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Frieden – Wie geht das?

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Kultur : Joachim Gauck, in wehrhaft klerikaler Mission Bundespräsident?

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Plädoyer "Freiheit" in Verantwortung und Toleranz?
Wird aus Deutschland der Gauckasus?

Erfindet Joachim Gauck die Aufklärung, intellektuell heruntergbrochen, auf seine eigene Weise, in das Gelingen verliebt, neu?

Fragst Du unseren neugewählten Bundespräsidenten Joachim Gauck, was unsere Gesellschaft ausmacht?, was diese prägt?, was deren Wesensmerkmale seien, was unserer Gesellschaft Gestalt verleiht, so antwortet Dir Joachim Gauck barock in freier Rede als ein in der Wolle säkular gefärbter Kleriker und Monarch aus den Jahren vor den Philosophen Jean- Jaques Rousseau (1712- 1778), Voltaire, alias Francois Marie Arouet (1694- 1778) , der Gründung der Vereinigten Staaten von Nordamerika (1776) , aus den letzten Vortagen der Französischen Revolution von 1789 mit den hochstehenden Gedanken eines, gnadenreich, heiter hochgestimmten Monarchen in einem scheinbar nachwievor gesellschaftlich rechtsfreien Raum:
"Freiheit, Verantwortung, Toleranz!"

Begriffe der Französischen Revolution, wie Brüderlichkeit, Gleichheit, Gesetzlichkeit in Verbindung mit Freiheit kommen in der Gedankenwelt des Joachim Gauck bisher, so will es scheinen, gar nicht vor.

Dabei kokettiert Joachim Gauck nicht einmal mit den Begriffen Links- oder Rechtsstaat.
Diese Begriffe kommen in seiner barocken Gedankenwelt nicht einmal vor.

Das hat für Joachim Gauck den Gewinn, dass er, in all seiner milden Reserviertheit gegenüber der Welt der Intellektuellen, begrifflich, heruntergedimmt, so bescheiden unterwegs, sich der Hefe des Volkes nahe weiß.

Es kommt sogleich in Joachim Gaucks Reden so, wie es kommen muß.

Leutselig räumt Joachim Gauck in seinem enthusiastischen Plädoyer für die "Freiheit" auch jenen Bürger/innen Bezogenheit zur Verantwortung in unserer Gesellschaft ein, die angeblich glaubensfern, gleich welchen Glaubens stehen.

Obgleich es doch ausgerechnet jene in ihrer Not säkularisiert verketzerten Bürger/innen waren, sind, die in den unterschiedlichsten Reformationen vor und seit den Lutherischen 95 Thesen von 1517 am Tor der Schlosskirche zu Wittenberg, seit den Revolutionen von 1688 in England, 1789 in Frankreich, 1848 in verschiedenen Ländern Europas, darunter, von Berlin, Hamburg, Dresden, Weimar, Halle, Leipzig. Köln, Mainz über die Paulskirche in Frankfurt/Main bis München in deutschen Landen, Wien, Paris, , Brüssel, Amsterdam, Kopenhagen, Stockholm, Oslo, Helsinki, Warschau, Prag, Bratislava, Budapest, Bukarest, Split, Basel, Athen, Rom, Madrid, Lissabon, 1917 in Russland mehr oder weniger erfolgreich über "Generale Gesellschaftsverträge" nach der Brüderlichkeit, Gleichheit und Menchenrechts Gesetzlichkeit, sprich hin zur Gründung und gesellschaftspolitisch kommunizierten Verankerung von Rechtsstaaten in Einer Welt strebten.

Begegnen wir hier in Freiheitlicher Rede und Gestalt unseres neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck einer Gedankenwelt jenes Furors, dessen wilhelminische Abwesenheit Arnulf Baring, von Talk Show zu Talk Show unermüdlich ungemütlich geladener, seit den Dreißiger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts in deutschen Landen eindringlich beklagt und dessen Wiederkehr er umso eindringlicher als Wagnis Wanderprediger professoral hohen Grades unabdinglich für das Wohlergehen unseres geeinten deutschen Vaterlandes unablässig unerlässig angemahnt, weiter anmahnt?

Nicht nur böse Geister fühlen sich mit den Reden, Werken und Wirken Joachim Gaucks als wandelnder Demokratie Lehrer von eigenen Gnaden an jenen unselig propagandistischen Furor zu letzten Gefechten auf dem Weg zum unabdinglichen Endsieg in den unheilschwangeren Teilen der jüngsten deutschen Geschichte erinnert.

