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Kennen Sie die Kolumne Das war's? Sie erscheint im Politikteil der FAS und wird in der Regel oder immer, ich weiß es nicht genau, von "riw" geschrieben. "riw" ist Richard Wagner, er war mal Kommunikationschef bei der Bertelsmann-Stiftung und ist Politikredakteur der 'FAS'. Seine Glosse nervt mich und andere schon lange durch den offenkundig 'schrägen' Gebrauch des Wortes "sogenannt". Also z.B. in der aktuellen Ausgabe "In den Vereinigten sogenannten Staaten". Das soll irgendwie witzig sein, keine Ahnung.
Aber diese Grille, wie man wohl in seinen Kreisen sagt, ist nicht das einzige Alleinstellungsmerkmal der Glosse. Mir ist keine andere bekannt, die so auf Teufel komm raus gegen die political correctness anschreiben will.
Dieser unbedingte Wille zum freien Wort führte auch zu äußert pietätslosen Bemerkungen von "riw" über den Selbstmord von Robert Enke, die wohl als sarkastische Einlassungen zum Medienrummel gedacht waren. Eigentlich wollten wir damals ein Medientagebuch schreiben, aber na ja, man läßt es dann halt doch, man kann nicht die ganze Drecksarbeit machen.
Ich habe dann einfach die Glosse nicht mehr gelesen. Bis ich nun heute beim Frühstück von der bestmöglichen Partnerin auf die nachfolgenden Sätze gestoßen wurde. "Wie geschmacklos" sagte sie erst, besserte dann aber nach "nein, wie kalkuliert geschmacklos".
"Zur Vorbereitung der Jubiläumsfeierlichkeiten für Robert Enke, den größtmöglichen Toten aller Zeiten, haben aber dennoch an diesem Castor-Wochenende die zur Artikulation des Volkswillens eingesetzten Schotterer Gleisanlagen von Unkraut, Käfern und anderen, durch den jähen Kontakt mit Lokomotiven kleinteilig im Gleisbett verteilten Fleischen befreit, um eine möglichst reibungslose Betroffenheit zu ermöglichen. Auch aus Stuttgart 21 wurde eine Betroffenheitsdelegation erwartet, die den Vorschlag machen soll, am Schlichtungstisch vom 10. November an einen Stuhl für Enke frei zu lassen, und außerdem sollen Andreaskreuze an allen Bahnübergängen in Robertkreuze umbenannt werden."
Um die ganze Perfidie zu erfassen, muss man die Passage vermutlich zweimal lesen. Man wird dann sehen: der Mann will wirklich provozieren. Kann er haben.
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War deshalb bei meinem sogenannten Zeitungsdealer die sogenannte FAS heute morgen "schon alle"? Nun sitze ich da. Und eine vom sogenannten Kollegen ausgeborgte Wut auf einen Text, den man nicht kennt, naja, das ist auch irgendwie nichts.
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@Tom
weiß nicht, ob du die FAS unterdessen gekauft hast. Aber zum Verständnis hier ist es nicht nötig. Die Kolumne von "riw" besteht diesmal aus vier Miniaturen. Im Fall von Enke kommt noch ein einleitender Satz dazu, er ist aber für meine Wut unerheblich. Oder vielleicht doch nicht? "Unterdessen nahte der Jahrestag des Tages, an dem alles anders werden sollte (Thomas Osterkorn), aber nichts anders wurde, zumindest nicht aus dem Blickwinkel der Deprophoben." Deprophoben, ha ha, wie witzig. @Streifzug. Ich bin nicht so jung. |
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Das ist wirklich ziemlich unerträglich, perfide, kalkuliert geschmacklos und vor allem -zynisch. Aber: Hochmut kommt immer vor dem Fall.
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Lieber Herr Angele,
es ist recht verständlich, dass Sie sich als junger Mensch über so eine Provokation aufregen. Der sogenannte Richard Wagner, kleines Näschen, Nickelbrille, übertheoretisiert, unterpotenziert, ein typisches Milchgesicht der FAZ, passend zu Pausbäckchen Schirrmacher, kompensiert verständlicherweise, wie für Kopfwichser üblich, mit Tabuverletzungen, ausgeführt in Trippelschrittchen, für Liebhaber von Kastratengesang. Da hilft nur ein kräftiger Tritt in die Eier, damit es bei ihm auch mal klingelt. Alles Weitere ist Energieverschwendung. |
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beim freitag nervt mich der übermäßige gebrauch des wortes "sozusagen" durch den verleger, in nahezu jedem satz. ;)
allerdings nur verbal, das muss man ihm zu gute halten. den sogenannten text finde ich so offensichtlich.. er ist einfach langweilig. mfg mh |
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schrieb am
07.11.2010 um 14:24
zwar hab ich hier auch ein großes fragezeichen auf der stirn wie sie ihren stern überm schopf, aber mh, wie muss ich mir das vorstellen? sie sitzen mit stift und zettel vor utube und notieren sich wiederholungen, und das aus lauter frust über ??? wieder fragezeichen. und damits noch mehr werden: wenn ich angestrengt oder nervös bin fange ich an zu summen, am liebsten "schön ist es auf der welt zu sein, sprach die biene zu dem stachelschwein". das würde sie dann auch stören?
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ich muss nur hinhören, wenn jemand etwas sagt. und bei einer gewissen häufigkeit, braucht es keinen notizblock.
man nennt das aufmerksamkeit, ejamie. sowas passiert meist dann, wenn man tatsächlich zuhört, wenn menschen etwas sagen. mfg mh |
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schrieb am
07.11.2010 um 14:34
attention ist mein schlachtruf, ein guter schreiber ist ein sehr guter leser, sehen sie, mir fallen auch noch die klitzekleinsten dinge auf, aber ich mach kein fass draus oder benutze es als rundumschlag. und sie als anwalt in boston? mit stern überm kopf müssten da doch drüber stehen.
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Mit "sogenannt" und "sozusagen" kann man ganze Textpassagen verunglimpfen.
Im sogenannten Morgenland ist sozusagen ein Stern aufgegangen, als bei der sogenannten Jungfrauengeburt sozusagen die Grundlage für das sogenannte Christentum, ähm... sozusagen, ja, gelegt wurde. |
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schrieb am
07.11.2010 um 14:51
mit ewiger quatschmacherei kann man sich auch verunglimpfen. und dann?
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worüber ich stehe oder worüber ich gar stehen muss, dass darfst du getrost meiner eigenen entscheidung überlassen.
mit ewiger kleinscheisserei landet man jedenfalls im abfluss. sogenannt, sozusagen.. wie abwegig. mfg mh |
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schrieb am
07.11.2010 um 14:56
dann viel spass im abfluss, wie gruslig.
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flach und vorhersehbar. ein schöner abschluss deinerseits.
mf mh |
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schrieb am
07.11.2010 um 15:02
ihrerseits, so viel noblesse muss sein. und ich bin keine 15.
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"mit ewiger quatschmacherei kann man sich auch verunglimpfen. und dann?"
Dann ereilt einen in aller zu Gebote stehenden Ernsthaftigkeit das Schicksal vieler Hofnarren. Das Schwert der Machthaber. |
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Ist das widerlich.
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Sinnfreie Provokation ist immer ärgerlich.
Das "sogenannt" in Verbindung mit Staaten stammt noch aus den Zeiten des kalten Krieges, als man bei den konservativen Rechtsauslegern unter den Öffentlichkeitsarbeitern immer von der "sogenannten DDR" sprach. Nachher war es dann die "ehemalige DDR". Rhetorisch hat es die DDR also gar nicht erst gegeben. Wer so despektierlich über Enke schreibt, ist ein Empathieschädling, ein Engerling im Bodensatz des guten Geschmacks. |
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Das Wagner-Zitat offenbart Menschen-und Wirklichkeitsverachtung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der so etwas witzig findet, außer einige wenige andere Menschenverachter (die sich ja auch gerne in der rechten Ecke sammeln).
Mir stellt sich die Frage, warum Verleger und Chefredakteur Herrn Wagner diese Veröffentlichungsmöglichkeit geben. Ekelerregung beim Leser halte ich nicht für ein besonders schlaues Marketingkonzept. |
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Besser:
Ekelerregung beim Leser halte ich nicht für eine besonders schlaue Marketingmaßnahme. |
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Sehe beim googeln gerade, dass sich schon andere über diese Kolumne und den Herrn Wagner aufgeregt haben:
www.stefan-niggemeier.de/blog/unappetitlich/ |
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Lieber Michael Angele,
ich hatte Ihren Artikel heute am frühen Nachmittag gelesen und bis kurz vorm Ende gedacht: Ja, ja, reell, kann man so sehen, jawoll. Je mehr ich dieser meiner stillen Zustimmung allerdings hinterher denke, desto stärker stört mich ein bestimmtes Wort, das Sie verwandten: Perfidie. Warum haben Sie ausgerechnet dieses Wort gehandhabt, Herr Angele? Perfide heißt: treubrüchig. Ich als Ihr Leser frage mich nun also, welche »Treue« es wohl gewesen sein mag, die die FAS in Gestalt ihres notorisch drittklassigen Kolumnisten Richard W. bei Michael Angele gebrochen, hintergangen, verletzt haben könnte. Um Treu' zu brechen, muß sie zunächst einmal bestehen. Es liegt daher ohne weiteres auf der Hand zu fragen, wie das Treueverhältnis zwischen Michael Angele und der FAS wohl ausgesehen haben könnte. Hatten Sie denn all Ihr Vertrauen, das Richard W. nun so schmählich in den Staub trat, stillschweigend dareingesetzt, daß man in der FAS »soetwas« doch bitteschön nicht würde lesen müssen? Ich für meinen Teil kann hier jedenfalls nichts derartiges finden, und wenn Fro schreibt, daß das »menschenverachtend« sei, dann halte ich das kurz und knapp für: übertrieben. Wenn das schon Menschenverachtung ist, was sind dann Kindersoldaten in Liberia, Landminen in Kenia, diskrete Folterkeller mit angeschlossenem Päderastenbordell in Fernost? Ich habe einen ganz anderen Verdacht, Herr Angele. Sie sind im Grunde Ihres Herzens genau wie ich der Meinung, daß es sich bei dem bemüht obercool wirken wollenden Wagner-Elaborat einfach nur um schlechten Geschmack handelt. Dabei konnten Sie es aber nicht bewenden lassen, denn dazu war die Gelegenheit zu günstig, eine alte Scharte bei den Freitag-Lesern auszuwetzen — Sie wissen schon, die »geil Krebs«-Sache, die man Ihnen (wie ich bis heute finde sehr zu unrecht) seinerzeit schwer verübelte. Viele Grüße Ihr Josef Allensteyn-Puch |
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Na ja, an diese Schlingensief-Sache habe ich nun wirklich nicht gedacht, Herr Josef Allensteyn-Puch. Ich habe den Eintrag sehr spontan geschrieben, und ja, vielleicht ist es wirklich nur geschmacklos, was Wagner da schreibt – aber gehen Ästhetik und Ethik nicht zusammen? Also: Vielleicht nicht perfide, aber doch widerlich, würde ich sagen. Im Prinzip haben Sie allerdings schon Recht, man sollte nicht immer gleich die ganz große Keule schwingen.
Beste Grüße MA |
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Wieso denn.
Perfide - Treue brechen. In dem Falle, dem Gefühl für Stil untreu werden, mit der Gemeinheit fremd gehen. Passt doch prima. :-)) |
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Sie sind sich immer treu, Herr Josef Allensteyn-Puch. Wenn man über sie stolpert, dann immer in der selben Weise. Immer die gleichen hübschen Ausfallschritte.
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J-ap, man sollte diese diese Sache sicher nicht dramatisieren, aber Herr Wagner, der Verlag und der Chefredakteur sollten schon wissen, wie diese Glossen beim Leser ankommen.
Menschenverachtung ist für mich schon die bewusste Missachtung und Verhöhnung menschlichen Empfindens – in diesem Falle: Trauer, Sorge um die eigene Gesundheit und die der Angehörigen und Nachkommen und die Empörung über die Ignoranz des politischen Personals. Ihre spekulativen Deutungen, was ein Schreiber veranlasst haben könnte so zu schreiben wie und was er schreibt oder wie ein Schreiber „gestrickt“ sei, kommen bei mir übrigens nicht so gut an. |
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Lieber Herr Angele,
»widerlich« trifft's auf jeden Fall besser, würde ich sagen, dem Urteil kann ich mich anschließen. Übrigens auch deshalb, weil die Sache selbst wesentlich tiefere Befassung verdient hätte, ganz und gar abseits der Person Robert Enke. Dazu habe ich nämlich bis heute noch nirgendwo etwas gelesen. Halt, doch: seinerzeit im lokalen Bistumsblatt — da wurde sich darüber gewundert, wie ein Volk von unchristlichen Nihilisten denn einen frevelhaften »Selbstmord« (ich setze das Wort stets in Anführungszeichen, weil es entgegen landläufiger Meinung und weiter Verbreitung ein Oxymoron ist) so allgemein verherrlichen könne. Dieser fade Einwand hat deshalb sein dummes Recht an der Wirklichkeit, weil er mich zu folgender Überlegung brachte: Es sind nämlich alles andere