wären 99,99 Prozent aller Vor- Hinterhof- und Schrebergärten gar nicht denkbar- und Joschka Fischer nie Aussenminister der Bundesrepublik Deutschland geworden. Nein, ganz so einfach ist es auch nicht. Ausser die Landschaftsgärtner versuchen hektisch, ihr bedrohtes Territorium zu abzustecken. Würde ich wahrscheinlich auch tun, wenn ich Landschaftsgärtner gelernt hätte ,-) |
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"Wer dieses Blatt mag, wer diese Community mag, der wird zahlen müssen. Sonst wird es beides auf Dauer nicht geben können."
Wer lebt denn dann von wem? Wer bezahlt/finanziert wessen Leistung? Frisst man sich da nicht selber auf? Und mit welchem Ziel? Müssen die Redakteure dann auch für die Community-Nutzung bezahlen? Es klingt ein wenig unlogisch. Auch der Stellenwert der Community aus Sicht der Redaktion wirkt unklar, zumindest in der Vermittlung: Ist die Community ein Geber oder ein Nehmer? Gibt oder nimmt die Community dem Freitag als Ganzem (und als dessen Teil) Leistung/Input/Optimierung? Finanziert dann quasi der eine Teil den anderen? Also, verlagsmäßig gesprochen, die Lyrik die Belletristik? Was ist die Belletristik? Trägt sich der Print-Freitag ohne die Community? Wozu dann die Community, was das Geld betrifft? Aufmerksamkeit? Modernität? Content im Netz ist nicht rentabel, und die Skepsis, dass sich das in absehbarer Zeit ändert, ist unter Profis groß. Was soll es dann bringen, wenn für Content im Netz und für Community-Nutzung gezahlt werden soll? Wenn doch - so heißt es - keiner dafür zahlen will/kann/woanders nicht muss? Das ist ein Widerspruch. Vielleicht ist die Community zund das Netz-Gewese einfach zu teuer. Ein Zuschussgeschäft. Also hat man zwei Zuschussgeschäfte: Print und Online. Nun soll das eine ZUschussgeschäft das andere finanzieren. Ich hab ja von BWL keine Ahnung, sondern nur einen armseligen Hausfrauenrechenverstand, aber für den klingt es nicht so, als könne das funktionieren. Wenn der Freitag für Genossenschaftsmodelle zu unrentabel ist - dann ist aber doch ach die Community hier zu klein für Bezahlmodelle? Wenn es nur um die Kommunikation geht - Leute treffen sich hier und erzählen einander, wie schlechte Laune sie haben (gibt es ja auch) - dann werden diese Leute doch nicht dafür bezahlen, sondern abwandern. Und andere, die lesbare Texte schreiben (sind ja manchmal dieselben), was machen die dann? Die Fragen bleiben: Wer lebt beim Freitag von wem? Was wird rentabel? Auf welchen Wegen kann man folgen? |
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Nachdem eine Nacht rum ist, lese ich, dass ich präzisieren sollte.
Wenn ich den Zeitpunkt der Verlautbarung über Bezahlung meine, dann nicht nur den rein zeitlichen und damit auch, dass in meinen Augen das Pferd falsch herum aufgezäumt wird. Das ist mein Gedanke, aber nicht meine Kompetenz, sondern die des Verlegers. Was dagegen in meinen Beritt gehört als einfaches Mitglied dieser Com, ist die Wahrnehmung der und innerhalb der Plattform. Und da habe ich einen recht faden Beigeschmack. Zunächst der Blick auf das, was Blogger hier ohnehin beitragen, nämlich gewisse Rechte an ihren Texten: Dass das alle Rechte sein soll(t)en, obwohl dies objektiv nicht so ist, und dass das als sehr selbstverständlich erachtet wurde (bis der etwas lautere Zwischenruf aus dieser Feder kam), zeigt ein gewisses Gefälle im Selbstverständnis. Es ist der Blick des Profis auf den Dilettanten. Soweit so gut, aber alleine die Tatsache, dass erst der Blick desjenigen, der sich professionell mit juristischen Texten beschäftigt, Aufklärung mit sich brachte, zeigt, dass „Kompetenz“ doch breiter gestreut sein mag als gemeinhin angenommen. Dazu gehört auch, wie der Plattformanbieter die Com gegen Angriffe unterstützt. Damit ist ausdrücklich der der FAZ gemeint, denn was von dort aus lanciert wurde, dürfte in der Geschichte der online-Medien ein Novum gewesen sein. Es wurde nämlich durch Herausgreifen von zwei „exemplarischen“ Bloggern, die kraft bisheriger Ankündigungen des hiesigen Verlegers so etwas wie das Fleisch am Gerippe Freitag sein sollten, eine Frontalattacke auf den Freitag und seine innovative Geschäftsidee geritten. Dass dies auf die eine oder andere Weise geglättet wurde, ist ja ok, lässt aber im Prinzip die Frage nach dem Schutz der Com und seiner Mitglieder offen. Angesichts der Erfahrungen etwa des BildBlog kann man darunter auch den Rechtschutz subsumieren, der für Redakteure unzweifelhaft besteht. Wer etwas weiter denkt, wird feststellen, dass mit dem Zauberwort „Bezahlung“ zu einem Thema kanalisiert wird, das eigentlich noch viele andere Bereiche umfasst. In diesem Sinne könnte also das Ganze auch als nicht extemporiert angesehen werden, sondern im Gegenteil. Honi soit qui mal y pense. |
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Die Industrie,
die zahlt nie! Es mag sein, sie kauft ein. |
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@katharina: die verzahnung von print und online findet mE nur einseitig statt. also print verzahnt sich mehr mit online .. macht das eben, aber darüber gehts auch kaum hinaus.
die harten sachen, die fakten, die wir hier teilweise online haben, finden im print nicht statt. stattdessen ist da alles weich und spülig warm... daran ändert ja auch die eine leserbriefseite nix oder das zitat auf der titelseite. entsprechen greift auch die ursprüngliche idee nicht, dass online den anreiz zum abo bietet und sich dann alles irgendwie finanziert. der schuss ging ob der umsetzung zwangsläufig nach hinten los. will man nun also online in der com-form aufrechterhalten... da bleibt nur eines, darum zu bitten, dass die leute zahlen. wenn das angebot ok ist, mag das hinhauen .. nur manifestiert es genau das gegenteil von dem, was JA hier im text so schön bekundete, nämlich dass die gegenseitigen barrieren sinken .. sie sinken weiterhin nur einseitig und bei einer abgabe für die com, wird das abo noch unattraktiver. potenziell profitiert die redaktion von der com, die wiederum dafür zahlt. im gegenzug bleibt die reichweite, die leicht wächst und ggf. ein verbessertes online angebot, was die nutzung betrifft. interessant finde ich übrigens die beispiele dafür .. wir fragen die com und stellen dann antworten in die zeitung. unsere redakteure schreiben zunehmend blogs ... und oh graus was da drinnen steht. naja. wahrscheinlich muss das auch noch so sein, da der freitag bius auf dfas wochenthema eigentlich nie ein übergeordnetes thema hat. jeder für sich, alle allein da muss es reiner zufall sein, wenn die com mal passend liefert. der größte gag war ja, dass noch diese düsseldorf aktion positiv verkauft wurde. ein paar stunden vorher wird was reingestellt und dann gabs einen text, der explizit nicht den anspruch hatte, sondern nur rudimentär darstellen sollte .. dennoch wurde er zum bericht erzwungen. das ist ja alles nix geplantes. da wird mal eben was gemacht und die terminlichkeiten von jetzt auf gleich etc. also nein, ich seh da vieles anders. sehr viel inkonsequenz vor allem und nochmehr halbherzigkeit. irgendwie halt. mfg mh |
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Der Freitag ist ein Feld.
Dieses Feld wird unterschiedlich bestellt. Es gibt eine Zeitungsparzelle. JA hat auf seinem Stück Land ein kleines Gärtchen. Es gibt eine Bloggerkolchose. Das Feld kostet mehr, als es einbringt. Warum nicht jedem Blogger/Bürger seine eigenes Stück Land geben. In einem irgendwie linken Projekt ist das, was man an Land bekommt gleich "groß", egal was man zahlt. Der eine fünf, der andere 500 Euro, einmalig. Wenn die erforderlichen Werkzeuge zur Verfügung stehen, hat jeder Bauer/Blogger die Möglichkeit, sein Stück Land gewinnbringend zu bestellen. Der eine errichtet einen Freizeitpark, der andere ein politisches Dossier zu einem Thema, einer bringt Neuigkeiten aus der Provinz, ein anderer schreibt Rezensionen, einer legt einen Gemüsegarten an, leckere Rezepte, Fachbeiträge fehlen auch nicht. Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Menschen unterschiedlich. Der Ertrag finanziert das Projekt, der Überschuss wird in Verbesserungen gesteckt. Die Rechte an den Produkten stehen allen zur Verfügung. Seid fruchtbar und mehret euch ;) |
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dass ich das für blödsinn halte, wird dich sicher nicht davon abbringen... :P
mfg mh |
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Besser zwölf blödsinnige Ideen als 50 mal Gemecker :)
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mein gemecker offenbart im regelfall ja erst deinen blödsinn. ;P
und blödsinnig daran ist nunmal, dass wir nun schon seit mehreren monaten feststellen, dass es keinen ertrag gibt und du ihn hier trotzdem einfach unterstellst. was uns dazu bringt, dass eine einmal-zahlung eine kurzfristige finanzierung ermöglicht und in der folge eigtl. nur zur nachschusspflicht führen kann oder eben dem untergang. mfg mh |
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"Wenn die erforderlichen Werkzeuge zur Verfügung stehen, hat jeder Bauer/Blogger die Möglichkeit, sein Stück Land gewinnbringend zu bestellen. "
Also noch nicht gegeben, somit nicht einfach unterstellt. Aus dem Blödsinn schlüpft allerdings schon die Idee der Einmal-Zahlung :) |
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Warum streitet man sich denn hier wie auch weiter oben um etwaige Einmalzahlungen?
