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Frieden – Wie geht das?

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Politik : Warum man die FDP nicht wählen sollte

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In der alten Bundesrepublik war die FDP eigentlich immer Mehrheitsbeschaffer für eine der beiden großen Parteien. Die Wählerschaft der FDP berief sich darauf, dass man keine der beiden großen Parteien die alleinige Macht überlassen wollte.

Heute bei den bevorstehenden Landtagswahlen und bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr ist eine Stimme für die FDP immer eine verlorene Stimme. Es ist so als ginge man nicht zur Wahl. Die Stimme für die FDP bleibt wirkungslos. Die FDP hat so stark abgewirtschaftet, dass auch nicht mehr als Korrektiv dienen kann. Ob die FDP nun mal in den Landtag von NRW oder Schleswig-Holstein kommt, mag für die beiden Spitzenkandidaten wichtig sein, für die Regierungsbildung und für die Politik im Lande ist das so was von unwichtig.

Das Führungspersonal der FDP entspricht derzeit dem fatalen Durchschnitt in unserem Lande. Personen wie Flach, Dahrendorf, Scheel und Genscher sind Geschichte und die derzeit handelnden Personen sind meilenweit von diesen Persönlichkeiten entfernt. Glaubt wirklich jemand, dass man sich in ein paar Jahren an Rösler, Lindner u.a. erinnern wird?

Also, warum der FDP eine Stimme geben? Gebt sie gleich der CDU, der SPD oder den Grünen, dort wird sie Wirkung entfalten. Eine Stimme für die FDP ist eine Stimme für den Papierkorb. Die FDP muss sich den vor ihr so betonten Gesetzen des freien Marktes beugen. Fehlende Innovationen, fehlende Qualität der Mitarbeiter, kein qualitätvolles Produktprogramm, wachsende Kundenunzufriedenheit und immer weniger Kunden … ja eine solche Firma wird vom Markt exekutiert, sie wird vom Markt verschwinden – das sind die Gesetze des freien und neoliberalen Marktes. Sie gelten auch für die FDP.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.