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Die "Süddeutsche Zeitung" hatte eine sehr gute Idee. Sie hängte sich an eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung zum Buchmarkt dran - und ließ gleich noch ein paar Fragen zu Deutschland schafft sich ab stellen. Nun haben wir ein klares Bild vom durchschnittlichen Käufer des Sarrazin-Buchs (siehe vor allem Printausgabe vom Samstag, online ohne Graphiken). Es ist kein schönes Bild. Der durchschnittliche Leser ist - das hat man geahnt - männlich und schon etwas älter, er verdient überdurchschnittlich gut und ist überdurchschnittlich gebildet. Aber was nützt die ganze schöne Bildung, wenn sie den Menschen nicht gesellig und neugierig auf die Welt macht?
Der durchschnittliche Sarrazin-Leser fühlt sich nämlich am wohlsten bei sich zu Hause (+17), schätzt Sauberkeit (+13) und hat gar nicht gerne Besuch (-22). Überhaupt widerstrebt es ihm, Zeit mit Freunden und Bekannten zu verbringen (-24). Viel lieber liest er (+15). Bücher natürlich. Aber auch Zeitungen und da mit großer Vorliebe die FAS (wollen wir für die Kollegen mal annehmen, dass er nur mit dem Politik-Teil etwas anfangen kann...).
Im Fernsehen mag er besonders "Boulevard, Volks- und Bauerntheater" aber auch "Kabarett- und Satiresendungen". Mit den neuen Medien fremdelt er, gar nicht gerne beschäftigt er sich mit dem PC (-17); eine Erkenntnis, die auf den ersten Blick erstaunt, würde man den durchschnittlichen Sarrazin-Leser doch bei der technischen Intelligenz vermuten, bei den Dipl. Ingenieuren. Aber tatsächlich ist er wohl der höhere Beamte. Nicht der Schaltplan scheint sein Symbol, sondern der Mirkozensus (über das Berufsbild gibt die Erhebung leider keine Auskünfte).
Alles in allem hat man sich den durchschnittlichen Sarrazin-Leser als einen griesgrämigen, rechthaberischen, etwas zynischen, aber nicht ungebildeten Menschen in Pantoffeln vorzustellen. Kurz gesagt: wie Thilo Sarrazin selbst.
Und so wie man diesem manchmal über den Kopf streicheln möchte, und sagen, ist doch alles nicht so schlimm (na ja), so möchte man seine Leser unter Artenschutz stellen. Man täusche sich nicht: dieser Menschenschlag stirbt aus. Nicht Deutschland geht unter, so darf man getrost wetten, sondern dieses sonderbare Wesen, halb Bildungs- halb Spießbürger.
Der Erfolg von Sarrazins Buch ist eben ein letzter Gruß aus der Welt des frühen 20. Jahrhunderts, die ja noch tief im 19. Jahrhundert wurzelte. Zu Recht hat man Deutschland schafft sich ab mit Oswald Spenglers Megawälzer Untergang des Abendlands verglichen. Künftige Untergangsfantasien zum Hausgebrauch werden solche Männer und solche Werke nicht mehr brauchen.
Startseitenfoto: Sean Gallup / Getty
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So darf man das wohl sehen, deckts sich ja irgendwie auch mit der Heitmeier-Studie. Ist mehrheitsfähig und im Glashaus wird's dann richtig eng, keiner will mehr in den Spiegel schauen, sich an die eigene Nase fassen.
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"Oswald Spengers Megawälzer Untergang des Abendlands" Einmal "Spengler" bitte.
Davon abgesehen: Geht es denn jetzt nicht unter, das Abendland? Ich fand den Spengler immer so einleuchtend. Wenn man das so sieht; Diese jungen Leute völlig demoralisiert, weit und breit nur noch Kommerz. Hat er geschrieben, der Spengler, und am Beispiel der alten Römer dargelegt: Wenn eine Gesellschaft nur noch an das Wirtschaftliche denkt, ist sie im Untergang begriffen. Klar, das gibt Minuspunkte für mich. Aber dafür lese ich die FAZ nicht - nur das Feuilleton - und kann mit den neuen Medien ganz gut. Am Ende bin ich eine Viertel oder Drittel-Sarazzenin. |
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Unter den vielen möglichen Gründen so eines (optimistisch erdachten)Aussterbens solcher Spezies wie Globalisierung, Vernichtung des Sarrazin- Biotops durch Neubepflanzung, natürlicher Evolutionsprozess, sollte man auf den biologischen Aspekt verweisen, daß das Leben in einem abgegrenzten Raum einfach nicht gut für die Art ist, und Spezialisten sind die ersten, die bei geänderten Umweltfaktoren ins Gras beißen. Das reicht mir als "wissenschaftlicher" Gegenbeweis zu den sarrazinischen Thesen. Eventuelle Belege dafür und Fakten liefert er selber. Tja, die Natur, so viel klüger als der Mensch.