Ich weise darauf hin, daß Einlagen in Gesellschaften nicht immer und nicht ausschließlich monetär zu leisten sind, sondern sehr wohl auch Sacheinlagen möglich sind. Auch zur Kapitalerhöhung. Eine Sacheinlage kann zB ein Urheberrecht an einem Artikel sein. Wer also statt des obligaten Honorars bei Abdruck einen Geschäftsanteil erhält, hat einfach nur das Kapital des Unternehmens erhöht. Dazu müßte man natürlich die AGB anpassen, aber darum kommt man insbesondere bei einer genossenschaftlichen Struktur ohnehin nicht herum. Das könnte übrigens auch die Frage klären helfen, ob man sich nun fünf, fünfhundert oder tausend EUR als Einbringung leisten soll oder nicht. |
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Ach so, für dich wäre Hernando de Soto bestimmt eine spannende Lektüre.
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ja streifzug, wenn jeder alles richtig macht, die com dann den zeitgeisitig passenden content liefert, wir alle glück haben und nix schiefläuft... dann klappt das bestimmt.
die verkäufer von traumwelten sind nicht umsonst die reichsten.apple, drogendealer, pommesbuden .. der freitag reiht sich da nur irgendwie nicht ein. d.h. hier muss gearbeitet werden.. was tragfähige konzepte zwingend macht. tragfähig heißt unabhängig heißt steter cashflow. nix einmal, nix einer sind alle. gesamtheitliches denken schon eher. mfg mh |
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Der ist mir durchaus bekannt, Streifzug, aber auch das gewöhnliche juristische Grundwissen trägt mich dahin, wo man noch keinen de Soto braucht.
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mit den 100 euro wöchentlich finanziert sich auch keine zeitung.
mfg mh |
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@mh,
Pommesbude, hmmm. Ich hab es: McBlog Einfach nur schreiben |
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Das ist vollkommen richtig, mh. Deshalb ja einigermaßen weit oben der Hinweis: Wishing won't make it so. Man kann sehr lange und sehr ausgiebig im Bermudadreieck der frommen Wünsche springen — am Ende des Tages wird man aber feststellen, daß einem das auch nicht weiter hilft.
Ich habe die Frage auch schon woanders gestellt, wiederhole sie aber gerne noch einmal: Welche belastbaren Alternativen gibt es? Ich habe bislang außer vagen Andeutungen noch nirgendwo etwas entdeckt. |
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@streifzug: ich wusste, dass dir die pommesbude gefallen wird. es ist tatsächlich, und deswegen in der reihe drin, eines der profitabelsten geschäfte überhaupt.
@j-ap: der fenn hat nur leider nicht die kommentare freigeschaltet, die ihm argumentativ gefährlich werden können .. also seine kleine traumwelt stören. natürlich liegt das aber sicher nur an meiner bösartigen art und weise. :) alternativen sehe ich in dem jetzigen konstrukt übrigens nicht. als frauenzeitung hat sich der freitag jedenfalls eine ziemlich einmalige nische für eine wochenzeitung gesucht. als mann fehlt es mir da gänzlich an der notwendigen sensibilität um daraus etwas hart geldverdienendes zu konstruieren. mich überfordert ja bereits die generelle seichtigkeit des blattes... also hormonell hab ich da schon keine chance mehr auf weiterführendes. mfg mh |
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"...alternativen sehe ich in dem jetzigen konstrukt übrigens nicht. als frauenzeitung hat sich der freitag jedenfalls eine ziemlich einmalige nische für eine wochenzeitung gesucht. als mann fehlt es mir da gänzlich an der notwendigen sensibilität um daraus etwas hart geldverdienendes zu konstruieren. mich überfordert ja bereits die generelle seichtigkeit des blattes... also hormonell hab ich da schon keine chance mehr auf weiterführendes."
Sehr schön gesagt. Geht mir teilweise auch so, was die Befindlichkeit betrifft und den feuilletonistischen Überhang bei den Themen. Der Printausgabe fehlt ein guter Wirtschafts- und Finanzteil aber auch ein guter sozialpolitischer Bereich. Da greift man dann notgedrungen doch lieber auf andere Zeitungen zurück. Die Printausgabe lese ich daher nur noch gelegentlich, je nachdem ob mich der überwiegende Themeninhalt interessiert. Alternativen zum derzeitigen Onlinekonstrukt sehe ich auch nicht. Was hier vorgeschlagen wird bisher halte ich für illusionär, ich fürchte auch der Versuch für Beiträge zu zahlen wird scheitern. |
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@ J. A.-P.
Hier www.freitag.de/wochenthema/0947-journalismus-zukunft-freitag-augstein-krise-medien-zeitungen hatte ich mich im zweiten Kommentar näher zum Mäzenatentum geäußert, im Artikel selbst Olivetti angeführt. Das ist etwas anderes, als kurzfristig Kostendeckung herbeiführen zu wollen. Würde Klinkenputzen voraussetzen, und ziemlich viel Ego zurücksetzen. Der Zug scheint mir hier abgefahren zu sein, wenn er denn je gewollt gewesen wäre. Aber ich will Ihre Frage, die Sie insistierend stellen, auch gerne umkehren: Unter welchen Voraussetzungen würden Sie sich an einem "Bezahl-Blog" beteiligen wollen? Für mich kann ich es gerne beantworten: Bisher habe ich noch keine derartige Plattform gefunden, die sich mir lohnen würde. Und um es einmal in Zahlen auszudrücken: Für eine e-paper-Ausgabe der SZ rund 20 €/Monat abzudrücken, ist mir bisher in der Kosten/Nutzen/Bewertung mit Blick auf das Informiert-Sein-Wollen lohnender, und schreibe nebenher wieder brav privat Tagebuch. Nur so mal als Zwischenstand. |
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Seit Schirrmacher vom iPod umprogrammiert wurde, ha! Streifzug: Erste Klasse!
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(ed2murrow schrieb am 21.06.2010 um 13:34)
Lieber ed2murrow, da sprechen Sie einen interessanten Gedanken an: Mäzenatentum. Ganz spontan fällt mir dazu ein: Donation is no business model. Es gab in diesem Land durchaus Menschen wie Gerd Bucerius, der ein Beispiel geben könnte, und auch einen Kindler und einen Ledig-Rowohlt. Aber alle diese Herren haben sich nicht nur allein aufs Spenden und Draufzahlen verlassen, sondern sie hatten mehr als ein Blatt in der Presse, das zur Not und bis es soweit war die anderen Erzeugnisse quersubventionierte. Selbstverständlich braucht man auch dazu Nehmerqualitäten und insbesondere einen langen Atem. Aber wo wir schon dabei sind: Glauben Sie denn, daß der Freitag bislang etwas anderes gewesen ist als Mäzenatentum? Wurden in den Katakomben der Redaktionsstube denn irgendwelche Öl-, Gas- oder Lithiumvorkommen gefunden, deren Erträgnisse dieses Unternehmen finanzieren? Oder liegt es vielleicht doch am Verleger und seinen bis jetzt tiefen Taschen? Ich finde übrigens diesen Umstand sehr bemerkenswert und aller Ehren wert: Herr Augstein hätte schon etwas gefunden, immerhin ist er ein Augstein, also nicht irgendwer in dieser Branche und in diesem Land. Man hätte ihm früher oder später schon irgendeine Herausgeberschaft angetragen, vielleicht bei der SZ, vielleicht bei der FAZ, vielleicht Bertelsmann oder weißderbeidel. Aber nein, er hat den Freitag gekauft und sich damit in wesentlich zunächst auf unkartographierte See begeben, wie es jede große Persönlichkeit tut, die früher oder später etwas Neues hervorbringt. Und das ist übrigens auch ein Problem, wenn Sie mich fragen. Denn wenn wir ganz ehrlich sind, dann »braucht« den Freitag eigentlich niemand, insbesondere dann nicht, wenn er sich anschickt, eine zweite ZEIT oder ein zweites NEON werden zu wollen. Diesen Dickschiffen gräbt man so schnell das Wasser nicht ab. Gleichwohl gibt es den Freitag bis jetzt — es wird also darauf ankommen, ihm ein eigenständiges Profil zu geben und ihn eben nicht zu einem zweiten NEON umzubauen, denn wer gibt sich schon mit der Kopie zufrieden, wenn er auch das Original haben kann? Aber wenn es in diesem Lande irgendeinen Namen gibt, der dem Klang und der Historie nach imstande wäre, das Ding zu wuppen, dann ist es eben der, den Jakob Augstein trägt. Der Rest wird sich schon weisen, so oder anders. Was mich anlangt, so haben Sie hier zwar gut gefragt, aber das hilft wohl trotzdem nichts, lieber ed2murrow, weil ich wohl in gar keiner Hinsicht ein irgendwie repräsentativer Leser bzw. Medien-Kunde für einen Printverlag bin. Ich bin der feuchte Traum eines jeden Verlegers, weil ich ein manischer Leser bin und alles lese und darüber hinaus auch noch das hohe Privileg genieße, dabei de facto keine Budgetrestriktionen beachten zu müssen. Man kann eigentlich eine Zeitung nicht so schlecht machen, daß ich sie nicht zumindest bis auf weiteres erwerben würde. Ich habe, aufs Jahr gesehen, einen Papierdurchsatz, der einem mittleren Unternehmen wohl alle Ehre machen würde. Ich weiß daher nicht, ob ich der Richtige für Ihre Frage bin. [Ganz abseits davon und weil ich's eben bei Ihnen las: Glauben Sie denn tatsächlich, daß Feltrinelli von eigener Hand starb?] |
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@ J. A.-P.
