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Endlich glücklich: Florian Silbereisen nach dem Frisörbesuch
Der durchschnittliche Lohn im deutschen Friseurhandwerk (mit abgeschlossener Berufsausbildung und einigen Berufsjahren, in Vollzeit) beträgt ca. 6 Euro pro Stunde. Brutto.
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Das muss ich meinem Friseur (des Vertrauens) erzählen.
Moment, ich glaube, er ist krankgeschrieben. Allergie, heißt es, ja, immer diese Chemikalien. Und wir hatten zuletzt eine Diskussion. Es ging um Drei-Tage-Bärte und wer die erfunden hat. Ok, rasieren, womöglich noch tägich, ist auch übel, und so manchem hilft er aus dem Milchbubi-Dasein, aber, sieht doch irgendwie ungepflegt aus, oder? Silbereisen zum Lockendrehen? Und verbessert die neue Friseur irgendetwas, wenn auch nur geringfügig? Das Trinkgeld. Am Ende einer Frisur-Transaktion steht das Trinkgeld, gelind(n)e(rt) gesagt, das Strähnchen auf dem i. |
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@mcmac
von wegen ehrbares Handwerk bzw. Handwerk hat goldenen Boden. wie ist es möglich mit einem solchen hohn äh lohn zu leben, geschweige denn ein Familie durchzubringen ohne auf andere angewiesen zu sein (Good will, Arge, usw.). Wenn die Leute mehr Geld zur Verfügung hätten, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass eine Mehrzahl dieses Geld weitergibt beispielsweise beim Friseur. Aber die die problematischen Einkommensverhältnisse (Armutslöhne, Aufstocker) und die Geiz ist Geil -Mentalität führen zu einem solchen Verhalten, dass man immer nur das billigste anstrebt und dabei noch eine Topqualität verlangt. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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