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Das "optimistisch erdacht" bezieht sich auf das BALDIGE Aussterben, so eine Wandlung passiert ja nicht von heute auf morgen, solange greift dann halt der Artenschutz, und Grafiker können sich ein geeignetes Layout für das Zeichen/ Schildchen ausdenken.
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Ach, ich höre richtig das sich-selbst-auf-die-Schulterklopfen in der Freitag-Community. Wußten wir's doch - wir sind die Guten ! Wir sind nicht so wie die ! Sarrazin-Leser sind bäh !
Fragt sich nur, woher die ganzen Meinungen zu Sarrazin und seinem Buch in der FC kommen. Man brüstet sich noch damit, es nicht gelesen zu haben, weiß aber ganz genau, was davon zu halten ist. Oder man hat es gelesen (wahrscheinlich eine Minderheit der sich dazu äußernden FC-Mitglieder) und dürfte dann wohl auch irgendwo zu dieser Durchschnittsbildung beigetragen haben. Ach, niemand kann sich in dem gezeichneten Bild wiederfinden ? Tja, Herr Angele, so ist das mit Durchschnittsbildung über Menschen. Ich möchte mal erleben, was hier abginge, wenn aus irgendwelchen Erhebungen der "Durchschnittstürke" konstruiert würde. Und dann in dem Tonfall Ihres Artikels beschrieben würde. |
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@Nelly
verstehe nicht ganz. Der durchschnittliche Sarrazin-Leser ist doch gerade überdurchschnittlich gebildet. Und doch so eine Biedermeierbacke. Aber er hat den Spott natürlich nicht exklusiv. Es ist auch nicht einzusehen, warum dieser Spott vor Landesgrenzen und Volksstämmen halt machen sollte. Prinzipiell. Allerdings gebe ich ihnen Recht, was die praktische Durchführbarkeit anbelangt. Was wäre hier zum Beispiel los, würde man sich auch nur allerzärtlichst mokieren über, sagen wir mal, die doch recht gruselige Rechtschreibung eines bekannten Anti-Sarraziners mit Migrationshintergrund. |
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Es reicht, Sarrazin nicht gelesen zu haben, um zu den Guten zu gehören? Das war einfach.
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Nee, es reicht, Sarrazin gelesen zu haben, um zu den Bösen zu gehören.
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Ach ja - selten so gelacht: Wer "neugierig auf die Welt" ist, darf ein bestimmtes Buch nicht lesen !
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Wo steht denn, dass man dieses Buch nicht lesen DARF. Natürlich darf man. Man muss nur nicht. Da halte ich es mit der Kanzlerin :)
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Man darf es lesen, nur gehört man dann zu den Sarrazin-Lesern, von denen Sie ja wissen, daß die nicht neugierig auf die Welt sind.
Also, beides geht nicht. |
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Mann Gottes, wir sprechen vom DURCHSCHNITTSLESER, eine quasi-statistische Größe. Mikro-Zensus, do you understand? In Realitas gibt es auch professionelle Leser, (Journalisten, neidische Publizisten...), Kritiker (den will ich doch mal wiederlegen...) und vielleicht liest jemand dieses Ding sogar als Gedicht in Prosa.
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@ Michael Angele, den Mann Gottes
Der durchschnittliche Sarrazin-Leser ist doch gerade überdurchschnittlich gebildet. Und doch so eine Biedermeierbacke. Ist das wirklich so? Hat die Untersuchung erbracht, mit welcher Intention das Buch gelesen wurde - affirmativ oder kritisch? Weiter stellt sich die Frage: Woran macht man eine Bidermeierbacke fest? Etwa daran, dass sie auf häuslichen Besuch eher verzichtet? Betrachten wir mal folgendes Zitat: Im Fernsehen mag er [= die Biedermeierbacke] besonders "Boulevard, Volks- und Bauerntheater" aber auch "Kabarett- und Satiresendungen". Daraus kann man doch nicht seriös den Schluss ziehen, dass diejenigen, die weder das eine noch das andere mögen keine Biedermeierbacken seien! Übrigens habe ich mir bisher vorgestellt, der Volks- und Bauerntheatergucker würde mit den Satire- und Kabarettsendungen eher weniger anfangen können. Aber da scheine ich einer Täuschung unterlegen zu sein. |
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Ich glaube, daß Liebhaber von Volksmusik- und Satiresendungen eher disjunkten Mengen angehören. Die Durchschnittsbildung ergibt hier wirklich ein überaus interessantes Exemplar unserer Spezies. Das hätte Angele auch so satirisch herausarbeiten können. Dafür ist seine Verachtung der "Biedermeierbacken" aber viel zu echt geraten. Es genügt, Sarrazin gelesen zu haben, um bei ihm ekelpickel hervorzurufen - denn das ist ja das einzige, was diesen Menschen gemeinsam ist.