Weil Sie mir gerade so frisch über den Weg laufen, eine rapide Duplik: Glauben Sie allen Ernstes, ich hätte Olivetti nur aus Lust am Renommieren mit Namen aus dem Land südlich des Stiefels, sozusagen als Koketterie eingebaut? Mir war schon bevor es geschrieben wurde klar, dass der hiesige Verleger zumindest eine Zeit lang zuschießen würde und dass er angesichts der Ausgangssituation des Blattes (was ja bei den Querschlägern gerne vergessen wird) ein unternehmerisches Risiko eingehen würde. Aber schon bald stellte sich heraus, dass das Verständnis von Mäzenatentum ein durchaus gestuftes sein kann/würde: Zeitlich und vom Umsatz her. Ich denke, das Problem bei diesem speziellen Thema liegt ganz woanders, nämlich in dem Dictum „wer zahlt, schafft an“. Das verträgt sich bei „fremden“ Geldern nicht mit der Idee eines „eigenen“ Projektes, und erscheint mir generell hierzulande eine etwas anrüchige Sache zu sein. Sponsoring und sowas, Sie verstehen, Unbescholtenheit auf Teufel komm' raus. Allerdings vermerke ich schon auch bei Ihnen eine gewisse Zögerlichkeit, Farbe zu bekennen. Konsumieren bedeutet eben nicht produzieren: Unter welchen Bezahlbedingungen wären Sie denn bereit, Ihre Erkenntnisse über Leben, Staat und Hölle mitzuteilen? Und wenn das hier „irgendwie links“ sein sollte, welche Farbe hat dann das Geld? Bleiben Sie mir gewogen, Ihr e2m |
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Zum Thema Feltrinelli habe ich in der Tat etwas in Arbeit. Nichts weltbewegendes und kein Scoop, ein bißchen Bloggerdutzendware halt.
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(ed2murrow schrieb am 21.06.2010 um 21:39)
Also, ich fange mal unten an: Wenn Sie aufs Produzieren, aufs Mitteilen und aufs Bezahltwerden abstellen, dann kann ich Ihnen versichern, daß ich alles, was ich schreibe, für alle schreibe, die's lesen wollen (wobei ich übrigens auch überhaupt gar keine Schwierigkeiten damit habe, etwas zu schreiben, das überhaupt niemand lesen will), mir fiele es aber nie ein, dafür auch nur einen Cent zu nehmen. Wenn jemand meint, meine Zeilenware sei tatsächlich monetär etwas wert, so soll er meinetwegen ein Scherflein in den Opferstock werfen oder es irgendeinem anderen Zweck zuführen, der ihm der beste dünkt. Ich schreibe hier und da und überall, nicht obwohl ich es nicht muß, sondern weil ich es nicht muß. Selbstverständlich ist das meine Disposition zur Sache, sie ist weder allgemeingültig noch würde ich jemanden, der das vollständig anders sieht, nicht verstehen können. Das sollte klar sein. Ich bin übrigens der Meinung, daß das Mäzenatentum in diesem Lande bis heute keine originäre Kultur hervorgebracht hat, aus mancherlei Gründen. Spenden und allgemein: Geben wird bei uns nach wie vor entweder als Großkotzigkeit oder platte und fadenscheinige Spielerei von Wichtigtuern wahrgenommen oder aber unter der Prämisse, jemand wolle sich von seinem schlechten Gewissen durch gezielten Moneten-Entgang befreien. Bei uns ist eben nicht der Mensch unter Mitmenschen der Adressat für solche Angelegenheiten, sondern der Fiskus. Ich will das zumindest an dieser Stelle aber nicht vertiefen. Sollte ich Sie jedoch mißverstanden haben und zielte Ihre Frage eher darauf, was ich selbst bereit bin dafür zu bezahlen, hier schreiben und lesen zu können — nun, Sie dürften mich mittlerweile soweit kennen, um die Antwort absehen zu können: Es kommt darauf an. Zum Stichwort des »Projekts« hat sich der Herausgeber übrigens gegenüber einem anderen Presseorgan schon einmal geäußert. Wer sich für den Wortlaut interessiert, den verweise ich nach hier. Gewogen war ich Ihnen übrigens schon immer und es besteht überhaupt gar kein Grund, weshalb sich das ändern sollte. Weshalb ich übrigens auch Ihrer selbst annoncierten »Dutzendware« in der entspannenden Gewißheit entgegen sehe, daß manche, die glauben, Weltbewegendes zu verkünden, noch nicht einmal mit dem Fernglas an die Qualität der Notizen aus Ihrer Feder heranreichen. Damit empfehle ich mich für den heutigen Abend und habe hoffentlich auch künftig die Ehre zu sein immer Ihr Josef Allensteyn-Puch. |
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"Und wenn das hier „irgendwie links“ sein sollte, welche Farbe hat dann das Geld?"
Weil das so eine hübsche Frage ist: Ich nehme an, Geld ist farblos. Weiß und Schwarz sind keine Farben, oder? (Man spricht offenbar von "unbunten Farben", was lustig klingt.) Vielleicht ist es egal, welche Farbe das Geld hat? Vielleicht ist es wichtiger, was man wie dafür kaufen kann? Und von wem zu welchen Bedingungen? Und dann wäre noch wichtig, woher dieses merkwürdige Geld kommt, das sich immer so selbstverständlich gibt (eine große Kunst! eine ungeheure Illusionskraft!), das immer so tut, als wäre es - neutral, "einfach nur ein Tauschmittel", obwohl es doch wissen sollte - gerade es! - dass es "einfach so" gar nichts gibt, nicht mal für Geld. Im Grunde ist Geld das letzte Tabu dieser Menschenwelt (denn Tiere haben keines und brauchten bis dato auch keines). Birgt es die Möglichkeit für (Aus)Tausch und wie dessen Zerstörung. Und steht so für das Menschliche wie Tödliche als solches. Es ist das eine verdammt interessante Geschichte, das mit dem Geld. Man sollte, man sollte man sollte - es nicht dämonisieren, aber was sollte man denn? |
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Lieber JA,
bisher war ich davon überzeugt, dass dieser als Hobby (altes Wort) getarnte journalistische Ideenfindungsgenerator sich für das Medium "der Freitag" selbst trägt. Dass es das nicht tut, ist nur eine zum Teil schmerzliche Erkenntnis, weil es zum Punkt allen Wirtschaftens zurück führt: Alles was einen Wert hat, hat auch einen Preis - aber nicht alles was einen Preis hat, hat auch einen entsprechenden Wert. "Was nichts kostet, das ist auch nichts wert." Ich dachte bisher, dass die Beiträge der Nutzer in der FC einen Wert an sich darstellen, eine Fundgrube. Weit gefehlt. Auch ein Forum, ein Community gehorcht merkantilen Gesetzen. Das ist absurdes Theater auf allerhöchstem Niveau. Die Kosten müssen die Nutzer selber zahlen, die Industrie zahlt nicht mehr. Als ausgleichende Gerechtigkeit muss dann im Gegenzug die Industrie ihre Projekte jetzt selbst finanzieren, der Steuerzahler zahlt nicht mehr. Wenn beides gewährleistet ist, bitte sehr. "If you want to feel rich, count all the things you have that money can't buy." Die Beiträge, das ist der Schatz, den die Community zur Verfügung stellt. Kostenfrei. Wenn das Business Modell nicht in der Lage ist, damit die komplette Refinanzierung sicher zu stellen, läuft was Grundlegendes falsch und das muss nicht zwingend etwas mit der Community zu tun haben. |
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Liebe Katharina Körting,
"vielleicht ist es egal, welche Farbe das Geld hat" wäre, genauso wie meine Frage, unter normalen Umständen, etwa beim Kauf des täglichen Brotes, in der Tat nur art pour l’art. Vor allem wird mit dem Bezahlen dort dem Bäcker nicht vorgeschrieben, wie der seine Brötchen zu machen habe. Aber wird das auch so sein bei etwas, was als „Projekt“ lanciert ist, gelegentlich garniert mit Attributen, die etwas „Gemeinsames“ suggerieren? Etwas, das gar so viel wie die als naturgegeben empfundene Grenze zwischen Schreiber und Leser soll überwinden können? Viel weiter oben hat Magda diese Frage bereits mit dem trockenen Statement ihres Gatten beantwortet: Klubbeitrag. Und da ist gelegentlich sogar die korrekte Farbe eines Binders ausschlaggebend, neben der pünktlichen Entrichtung des obligaten Obolus‘ natürlich. Ich glaube eher, dass der allgemeine ökonomische Leidensdruck in Deutschland noch nicht groß genug ist, um begreiflich zu machen, dass auf bestimmte Ware bezogen das Geldausgeben eigentlich Verschwendung ist oder in keiner sinnvollen Relation steht. Das betrifft vor allem die sog. virtuellen Welten, neudeutsch für Wolkenkuckucksheim. Weiter unten hat dazu Claudia ausgeführt, und sie befürchtet eine noch weitergehende Abkoppelung für sich selbst. Sie scheint hier die Einzige zu sein, die diesen Druck tatsächlich spürt und in Relation setzt. Man wird sehen, was die technische Neuerung, die ja nun auch das Paradigma „Lohnt es sich denn?“ in sich trägt, bringen wird. |
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"...Weiter unten hat dazu Claudia ausgeführt, und sie befürchtet eine noch weitergehende Abkoppelung für sich selbst. Sie scheint hier die Einzige zu sein, die diesen Druck tatsächlich spürt und in Relation setzt. .."
die Einzige, die das hier schriftlich artikuliert.. |
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Ich schließe mich an. Internet ist schon ein relativer Luxus, bei uns begründet dadurch, dass im Haus auch beruflich genutzt wird. Aber Bezahltcontent wäre für mich nicht drin, wegen der Devisen einerseits und der Logistik andererseits.
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Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? Ein schöner alter Gassenhauer.
