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Peter Sloterdijk „Think Punk, not Think Tank!?“, oder so.
Peter Sloterdijk misslingt, was im ersten Moment so herrlich klingt.
Die revolutionär gefärbte, kriminologisch schrille Rhetorik dient Peter Sloterdijk in seinem Aufruf zur „Revolution der gebenden Hand“ in der faz vom 12.06.09 durchaus dazu, seinen sprachlichen Habitus & Duktus in einem hochstehenden Erregungszustand walten zu lassen.
Dabei flieht Sloterdijk jedem Anflug auf eine Gedanken Landebahn, der die Gefahr von Bodenkontakt in sich birgt.
So gerät Peter Sloterdijk der eindeutige Begriff „Steuer“ ungeheuerlich zu dem tautologischen Begriff „Zwangssteuer“, um Klaus Zumwinkel im selbsterwählten „Hausarrest“ zu Liechtenstein zuzuwinkeln!?
Insgesamt kommt bei Peter Sloterdijk die Historie der Kirchen, des Klerus als abenteuergierig verwegenes Personal auf dem Pilgerpfade, die Gründung, Weitung von Kirchen, von überdimensionierten Projekten, wie dem Bau des Petersdom zu Rom (1495- 1595) für eine nie dagewesene Schuldenaufnahme bei Geldleihern zu nutzen, seltsam unbelichtet daher.
Der Anstrengung, die Begriffe „Die Produktiven“, Die Unproduktiven“ auf deren wahren Kern in einer heutigen Konsumgesellschaft zu eruieren, unterzieht sich Sloterdijk gar nicht erst.
Das ist umso bemerkenswerter, als die Anerkennung von Verbraucher/innen Privathaushalten als Unternehmen in der EU, mit direkter Geldrohrpostleitung zur EZB kurz bevorsteht, um, je nach konjunktureller Lage, an systemrelevanten Banken, Versicherungen vorbei, verlässlich mit billigem Geld versorgt zu sein
Diese partielle Unterbelichtung Peter Sloterdijks hat für ihn den Gewinn, dass er scheinbar ungestört brachial die revolutionäre Axt an die Vermögens- , Einkommens- , Kapitalertrags- , Körperschaftssteuern ansetzen kann, den sozialen Urwald für das Bedingungslose Grundeinkommen (BE) zu roden, ohne auf die bereits jetzt explodierende Mehrwertssteuer in Deutschland hinweisen zu müssen.
“Nachtigall!, ich höre Dir trapsen!“.
Gut getimt, ist gerade Peter Sloterdijks neustes Brachialwerk im Stich- und Degenstil beim Suhrkamp Verlag mit dem Titel erschienen
“Du mußt dein Leben ändern“.
In diesem Buch steigert sich Peter Sloterdijks seitenweise in die unabdingliche Aufforderung an seine Leser/inen, täglich bei Aufrechtem Stand im Frohlocken zu verharren, auch wenn es privat wie öffentlich tageweise enstprechend erschreckender Nachrichtenlage nichts zum Frohlocken gibt.
Was brauchen wir Werner Sinn, wenn Peter Sloterdijk ungebeten, ohne anzuklopfen, an Hausmeister Krause vorbeistürmend, ruft „Ist Herr, Frau soundso da?, worauf Hausmeister Krause aufgekratzt antwortet „Sicher“, kampflos Peter Sloterdijk den Weg freizmachen, damit der unser aller Dachstübchen instandbesetzen kann, wie er es schon immer wollte!?
Auch da, wo es ökonomisch längst halboffene Türen gibt, dank der, wenn auch zögerlichen Erfahrungen, nicht nur in Deutschland, mit den volkswirtschaftlichen Parametern „Wiedergutmachung“, Lastenausgleich, Entschädigung, „Umsatzsteuerrückvergütung“ um Volkswirtschaften gezielt ankurbelnd auf einem hohen Niveau zu halten, gerät Sloterdijk, ohne Not, als Steinbeißer und Mauerbrecher rhetorisch in die Rolle des akademisch sortierten Punks“Think Punk, not Think Tank“.
Bei Sloterdijk ist hier in diesem faz- Beitrag über alle Maßen die Rede von der gebenden und nehmenden Hand des Staates als Player in der Volkswirtschaft, ohne auch nur die unsichtbare Hand nach Adam Smith zu erwähnen, die selbstverständlich bei der ganzen „Gebe und Nehme Kreislaufwirtschaft“ unkalkulierbar (Korruption, Abgeordnetenbestechung durch die parlamentarische Bank u. a. ) als ökonomische „Gefahrenlage“ fortwirkt.
Dabei misslingt Peter Sloterdijk, was im ersten Momente so herrlich gut in seiner Rhetorik erklingt
“Abschaffung der Zwangssteuern und zu deren Umwandlung in Geschenke an die Allgemeinheit - ohne dass der öffentliche Bereich deswegen verarmen müsste“, weil Peter Sloterdijk scheinbar im Eifer seines rhetorischen Gefechts der Begriff davon abhanden gekommen ist, wo er eigentlich hin will, nämlich weg von der vermeintlich wie wirklich überbordenden Staatlichkeit mit dem Vehikel der staatstragenden Parteien hin zu einer entwickelt ökonomisch- ökologisch nachhaltig belastbaren Zivilgesellschaft!?
