Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

11.02.2011 | 21:59

Waschen sich die Militärs ihre Hände in der Schuld Mubaraks?

Waschen sich die ägyptischen  Militärs ihre Hände in der Schuld Husni Mubaraks?

Waschen sich die ägyptischen Militärs, wie einst Pontius Pilatus seine Hände in der Unschuld Jesu Christi, ihre Hände in der Schuld Husni Mubaraks, um vor der Geschichte ungeschoren davon zu kommen?

Was ist gerade von gestern bis heute geschehen?

Der Reihe nach.


Husni Mubarakmacht am 10, Februar  2011 der Welt den Erich  Mielke aus dem Novembertagen des  Jahres 1989

Es ist wieder soweit. Völker der Welt seit bereit!

Ein Despot verleiht, cora publikum, seinen Worten Flügel, ohne selber Anstalten zu machen, seinen beflügelnden Worten hinterher zu fliegen:

Im Jahre 1989


"ich liebe euch doch. Ja ich liebe euch doch alle.
Das wißt ihr doch.

Ich weiss ja auch, dank meiner tüchtigen IMs, dass ihr mich zum Fressen gern habt.

Wer bin ich denn, dass ich euch das in diesen delikaten Zeiten nach dem furchtbarsten Gefreiten aller Epochen, verdenkene würde,

Bin ich doch wahrlich, ich sage es frei heraus, eine ganz besonders aparte delikatessen Schnitte, lasst mich in eure Mitte.

Sollte ich irgendjemandem Unrecht getan haben, was ich mir gar nicht vorstellen kann, so lass ich doch mit mir reden.

Ich entschuldige mich schon einmal vorab in aller Form und Güte  für alle eventuellen  Fälle"

"MfS- STASI Despot Erich Mielke vor noch nicht frei gewählten Mitgliedern  der Volkskammer der DDR nach dem Mauerfall von Berlin am 09. November 1989/Es war nicht nur in den hinteren Bänken der DDR- Volkskammer verächtlich gekitzeltes Gelächter zu hören))

Im Jahre 2011

Ägyptischer Despot Husni Mubarak im Februar 2011 im Fernsehen:

"Ich bin stolz auf das ägyptische Volk. Ich bi ein Mann aus der Mitte des Volkes der Ägypter.
 Besonders stolz bin ich auf die ägytische Jugend.
Wenn ich könnte würde, ich mir Flügeln verleihen, um unter euch auf dem Tahrir Platz in Karo zu verweilen.

Die Pflicht als Präsident und Soldat verbietetet mir das aber.
Deshalb bleibe ich weiter im Amt und übertrage, ganz, wie es euch gefällt,  den Rest meiner Befugnisse als Präsident auf Vize- Präsident Omar Suleimann.
Ich bleibe bei euch, bis ich unter der Erde Ägyptens begraben liege.

Na Dann.
Auch ich bin nicht frei von Fehlern.

Jedes politische System macht Fehler.

Fehler sind dazu da, mit Stumpf und Stiel, oder war es umgekehrt?

"mit mir redet ja keiner mehr"

ausgemerzt zu werden 

Glück auf Ägypten.
Wir haben viel zu tun. Packen wir es an.
Wirklich!, i
ch bin es,
ich bin Husni Mubarak,
ich bin ganz anders, ich kam bisher nur nicht dazu!"

Inzwischen ist Husni Mubarak von seinem Amt als  Präsident Ägyptens zurückgetreten.
Noch einmal gefragt:
Waschen sich nun die ägyptischen Militärs, wie einst Pontius Pilatus seine Hände in der Unschuld Jesu Christi, ihre Hände in der Schuld Husni Mubaraks, um vor der Geschichte ungeschoren davon zu kommen?

Husni Mubaraks ist einer der ihren, ist weiter, wie sie, Despot einer globalen Kommandowirtschaft, in der die ägyptischen Militärs als Wirtschaftsdespoten in den verschiedensten Branchen, von der Rüstung über die Textilindustrie, den Tourismus als Eigentümer ganzer Hotelketten, Hotelanlagen, bis hin zur Nahrungsmittelindustrie, den Ton zu Gunsten ihrer Clans, zu Lasten der ägyptischen Bevölkerung angeben und weiter mit Hilfe von Investoren aus den USA, der EU, der VR- China, Indien, Russland, Saudi Arabien u. u. angeben wollen.
Die Orange Revolution in der Ukraine im Jahre 2006 ist heute bis zur Unkenntlichkeit korrumpiert, im Mahlsande partikularer Interessen bestimmter Gruppen im Lande, sich aberwitzig verlaufend, verkommen,

Hoffen wir für uns, für alle Völker, Stämme  der Region und der Welt,  aber vor allem für alle Ägypter/innen, dass auf der  Nationalen Revolution in Ägypten 2011 mehr belastbares Heil, mehr  belastbarer Segen liegt. als bisher auf der Nationalen Revollution der Ukraine 2006.

JP

 
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Kommentare
poor on ruhr schrieb am 15.02.2011 um 18:02
Der Hoffnung am Ende des Blogs schließe ich mich gerne auch als wirklich ernst gemeinter Wunsch für andere Menschen sehr herzlich an!

por
Joachim Petrick schrieb am 16.02.2011 um 18:07
@por

wahrlich ich höre Dir zu!:

".........die Hoffnung stirbt zuletzt und steigt auch zuerst, wie Phönix aus seiner Asche, wieder auf."

Danke!
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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