AKW frei leben- gerne.
Aber nur in einer atomwaffenfreien Welt.
Grün wählen - gerne!
Aber Grün leben?
Sollten wir den wirklichen AKW- Gegnern/innen wie Jutta Dittfurth, die nach eigenem Bekunden mit einer Mini- Rentenanwartschaft von 800.- €/Monat versehen, einen "Helden- Ehrensold" für den Fall auszahlen, dass deren Rente, aufgrund von Verzicht auf den Marsch durch die Institutionen auf der Besoldungsschiene ab der Besoldungsgruppe A 13 /BAT II A wg. jahrzehntelanger Anti- AKW Diskriminierung, inklusive Karriereknick aufgrund von Schulverweis, Studienabbruch, Aufenthalten in der Psychiatrie, des Berufsverbot, Radikalenerlass der Brandt/Scheel/Schmidt/Genscher Regierungen, real unter der pfändungfreien Grundsicherung von 986,- €, gemäß BVG- Urteil, liegt?
In Tschernobyl/Ukraine haben es gerade einmal mehr die Atomindustrie Staaten, samt Lobbyisten/innen, nicht geschafft, als Geberländer die dringend notwenigen 700 Millionen € für die Erstellung des mobilen Sarkophags auf Rädern für den harvarierten Block IV des AKW Tschernobyl zu erbringen. Es waren gerade 550 Millionen €, die nur versprochen, aber lange noch nicht überwiesen sind.
Auf der Geberkonferenz für Tschernobyl wurde in diesen Tagen, trotz aller anderslautenden Verlautbarungen der Atomlobby, nachhaltig unter dem Motto "Profit global privatisert, Kosten regional sozialisiert"dementiert, dass die Atomindustrie global verantwortlich aufgestellt ist.
Weiterhin wird die Ukraine mit einem Aufwand an Kosten für die Sicherung des harvarierten AKW- Komplexes in Tschernobyl in Höhe von 5 % des BIP alleingelassen.
Was ist schlimmer, das Atom Martyrium oder das Atomausstiegs Moratorium?
Die Mär vom verantwortbaren Atomausstieg?
Die Erfindung der Mär vom "verantwortbaren Atomausstieg"
Wo sind sie jetzt nicht zu hören, zu sehen, die unseligen Geister, die niemand rief und die doch in aller Munde, in jeder Politiker Runde?, die Geister der Erfindung, der Mär des Begriffs vom "verantwortbaren Atomausstieg", den wir uns angeblich leisten können, oder auch eben angeblich nicht leisten können.
Die Einführung des Begriffs
"verantwortbarer Atomausstieg"
hat nur für eine Gruppe in unserer Gesellschaft in der ganzen Debatte
"Atomausstieg"
zu Lasten aller einen Gewinn, die Atomindustrie Befürworter/innen, AKW- Betreiber/innen der ersten und letzten Stunde, von Anfang an, weil durch diesen Begriff der Atomindustrie eine Verantwortungskultur im Nachgang unterlegt wird, den diese niemals zivilgesellschaftlich transparent hatte.
Die wirkliche Anti AKW Bewegung hat nicht nur den Atomausstieg der AKW Betreiber auf der Agenda, sondern eine atomwaffenfreie Welt, die dem miltärisch industriellen Komplex keine Chance mehr gibt, die Herstellung von waffenfähigem Uran/Plutonium über die sogenannte friedliche Nutzung des Atomstrom zu finanzieren
JP
siehe:
www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2011/20110420.php5?akt=1
Grün wählen - gerne!
Aber Grün leben?
Sendung am 20.04.2011
Die meisten Deutschen wollen keine Atomkraft mehr – aber wollen sie deshalb auch Hochspannungsleitungen über dem Haus oder Windrotoren hinterm Gartenzaun? Ist der neue Wagen nicht zu schade nur für Tempo 120? Und lohnt es sich überhaupt, auf Flugreisen zu verzichten, Dinge im Kleinen zu ändern, wenn die anderen einfach weitermachen wie bisher?
Gäste in der Diskussionsrunde
* Utz Claassen; Rechte: dpaUtz
Claassen
* Dirk Maxeiner; Rechte: dpaDirk
Maxeiner
* Jean Pütz; Rechte: wdrJean
Pütz
* Jutta Ditfurth; Rechte: dpaJutta
Ditfurth
* Hubert Weiger; Rechte: julia puder bundHubert
Weiger
Politik : AKW frei leben- gerne. Aber nur in einer atomwaffenfreien Welt.
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