70
]
Im Internet gibt es sehr viel Hass. Deshalb bin ich für die Gründung einer neuen UN-Organisation. Außerdem beschäftige ich mich mit der isländischen Olympia-Mannschaft.
Alexandra Kamp hat im Internet geschrieben: „Axel Brueggemann hat nen kleinen Pipi...“ Alexandra Kamp ist eine deutsche Schauspielerin. Die Filme, in denen sie mitmacht, heißen „Alle lieben Julia“, „Antonia – Tränen im Paradies“ und „Küsse niemals Deinen Chef“. Axel Brüggemann ist ein deutscher Journalist. Er arbeitet für angesehene Zeitungen.
Kürzlich schrieb Brüggemann einen Artikel über die Verleihung der Goldenen Kamera. In dem stellte er fest: „Bei so viel Zufalls-Glamour strahlen dann sogar Starlets wie Supertalent-Jury-Blondchen Sylvie van der Vaart und Alexandra Kamp.“ Alexandra Kamp war daraufhin so empört, dass sie Brüggemanns Geschlechtsteil maß und auf ihrer Twitter-Seite feststellte: „Axel Brueggemann hat nen kleinen Pipi...“ Brüggemann bestritt diese Aussage nicht.
Im Internet ist sehr viel Hass. Ganze Legionen des Hasses ziehen von Website zu Website, um sich mit ihren Hassschwertern und Hassgewehren zu bekämpfen. Sie gehen auch auf Leute los, die auf dem Schlachtfeld bloß ein paar Blumen pflücken wollen. Das einfachste wäre es, ein zweites Internet zu schaffen, das Hassnet. Dort würde der Hass dann einen Platz haben wie Atommüll unter der Erde. Aber damit wäre der Hass ja nicht weg, sondern bloß an einem anderen Ort. Was können wir also tun, damit der Hass verschwindet?
Die Sportler, die für Island an den Winterspielen in Vancouver teilnehmen werden, heißen Árni Thorvaldsson, Björgvin Björgvinsson, Íris Gudmundsdóttir und Stefán Jón Sigurgeirsson. Das Aufgebot der Isländer besteht also aus vier Personen, drei Männer, eine Frau. Deutschland hat 153 Sportler nominiert.
Ich glaube nicht, dass sich die isländischen Sportler über Twitter oder Facebook oder ihren Blog Hassraketen schicken, wenn sie in Vancouver sind. Sagen wir mal, Árni Thorvaldsson und Björgvin Björgvinsson wohnen in derselben Hütte. Zum Einschlafen hören sie „Die drei Fragezeichen“. Arni dreht die Kassette immer um, weil Björgvin dafür viel zu müde ist.
Eines Tages schreibt Björgvin über Arni in seinem Blog: „Arni frisst wie ein Schwein.“ Als Arni am Abend die Kassette umdrehen soll, weigert er sich.
„Du hast im Internet geschrieben, dass ich esse wie ein Schwein. Du kannst die Kassette selbst umdrehen.“
„Aber du weißt doch, dass ich dafür viel zu müde bin.“
„Dann hättest du nicht schreiben sollen, dass ich esse wie ein Schwein.“
„Aber du isst doch wie ein Schwein.“
Björgvin könnte nun zu Stefán Jón Sigurgeirsson gehen, aber der schnarcht wie eine Kreissäge. Also bleibt Björgvin bei Arni und hört die Kassette immer nur zur Hälfte.
Damit so etwas nicht passiert, verzichtet Björgvin auf die Artikulierung seines Hasses. Denn sein Hass hätte Konsequenzen, weil sein Team so klein ist, dass er dazu verpflichtet ist, gut mit den anderen auszukommen. Er wird also nicht internet-hassen, weil er davon einen Nachteil befürchtet. Nicht-Hassen aber bringt ihm einen Vorteil: Jemand dreht die Kassette um, der nicht er ist.
Das deutsche Olympia-Team hingegen wird sich rund um die Uhr hassen. Wenn Andrea der Maria eine Mail schickt, in der steht, dass sie in ihrem Skianzug aussehe wie eine Presswurst, kann Maria immer noch bei Amelie, Anke, Kathrin, Viktoria, Martina, Simone oder Magdalena übernachten.
