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Homöopathie gilt vielen Menschen als sanfte Alternative zur aggressiven Schulmedizin. 125 Millionen Europäer sollen Homöopathische Mittel benutzen.
Doch in den letzten Monaten mehren sich Hinweise über Gefahren, die so gravierend sind, dass Hahnemann, hätte er von ihnen gewusst, seine Idee für sich behalten hätte.
Doch eins nach dem anderen.
Homöopathie basiert auf verschiedenen Prinzipien. Zum eine ist es das Ähnlichkeitsprinzip, wonach ein Mittel, welches ein Symptom hervorruft, gegen eine Erkrankung hilft, bei der die gleichen Symptome auftreten. So wird die Zwiebel (Allium Cepa) u.a. gegen Heuschnupfen verwendet, weil einem beim Aufschneiden einer Zwiebel die Augen brennen und die Nase läuft. Ein weiteres zentrales Prinzip der Homöopathie ist die Potenzierung des Wirkstoffs. Dabei wird, in unserem Fall, eine Zwiebellösung (Zwiebel:Lösungsmittel = 1:99) geschüttelt und verdünnt (=potenziert). Für eine C30 Potenzierung wird der Schritt, einen Teil der vorherigen Lösung mit 99 Teilen Lösungsmittel zu verdünnen und die Lösung zu schütteln, 30 mal wiederholt. Da sich dann in der C30 Lösung kein Molekül der Zwiebel mehr befindet, gehen Homöopathen davon aus, die Zwiebel habe ihre heilende Information an die Wassermoleküle weitergegeben. Die Weitergabe der Information geschieht Mithilfe der kinetischen Energie, die beim Schütteln zugeführt wird. In der klassischen Homöopathie darf außerdem nur ein Wirkstoff pro Mittel verwendet werden. Zusammengefasst: Durch die Zugabe von kinetischer Energie wird die heilende Information der Urtinktur auf Wassermoleküle übertragen, die Information breitet sich aus, wird potenziert.
Die von den Verfechtern angebrachte Tatsache, Hömöopathie sei frei von Nebenwirkungen geriet in den letzen Monaten ins Wanken, wenn auch die Öffentlichkeit bisher nicht viel davon erfuhr.
George Vithoulkas, der vielleicht berühmteste Homöopath der Welt, erklärte in einem Internetforum die immer deutlicher werdenden Probleme
"Wenn das homöopathische Mittel im Magen-Darmtrakt angekommen ist, wird durch die Bewegung des Menschen mehr kinetische Energie zugeführt, so das die Information sich weiter ausbreitet. Doch auch bei schwerer Erkrankten Menschen, die sich weniger bewegen, wird dem System spätestens im Herzen eine nicht unerhebliche Menge an kinetischer Energie hinzugefügt, so dass man davon ausgehen kann, dass die heilende Information nach ungefähr 90 Minuten im gesamten Blut vorhanden ist und jeden Teil des Körpers erreicht.Es ist sehr wahrscheinlich dass die meisten Erkrankungen nicht der gesamtem heilenden Information bedürfen, so dass einiges davon in Ausscheidungsprodukte gelangt. Besonders im Urin ist die Informationsdichte sehr hoch, die Niere gilt als sehr homöopathophiles Organ (womit u.a. die Wirksamkeit der Homöopathie bei Blasenentzündungen erklärt wird, Anm. d. Autors)."
Der bis zu diesem Punkt ablaufende Prozess nennt sich perikurative intrakorporale Potenzierung (PIP). Diese sorgt teilweise mit dafür, dass Homöopathie in deutlich kleineren Dosen wirkt als konventionelle Pharmazeutika.
Doch hier, mit der Ausscheidung, beginnt die postingestionelle extrakorporale Potenzierung (PEP). Trifft der Urin auf das Wasser in der Keramik, wird wiederum kinetische Energie in das System eingeführt, es kommt zur weiteren Potenzierung. Bei Männern, die im Stehen urinieren ist der Effekt vermutlich am größten. Und die PEP ist an dieser Stelle noch lange nicht am Ende, Vithoulkas weiter:
"Wir können davon ausgehen, im Wasser welches eine Kläranlage (kinetische Energie -->Potenzierung, Anm. d. Autors) verlässt, je nach Größe der vorgeschalteten Kanalisation (kinetische Energie-->Potenzierung, Anm. d. Autors) ungefähr eine C100-C250 Potenz von einer Vielzahl homöopathischer Medikamente vorzufinden. Das ist Polypharmazie, vor der Hahnemann immer gewarnt hat."
Unterfüttert wird die Theorie Vithoulkas vom Virologen und Nobelpreisträger Luc Montagnier. Der hatte 2010 Belege für ein, von Homöopathen postuliertes, Wassergedächtnis gefunden. Montagnier hat mit demselben Versuchsaufbau Leitungswasser aus verschiedenen Städten Frankreichs untersucht und in diesem elektromagnetische Wellen entdeckt, die auf die von Vithoulkas vermutete Informationen im Wasser schließen lassen.
"Die Messwerte haben in einigen Fällen den Rechner zum Absturz gebracht."
Während Spötter noch vor kurzem grinsend angemerkt hätten, dass müsse wohl mit der Information eines Virus im Wasser zusammenhängen, dringt der Ernst der Lage langsam auch zu Kritikern durch. Edzard Ernst, der noch 2010 behauptet hatte Homöopathie habe keine Wirkung, die über den Placebo-Effekt hinausgehe, war auf Anfrage kurz angebunden.
Welche Wirkungen dieses Gemisch von Hochpotenzen haben kann, ist noch kaum erforscht, doch wer sich mit der Materie auskennt, ist alarmiert. Ein Sprecher des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte zeigte sich besorgt von den Ergebnissen:
"Wenn unser Leitungswasser tatsächlich Hochpotenzen verschiedener homöopathischer Medikamente enthält, müssen wir nach Möglichkeiten suchen, die Information aus dem Wasser zu entfernen. Die Wirkungen dieser explosiven Mischung sind kaum vorhersagbar."
Ein Zusammenhang zwischen steigender Rate an Herzkreislauf- und Tumorerkrankungen und dem populärer werdenden Gebrauch homöopathischer Mittel wäre durchaus denkbar.
"Wenn sich da auch nur ein Hauch von statistischer Signifikanz zeigen ließe, bliebe uns nichts anderes übrig, als bis auf weiteres nicht mehr homöopathisch zu behandeln.",
ließ sich ein Mitarbeiter des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte, der lieber anonym bleiben möchte, vernehmen.