Vermittelt Joachim Gauck nicht, ausgerechnet in europäischen Krisenzeiten dramatisch zu registrierenden Demokratieabbaus in Gesellschaft, Wirtschaft in den EU- Ländern den ungestümen Eindruck, als sei die Frage der Entwicklung unserer Demokratie, der Auffaltung unserer Zivilgesellschaften nicht eine Frage alltäglicher Kernerarbeit an der kommunalen Basis in der gesellschaflichen Breite und Fläche, die auf entsprechende finanzielle Ausstattung angewiesen bleibt, sondern eine Frage des Furors, eine letzte Frage von Sieg oder Niederlage der Demokratie transatlantischer Prägung, wenn nicht gar eine Frage des
"Alles oder Nichts"
eines endzeitlichen Untergang mit wehend Fliegenden Fahnen.
(s. Joachim Gauck "Winter im Sommer - Frühling im Herbst" Kapitel "Freiheit, die ich meine" S. 332)?

Deutlicher als mit seinem Buchtitel aus dem Jahre 2010
"Winter im Sommer - Frühling im Herbst"
aus dem Verlagshaus Siedler, das Europa schon einmal mit Jobst Siedler und Joachim Fest als "Verhörenden Redakteurrn" am Puls der Zeit im Jahre 1967 eine Medienfigur mit ganz anders geartet, nämlich entgegengesetzt, propagandistisch heruntergedimmten Furor
"Albert Speer"
mit dessen moderierten "Spandauer Tagebüchern"
auf dem Silbertablett von Bestsellerlisten als Versuch der Umdeutung der Geschichte servil offeriert hat, kann Joachim Gauck mit seinem Medien Netzwerk von Burda, Gruner & Jahr, Axel Springer Konzern, Bertelsmann RTL Medien Konzern, WAZ , Holtzbrink- Konzern im Hintergrund gar nicht verdeutlichen, dass er den Menschen in Europa, angesichts des heraufdämmernden Fiskalpaktes mit all seinen entdemokratisierenden Wirkungen in den EU- Ländern nicht nur ein X für ein U vormachen will, sondern uns den fortgesetzt kommenden Demokratieabbau in Gesellschaft, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft, Kultur, Sport, Medien im Namen eines prekären Europas als nie dagewesene Demokratiechance verkaufen will?

Dass Joachim Gauck dabei in der Reinheit seines begeisternden Herzens für die Demokratie als aufrechter Demokrat zu agieren vermag, macht den Zugang zum Verständnis für das Unheilschwangere in der heillosen Veranstaltung seines Bundespräsidentenamtes nicht leichter, sondern durch seinen medial parteiübergreifend kommunizierten Nimbus des scheinbar unanfechtbar Unfehlbaren, geradezu aussichtslos unüberwindbar.

Aber warum die Flinten ins Korn werfen, bevor diese überhaupt verteilt sind.

Immerhin und immer wieder droht Joachim Gauck im Amt des Bundespräsidenten nicht nur seinen ärgsten Gegnern sondern auch unverbrüchlichen Freunden/innen als Person mit Lernfähigkeit im Amt.

Joachim Gauck bezeichnet sich in seinen Reden und Werken als Zeitzeuge, der erlebt hat, wie er jahrzehntelang in einem Land der Unfreiheit im angeblichen Status eines Insassen verharrend, sich mit anderen in diesem Land der Unfreiheit, der DDR, letzendlich, wider Erwarten, glückhaft heiteren deutsch- deutschen Herbst des Jahres 1989 verheißungsvoll mit dem Slogan aufgemacht hat
"Wir sind das Volk" ,
den kurzen Marsch in das gelobte Land der Freiheit des Slogans
"Wir sind ein Volk, wir sind ein einig Vaterland!"
in den Beitritt nach Artikel 23 Gundgesetz (GG) zur Bundesrepublik Deutschland zu wagen.

So wunderbar und begrüßenswert dieses verschwenderisch begeisternde Zeitzeugnis des Joachim Gauck auch unterwegs daherkommt, so wohnt diesem Zeitzeugnis gerade für jene, die in Ost- wie Westdeutschland, in Ost- und Westeuropa, von Prag, Warschau, West- und Ostberlin, Leipzig, Plauen über Budapest, Wien, Rom, Paris, Brüssel, Madrid, Athen, Lissabon jahrzehntlang die Demokratie in Freiheit, Verantwortung, Toleranz, Gesetzlichkeit und Selbstbestimmung mit erkämpft haben, etwas sehr Befremdliches inne, nämlich, als ob Demokratie eine Frage des Tourismus, als ob die Demokratie ein Reiseland, ein eschatologisch biblisch gelobtes Land wäre, ist, zu dem man/frau sich nur im Irgendwo, gut gerüstet, selbstermächtigend, ohne eindeutig historischen Bezug, über einen beherzt kurzen Marsch durch die Wüste der Institutionen aufzumachen braucht, um Demokratie zu leben?

