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Politik : Es wulfft mal wieder,der Bundespolitikerabschirmdienst wurde erfunden

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http://menschenzeitung.de/wp-content/uploads/540288_web_R_K_B_by_Gerd-Altmann_Shapes_AllSilhouettes.com_pixelio.de_.jpgDer Spiegel und auch andere Onlinemedien befassen sich weiterhin mit den Vorgängen im Hause Wulff, und man kommt nicht umhin beim Lesen zu stolpern, und zwar über einen Satz im Spiegel, der berichtet:

Das Präsidialamt bestätigte auch, dass die Bezüge Glaesekers mit einer “Gewinnungszulage” versehen waren, um den Sprecher “mit seiner vorherigen Tätigkeit in Niedersachsen finanziell gleichzustellen”. Die Vergütung des außertariflich Beschäftigten sei an die Besoldungsgruppe B9 angelehnt gewesen.

So, Gewinnzulagen also gibt es, und das stösst sauer auf. Was bitte ist denn bei einem Beamten dieser Position eine Gewinnzulage, Gewinn wovon, an welchem Unternehmen ist man denn beteiligt als Sprecher des Bundespräsidenten? An den Netzwerker-Gesellschaften der Freundschaft? Und wer soll sie denn bitte zahlen, jene Gewinnzuteilung? Oder ist Herr Wulff gar verheiratet mit Herrn Glaeseker und man hat einen Vertrag über eine Zugewinngemeinschaft geschlossen?

Und wenn dem so ist, ist dann die Ehe mit Frau Bettina Wulff überhaupt gültig, wird Herr Wulff zuzüglich zum „Lügner“ demnächst also auch noch als Polygamist bezeichnet werden dürfen, womit dann natürlich wenigstens sein Satz: „Der Islam gehört zu Deutschland“ wahr gewesen wäre, denn zumindest weit weg von hier soll ja Vielweiberei noch existieren. Wenigstens dieser eine Satz, wenn man es einmal auf die Spitze treiben und überzeichnen möchte, wäre dann glaubhaft und wahr …

Merkwürdiges geht vor im Hause Wulff, im Bundespräsidialamt.

Und, wie die Welt Online ja heute berichtet, war die Angelegenheit Glaeseker ja bereits im dritten Quartal letzten Jahres bekannt, im August nämlich:

Am 29. August 2010 habe Glaeseker dann eine „Sachverhaltsdarstellung“ für den Leiter des Präsidialamtes, Lothar Hagebölling,

verfasst, nachdem jedoch bereits im Jahre 2009 das Event am Flughafen Hannover Glaesker negativ aufgefallen war.

Mit all dem also soll Herr Wulff sich nie befasst haben, es nicht gewusst haben? Wie unwissend darf denn ein Vorgesetzter eigentlich sein, in der Position eines Ministerpräsidenten, als Bundespräsident? Oder haben wir neuerdings jetzt auch schon einen eigenen Bundesabschirmdienst für Politiker ab einer gewissen Regierungsebene, von dem wir noch nichts wissen?

Hagebölling,Glaeseker,Wulff, es sind beständig und immer wieder dieselben Namen, mit denen wir von Pressemeldungen erschlagen werden, und immer war Herr Wulff als vorgesetzter Amtsträger zumindest in der Nähe.

Ja, bitte sehr, der Präsident hat verkündet, er sei ein Lehrling. Bleibt nur die Frage zu stellen, wer seine Lehrer sind. Die Netzwerker, mit der denen er sich umgibt, die ihm zeigen, wie man immer mehr aus all den so mies bezahlten Ämtern macht?

Aber, es scheint den Bundespräsidenten ja auch eher nicht zu kratzen, wenn man ihm Unregelmässigkeiten aus seinem direkten Umfeld mitteilt, sonst hätte er ja wohl bereits 2009 Herrn Glaeseker hinterfragen und ihn nicht mit fetter Gewinnbeteiligung mit ins Präsidialamt nehmen dürfen.

Aber, es steht ja neuerdings in der Politik über jedem Recht der Staz: „Man wird ja wohl noch Freunde haben dürfen“. Da ist es umso dreister, wie kalt man Freunde abserviert, wenn sie einem nicht mehr dienen, ja sogar gefährlich werden können: Wulff fordert Erklärung von Ex-Sprecher Glaeseker.

Das finden wir jetzt ganz toll, Herr Wulff, wir erwarten nämlich viel mehr eine gemeinsame Erklärung von Ihnen und ihrem siamesischen Zwilling. …

©denise-a. langner-urso

Foto- Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

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