Fachleute sehen die einzige Möglichkeit Informationen aus dem Wasser zu entfernen darin, es zum Gefrieren zu bringen. Je tiefer die Temperatur, desto mehr Information gehe verloren. Eine vollständige "Löschung" des Wassers könne nur die Kühlung auf 0°Kelvin garantieren. Da es zu teuer wäre, das gesamte in Deutschland verbrauchte Trinkwasser dieser Prozedur zu unterziehen, wird man vorerst davon abraten müssen Leitungswasser zu konsumieren. Langfristig wird man, um die Gesundheit der Bevölkerung zu garantieren, auf Wasser aus dem Supermarkt, wie in Südeuropa, zurückgreifen oder ein zweites Leitungsnetz mit homöopathiefreiem Wasser installieren müssen.
Update 7.3.11 13:03Uhr:
Nachdem ich eine Mail aus der Redaktion bekommen habe, jemand vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte hätte telefonisch nachgefragt, woher ich die Zitate hätte, habe ich das Offensichtliche im Titel noch einmal hervorgehoben.
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Das gefährlichste an der Homöopathie ist die unsachgemäße Handhabung und die permanente Verleumdung durch selbsternannte Götter (in Weiß), die sich omnipotent wähnen und meinen, eine 'Mission' zu haben.
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Na ja, den 'missionarischen Gestus' nehme ich eher bei vielen Freunden und Verteidigern der H. wahr. Ein Alarmzeichen ist immer, wenn Kritik persönlich genommen wird, ein Indiz dafür, dass man mit seinem bedingungslosen Einsatz für eine Sache eher was anderes kompensiert.
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@merdister. "Nichts reimt sich auf Uschi (aus aktuellem Anlass)."
Hatschi, Wischiwaschi! :-) |
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schrieb am
07.03.2011 um 02:34
@Mandelbrot, wie schön...Sie mussten also lachen über den gelungenen Beitrag. Vielleicht bei der Vorstellung, dass Asylanten sich ihr homöopathiefreies Wasser mit Hilfe von Schneeschaufeln zusammenschippen...?
www.freitag.de/politik/1109-wantchoucou-traut-sich |
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schrieb am
07.03.2011 um 09:30
Was soll das jetzt? Versuchen sie lustig zu sein?
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Danke fürs lesen und den Smiley :-)
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"So wird die Zwiebel (Allium Cepa) u.a. gegen Heuschnupfen verwendet, weil einem beim Aufschneiden einer Zwiebel die Augen brennen und die Nase läuft. "
Ein klassischer Homöpath würde bei einer so komplexen Krankheit wie Heuschnupfen niemals auf ein einziges Symptom setzen, sondern eine umfassende Anamnese machen und die einzelnen, den gesamten menschen betreffenen Symptome werten, um daraus das richtige Mittel zu ermitteln. Symptombekämpfung ist nicht Homöopathie. Das ist ein hauptsächliches Problem in der Diskussion. Weil eben von schulmedizinischer Seite immer dahingehend argumentiert wird. Und das birgt schon eine gewisse Arroganz. Was ich schade finde, denn ich persönlich fahre mit einer Mischung aus beiden Prinzipien sehr gut. Dazu braucht es jedoch auch aufgeschlossene Ärzte und Homöpathen (auch hier gibt es massive Defizite), die bereit sind sich in die Gegenseite hineinzudenken. So wünschte ich mir Ärzte, die bei chronischen Erkrankungen zum Beispiel mal auf die Idee kämen einen Naturheilkundler zu Rate zu ziehen und umgekehrt auch Homöopathen, die einsehen , dass eine Chemotherapie leben retten kann. Im Allgemeinen finde ich den Grundsatz der alten Chinesen sehr gut, die nämlich ihre Ärzte dafür bezahlten, dass sie gesund blieben. Lieber merdeister, ich schätze dich wirklich sehr. Bitte erkläre mir, was dich zu diesem Feldzug gegen die Homöopathie treibt? Ich erlebe dich sonst als eher offenen Menschen und verstehe diese Manie nicht. |
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schrieb am
07.03.2011 um 09:26
Das ist doch kein Feldzug. Merdeister bedient sich der Mittel der Homoöpathie und stellt einige wirklich interessante Fragen. Köstlich!
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Wie ich oben anmerkte tut er das nicht. Das Simileprinzip ist nur ein Baustein einer Anamnese, die Wertung ein anderer. Er schnappt sich einen Baustein, isoliert ihn und setzt ihn für das Ganze. das wäre, als ob ich nur die Nebenwirkungen der Chemotherapie anführen würde.
Reine Symptombekämpfung betreibt in der Naturheilkunde die Komplexmittelhomöopathie, die mit Niedrigpotenzen arbeitet und mitunter noch pflanzliche Wirkstoffe beinhaltet. Ich persönlich finde die für Erkältungskrankheiten sehr hilfreich, aber streng klassische Homöopathen lehnen diese Mittel ab. Es gibt Komplexmittel zur Linderung von Heuschnupfen, doch diese beinhalten eben mehrere Mittel in Niedrigpotenz und nehmen nicht in Anspruch nachhaltige Linderung zu versprechen. Ein Homöopath würde stets den gesamten Menschen heilen wollen, das heißt, die Heuschnupfensymptome sind nur der Einstieg. |
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schrieb am
07.03.2011 um 09:50
@Kalle Wisch: "Lieber merdeister, ich schätze dich wirklich sehr. Bitte erkläre mir, was dich zu diesem Feldzug gegen die Homöopathie treibt? Ich erlebe dich sonst als eher offenen Menschen und verstehe diese Manie nicht."