Bruchlos greift Jochim Gauck aus reinem Herzen unbefangen das Staffelholz von jenen auf, die in den Medien, voran im Hause Axel Springer, erst mit dessen politischen Weltredakteur, Matthias Walden, alias Baron von Sass, den operativen Kampfbegriff der 68er für die Studentenbewegung erfanden, um dann die 68er in gute 68er in Prag, Warschau, Budapest, und böse 68er in Westberlin, Frankfurt/Main, Hamburg, München Göttingen, Tübingen, Heidelberg, Erlangen, Bremen, Bochum, Kassel, Paris, Wien, Rom, Amsterdam, Kopenhagen, Stockholm, Montreal, Princton, Berkley, Harvard, Oxford, Cambridge. Tokio, Oklahoma zu spalten.

Wenn es Joachim Gauck im Amt als Bundespräsidenten an Willen mangelt, aus historisch gegebenem Anlass die 68er in West- wie Osteuropa als das einigende Unternehmen ganzer Generationen zu kommunizieren, die nicht im Widerpruch zueinander standen, auch wenn diese von Dritter Seite Spaltungstendenzen unterworfen waren und sind, sondern sich gegen die jeweiligen Widersprüche in den verschiedenen Blocksystemen in Ost wie West historisch behaupten mußten und letztendlich zu behaupten wußten, liegt kein wirklicher Segen auf seinen Predigten als Demokratielehrer.

Bedurfte es In Zeiten des Kalten Krieges unter dem blockübergreifenden Dach des Gleichgewichts der gegenseitgen Abchreckung durch die nach außen gerichtete Androhung des Totrüstens, nicht ebenso eines nach innen gerichtet blockrelevanten Gleichgewichts des gegenseitigen Innehaltens, hier die Falken, da die Friedenstauben?

Wäre diese Einsicht etwas, das Joachim Gauck, verliebt in das Gelingen seines Unternehmens Bundespräsidentschaft, in die Agenda seiner bekennenden Lernfähigkeit erhebt?

In seinem Plädoyer
"Freiheit"
erweckt Joachim Gauck auf der Seite 45 den, verstörend, verwüstenden Eindruck, dass für ihn das ganze Projekt der Willy Brandt/Egon Bahr/Günter Gaus/Helmut Schmidt/Walter Scheel/Hans- Dietrich Genscher Entspannungspolitik unter dem Dach der Transatlantischen Gemeinschaft, der NATO gegenüber dem Ostblock, gegenüber der DDR Nomenklatur
"Wandel durch Annäherung",
"Politik der kleinen Schritte"
bis hin zur KSZE Politik von Helsinki mit dem von allen beteiligten Ländern ratifizierten Menschenrechtskorb im Jahre 1975 nur die ruchlose Fortsetzung der Appeasementpolitik Englands unter Premierminister Arthur Neville Chamberlain (1869- 1940) gegenüber dem Dritten Reich war.

Dass Joachim Gauck auf dieser Seite 45 auch noch den, kürzlich, viel zu früh verstorbenen Bürgerechtler (Charta 77) Vaclav Havel als Zeitzeugen vereinnahmt, indem er diesen so zitiert, als habe der sich im Jahre 1968 durch den Einmarsch der Warschauer Paktstaaten in die CSSR im untergehenden Prager Frühling von seinen Freunden im Westen verraten und verladen gefühlt, weil diese Freunde nicht human- militärisch interveniert hätten, finde ich insofern mehr als ärgerlich, weil damals allein eine blockübergreifend gesamteuropäische 68er Bewegung als solche in den Medien kommuniziert, allein als Subjekt der Geschichte das Gewicht einer Friedensstiftung nach innen und außen in den Blöcken entfalten konnten, was weder von den Medien im Ost- wie Westblock, angesichts der Ausweitung des Vietnamkriegs durch die USA, gewünscht, politisch von etablierter Seite amtlich vermittelbar war.

Ein Hindernis auf diesem versöhnenden Wege durch die restlichen Geröllandschaften, atomar radioaktiv verseuchten, zivilmilitärischen Hinterlasenschaften des Kalten Krieges könnte dabei für Joachim Gauck als Bundespräsident sein, dass er sich nicht nur einer wehrhaften Demokratie verplichtet weiß, sondern den wehrhaften Glauben, wehrhafte Kirchen, gleich welcher Konfession, fordert, die sich nicht in solchen Kampagnen, wie die Friedrich Schorlemmer Aktion
"Schwerter zu Pflugscharen"
in Wittenberg/DDR im Zusammnehang mit einer blockübergreifenden Friedensbewegung gegen die Stationierung von SS20/SS 22 Mittelstrecken Raketen drüben, Pershing II Mittelstrecken Raketen, Cruisse Misseles, Neutronenbomben hüben, in den Jahren von 1979- 1983 verschwendet.

