Bundespräsident Christian Wulff in seiner für heute um 15. 30 Uhr kurzfristig anberaumten Presseerklärung im Großen Pressesaal des Schloss Belleveue in Berlin:
www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Reisen-und-Termine/1112/111222-Erklaerung.html
Bundespräsident Christian Wulff hat am 22. Dezember 2011 in Schloss Bellevue eine Erklärung abgegeben:
"Sie alle wissen, dass in den vergangenen zehn Tagen über Vorgänge aus meinem Privatleben breit berichtet worden ist. Sie betreffen die Zeit vor meiner Amtszeit als Bundespräsident und haben eine sehr kritische Kommentierung gefunden. Ich habe das Bedürfnis, mich auch persönlich zu diesen Vorgängen zu äußern.
Alle Fragen zu den Vorgängen nehme ich sehr ernst und habe deshalb für volle Offenheit im Hinblick auf die Finanzierung unseres Einfamilienhauses gesorgt: Sowohl, was den Privatkredit anbelangt, als auch was alle Verträge und alle Konditionen der Geldmarktkredite bei der BW-Bank anbelangt. Alle Auskünfte sind erteilt worden, auch zu Konditionen, vom Bankgeheimnis ist umfassend befreit worden. Außerdem habe ich die Ferienaufenthalte bei Freunden offengelegt. Die Dokumente liegen seit Montag bei einer dazu beauftragten Rechtsanwaltskanzlei aus und es ist ja gelegentlich auch Einsicht genommen worden.
Bis heute habe ich über 250 Einzelfragen jedweder Art nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet, davon viele, die Einzelheiten aus meinem Privat- und Familienleben betreffen.
Ich weiß und finde es richtig, dass die Presse- und Informationsfreiheit ein hohes Gut ist in unserer freiheitlichen Gesellschaft. Das bedeutet gerade für Amtsträger, jederzeit die Wahrnehmung ihrer Aufgaben vor der Öffentlichkeit zu erläutern und auch im Grenzbereich zwischen Dienstlichem und Privatem, zwischen Amt und Privatem die erforderliche Transparenz herzustellen.
Das ist, wie viele von Ihnen auch wissen, nicht immer leicht, gerade wenn man an den Schutz betroffener Familienangehöriger und Freunde denkt. Aber es ist eben notwendig. Denn es geht um Vertrauen in mich und meine Amtsführung.
Mir ist klar geworden, wie irritierend die private Finanzierung unseres Einfamilienhauses in der Öffentlichkeit gewirkt hat. Das hätte ich vermeiden können und müssen. Ich hätte auch den Privatkredit dem Niedersächsischen Landtag damalig offenlegen sollen. Das war nicht gradlinig und das tut mir leid. Ich sehe ein: Nicht alles was juristisch rechtens ist, ist auch richtig.
Ich sage aber auch deutlich: Zu keinem Zeitpunkt habe ich in einem meiner öffentlichen Ämter jemandem einen unberechtigten Vorteil gewährt. Persönliche Freundschaften sind mir gerade auch menschlich wichtig. Sie haben aber meine Amtsführung nicht beeinflusst, dafür stehe ich.
Ich bedauere, dass ich mich von meinem Sprecher Olaf Glaeseker trennen musste und danke ihm an dieser Stelle für seinen großartigen Einsatz an meiner Seite. Ich habe ihm viel zu verdanken und wünsche ihm für weitere berufliche Herausforderungen alles erdenklich Gute.
Ich weiß um meine Verantwortung als Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Ich werde das Amt auch in Zukunft gewissenhaft und mit ganzer Kraft ausfüllen, denn wir stehen vor großen Aufgaben: in unserem Land, in Europa und in der Welt. Und ich will und werde meinen Beitrag dazu leisten, die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Dafür bitte ich die Bürgerinnen und Bürger auch zukünftig um ihr Vertrauen."
Ende der Erklärung des Bundespräsidenten.
Wirft die eigentliche Aussage dieser Erklärung des Bundespräsidenten nicht ein weiteres Licht auf die Christian Wulff Masche innerhalb des Systems
"Leinegate Hannover",
die sich langatmig, dämpfend im Ton, voller scheinbarer Menschengüte, mitleidsheischend, heruntergedimmt, wie Nebeltau auf seine Zuhörerschaft vor Ort im Presseraum des Schlosses Bellevue und vor den Bildschirmen, Radioempfängern legt.
Christian Wulffs Masche besteht darin, was andere unter größtem konspirativem Aufwand an Netzwerken für verdeckte Amigo- Seilschaften, organisierte Korruptions- Kartelle, parteiübergreifend verdeckter politische Landsschaftspflege, Abgeordnetenbestechung betreiben, scheinbar unbefangen, in aller Öffentlichkeit, ohne jeden weiteren Anflug von Aufwand von Verdunklung, schnörkellos, gradlinig als seine Freundeskreise vorzustellen, denen er sich in guten wie schlechten Zeiten in tiefer Zuneigung und Treue verbunden weiss.