Also, ein PC, eine Internetanbindung, nebst Stromrechnung, von allen hier Schreibenden offensichtlich schon bezahlt. Hoffentlich nicht zuviel. Der Zugang zum Netz kostet. Das z.B. der Weltkonzern Google sich dumm und dämlich verdient, ist bekannt. Womit? Sicherlich nicht mit dem Bereitstellen von Informationen. Sondern mit der Botschaft direkt neben dem Gesuchten. Eine linke Wochenzeitung hat auch eine Botschaft. Für wen? Für die, die sie suchen. Wieviele sind es? Richtig. Im Allgemeinen (Print), ist der Verkaufspreis eine Quelle der Erneuerung. Im günstigsten Fall die Werbung, die man abdruckt. Das das Lesen meiner Überlegungen hier Geld kostet, hatte ich oben erwähnt. Es zu ermöglichen, kostet auch. Es ist deshalb eine legitim, beide Formen, Netz und Print einer Analyse zu unterwerfen. Wer hat die Zukunft, wer bringt Geld? Dies treibt nicht wenige um. Nun habe ich hier gelesen, das das lesen ihrer Standpunkte nix, in Worten, nix, kosten dürfte. Wieso eigentlich nicht? Also, eine linke Begründung kenne ich nicht. Höchtens den berechtigten Einwand, wer bekommt was und wieviel? Darüber liesse sich doch reden. Eine Genossenschaft, vielleicht? Ein ABO? Eine Mitgliedschaft? Gibt es Rabatt? Sicher bei guten Beiträgen! In einer Gesellschaft, die noch ein Weilchen so bestehen wird, wie Sie ist, kann überlegen, wie Sie zu ändern ist, leider auch nicht kostenlos sein, leider. Und wenn der Herr Augstein das finanzielle Aus für den Freitag verkünden müsste,wäre ich sehr traurig. Dann müsste ich eine Form der politischen Betätigung, nämlich hier zu schreiben , aufgeben, schade. Und die Armen? Erfahren meine Solidarität durch eine Spende. |
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schrieb am
21.06.2010 um 11:37
>>Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? Ein schöner alter Gassenhauer.
Also, ein PC, eine Internetanbindung, nebst Stromrechnung, von allen hier Schreibenden offensichtlich schon bezahlt.<< Das ist ein Grundproblem. Der Freitag alleine wird es kaum lösen können. Von den Providergebühren und der Stromrechnung bekommt der Freitag ja nichts ab. Aufgrund des verlorenen Gehaltes mit anschliessender Verhartzung war ich gewungen, das Freitag-Abo zu kündigen. Die Kosten für Internet (anders als Fernsehen kein Grundbedarf) knapse ich vom Hartz4-Geld ab, weil ich das auch für Stellensuche und Bewerbungen brauche. Da s gab mir Gelegenheit, immer wieder auf der Internetseite des Freitag zu lesen und vor kurzer Zeit habe ich mich auch entschlossen, hier an Diskussion teilzunehmen. Dass Ganze hier Geld kostet und irgendwie finanziert werden muss, werfe ich nicht dem Herrn Augstein vor. Der hat die Kosten sicher nicht erfunden. Schade wäre es natürlich trotzdem, wenn ich aufgrund des aktuten Geldmangels abgekoppelt wäre... |
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@ JA schrieb am 18.06.2010 um 20:35
Ich nenne Ihnen zunächst mal ein paar Zahlen: Der Freitag ist ein kleines Medium, noch. Unsere verbreitete Printauflage liegt bei etwa 15 000 in der Woche. Unsere Community besteht aus 7000 Mitgliedern. Wir haben 900 Blogs im Monat und 14 000 Kommentare. Wer dieses Blatt mag, wer diese Community mag, der wird zahlen müssen. Sonst wird es beides auf Dauer nicht geben können. Wir prüfen im Moment die Konzeption und Druchführbarkeit verschiedener Bezahlmodelle im Netz ... Aber alle Überlegungen implizieren, dass die Nutzer selber die Kosten tragen müssen. Jetzt aber bitte Butter bei die Fisch: a) Sollen alle Nutzer von www.freitag.de, inclusive der Abonnenten zukünftig für das Lesen der wesentlichen Inhalte des Freitag (Artikel der Printausgabe und nNur online gestellte "Print"-Artikel, dabei auch für die Inhalte des gesamten Blogs einheitlich zahlen müssen, -bzw. was wird freier Contentanteil sein, was bezahlter Content, ? oder sollen b) nur Nichtabonenten für die online gestellten Printteile und das Bloglesen (oder nur eines von beiden) zahlen, d.h.wird es Unterscheide für Abonnenten gegenüber Nichtabonnenten geben, wenn ja, wie könnten diese aussehen? und außerdem d) werden registrierte Blogger (Abonnenten wie Nichtabonennten oder eine von beiden Gruppen)) künftig für das Einstellen von Beiträgen zahlen müssen, d.h. sich mehr als honrorlos selbstausbeuten "dürfen"? und schließlich e) Wieviele von den 7000 registrierten FC-Mitgliedern werden unter welchem der o. skizzierten Modelle nach Meinung von JA und seinen redakteuren wohl noch wieviele von jetzt 900 Blogs im Monat und 14 000 Kommentare im Monat schreiben? mfg ut |
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Liebe Alle,
für den Freitag ist es zu früh, konkrete Fragen konkret zu beantworten. Wir prüfen das, wir entwickeln Ideen, wir bilden und selbst eine Meinung. Wir haben da nämlich nicht alle die selbe. Ich erinnere daran, dass wir das Thema Bezahlnetz bereits einmal im vergangenen Herbst am Wickel hatten. Damals wurden, finde ich, in der FC alle Fürs und Widers gegeneinander gestellt. Seitdem hat sich nur geändert, dass das allgemeine Klima gegenüber bezahlten Netzinhalten bzw -zugängen offener geworden ist. Ich selber allerdings habe seitdem noch besser begriffen, warum auch und gerade die Community bezahlt werden sollte. Wir stellen den Kommunikationsraum zur Verfügung und ordnen ihn so, dass er benutzbar bleibt. Mir kam die Analogie mit einem Telephon-Anbieter in den Sinn: Der wird auch dafür bezahlt, dass die Leute untereinander ihre Gespräche führen können. Und um dem Argument gleich zu begegnen: Wir haben doch als Freitag an den Rechten an den Texten gar kein Interesse. Wir brauchen sie nur im Rahmen des Onlineauftritts. Schon für die Veröffentlichung in der Zeitung, die ja honorarpflichtig ist, holen wir sie jeweils beim Autor ein. Weitergehende Rechte nutzen uns gar nichts. Unsere AGB folgen im Moment einem Standard. Wir sind schlicht noch nicht dazu gekommen, sie anzupassen. Das werden wir spätestens tun müssen, wenn wir Bezahlsysteme einführen. Aber das liegt, wie gesagt, alles in der Zukunft. Ihr JA |
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"Wir haben doch als Freitag an den Rechten an den Texten gar kein Interesse. Wir brauchen sie nur im Rahmen des Onlineauftritts."
