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Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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Kultur : Tickt Thea Dorn überhaupt, wenn ja, auf welcher Welle?

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Tickt Thea Dorn überhaupt, wenn ja, auf welcher Welle?, an welcher Stelle? wo richtig, wo nur wichtig?

Wer tickt, wer tickt nicht, wenn ja, warum und wie richtig?

Geladene philosophische Plaudertaschen Peter Sloterdijk, Rüdiger Safranski mit ihren Gästen Thea Dorn, Herfried Münkler, jeder für sich, einer für alle, hohen Grades von eigentümelnden Gnaden, hier überraschendes Wunder, dort bewährter alter Philophen/innen Plunder, saßen in eigener und fremder Sache philosophischer Heimatkunde illuster zugewandt einmal mehr einmal weniger galant beisammen.

Schnell war der Kalte Krieg von 1948- 1989 als komm öd- militärische Last Order Epoche der Übersicht erfasst, wie es allseitig letzten Hegemonien zupass.
Da liegt die Frage nach ganz konkreter Schuldenlast nicht weit, wie Peter Sloterdijk mit Verweis auf die utopisch anmutende Klangfarbe von Stillstand als Qualität der Stabilität seit den legenden Verhandlungen des US- Präsidenten Franklin D. Roosevelt mit dem saudischen König als hervorragendem Vertreter einer Ressourcenbrückendespotie auf einem US- Kriegsschiff nach den Verhandlungen mit Josef Stalin, Winston Churchill in Jalta im Jahre 1943 unverwandt meint.
Hurtig mischt Thea Dorn die Mikadotheorie in ihrer alles umkehrenden Deutung unter
“Es geht nicht darum, wer sich zuerst rührt, ist draußen, sondern darum, dass sich alle auf einen medialen Schlag historisierend, hysterisch aufgeheizt, in dieselbe Richtung rühren."

Peter Sloterdijk greift Thea Dorns Mikadotheorie, achtsam moderierend, auf, spricht im Wege einer global lokal wirkenden Erregungsgemeinschaft von Verfeinerung der Verhältnisse durch das zeitnahe, nahezu synchrone Reagieren eines Teils auf berührte, sich rührende Anderen Teile, ohne diesen Zusammenhang systemrelevant systemisch zu erklären, worauf Thea Dorn Sloterdijk gemäß ihrem intellektuellen Temperament brüsk zurückweist.

“Das sei doch keine Verfeinerung in dem Sinne, wie sie diese Verfeinerung verstehe, nämlich als Verfeinerung von Bräuchen, Sitten, des gesellschaftlichen Umgangs in alltäglichen Lagen wie „Gefahrenlagen“ , der Kultur, Kunst & Gunst?
Da liegt die Frage nahe, tickt Thea Dorn überhaupt und eigentlich, oder tickt Thea Dorn gar nicht und wenn, nur, um ihren Sermon wie Umgangs- , Etiketten Mehltau über reale Lagen aufgefaltet, aufgefächert zu verströmen?

Da tritt Herfried Münkler famos ein ganz anderes Kaliber im Philosphischen Quartett los.
Frei interpretiere ich hier verdichtet seine Worte vor der Geschichte Pforte
."............arbeitet der miltärisch- zivil-administrative Komplex der Atomwaffen Staaten mit ihren AKW- Betreiber Satelitenstaaten unverhohlen bis verdeckt an der Utopie des Staatsbankrotts aller Länder der Welt, wenn es letzendlich darum geht, neben Good- and Bad Banks Sondervermögen, Schattenhaushalten der Staaten an den Haushaltskontrollrechten ihrer Parlamente vorbei, an irgendeinem Harrisburg- , Tschernobyl- , Fukushima-, Biblis- Dienstag oder weiterem Gau zu Gau und Super-Gau, die Karten der wirklichen Kosten der Endlagerung des zivil- miltärisch-medizin- administrativen Atom Mülls auf den Tisch zu legen?