Nach diesem Misslingen sage ich nur, ein Aufruf von Peter Sloterdijk kommt selten allein, wir dürfen uns jetzt schon auf den nächsten Aufruf freuen.
Johannes war der Täufer Jesus Christus, ist Arnulf Baring als „subversiv“ „Undercover“ Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) der klammheimliche Täufer von Peter Sloterdijk?
Weiss Peter Sloterdijk überhaupt, dass er erst angesinnt, gemiegelt, dann „schwarz“ getauft wurde, um besser schwarz zu hören und zu sehen?
Was sagt eigentlich die GEZ dazu?, oder wer ist da als gesellschaftliche Kontrollinstanz zuständig?
JP
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Nimmt man Peter Sloterdijk zu ernst? Ich denke an den Ausstellungsbesucher der beim Anblick von Franz Marcs blauen Pferden sagte: "Aber Pferde sind nicht blau!".
Die Antwort von Franz Marc: "Das sind keine Pferde. Das sind Bilder." könnte auch bei den Pamphleten von Sloterdijk die Richtung weisen. Es sind keine konkreten Aussagen, sondern Schriften, kreativ eingefärbt und verfremdet ohne die Wirklichkeit der beschriebenen Dinge meinen zu wollen. |
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schrieb am
18.06.2009 um 09:00
yo. genau so sehe ich das auch. wäre ja übel, wenn künstler demnächst als propheten ausgerufen werden würden.
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schrieb am
18.06.2009 um 09:05
Interessanter Ansatz. Könnte man auch auf Ernst und Karl-Heinz anwenden. Nee, mal im Ernst!
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Hallo Streifzug,
grandiose Vorstellung "Peter Sloterdijks sprechende Bücher sind keine Bücher sondern Bilder, die trefflicheinladend zum fabulierenden Kommunizieren locken. Als ausgelernter Kümmerer, frage ich mich da natürlich kreatürlich, braucht Peter Sloterdijk Hilfe?, und wenn, an welcher Stelle auf die Schnelle? tschüss JP |
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Hallo Joachim Petrick,
Eine interessante Frage, die zu Ende zu denken mir allerdings die Qualifikation fehlt. Habe dann beim abendlichen Waldlauf das getan, was ich immer gerne mache, einen Faden weitergesponnen, diesmal den Sloterdijkschen. Nach einigen Metern meldete sich der Gedanke an eine Sendung über Inselbegabungen. Die können wohl ohne Probleme ganze Wände füllen mit gesehenen, gesinnten oder gemiegelten Eindrücken, die ihnen dargeboten werden. Inwieweit sie diese auch noch kreativer eingefärben und verfremden können, entzieht sich meiner Kenntnis. |
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Hallo Streifzug,
was mich an Ihrer grandiosen Vorstellung vom „Künstler“ Peter Sloterdijk stutzig macht, ist, dass Sie nahelegen, Peter Sloterdijk nicht so ernst zu nehmen. Da liegt bei allem Jux die Krux der Unterschätzung dessen, was Peter Sloterdijk, nicht nur medial omnipotent präsent mit Promi- Effekt in der Philosophie verkörpert, sondern auch in allen systemrelvanten gesellschaftlichen Bereichen“Den Weg des Künsters“ als unergründlich hochsteigender Pfad zum unangefochtenen Machterhalt!? Nach all den Bagwan Osho, Oshi, Osha Clan Elan Prägungen, denen sich Peter Sloterdijk wissbegierig freiwillig ausgesetzt, gehört er jetzt zu jenen, die gerne ihre Marotten, Maskottchen im Benehmen wie eine haarige Monstranz, wie ein Zepter universal gegeben erwählter Macht, wie ein Ausbund allzu menschlicher Erleuchtung vor sich hertragen, Medien kompatibel, darauf versessen, ihrem wohltemperierten Scharfrichterton, -charme eine gewisse Milde, samt Einladung zur schmunzelnden Nachsichtigkeit im gewogenen Publikum zu verleihen. Wer erinnert sie nicht, die bebilderten Szenen, in denen Osho in Poona vor versammeltem Personal und Anhängerschaft humorig gestenarm kleine Witzchen, Späßchen auf eigene und anderer Rechnung in die Runde schmeißt, schon ertönte der vielstimmige Reichtum von Lachern der Huldigung seiner Macht durch die Anwesenden? Genau darin ist Peter Sloterdijk ein zivilisiert, nicht zu unterschätzend, humorvoll menschlich angenehmer Meister, indem er wie mancher Künstler seine Macht auf Beschämung der Anderen, als sei es die Eigene, beiläufig lebhaft kommunikativ zu gründen gedenktl. Ich- Botschaften wirken dabei wenig zielführend, eher verstörend, also verlegt sich Peter Sloterdijk wie mancher Künstler mit seinen Werken und Wirken auf fatal prekär suggestiv unabdingliche Apelle wie: „Du musst dein Leben ändern“. In jedem therapeutschen Basis- Seminar erhälst du mit und ohne Rilke für solcher Art Ansinnen die Gelbe Karte „Setzen!“. tschüss JP |
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Hallo Joachim Petrick,
Sannyasin Sloterdijk als Wittgenstein der ökonomischen Philosophie mit der Macht auf Beschämung der Anderen. Darüber muss ich erst nachdenken. |
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@JP
Könnten Sie den vorletzten Kommentar mal etwas sokratischer rüberbringen? In Kurzform. Sich verständlich auszudrücken ist nicht nur ein Zeichen von Höflichkeit, sondern auch von tieferer, eigentlicher und damit wahrer Bildung. ;-) Es dankt Titta |
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So, zu Ende gedacht.