Genau das wäre auch mein Anliegen. Zu dem Thema wurde alles schon gesagt. Dieses Homöopathie-Bashing ist einfach nur noch Bäh und das permanente Nachtreten finde ich nur noch unwürdig und dumm. So verhalten sich m.E. nach Menschen 'mit einer Mission'. Und genau DAS ist gefährlich. |
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Hallo Kalle, hallo Leif,
ein Feldzug sieht anders aus, was ich hier mache ist harmlos. Im Rahmen meiner ersten Artikel zum Thema wurde mir nahegelegt, mich mit damit zu beschäftigen. Das tat ich und obige Gedanken kamen heraus. Wenn es um ein anderes Thema ginge, welches ich ähnlich betrachten würde, würden wir hier gemeinsam lachen. Homöopathie ist keine Pflanzenheilkunde und keine Naturheilkunde. Wenn es gewünscht wird, beschäftige ich mich unter naturwissenschaftlicher Sicht gerne mit der homöopathischen Anamneseerhebung und äußere mich dazu. Mir ist egal, wer H. benutzt, ganz ehrlich, aber was ich darüber erfahre, gefällt mir nicht. Viele Menschen wissen nicht, dass sich in H. Mitteln kein Wirkstoff nachweisen lässt, ich halte das für unredlich. Die Effekte, die sich mit einer h.-Behandlung erzielen lassen, sind anders zu erklären, das schrieb ich bereits in Pharmaconcern - Homöopathie II. Mich interessiert wie. Meiner Meinung nach wird der Mensch entmündigt, wenn er der Meinung ist, eine Substanz in der nichts zu finden ist, hätte ihn geheilt, wenn er es eigentlich selber war (z.T. mithilfe seines/r Therapeuten/in). Der obige Text behandelt auch nicht die Homöopathie an sich, sondern homöopathische Mittel und die Logik mit der sie hergestellt werden. Zu Komplexmitteln und Niedrigpotenzen kann ich nur sagen, dass ich mich noch nicht ausfürhlich mit den verschiedenen Schulen der H. beschäftigt habe, auch das hohle ich auf Wunsch gerne nach. Ganz persönlich tut es mir Leid, wenn Euch nicht gefällt, was ich zu dem Thema mache. Ich hab den Eindruck, Euch trifft das und mich würde interessieren warum. |
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Lieber merdeister,
mir gefällt's schon langsam auch nicht, mich trifft's auch und ich erkläre Ihnen auch gern, warum. Sie versuchen, Menschen, die sich homöopathisch behandeln lassen, zu entmündigten Dummchen zu erklären. Denen Sie die Früchte Ihrer einzig wahren und richtigen naturwissenschaftlichen Sicht nahe zu bringen hätten. Das aber haben Sie nicht, vielen Dank, ist nicht nötig. Die Naturwissenschaften sind NOCH nicht in der Lage, schlüssig zu erklären, wie und warum Homöopathie funktioniert. Ich schrieb es Ihnen schon andernorts: mir ist es vollkommen gleichgültig, was genau an Homöopathie mich heilt - Hauptsache, es funktioniert! Und bei mir tut es das und zwar auch an schweren Erkrankungen, bei denen schulmedizinisch jahre- und jahrzehntelang an mir herumtherapiert wurde, ohne nachhaltigen Erfolg. Parallel dazu bin ich sehr froh über die Segnungen der Schulmedizin. Und halte Homöopathen nur ganz genau dann für gut, wenn sie ihre Grenzen kennen. Das so als klare Abgrenzung zu einem anderen, na sagen wir mal, 'sendungsbewußten' Foristen. Wenn Sie mir dazu einen persönlichen Eindruck erlauben: Sie scheinen sich diesem Sendungsbewußtsein in bedauerlicher Weise anzunähern - und das ist etwas, was ich überhaupt nicht begreife: Warum beschäftigt Sie Homöopathie so, daß Sie ständig darüber schreiben? Wenn's doch harm- und wirkungsloser Humbug ist? Über Scharlatane sind wir sicherlich ganz einer Meinung. Dagegen hilft der mündige Patient. Den erreichen Sie sicher nicht dadurch, indem Sie diejenigen, die sich für Behandlungen mit Homöopathie entscheiden, wann immer sie möglich und angebracht sind, zu besagten entmündigten Dummchen erklären. So kommen Sie jedenfalls manchmal rüber - was ich wirklich bedauere, weil ich Sie, wie Sie wohl wissen, sehr schätze. |
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Liebe Dame von Welt,
Den Text schrieb ich, weil ich die Idee lustig finde. So einfach tickt merdeister. LG |
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Das, lieber merde, war mir schon klar. Daß Sie die Idee lustig fanden, meine ich ...;-)...
Neu ist mir allerdings, daß Sie erst gern erfahren möchten, warum und was an Ihren Beiträgen zu Homöopathie 'trifft', dann aber wohl doch lieber nicht so ganz. Aber na gut, ich war ja auch nicht angesprochen, was mische ich mich also ein... Was ich aber ohnehin nicht begreife: warum Sie auf diese Weise besagtem 'sendungsbewußten' Foristen solche Bedeutung zumessen und ihm auch noch eine zusätzliche Bühne bieten. Liebe Grüße zurück |
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Lieber merdeister,
mich trifft der Dogmatismus. Mich trifft, dass viele Schulmediziner Homöopathie oder Akupunktur etc. als Spinnerei abtun, weil sie sich nicht in ihr Weltbild einordnen lassen. mich trifft eenso der Dogmatimus von vielen Homöopathen, die meinen sie hätten die Weisheit gefressen und die Schulmedizin eben nur aus ihrer eigenen Sicht sehen. Und es funktioniert weder die Homöopathie rein schulmedizinisch zu beurteilen, wie es funktioniert die Schulmedizin aus rein homöopathischer Sicht zu bewerten. Niemand versucht die Sichtweise des anderen zu verstehen und deshalb wird einfach aufeinander rumgehackt, was ich unkonstruktiv finde. Und wenn ich die Anamnese anspreche, dann ist das der Dreh und Angelpunkt der Mittelfindung und das was du zur Zwiebel geschrieben hast stimmt einfach nicht. So wird halt nicht gearbeitet. Und wenn ich mich hinstellen würde und sagen, dass Chemotherapie der Teufel und nur die Nebenwirkungen aufzähle ohne zu beachten, dass sie auch Leben retten kann, dann würdest du dich auch dazu melden. Zu recht. Bis jetzt habe ich mich sehr zurückgehalten, weil diese Diskussionen erfahrungsgemäß immer so verlaufen wie jetzt, wobei ich mich gleich vom homöopathischen Dogmatiker weiter unten distanziere. Ich werde dich weiterhin schätzen und einfach akzeptieren, dass ich deine Meinung zur Homöopathie nicht teile und sie unsinnig finde;) (Kleine Spitzen inbegriffen - vielleicht) |
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@Kalle und Dame von Welt
Ehrlich gesagt hatte ich gar nicht mit soviel Reaktionen gerechnet. Mit dem Thema bin ich aber vorerst durch, vielleicht kommt noch ein persönliches Fazit, mal sehen... Die kleinen Spitzen bitte nicht so tief rein ;-) |
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schrieb am
09.03.2011 um 19:29
Harmloser Humbug - schädlich, wenn er an Stelle von Wirksamerem tritt/aber das muss jeder für sich selber entscheiden.
