In der Welt gibt es ca. 30 systemrelevante Banken. Daneben noch die „Schattenbanken“. Die Anzahl dieser Banken zeigt deutlich unsere Abhängigkeit auf. Wir leben in einer Zeit in der die neoliberalen Ausprägungen des Kapitalismus ganze Gesellschaften an den Abgrund führen und sie zerstören können. Im Zweifel werden sie das des eigenen Profites wegen auch tun und dann noch sagen, wir, die Bürger, seien selber Schuld. In diesem Zusammenhang kann man durchaus auch von der Herrschaft der Plutokratie sprechen.
In Deutschland und Europa hat mit dieser Entwicklung auch das „Rechte-Denken“ zugenommen. Gilt doch „Rechts“ als das System stabilisierend und erhaltend und „Links“ als das System gefährdend. Günter Grass hat vor einiger Zeit in einem Interview sinngemäß gesagt: „Wir brauchen wieder ein „68“, aber anders“. Wir brauchen wieder eine Bewegung, die sich gegen die etablierten Strukturen, die Lobbyistengruppen und die Finanzmärkte durchsetzt und sie verändert. Verändert zum Wohle der Bürger. Es gibt noch zu viele Bürger, die denken, wasch mich, aber mach mir den Pelz nicht nass. Die Politik und die Bürger leben im Würgegriff der Lobbyisten und der Finanzmärkte.
Und zum Schluss: In Deutschland ist die Caritas mit über 1 Million Arbeitnehmern der größte Arbeitgeber, dicht gefolgt von den Johannitern. Was sagt uns das?