Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

17.08.2009 | 03:31

„Mehr“ nachwachsender Freitag!

"Mehr" nachwachsender Freitag!

"Geht da noch mehr?",
genau das ist die Frage von Jakob Augstein in seinem Artikel zum Rückzug aus Afghanistan:
"Schröder hätte es getan!"

Wo, wann soll das "Mehr" herkommen?, aus der nachwachsenden Verdichtung von Wissen, Fakts Verlinkungen, aufgelockert durch Fakes Verrenkungen und perönliche Statements. Kurzinterviews von Mitgliedern/innen der Freitags Community oder aber auch von neu gewonnen Lesern/innen des Freitags durch Mitglieder/innen der Community zu bestimmten Themen?


Früher war die Leserschaft für die Printmedien bereits da.
Die Zeitung musste quasi nur noch gedruckt und verteilt werden in den Kleinstädten, Kommunen, Gemeinden, Stadtteilen der Leserschar.Heute geht es dagegen eher um die Gründung von Leserschaften,
denen die Kleinstadt, die Kommune, Gemeinde, das Dorf, die Kirche, Partei, Gewerkschaften, Verbände, Stiftungen, Glauben, Gefühle, Bindungen, die Arbeit, das Studium, der innere Dialog samt innerer Haltung zur Wirklichkeit abhanden gekommen oder überwältigend zuviel davon da ist?Früher waren die Bürger/innen, Arbeiter/innen eher Partei, Kirche, heute sind sie, wenn überhaupt, erst aus ihrem vorpolitisch, vorkulturellen, gläubigen wie ungläubigen "Dornröschen Schlaf" geweckt, Leserschaft!?Das hat viel von den 80er Jahren als die Blaue Karawane furchtlos wie nachwachsend in der Zahl ihrer Mitreisenden durch deutsche Lande vor die hermetisch isolierten Hoch- und Trutzburgen der Psychiatrie in Westdeutschland zog, um die Gründung gemeindenaher Psychiatrie zu predigen und aus der Taufe zu heben.

Inzwischen ahnen und wissen viele, dass es dabei mehr um die Neugründung von Gemeinden, Kommunen, Stadtteilen, Wohnquartieren geht, wo scheinbar gesunde Menschen gehalten sind, weniger gesunde Menschen an Körper, Seele, Geist nicht nur zu ertragen, sondern als nachgewachsene Bereicherung für das Gemeindeleben zu empfinden.

Damals ging es um eine gemeindenahe Psychiatrie als Rekonsruktion von Gemeinden, Kommunen, Wohnquarteien, Stadtteiten, heute geht es um eine leserschaftsnahe Medienlandschaft mit wachsender Bindungkraft der Leserschaft durch die Erfahrungen, Kontaktzahlen, Kontaktqualität in der Community eines Meinungsmediums wie der Freitag.Meinungsmedien wie der Freitag erleben bei Erfolg ihrer Akzeptanz durch nachwachsende Mitglieder/innen Zahl den Wandel hin zu der Qualität eines "Gemeindemedium"?In gewisser Weise beginnt ja die Freitags Community für viele ein nachgewachsenes Wohnquartier, eine Gemeinde, ein Stadtteil, eine Kommune zu werden.

N. m. E. kommt das "Mehr" im Freitag in unserer Welt geballt präsent abrufbar verlinktem Wissens nicht aus dem Ziel der Verdichtung von Wissen, sondern aus dem "Auflesen" von Gefühlen in der Leserschaft, die ein Artikel zu einem bestimmten Thema samt seiner Debatte in der Community zur Person des Autoren/in auslöst.Da, wie oben angedeutet, aus dem Meinungsmedium der Freitag absehbar ein Gemeindemedium las global village werden wird, das für viele Mitglieder/innen in der Commuity, neben belastbaren Kontakten und Bindungen zu anderen, auch eine Einkommenssäule darstellen kann und wird!?

So ein Aufmacher wie zu Jakob Augsteins Freitag Artikel
"Schröder hätte es getan"
zielt ja nicht darauf ab, in der Freitags Gemeinde die Debatte über ein Thema durch einen berstenden Stausee an Wissen, unanfechtbaren Fakten, Gegenfakten hinwegzuspülen, sondern eine Debatte mit nachwachsender Zahl angesprochener wie abgeholter Beteiligten anzustossend zu organisieren.