Merkwürdiger Weise muss ich da gleich an das Credo von, gesettet, etablierten Mafiosi denken, die darauf bedacht sind, Niemandem unberechtigte Vorteile zu gewähren, d. h. nur Geschäften auf Gegenseitigkeit zu Lasten Dritter, in der Regel erwartungsgemäß an den Interessen des allgemeinen, gesellschaftlichen Gemeinwohls vorbei, einzufedeln und zuzustimmen.
Eines der besten Beispiele für die Christian Wulff Masche kann bei der Art des Marketings für folgendes Buch rekonstruiert werden:
"Besser die Wahrheit",
Christian Wulff u. Hugo- Müller Vogg ,
Interview Buch 2007, Verlag Hoffmann & Campe,
mit begleitendem Essay zur Person Christian Wullfs von Manfred Bissinger, der gleichzeitig als Verleger dieses Christian Wulff Buches zum niedersächsischen Landtagswahlkampf 2007, auftritt, das darüber hinaus mit
ca. 43. 000.- €, angeblich ohne Wissen von Christian Wulff. von Carsten Maschmeyer gesponsert wurde, der im Buch auch als Christian Wulffs Freund und Chef des Finanzdienstleisters AWD von nebenan lobend erwähnt wird
Die vom Verlag Hoffmann & Campe durch den Buch Verleger Manfred Bissinger im Auftrag von Carsten Maschmeyer veranlaßte Werbekampagne für das Christian Wulff Buch
"Besser die Wahrheit"
kann ohne weitere investigativen Mühen, am Beginn der Weltfinanzkrise, mit dem Slogan
"Besser das Wahre Investment"
direkt als verdeckte Werbeaktion für den Finanzdienstleister AWD gewertet werden, weil in diesem Christian Wulff Buch Carsten Maschmeyer an hervorgehobener Stelle als Gründer und Chef des Finanzdienstleisters AWD die Weihen der Freundschaft mit dem damaligen niederäschsichen Ministerpräsidenten Christian Wulff erhält.
Weil Carsten Maschmeyer hier die Nähe des damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff zum Prinzip und Credo von Strukturbetrieben, samt dessen Drückerkolonnen, wie es der Finanzdienstleister AWD von Hause aus ist, im letzten Moment doch ungeheuerlich vorkam, weist Carsten Maschmeyer den Verlag Hoffmann & Campe an, die Rechnung in Höhe von ca. 43. 000.- € nicht an ihn als Vorstandschef des Finanzdienstleisters AWD zu schicken, sondern an ihn die Privatperson Carsten Maschmeyer.
Gar nicht gar zu böse Zungen behaupten gar, das ganze Christian Wulff Interview Buch
"Besser die Wahrehit"
wurde allein zu Zwecke seiner Werbewirksamkeit dür den Finanzdienstleister AWD. erst propagandistisch auf Kiel gelegt und dann, medial bombastisch theoprastisch begleitet, vom Satpel gelassen.
Die Drückerkolonnen des Finanzdienstleisters AWD waren nun mutmaßlich gehalten, mit dem Buch von Christian Wulff
"Besser die Wahrheit".
argumentativ trügerisch beflügelt, auf Kundenfang zu gehen.
Die Rechnung begleicht Carsten Maschmeyer übrigens erst drei Monate nach Erscheinen des Buches im Oktober des Jahres 2007, nachdem Christian Wulff im Januar des neuen Jahres 2008 wirklich wieder durch den niedersäschsichen Landtag zum Ministerpräsdenten gewählt wurde.
Mehr Selbstanzeige der Christian Wulff Masche als persönliche Variante des Systems
"Leinegate Hannover" ,
mehr Gewährung von berechtigtem Vorteil auf Gegenseitigkeit, wie in diesem Fall, geht wirklich nicht.
Wie will ein Bundespräsident Christian Wulff, argumentativ versumpft, versunken in einer solch heillosen Christian Wulff Masche, als moralische Instanz, unabhängig, frank & frei, vor die deutsche Öffentlichkeit treten, um glaubhaft den Blick für die Notwendigkeit der Forderung zu schärfen, dass das Ende der Stationierung von atomaren Waffen, militärisch- atomar radioaktiv- strahlend verseuchten Müll auf deutschem Grund und Boden auf die gesellschaftspolitische Agenda gehört?
JP
www.hugo-mueller-vogg.de/30-0-Besser-die-Wahrheit-Christian-Wulff.html
Christian Wulff
"Besser die Wahrheit": Christian Wulff im Gespräch mit Hugo Müller-Vogg
Das Interview-Buch mit den niedersächsischen Ministerpräsidenten. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2007. 224 Seiten, gebunden, mit großem Bildteil.
Preis: € 17.95
ISBN:978-3-455-50046-2
Jetzt überall im Buchhandel erhältlich.
Was Christian Wulff 2007 über sich und seine politischen Vorstellungen sagt, ist jetzt aktueller denn je. Denn hier spricht der neue Bundespräsident.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/besser-die-wahrheit-die-rechnungen-fuer-wulffs-buch-liess-maschmeyer-aendern-11573427.html
„Besser die Wahrheit“ Die Rechnungen für Wulffs Buch ließ Maschmeyer ändern
Politik : Christian Wulff "Niemandem gewähre ich unberechtigte Vorteile"
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