Das beruhigt mich aber ungemein! Es hat mich auch richtiggehend beschäftigt- ernsthaft und aus verschiedenen Gründen, die ebenfalls (bald) Gegenstand eines Blogbeitrages sein werden. Also werde ich in Kürze wieder einen Blogbeitrag zu meiner Serie erstellen. Schlussfrage: Habe ich Sie richtig verstanden, dass ich die Rechte an meinen Texten, die ich hier in Form von Blogbeiträgen reinstelle, nicht verliere, d. h. sie können gegebenenfalls auch Teile eines Buches oder anderer Artikel sein, die ich in anderen Zeitungen veröffentliche? |
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Lieber THX,
ich will mich hier nicht in juristische Fiesematenten begeben. Aber meine Haltung war immer: Wir brauchen die Rechte nur für unseren Online-Auftritt, und das auf Dauer. Das versteht sich von selbst. Es kann nicht jemand einen Text einstellen und nach zwei Wochen Geld für den Verbleib in der Com fordern. Das wäre unsinnig. Ansonsten soll jeder mit seinen Texten machen, was er will. Das ändert sich nur, wenn wir die Texte in Print veröffentlichen. Dann fliesst Geld und dann gelten die üblichen Copyrightregeln der Zeitungen. Ich glaube, unsere AGB sind im Moment noch andere. Aber ich kann mir im Moment nicht vorstellen, die durchzusetzen und wenn Sie Sicherheit haben wollen, schicken Sie uns kurz eine entsprechende Nachricht, die wir bestätigen. Noch einmal: Wir sind nur noch nicht dazu gekommen, unsere eigenen, juristisch dichten AGB zu formulieren. Wir werden das aber nachholen und die werden dann einen vernünftigen Ausgleich zwischen unseren notwendigen Ansprüchen und dem Urheberrecht des Bloggers anstreben. JA PS: Übrigens ist die interessante Frage ja auch: Darf ein Blogger seinen einmal eingestellten Text selber löschen? Wir handhaben das inzwischen ja so, dass der Text gelöscht werden darf, der daran hängende Kommentarstrang aber nicht. Das ist eigentlich unbefriedigend, weil interessante Debatten nicht mehr nachvollzogen werden können. Ich würde eigentlich gerne dahin kommen, dass jeder Blogger einen einmal eingestellten Text der Community sozusagen übereignet und auf das Löschungsrecht verzichtet. Ich kann als Journalist einen einmal geschrieben Artikel ja auch nicht mehr aus dem Archiv zurückholen. Ich finde, das ist die andere Seite eines fairen Umgangs mit den Rechten. Oder, wie sehen Sie das? |
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@ Jakob Augstein am 21.06.2010 um 20:51
Lieber Herr Augstein, das Urheberrecht ist im vorliegenden fall "relativ" klar. Grundsätzlich liegen alle Rechte (Vervielfältigung, Brarbeitung, jegliche gerwerbliche Verwertung) beim Urheber. Dieser kann sie die Nutzungsrechte einem anderen einräumen und zwar "ausschließlich" (niemand, außer dem Nutzungsberechtigten kann eine weitere Nutzung vornehmen) oder als einfache, dann können weitere Nutzungen durch Dritte stattfinden. In allen Fällen kann der Urheber die Nutzungsrechte vertraglich frei gestalten , bzw. beschränken. (s. §31/31a, §§34-35 URG). Die Vergütung wird in den §§ 32, 32a-c geregelt. Der Abs 4. Ihrer AGBs regelt die einfache Nutzungsübertragung der Urheberrechte der Blogbeiträge an den Freitag zu dessen uneingeschränkter Nutzung ohne Recht auf Entgelt, Außnahme ist die Verwertung in der Printausgabe. Eine Rücknahme dieser Rechtefreigabe ist dem Blogger (urheber) nur möglich, wenn er nachweist, dass das "Werk seiner Überzeugung nicht mehr entspricht und ihm deshalb die Verwertung des Werkes nicht mehr zugemutet werden kann" (§42 URG). Sollte der Urheber sich mit dem Nutzungsberechtigte einigen, dass Ersterer die Veröffentlichung jederzeit einstellen kann (hier "löschen von Beiträgen durch den Urheber"), so ist das möglich. Läge eine solche Einigung nicht vor, würden Schadenserstzansprüche möglich, bzw. das Werk muß im Rahmen des Nutzungsvertrages bis zu dessen Ende weiter zur Nutzung bereitstehen, bereit gestellt werden. Das nämliche gilt auch umgekehrt. Ihre Fage im PS beantwortend, bin ich der Meinung, das einmal im Thread befindliche Beiträge von beiden Seiten nur aus rechtlichen Gründen (Wandel der Überzeugung, Verstößen gegen das Strafrecht, bzw. sonstigen Rechtsverletzungen zivilrechtlicher Art) nachträglich gelöscht werden können sollten, was aber immer ausdrücklich gekennzeichnet werden sollte. Ebenso, sollten nachträgliche Änderungen durch den Autor immer rückverfolgbar sein (ähnlich der Editorfunktion in Wikipedia). Die nachträgliche Löschung durch den Urheber ist m.E. durch Ihre AGBs z.Zt. nicht eingeschlossen, da der Freitag sich die vollen Nutzungsrechte uneingeschränkt hat übertragen lassen, er also die Löschung jeweils im Einzelfall oder allgemein nur als freiwilliges Zugeständnis getattet, das er jederzeit aber auch wieder zurückziehen kann. |
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Sehr geehrter Jakob Augstein,
das "Oder wie sehen Sie das" nimmt sich angesichts von www.freitag.de/community/blogs/jkabisch/mein-logbuch---freitag--flattr und www.freitag.de/community/blogs/jkabisch/mein-logbuch---zweierlei-mass reichlich seltsam aus: Dort wurde sowohl hinsichtlich des Archivierungsrechts des Verlages als auch über das einfache Nutzungsrecht nicht nur debattiert, sondern eindeutig ausgeführt. Zumindestens von der Nutzerseite her, während zwischen Red. und Verlag immer noch gewisse Frage offen zu sein scheinen, vor allem im Grundverständnis. Ich schlage vor, dass erst einmal das bereinigt wird, bevor wieder (Fach!)Fragen ans Publikum gestellt werden. Mit freundlichen Grüssen, e2m |
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@ed2murrow,
in den von Ihnen erwähnten Fäden hatte nicht nur ich, wenn ich mich richtig erinnere (ich lese das jetzt nicht noch mal alles durch, bitte um Vergebung...) nicht nur ähnliche Fragen wie weiter oben hier gestellt: Wer zahlt im Bezahlt-Contentfalle für wen etc. Ich oder andere hatten auf die Notwendigkeit der Transparenz hingewiesen und um Zahlen gebeten, wie teuer ist denn der Internet-Auftritt etc. WIE VIEL KOSTET DIE COMMUNITY? WIE VIEL BRINGT DIE COMMUNITY? Gibt es da ein Einnahmen-Ausgaben-Berechnung, zumindest geschätzt, weil volatile Werte wie Image, Feeling etc. kaum berechnet werden können? Gibt es einen Plan? Oder ahnt man, dass bestimmte Dinge nicht berechnet werden können? Ist das so? Ebenfalls seltsam mutet es an, wenn zwar angedeutet wird, dass für die Veröffentlichung von virtuellen Texten im Online-Bereich des Freitag eine Art Obulus fällig wird dafür, dass unter "Freitags"-Flagge in See gestochen werden kann - dass aber dieselben, die diesen Beitrag dann irgendwann zahlen sollen, gebeteten werden, sich um die Modalitäten zu kümmern, Wissen und Kenntnisse und Ideen und Erfahrungen beizusteuern, wie so etwas am besten funktionieren kann etc. Dieser Transfer wird allerdings - ohne dass das gesagt wird - kostenlos erwartet. Das läuft dann unter Crowdsourcing, Schwarmintelligenz etc. Vielleicht funktioniert sowas aber gar nicht mit Geld? Vielleicht wird keine Zeitung mehr mit Geld funktionieren. Ich weiß es nicht. Es ist jedenfalls interessant. |
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Liebe Katharina Körting,
exakt das meinte ich, ebenfalls weiter oben, mit Savoir-faire. |
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ihr stellt die falschen fragen. ob man bezahlt, liegt am angebot in relation zum preis.und natpürlich wirken wir da lieber an der entwicklung mit als es nicht zu tun .. dann sind die chancen höher, dass so wird wie wir uns das vorstellen.
das sind zwei vollkommen verschiedene funktionsebenen. monetär das erstere und gestalterisch das zweite. das problem des bezahlcontents ist, dass er diametral zur funktionsweise des webs agiert. er konzentriert .. das web hingegen dezentralisiert. oder simpler ausgedrückt: ich kann nicht für alle internetangebote die ich nutze 5 euro zahlen. ich kann das für die tun, die ich sehr intensiv nutze. d.h. wer meint er müsse geld verlangen, muss sich die anzahl seiner aktiven user anschauen und dann 5-10% nehmen um die einnahmen zu kalkulieren. und an dieser stelle ist die AGB so ziemlich das wichtigste überhaupt: denn ernsthafterweise, möchte ich hier nicht beginnen dossiers anzulegen an denen ich dann die rechte an den freitag abtrete und dafür dann auch noch bezahlen. ich halte es nur für etwas eigenartig, dass 6-9 monate vor projektende diese fragen noch nicht zu beantworten sind. denn nachdem man nun schon angefangen hat (zumindest gemäß der früher bekanntgegebenen planungen, sollte man sowas wissen .. um genau da hinentwickeln zu können. man mag mich diesbezüglich für naiv halten, jedenfalls mach ich das so. :P ich sehe übrigens kein problem darin, dass man hartz IV-empfängern das ganze vergünstigt anbietet. wers zynisch will, nimmt da nen euro im monat und verkauft das als sozialkritische aktion. mfg mh |
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mh schrieb am 22.06.2010 um 11:38
wer meint, er müsse geld verlangen, muss sich die anzahl seiner aktiven user anschauen und dann 5-10% nehmen um die einnahmen zu kalkulieren. Wenn diese Zahlen valide sind, dann könnte der Freitag auf Bloggerseite - JAs Angaben zugrundegelegt - mit Einahmen von 350 - 700 schreibenden Usern für 700 - 1400 Kommentare rechnen. Frage: In welchem Zeitraum soll hier In welcher Höhe Wertschöpfung (Refinanzierung und Rendite) entstehen? |
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schrieb am
22.06.2010 um 12:53
Lieber JA.
Alles liegt in der Zukunft. Sogar die Vergangenheit, sobald sie von der Gegenwart überholt wurde. Das kann man auch thematisch so formulieren, wenn zumindest der Onlineaspekt hin und wieder der Aktualität hinterher hinkt und/oder Themen nicht entdeckt/verpennt oder sich mit OPEL oder Niebel befaßt, die nun weder aktuell noch Zukunftz haben. Bei Visionen sollte es doch nicht um klingelnde Kassen gehen. So meine Erinnerung an die Vergangeheit... |
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@uwe theel:
laut user-statistik sind hier in den letzten 30 tagen 565 aktive user gewesen.selbst wenn ich da die redaktion und die abonnenten drinnen lasse, die 10% nehme und einen ungewöhnlich hohen preis von 10 euro wähle, der ja schon fast auf abo-niveau liegt, komme ich mit 570 euro mtl. auf eine summe, die nicht mal eine stelle finanzieren dürfte. das ist natürlich immer noch besser als nichts .. nur sieht eine wirtschaftliche basis etwas anders aus. 565 x 5 = 2.825 euro mit streifzug einmalig... das reicht dann knapp 5 monate mfg mh |
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Bin ich ganz bei Ihnen :) mit dem Löschen, meine ich.
Das Löschen gibt auch ein verzerrtes Bild des Bloggers wieder. Er zeigt nur die "guten" Seiten bzw. löscht unliebsame Blogs: unfair anderen gegenüber. |
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Interessanter Blog und interessante Diskussion! Danke!
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J.A.: "Wir sind jedenfalls nicht dogmatisch, das ist wichtig."
Wie undogmatisch der Freitag ist, kann man ja bei seinem Lieblingsthema Israel beobachten. Hier wird ganz undogmatisch gegen diejenigen vorgegangen, die auf das Problem des Antisemitismus in der Linken, oder auch nur auf die einseitig pro-palästinensische Sichtweise des Freitag hinweisen. Die Blogger Rainer Kühn und fidelche wurden unter fadenscheinigem Hinweis auf die AGB gesperrt, während andere Blogger sich weitaus heftigere Verstöße gegen Freundlichkeits- und Fairnessregeln leisten können, solange sie nur auf der einseitig pro-palästinensischen Linie des Freitag bleiben. Was ist das eigentlich für ein journalistisches Selbstverständnis, die selbst gesetzten Regeln einseitig und überkorrekt gegen diejenigen einzusetzen, die einem politisch nicht in den Kram passen? Ist es dass, was Sie unter Unkrautjäten verstehen? |
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howgh!
