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Griechenlandkrise vorbei, nur einer hat es gemerkt?
EZB schlauer als der Markt, samt Rating Agenturen?
Im Wege der vorläufigen, jetzt institutionalisierten Bildung des Rettungsschirmes in Höhe von beständigen ca. 800 Milliarden € für die Eurozone, hat die Europäische Zentralbank (EZB), die Gunst der Stunde genutzt, den Ratings der Rating Agenturen monetäre Gesetzeskraft mit dem Ziel zu verleihen, bei europäischen Banken, Versicherungen auf bis zu 50 % des Nominalwertes gefallene griechische Staatsanleihen im Gesamtvolumen von ca. 100 Milliarden € abuzunehmen und weitere auf ca. 50 % des Nominalwertes herabgesfufte griechische Staatsanleihen am Internationalen Finanzmarkt, im abgestimmten Einvernehmen mit allen Zenralbanken des Euroraumes, voran mit der griechischen Zentralbank, zurückzukaufen.
Damit ist ein systemrelevanter Teil der monetären Krise Girechenlands ausgebremst, der Markt guckt, ungläubig, nur noch in die Röhre.
Warum?:
Die EZB hält jetzt Nominal ca. 280 Milliarden € griechischer Staatsanleihen zum Einkaufspreis von 50 % in ihren Bilanzen.
D. h., sollten die giechischen Staatsanleihen wirklich bei einem Schuldenschnitt 50 % ihres Nominalwertes einbüßen, müßte die EZB, angesichts ihres günstigen Einkaufspreises, samt zusätzlich monatlichem Zinsgewinn, noch nicht einmal Abschreibungen in ihren Bilanzen vornehmen.
Banken, Versicherungen, die quasi über die Rrating Agenturen mit der Gesetzeskraft der EZB, dem Bilanzrecht genötigt wurden, ihre griechischen Staatsnleihen größtenteils zu einem, um 50 % reduzierten Marktwert, an die EZB abzugeben, fühlen sich längst gekniffen.
Das soll nun nur keiner, vor allem aber der Markt nicht merken.
Da spielen vorläufig bis auf Weiteres die banknahen Rating Agenturen noch mit , die Griechenland, trotz der zielführend vollzogenen Rettungsaktion der EZB immer noch im Rating einstufen, als sei Griechenland weiter mit Staatsschulden in einer Höhe von ca. 340 Milliarden € belastet, wo es doch nur noch etwa 170 Milliarden € sind.
Was auch noch eine gewaltige Schuldensumme ist.
Für die Banken und Versicherungen, die die griechischen Staatsanleihen nicht mehr halten konnten, wie andere das Wasser, weil es die knallharten Gesetze des Marktes befohlen, naht der D- Day der Wahrheit, an dem die Banken, Versicherungen ihren Aktionären offenlegen müssen, dass sie ihre griechischen Staatsanleihen zu billig unter dem wirklichen Marktwert an die EZB weitergereicht haben.,
Dumm gelaufen?, wenn ja, für wen?, für wen nicht?
JP
siehe:
www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/waere-japan-gluecklich-wenn-es-die-probleme-des-euro-haette?
22.06.2011 | 20:59
Wäre Japan glücklich, wenn es die Probleme des Euro hätte?
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Hallo Joachim,
für die Banken die Kaufen: DPA: "In Frankreich gibt es offenbar eine Einigung über die Beteiligung der Finanzwirtschaft an neuen Hilfen für Griechenland. Die Regierung in Paris und die Banken hätten sich auf einen Vorschlag geeinigt, der privaten Gläubigern eine Laufzeitverlängerung für griechische Staatsanleihen schmackhaft macht, sagte ein Branchenvertreter. „Es ist eine Lösung aus dem französischen Bankenverband“, erläuterte die Person. Die in einem Bericht der Zeitung „Le Figaro“ genannten Details kämen der Realität nahe. Dem Blatt zufolge sieht der Plan vor, dass die Gläubiger 70 Prozent des Geldes, das sie bei Fälligkeit der bisherigen griechischen Anleihen zurückbezahlt bekommen, dem Land wieder zur Verfügung stellen. 50 Prozent sollten in neue Schuldtitel fließen, für die nun aber eine Laufzeit von 30 statt von fünf Jahren vorgesehen sei." So und Jetzt schnelle Googlen Welche Dame dort Cheffe war. Den Rest von der Geschichte spare ich mir. Eigentlich fehlt nur noch ein Ruf das GR und PO ihre Goldreserven bis zum verfallstag auflösen sollen das wäre der 26. September. Lassen wir uns überraschen. Liebe Grüße Baphomed |
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Hallo Baphomed,
das isses, das sind die "Breaking News", die wie Fäuste aufs Auge meines Blog passt. Danke: "Die restlichen Staatsanleihen Griechenlands in den Safes von französischen Banken, Versicherungen werden nun günstiger bedient als die, die die deutschen Banken, Versicherungen u. a. bereits auf bis zu 50 % im Marktwert herabgesetzt, nach Bilanzrecht an die EZB abzugeben hatten. Das ist eine Art "worst case" für die Sepekulanten Gesinnung auf der Gewinn- Meile des Shareholder Value Renditesrebens. Och!, sei doch nicht so sparsam mit dem Rest der Geschacher Geschichte Hezliches tchüss Joachim |
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@JP
