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Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

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Meine Frau weint

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Drama

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Politik : Strauss-Kahn sitzt im Kahn. Fragt sich ... warum?

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Mitglieder einer kleinen Terror-Zelle, aber auch ein Flüssiggastanker können, wie wir heute hörten, ein Atomkraftwerk in die Luft jagen − und damit ein ganzes Land an den Rand des Abgrunds bringen. Eine korrupte Zimmerkellnerin kann einen IWF-Chef um seine politische Karriere und den Euro zu Fall bringen. Nichts von dem muss geschehen oder geschehen sein. Und doch ist man baff: denn hier geht es nicht um Erdbeben, Wirbelsturm und Tsunami. Es geht nur um das, was ein Mensch resp. eine kleine Gruppe von Menschen so anrichten kann – wenn er/ sie will.

Dominique Gaston André Strauss-Kahn sitzt seit gestern ein, und 80% der Leute vermuten, dass da ein europafreundlicher IWF-Chef weg musste, einer, der im Griechenland-, Portugal-, Irland- oder Sonst-wie-Desaster hätte wichtig sein können.

Dieser Verrückte muss doch – einenTag vor seinen Griechenland-Beratungen in Berlin und Brüssel – eine Frau anfallen. Soviel Sperma im Gehirn ist dem 62-Jährigen eigentlich nicht zuzutrauen, wenngleich die RP heute mutmaßt, dass Leute seiner Art durchaus freidrehen können („Rheinische Post“, 17. Mai 2011). Gleichwie: Der Mann musste hinter Gitter, wobei es offenbar verdammt eng wurde (). Die sexuell Belästigte – sofern sie es denn ist –bleibt offenbar ausgeblendet. Warum, weiß der Geier. www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/unter-schwerverbrechern/

Verschwörungstheoretiker wittern ganz klar eine Verschwörung des zu kurz Geratenen. Der scheint nach den gemeinsamen Bombardements auf Libyen in gutem Einvernehmen mit OBAMA. Aber ob das allein reicht, um …? Kann sein. Doch da gibt es noch die „BIG THREE“,die frisch geweißten US-Rating-Agenturen Moodys, Epcon und Fitch, die ihren Daumen je nach Gemütslage belüften oder ins Fleisch maroder Staaten versenken können. Sollten die etwa? Möglich wäre das schon: Strauss-Kahn sitzt im Kahn, die Rating-Agenturen flüstern, dass ein wichtiger Unterstützer fehle, die Zinsen für griechische Staatsanleihen ziehen ein wenig an und alle, die bei Akropolis auf AUS wetten, hören es klimpern. Oder: Europa wird geschwächt, und die, die mit 14-Billionen- US-$-Schulden im Dreck sitzen, müssen nicht allein heulen.

Nun, forsches Rätseln bringt hier nicht weiter. Man kann nur hoffen, dass es zwischen Kachelmann, Strauss-Kahn und Wikileaks keine Absprachen gibt. Denndas fehlte uns noch: ein European Sex Contest mit Originalaufzeichnungen … ohne Lena.

Dr. Ulrich Scharfenorth, Ratingen

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