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Sehr geehrter oca,
die Blogger Rainer Kühn und fidelche wurden nicht aufgrund der von ihnen gesetzten Themen gesperrt, sondern aufgrund von Verstößen gegen die AGB und Netiquette im Umgang mit anderen Nutzern. Viele Grüße Ihr Freitag-Community-Team |
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"im Umgang mit anderen Nutzern" klingt gut. Und der Umgang der anderen Nutzer mit denselben??
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schrieb am
22.06.2010 um 14:43
@DerFreitag: Das ist lächerlich. Und ich schließe mich hibou an.
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schrieb am
22.06.2010 um 14:50
@DerFreitag: Wenn das so ist, dann müssen Sie Rahab, goedzak, Phineas Freak und mich ebenfalls sperren, und zwar alle! Und sicherlich noch viele andere.
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@ oca
Statt den untauglichen Versuch zu starten, diesen Blog samt der bisher sehr sachlichen Diskussion zu kapern, sollten Sie ggfs. einen neuen, eigenen eröffnen, genau mit dem Anliegen. Denn das verdient in meinen Augen einen weitaus größeren Rahmen, als die Existenz eines minderen Anhängsels und off-topic zu fristen. Sie tun sich, dem Diskurs und vor allem den Betroffenen damit keinen Gefallen. |
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schrieb am
22.06.2010 um 17:13
@ed2murrow: Der Vorschlag ist gut, nur fehlt es mir dazu gerade an Zeit und Lust. Vielleicht hole ich es einmal nach.
Haben Sie, lieber ed2murrow, denn noch Lust auf "sachliche Diskussionen" in einem Forum, in dem einseitig und ungerechtfertigt zensiert und sogar gesperrt wird? Wäre dafür nicht ein Mindestmaß an Respekt der Redaktion abweichenden Meinungen gegenüber die Voraussetzung? Die Redaktion sperrt nach Gutdünken unliebsame Blogger, und wir Übriggebliebenen diskutieren brav und sachlich weiter, um dem Freitag die ersehnte "Selbstkontrolle ... Marktforschungstool ... Entwicklungshilfe" zu liefern? Man kann sich darüber streiten, ob User, die hier permanent Nazimüll abladen, gesperrt werden sollen (ich würde selbst das nicht befürworten). Aber eine Diskussion über ein Thema wie den Nahostkonflikt und Antisemitismus abzuwürgen, möge sie auch bisweilen unsachlich und unangenehm werden, finde ich ungeheuerlich. |
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"und wir Übriggebliebenen diskutieren brav und sachlich weiter"
besonders diese sachliche diskutieren scheint mir äußerst verderbt und verwerflich. das sollte unterbunden werden. mfg mh |
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Wir haben uns alle ja so langsam daran gewöhnt, dass fürs Lesen online plötzlich Geld verlangt wird. Aber fürs Schreiben? Langt es nicht, dass wir umsonst schreiben?? Ich werd jedenfalls weiter schreiben und nicht zahlen :-)
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"Ich werd jedenfalls weiter schreiben und nicht zahlen :-)"
Sehr schön ausgedrückt! Nur wo? Auf irgendeinem einsamen Blog irgendwo in der Welt? One of a million, den niemand liest, kein Response, keine hitzigen Diskussionen, keine Feed-backs, einfach nichts im Nichts? Das ist für mich persönlich der Mehrwert des Freitag: Response in einem Umfeld, in dem ich mich persönlich überwiegend wohl fühle. Denn- und jetzt müssen wir einfach einmal ehrlich sein (zum wiederholten Male): 99,99999 Prozent aller Blogs in der Blutleere des digitalen Raumes liest kein Schwein! Wie identifiziert man treffsicher einen Blog aus dem Nichts? Ganz einfach über die Kommentarfunktion: Kommentare: 0 |
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@thx: einspruch.
ich habe bspw. auf meinem privaten blog, dessen beiträge hier auch reinfliessen, je beitrag 350-400 leser. vera, von kaffee bei mir, sah sich letztens schon gezwungen ihre leser direkt aufzurufen zu kommentieren ... denn das taten sie kaum, obwohl die zugriffe stetig stiegen. es hat da schon vor längerem ein wandel stattgefunden. es gibt ein paar wenige sehr stark frequentierte blogs, in denen sich thematisch ohnehin alles sammelt .. da wird diskutiert. der rest, wird einfach nur noch verlinkt und gelesen. hinzu kommt, dass die kommunikation schon längst ausgelagert wurde. auf facebook, auf twitter .. vieles nur noch kurz und knackig am rande. eben nicht mehr tiefgehend analysierend. also wenn der freitag je einen mehrwert bieten sollte, dann genau diesen, als solch ein sammelpunkt fungieren zu können, an dem sich die diskussion entfaltet. mfg mh |
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"es hat da schon vor längerem ein wandel stattgefunden. es gibt ein paar wenige sehr stark frequentierte blogs, in denen sich thematisch ohnehin alles sammelt .. da wird diskutiert. der rest, wird einfach nur noch verlinkt und gelesen."
Klar, mh: Diese wenigen, stark frequentierten Blogs machen also- nach meiner Rechnung- die verbleibenden 0,000001 Prozent an der weltweiten Gesamtheit aller Blogs aus :P "ich habe bspw. auf meinem privaten blog, dessen beiträge hier auch reinfliessen, je beitrag 350-400 leser." Leser oder Clicks? Das ist ein Unterschied! Und sind das viele- nicht so viele- oder eigentlich nur wenige? Was wäre dann der Referenzwert? Auf jeden Fall lese ich Dich im allgemeinen ebenfalls gerne- hier und auch im Magazin des Tages Anzeigers zum Thema Pille für die Frau ;-) |
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leser.
sagen wir mal das ist mehr als hier der durchschnitt und da wird bekanntlich diskutiert.. ;P als ich 2005 rum noch nen regelmäßig geführten blog hatte, bin ich mit meiner thematischen ausrichtung auch nie über die 400 leser je beitrag hinaus gekommen. das scheint einfach das zu sein, was ich erreiche.^^ zählt man den rechnerischen freitagsdurchschnitt mit, sinds halt 2/3 mehr. die ausnahmen sind immer feminismus und gemecker übers internet. da sind se immer gleich dabei. aber das sind bei mir halt ausrutscher, der regelfall ist das dröge börsliche/ randpolitische. da bin ich atm mit der unregelmäßig / wöchentlichen pflege ganz zufrieden. mE funktioniert die click-ökonomie in so geschlossenen systemen wie dem freitag aber auch nicht anders .. schwerkraft halt. mfg mh |
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Lieber mh
"der regelfall ist das dröge börsliche/ randpolitische." Finde ich überhaupt nicht dröge. Da kommt mir in den Sinn: Warum schreibst Du eigentlich nicht einmal etwas über den Zustand der sog. "Toxic papers", die sich immer noch in staatlichen Händen befinden? Als Fachmann natürlich- das Thema wird vom Mainstream nämlich so gut wie totgeschwiegen! Die SNB hat mit ihrem von der UBS übernommenen Bestand im letzten Jahr zum Beispiel 1,5 Milliarden netto verdient. Sind diese Märkte also wieder liquide? Und wenn ja: Wie liquide denn genau? So liquide wie vor Ausbruch der Finanzkrise- oder nur ein bisschen? All die ARS, CDO und CDS in staatlichen Händen: Was ist mit denen heute? Und vor allem: Was wird aus ihnen voraussichtlich werden? Also diesen Beitrag würde ich sofort lesen von Dir, sofort! |
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"also wenn der freitag je einen mehrwert bieten sollte, dann genau diesen, als solch ein sammelpunkt fungieren zu können, an dem sich die diskussion entfaltet."
Genau das ist der Punkt, um es mal facebook-kurz zu sagen. ;-) |
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Da kommt mir in den Sinn: Warum schreibst Du eigentlich nicht einmal etwas über den Zustand der sog. "Toxic papers", die sich immer noch in staatlichen Händen befinden? Als Fachmann natürlich- das Thema wird vom Mainstream nämlich so gut wie totgeschwiegen! Die SNB hat mit ihrem von der UBS übernommenen "Bestand im letzten Jahr zum Beispiel 1,5 Milliarden netto verdient. Sind diese Märkte also wieder liquide? Und wenn ja: Wie liquide denn genau? So liquide wie vor Ausbruch der Finanzkrise- oder nur ein bisschen? All die ARS, CDO und CDS in staatlichen Händen: Was ist mit denen heute? Und vor allem: Was wird aus ihnen voraussichtlich werden?
Also diesen Beitrag würde ich sofort lesen von Dir, sofort!" Da schließe ich mich an. Für solche Beiträge wäre ich sogar bereit ausnahmsweise etwas zu zahlen, für feuilletonistisches Gelaber, feministische Verlautbarungen und langweilige Internetdiskussion allerdings keinen Cent. |
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ich halte das in absehbarer zeit nicht für relevant.
mfg mh |
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"Die amerikanischen Wochenmagazine haben Riesenprobleme, weil sie ihre Redaktionen kleinsparen und damit ihre Relevanz verlieren. „Newsweek“ hat den fatalen Schritt gemacht, sich komplett in ein Meinungsmagazin zu verwandeln. Meinungen finden Sie im Netz an allen Ecken und Enden. Die Leute aber wollen Geschichten, sie wollen Staub, auch Blut, sie wollen sich mit der Welt, so wie sie ist, auseinandersetzen. Und das finden sie da nicht mehr. Das ist fatal."
wer hat es gesagt? ich natürlich... und wer hat es nachgeplappert? müller blumencron ggü. frank schirrmacher snipurl.com/xnxjf |
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"Die Leute aber wollen Geschichten, sie wollen Staub, auch Blut, sie wollen sich mit der Welt, so wie sie ist, auseinandersetzen. Und das finden sie da nicht mehr. Das ist fatal."
ebent |
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kress: Zum Relaunch Anfang 2009 hatten Sie angekündigt, die Community-Mitglieder für bestimmte Grade der Partizipation bezahlen zu lassen. Wie weit sind diese Pläne?