Oh, nun ist das arme Griechenland doch gerettet, doch nicht alle haben auf´s Siegerpferdchen gewettet, für manche Banken ist das wirklich dumm gelaufen, doch sie werden sich um andere Opfer weiterraufen. |
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danke Por,
für die schönen Zeilen Liebe Grüße Baphomed |
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@Baphomed
Gerne. ;) |
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@por
"..doch sie werden sich um andere Opfer weiterraufen." ich fürchte mit Dir, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche |
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@JP
...ja leider, dafür muss man kein Prophet sein! :( |
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@JP
Im Ernst. Ein guter Text. Das Blog mit Interesse gelesen. Gerne , wäre bei diesem Thema, für das Du ja nicht´s kannst :), übertrieben. Für die diese verdammte Zockerei werden wir alle zahen müssen. |
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@por
"Für die diese verdammte Zockerei werden wir alle zahen müssen." Ich fürchte, wir haben schon gezahlt, nämlich in den institutionalisierten Rettunsfond für den Euro als erweitertetes, gefühltes Eigenkapital der EZB. Das Geld sehen wir nie wieder |
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@JP
Danke für die Veranschaulichung. So ist es wohl! :( |
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@JP
"Damit ist ein systemrelevanter Teil der monetären Krise Girechenlands ausgebremst, der Markt guckt, ungläubig, nur noch in die Röhre." Genial mit einem humorvollen Biss aausgedrückt. ;)! |
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@por
Danke" Da wachsen mir ja richtig große Ohren |
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@JP
Die hast Du Dir auch redlich verdient. ;) Ich bewundere das immer weider, wie elegant Du mit der deutschen Sprache umgehst. ;) |
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"Breaking News",
deutchland- unkfunk, 23. 00 Uhr Der giechische Ministerpräsident Papandreos verhandelt mit der Schweizer Bundesregierung über die Besteuerung bzw. teilweise Rückführung des dort geparkten Vermögens von griechischen Vermögens- Bürger/innen in Höhe von schätzungsweise 500 Milliarden €. |
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Drängen jetzt die Angelsachsen Banken, samt assoziierten Rating Agenturen, mit ihren kreditausfallversicherten griechischen Staatsanleihen im Depot auf das griechisch Kreditereignis
(Credit Event), die, de jure und de facto die erklärte, Zahlungsunfähigkeit durch die griechische Regierung, den Staatsbankrott, um von den Kreditausfallversicherern, voran in den USA und andernorts. im Versicherungsfall nahezu 100 % Ausfall Entschädigung abzukassieren? |
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Hallo JP,
nein. An denn Internationalen Forex Märkten werden schon wieder vermährt Anlagen Verkauft auf ein Ansteigen des Griechischen Ratings. Alte Börsen Regel Sell in Mai and Buy in July. Wäre noch eine Frage zu klären welcher Monat kommt als nächstes ? Liebe Grüße Baphomed |
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Hallo Baphomed
"Wäre noch eine Frage zu klären welcher Monat kommt als nächstes ? " ein großes Wort gelassen ausgesprochen. Danke |
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schrieb am
29.06.2011 um 20:21
… heute habe ich bei einer Analyse von so einen Börsenonkel gehört, erst mal bla, bla, bla und nun kommt es: “ Griechenland ist die DDR der Euro Staaten “ Und ich als oller Ossi – denke da – ein Glück das es immer die DDR Vergleiche gibt oder die Stasi und die dooooofen faulen undankbaren Broilerfresser wie ich…
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schrieb am
29.06.2011 um 20:27
... und da gab es mal ein alten Witz, was haben sie gegen solche Blödmänner? Antwort: Kalaschnikow, Makarov, Dragunov usw… ja sowas regt mich auf!
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@apatit
so ein Börsenfuzzi meint natürlich den währungspolitischen Zusammenhang. |
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@apatit
Bei der DDR wirkte die DM als Abrissbirne. Da ist mit der TreuHand, wider Erwarten und alle anderweitigen Befürchtungen, so unglaublich zielführend gelungen, dass jetzt dieses DDR- DM Modell in Griechenland angewendet wird, wo der Euro wie in den anderen GIIPs- Staaten als Abrissbirne für ganze Schlüsselindustrien seine umwerfende Wirkung mit Hilfe des "demografischen Faktor" potenziert, irreversibel entfaltet, soweit diese Industrien nicht schon vorher in die europäischen Kern Industriestaaten des Nordens transferiert |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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