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@ Achtermann
Satiresendungen im öffentlich-rechtlichen TV SIND meiner Meinung nach Bauerntheater :) @ Nelly Gehen Sie eigentlich in den Keller, um zu "schmunzeln"? |
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@ Michael Angele
Dann ziehen wir doch gleich den richtigen Schluss: Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sind Bauerntheater. |
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Schönes Ding! Finde darüberhinaus dein Fazit – "Nicht Deutschland geht unter, so darf man getrost wetten, sondern dieses sonderbare Wesen, halb Bildungs- halb Spießbürger" – insgesamt erhellender als den SZ-Artikel.
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Hey Mikael! Bist du es wirklich? Bist du nicht über Neujahr ein ganz Anderer geworden? www.freitag.de/alltag/1101-eigentlich-ganz-anders
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Mann! Mein Fazit war doch: wir können nicht anders werden, nur noch immer mehr so werden wie, wir eh schon sind!
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Das bei der SZ ist ein Artikel, der sich mehrerer Fragen annimmt (z.B. Mann- Frau), hier steht ein Blog, der zusammenfasst und überspitzt, ich finde den Vergleich daher etwas unpassend, und ich frage mich, ob man es hier wirklich nötig hat ständig andere Blätter zu negativieren, die SZ ist ein Tagesblatt, im Süden, mit anderem Publikum. Kommt mir vor wie bei der Partei die Linken und dem Hauptteil der User hier, immer andere angiften. Da hat selbst der gutmütigste Mensch der Welt irgendwann die Nase voll.
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Liebe Belle Hopes,
ich habe die SZ überhaupt nicht "angegiftet", ganz im Gegenteil. Aber in dem Kommentarfuror, den Sie da abermals entwickeln, kommen Sie wohl nicht mehr dazu, die Primärtexte zu lesen. |
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Die Texte hab ich gelesen, deswegen regt mich dieser Vergleich ja so auf, der Vergleich stammt nicht von Ihnen, aber er ist mir dennoch unverständlich, nicht nur das. Den Faden des Artenschutzes weiter zu spinnen war ja noch amüsant, aber dann...nun, ich leg ein furioses Tagebuch an, ganz unvirtuell, mit dickem Bleistift und schüttelndem Kopf.
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DEN TEXT, MEINEN, DER TEXT, DER DA OBEN STEHT, KLARO? KAPTIO? NICHT "DIE TEXTE", aber es ist wohl sinnlos.
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Ja, Ihren Text da oben, und den find ich amüsant und die Idee mit dem Artenschutz überraschend. Das macht Sinn. Ich hab aber auch den SZ- Text gelesen und finde nicht, was Herr Krogerus sagt, dass man Ihren Text und den SZ- Text vergleichen kann und der SZ- Text unklarer sei. Für mich macht das wieder Sinn. Ihr Text und SZ- Text, das sind zwei Plural. ?
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Okay, ich verstehe nun, wie Sie es gemeint haben. Aber mal unter uns: muss man diesen Nebenschauplatz wirklich auch noch kommentieren? Bitte nicht antworten. Die Frage ist rein rhetorisch gemeint.
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@Belle Hopes: Welches andere Publikum verorten Sie denn im Süden ?
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Macht doch Sinn, auf solch einen sinnlosen Text!
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Mal eine sachliche Frage. Bezieht sich die Studie nun auf den durchschnittlichen Käufer oder durchschnittlichen Leser dieses Buches? Also ich falle aus dem Durchschitt raus, definitiv.