Deshalb konnte auch Alexandra Kamp problemlos über Axel Brüggemann schreiben, dass dieser einen kleinen Pipi habe. Sie ist in keiner Weise auf ihn angewiesen, die beiden schlafen fast nie im selben Zimmer. Alexandra Kamp fehlte also der Anreiz zum Nicht-Hassen.
Was bedeutet diese Erkenntnis für die Bekämpfung des Hasses im Internet? Ich schlage vor: Jeder Mensch bekommt ein Budget an Beschimpfungen. Sagen wir, er darf pro Jahr hundert hasserfüllte Sätze im Internet schreiben. Überschreitet er diese Menge, muss er für jeden weiteren Satz ein Bußgeld zahlen. Umgekehrt bekommt er für jeden gesparten Satz Geld. Natürlich müssen Belohnung und Bestrafung dem Verdienst der Person angemessen sein. Reiche zahlen ein höheres Bußgeld, bekommen aber auch eine höhere Belohnung als Arme. Überwachen wird das eine neue Organisation der Vereinten Nationen, die UNFWHO, die United Nations Fight Web Hate Organization.
Es werden Debatten darüber entbrennen, was „angemessen“ im Vergleich zu den Verdiensten bedeutet. Ob es erlaubt ist, mehrere Hasssätze nicht durch einen Punkt, sondern durch ein Komma zu trennen und sich so Sätze zu sparen. Ob übers Internet telefonieren auch unter die Überwachung fällt. Ob Menschen, die niemals das Internet nutzen, überhaupt belohnt werden sollen.
Die Debatten werden an Lautstärke gewinnen. Und sich dann mit Hass füllen.
Dieser Text ist Teil meiner Kolumne "About a Boy", die jeden Freitag bei RP Online erscheint. Mehr Folgen gibt es hier.
|
|
Lieber SD,
großartig!! Das liefe sozusagen analog zu Emissions-Gutscheinen. Statt der Luft wird die Stimmung verpestet - und dafür zahlt man. Man könnte sich solche Schimpf-Scheine auch abkaufen und wer richtig vom Leder ziehen will, übernimmt das Kontingent eines friedlicheren Zeitgenossen. Werden die Scheine global gleichmäßig verteilt? Es gibt, denke ich, friedlichere Kulturen, die Tibeter zum Beispiel, die brauchen vielleicht nur einen kleinen Teil ihres Kontingents für den unverzichtbaren Hausgebrauch und können den Rest ins Ausland verkaufen. Also, ich finde, das Modell hat Zukunft :) Ihr JA |
|
|
Möglicherweise nutzen die Tibeter aber auch ihr komplettes Budget, um endlich mal gefahrlos China zu beschimpfen.
|
|
|
schrieb am
05.02.2010 um 08:39
Möge es als "Hass-Beitrag nicht missverstanden werden.
Deshalb wähle ich die Frageform. Worin liegt in dieser zwar hübsch geschriebenen, aber am Ende doch eher banalen Geschichte die politische Relevanz, um das Prädikat "großartig" zu erhalten? Befinden wir uns im Internetteil einer linken Wochenzeitung oder in einer sicher sprachlich fortgeschrittenen und aufgeklärten Schülerzeitung? Warum bin ich mir (fast) sicher - ss wird als "Hass-Beitrag" missverstanden werden. |
|
|
schrieb am
05.02.2010 um 09:41
Witzigkeit ist ja zum Glück Geschmackssache.
Zudem lag meine Intention ein wenig darin, ein wenig zu provozieren (Nicht Sebastian Dalkowski, sondern JA.) nach einam langen Abend in einem nun längeren Beitrag von MH wo Relevanz irgendwie auch ein Thema war. Die Kommentarlosigkeit dort und die Großartigkeit hier - es gehört m.E. zusammen wie das Setzen falscher Signale (wiederrum m.E.). |
|
|
Mein Budget läuft schon auf Kredit. Das müssen vielleicht nocht folgende Generationen abarbeiten.