Ergebnis: Unterschätzen (Einfluss, Wirkung) - nein Respektieren (als Lebewesen) - ja Ernst nehmen - nein Bei Interesse gerne mehr :) |
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schrieb am
19.06.2009 um 10:02
Ach, nicht so schnell schamig werden. Wir sind hier nicht aufm Philosophenkongress. Das Hauptproblem sind meist die Jünger (jetzt mal nicht ERNST gemeint) oder, interessanterweise, auch manche Kritiker. Titta, ich schätze, Du würdest unseren kleinen Herrn Wiesengrund vehement gegen den einen oder anderen Typen verteidigen.
Über balziges Verhalten habe ich allerdings Ex-Studeninnen auch schon reden hören... |
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Halo Streifzug,
ich melde schon einmal hiermit unverhohlen, unverblümt ultrabrutal schriftlich unabdinglich mein weitergehedes Interesse in dem vertrackten "Akt" Sloterdijk an. Ist Peter Sloterdijk vielleicht einer von jenen Persönlichkeiten, die vertraut mit den Instumenten, wie Wirkungen der Scham als Treiber auf dem Wege zur Macht, zum Machterhalt, uns mit diesen engagiert kokettierend gar als bisher verkannter Aufklärer in seinen Werken und öffentlichen Auftritten bekanntmacht? Wie finden Sie diese Fragestellung, neben anderen, die Sie zu dem philosophischen Poeten Wittgenstein geführt? tschüss JP |
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Sloterdijk hat sich wohl in
www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/lacht-auf-gegen-die-inneren--reiche-der-scham-nicht-nur-im-iran erledigt, im Sande verlaufen :) |
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Oh, ich kann's nicht mehr hören.
"Du mußt dein Leben ändern" - ja klasse, wenn der andere sein Leben ändern muß, kann ja wenigstens Herr Sloter.. so bleiben, wie er ist, und hat den Veränderungsdruck, der ihm sichtlich spürbar ist, wunderbar auf seine Außenwelt umgeleitet. Und der soll ein großer Philosoph sein? Würg... |
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Hallo Titta,
„Nicht Würg!,..wie wäre es mit Lach!.., mein umwerfender Peter Sloterdijk Lacher Kracher geht wie folgt: „Bei des Quadro Gedanken Dinner schimmerlos famos kriminogenes Tam Tam Timbre „Crime, Sex, Drive Revoluzzer Zoll and Rock`n Roll!“ im fiskalisch verbalen Duktus, gerät Peter Sloterdijk bei Revoluzzer Aufrufen grandios zum humorigen Pikantje, holländisch mittelalter Gouda Prägung, aus dem Philsophischen Quartett Häuschen, um schweizerisch nett als „Phil- Turm Petermännchens Kläuschen“ auf dem Marsch durch die Instanzen der Philosophischen Institutionen, unverdrossen adrett, des Nirwana harrend, drollig willig im 68er Drillich „Heller Wahn im dunkel bedeckten Anonym Avantgarde Anzug (Ahab!Aha!Aha!)“ auf dem Erlebnis Ereignis Ticket des ZdF zum Bahnhof ins Irgendwo zu rollen„. Jetzt habe ich ihn! Ich „Ahab“ Peter Sloterdijk einfach bei seinem unermüdlich ewigen Kampf mit dem „Weissen Philosophen Hai“!, oder? Weil es so schön war, noch einmal: “Bei des Quadro Gedanken Dinner schimmerlos famos... tschüss JP |
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Mit dieser Art von Sprech kann ich nicht viel anfangen, aber das heißt ja nicht, daß man sich nicht inhaltlich näher kommen könnte.
Wie Kollege Streifzug von der Spaßguerilla immer zu sagen pfegt: Nun kommt ein persönliches Werturteil: Ich kann Sloter... einfach nicht leiden. Schon rein äußerlich nicht. Bleiben wir jetzt einmal dabei, beim Äußeren. Das erinnert mich an Unizeiten, an jene Vertreter des männl. Geschlechts, die scheiße aussahen und versucht haben, dich mit intellektuellem Gequatsche (mehr oder minder essentiellen Gehaltes) ins Bett zu kriegen. Sloter... ist für mich genau so ein Vertreter, deshalb ist der Philosoph geworden. In die Kategorie fällt für mich auch einer wie Satre. Dem blieb auch nichts anderes übrig, anders wäre der nie an Frauen gekommen. Und erst seine Simone. Warum die so bewundert wird, gerade von Frauen, versteh ich auch nicht. Die konnte ihren Jean Paul nicht für sich alleine haben, und deshalb mußte sie sich das schönreden, was sie kriegen konnte. Ihn mit anderen teilen zu müssen, nämlich. Wie gesagt, das ist ein rein persönliches Werturteil. Allerdings nehme ich mir raus, mit diesem Werturteil nicht sehr weit von der Wahrheit entfernt zu liegen. So, das mußte jetzt mal gesagt werden. Liebe Grüße Titta |
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schrieb am
18.06.2009 um 19:27
Oh, Titta, bestimmte selbige Deiner Geschlechtsgenossinnen werden jetzt begeistert sein, dass Du mal nicht mit einem Prachtexemplar von Mann fraternisierst...
