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„Das Motiv mit Dominique Strauss-Kahn soll die Menschen zum Nachdenken bringen: Auch bei Tieren kann zu viel Sex eine schlechte Sache sein“, sagt Kampagnenleiterin Nadja Kutscher von PETA Deutschland e. V. „Es werden jedes Jahr abertausende Hunde und Katzen mehr geboren, als es gute Plätze für die Tiere gibt. Daher ist die Kastration von tierischen Begleitern eine Verantwortung, an die jeder denken sollte.“ peta.de
@softwareherz twitterte hierzu: "Dear @peta, I know you use provocation for a good cause, but rape or sexual assault is not about "too much sex". bit.ly/m2gtmd" und dem kann ich mich nur anschließen.
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Unpassend.
Man kann ja zu Dominique Strauss-Kahn stehen wie man will, aber niemand hat das Recht, fremde Gesichter in und für eigenen Kampagnen (ungefragt!) zu verwenden. Dass das mal kein Schuss zu viel ist... Für mich ein klarer PETAblocker. |
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schrieb am
18.05.2011 um 18:29
Missbrauch von Persönlichkeitsrecht von Personen aus dem öffentlichen Leben... wenn das ein Anwalt hier in Paris mitbekommt gibt's richtig Ärger.
Aber vor allem schadet das denen die sich wirklich für Tierschutz engagieren. |
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Ich hörte allerdings im Zusammenhang mit einer zu Guttenberg-Werbung ähnlicher Art (nicht ganz so fies), dass das gar kein unübliches Vorgehen sei und die Werbefirmen dann eine Abmahnung und Kosten in Kauf nehmen würden, weil die gar nicht so häufig (er-)folgen. Genaueres wissen sicher Werbefachleute.
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Problematisch finde ich an der Kampagne übrigens höchstens, was der Twitterer anmerkt, dass man da zumindest die Gleichsetzung von Vergewaltigung mit "too much sex" draus lesen *könnte*.
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genauso wie die assoziation, dass "kastrierung oder neutralisierung" sich auch auf menschen übertragen lasse: einfach zu onkel doktor...
die werbung ist gequirlte scheisse. |
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Ich mich auch.
Diese Strauss-Kahn Geschichte geht mir sowieso ziemlich auf die Nerven. Alle haben schon einen meinung, die sie lauthals rausschreien und beenden ihre Ausführungen dann mit den Worten, man wisse ja noch nichst Genaueres. Und da kommen Sprüche. Manche glauben an Verschwörung und erklären, ein Mann wie Strauss-Kahn habe so etwas wie Vergewaltigung nicht nötig, weil er ja genügend Geld habe für Nutten und ihm Frauenherzen eh zuflögen (letzteres hier gelesen). Andere sind sich sicher, dass der "Lebemann" seine Hormone nicht im Griff hatte. Eine Vergewaltigung hat nichts mit Mangel an Sex, zu wenig Geld oder Hormonüberschuss zu tun. Sondern immer mit Macht und Verachtung. Ich finde es widerlich, wie fahrlässig und frauenverachtend wieder mit dem Thema sexuelle Gewalt umgegangen wird. Das hat mich bei Assange schon maßlos aufgeregt. Und jetzt kommt noch Peta und trötet in dieses Horn mit hinein. Das Geld für die Kampagne hätten sie lieber ein paar Tierheimen gegeben. |
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Geschätzte Frau Hank, bei allem schuldigen Respekt, ich empfinde dieses Plakat als abstossend und dem Ernst der Lage und der Ehre und Würde von Dominik Strauss - Kahn und des Zimmermädchens Ophelia nicht angemessen.
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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Lieber Monsieur Rainer,
ich habe das doch nicht gepostet, weil ich es gut finde, sondern weil es mich maßlos ärgert. Ich esse kein Fleisch, bewege mich irgendwo zwischen vegetarischer und veganer Ernährung und ärgere mich deshalb umso mehr über viele Sachen der PETA, weil ich ihre Radikalität und den Dogmatismus nicht teile und gerade solche Aktionen genau das Gegenteil der eigentlichen Intention bewirken. Viele Grüße Maike Hank |
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@Monsieur Rainer
Es wundert ich ein wenig, dass Sie sich Sorgen machen um die Ehre und Würde des Zimmermädchens. Denn Flogendes las ich in Ihrem Blog: "Was dann geschah, wissen wir nicht. Auf jeden Fall schreit das Zimmermädchen "Vergewaltigung". Nicht dass dies DSK nötig hätte, denn die Frauenherzen fliegen ihm nur so zu! Spielten seine Hormone verrückt oder war es eine Falle des französischen Militärgeheimdienstes DGSE, der direkt dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy unterstellt ist?" Natürlich stellen Sie das dann alles in Frage und stellen klar, dass Sie nur Vermutungen anstellen. Aber Ihre Wortwahl ist deutlich und zudem vertaggen Sie Ihren Beitrag mit "dsge falle oder hormone eines lebenslustigen alten herren". Ich habe das nur nicht kommentiert, weil ich Ihnen versprochen habe, Ihre Blogbeiträge nicht mehr zu kommetieren. Bevor jetzt das Argument kommt, ich reiße alles aus dem Zusammenhang, verlinke ich nochmal den gesamten Beitrag. Dann kann sich jeder eine eigene Meinung bilden. www.freitag.de/community/blogs/monsieur-rainer/dominik-strauss---kahn-rankuene-oder-hormone Ich fands unter aller Kanone. Mit Würde einer Frau hat das nichts zu tun. |
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schrieb am
18.05.2011 um 20:37
@ Kalle Wirsch
Es geht darum das sich selbsternannte Yankie- Alturisten, die vorgeben Tiere schützen zu wollen, in spießiger Weise selbst Gesetze verletzten (s.o.). Vor allem aber geht es doch darum das sich diese Organisation, Peta, damit selbst zeigt was sie von Rechten anderer hält. Warum kommen Sie nun mit dieser kleinlichen Klagerei? Ersteres ist ein juristisches Problem aber kein moralisches. Das mit der Glaubwürdigkeit, das wissen Sie auch, - da gibt's schnellere Möglichkeiten. Abgesehen davon ist auch in den USA eine solche Kampagne nicht haltbar. |
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Darum geht es auch. Aber nicht nur, sondern auch, wie in diesem Fall insgesamt mit der Würde dieser Frau und der Würde vergewaltigter Frauen umgegangen wird. Auch im Fall PETA. Und eben in dem von mir angesprochenen Beitrag. Vergewaltigung hat nichts mit zuviel Sex zu tun, oder mit hormonellen Problem lebenslustiger älterer Herren. Ich wundere mich, dass Sie das kleinlich finden.
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Ach ja, um es noch deutlicher zu machen. PETA ist nur ein Teil dieses medialen Puzzles.
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schrieb am
18.05.2011 um 23:37
Liebe Frau Hank, da sieht man wieder einmal, wie schnell man mit einer guten Absicht, die ich Ihnen hoch anrechne, Missverständnisse auslösen kann. Das passiert mir ständig. Bitte aufrichtig um Entschuldigung!
Herzliche Grüsse Monsieur Rainer |
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schrieb am
19.05.2011 um 09:14
@KalleWirsch
Es ist vollkommen gleichgültig, was und über welches Thema ich schreibe. Sie verabscheuen jedes meiner Themen, meiner Worte, meine Meinung. Ich könnte schreiben, wir hätten den Mai 2011 und Sie würden daraus noch eine Anklage gegen mich konstruieren. Diese Abscheu vor meiner Person, verstellt Ihnen jeden Blick auf objektive Zusammenhänge. Sie sind sind schlicht nur bösgläubig. Seien Sie bitte versichert, dass ich Sie auch nicht besonders leiden kann. Doch habe ich noch nie in dieser bösartigen Art und Weise jemals einen Artikel von Ihnen kommentiert. Sie sind mir einfach nicht wichtig genug, als dass ich meine Zeit an Sie verschwende. Also belassen wir es doch einfach bei unserer gegenseitigen Verachtung und gehen uns weiterhin aus dem Weg. Alles andere wäre kontraproduktiv und würde die Leser unendlich langweilen. Mich langweilen Sie auf jeden Fall unendlich. |
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schrieb am
19.05.2011 um 09:39
@ monsieur rainer
weil ich von der moderation dazu angehalten wurde, zu siezen, wenn es verlngt wird, tue ich es, obwohl ich die darin enthaltene höflichkeit und/oder respektsbezeugung nicht ausdrücke. Ihre texte, m.r., sind das in worte gefasste pendant zu dem obigen plakat. sie waren bereits zu anfang derjenige, der die heimkehr bestimmter länder in den schoß des mutterlandes frankreich propagiert hatte. nun wissen wir, wie dieser schoß im innersten aussieht, und sie regen sich naturgemäß über die verletzte würde des strauss-kahn auf. gleichzeitig bauen sie den aktuellen präsidenten der franz. republik zu jemanden auf, der "von allen gehasst" sei, sich über dessen schuhwerk mokieren. nicht aber, weil das die person sarkozy beträfe, sondern weil es das amt betrifft, das sie als ungenügend für eine "grande nation" besetzt sehen. ihre beiträge und kommentare durchläuft ein klar erkennbarer faden: den einer gewalttätigen nation. "kriegsreportagen" und bekundungen von einer "beretta" auf dem beistelltisch sind dazu die umschreibung des attributs. dass sie angesichts dessen reagieren mit verachtung und das gleiche anderen unterstellen, ist dafür nur ein weiteres stellstück. das sich mondän geben via treffen mit brigitte bardot oder auf einer terasse mit jean paul belmondo ist lediglich der vergebliche versuch, ihrer verblassenden welt noch einmal einen anstrich zu geben. aber, m.r., ihr lack ist ab. das darunter liegende furniert tritt immer deutlicher zu tage. das wissen sie, weil sie sonst solche ausdrücke wie verachtung, bösgläubig oder verschwenden nicht benutzen würden. schauen sie sich viscontis Tod in Venedig noch einmal an, vor allem die schlussszenen: sie werden sich wieder erkennen. dass sie das buch lesen, mute ich thomas mann nicht zu. |
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@Monsieur Rainer
Ich verachte Sie gar nicht. Ich halte mich nicht für wichtig. Das ist Ihre Welt, nicht meine. Ich finde, Sie sind im Umgang mit Kritik sehr empfindlich, teilen dafür aber gerne aus. Alles Inhaltliche habe ich bereits gesagt. Ich werde mich hier in der FC immer wieder zu Wort melden, wenn ich den Eindruck habe, dass sexuelle Gewalt falsch dargestellt wird, außer in Ihrem Blog. Einerseits, um diejenigen darauf aufmerksam zu machen, die es unbewusst tun, andererseits um denjenigen, die es bewusst tun, etwas entgegen zu stellen. |
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Hmmm... nicht wirklich gut...Viellleicht hätten sie ein anderes Beispiel nehmen sollen...
KCH zum Glück hat er sich nicht für sie ausgezogen... |
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Diese Frau schadet nicht unbedingt Strass-Kahn, sie schadet damit den Tieren. Manchmal habe ich den Eindruck, Tierschützer schrecken vor nichts zurück.
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@Hans Dirk
"Diese Frau schadet nicht unbedingt Strauss-Kahn..." Welche Frau denn? |
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Er meint wohl Nadja Kutcher, die Kapangenleiterin.
Hoffe ich doch zumindest. Sonst muss ich hier auch noch Amok laufen ;)) |
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Meine Güte, ist das widerlich.
Und es fällt mir allgemein wieder so extrem auf, wie Vergewaltigung mit Sex gleichgesetzt wird. Überall ist von einer Sex-Affaire die Rede, von Hormonen, die er nicht im Griff gehabt haben soll, von Sex, Sex, Sex. Dabei hat der doch mit einer Vergewaltigung soviel zu tun wie Kuscheln mit Prügel. Ich schwanke da seit Tagen zwischen Wut, Ekel und - Traurigkeit. |
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Ich bin schon bei Atemnot angekommen. Vor allem darüber wie groß der Konsens "Sex-Affaire" ist. Auch hier.
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Ich habe einen Radiowecker. Über Jahre hinweg habe ich die Erfahrung gesammelt, dass mich nichts so einigermaßen wach macht, wie diese Mischung aus Musik, Nachrichten und schlechter Moderatorenwitze.
Aber, wenn ich dann noch vor dem Aufstehen höre, dass Dominique Strauß-Kahn wegen einer Sex-Affaire von seinen Ämtern zurückgetreten ist, dann... dann bin ich nicht nur wach. Es ist zum Heulen. |
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Eben dieser Wortlaut begegnete mir eben beim E-Mail checken als Schlagzeile.
Ich finde ignaz.w bringt es gut auf den Punkt. www.freitag.de/community/blogs/ignaz-w/kavalier-delikt |
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Entschuldigung, es waren natürlich "Sex-Vorwürfe".
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Bei mir war es die Sex Affaire. Aber das ist ja derselbe Sprachgebrauch.
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Ist sicher, dass das Plakat nicht vor der Affäre entworfen wurde?
Strauss-Kahn war ja als Filou bekannt, bevor die jüngsten Vorwürfe laut wurden. |
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@JF
...und dann haben sie sich mit Händen und Füssen gewehrt, um die Kampagne zu stoppen? SQ |
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Liebe SuzieQ,
Zitat: "...und dann haben sie sich mit Händen und Füssen gewehrt, um die Kampagne zu stoppen? " selbstverständlich nicht. Für die Agentur war die Affäre um ihn ein "Glückstreffer". Je mehr Trubel desto mehr Aufmerksamkeit (auch negative Aufmerksamkeit ist Aufmerksamkeit) und das ist eigentlich alles was erreicht werden soll. Dadurch dass sich jetzt zig Leute drüber aufregen kommt es mehr in den Fokus. Irgendwann entschuldigt sich Peta, alles ist gut aber den Namen Peta haben ein paar mehr Leute gehört und können was damit anfangen. jf |
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erinnert ein wenig an Benetton-Werbung,
Hauptsache Provokation. Leider bleibt der Mensch hinter den Interessen zurück, weit zurück, und im Zeitalter von twitter und facebook waren wir alle dabei, hautnah sozusagen, bilden uns Meinungen, fällen Urteile, vernichten! Und wie locker wir reden über Übergriff, Machtspiele, Vergewaltigung. Alles verdinglicht, obwohl direkt dabei, immer mehr Abstraktion. Peta hat sich KEINEN Gefallen getan. SQ |
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Macht nicht den gleichen Fehler, wie die Eltern von Dominique Strauss-Kahn. Benutzt Kondome!
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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