|
|
|
Wollte ich den -wirklich gelungenen - Beitrag ernsthaft kommentieren, so käme mir in den Sinn, daß sich die Leute mit Sicherheit auch ohne mail und Internet in die Wolle kriegen /kriegen werden. Das Internet ist aber -was den Hass angeht, eine Möglichkeit für gestörte Menschen (deren es leider sehr viele gibt), in relativer Gefahrlosigkeit,ohne direktes Gegenüber und ohne Gefahr zu laufen, ein Glas Bier über den Kopf geschüttet/ einen rechten Haken verpasst/ein blaues Auge geschlagen oder auch nur eine emotionale Gegenrede zu bekommen, sich und seinen Frust abzuladen. Dazuhin kann man sich noch hinter Nicks und Avies (=Avataren) verstecken. Und noch mehr Schaden anrichten, weil dieser gleich internetmäßig globalisiert wird. Der direkte Streit bleibt ja überschaubar zu Hause oder in der Kneipe. Eigentlich ist das Hassen im Inernet nur ein starkes Indiz dafür, wie unfähig viele sind, miteinander direkt zu kommunizieren. Danke für den Beitrag!
|
|
|
schrieb am
05.02.2010 um 09:26
Herr, ich bekenne:
Ja, ich habe in einem Hundeforum Kampfhundebesitzer geärgert. Das geschah mit Vorsatz. Meinem "Nick" wurde schließlich mit Erschiessung gedroht. Von einem unfriedlichem Kampfhundebesitzer ( Wie der Herr, so das Gescherr? ).Da war der Punkt zum verschwinden für mich erreicht. |
|
|
|
|
|
@Streizug: Den haben wir doch schon Guttenberg zu seinem Amtsantritt als Wirtschaftsminister geschenkt:
www.freitag.de/alltag/0908-guttenberg-wirtschaftsminister-heidegger-buddyholly |
|
|
@Jan Pfaff,
stimmt, gut ausgesucht. Internet Has(s)en, das passende Geschenk für Friedenstaube Guttenberg. |
|
|
das internet war schon immer böse
|
|
|
Dann gibt es noch grenzenlosen Hass. Wegen Kunst und Katzen.
Tausende anonyme Hass-Mails aus aller Welt hat die niederländische Künstlerin Tinkebell bekommen, seit sie ihrem todkranken Kater Pinkeltje den Hals umdrehte und eine Handtasche aus ihm machte. Jetzt hat sie einige hundert dieser E-Mails als Buch veröffentlicht - zur Überraschung der "Hass-Mailer", die sich für unerkennbar hielten, mit deren Namen und Kontaktdaten. |
|
|
schrieb am
07.02.2010 um 03:54
@ Streifzug
Danke für den Film. Tinkerbell gefällt mir sehr gut. Wenn man den Anschaffungswert & den relativ kurzen Nutzen von Haustieren betrachtet, dann ist es -gerade in Zeiten der Wirtschaftkrise- doch logisch, dass man aus dem Kadaver noch etwas nützliches zaubert. Die Idee kommt mir aber bekannt vor. Von einem britischen Zeichner. Das Buch hiess: "101 Trick How Use A Dead Cat" Besonders gut gefällt mir der Umgang mit den Kunstkritikern & dem Pöbel. |
|
|
schrieb am
07.02.2010 um 03:57
Pardon,
"101 Trick How to Use A Dead Cat" |
|
|
Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen
Schwachsinn |
|
|
@THX1138
Hasen hassen Hasen hassen Hasen hassen... Hassen Hasen? Hasen hassen nie. Oder hasse nichma alle? Ciao Wolfram |
|
|
Hasen hassen nie.
Dafür hätte ich gerne erst mal einen Beweis. Einen stichhaltigen, wenn's geht. Nö, icke habe noch alle- aber dieses ewige Gequasel so von wegen das Internet ist des Hasses- ne: Noch nie zuvor in der Geschichte konnten Menschen sich selbst dermassen umfangreich informieren; dem geübten Sucher erschliessen sich Datenbanken nie gekannten Ausmasses, Zugriffe auf (universitäre) Netzwerke sind kein Problem, Kontakte aller Arten zu hochspezialisierten Gruppen mit allen möglichen Präferenzen ebenfalls nicht, ganz zu schweigen von all den Möglichkeiten, mittels verinfachten CAD-Programmen billigst Prototypen herzustellen (rapid prototyping) u.v.a.m- und da kommt einer daher und will alles auf den einfachsten Nenner Hass reduzieren. Man ahnt, dass gewisse Kreise bereits ahnen, dass ihre Deutungshoheit schwindet und schwindet und schwindet... wie Frank Schirrmacher zum Beispiel. Mit diesen Techniken ist es möglich, bestehende Machtstrukturen aufzubrechen- aber eben, das Netz ist nichts weiter als... ...Hass. So ein Schwachsinn, sorry. Der hat sie nicht mehr alle. |
|
|
schrieb am
05.02.2010 um 21:49
"Dafür hätte ich gerne erst mal einen Beweis."