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Nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.
Der Spruch - "Du sollst dein Leben ändern" - summt aus jeder Esoterikecke. Doch hier handelt es sich um ein Zitat (letzter Vers) aus dem Torso-Gedicht von Rilke. Sloti, S. 40. Ansonsten ist seine Rilke-Interpretation erste Sahne. Ja, er ist ein großer Philosoph, ein Meister der Sprache und ein wunderbarer Übertreibungsküstler. In dem diskutierten FAZ-Beitrag schwadroniert er einäugig durch die Gegend, kommt mal vor, irren ist bekanntlich menschlich. Willst du von ihm etwas lesen? Und heute, an Jürgens 80.Geburtstag, gibt es keinen Streit, nur Champagner und Schnittchen. Morgen gerne wieder. GRuß BW |
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Lieber Bildungswirt,
ich hab doch gesagt, ich bin bewußt unsachlich. Von Habermas weiß ich, ehrlich gesagt, zu wenig. Adorno ist für mich, Verzeihung, falls es dich irgendwie treffen sollte, ein eitler, überflüssiger Gehirnwichser. Diese Eitelkeiten allein was seine Sprache betrifft, unerträglich für mich. Alles männliches Balzgehabe. Wer hat den Größten, aber eben auf schön philosophischer, also gesellschaftlich höchst anerkannter Ebene ausgetragen! Außerdem bin ich Anarchistin. Also vor allem selber denken, Vorbilder vermeiden (die erzeugen nur Abbilder), selber gehen. Falls es dich irgendwie beruhigt, ich habe auch ein Philosophicum. Also ich weiß, warum ich was nicht mag. Liebe Grüße und laß dich bloß nicht stören in deiner Feierlaune durch mein Geschreibsel |
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Lieber Bildungswirt,
ich hab doch gesagt, ich bin bewußt unsachlich. Von Habermas weiß ich, ehrlich gesagt, zu wenig. Adorno ist für mich, Verzeihung, falls es dich irgendwie treffen sollte, ein eitler, überflüssiger Gehirnwichser. Diese Eitelkeiten allein was seine Sprache betrifft, unerträglich für mich. Alles männliches Balzgehabe. Wer hat den Größten, aber eben auf schön philosophischer, also gesellschaftlich höchst anerkannter Ebene ausgetragen! Außerdem bin ich Anarchistin. Also vor allem selber denken, Vorbilder vermeiden (die erzeugen nur Abbilder), selber gehen. Falls es dich irgendwie beruhigt, ich habe auch ein Philosophicum. Also ich weiß, warum ich was nicht mag. Liebe Grüße und laß dich bloß nicht stören in deiner Feierlaune durch mein Geschreibsel |
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Pssscht, meisterfalk, psssscht, nötige besagten Geschlechtsgenossinnen von mir nicht die Mühe auf, ihre Meinung über mich gegebenenfalls noch ändern zu müssen.
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Hallo Titta,
ich lass den vorherigen Sprech fahren, komme Ihnen gleich sokratisch in Echt. Ihre Thesen über den Philosophen, die Person Peter Sloterdijk kommen mir recht kühn daher, obendrein entbehren sie nicht eines gewissen frivolen Charm- Alarms. Ihre These vom „intellektuellem Gequatsche....ab...ins Bett“ könnte im Umkehrschluss aufdecken, dass die Frauen, die in öffentlichen und privaten Runden, Stunden Männern unvermittelt entgegen rufen: “Halt endlich deine Klappe“, „Halt endlich deinen Rand!“, eigentlich nur stürmisch ungestüm nahelegen wollen, „Ich will alleine oder mit einem/r anderen ins Bett!“? Ihr Zuruf Titta schrieb am 19.06.2009 um 01:05.. empfinde ich als gelungenen Versuch, mich technisch listenreich zu unterlaufen, nicht nur, dass es mir offensichtlich nicht gelungen ist, mich im besagten Kommentar verständlich auszdrücken, wünschen Sie auch noch, mich beschämend, dass Ich mich schuldig fühle!“. Heinz Ehrhard pflegte da zu tönen“Wer den Schaden hat, spottet jeder beschreibung!“ Das nenne ich ein kommunikatives „Modell Fatal“. Da sage ich modern geständig: “Ich bereue und herrsche!“ und erbitte inständig grundanständig die hochstehende Gesinnung Ihrer Nachsicht. Dabei erinnere ich Sie an Ihr eigenes Bild von der Bildung: „Bildung habe mehr mit Bildern, als mit Wissen zutun!?“ Da sage ich einmal mit Sokrates: “Da ist realiter was dran!“ Dass nun sinnbildlich mein Pinsel beim Bildrmalen, mit dem Ergebnis, ein Eigenleben geführt, dass das Werk nach den Maßstäben von Bildung missraten, allen PISA- Bildungs-Anforderungen Hohn spricht, ist nicht meinem Pinsel vorzuwerfen, sondern den menschlichen Unzulänglichkeiten meines Inneren Dialogs. Womit wir wieder bei Peter Sloterdijk wären. Kurzum, was wollte ich mit meinem vermaledeiten Kommentar sagen, der Streifzug schon zum Poeten Wittgenstein beraten & verladen? Ich sage es einmal ungeprüft mit Jürgen von der Lippe: “Der neue Macho kommt als Künstler, als Humnorist, als Komiker daher!“ Eigentlich sollte das noch unter uns Männern bleiben. Aber nun ist es heraus posaunt. Nicht nur Frauen chappern, plappern gern. In diesem Sinne! Liebe Grüsse JP |
