luggi

go raw now

29.11.2011 | 23:13

Notstand Pflege. Was läuft da verkehrt?

Warum sollte sich ein Kleinkind, aus einer Situation, in der es von Pflegekräften und Windeln umgeben ist, in ein Leben begeben, an dessen Ende wieder Pflegekräfte, Windeln und unkwalifizierte Politiker stehen?

Pflegenotstand ist mehr als das Zahlenwerk ... und ich bin nicht froh, dass Männer ein geringeres Risiko bei der Prespektive "Pflege" tragen.

Der Spruch: Von der Wiege bis zur Bahre wird ergänzt durch ... über das Pflegebett.

 
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Kommentare
miauxx schrieb am 30.11.2011 um 00:37
Ja, was läuft denn nun verkehrt?
Was ist denn mit dem "Zahlenwerk Pflegenotstand"?

Und warum soll das Baby von der einen direkt zu anderen Windelphase blicken, als gäbe es sonst nichts zu erwarten?!

"Es gibt immer noch keinen themen-tag für luggi" -- Blogs, die allenfalls andeuten, worum es in ihnen gehen könnte
luggi schrieb am 30.11.2011 um 20:50
@ miauxx

na hat doch gefunzt ;-)

Wenn ich fertige Lösungen beschreiben möchten würde, dann hätte ich auch bei einem erst- bis drittklassigen Blatt als Aneinanderreiher von Buchstaben anfangen können. Hoffentlich war das wieder keine Andeutung ... oder du machst dir nach Anregungen selbst mal 'n Kopp.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 30.11.2011 um 08:13
Notstand Pflege. Was läuft da verkehrt?

Fehlt es vielleicht auch an menschlicher Unterstützung wie Rollstuhlschieben, Körperpflege, Besorgungen zu erledigen und an Besuchen in Pflegeheimen?
Allen voran durch Hartzler, die genug Zeit haben und auch eine Möglichkeit suchen sollten, solche Tätigkeiten mit Ausbildung als bezahlte Hauptbeschäftigung vorzubereiten.

Wie wäre es denn zusätzlich mit einer Pflegejahrpflicht (anstelle der Wehrpflicht) und zwar ohne Ausnahme für beide Geschlechter!
Dann schlage ich aus Gründen der Gerechtigkeit auch gleich 18 Monate vor, die Millionen Männer mit 96 DM/Monat bei der Bundeswehr verbringen mußten.
Diese bekamen übrigens als "Gegenleistung" nur 0,75 Entgeldpunkte/Jahr für die Rentenversicherung und erwarten damit außerdem eine Rentenkürzung gegenüber Nichtwehrpflichtigen, weil die Durschnittsentgeldpunkte außerhalb der Wehrpflicht meistens höher liegen.

Gerecht wäre in diesem Zusammenhang eine Ausgleichssteuer, für Menschen, die nicht am Pflichtjahr teilnehmen können oder wollen.
Etwa so, wie die Schweiz das mit Bürgern handhabt, die an der Wehrpflicht nicht teilnehmen können oder wollen.
luggi schrieb am 30.11.2011 um 20:38
@ steuerknecht
hmm, dein Ansinnen ist bezüglich des GG der BRD bedenklich

und

ich hätte ein ungutes Gefühl, mich von Zwangsverpflichteten verteidigen oder pflegen zu lassen. Punkt.

Pflege kostet, es ist aber ein gesellschaftliches Problem, das nicht allein mit Geld geregelt werden kann.

btw. Wieviele Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause, weil sie sich die Kosten für einen Heimplatz nicht leisten können? Wieviele Mrd. €uro wurden bisher durch die Pflegeindustrie "erwirtschaftet"? Und wer hat das bezahlt? Das Pflegeproblem wird enorm anwachsen ... und ob Osteuropa genügend Nachschub an billigen Pflegekräften bieten kann, wer weiß?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 30.11.2011 um 22:10
luggi schrieb am 30.11.2011 um 20:38
hmm, dein Ansinnen ist bezüglich des GG der BRD bedenklich

...ist aber für die Zivis bereits gängige Praxis gewesen!

ich hätte ein ungutes Gefühl, mich von Zwangsverpflichteten verteidigen oder pflegen zu lassen. Punkt.

Dein ungutes Gefühl würde schnell verschwinden, wenn Du keine andere Alternative hast!

Pflege kostet, es ist aber ein gesellschaftliches Problem, das nicht allein mit Geld geregelt werden kann.
btw. Wieviele Menschen pflegen ihre Angehörigen zu Hause, weil sie sich die Kosten für einen Heimplatz nicht leisten können?


In der Tat!
Mein Vater z. B. wurde bis zu seinem Tode zu Hause gepflegt, weil der Pflegedienst zu beschissen war und nicht weil das Geld fehlte!
Geld war kein Thema.
Daran erinnert sich meine Mutter und ich auch noch bis heute mit einer gewissen Genugtuung!
Obwohl noch kaum dazu in der Lage hat man Vaters Dank dafür gespürt!
h.yuren schrieb am 30.11.2011 um 09:50
@steuerknecht
wie besteuert und knechtisch muss man denn sein, um so einen senf abzusondern, und das gleich in penetranter serie?!
Ehemaliger Nutzer schrieb am 30.11.2011 um 10:44
h.yuren schrieb am 30.11.2011 um 09:50
wie besteuert und knechtisch muss man denn sein, um so einen senf abzusondern, und das gleich in penetranter serie?!

Das einzig Variable an Deinen Kommentaren sind die Diffamierungen.
Lösungsvorschläge wie immer (seriell): "0"!

Außer vielleicht Steuererhöhungen für "Reiche".
Die "Reichen" fangen bei Dir und Genossen ab
43.000 € Jahresverdienst an.

die-linke.de/fileadmin/download/misc/20110129_Beschluss_Steuerkonzept.pdf

Seite 4 lesen!

*schlapplach*
luggi
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