Ansonsten finde ich diese Trenngräben zwischen der 'guten' (weil sanften) Naturheilkunde oder der vermeintlich nebenwirkungsfreien Homäpathie und der sogeannten Schulmedizin sonderbar: Es liegt ein Begriff von Natur zugrunde der romantisch verklärt ist, während sythetisierte Mittel 'chemisch' also irgendwie böse sind. Dazwischen die H., deren Grundprinzipien jeder Logik entbehren. Woher soll den bitte die Natur gewusst haben, dass es mal Mensc hen geben wird, die beispielweise Heuschnupfen entwickeln werden und ddann wien Wirkprinzip (oder mehrere) beeithält, die gerade dagegen helfen. Das ist einfach "homozentrisch": der Mensch muss immer der Nabel von allem sein - nicht einfach auch eine von vielen Erscheinungen, die hier rumwuseln auf 'Mutter' Erde - und clever genug sind, biochemische Zusammenhänge zu durchschauen, sie auch zu synthetisieren und sie sich nutzbar zu machen. Aufgabe ist es, die Riskiken abzuwägen, wie bei allen anderen Handlungen auch. Es gibt sie nicht die ach so sanfte, ach so gute Medizin, zumindestens nicht bei schweren Erkrankungen. D.h. aber noch lange nicht, das man keine Kamilledampfbäder machen darf, wenn man den Schnuppe hat. Ich wünsche mich jedenfalls nicht in quacksalbernde Zeiten zurück |
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Jenau so isset!
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schrieb am
07.03.2011 um 10:54
Wat denn nu? Doch nicht alles nur Placebo? Merde alors!
Deine "Aufklärungsoffensive" ;-) bringt mich jetzt völlig durcheinander. Gut finde ich auch diesen Sachlichkeitsschild (oder ist es ein Deckmantel?), den du vor dir herträgst. Tschuldigung, dass ich darüber nur wieder lachen kann... |
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"Jenau so isset!"
Siehste und genau das Gleiche gilt auch für Bier. :-)) |
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@merdeister
www.homoeopathie-akademie.de/heilpraktikerschule.html Interessant wäre eine Statistik, wieviel Ärzte (schulmed. Ausbildung) haben die Zusatzausbildung zum Homöopathen und wieviele Heilpraktiker (beachte Zulassungsvoraussetzungen) erwerben die Ausbildung zum Homöopathen? Ich würde vermuten, dass die 2. Gruppe den höheren Anteil stellt und hier fangen für mich die Zweifel an wer sich auf diesem Feld bewegen darf. |
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Vielleicht findet man sowas, mal schauen.
Zum Thema Heilpraktiker gibt es hier eine ganz interessant Diskussion. |
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schrieb am
08.03.2011 um 09:36
@merdeister, Du hast es erkannt und bedienst es durchaus sehr gut : jeder will doch etwas zu lachen haben...jeder über etwas oder jemand anderen, gell?
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@ merdeister, was für eine lächerliche Farce, die Sie hier abziehen, fachlich und interlektuell ( und menschlich ). Vor kurzem haben Sie noch alle Energie darauf verwandt die Wirkungen der homöopathischen Mittel zu leugnen, sie als Placebo-Effekt zu definieren, und jetzt sind diese Mittel plötzlich "Gefährliche Homöopathie??" Allein dieser dumme Widerspruch macht Ihren Beitrag zum Forums-Witz erster Ordnung, wie andere Kommentatoren auch bereits andeuteten, dass Ihr Eifer in Sachen "Homöopathie-Bekämpfung" milde formuliert merkwürdig erscheint.
In welchem Internetforum soll George Vithoulkas die angeführten Äußerungen gemacht haben, ich will die Quelle dafür ! Ich kenne Vithoulkas persönlich, und alle seine Schriften. Wenn er nicht mit 79 Jahren an plötzlicher Umnachtung erkrankt ist, hat er diesen Quatsch nie gesagt. Die Idee der "PIP und PEP" ist ausgemachter Schwachsinn. Seit 1796, als Hahnemann die Homöopathie erstmals öffentlich formulierte, und auch mit potenzierten Mitteln behandelte, sind Milliarden homöopathischer Mittel weltweit verordnet worden. Es gäbe keinen einzigen Tropfen Wasser auf diesem Planeten, in Ozeanen, Seen, Flüssen und Mineralwasserflaschen, der nicht "gefährlich" kontaminiert wäre, würde der oben genannte Quatsch zutreffen. Mich erinnert ihre Kampagne an die von Pharma initiierte Aktion gegen die Homöopathie in England vor etwa einem Jahr. Sparen Sie sich doch Ihren laienhaften med. Fortbildungen im Forum, Reportagen zu aktuellen volksnahen Ereignissen sind Ihre Stärke, schrieb ich Ihnen schon.... P.S. Homöopathie ist tatsächlich nicht völlig ungefährlich, wenn unqualifizierte Behandler mit Hochpotenzen um sich schmeißen. Aber die Gefahr bezieht sich dann auf die Gesundheit des einzelnen Patienten. |
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Immer diese "interlektuellen Hetzer"!
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merdeister war ja eben so nett und hat's in die Titelzeile geschrieben. Vielleicht hat's Herr Binding jetzt verstanden.
Die menschliche Enttäuschung bleibt natürlich... :)) |
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Wie gefährlich das Homöogedöns ist, Herr Binding, finden Sie hier:
www.freitag.de/community/blogs/kunibert-hurtig/ein-homoeopathischer-karneval- Die Folgen werden dramatisch sein, vor allen Dingen in Hinsicht auf volksnahe Ereignisse. |
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Wie gefährlich das Homöogedöns ist, Herr Binding, finden Sie hier:
www.freitag.de/community/blogs/kunibert-hurtig/ein-homoeopathischer-karneval- Die Folgen werden dramatisch sein, vor allen Dingen in Hinsicht auf volksnahe Ereignisse. |
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schrieb am
07.03.2011 um 13:35
"Homöopathie ist tatsächlich nicht völlig ungefährlich, wenn unqualifizierte Behandler mit Hochpotenzen um sich schmeißen."