Und. Satirisch. Unser Thilo Maulwurfzin leistet zur Zeit ein unfreiwilliges soziales Jahr bei meinen türkischen Grabesbrüdern ab. |
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@luggi
Streng genommen sind es die Käufer. Aber ich wage die - Behauptung, dass bei diesem Buch die Quote der Nicht-Leser unter den Käufern geringer ist als bei vielen anderen Büchern (die man etwa zum Verschenken kauft). |
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@MA
So sehe ich das auch, obwohl es bessere Bücher gibt. Ich wollte nur hinweisen, dass zu den Käufern auch Bibliotheken und andere Institutionen gehören, und dass das Elaborat innerhalb von sozialen Strukturen witer gegeben wird. Zu meiner Ehrenrettung, ich hab' das Buch nicht gekauft und werde es nicht lesen. Meine Zeit und mein Geld benutze ich für nützliche Dinge. |
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Besser gelungen finde ich diesen Kommentar zu der "Studie":
www.readers-edition.de/2011/01/09/fette-haessliche-faschisten/ |
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@ Nelly
Notwendig finde ich im Zusammenhang mit dem Verkaufserfolg des Buches den Begriff Medienhype [= aufgebauschte Berichterstattung, um Interessenträgern zu dienen und Produkte zu lancieren]. Dieses Werk wurde Medienmachern in Szene gesetzt, etwa durch den Vorabdruck des Spiegel und der Bildzeitung. Unzählige Talkshows folgten. Dann die SPD-Inszenierung um Sarrazins Parteiausschluss etc. Mit einem derartigen kostenfreien (bei Spiegel und Bild sogar bezahlten) Werbeaufwand hätte man sicher auch andere Bücher in diese Verkaufsdimensionen hieven können. Den Blick auf die Buchkäufer zu werfen ohne die dazugehörige Mediengeschichte in den Blick zu nehmen, leuchtet die Sache zu wenig aus. |
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Hallo Nelly, diesen Kommentar finden Sie also gelungen? Lässt irgendwie tief blicken. Dort steht u.a.: "...trotz aller Warnungen vor “kruden Thesen” und einer nur schlecht getarnten Neuauflage von Hitlers Buch-Hit “Mein Kampf” muss derzeit bereits die 16. Auflage gedruckt werden..." Har, Har, finde ich eher nicht witzig, überhaupt ist der ganze Tenor des Textes ziemlich verbissen.
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stellt man den Medienhype in Rechnung müsste doch Hinz und Kunz das Buch gekauft haben. Alle reden drüber, aber gekauft hat nur der Pantoffelheld.
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@ Katharina Schmitz
Die zweitgrößte Gruppe sollen die 21- bis 29-Jährigen sein. Die tragen doch eher Chucks als Pantoffeln. |
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diese zweitgrößte Gruppe ist in der Tat interessant. Da wüsste man gerne Genaueres. Aber Chucks doch wohl eher nicht ;0)
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Das sind doch die 15jährigen vom ersten PISA-Test...
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Ich habe hiermit die Ehre zu bestätigen, daß es durchaus 21- bis 29-Jährige gibt, die weder Pantoffeln noch Chucks noch Holzschuhe aus dem Bauerntheater am Fuße führen, sondern zB Budapester.
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@Katharina Schmitz:
"...diesen Kommentar finden Sie also gelungen? Lässt irgendwie tief blicken." Genau das ist es, was mir an der FC immer wieder so gut gefällt ! |
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es fällt doch wirklich auf, wie schlecht gelaunt hier auf die SZ eingedroschen wird. Selbst der linke Leser klopft sich offensichtlich gerne mal auf die Schenkel.
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soll wohl heißen, dass "budapester" jemanden als den trägern von chucks, pantoffeln oder holzschuhen (in welcher weise auch immer) überlegen kennzeichnen!? das ist wirklich ehrenhaft!!!
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Es sind doch nur die ohnehin mit Sarrazinistis infizierten Eingeborenen die so bescheuert sind Geld für ein Buch auszugeben dessen Inhalt sie praktisch schon X-tausendmal vorgekaut bekommen haben. Und, wer für solch ein Polit-Harry-Potter Geld übrig hat lebt bestimmt nicht von Harz Vier, kann also gelassen auf eine profunde, sprich sture, Halbbildung zurückgreifen. So geht das in Deutschland immer bevor, am Ende mit dem Latein, nach dem Gröfaz gegröllt wird.
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schrieb am
10.01.2011 um 21:24
>>lebt bestimmt nicht von Harz Vier, kann also gelassen auf eine profunde, sprich sture, Halbbildung zurückgreifen.<<
Hatz4 trifft die nichtbesitzende Bevölkerung quer durch. Da sind neben "voll"- auch "halb"- und Ungebildete vertreten. Aber dass wer Geld für so Buch übrig hat, nicht auf Hatz4 angewiesen sein kann, stimmt natürlich... |
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Ein Teil der Käufer dürfte das Buch - vielleicht sich selbst nur mittelbar bewußt - als vermeintliche, aktive Überlebenshilfe gekauft haben.
Die sog.Mittelschicht schrumpft erwartbar und nur wenige werden auf den Spuren des oft kolportierten Tellerwäschers wandeln. Für die anderen, die Mehrheit ist die Skala lediglich nach unten offen, die Bedrohungsszenarien u.U. bereits sehr konkret. In meinem Umfeld gibt es bislang nur einen Käufer dieses Buches; soweit mir bekannt. Und der passt exakt auf alle Klischees, die hier so in der netten Diskussion sind. |
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schrieb am
10.01.2011 um 23:56
@ ebertus, ja natürlich vereinfache ich...
Fakt ist das die Wirtschaft zwar wächst, aber ohne weiterhin die gewohnten Arbeitsmöglichkeiten zu generieren. Das war abzusehen. Da verwundert dann das Wahlverhalten. Ob die Gabe für die Entwicklung von einem politischen Vorstellungsvermögen auf Bildung basiert bezweifle ich. Warum sonst gingen sonst so viele Akademiker dem Gröfaz auf den Leim? @ Claudia hier versagen die Linken Parteien den "voll"- auch "halb"- und Ungebildeten unter den HarzIV -Empfängern Erklärungen und beschränken sich wie z.B. die SPD schön gleichmäßig vom hohen Roß herunter zu pöbeln, - das ist doch genau was der erwähnte SPLer im Prinzip macht. |
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Lieber Michael Angele,
In der ganzen Debatte, ich sag´ es hier offen, enttäuschten mich vor allem die vielen medialen Pantoffelhelden (m/w), die sich mit Thilo S. gerne hinsetzten, aber keine Fragen stellten, weil sie nichts wussten und auch nichts vorher lasen, höchstens die Cuecards abmoderierten, dafür aber den ewiggleichen Vortrag des Fastnachters einfach hinnahmen. Gut, sie machen es bei dem Dutzend anderer Polemiker und Thesenhuber mit ubiquitären Auftritts- und Veröffentlichungsrechten, die Namen sind bekannt, nicht grundsätzlich anders. Das kommt gerade bei deutschen Männern, stockkonservativ im tiefsten Grunde, stockverunsichert ob man eventuell in Zukunft weniger vermögend bliebe, und allenfalls überschriftenbelesen, als an den Idealen deutscher Klassik interessiert, sehr gut an. Und die passenden Weibchen lieben situierte ältere Pantoffelhelden eindeutig mehr, als verhaltens- und wissensunsichere Antihausschuhe, die sich dem Krakeel im Nadelstreif entgegen stellen würden. Daher konnte das bräunlichrote und immer mehr eintrübende Buch gut promotet unter den Weihnachtsbaum kommen und nun zum Geistesschatz Deutschlands, direkt neben den Divan Goethes in die Stollenwand geraten. - "Schatzi, sorg´ für stämmige Reinheit und Ordnung", und sei es nur, durch einen Aufruhr in den Kommentarspalten und als mahnende Drohung für die verängstigten etablierten Parteien und die Zeitungsredaktionen. Allerdings kann nicht geleugnet werden, dass auch einige linke Sympathiesanten und einige prekär lebende, stämmige Deutsche, gewisse Anklänge bei Thilo S. gut finden, weil er gegen vermeintliche Konkurrenz um die billigen Plätze im Café Deutschland, zumindest das Ressentiment kräftig erweckt. Dazu gibt es noch die Linken, die national gesinnt tun, obwohl das links keine Tradition hat. Hinzu jene wenigen, die auf Antisemitenjagd unter Linken sind und jene, die Gutmenschen und Sozialarbeiter grundsätzlich schädlich, blöd und öde finden. - Dann noch jene, die schon eine Seite Sarrazin, der es tatsächlich schafft auf jeder zweiten Seite eine neue These mit Prozentzahlen oder Geschichtserörterungen aufzutischen, überfordert sind. - Das reicht dann, für den ersten Stoss, das reicht medial völlig. Über welchen Pantoffel, lieber Michel Angele, lohnte sich die Empörung mehr? - Ich denke, es bedarf nur einer leichten erneuten Eintrübung der derzeit heiter gemalten Konjunktur und der nächste Dammbruch steht an. Woran ich allerdings nicht glaube, das ist die These, die Gedanken Sarrazins stürben mit seiner Generation aus. Im Alter Schirrmachers dachte Thilo S. noch nicht so radikal, oder hielt, er war noch an seinem Fortkommen in einer anders gepolten Welt interessiert hinter dem Berg. - Darum müssen sich junge Akademiker heute keine so großen Gedanken mehr machen, denn die feuilletonistischen Ausflüge Heinsohns, Sloterdijks, Bolz und einiger anderer "Weltdenker" bereiteten mittlerweile auch universitär wieder breite Wege. Denken Sie nur einmal an die wilden Juristen, frisch von der Uni- Bonn, die sich im "funktionalistischen Feindstrafrecht" tummeln möchten.- Die Rückkehr des Distinktions- und Abstandsdenkens, das auf feine Art eine Zustimmung zu Thilo S. Thesen doch gestattet (man bleibt noch anständig), hat ja der große Chef aus Frankfurt klassisch selbst vorgeführt. Einziges Bedauern: Sarrazins Thesen führten zu unmenschlichen Maßnahmen, würden sie umgesetzt ( www.faz.net/s/Rub546D91F15D9A404286667CCD54ACA9BA/Doc~E1E30FB65E1E44794BFFEB5A2B73DE7EA~ATpl~Ecommon~Scontent.html ). Liebe Grüße Christoph Leusch PS: Ein ähnliches aktuelles Beispiel, das mitgefilmte Privatissime Herrn Panzers bei G.Heinsohn, der ihm die Welt erklärt. Man musste schon zu sehr auf die Augenbrauen des ZDF-Mannes schauen, um dessen ganz milde Zweifel am völlig eindimensionalen, aber tief selbstüberzeugten Vortrag des Bremer Allzweckforschers zu entdecken. Soziologisch tippe ich übrigens auf Apotheker, mittlere und höhere Beamte, Politologen und Medienwissenschafler, sowie ganz viele Zeitungsleute und TV-Männer, die Thilo S. heimlich anbeten. |
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"Sarrazins Konsequenz
Ein fataler Irrweg Thilo Sarrazin ist der Ghostwriter einer verängstigten Gesellschaft. Aber er verschweigt die Pointe seines Thrillers. Seine Thesen laufen auf eine vollständige Neudefinition unseres Begriffs von Kultur hinaus und erschöpfen sich nicht in muslimischen Milieus." Von Frank Schirrmacher, ist o. gemeint. Dazu muss wohl der ganze html-Tag kopiert und eingesetzt werden. Ich bin jetzt zu müde, da noch einmal einen anderen Link zu suchen. Wer es lesen will, der findet es. C.L. |
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Ob die Deutschlandabschaffbuchkäufer dasselbe auch selbst lesen? Vielleicht kaufen sie es für ihre akademisch gebildeten Töchter, damit diese endlich Kinder in die Welt setzen.
Anschaffen statt abschaffen! |
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Irgendwie hören sich hier alle so an, als ob die das Buch zu Weihnachten Geschenk bekommen haben und verschlugen. Ich werde es weiterhin nicht lesen, weil der Sarrazin schon lange bei mir durch ist.
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Amen.
Mich würde vielleicht noch interessieren, wer in der Redaktion den Sarrazin-Titel gelesen hat. Haben Sie, Herr Angele? |
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Ja, ich habe es gelesen, in einer so genannten "Dussmann-Lecture". Heißt, ich gehe ins Kulturkaufhaus Dussmann hier in der Friedrichstr., greife mir das Buch aus dem Regal und lese entweder im Stehen oder manchmal auch im Sitzen (vor dem Regal mit der Spiegel-Bestellerliste). Der Vorgang dauert ca. fünf Minuten. So habe ich schon viele wichtige Bücher zeitsparend und doch hinreichend aufgearbeitet.
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schrieb am
11.01.2011 um 12:11
Ein Buch im sogenannten Kulturkaufhaus, also bei Dussmann, im Erdgeschoss zu lesen und nicht in der dritten Etage zu lesen oder es auch nicht in der zweiten Etage, wo auch die geistigen Fakultäten ihre Heimstatt haben, zu lesen oder ein Buch nicht zumindest in der ersten Etage in einem Stuhl vor dem Reclam-Regal zu lesen, also ein Buch tatsächlich im Erdgeschoss zu lesen, weil man in der Klassikabteilung im Kellergeschoss allein aus Gründen des Anstands und des guten Geschmacks nun mal kein Buch lesen kann und dann dieses Buch nur fünf Minuten lang oder besser gesagt fünf Minuten kurz zu lesen und es auch noch vor dem Regal mit der Spiegel-Bestsellerliste wohlmöglich stehend zu lesen, kann man ja wohl als die höchste Form der literarischen Missachtung bezeichnen.
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@ man. Ich kann und will ihnen da nicht widersprechen.
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@ merdeister
Richtig gut gelacht. Ist das ein Verwandter von WALL-E? @ man Manche Autoren schreiben Bücher im Stehen (Schiller?), warum soll man sie so nicht auch lesen können? Prinzipiell ist Lesen selbst im Gehen möglich... @ Michael Angele Denken wir doch an all die armen Kleinstadtbürger, die sich nicht in der Anonymität einer Dussmann-Welt verstecken können. Und wo es auch im Herzen richtig weh täte, würde man dem Buchhändler die Currywurst-Spuren auf seinem Serviettenersatz hinterlassen. |
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Wer gewinnt den Wettbewerb "Ich habe Sarrazin am wenigsten von allen gelesen" ?
Los Jungs, haut rein ! |
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schrieb am
11.01.2011 um 17:26
Ich biete 20 Minuten Beckmann, wer bietet weniger?
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@LH
Einer der Helden meiner Kinderheit. @Nelly Cover, aus 3m Entfernung. |
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Ich habe S. nicht gelesen, wusste aber schon vorher, dass ich auch eine Meinung zum Thema habe. Oder war`s eine Seinung, am Ende gar die eigene?
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Bei allen statistischen Studien ist zu hinterfragen, wie diese zustande kam. Wer wurde schon bei einem Buchkauf zu seinen Intentionen befragt? Wer gibt überhaupt darauf eine Antwort (was geht das jemanden an)? Letztlich müsste eigentlich konstatiert werden, dass wir gar nichts über die Sarrazin-Fans wissen, denn die leben in einer völlig anderen Welt mit der es nur geringe Überschneidungen gibt.
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Da ist ja jemand über jeden Zweifel erhaben.
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Habe das Buch ausgeliehen und 1,5 Stunden quergelesen.
Armseliges und selbstherrliches Zahlengepansche, sonst nix. Jede Zeile über den Typen ist eine Zeile zu viel (wenngleich mich Ihr Artikel dennoch amüsiert hat). Wär der Bu-Banker doch bei seinen Bilanzen geblieben; noch im Mai hatte ich einen Vortrag von ihm über die Verschuldungsmisere der europäischen Staaten gehört. Da fand ich ihn recht pfiffig und an den passenden Stellen bissig. Aber da ging es ja auch nicht um Kopftuchmädchen. |
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@Pirstine. Interessanter Bericht von der Front! Allerdings sagen mir meine Informanten, dass es auch in dem Buch nicht nur um die "Kopftuchmädchen" geht. Aber nichts genaues weiß man eben nicht. Auch nicht nach einer Dussmann-Lecture.
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Die Tatsache ,dass jüngere Männer weniger zu den Lesern Sarrazins gehören als ältere erklärt sich dadurch, dass sie auch ohne das Buch über die Situation im Bilde sind.
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schrieb am
16.01.2011 um 16:58
Das tut mir ja schrecklich leid für ihre imaginäre Freundin. Denn da sie sich diese nette Anekdote offensichtlich ausgedacht haben, gehe ich doch stark davon aus, dass ihre Freundin der selben lebhaften Phantasie entsprungen ist.
For the record: Der Glaube an Engel ist im Islam mindestens genauso verbreitet wie im Christentum. Und im Gegensatz zum Propheten sind mir auch für Engel keinerlei Regeln bekannt die eine Nennung in bestimmten Kontexten verbieten würde. Wenn sie nun so freundlich wären, entweder ihre Propaganda einzustellen oder sie zumindest auf das pi-Forum zu beschränken, wäre ich ihnen sehr dankbar. |
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schrieb am
16.01.2011 um 16:59
Sorry, sollte eigentlich unter den Beitrag von "der arme berliner".
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Heute morgen wollte ich die Geburtstagstorte für meine Freundin abholen. bestellt war die Aufschrift: Happy Birthday mein Engel.
Um 5:30 stand ich im Bäckerladen. Die Torte war da, aber nur mit der Aufschrift: Happy Birthday. Der Konditor, der den Bäcker beliefert, hatte sich aus religiösen Gründen geweigert, "mein Engel" drauf zu machen. Ein äußerlich gut integrierter, weil wirtschaftlich selbständiger Mensch. Was ist das? Realität? Fremdenhass? Würde dieser Mensch bei sich zuhause auch Chrsiten töten? Oder ist das schon die Vorstufe zum militanten Islam? Sollte ich den Vorfall dem BND melden? Meine Reaktion im Bäckerladen war deutlich: Solche Migranten sollen nach hause gehen, wo sie her kommen. Die haben hier nichts verloren. Parallelwelten haben wir schon genug: Die der Reichen, der Manager, der Politiker und die der militanten Islamisten. |
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Melden Sie den Vorfall dem BND und äußern sich ansonsten hier zur Sache. Oder lassen es. Danke
Michael Angele |
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Du armer Berliner, das ist ja noch gar nichts! - Ich hatte neulich an meiner nackten Kehle die Hand eines mir völlig unbekannten, schwer arabisch aussehenden jungen Mannes, bewehrt mit einem Messer, das rasiermesserscharf war, weil es sich um ein Rasiermesser handelte. Ich habe mir in der Situation nichts weiter dabei gedacht, und dem Jungen nach geleisteter Rasur noch ein Trinkgeld gegeben. Allerdings musste ich bei einem Blick in den Spiegel ein, zwei Blutspuren an meinem Hals feststellen. Vielleicht hat seine Hand hasserfüllt gezittert, vielleicht war er doch ein wenig in Versuchung?! Vielleicht ist die Wahrscheinlichkeit, von einem muslimischen Barbier die Kehle durchgeschnitten zu bekommen, doch ein wenig größer, als bei einem christlichen?! Blöd ist nur, dass es in meiner Stadt keinen blutsdeutschen Barbier mehr gibt. Wahrscheinlich auch ein frühes Warnzeichen dafür, dass Deutschland sich abschafft...