wie geil - genau das hatte ich mir shon vorgenommen vor wochen zu fragen, da hier ja über die selbsverständlichsten tatsachen 'beweis' geführt werden 'muss', aua. wenn man ´sonst nicht weiter weiß… |
|
|
@THX1138
Der hat sie nicht mehr alle. Wer ist "der"? Ciao Wolfram |
|
|
Der Schreiber, der Schurnalist is.
|
|
|
Der Schreiber, der Schurnalist is, der.
|
|
|
Mein Pipi gehört mir! Der arme...
|
|
|
Soweit ich weiß, gibt es "Die drei Fragezeichen" nicht auf Isländisch...
|
|
|
»Ich schlage vor: Jeder Mensch bekommt ein Budget an Beschimpfungen. Sagen wir, er darf pro Jahr hundert hasserfüllte Sätze im Internet schreiben. Überschreitet er diese Menge, muss er für jeden weiteren Satz ein Bußgeld zahlen.«
Toller Vorschlag. Da sind die Reichen ja mal wieder fein raus. Für diesen Vorschlag haben Sie sich meine Hass redlich verdient - gratis. Wie wär's stattdessen mit einem Zwangsumzug nach Haßloch oder Haßfurt. |
|
|
Die Haßlocher und die Haßlocherinnen kriegen immer auf die Birne. Die haben schon öfter ernsthaft diskutiert, das größte Dorf der Pfalz, diesen Titel geben sie sich selbst, umbenennen zu lassen, z.B. in Freundestal. Ich denke, da könntest Du dann auch eine Kellerwohnung beziehen.
|
|
|
Herr Dalkowski, 25 Kommentare und drei Sterne im Top-Blog lockten mich. Und ich bekam Hass von Ihnen. Warum ich Sie sieze? Weil sie es mir verboten! Nun ist die Frage, brauche ich dafür schon ein Zertifikat? Und kann ich DIR eins abkaufen?
Hasste mal ein Zertifikat? ;-) |
|
|
Heut gab es bei uns falschen Hasen
Zuviel Gewürz dran, 's war zum Rasen Doch Strafen werd' ich unterlassen Man will ja nicht den Falschen hassen Naja, fürs Internet gehts so. Dichterisch betrachtet. |
|
|
@Magda
Äkselloo, äkselloo, jetzt ist dein Buidl also ganz klein und ressourcensparend. Aber ohne deinen Wollhut, bei dieser Kältn? Ciao Wolfram |
|
|
Hallo Wolfgang,
ich habe - nachdem ich Deine Anmerkungen gelesen hatte - mal den von Dir angeregten Test mit dem Bild gemacht. Das dauerte ja Minuten, bis das kopiert war. Und da dachte ich so bei mir: Gute Gelegenheit zum Wechseln. Ich hätte ja auch das mit Hut verkleinern können, aber ich wollte mal was wagen. Ich hoffe, Du hassest mich nicht darob. Magda |
|
|
@Magda
Ich hätte ja auch das mit Hut verkleinern können, aber ich wollte mal was wagen. Ich hoffe, Du hassest mich nicht darob. Gottchen, wie könnte ich jemand hassen, der so kostbare Sätze zu formulieren imstande ist. Ciao Wolfram |
|
|
100 Zeilen Hass im 2005 Abitur - Deutsch Leistungskurs:
www.bildungsserver-mv.de/download/abitur/abi-05-dt-lk.pdf Bei Google: [PDF] Hinweise für Schüler Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - Schnellansicht 100 zeilen hass – Tofu-Terror. Analysieren Sie den Text des Kolumnisten. .... Zusätze. 100. Aus: „Zeitgeist“-Magazin „Tempo“ 6/91. Kolumne „100 zeilen hass“ ... |
|
|
@ich, genau - den Gedanken hatte ich eben auch.