LOL. Ist klar. Wenn man Pillen schluckt, die überhaupt keinen Wirkstoff enthalten, dann wird es natürlich besonders gefährlich. Mit derselben Logik könnte man auch behaupten, bei Medikamententests lebten diejenigen, die die Placebos schlucken, besonders gefährlich. Aber nein, da wird ja vorher nichts geschüttelt ... |
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schrieb am
07.03.2011 um 14:22
Herr Binding, der Artikel ist zwar Satire, aber es wirft doch einige gute Fragen auf: Wird die Information die im Wasser gespeichert ist beim Stoffwechsel im menschlichen Körper quasi "gelöscht"? Und wenn ja wie funktioniert das? Lassen sie mir raten: Es ist noch nicht wissentschaftlich erforscht.
By the way: Als sie ihren Kommentar geschrieben haben, hielten sie den Artikel ja anscheinend noch für ernstgemeint. Ihre erste Reaktion, war der Ruf nach Quellen. Diese Quellen versagen sie uns umgekehrt trotz mehrfacher Nachfrage stets in ihren Blog-Beiträgen.
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Guter Artikel.
Böse Seitenhiebe. Sehr gelungen. Homöopathie funktioniert nicht. Ich habe daran geglaubt, felsenfest und dadurch fast 3 Jahre meines Leben vergeudet: Auf der Suche nach dem richtigen homöopathischen Medikament, um eine akute Neurodermitis wieder in den Griff zu bekommen. Zu guter Letzt bin ich dann doch zu einem ganz normalen Mediziner. Einem Hautarzt. Er verschrieb mir ein neu erforschtes Medikament, welches mir dann innerhalb von 8 Wochen half. Ich bin so dankbar und froh, dass ich von diesem homöopathischen Schmuh abgekommen bin. So ein hirnverbrannter Blödsinn. Ich schäme mich noch heute dafür. |
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Wenigstens sind Sie noch in der Lage, sich zu schämen. Ein Verwandter von mir hat seinen Prostatakrebs homöopathisch behandelt und ist jetzt unter Qualen daran gestorben.
Homöopathie ist gefährlich. Keine Satire. |
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Es ist noch kein halbes Jahr her, da wurde die Wirksamkeit der hochverdünnten Potenzierungen innerhalb der Homöopathie im Spiegel und anderswo in Frage gestellt. Jetzt plötzlich ist diese so enorm groß, dass das Wasser in den Kläranlagen von den gespeicherten Informationen befreit werden müsse? Was ist denn mit pharmazeutischen Rückständen? Da las ich schon vor Jahren erschreckende Berichte drüber. Vielleicht muss nun einfach ein anderer Sündenbock herhalten.
Nichtwirksamkeit und übersteigerte Wirksamkeit, die an Gefährlichkeit grenzt? Da kann man sich bequem in der goldenen Mitte beider Meinungen breitmachen, somit man wieder am Ausgangspunkt wäre. Vielleicht erklärt die neue Theorie auch, warum das männliche Geschlecht dazu neigt, die kleineren Geschäfte gern draußen, bspw. an einem Baum zu verrichten. Markieren war gestern, heute heißt es, das Eindringen von geballten Informationsansammlungen aus der Homöopathie in die Kläranlagen zu verhindern. Sonst werden die Abwassergebühren wohl noch steigen müssen...... |
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@ Klaus Binding, erkennen Sie nicht die Ironie dieses Artikels?
Ich könnt' mich jedenfalls wegwerfen vor Lachen. |
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Da lese ich zunächst einmal folgendes:
"Die Messwerte haben in einigen Fällen den Rechner zum Absturz gebracht." Nun, lieber Merdeister, das ist nicht weiter verwunderlich. Die Algorithmen werden div. Divisionen durchführen und bei den Pottessenzen führt dies unweigerlich zu einem Error: Division by Zero! Als Grenzwert einer solchen Division ist Unendlich aufzuführen, ein Wert der von Computern auf Grund ihrer Technologie nicht verarbeitet werden kann. Ein weiteres Problem sehe ich in der Messanordnung selber. Gibt es eine Versuchsbeschreibung?, ein Versuchsprotokoll?, welche Messgeräte wurden dafür verwendet?, in welchem Messbereich wurde gemessen?, was wurde überhaupt gemessen? Denn was ich fand, kling nicht nur abenteuerlich, sondern schlicht abstrus, der Mann scheint etwas durcheinander: Im Juli 2010 stellte Montagnier auf einer Konferenz eine neue Methode zum Nachweis von Virusinfektionen vor. Er behauptete, Lösungen, die die DNA krankheitsauslösender Bakterien und Viren wie HIV enthielten, seien in der Lage, niederfrequente Radiowellen auszusenden, die die umgebenden Wassermoleküle veranlassten, sich in Nanostrukturen zu ordnen. Diese Wassermoleküle könnten auch ihrerseits wiederum Radiowellen aussenden. Wasser behalte diese Eigenschaften auch dann, wenn keine Virus- oder Bakterien-DNA mehr nachweisbar sei. Ärzte könnten die Radiowellen verwenden, um Krankheiten zu erkennen. Montagniers Behauptungen sind wegen ihrer angeblichen Nähe zur Wassergedächtnislehre der zeitgenössischen Homöopathie stark umstritten Aus: de.wikipedia.org/wiki/Luc_Montagnier Und jetzt wird Herr Binding uns verraten, wie ein DNA Molekülstrang niederfrequente Radiowellen aussenden kann, welche Struktur sie haben, ob sie Modulationen aufweisen und in welchem Frequenzbereich die Abstrahlung stattfindet. Ich will endlich in meinem Urin die THC – Molekülabdrücke finden, eine C100 Lösung erschütteln, für den Rest meines Lebens bekifft sein und Klaus Binding verstehen. |
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„Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Schlechte, das man lässt“ frei nach Wilhelm Busch.