Wird es vor allem bei dem "Mehr" im Freitag, den "nachwachsenden" Artikeln im Freitag darum gehen, das innere Koordinatensystem vieler Leser/innen des Freitags mit seinen/ihren großen wie weniger großen Gefühlen zum Andocken, zum Verweilen bis hin zu Abos einladend zu "verführen"?

Gefühle der einen Autoren/innen in der Freitags Community zu anderen Gefühlen der Autorenschaft bei bestimmten Themen, Personen könnten, wie bei einem "Meinungstheater" ohne Regie mit bestimmten Stich- und Reizworten, wie ein Staffelholz, den Lauf der Debatte von einer Freitags Printausgabe zur nächsten nährend in Gange halten.Gefühle wollen gespiegelt sein, um ihre wahre Bedeutung in einem Echo ermessen zu können!?
Auf geht’s:

"Hinein in die Printausgabe des Freitags mit den Gefühlen der Leser/innen zu dem Jakob Augstein Artikel
"Schröder hätte es getan".

Spendet mir nicht "Haste mal ne Mark", spendet mir ein Gefühl zu Jakob Augsteins Satz in seinem Freitags Gebet:

"Schröder hätte es getan"

für die nächste Freitags Printausgabe:"

Martin Walser in der Zeit

. Dieser Ton putziger Empörung ist das Maximum an Aufwallung"......über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan" 

 

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
Joachim Petrick schrieb am 17.08.2009 um 16:43
Blog Beitrag von mir ergänzt:

Gefühle der einen Autoren/innen in der Freitags Community zu anderen Gefühlen der Autorenschaft bei bestimmten Themen, Personen könnten, wie bei einem "Meinungstheater" ohne Regie mit bestimmten Stich- und Reizworten, wie ein Staffelholz, den Lauf der Debatte von einer Freitags Printausgabe zur nächsten nährend in Gange halten.Gefühle wollen gespiegelt sein, um ihre wahre Bedeutung in einem Echo ermessen zu können!?
Auf geht’s:

"Hinein in die Printausgabe des Freitags mit den Gefühlen der Leser/innen zu dem Jakob Augstein Artikel
"Schröder hätte es getan".

Spendet mir nicht "Haste mal ne Mark", spendet mir ein Gefühl zu Jakob Augsteins Satz in seinem Freitags Gebet:

"Schröder hätte es getan"

für die nächste Freitags Printausgabe:"

Martin Walser in der Zeit

. Dieser Ton putziger Empörung ist das Maximum an Aufwallung"......über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan" 
JP
Streifzug schrieb am 17.08.2009 um 20:28
Joachim Petrick schrieb am 17.08.2009 um 21:05
Danke für den Hinweis!
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2009 um 15:05
Meinen Begriff:

"Gemeindemedium der Freitag" taufe ich hiermit in den Begriff um:

"Gemeinsinn- Medium der Freitag"

wie findet ihr das?

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2009 um 15:27
www.freitag.de/community/blogs/gerhardhm/schroeder-haette-es-getan---gerald-ford-hat-es-getan

18.08.2009 um 14:53 GerhardHM
Schröder hätte es getan - Gerald Ford hat es getan
Nachdem die westliche Freiheit oder was auch immer in Vietnam jahrzehntelang erfolglos verteidigt wurde, kam es bis März 1973 zum vollständigen Rückzug der US-Truppen. Am 30. April 1975 war der Krieg mit der Einnahme Saigons beendet. Und das waren und sind u.a. die Folgen:
www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0818/seite3/0001/index.htmlwww.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0818/seite3/0001/index.html
Weitere Folgen dieses Rückzuges, dem ja auch einmal ein "gut begründeter" Angriff vorausging:
www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Vietnam/Welcome.htmlwww.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Vietnam/Welcome.html
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
Ort:
Hamburg
Mitglied seit:
3 Jahre 13 Wochen
Zuletzt aktiv:
25.05.2012
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 916
Kommentare: 9579
Mein Projekt:
Logbuch
11:06
Meyko hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
10:54
Kunibert Hurtig hat gerade einen Kommentar geschrieben.
10:43
Hans Shan hat gerade einen Kommentar geschrieben.
10:39
tlacuache hat gerade einen Kommentar geschrieben.
10:38
Kunibert Hurtig hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG