Michael Angele

Ressort Debatte

Michael Angele, geb. 1964 in der Schweiz, ist promovierter Literaturwissenschaftler. Via FAZ stolperte er mit einem Bein in den Journalismus, mit dem anderen hängte er lange noch als akademischer Mitarbeiter in der Uni. Angele war unter anderem Chefredakteur der netzeitung.de und beim Freitag, für den er seit 2010 arbeitet, auch schon vieles: Kulturchef, stellvertretender Chefredakteur, Chefredakteur. Seit Anfang 2020 verantwortet er das neue Debattenressort. Seine Leidenschaft gilt dem Streit, dem Fussball und der Natur, sowohl der menschlichen als auch der natürlichen.

Michael Angele
„Mein Lieber!“ Warum es im Kulturbetrieb in Wahrheit keinen Filz gibt

„Mein Lieber!“ Warum es im Kulturbetrieb in Wahrheit keinen Filz gibt

Korruption V Wer in der Kultur arbeitet, kann nicht korrupt werden. Ein paar Neurotiker wollen das einfach nicht verstehen


Haben Medien zu Corona der Politik das Wort geredet? „Das absolute Gegenteil ist richtig!“

Haben Medien zu Corona der Politik das Wort geredet? „Das absolute Gegenteil ist richtig!“

Pandemie Journalist Tim Röhn war bekannt für seine scharfe Kritik an den Covid-Maßnahmen, Medienwissenschaftler Marcus Maurer für seine empirische Perspektive auf die Berichterstattung. Wie blicken die beiden auf die vergangenen Jahre?


Mathias Döpfner: Vom Ossi-Hasser zum ROAZ

Mathias Döpfner: Vom Ossi-Hasser zum ROAZ

Medien Der Springer-Chef Mathias Döpfner hat sich sehr abfällig über die Ostdeutschen geäußert. Vermutlich war das der eine Skandal zu viel


Martin Sonneborn über Satire: Tabus brechen? Ist nicht mehr

Martin Sonneborn über Satire: Tabus brechen? Ist nicht mehr

Satire in der Krise Martin Sonneborn hat das „Manifest für Frieden“ von Wagenknecht und Schwarzer unterzeichnet und gegen die EU-Ukraine-Politik geätzt. Damit steht der Satiriker recht allein da


Ukraine-Berichterstattung: Vertrauen in Leitmedien schwindet

Ukraine-Berichterstattung: Vertrauen in Leitmedien schwindet

Medien Es gibt keine Propaganda in Deutschland. Aber ein enges Narrativ mit fatalen Folgen


Gespräch über Krieg und Pazifismus: „Neo-Pragmatismus ist Ultrarelativismus“

Gespräch über Krieg und Pazifismus: „Neo-Pragmatismus ist Ultrarelativismus“

Debatte Die Publizistin Elke Schmitter und der Philosoph Olaf Müller diskutierten im vergangenen Juni schon einmal über Pazifismus in Zeiten des Krieges. Wie damals versprochen, haben sie es jetzt nochmal getan. Was hat sich seitdem verändert?


Der Ukraine-Krieg im Radio: Hilfe, ich halte meinen Lieblingssender nicht mehr aus

Der Ukraine-Krieg im Radio: Hilfe, ich halte meinen Lieblingssender nicht mehr aus

Meinung Bei mir war es schon vor der Panzer-Debatte so weit. Diese gibt jetzt auch einem Kollegen den Rest: Von welchem Radiosender kann man sich eigentlich noch wecken lassen, ohne ständig und einseitig über Angriffswaffen informiert zu werden?


Fußball-WM in Katar: Die Spiele sind schlechter als ihr Ruf

Fußball-WM in Katar: Die Spiele sind schlechter als ihr Ruf

Meinung Ausnahmetalente und überraschende Wendungen: Trotz all der hitzigen Diskussionen hat das Turnier in Katar sportlich einiges zu bieten. Wird behauptet. Aber es stimmt nicht


Ivan Ergić: „Mit Epik und Dramatik verkommt Fußball zum Gladiatoren-Spektakel“

Ivan Ergić: „Mit Epik und Dramatik verkommt Fußball zum Gladiatoren-Spektakel“

Interview Der Marxist, ehemalige serbische Fußball-Nationalspieler und heutige Lyriker Ivan Ergić spricht über die Fußball-WM in Katar, den Kapitalismus und die Kunst des Spiels


Lobenswerte Haltung: Peter Handke schweigt zum Ukraine-Krieg

Lobenswerte Haltung: Peter Handke schweigt zum Ukraine-Krieg

Erkenntnis Es gibt Menschen des öffentlichen Lebens, die auch mal nichts sagen. Aber sie können sich davon nichts kaufen. Das muss sich ändern. Denn: Uns fehlt eine Kultur des Schweigens