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Liebe Titta,
zwischen Spaß und Spasmus sollten wir schon noch unterscheiden. Und anstatt 'würg' empfehle ich wie Joachim Petrick doch mehr 'lach', auch über dich selbst. "Adorno... ein eitler, überflüssiger Gehirnwichser"."Alles männliches Balzgehabe. Wer hat den Größten,.." Was sollen hier diese Pöbeleien - unterste Schublade. Auch eine Anarchistin ist kein Dummkopf und aus "Vorbildern" folgt noch lange nicht "Abbilder", zu naiv gedacht. Niemand zwingt dich Adorno, Habermas, Sloderdijk etc. zu lesen - ich bin in dieser Frage ganz emotionslos - schäme mich sogar ein wenig für dich hier im Freitag. Scham ist nicht nur eine individuelle Angelegenheit. Wie wollen wir da gemeinsam Ruderboot fahren? Gruß Bildungswirt |
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schrieb am
19.06.2009 um 10:04
('tschuldigung, das war oben falsch platziert)
Ach, nicht so schnell schamig werden. Wir sind hier nicht aufm Philosophenkongress. Das Hauptproblem sind meist die Jünger (jetzt mal nicht ERNST gemeint) oder, interessanterweise, auch manche Kritiker. Titta, ich schätze, Du würdest unseren kleinen Herrn Wiesengrund vehement gegen den einen oder anderen Typen verteidigen. Über balziges Verhalten habe ich allerdings Ex-Studeninnen auch schon reden hören... |
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Lieber Meisterfalk,
da machst du dir die Sache zu einfach. Scham ist existenziell für eine Gesellschaft.... Ich will sicher nicht jede Entgleisung auf die Goldwaage legen, man/frau muss aber nicht jede Emotion auf dem Jahrmarkt spazieren führen. Mit der "Jüngerschaft" hat das nichts zu tun.(Wer sollte das sein?) A bißerl mehr schamig, auch hier im Freitag, fänd ich gut. Der Teddy würd's Eselchen in den Arm nehmen. Wenn net, müßt er's lernen. Gruß BW |
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Hallo Titta,
Sie haben den Begriff Höflichkeit mit dem Begriff Bildung auf für mich unkonventionelle Weise, gar nicht leise, in Verbindung gebracht. Das hat mich zu dem Gedanken verführt, Höflichkei mit der Liebe verbunden, auf eine Vorstellung davon gebracht, dass es womöglich Zeiten des Widerstandes, des politischen Kampfes gibt,wo Höflichkeit der Geschlechter mit- und untereinander einer der treibenden Stoffe ist, der erst freigeistig zur Pflicht, dann zur Liebe auf Ein- wie Gegenseitigkeit verführt? Unsere Groß- und Eltern- Genration hat womöglich freisinnig mit mehr Varianten der Liebe experimentiert, als es in dem Buch "Kunst der Liebe" bei Erich Fromm steht und da stehen alle erdenklichen Varianten gut erzählt. Vielleicht geht es bei der Liebe zwischen Jean Paul und Simone um Varianten der Liebe, die wir zu achten, aber, weil diese zu intim, gar nicht zu ergründen, gschweige denn aus der Hüfte zu bewerten haben. Übrigens soll es ja wunderschöne Mannsbilder, Frauenbilder geben, die sich als solche mit allerlei Aufwand unkentlich machen, damit sie mit dieser List Raum und Zeit für sich zum freien Atmen und Denken mitten in turbulenten "Gefechtsfeldern" der Geschlechter untereinander und miteinader ergattern. Ist Sloterdijk als Peter womöglich so ein Mann, der dazu neigt, sich als Mann für bestimmte Frauen wie Männer unkenntlich zu machen? In der 67er, 68er Bewegung hat das ja öffentlich wie privat keine ganz geringe Rolle in den Medien, in den Familien gespielt!, oder? Nun liegt der Ball bei Ihnen im Quadrat samt Philosophikum, tschüss JP |
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Hallo Bildungswirt,
bei aller zustimmenden Übereinstimmung,was Sie zu Adorno, Habermas, Sloterdijk imgefecht mit Titta schreiben, fürchte ich, dass Scham "schämen für andere" der denkbar schlechteste Ratgeber grundsätzlich ist und insbesondere in Zeiten allgemeiner Verunsicherung, Verstörung, vVerwirrung über meschliche Tugenden und Werte!? Vielleicht ist Titta ja ein Opfer des Vorurteils gegen die Frau von Sokrates, seine Xantippe, geworden und geblieben, das sich bis heute hartnäckig wie sprichwörtlich hält, auch in seiner Umkehrung, nämlich, dass es keine Frau neben einem ausgewachsenen Philosophen aushält?, dass also jeder, der Philosophie studiert, freiwillig wie unfreiwillig die mildeste Form des Zölibats gewählt, auch wenn er Atheist ist!? Ich empfinde die Einlassungen von Titta als querköpfige Bereicherung, auch wenn ich bisher eine andere Vorstellung von einer Anarchisten hatte. Vielleicht muss ich da eigene Vorurteilen erkennen. tschüss JP |
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Jungs, kommt wieder runter, es ist n u r Philosophie.