Ich denke, darin liegt die Essenz des Nutzens der Homöopathie. Und in seiner Umkehrung auch ihr Nachteil (wenn man Probleme nicht behandelt, die zu behandeln nötig wären). Wir können uns natürlich darüber lustig machen, welch abstruse Erklärungen für die Heilwirkung herbei phantasiert werden. Nur aus schulmedizinischer Sicht sollte man da nicht zu laut lachen. Wie oft wird ein Wirkstoff getestet und man bekommt das Gegenteil der erwarteten Wirkung und vermarktet es dann trotzdem mit einer anderen Erklärung des Wirkprinzips. Wie oft wird ein Medikament möglichst für breites Spektrum Anwendungen vermarktet, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Zum Beispiel, wenn die Wirkung für die ursprüngliche Anwendung nicht mehr belegt werden kann. Und wieviele „erforschte“ und „entwickelte“ Medikamente waren „Glückstreffer“ (das fängt bei Klassikern wie Penicillin und Viagra an). Das Homöopathie-Bashing erweckt bei mir immer den Eindruck, als diente es nur dazu zu zeigen: „Seht her, das ist übel – deswegen sind wir (die Schulmedizin + Pharma) gut.“. Wenn irgendwelche gutsituierten Ökos ihr Geld (respektive das ihrer Ehepartner) für wirkungslosen Tand auf den Kopf kloppen, ist das doch besser als wenn sie das mit echten Wirkstoffen zu ihrem Schaden mit der Schulmedizin tun. Dass so viele auf Homöopathie schwören und sie ihnen „hilft“, zeigt doch viel eher die Mängel letzterer. Wer richtig krank ist, der kann auch bei der Schulmedizin ein Problem haben. Nur dort sind die Hauptgründe die Konflikte der Interessen von Krankenkassen, Ärzten + Pharma und Patienten. Der Heilpraktiker ist bloß ein Nischenwesen in diesem Ökosystem. Wollte die Schulmedizin tatsächlich der Abzocke von Heilpraktikern ein Ende bereiten, indem sie über die Methoden aufklärte, brächte sie sich selbst in Verruf und um Einnahmen. |
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Homöopathismus?
Homöopathentum? |
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Ich würde sagen, die Homöopathie sollte als Religion anerkannt werden.
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Mir gefällt immer noch am besten die Aussage meines Pharmakologieprofessors vor Jahren: Homöopathie ist wirksame Therapie mit unwirksamen Mitteln !
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Interessanter Beitrag merdeister – und sehr witzig.
Und Dank allen Homöopathie-Nutzern. Habe mich schon gewundert, dass es mir soweit ganz gut geht – die Hochpotenzen bringen es.;-) Nun mache ich mir aber Sorgen, wegen der Nebenwirkungen pharmazeutischer Medikamente, die ja auch über Abwässer in den Wasserkreislauf bzw in die Nahrungskette gelangen. Daher schlage ich vor, die Pharmazie-Gläubigen mögen ihre Ausscheidungen in einer Sondermülldeponie entsorgen oder vielleicht noch besser: Den Pharmazie-Herstellern zur Wiederverwertung zurückbringen. Vielleicht gibt’s da noch was für. Keine Ahnung, wie Homöopathie funktioniert. Habe sie einmal nach einem schweren chronischen Leiden, das von Schulmedizinern nicht beseitigt werden konnte, genutzt und es hat sofort funktioniert. Und interessant: Auch meinem Hund konnte durch Homöopathie in einem Falle (Ekzem) geholfen werden. Selbst wenn es sich da nur um Placeboeffekte handelt bin ich dafür, die Homöopathie zu erhalten. Ein Placebo, das als Placebo verabreicht wird, hilft nicht. Hilfreich ist, wenn damit eine interessante geheimnisvolle Geschichte und ein Ritual verbunden ist. Man sollte auf keinen Fall abfällig über Placebos reden, sie funktionieren in vielen Fällen ganz hervorragend und ohne Nebenwirkungen. Und da geht es eben auch um Informationsübertragungen, die vom Arzt zum Patienten stattfindet oder vom Produkt selbst, dem eine besondere Heilkraft zugeschrieben wird. Viele pharmazeutische medizinische Produkte sind wahrscheinlich auch nur Placebos – allerdings mit Nebenwirkungen – auch finanzieller Art. Interessanter Artikel zu Placebos: „Entgegen der landläufigen Meinung ist der Placebo-Effekt keineswegs ein Synonym für Wirkungslosigkeit. Studien belegen verblüffende Effekte. Die Bundesärztekammer empfiehlt den verstärkten Einsatz von Schein-Medikamenten.“ mehr |
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Wenn es Hund und Herrchen wieder besser geht, ist ja alles gut. Ein kleine Anmerkung: Placebos wirken auch, wenn Menschen die sie bekommen, wissen, dass es welche sind. Ein kleine Geschichte gehört aber trotzdem dazu.
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schrieb am
08.03.2011 um 11:42
"Auch meinem Hund konnte durch Homöopathie in einem Falle (Ekzem) geholfen werden."
Das wäre doch wirklich ein Hammer. Kann man sich bei einem Tier einen Placeboeffekt vorstellen? |
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Klar!
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Interessant finde ich, dass die Placebo-Gläubigen mit deutlich weniger Wirkstoff (nämlich keinen) aufwarten als die Homöopathie-Gläubigen, die immerhin ein paar Moleküle und „Schwingungsmuster“ o.ä. bieten.
Der Placebo-Effekt ist genauso wenig wissenschaftlich erklärbar wie eine Heilwirkung homöopathischer Medikamente. Und ein Placeboeffekt bei Tieren müsste ja so etwas wie Fernübertragung von Heilkräften sein - auch nicht schlecht. |
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de.wikipedia.org/wiki/Postexpositionsprophylaxe
@ merdeister: PEP (cerebralis) ist gar nicht zum Lachen, siehe link. Bei erfolgtem Erregerkontakt, meist mit Strepto enzephalomalazitis, kann es zum irreversiblen hippokratischen Intertrigo kommen (durch zuviel Reibung). Vithoulkas selbst hat 2009 in Athen auf der internationalen Konferenz für homöopathische Laien erklärt, dass hier sogar die Homöopathie machtlos ist (außerdem erwarte Ich immer noch Ihren Quellennachweis!!!) Es ist absolut NICHT witzig, hier schwerwiegende med. Probleme zu verharmlosen. Das gleiche gilt für die Behauptung zum Proximalen Interphalangealgelenk (PIP). HabenSie eine Ahnung, merdeister, wie die Finger schmerzen, wenn durch zuviel Reibung (HI- hippokratischer Intertrigo) in fremden klinischen Pantalonis ein Masturi-Zytom entsteht ??? Darüber sollten Sie nachdenken, anstatt hier "Satire" zu betreiben!!! |
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Haben Sie eine Ahnung, welche Schmerzen Lehrkräfte jährlich durch die unsachgerechte Anwendung von Fantasieenglisch erleiden? Eben.