Wird Joachim Gauck den demokratischen Impetus aufbringen, eine Debatte über den Abzug der Atomwaffen der NATO, voran der USA, samt dem atomar radioaktiv verseuchen Militär- Müll von deutschem Boden anzuregen?

Wird Joachim Gauck als Bundespräsident die historisch rechts- , friedens- und und militärpolitische Weitsicht aufbringen, die Ächtung des Generalstabes der Deutschen Wehrmacht als terroristisch kriminelle Vereinigung auf die Agenda gesellschaftlicher Debatten zu setzen, wie dieses nicht nur das Hamburger Institut für Friedens- und Sozialforschung vor Jahren mit seiner mobilen Wehrmachtsausstellung (1997/2007) eindringlich gefordert hat?

Joachim Gauck erkühnt sich in seinen landläufigen Ansprachen, wie in seinem Plädoyer "Freiheit" (Seite 40) pastoral zu mancherlei rhetorischen Finessen, darunter, wenn er jene, die, in den Konsumrausch reisend, strebend, in diesem komfortabel eingerichtet, nistend, verweilen, mit jenen, die diesem als Aussteiger/innen fliehen, gleichermaßen als Insassen eines angeblich gemeinsamen Schlaraffenlandes vereinnahmt.

Das mag pastoral unter dem Dach einer Kirche als versöhnend gelten und befrsitet gelingen, unter dem Dach einer Zivilgesellschaft wirkt das n. m. E. heillos vereinnahmend wie ziellos polarisierend.

Joachim Gauck gibt sich in seinem Plädoyer
"Freiheit"
(Kapitel "Verantwortung" Seite 31)
seit seiner Jugend als bekennender Anhänger der Kollektivschuld zu erkennen, die keinen Unterschied zwischen Tätern, Mitläufern, Opfern des eigenen und fremder Völker machen will, um sich ganz der verstörend ratlos machenden Scham zu überlassen.

Mit Bezug auf die Genesis( Bibeltext 1 Moses/Genesis 1, 27) in der Martin Luther Übersetzung
"Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zu seinem Bilde schuf er ihn"
schreibt Joachim Gauck, menschlich anrührend, in seinen jungen Jahren habe ihn, angesichts der Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes von 1933- 1045, diese Vorstellung eher erschreckt.
"Als Theologistudent in der Nachrkeigszeit mochte ich, in Kenntnis der begangenen Verbrechen, dieses Land, mein Land nicht mehr".

Kann das bedeuten, dass das schier unverwüstlich robuste Charakterkostüm, die vielstimmig lernfähige Gemütslage Joachim Gaucks vom Hause, Theologiestudium, seinen Lebenserfahrungen als Pastor, Ehepartner, Vater, Großvater, Leiter der Stasiunterlagenbehörde (1990- 2000) her eigentlich ganz natürlich, wenn nur nicht die entsetzlichen Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes gewesen wären, die Vorstellung erlaubt, sich selber als singuläres Exemplar eines Abbildes der Schöpfung, der Genesis zu sehen, täglich in den Spiegel schauend, überaus zufrieden mit sich und der Welt als solches livehaft zu erleben?

"Und Gott schuf den Menschen Joachim Gauck zu seinem Bilde, zu seinem Bilde schuf er ihn"

Merkwürdig, dass Joachim Gauck dem polnischen Volke durchaus, sympathisch emphatisch, Sinn für Freiheit attestiert, dem deutschen Volk, dem Volk der klerikalen, säkularen Schismen, dem Volk der Martin Luther Reformation von 1517 als gelungener Choral von der Freiheit eines Christenmenschen aber zielgerichtete Gefühle der Freiheit eher abspricht.

Auch will es mir in diesem Plädoyer "Freiheit" scheinen, tappt Joachim Gauck in eine Fall der Medien Demokratie, die jene als achtlos schimpft, die angeblich die Werte unserer Demokratie nicht zu schätzen wissen, gar missachten, indem sie Demokratie, unspektakulär bürgerbewegt, engagiert leben?

Wir haben wohl alle noch viel zu lernen.
Packen wir es voller Erkenntnis Gesänge & Klänge an!

JP

siehe:
Joachim Gauck (2012):

Freiheit. Ein Plädoyer. München: Kösel Verlag (Randomhouse), 64 Seit

en, 10 Euro.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.