Oder um es mit Platon zu sagen: τον ουν Σωκράτη, κατακοιμίσαντ’ εκείνους, αναστάντα απιέναι (Die Stelle belegt daneben auch ganz eindeutig, daß es das Problem mit dem ins Bett labern schon bei den alten Griechen gegeben hat ;-) Falls ich jemandem von Euch/Ihnen jedoch in einer echten Herzensangelegenheiten verletzt haben sollte, sagt/sagen Sie mir, wie ich es wieder gut machen kann. Liebe Grüße Titta |
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Hallo Titta,
Sie lernen aber schnell "bereue und herrsche!", auch wenn es womöglich nicht s zu beruen gibt. Ehrlich!, ich bin für mein Teil richtig froh, das es nichts Schlmmeres ist. da kann ich ja wieder von meiner gefühlten Palme wieder herunter steigen, weil die gefahr verflogen ist,auch wenn die Übersicht hier oben vortrefflich ist, ........ das Problem mit dem ins Bett labern hat es bereits bei den alten Griechen gegeben..... ist es nicht so, dass selbst die Sprache für Männer, wie für Frauen?, ein Schwelkörper ist?, deshalb reden, schreiben manche Frauen wie Männer bisweilen überraschend erstaunlich geschwollen, weil sie Schwellungen als Kümmerer/innen nicht Schwellungen sein lassen wollen. ich stelle einmal einfach die provokante These auf, "es geht seit den Tagen der alten Griechen gar nicht um das "ins Bett Labern", sondern darum, wer sich zuerst via Minimalkontakt verantwortlich um die Linderung der eigenen wie Schwellungen des/der anderen verausgabt, weil er, sie den Anblick der gefühlten "Schwellung" nicht mehr erträgt. Die Frage "Wer hat wen dabei schließlich ins Bett abgeschleppt?" erscheint mir da so offen, wie die Frage"Wer war zuerst da, das Ei, oder die Henne? tschüs JP |
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Es ist viel zu spät und ich bin zu müde, um auf der Sachebene noch angemessen was aufnehmen zu können.
Was ich verstanden habe: Sie kämpfen doch gerade mit mir. Und Ihr Thema dabei ist, daß es eigentlich wichtigeres gibt, als zu kämpfen. Da habe ich Sie doch richtig verstanden, oder? Im übrigen finde ich die Auseinandersetzung mit Ihnen auch sehr anregend. Liebe Grüße Titta |
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Es ist viel zu spät und ich bin zu müde, um auf der Sachebene noch angemessen was aufnehmen zu können.
Was ich verstanden habe: Sie kämpfen doch gerade mit mir. Und Ihr Thema dabei ist, daß es eigentlich wichtigeres gibt, als zu kämpfen. Da habe ich Sie doch richtig verstanden, oder? Im übrigen finde ich die Auseinandersetzung mit Ihnen auch sehr anregend. Liebe Grüße Titta |
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PS.
Von mir aus können Sie auch ruhig auf Ihrer Palme sitzen bleiben. Ich reiche Ihnen dann auch ein paar Bananen hoch, oder wahlweise Datteln oder Kokosnüsse, damit Sie nicht verhungern müssen. |
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PPS. Meinten Sie nun eigentlich Schwelkörper oder Schwellkörper? Ersterer war mir nämlich bis dato unbekannt, erzeugt aber wiederum auch so seine ganz eigenen Phantasien.
Na, mit Ihnen scheint das ja noch lustig zu werden. |
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Hallo Titta,
Sie haben Recht, ich blase mich ohne Not verstrickt als schwelender Kämpfer auf, obgleich ich eigentlich nur lustig, auf Ihre verbalen Reize hin, mit Worten spielen will. ich meine Schwellkörper, nicht Schwelkörper. Für den Fall, dass Sie mir bei nächster Gelegenheit Früchte hoch in die Palme reichen, wie angeboten, bitte ich um Saison- Früchte. Wie wär es mit fruchtig wuchtigen Erdbeeren? tschüss JP |
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@Bildungswirt
Ein großer Philosoph zu sein wie auch ein wunderbarer Übertreibungskünstler, schließt sich m.E. in sich einfach aus; ebenso wird ein großer Philosoph jedwedes Schwadronieren zu vermeiden suchen. Sprache ist ein Herrschaftsinstrument. Wenn ein Philosoph eine exklusive Sprache entwickelt, also eine, die nur wenigen verständlich ist, ist das für mich antidemokratisch und autoritär. Nicht ohne Grund ist Sokrates zum Volk auf den Marktplatz gegangen. Mit einer autoritären, ausschließenden Sprache über eine freiheitlichere Gesellschaft philosophieren zu wollen, ist daher ein Paradoxon, eine Unmöglichkeit in sich. Ansonsten bin Kahnpartien immer zugeneigt. Liebe Grüße Titta |
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Titta, das Füttern nicht vergessen.
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Das mit dem Füttern war doch der andere. Aber der kriegt auch noch seine Antwort. Ist schon in der Mache.