als ausgerechnet nihilistische Züge, die darin zum Vorschein kommen, wenn anläßlich des Freitods eines bekannten Sportlers sogar die Staatsspitze dieses Landes zur Sache einvernommen wird, sich Millionen für die Trauerfeier interessieren und Emotionen freilassen, die man doch normalerweise fürs Intimste reserviert, für enge Freunde, Bekannte, Verwandte. Da schluchzten auf offener Straße und mitten in die Kamera hinein Menschen, von denen nicht wenige etwa die eigene Groß- oder Schwiegermutter ohne mit der Wimper zu zucken ins Altenheim entsorgt haben, um einen, den sie gar nicht persönlich kennen konnten. Um einen, wohlgemerkt, der innerhalb der Existenzlogik der bürgerlichen Gesellschaft doch gar keinen Grund haben darf, sich das Leben zu nehmen, weil er all das hat, wonach es die meisten ganz inniglich verlangt: Geld, Immo- und Automobilia, Urlaubsreisen, Privatversicherung und wahrscheinlich sogar eine Centurion-Card von AmEx — will sagen: da steht einer ganz oben an der Spitze der Materialkette, und solche Leute nehmen sich nicht das Leben. Bei genauerer Betrachtung ist das nichts anderes als das Entsetzen der bürgerlich zugerichteten Individuen darüber, daß es wohl doch gar nicht so weit her sein könne mit den eigenen naturalisierten Idealen: Der nunmehr vollständig aufs Niveau einer beliebigen Patchworkreligion zusammengeschrumpfte Wille nach Überwindung der Zweifel am eigenen Lebensentwurf, der nach wie vor darauf gerichtet ist, für genau das den Buckel krumm zu machen, was einer, der es längst hatte, nicht sofort ins allseits davon erhoffte allgemeine Lebensglück ummünzte, sondern fortwarf. Und an dem Punkt schlägt der basale Materialismus dann tatsächlich um in etwas anderes, aber eben gerade nicht in Nihilismus, sondern in eine sehr seltsame Art von Naturfetisch, der nichts anderes ist als das wirklich abschließend entsublimierte Bedürfnis nach dem, was man früher noch das »gottgefällige« Leben nannte, das die Auserwähltheit justament nicht mehr am aufgehäuften Reichtum abmißt, sondern daran, wie lange man sich am Leben erhält. — Und die unbedingte Pflicht zum Überleben ist ein Kern der christlichen Theologie. Finden Sie, daß das sonderlich weit hergeholt ist? Viele Grüße Josef Allensteyn-Puch |
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Liebe Magda,
ich bilde mir tatsächlich viel auf meine gebenedeiten Füße ein, hoffe aber inständig, daß sie bislang kein Anlaß waren, Sie zum Stolpern zu veranlassen. Wobei ja die altenglische Spruchweisheit will, daß ein Gentleman jemand sei, der einer Frau nicht nur dann aufhilft, wenn er sie vorher selbst zu Fall brachte. Die »Ausfallschritte« konnte ich nicht so recht einordnen außer bis zu dem immerhin schmeichelhaften Punkt, daß sie nur bei Fechtern und weniger bei Schlägern üblich sind. — Immerhin! Auch Sie grüßt Josef Allensteyn-Puch |
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Könnte ja sein, dass riw verzweifelt versucht, gegen das Streiflicht der SZ anzustinken. Die dort sind 6 Tage die Woche präsent und überlassen die minderen Krümel der FASsenacht mit Kamelle. Den Henri-Nannen-Preis gewinnt das Stinkstiefelchen damit nicht, höchstens den einen neuen Leser, der meint, BILD sei ihm zu primitiv geworden. Helau
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der ärger ist nachvollziehbar, ich hätte mir aber eine weniger schnell dahingeschriebene gegenpostion, wie es hier steht, gewünscht als ein gut formulierter dorn, der in feindesfleisch trifft, das ist meine erwartung an einen kulturredakteur; zu anderen arbeiten vom autor angele fällt mir der begriff ein "selektiv(st)e wahrnehmung" ein, und das trifft auch auf seine beantwortung von kommentaren zu, kann aber auch dem prinzip "zufall, mal gucken was so rein kommt" folgen, das machts aber auch nicht besser.
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@Belle Hopes. Um nochmals dahingeschrieben zu antworten. Der Kulturredakteur hat diesen Beitrag bewusst gebloggt. Ein Blogeintrag ist für ihn kein Zeitungskommentar, sondern ein vergleichsweise flüchtiges Medium.
Auch die Kommentierung ist vergleichsweise flüchtig, aber achten Sie doch mal darauf, wie andere Redakteure bie anderen Unternehmen kommentieren. In den allermeisten Fällen einfach gar nicht. Schöne Grüße |
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na, das ist doch mal was handfestes, die leser auf der anderen seite können ja nicht hellsehen in die köpfe der schreiber, nur auf das reagieren, was sie bekommen; und ich, wie ich sehe nicht alle, meine das nicht auf zerstörung bedacht, sondern eher anregend, auch wenn mir die richtigen worte dazu manchmal fehlen.
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ergänzung: sie haben völlig recht, viele der anderen unternehmen juckt das nicht so ein thema. die meisten dieser anderen lese ich aber auch nicht. lg
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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