Mir gefällt der Vorschlag mit den Hass-Gutscheinen auch nicht. Das führt dazu, dass die Hasser, die es sich leisten können, haufenweise diese Scheine aufkaufen und ihren Hass, auf alles was diese Leute hassen in erhöhter Intensität ablassen. Und selbst, wenn die Hassgutschein-Käufer mal eine friedliche Phase haben, könnten sie sich genötigt fühlen ihre Gutscheine zu verbrauchen, weil sie ja sehr viel Geld dafür ausgegeben haben. Dieses System würde zu einer ungleichen Hassverteilung im Land führen. HartzIV Bezieher würden aus Not ihre Hassgutscheine u.U. an Leute verkaufen, die HartzIV-Hasser sind. Irgenwie haut das nicht hin. Es gibt m.E. ein ganz einfaches Rezept, den Hass zu verringern. Das Hassenswerte muss verschwinden. Wenn Arni nicht so essen würde, wie ein Schwein, so würde er auch keine unschönen Blogbeiträge provozieren. Wenn die amerikanischen Truppen aus dem Nahen Osten verschwänden, würde es den dortigen Hasspegel erheblich verringern – das führte dann dazu, dass der Hass auf den Islam abnimmt und das wiederum hätte zur Folge, dass die Islamphobie-Befallenen als Hasssubjekte ausfielen. Bleibt nur noch das Problem mit dem amerikanischen Truppenabzug. :) Und bis dahin? Jeder bekommt ein Kontingent an Liebesgutscheinen und kann damit Hassbeiträge neutralisieren. Die Neutralisierung wird im Hassbeitrag angezeigt – in Form von kleinen Herzchen vielleicht – darunter könnte stehen: Dieser Beitrag ist durch Liebe enthasst. Jedem echten Hasser werden diese Herzchen und das Wort Liebe ungemein peinlich sein. |
|
|
Nein Fro:
Hass muss sich wieder lohnen! |
|
|
@merdeister
Hass muss sich wieder lohnen! Denn wer nicht haßt, hat was verpaßt. Haßte was pißte was. Ciao Wolfram |
|
|
Wer nicht hasst wird hassend gemacht!
|
|
|
@Streifzug
![]() |
|
|
Das muss neutralisiert werden
![]() |
|
|
Doppelt hält besser
|
|
|
@Fro
Ich schließe mich an. ![]() |
|
|
Ich bin emotional gar nicht in der Lage, wegen des erbärmlichen Lebendmülls, der mir virtuell begegnet, ein Gefühl des Hasses zu entwickeln.
|
|
|
|
|
@Streifzug
Grad wollte ich ansetzen, über dies Kunstwerk zu spötteln, als ich den Gag entdeckt habe. Reschpeckt, Reschpeckt. Ciao Wolfram |
|
|
Wohin mit dem Hass?
|
|
|
großartig! Danke für den Link!
|
|
|
prof. has(s)tig über gefühle:
|
|
|
Liebe Beisteuerer,
das ist wirklich großartig! Toll!!! Da sehe ich aber auch gleich wieder, wie altmodisch ich bin: Ich möchte diesen thread so gerne vor dem Verschwinden bewahren und ihn festhalten. Und habe schon im Ernst überlegt, ob man das nicht irgendwie drucken kann. Vielleicht einfach screenshots aneinanderkleben und als Starschnitt in mehreren Ausgaben zum Ausschneiden veröffentlichen? Hm... Jedenfalls habe ich sehr gelacht. JA |
|
|
schrieb am
07.02.2010 um 16:47
"Ich möchte diesen thread so gerne vor dem Verschwinden bewahren und ihn festhalten."
Poesiealbum? |
|
|
@JA: Bin gespannt auf die gedruckten Videoszenen! Steht der Text dann dabei, so eine Art Drehbuch?
|
|
|
"Das Aufgebot der Isländer besteht also aus vier Personen, drei Männer, eine Frau. Deutschland hat 153 Sportler nominiert."
Island = ein Olympia-Teilnehmer auf 80.000 Einwohner... D'land = ein Olympia-Teilnehmer auf 530.000 Einwohner... |
|
|
Die Deutschen sind ja auch im Allgemeinen sehr unsportlich und dick. Die Isländer aber haben ja so viel Natur und frische Luft.