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@JP
Mit wem andere Frauen (lieber) ins Bett gehen würden, dazu kann ich leider nichts sagen. Sie sollen sich schuldig fühlen, das würde ich Ihnen wünschen, nach Ihrem Empfinden? Sie mögen Schuld empfinden, aber mit mir hat das dann nichts zu tun. Bereuen Sie, soviel wie Sie mögen. Wenn es Ihnen Spaß macht, jedem Tierchen sein Pläsierchen. Wenn Sie unbedingt herrschen wollen, bitte, aber nur in Ihrem Zuständigkeitsbereich, also über sich selbst. Hab ich Sie richtig verstanden, Sie wären gerne ein neuer Macho. Nur zu! Aber, nehmen Sie dabei die Frauen nicht zu wichtig? Macho ist man doch vor allem in Bezug aufs andere Geschlecht, oder? Ach ja, was so alles Liebe genannt wird... Fromm habe ich als reichlich theoretisch, idealistich und ziemlich blutleer in Erinnerung. Was der Bildungsbürger halt gerne so liest. Ist aber schon Dekaden her, meine Erinnerung entsprechend schwach. Jean Paul und Simone finde ich letztendlich auch wieder nur sehr bourgeois in ihrem "Unkonventionellem" der Liebe. (Wie gesagt, die Liebe muß sich ziemlich viel gefallen lassen, so sehr wie sie für alles mögliche vereinnahmt wird.) Nett und, ich glaube, auch lieb gemeint war Ihr Kommentar zum Kommentar des Bildungswirts. Was mich interessiert, sind Ihre Vorstellungen von einer Anarchistin. Raus damit! Was ich noch nicht verstanden habe: Was hat Sie denn nun genau auf die Palme getrieben? Aber wenn die Aus/Einsichten von dort oben so gut sind, bleiben Sie doch einfach noch ein bißchen da. Erdbeeren sind alle, ich habe aber noch gut 1 Kilo Kirschen im Kühlschrank, wie wär's damit? (Äpfel sind zu belastet, denke ich.) Wenn Sie den "Hochsprech" noch ein bißchen runterschrauben könnten, rein um der Verständlichkeit willen, wird das hier sicherlich noch sehr lustig mit Ihnen. Ich freue mich jedenfalls schon auf Ihre weiteren Wortspielereien und hoffe, Ihnen dafür erst einmal genügend verbale Reize geboten zu haben. Liebe Grüße Titta |
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Haloo Titta,
Ihre verbalen Reize wollen mir wohl gefallen. Bedingungen für „lustig sein“ lehne ich kategorisch ab. Ich brauche mein „Hochsprech-„ von Zeit zu Zeit in aller Seligkeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Sokrates kommt ja bei Ihnen ausgesprochen gut weg, dabei hat er mit seiner Xanthippe „Hochsprech“ in Kladde geplappert und gescheppert, weil er jedes sonst praktizierte Emeriten- Dasein von Philosophen ablehnte, die bisweilen „psychotisch“ vereinsamt nur immer ein und denselben Satz verständlich aussprachen, bis die Wand gekracht, um dann als der historisch überlieferte Sokrates dialogisch statt diabolisch zu Markte mit der „Öffentlichen Sprache“ zu gehen. Was dem Sokrates seine Xanthippe, ist uns heute neben Person XY die Internet Community „Wie es dir, wie es mir und vor allen Ihnen da draußen gefällt!“ Nein!, der neue Macho will ich nicht sein, ich will mir nur selber auf die Schliche kommen. Mich hat das Wort vom neuen Macho als Humorist, Komiker aus dem Munde von der Lippe im nachstudio/zdf „Humor in der Krise“ aufhorchen lassen. Der Nährboden für Machos sind ja zuerst die Iniations- , Umgangsrituale zwischen Männern (Bundeswehr, Sportverein, Schule, Hochschule, Burschenschaften, Abeitsplatz, Hobbies aller Art ) und sickern so in die Kontaktkultur mit Frauen ein. Gibt es bei Frauen so etwas, wie die weiblichen Machos, die auch schlagende Verbindungen eingehen? Anarchisten/innen sind für mich jene, die die Ideen des Sonnenkönigs Ludwig XIV von den Errungenschaften des Merkantilismus für die aufwendige Finanzierung des französischen Hofes wieder zurückführen, indem Privathaushalte, gewerblichen Betrieben, steuerlich wie rechtlich gleichgestellt als Unternehmen frei und unabhängig agieren können. tschüss JP |
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Hallo Titta.
jetzt habe ich es: "Was Sie "Hochsrech-" nenen,ist mir mein RAP, an dem ich hänge bis ich klemme. Vielleicht kann ich meinen Sprech- , Schreib- RAP melodisch- rhythmischer bessern, damit der als solcher, nicht nur vom Wirt, erkannt wird. tschüss JP |
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Hallo Titta,
hab im Hochsprech vorhin bzw. eben das "p" vergessen. JP |
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HALL Titta,
hier reiche ich mein vergessenes "p" im Hochsprech von eben nach. JP |
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Hallo JP,
ich ließe mir auch keine Vorschriften machen oder Grenzen setzen, und schon gar nicht, wenn es um meinen Spaß ginge. Von daher, gebrauchen Sie Ihren Schnabel nur so, wie er Ihnen gewachsen ist. Von wegen: "ich will mir nur selber auf die Schliche kommen", da hab ich noch was für Sie. Wie leicht sich das sagt: sich selber finden! Wie man erschrickt, wenn es wirklich geschieht. Elias Canetti LG Titta |
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Hallo JP,
ich ließe mir auch keine Vorschriften machen oder Grenzen setzen, und schon gar nicht, wenn es um meinen Spaß ginge. Von daher, gebrauchen Sie Ihren Schnabel nur so, wie er Ihnen gewachsen ist. Von wegen: "ich will mir nur selber auf die Schliche kommen", da hab ich noch was für Sie. Wie leicht sich das sagt: sich selber finden! Wie man erschrickt, wenn es wirklich geschieht. Elias Canetti LG Titta |
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Hallo Titta,
vielen Dank für die geistige Elias Canetti Nahrung: "Wie leicht sich das sagt: sich selber finden! Wie man erschrickt, wenn es wirklich geschieht. Elias Canetti" In unseren Zeiten der Droge "Adrenalin" macht einem selbst tunversehens erschrocken, am Morgen überfordert, wie am Abend unterfordert der Blick in den Spiegel Beine, von denen man/frau dachte, dass er, sie diese so flink & hurtig gar nicht hat!,oder? tschüss JP |
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Hallo Titta.
