Wie schlecht muss es um eine Partei stehen, wenn sie nach jahrelangem Kampf gegen den Sozialstaat, gegen die Armen im Lande, gegen jeden denkbare Steuererhöhung für Besserverdienende, gegen usw. und aber für das freie Spiel der Marktkräfte, sich nun an sozialliberale Zeiten in NRW erinnert.
Wie schlecht muss es um eine Partei stehen, wenn sie sich tatsächlich eine Ampelkoalition (natürlich unter Einbeziehung der Grünen) vorstellen kann.
Wie groß ist der Realitätsverlust einer Partei, die im Umfragetief bei 3 Prozent, jetzt über Koalitionsbeteiligungen nachdenkt.
All diese Überlegungen zeigen warum es wirklich geht, der drohende Machtverlust soll abgewendet werden. Dabei wird nicht erkannt, dass diese Partei keine Macht mehr hat, dass sie nicht und von keinem mehr gebraucht wird. Da hilft auch nicht, dass plötzlich Talkshow und Fernsehsenderbetreiber anscheinend dem Club "Rettet die FDP" beigetreten sind.
Diese Partei hat abgewirtschaftet, sie hat ihre Chance mehrfach gehabt.