Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

11.01.2011 | 01:34

Nimmt Professor Gunnar Heinsohn Kinderleben ins Fadenkreuz?

Nimmt Professor Gunnar Heinsohn Kinderleben ins Fadenkreuz?
Professor Gunnar Heinsohn als selbsverliebter Kinderschreck?


Versucht Professor Gunnar Heinsohn dem Völker-  Vernichtungskrieg im Namen Deutschlands von 1939- 45, samt Holocaust ein suchendes Streben nach Recht zu unterlegen, wenn er darauf besteht, dass Aolf Hitler und seine NS- Soldateska  nicht Recht gebrochen, sondern Recht setzen wollte?

Heirich Himmlers Posener (Poszan) Rede von 1943:
"Dass wir über dieses täglich stille  Heldentum unserer Männer schweigen müssen, denen die Geschichte zum Schutze unseres Volkes auferlegt hat, Millionen von unwertem Leben zu vernichten, und doch anständige Väter, Konzertbesucher, Wissenschaftler, Musiker, Handwerker, Bauern, Beamte, Künstler zu bleiben, muss  ein ungeschriebenes Kapitel in dem großen Buch unseres Tausendjährigen Reiches.bleiben" (Trotzdem gibt es  eine Tonbandaufzeichnung dieser grausamen Posener Rede Himmlers, bei der der damalige Rüstungsminister Albert Speer anwesend war)

Bei aller Eloquenz im überbordenden Mitteliungsdrang des Professor Gunnar Heinsohn ging in diesem Gespräch mit Volker Panzer verloren, dass es niemals ein Gesetz der Kindestötung gegeben, weil es in Biblischer Zeit , in Sklavengesellschaften der Antike  nicht um Rechte, Gesetze, sondern um göttliche  Gebote, gepaart mit der Allmacht als Gerichtsherrn in der Gestalt und Funktion von Pharaonen, Kaiser, Königen, Stammes- , Familia- , Clan- Vorständen  ging.

Das angeblich göttliche Verbot der Kindestötung in der jüdischen Gesellschaft, habe es, wie dieses Professor Heinsohn referiert, nie gegeben. Dass sei ein rein jüdisches Verbot gewesen.

Mit dieser nacheikenden deutung von Geboten in Verbote, gar Gesetze, Rechte, offenbart Professor Heinsohn sein eigentliches Anliegen und die Art seines Vorgehens, einfach einmal spekulativ nacheilend den Versuch zu unternehmen, Regierungsverbrechen des Totalitarismus brauner wie roter Farben, selbstverständlich nur für wissenschaftlich unverbindliche  Betrachtungen, den Rang von Gesetzen, Rechten anzumaßen.

Das wird man doch wohl einmal publzistisch wie redweise in den Öffentlichen Raum stellen dürfen:
"Adolf Hitler wie seine NS- Satrapen haben europaweit kein Recht gebrochen. Adolf Hitler wie seine NS- Satrapen sind nur daran gescheitert, Recht zu setzen!".

Schon ist Professor Heinsohn mondwandlerisch  bei seinem Steckenpferd"
Dem Demografische Faktor"
gelandet , ohne dabei darauf verzichten zu müssen, wie der neue Prototyp eines in die Jahre gekommen wissenschafltichen Känguruhs im Zick Zack Kurs von einem wissenschaftlichen Fach, der Ökonomie, Demoskopie, Anthroposophie, Anthropologie, Religion, Paläontologie, Miltär- und Kriegsstrategien, Allgemeinen Gesichichte, Zeitgeschichte,  der Kreditwirtschaft, Soziologie, Islamismus
("Auch wenn Ungläubige von Deiner Hand sterben müssen, bedenke "Nicht Du tötest. Es ist Allah, der tötet!"
, Geldpolitik , Grundeinkommen, Klimawandelpolitik zum nächsten und das daneben, dahinter und zurück zu springen.

Sind die Thesen des Professor Heinsohn beim Versuch, Kinderleben ins Fadenkreuz seiner Betrachtungen zu nehmen, den Kinderscheck zu geben, schon grausig, so sind es erst Recht seine Schlussfolgerunen aus diesen Thesen, voran seine Schlussfolgerungen aus dem Demografischen Faktor, der noch 1914 im Deutschen Reich auf der Suche nach Raum für das demografisch wachsende Deutsche Volk im Osten
 "Vier Söhne//deutsche Mutter) zum legitimen Ersten Welten Krieg geführt habe, auch wenn bereits im Jahre 1915 dieser demografische Wachstumsfaktor in der deutschen Bevölkerung gebrochen war.

Diesen Widerspruch, dass offensichtlich nicht Völker mit hohem demografischen Wachstumsfaktor (Afghanistan/Iraque/Gaza  10 Söhne/Mutter) Kriege an sich auslösen, sondern im Bevölkerungswachstum abnehmende Gesellschaft geradezu Vernichtungskriege gegen die demografischen Wachtsumsfaktoren anderer Völker (s. Hitler Deutschlands  Vernichtungskrieg gegen die Völker der UdSSR), Gesellschaften auf vielfältig verdeckte wie offene Weise und Reise in Interventionskriege, u. a. nach Afghanistan, Iraque, Afrika organisieren  ficht Professor Heinsohn, von Volker Panzer ratlos  kaum gestört im Redeflusses seines Selbstegspräches,  in seiner brüchigen wie heillos widersprüchlichen Argumentation nicht an.

Aufschlussreich, dass Professor Heinsohn als einziges Argument gegen ein
"Grundeinkommen für alle"
vorbringt:
"Es gebe für die Schuldenaufnahme des "Grundeinkommens für alle" keinen, in jeder funktionierenden Geldwirtschaft unabdingbar notwendigen Kreditpartner!".

Entweder kennt Professor Heinsohn sich mit den Adepten des  Grundeinkommens nicht aus, die das Grundeinkommen bekanntlich allein über die Anhebung der Mehrwertsteuer finanzieren wollen, oder Professor Heinsohn ist schon wieder, undercover, unterirdich,  bei seinem demografischen Faktor und vergißt dabei, dass in der Geschihte nicht selten, arme Völker mit hohem Bevölkerungswachstum den vermögenden Völkern mit schwachem Wachstum der Bevölkerung über asymmetrische Währungsgefüge, Wirtschaftsverhältnisse sogar nach dem Ende der Kolonialzeit, ein "Grundeinkommen für alle", geldwirtschaftlich vornehme ausgedrückt, als Kreditpartner finanzieren.

Globale Orientierungen, Verantwortlichkeiten sehen anders aus.

JP

siehe:

www.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,8185990,00.html

Sendung am 9. Januar 2011
Erklär' mir die Welt
Gunnar Heinsohn im Gespräch mit Volker Panzer

Seit Jahren beschäftigt sich der Wirtschaftswissenschaftler Gunnar Heinsohn mit den Besonderheiten unserer Zivilisation und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen.
 

   

 
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Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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