Augstein: Wir arbeiten derzeit daran, das technisch und konzeptionell umzusetzen. Wir wollen Ende dieses Jahres oder Anfang des nächsten Bezahlmodelle in der Community einführen. Wir entwickeln das in Abstimmung mit der Community – wir können unseren Lesern nichts vorsetzen, was sie ablehnen. Der Plan ist, die Bezahlmodelle gleichzeitig mit den erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten der User einzuführen. Wir halten uns dabei an das Freemium-Modell: Was wir jetzt kostenlos anbieten, bleibt kostenlos – zusätzliche Dienste werden kosten. kress: Das heißt, für redaktionelle Inhalte müssen die Leser online nicht zahlen? Augstein: Doch, langfristig schon. Ich glaube nicht, dass wir auf Dauer alle Inhalte kostenlos anbieten können. Wir werden dazu übergehen müssen, Schritt für Schritt Inhalte kostenpflichtig zu machen. Allerdings nicht sehr bald und nicht alles auf einen Schlag. Wir müssen mit der Gesamtentwicklung des deutschen Medienangebots mitgehen. Wir sind zu klein, um dort Trendsetter zu sein. Wir können es nicht machen wie Springer und ganze Lokal-Teile hinter eine Bezahlschranke schieben. Wir müssen im Schatten der Großen bleiben. Quelle: kress |
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hey ihr arschgeigen. gewöhnt euch schonmal dran, dass ich euch dran gewöhnen werde, dass ihr hier zahlen werdet. zumindest dann, wenn die großen verlage das mal durchgesetzt haben.
könnte ich jetzt malen, würde ich JA mit einer angel vor einem community-teich zeichnen und die user als spielende fischlein, denen JA die kohle aus der tasche angelt. irgendeiner von euch linken alternativen hier wird doch wohl malen können. das ist doch sowas wie lifestyle und künbstlerisch und so. mach mal einer.^^ mfg mh |
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@mh,
ganz so kress würde ich es nicht formulieren. Vielleicht ist es ja eine Art Schmerzensgeld ;) |
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noch ein Bildvorschlag:
Würmer aus der Nase ziehen um damit die dicken Fische zu angeln. Wir eröffnen eine Comic-Serie :) |
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"Wir eröffnen eine Comic-Serie :)"
Na, dann frag lieber vorher mal, wie teuer das wird. Also. Wie viel kostet ein gezeichneter Pixel für den Freitag - die ComZeichner, nicht das Medium ;) Das ist überhaupt DIE innovative Idee: Geld dafür nehmen, dass Leute arbeiten oder/und kreativ sind. Ist doch sowieso Mangelware, die Arbeit. Alles eine Sache von Angebot und Nachfrage... Und von Verkaufe - |
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@streifzug: ich habe gelernt, dass man hier im boulevardstil am besten vermitteln kann, was die gefühlte aussage eines textes ist.
in der drastischen form übrigens va deswegen, weil JA uns vor nicht allzulanger zeit noch erzählt hat, dass er nicht glaubt, für inhalte jemals geld verlangen zu können .. jetzt reden uns die medien gerade ein, dass paid-content toll ist ind schon schwenkt sich die meinung wohlig warm im trend dahin. genaugenommen steht da: wird nehmen dann erstmal was .. und dann schauen wir, ob wir nicht dort und hier und irgendwo auch noch JEWEILS was nehmen können. und wo die reise hier hingeht, könnte man nun natürlich ganz toll zusammenspinnen. du bist doch verschwörungstheoretiker. also: der freitag, zum feuilleton neigend und sich deswegen links zeigend, erhöht die preise um den weiteren wandel seiner leserschaft von links nach gefühlt links zu voranzutreiben. befeuert wird das alles durch werbung im cicero. einem magazin für elitäre gestalten, was erst vor ein paar tagen eine preiserhöhung verkündete und diese damit begründet: das sind wir einfach wert und das sollten wir unseren lesern auch wert sein ... ein ganz ähnlicher spruch, den JA in dem kressinterview ebenfalls gebracht. derweil sieht man ja auch beim spiegel im internet eine hochpreisstrategie... die strategie beim freitag ist somit klar: reiche frauen, die gefühlt links sind und lieber kuchen essen. mfg mh |
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@Katharina Körting,
das wird langsam Standard in der globalisierten Welt. Als Erstes bekommt man die Rechnung präsentiert, all die Unkosten, die man verursacht hat: Transport, Wohnung, Kleidung, Nahrung, warmer Arbeitsplatz, Strom, Computer, Schüppe ... Dann wird einem die Option der Freiheit eröffnet. Die Enkelkinder könnten, vielleicht, wenn alles gut, sehr gut läuft, schuldenfrei starten. Die Option ist wichtig. Sonst wäre das Ganze zu trostlos. Daher auch mein Vorschlag Geld nicht nur durch Veröffentlichung zu verdienen sondern auch durch die Möglichkeit den eigenen "Webauftritt" profitabel zu machen (verschiedene Möglichkeiten.) Und schon sind die Ketten nicht mehr arg so schwer, ja, ist es nicht wie ein kuscheliger Plüschüberzug über das, was man nicht wahrhaben möchte, eine Art Mode, ein Erkennungsmerkmal für die neue Klasse der Öhm kreativen Selbstverwurster? |
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@ mh, Streifzug
Möglicherweise ergibt sich doch ein Publikum, wenn ich Sie beide so lese: Wenn es schon Menschen gibt, die zur Aufpolierung des Ego Imageberater teuer engagieren, dürfte es auf dem Level von Pleti auch die bezahlte Selbstbespiegelungsbühne eines Blogs bei Freitag sein. Das sind dann nicht die ganz dicken Fische, aber wie bei Sardinen macht‘s halt der Schwarm. Seh' ich das richtig? |
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@ed2murrow,
Vorsicht, Überfischungsgefahr. |
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@ed2: wir leben einer spaßgesellschaft. entweder unterhält man da oder wird unterhalten. :P
mfg mh |
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"wir leben einer spaßgesellschaft. entweder unterhält man da oder wird unterhalten."
Die Alternative krankt, vielmehr: der suggerierte Zwang zur Alternative. Dann doch lieber jeder nach seinen Möglichkeiten/Fähigkeiten - und jedem nach seinen Bedürfnissen? ICH jedenfalls will alles: Unterhalt, Unterhaltung - und unterhalten ;) |
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das ist irgendwie links, da bin ich gegen.
mfg mh |
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barfuß oder lackschuh? www.youtube.com/watch?v=5vEXKnQb8ZI
jedenfalls auf kredit www.youtube.com/watch?v=4DqQOv_25hE |
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Kurzer Einblick in die Zeitung der Zukunft.
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In dem Zusammhang "Freitag-Print-und-Community-finanzieren-aber-wie?" möchte ich nochmal auf den Blog verweisen, zu dem mich DIESER Blog und die Kommentare inspiriert haben:
www.freitag.de/community/blogs/anna-/sos-mehr-werbung-fuer-den-freitag Auch ein wichtiger Aspekt. |
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Immer diese furchtbaren Spam-Artikel für irgendwelche ominösen Produkte ;)
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Immer diese (alt?)linke Subversiven mit ihrer Konsumkritik :))
(Wenn's der Sache dient... dachte, wg. Fussball haben den vielleicht nicht so viele mitgekriegt.) |
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"Auch ein wichtiger Aspekt."
unbedingt lesenswert. Danke! tschüss JP |
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Danke, JP! Das hat mich gefreut.
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@ Anette Lack am 24.06.2010 um 10:30
... wenn`s denn schon um´s finanzieren und bezahlen geht, dann verstehe ich die ganze Diskussion hier langsam nicht mehr: Links hin, links her - und ich bin links -, aber wenn sich Herr Augstein entschließt, künftig etwas zu verkaufen, dass er bisher offensichtlich - aber dann ja wohl auch mit Hoffnung auf zukünftige Retabilität - verschenkt hat, dann ist das sein gutes bürgerliches Recht, und meines wird es sein zu entscheiden, ob ich Ihm dann seine Zeitung - online und/oer offline - noch weiter abkaufe und da meine ich abkaufen in jedem möglichen Sinne. Was ich aber genauso weiß, ist, dass ich dann bestimmt nicht bereit bin, auch noch in irgendeiner Weise selbst noch einmal (ich "bezahlte" bereits einmal mit meiner "kostenlos" aufgewendeten Arbeitszeit!) für das zu bezahlen, was ich innerhalb des zukünftigen Modells dann in seine Zeitung an content von mir aus einbrächte. Über den Preis, den er mir dann zu zahlen hätte, könnte er dann mit mir in Verhandlung treten. |
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Liebe Anette,
dafür nicht!, wie man an der Waterkant in Hamburg sagt. tschüss JP |
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Hallo Uwe,
wenn der Zweck einer Freitags Genossenschaft in der Mobilität im Medien-, Verkehrs, Kultur, Sport- , Politik- , Religionsbereich, von jung und alt, besteht, kommt eine ganz andere Farbe aus dem Freitag und seiner Community heraus, ein ganz anderen Bodenkriegt dann die Micky Maus der Moneten und Proleten zustande. Jakob Augstein wird sicher nur einen bestimmten Teil der bestehenden Freitags Verlags- GmbH in eine Freitag Genossenschaft einbringen, wahrscheinlich den, der noch inden Sternen steht, wie einst für Columbus die Entdeckung Amerikas in den Sternen stand, obgleich er nur den kürzesten Weg von Spanien nach Indien gesucht. tschüss JP siehe dazu:. www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/der-freitag-ein-zeitungs--ausflugs---dampfer-im-fluss 24.06.2010 | 16:30 Joachim Petrick der Freitag, ein Zeitungs- Ausflugs- Dampfer im Fluss der Freitag, eine auf und davon dampfende Mobilitäts- Zeitung im Fluss |
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@ Joachim Petrick am 25.06.2010 um 01:42
Hallo Joachim, für mich stand in meinen Postings, insbesondere in dem vom 24.06.2010 um 22:52 Uhr, die Frage der Gesellschaftsform des Freitag im Mittelpunkt (die Genossenschaft, wäre ja eine Möglichkeit der Geldschöpfung durch Einlagen der Genossenschaftler, die unabhängig von Leistung inhaltlicher Art der Genossenschaftler wäre), sondern um das Problem, dass ich dann als für den Freitag Arbeitender, statt eines Entgeltes und zusätzlich zu meiner "Sacheinlage", dem Posting, dafür dann noch einmal selbst zahlen, mich also selbst, aber zugunsten des Freitags refinanzieren sollte, genauer: doppelte Selbstausbeutung. |
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### Korrektur ###
zu Uwe Theel am 25.06.2010 um 12:00 ... für mich stand in meinen Postings, insbesondere in dem vom 24.06.2010 um 22:52 Uhr, NICHT die Frage der Gesellschaftsform des Freitag im Mittelpunkt ... |
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Hallo Uwe,
habe "Nicht" verstanden. Aber we wird denn gleich in die Selbstausbeutungsluft gehen? Greife lieber als Freitag Genossenschaftler zu geldwerten Zusatz- Leistungen einea Freitags, der Mobilität in Meiden, Verkehr, Internet, sanftem Tourismus per Abo- Pass als Zweck seiner Genossenschaft auf seine Fahne geschrieben , seinern Genossenschaftlern/innen feilbietet.. Wie findest Du das? tschüss JP |
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@ Joachim Petrick am 25.06.2010 um 16:46
Versteh` ich nich´! |
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Hallo Uwe,
Mein: habe "Nicht" verstanden. bezog sich bjahend auf Dein: "... für mich stand in meinen Postings, insbesondere in dem vom 24.06.2010 um 22:52 Uhr, NICHT die Frage der Gesellschaftsform des Freitag im Mittelpunkt ..." Mein: "Greife lieber als Freitag Genossenschaftler zu geldwerten Zusatz- Leistungen eines zukünftigen Freitags, der Mobilität in Medien, Verkehr, Internet, sanftem Tourismus per Abo- Pass als Zweck seiner Genossenschaft auf seine Fahne geschrieben, seinen Genossenschaftlern/innen feilbietet.." In Zeiten, wo die Befreiung der Welt vom Geld heraufdämmert (siehe u. . Öl- Katastrophe im Golf von Mexiko?), sind doch ganz neue Zwecke für Genossenschaften wie der Freitag zukünftig nicht nur denkbar, sondern praktisch real angesagt möglich!? tschüss JP |
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@ Joachim Petrick am 26.06.2010 um 09:44
Capice. #### Die Dämmerung, die Dir da am Horizont erscheint, die allerdings kann ich son konkret nicht erkennen. Schönes Wochenende mit viel Sonne wünscht ut |
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Also für Informationen zahl ich.
Für Netzniesser, wie ich einer bin, fehlt mir dann glaub ich die Einsicht. Seit ich zur Mittelschicht gehöre, schau ich halt auch, was mach ich mit meinem vielen Geld. Spaß muss sein, doch wie teuer darf er sein? So viele Fragen, so viele Antworten. |
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@ hibou
Das ist ganz furchtbar nett von Ihnen. Aber ich habe hier ein gefühltes dutzend Mal gepostet; welchen Beitrag meinen Sie denn? |
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@ hibou
Das ist ganz furchtbar nett von Ihnen. Aber ich habe hier ein gefühltes dutzend Mal gepostet; welchen Beitrag meinen Sie denn? |
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Sch...Server, fixlujahhimmihargotzaksndi!
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"Möglicherweise ergibt sich doch ein Publikum, wenn ich Sie beide so lese: Wenn es schon Menschen gibt, die zur Aufpolierung des Ego Imageberater teuer engagieren, dürfte es auf dem Level von Pleti auch die bezahlte Selbstbespiegelungsbühne eines Blogs bei Freitag sein. Das sind dann nicht die ganz dicken Fische, aber wie bei Sardinen macht‘s halt der Schwarm. Seh' ich das richtig?"
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Hallo JA,
Ihre Reden, Blogs zu obigem Thema strahlen stets den anrührenden Gesang, Klang und Tonlage eines sympathischen Freitags- Kasperle Theater aus, wo der Kasper so liebenswert,, wie gut gelaunt, ins Pubikum ruft:: "Seid ihr auch wirklich alle da. Habt ihr noch alle beisammen?" Scherz beiseite, Ernst bleibe hier. ich habe da einmal eine Frage: "Wo siedeln Sie den Zweck einer Freitags Genossenschaft an?" Ich habe da eine Idee: "Der Freitag siedelt als Genossenschaft seinen gemeinnützigen Zweck in der Wende der Arten der Mobilität an, weg vom Individualverkehr hin, zum Verkehr als Sammlungsort im sanften Tourismus wie im nachhaltig sanften Auswerten des Informationsflussses durch den Freitag als Kuktur- , Sport- , Wissens und Nachrichtenorgan mit assoziierter Commuity" JP siehe dazu:. www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/der-freitag-ein-zeitungs--ausflugs---dampfer-im-fluss 24.06.2010 | 16:30 Joachim Petrick der Freitag, ein Zeitungs- Ausflugs- Dampfer im Fluss der Freitag, eine auf und davon dampfende Mobilitäts- Zeitung im Fluss |
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Hallo JA,
Ihre Reden, Blogs zu obigem Thema strahlen stets den anrührenden Gesang, Klang und Tonlage eines sympathischen Freitags- Kasperle Theater aus, wo der Kasper so liebenswert,, wie gut gelaunt, ins Pubikum ruft:: "Seid ihr auch wirklich alle da. Habt ihr noch alle beisammen?" Scherz beiseite, Ernst bleibe hier. ich habe da einmal eine Frage: "Wo siedeln Sie den Zweck einer Freitags Genossenschaft an?" Ich habe da eine Idee: "Der Freitag siedelt als Genossenschaft seinen gemeinnützigen Zweck in der Wende der Arten der Mobilität an, weg vom Individualverkehr hin, zum Verkehr als Sammlungsort im sanften Tourismus wie im nachhaltig sanften Auswerten des Informationsflussses durch den Freitag als Kuktur- , Sport- , Wissens und Nachrichtenorgan mit assoziierter Commuity" tschüss JP siehe dazu:. www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/der-freitag-ein-zeitungs--ausflugs---dampfer-im-fluss 24.06.2010 | 16:30 Joachim Petrick der Freitag, ein Zeitungs- Ausflugs- Dampfer im Fluss der Freitag, eine auf und davon dampfende Mobilitäts- Zeitung im Fluss |
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Hallo JA,
Ihre Reden, Blogs zu obigem Thema strahlen stets den anrührenden Gesang, Klang und Tonlage eines sympathischen Freitags- Kasperle Theater aus, wo der Kasper so liebenswert,, wie gut gelaunt, ins Pubikum ruft:: "Seid ihr auch wirklich alle da. Habt ihr noch alle beisammen?" Scherz beiseite, Ernst bleibe hier. ich habe da einmal eine Frage: "Wo siedeln Sie den Zweck einer Freitags Genossenschaft an?" Ich habe da eine Idee: "Der Freitag siedelt als Genossenschaft seinen gemeinnützigen Zweck in der Wende der Arten der Mobilität an, weg vom Individualverkehr hin, zum Verkehr als Sammlungsort im sanften Tourismus wie im nachhaltig sanften Auswerten des Informationsflussses durch den Freitag als Kuktur- , Sport- , Wissens und Nachrichtenorgan mit assoziierter Commuity" tschüss JP siehe dazu:. www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/der-freitag-ein-zeitungs--ausflugs---dampfer-im-fluss 24.06.2010 | 16:30 Joachim Petrick der Freitag, ein Zeitungs- Ausflugs- Dampfer im Fluss der Freitag, eine auf und davon dampfende Mobilitäts- Zeitung im Fluss |
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Ich bin ganz auf der Seite von Herr Augstein (Zitat: "Mir kam die Analogie mit einem Telephon-Anbieter in den Sinn: Der wird auch dafür bezahlt, dass die Leute untereinander ihre Gespräche führen können."). Es ist doch klar, dass irgendwo das Geld herkommen muss.
Ich möchte hier auf Wikipedia verweisen. Ohne die ganzen Nutzer, die die Artikel geschrieben haben, wäre Wikipedia nicht denkbar. Wikipedia (bzw. Wikimedia) stellt eigentlich nur die Hardware zur Verfügung. Trotz also "Andere" den Inhalt liefern, ist Wikipedia auf eine Einnahmequelle angewiesen; und zwar auf Spenden (wegen Serverkosten, Personal etc.). Das gleiche gilt prinzipiell auch für den Freitag (genauer für die Community). Ich denke es ist klar, dass die Community eine Bereicherung für den Freitag darstellt, doch schließt das nicht aus, dass auch die Community etwas bezahlen muss. Wie das konkret aussehen soll, müsste man noch diskutieren. Mir stellt sich nicht die Frage ob, sondern wie. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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