Viele Fragen wie die folgende blebenen betroffen offen:

Tickt Thea Dorn überhaupt, wenn ja, auf welcher Welle?, an welcher Stelle? wo richtig, wo nur wichtig?

Wer tickt, wer tickt hier im Philosophischen Quartett nicht, wenn ja, warum und wie im Für und Wder des real zustimmend Einen, wie das utopisch Verneinende im Leben der Anderen richtig?

JP

siehe:

www.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,8221889,00.html

Sturm der Geschichte
Warum uns Revolutionen überraschen

Selten drängten sich historische Ereignisse so wie in diesen Wochen. Die Katastrophe in Japan, die nicht nur menschliche Existenzen schrecklich zerstört hat, sondern auch das letzte Vertrauen in die Kernkraft, und die Umstürze in den islamischen Ländern mit der Hoffnung auf bürgerliche Teilhabe und Demokratie.


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Thea Dorn.

* Porträt: Thea Dorn

Als sich zum Jahreswechsel das Volk Tunesiens gegen seine Machthaber erhob, ging ein ungläubiges Staunen durch die Welt. Bürgerliche Revolte in einem nordafrikanischen Land ohne Islamisten: Das war von niemandem erwartet worden. Nicht von den Geheimdiensten dieser Welt, nicht von der Politik und nicht von der Presse. Niemand vermag heute zu sagen, wohin dieser Sturm der Geschichte führen wird, ob er in einer wirklichen Revolution enden wird mit wachsenden demokratischen Strukturen oder gar in einem Krieg, wie in Libyen. Fest steht nur, ob von der Natur heimgesucht oder von den Menschen gemacht: Wieder einmal ließ sich Geschichte nicht voraussehen.

Überraschende Umbrüche

Ganz offenbar überschätzen wir notorisch unsere prognostischen Kompetenzen. In einer Welt des beschleunigten Wandels muss über das altbekannte Problem der Torheit einer Politik, die nur mit kurzen Fristen rechnet, wieder nachgedacht werden. Was wird aus der Kunst des Möglichen bei soviel Blindheit für das angeblich Unmögliche? Muss der Zusammenhang von Erfahrungsraum und Erwartungshorizont neu justiert werden? Diese Fragen diskutieren Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski im "Philosophischen Quartett" des ZDF, erstmals aus dem Hotel Intercontinental in Berlin. Gäste sind Thea Dorn, Schriftstellerin, scharfzüngige Moderatorin und Philosophin und Herfried Münkler, einer der profiliertesten Politologen und politischen Vordenker Deutschlands.
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Politologe Herfried Münkler.

* Porträt: Herfried Münkler

Infobox
Buchtipps

Tipp Safranski:
Reinhart Koselleck
Zeitgeschichten
Broschierte Ausgabe, 400 Seiten
Suhrkamp Verlag, 2010
ISBN:3-518-29256-0
15,00 Euro

Tipp Sloterdijk:
Nassim Nicholas Taleb
Der schwarze Schwan
Gebundene Ausgabe, 131 Seiten
Hanser Verlag, 2010
ISBN: 9783446424104
14,90 Euro

Bücher der Gäste:
Thea Dorn
Ach, Harmonistan
Gebundene Ausgabe, 256 Seiten
Albrecht Knaus Verlag, 2010
ISBN: 3813503844
19,99 Euro

Herfried Münkler
Mitte und Maß
Gebundene Ausgabe, 304 Seiten
Rowohlt Verlag Berlin, 2010
ISBN: 387134690X
19,95 Euro

Nur sehr selten sind bedeutende geschichtliche Umbrüche vorhergesehen worden. Das gilt auch und gerade für die letzten Jahrzehnte. Die Revolte von 1968, die islamische Revolution im Iran, den Zusammenbruch des Ostblocks, 9/11 oder die Weltfinanzkrise hatte man zuvor nicht im Visier. Und auch nicht die Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren oder jetzt die Havarie in Fukushima. Die Unvorhersehbarkeit des historischen Prozesses - sollte man sie sich nicht eingestehen?

von Thomas Schröder/Werner von Bergen

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.