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Sie vertragen Humor wohl auch nur in sehr geringen Dosen...
KCH Quellenangaben sind seit KTzG out... |
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Ich muss mir keine Sorgen machen wegen dem Leitungswasser.
Das wirkt nur bei Privatversicherten, und eine eidesstattliche Erklärung verstärkt sogar noch die Nichtwirkung. Vollkommen Alternativfrei! |
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abghoul schrieb am 07.03.2011 um 16:33
definitiv sorgenfrei gern-nießen. Bei C250 Potenzierungen stellt man Verdünnungen her, die soooooooooooooooooo hoch potenziert sind, dass das Universum nicht genügend Atome enthält um dies zum Ausdruck zu bringen. Aber vielleicht hat das Homöogedöns ja schon längst entdeckt, dass das Universum vieeeeeeeeeeeel größer ist als bisher ermittelt und die Homöoparty ist von Jenseits des Ereignishorizontes zur Erde gelangt ... das schafft selbst Licht nicht, aber vielleicht ja Lichtgestalten ... Wie wäre es im Übrigen, die Tentakelgestalt nach dem Besuch in der ARGE einen therapeutischen Besuch bei Herrn Binding absolvieren zu lassen. So ein Geschöpf hat doch sicher auch ein Zipperlein. Gruß |
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Es heißt nicht: wegen dem Schild, sondern wegen des Schildes !!
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Klaus Binding schrieb am 07.03.2011 um 16:13
Auf eine Satire satirisch antworten: hätte ich Ihnen gar nicht zugetraut. |
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Klaus Binding schrieb am 07.03.2011 um 17:21
Na Herr Binding, das ist doch beruhigend. Ich dachte schon, Sie hätte über Ihre naturwissenschaftlichen Defizite auch noch weitere ... aber der Dativ war schon immer des Genitives Feind, das ist historisch belegt und potenziert dargelegt ... auch wenn es Ihnen nicht hilft. |
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Klaus Binding schrieb am 07.03.2011 um 17:21
Es heißt nicht: wegen dem Schild, sondern wegen des Schildes !! Wo haben Sie das denn hier gefunden? Wahrnehmungsstörungen, Herr Binding??? Höher potenzieren, das vergeht dann |
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Der Kommentar bezog sich auf abghouls "wegen dem Leitungswasser" und stammt aus " Herr Professor, Herr Professor, es ist doch wegen dem Schild....." Schnauz ist der Professor, und Rosen der Oberprimaner...
l.G. |
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Hehhehehe, ich war auch am grübeln wegen dem "wegen dem" von wegen dem Leitungswasser und dem Schild und so...
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schrieb am
08.03.2011 um 09:14
@Kunibert Hurtig: "...das schafft selbst Licht nicht, aber vielleicht ja Lichtgestalten ..."
Sie brauchen keine Angst zu haben, Kunibert, auch als Nochsohurtig werden Sie keine Lichtgestalt...;-) Wofür stehen oben eigentlich die vielen Nullen bei Ihrer Berechnung der Potenzierung? Zwei hätten doch genügt...(Und Abziehen nicht vergessen ;-)). |
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Leif Miles schrieb am 08.03.2011 um 09:14
welche Nullen? Da steht nur eine NULL, die aber potenziert, passend zum Inhalt Ihrer Kommentare ... wo ist das Problem? Sie haben es doch verstanden. Im Übrigen habe ich einen Augentinitus, natürlich hinter dem Ereignishorizont, da fällt er nicht so sehr auf. |
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schrieb am
08.03.2011 um 14:57
@Kunibert Hurtig: Ich befürchte, ich leide an der gleichen Erkrankung wie Sie. Wie äußert sich der Augentinitus denn bei Ihnen?
Das musste ich erstmal diagnostizieren lassen: "Frau Doktor, Frau Doktor! Ich glaube ich habe Tinitus in den Augen; ich sehe überall nur Pfeifen!" Sie konnte mir nicht weiterhelfen. Unheilbar...der einzige Tip, den ich mitnehmen konnte war: "Augen zu und durch" - na dankeschön!...: 10€ Praxisgebühr - verschwendet! Gute Besserung, Luca. |
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luca schrieb am 08.03.2011 um 14:57
Wie äußert sich der Augentinitus denn bei Ihnen? Tja, ich sehe fast nur Pfeifen ... unterbrochen von Plastiktröten und Posaunen. |
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Augentinnitus ist noch gar nichts. Manche Leute haben Hirntinnitus, die versuchen es homöopatisch durch Hirnverdünnung zu kurieren: gleiches mit gleichem schütteln und rühren, ich merk's schon, kann es schon spüren.
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schrieb am
12.03.2011 um 23:55
war ja auch nicht soo gemeint,
und was bitte ist Strepto enzephalomalazites? google doesn´t know |
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schrieb am
12.03.2011 um 23:57
Augenstern schrieb am 12.03.2011 um 23:55
war ja auch nicht soo gemeint, und was bitte ist Strepto enzephalomalazites? google doesn´t know |
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schrieb am
13.03.2011 um 00:00
dieser Beitrag gehörte direkt nach
merdeister vom 7.3.2011 18:04 keine Ahnung wer hier sortiert,.....:-) |
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schrieb am
13.03.2011 um 00:03
zu Augentinnitus:
man sieht nur noch Pfeifen |
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Sehr schöner Artikel, merdeister.
Satire ohne getroffene Hunde wäre wirkungslos. Also hast du alles richtig gemacht. Ich freue mich auf mehr solche Texte von dir. |
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schrieb am
08.03.2011 um 01:05
@celsus: "Satire ohne getroffene Hunde wäre wirkungslos."
...ohne Claqueure aber auch, gell? Also hast du alles richtig gemacht. :-) |
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@celsus
Vielen Dank. |
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@Leif Miles
Weil Du was Homöopathie hältst, sind alle 'Schulmediziner' arrogante 'Götter in weiß'; wer eine Satire gut findet, über die Du nicht lachen kannst, ist ein Claqueur? Das wirkt ziemlich verbissen. Hast Du das nötig, so unsouverän zu sein? |
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schrieb am
09.03.2011 um 01:32
@goedzak, ich halte weder alle Schulmediziner für arrogante Götter in weiß, noch alle, die eine Satire gut finden für Claqueure. Ich ärgere mich aber tatsächlich kurzfristig über Formen von Arroganz, Gläubigkeit (auch und insbesondere Wissenschaftsgläubigkeit), Missionierung und das Festbeißen, Verhaken an einem Thema, das kollektive Geifern. Mich ärgert zuweilen die Lust, mit der Nabelschau betrieben wird, der Ethnozentrismus, Scheuklappendenken...Ich habe mich über die nicht enden wollende Debatte über Sarrazin und Guttenberg genauso geärgert wie über dies Homöopathie-Bashing. Mich aber (mehr oder weniger zufällig) nur zu Letzterem geäußert.
Ich finde jedoch immer zu einer distanzierten, humorvoll-sarkastischen Haltung zurück. Kann es sein, dass Du mit meiner Art von Humor vielleicht nicht so viel anfangen kannst? |
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Leif Miles, sobald ich den Humor erkannt habe, bin ihm auch nicht abgeneigt. Hast Du hier im thread Kostproben davon gegeben? Passiert mir schon mal, dass ich sowas nicht schnalle... :)
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Ich habe eine Zeit lang in der Werbebranche gearbeitet und kann nur sagen, dass Antiwerbung nichts bringt. Wer Erfolg haben will, muss die Konkurrenz toppen. Seltsam auch, dass so wenige Schulmediziner eine schamanische Zusatzausbildung absolvieren. Ich würde viel öfter zum Arzt gehen, wenn ich wüsste, dass er auch schamanisch etwas drauf hätte.
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Die Wahrnehmung finde ich wirklich interessant...ich finde sie in einigen Kommentaren wieder.
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Echtes Schamanentum und Sensationismus schließen sich aus. Öffentliche Hokus-Pokus Vorstellungen schmecken immer nach Scharlatanerie, sie sind es auch. Ein Schamane /heute sehr selten/ zeichnet sich durch eine stille, unspektakuläre Haltung aus. Abgesehen davon ist Schamanismus als Therapieform, zur Heilung echter Krankheiten, "überholt".
Als Mittel der Erfahrung des eigenen Unbewussten ist es vertretbar. |
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schrieb am
08.03.2011 um 09:02
@merdeister: "Die Wahrnehmung finde ich wirklich interessant...ich finde sie in einigen Kommentaren wieder."
Tja, das kommt davon! Du hättest ja auf das Trinken homöopathieverseuchten Wassers verzichten können und in eigenen trüben Gewässern fischen können...;-). |
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Du weißt doch Leif, eine Krähe wäscht die andere...
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schrieb am
08.03.2011 um 08:52
Skeptikerin2011. "Für geneigte Leser und Leserinnen:"
"Geneigt" find ich treffend...:-) Frag mich allerdings, wohin diese Haltung führt, wenn bei der Neigung der Kopf abhanden kommt...;-) |
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Da helfen doch nur noch Rescue-Tropfen..... aber hochdosiert, bitte!
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Merdeister - danke, danke, danke !
Es sollte nicht unerwähnt bleiben, daß eine Temperatur von 0 Kelvin bisher nicht erreicht wurde und möglicherweise prinzipiell unerreichbar ist. Man sollte schon einmal ernsthaft darüber nachdenken, woher in Zukunft homöopathiefreies Wasser kommen soll. Vom Mond, vom Mars ? Synthese (die Reaktion soll nicht ganz ungefährlich sein) ? Ich halte dieses Problem für weitaus gravierender als z.B. den Klimawandel. Leider ist die Öffentlichkeit bisher viel zu wenig dafür sensibilisiert worden. Umso größerer Dank gebührt Merdeister. |
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Man kann 0 K vielleicht erreichen, aber dann nicht mehr messen. Dafür braucht es eine Temperaturdifferenz und kälter als 0 K geht nicht.
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Danke fürs lesen, nelly.
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Und fürs messen, Gero ;-)
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Gut, liebet merdeister, daß endlich einmal jemand darauf hinweist.
Unterstützend möchte ich folgendes anmerken - wobei ich hier vom Autor bereits Zitiertes erneut anführe: Wir können davon ausgehen, im Wasser welches eine Kläranlage (kinetische Energie -->Potenzierung, Anm. d. Autors) verlässt, je nach Größe der vorgeschalteten Kanalisation (kinetische Energie-->Potenzierung, Anm. d. Autors) ungefähr eine C100-C250 Potenz von einer Vielzahl homöopathischer Medikamente vorzufinden. Das ist Polypharmazie, vor der Hahnemann immer gewarnt hat. Wenn unser Leitungswasser tatsächlich Hochpotenzen verschiedener homöopathischer Medikamente enthält, müssen wir nach Möglichkeiten suchen, die Information aus dem Wasser zu entfernen. Die Wirkungen dieser explosiven Mischung sind kaum vorhersagbar. Da waren unserer Zeit offensichtlich die Ärzte des 17./18. Jahrhunderts weit voraus, als sie vor dem exzessiven Gebrauch des Wassers warnten. Besonders im Urin ist die Informationsdichte sehr hoch, die Niere gilt als sehr homöopathophiles Organ . Ein Beweis für den Nutzen der Urintherapie! Sollte es noch eines weiteren bedürfen? Der bis zu diesem Punkt ablaufende Prozess nennt sich perikurative intrakorporale Potenzierung (PIP). PIP - Eben! PIPI ist das Allheitmittel. Damit schließt sich dann asserdings auch der Kreis zum Wasse, das hier gelassen wird (oder gelassen bleibt) und so viele hochpotenzierte Wirkstoffe enthält. |
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Wasser, dass gelassen ist, bleibt gelassen.
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I am the april's fool.
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Mensch, GS, wir haben doch noch unsere Tage, also die tollen jedenfalls.
Was brauchen wir da den 1. April? Alaaf! |
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Ob man Sägeblätter soweit verdünnen(oder heißt es potenzieren?) kann das sie Finger nachwachsen lassen...?
KCH findet das sich damit mal jemand beschäftigen sollte... |
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So in der Art?
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Ironie setzt Intelligenz beim Empfänger voraus... das Gleiche gilt wohl auch für Satire *notiert*
Aber mal ganzen nebenbei: Warum musst Du Deine wertvolle Lebens- und Studienzeit mit Homöopathie verschwenden, wenn Du sie für wirkungslosen Unfug hälst? Die Energie würde ich ja lieber in nützlichere Dinge investieren. |
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Früher habe ich jeden Nachmittag Baywatch geschaut, heute kann ich immer noch ziemlich gut schwimmen.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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