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Die monatlich erscheinende einundzwanzig (die, neben Kontext-Wochenzeitung, andere unabhängige Stuttgarter Zeitung) hat ihre „Sonderausgabe zur Volksabstimmung“ zu kostenlosem Download bereitgestellt. (Beide Zeitungen finanzieren sich aus Bürger-Spenden; wobei einundzwanzig bislang und soweit bekannt etwas wählerischer im ursprünglichen Sinne; ergo: kritischer vorgeht – und so nur monatlich erscheinen kann)
In einundzwanzig werden noch einmal alle wesentlichen Fakten zum Themenkomplex S21 aus Sicht der Kritiker des Projekts und nach heutigem Wissensstand zusammengefasst. Besonders die beiden Artikel von Peter Fendrich „Das Pokerspiel der Bahn-AG“ (Seite 4) und von Hans Abel und Peter Funk „Das Milliarden-Märchen“ (Aufmacher, Seite 1) sind dabei Lesern zu empfehlen, die kompakt, aber sachlich, fundiert und differenziert über die Argumente der S21-Kritiker informiert werden möchten, ohne vorher eine Stellwerksmeisterprüfung abgelegt haben zu müssen.
Sehr lesenswert sind weiterhin ebenfalls die Artikel des Journalisten Oliver Stenzel „50 Prozent mehr Kapazität als Stuttgart 21“ (Seite 5), „Der Urlaubsvertreter und die Obenbleiber“ (Seite 6) und „ 'Bei Stuttgart 21 spielt die Rationalität keine Rolle'“ (Seite 7), einem Portrait über den CDU-abtrünnigen Grünen Matthias Filbinger, Sohn des ehemaligen Marinerichters und Ministerpräsidenten von B/W.
Kostenloser Download der einundzwanzig Sonderausgabe -nochmals: hier
Wer darüber hinaus Informationen über das Thema Stuttgart 21 in etwas ausladend-barockerer Form nachlesen möchte, kann dies in inzwischen über 400 Blogbeiträgen mit tausenden Verweisen (Links) hier beim Freitag tun.