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schrieb am
14.01.2011 um 07:38
Pragmatischer Vorschlag:
Bäckereien werden verpflichtet, deutlich sichtbar im Schaufenster einen Hinweis über die genetische Konstitution des Bäckermeisters anzugeben: "Katholische Bäckerei" "Protestantische Bäckerei" "Hoflieferant des Opus Dei" "Schiitische Bäckerei" "Sunnitische Bäckerei" "Evangelikale Bäckerei" "Atheistische Bäckerei" So kann jeder Bürger die Bäckerei auswählen, die seiner Genetik entspricht. Dann kann der BND draussen bleiben. Nur der Verfassungsschutz überprüft natürlich, wo die Kryptokommunisten einkaufen. Aber das ist ein anderes Thema... |
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Das ist zur Sache, lieber Autor.
Gibt dieser Vorfall im Sinne Sarrazins Thesen eine gescheiterte Integration her oder im Sinne seiner Gegner eine gelungene Intergration? Und wie ist das mit den Christenmorden in Ägypten: ist so ein Chrsistenhass die Vorstufe zur Militanz und Mordbereitschaftn an Andersgläubigen? Bin ich jetzt ein Sarrazinscher Pantoffelheld? |
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Oder man übt Toleranz gegenüber Christen oder, wie bei mir, gegnüber Atheisten.
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schrieb am
14.01.2011 um 16:45
die mehrheit der der europäer und der deutschen
bürger sind in der realität angekommen - herr angele und herr augstein nicht - wahrscheinlich sind sie so sozialisiert dass sie gar nicht erst in kontakt mit der realität der meisten menschen kommen |
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Pantoffeln? Hab ich auch, fühl mich aber nicht zum Helden berufen. Das überlass ich lieber blinden"Angelen", die wissen das einfach alles besser!
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Als Wissenschaftler würde ich sagen, dass die Folgerungen kaum stichhaltig und sicherlich nicht statistisch signifikant sind. Davon aber ganz abgesehen, sollte man nicht die Substanz des Buches kritisch kommentieren, anstatt herablassende Bezüge auf Pantoffelhelden herzustellen? Was will man denn damit erreichen?
Falls Sie interessiert sind, ich bin allerdings relative alt, aber international anerkannter Wissenschaftler, und (trotzdem?) Leser von Sarrazins Buch. Das Buch scheint mir sehr wichtig zu sein und ein Vergleich mit Oswald Spengler ziemlich falsch zu liegen. Der leider nicht zum Bundespräsidenten gewählte Joachim Gauck hat Recht, wenn er Sarrazin Mut bescheinigt und sein Buch deutschen Politikern empfiehlt. Hierzu auch: knol.google.com/k/klaus-rohde/warum-deutsche-knols-deutsch-als/xk923bc3gp4/23# |
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@Michael Angele:
Wie stellt man sich den in der Freitag-Redaktion eigentlich den durchschnittlichen Freitag-Leser vor ? Und gibt es dazu Daten ? Koennte es sein, dass er "in erster Linie" (SZ) maennlich ist, nicht mehr ganz blutjung und ueberdurchschnittlich gebildet ? Boese Falle ! In der Community jedenfalls hat man es sehr haeufig mit griesgrämigen, rechthaberischen, etwas zynischen, aber nicht ungebildeten Menschen zu tun. Manche tragen am heimischen PC bestimmt auch Pantoffeln. |
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@herr angele
ist frau necla kelek auch eine pantoffelheldin ? |
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Hattu gelesen Der Untergang des Abendlandes - Umrisse einer Morphologie derWeltgeschichte? Und wer ist der Dummbatz mit Namen "man", der Oswald mit Thilo verglichen hat? Und noch dies: Der Halbbildungshalbspießbürger darf nicht untergehen,denn er verkörpert alle unsere Werte!
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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