ich erkenne mich beim Blick in en Spiegel und wasche mich trotzdem! JP |
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Hallo Titta.
ich erkenne mich beim Blick in den Spiegel und wasche mich trotzdem! JP |
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Hallo Titta.
ich erkenne mich beim Blick in den Spiegel und wasche mich trotzdem! JP |
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ich erlaube mir mal ein
unbegründete Gegenthese zu Tita einzuwerfen, wonach ein guter Philsoph und großer Übertreiber zu sein sich ausschließe: Fangen wir mal bei deinem geschätzen Sokrates an: Immer nur aud das Was eines Sachverhaltes zu fokussieren und dann zu behaupten, dass wir ja gar nichts wüssten, kann man doch wohl - als natürlich sehr sympathische - Übertreibung auffassen. Platons Ideenlehre: vermutlich gab es eine Grunderfahrung, wonach das, was uns im Lichte des alltäglichen Höhlenschimmers erscheint noch nicht das wahre Sein sein kann: daraufhin zwei Welten zu hypostasieren ist doch wohl eine Übetreibung. Überhaupt die Welt auf ein oder ein paar wenige Prinzipien oder Substanzen zurückzuführen: Übertreibung. Jetzt müssten hier mal bitte die gelernten Philosophen unter uns die Liste der Übertreibungen fortführen, aber mir scheint das Übertreibung dazu gehört: und wenn es nur deshalb nötig ist unsere Weltbezüge aus den eingefahrenen Wegen zu heben um wieder etwas 'anders' hinschaun zu können. |
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ich erlaube mir mal ein
unbegründete Gegenthese zu Tita einzuwerfen, wonach ein guter Philsoph und großer Übertreiber zu sein sich ausschließe: Fangen wir mal bei deinem geschätzen Sokrates an: Immer nur aud das Was eines Sachverhaltes zu fokussieren und dann zu behaupten, dass wir ja gar nichts wüssten, kann man doch wohl - als natürlich sehr sympathische - Übertreibung auffassen. Platons Ideenlehre: vermutlich gab es eine Grunderfahrung, wonach das, was uns im Lichte des alltäglichen Höhlenschimmers erscheint noch nicht das wahre Sein sein kann: daraufhin zwei Welten zu hypostasieren ist doch wohl eine Übetreibung. Überhaupt die Welt auf ein oder ein paar wenige Prinzipien oder Substanzen zurückzuführen: Übertreibung. Jetzt müssten hier mal bitte die gelernten Philosophen unter uns die Liste der Übertreibungen fortführen, aber mir scheint das Übertreibung dazu gehört: und wenn es nur deshalb nötig ist unsere Weltbezüge aus den eingefahrenen Wegen zu heben um wieder etwas 'anders' hinschaun zu können. |
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@rene
Was Sie Übertreibung nennen, ist doch methodische Grundhaltung, nach der Art: >Nu stellen wa uns ma ganz dumm, wat is en Dampfmaschin?< Außerdem beschreibt doch Platon so schön, wie Sokrates seine Zuhörer am Ende zum Einschlafen bringt mit seine Darlegungen. Der Bruch mit dem eigenen Werk, was mögliche Übertreibungen implizierte, ist als Hinterfragung doch schon da. |
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Hallo Titta:
"Was Sie Übertreibung nennen, ist doch methodische Grundhaltung, nach der Art: >Nu stellen wa uns ma ganz dumm, wat is en Dampfmaschin?<" Stimmt, da haben sie wohl recht. Und insofern waren meine Besipiel mal ganz klar am Thema vorbei: denn die Sloterdijkschen Übertreibungen um die es ja ging sind ja eher rhetorischer Art: mein Eindruck: um in die Bedeutsamkeit einer Sache hineinzukommen sind Übertreibungen gute Mittel: um den in alltäglicher Gleichmäßigkeit ruhenden Menschen in die Ekstase eines nicht gleichgültigen Erkennens, das ist gestimmten Evidenzerfahrens, hineinzuführen - welches nicht mehr ein nur intellektuelles Erfassen, sondern ein den Menschen in seiner existenziell gestimmten Lage betreffendes Erkennen ist. So weit meine Libeserklärung zur lyrisch oder rhetorisch angereicherten Form des Philosophierens - in der Sloterdijkt wohl gerade kaum übertroffen sein dürfte. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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