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Janina Vogel hat ein erschütterndes Video-Dokument zur Räumung des Casinos ins Netz gestellt, angereichert mit verschiedenen Augenzeugenberichten - mich erinnert das Vorgehen der Polizei an ähnliche Vorgänge Ende der 60er Jahre, hier und anderswo, und an den obrigkeitlichen Umgang mit den Protesten in Griechenland 2008 und 2009 ...
Räumung Casino Goethe Universität Frankfurt am Main 03.Dezember 2009 from Janina Vogel on Vimeo.
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Was sollen solche Aktionen?
Warum werden Beamte als Schläger mißbraucht? Unfassbar. Was für eine Schande. |
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Danke fürs Einstellen!
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In Wien, dem Ausgangspunkt, hat sich das Rektorat bisher erfolgreich gegen jedes Ansinnen polizeilicher Intervention gewehrt und auf politische Lösungen gesetzt.
derstandard.at/1259281114712/Uni-Proteste-Tag-43-OeVP-fordert-Audimax-Raeumung Das hat sich bis heute nicht geändert. news.google.de/news?q=Universit%C3%A4t%20Wien&rlz=&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wn |
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Der Polizeipräsident, pardon der Unipräsident, scheint von solch komplexen Situationen überfordert zu sein.
Die Studentenproteste könnte man ja auch einmal als Chance sehen, nochmal gründlich nachzudenken: Wie organisieren wir vernünftig Lernprozesse? Was ist möglicherweise schief,naiv, unprofessionell bei Bologna? Wie könnte ein Ausweg aussehen? Was kann in Frankfurt dazu ein Unipräsidium als hochbezahlter "Dienstleister" im Interesse der Studierenden tun? Zuerst: wir nehmen uns Zeit für die unterschiedlichen Beobachtungen und Einschätzungen zur Lage an der Universität. Gelernt wird nicht nur in Veranstaltungen und Seminaren, gelernt wird zum Großteil in informellen Strukturen, aber auch im öffentlichen Diskurs. Diese Chance hat der Unipräsident vertan. Er könnte durch eindeutige Symbolpolitik des öffentlichen Eingeständnisses seiner Fehleinschätzung wenigstens etwas den Schaden eingrenzen. |
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Wenn man nur genug Stress in die Polizei hineinspart, verprügeln Beamte auch Krebskranke im Hungerstreik.
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Ich hab das im Fernseh gesehen. Beschämend für die Universität, beschämend für die Polizeigruppe. Ich habe dann Lust, wie damals von Fratzen des Systems zu sprechen, Marionetten einer Ordnung, die eine Unordnung ist; wie die Studierenden ja feststellen, tagtäglich und im Protest.
So züchtet sich der Staat seine Gegner, als seine Berechtigung. - Die Dokumentation ist wunderbar. Wer sie sieht, ob Arbeiter, Angesteller oder Beamter, müßte sofort mit der jungen Generation auf die Straße gehen. Oder zumindest alle Sympathie bekunden. |
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Besonders empörend, weil bedrohlich, finde ich, dass sie da in geschlossene Räume mit Helm, Visier, Schild und Knüppel reingehen....fehlt noch Tränengas und Wasserwerfer!
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Liebe Jayne,
ich fürchte, das war nur ein Manöver für den Ernstfall. Stell' dir vor, im nächsten Jahr wehren sich massiv Hartz4-Empfänger, Rentner und andere Menschen, die um ihre Existenz bangen. Hoffentlich tun sie's und wir wären dabei. Herzliche Grüße weinsztein |
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@alle: dank an Euch für das feedback und ergänzungen - was ich gern noch ergänzen möchte: die von den augenzeugen berichteten verbalen entgleisungen seitens verschiedener beamter empfinde ich besonders schlimm, denn das wirft auch ein schlaglicht auf die geistige verfaßtheit des einen oder anderen ordnungshüters, die ja im öffentlichen auftrag ihren "job" erledigen ...
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Liebe jayne,
ich wollte eigentlich schon gestern in diesen Beitrag rein. Ich hatte gestern im Internet-Cafe einen Platz von dem sich dieser Beitrag nicht öffnen ließ. Danke für das Einstellen dieses Beitrags. Von der Einschätzung her kann ich mich eigentlich nur der Wertung von Rainer Kühn anschließen. Ein beschämendes Ereignis. Ich würde sofort mit der jungen Generation mitlaufen. Herzliche Grüße por |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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