Es sind übrigens allesamt Abfahrtsläufer. |
|
|
schrieb am
05.02.2010 um 22:12
winter- und pferdesport an digi pianos/andern tasten, sigur rós:
|
|
|
@Basti
"...Es sind übrigens allesamt Abfahrtsläufer..." ja, weil Eisangeln immer noch keine Olympische Disziplin ist. |
|
|
und weil islandponys immer unter den hindernissen durchlaufen und die reiter zurücklassen, ohne sie zu hassen.
|
|
|
schrieb am
05.02.2010 um 23:34
@h.yuren: jupp, galore. da wird gebuckelt, gepasst und getöltet :o) schnell zu fuß und/oder auf heißen eisen!
|
|
|
Die Isländer brüsten sich tatsächlich gerne damit, dass sie auf ihre Einwohnerzahl umgerechnet von allem am meisten haben, z.B. Literaturnobelpreisträger (einen) usw.
|
|
|
Wir treffen uns halt. Eben drum, ich will doch nicht in die Schuldenfalle geraten, und was ist, bitteschön an Haß sooo schlimm. Liebe ist ja ab und wieder auch ganz schön schrecklich, und "wer ohne Hund ist..."
|
|
|
Oder: "Trapp, Trapp der Trapper. Tripp, Tripp der Indianer."
|
|
|
Das Internet kann ganz schön böse seinn (57 Zeilen Hass). Vom küssen kriegt man Kinder. Die Juden sind an allem Schuld. Videospiele auch. Jazztanzen verboten.
|
|
|
Kinderfuß
|
|
|
Schon 77 Kommentare, die kann ich jetzt nicht alle lesen, um zu überprüfen, dass der, den ich jetzt ablassen werde, vielleicht schon irgenwo steht:
Hab gestern gehört, dass man keine Empathie empfindet, wenn man das Gegenüber nicht sieht, das sei wissenschaftlich erwiesen. Man weiß natürlich genug, um nicht völlig asozial aufeinander (bzw. die Tastatur) einzuschlagen, außerdem haben wir mit unserer über Jahrunderte entwickelten Schrift- und Briefkultur ja gewiss einiges bewusst und unbewusst wirksame (?) Regelwerk zur Abdämpfung dieses Effekts geschaffen bzw. uns angeeignet, aber ich muss sagen, diese Botschaft erleichterte mich ungemein. Manchmal krieg ich schon einen Schreck - wenn man selbst nicht beteiligt ist, hat man ja schnell den Eindruck, dass Leute völlig überflüssigerweise viel zu vehement aufeinander eindreschen. |
|
|
"Hab gestern gehört, dass man keine Empathie empfindet, wenn man das Gegenüber nicht sieht, das sei wissenschaftlich erwiesen."
Aha, deswegen pöbeln Blinde auch immer so rum. |
|
|
schrieb am
06.02.2010 um 14:29
@fruehauf
Menschen werden auch aggressiv oder dreschen aufeinander ein, wenn sie sich sehen können. Das beste Beispiel hierfür sind fluchende Autofahrer. Bitte belästige mich in Zukunft nicht mehr mit Deiner vulgärwissenschaftlichen Meinung, Du Hoeneß! |
|
|
Darüber hab ich auch nachgedacht, bzw. darüber, dass sie das nicht tun. Der fehlende Sehsinn wird teilweise bestimmt durch was anderes ersetzt. Außerdem spielt es ja wohl auch eine Rolle, dass man andere überhaupt sinnlich wahrnehmen kann, also etwa übers Gehör.
Bei zugegebenermaßen oberflächlichem Googeln hab ich nichts zu dem Thema gefunden, kann daher im Moment nicht mehr sagen. |
|
|
O Gott, wie hab ich da liederlich kommentiert. Also der Kommentar direkt über diesem bezog sich auf merdeisters Einwand.
Auf den unverschämten Kommentar von Herrn ich hingegen werde ich natürlich auf gar keinen Fall eingehen, fehlte ja noch! Tss! ;-) |
|
|
schrieb am
07.02.2010 um 15:17
@fruehauf
Danke, Sie ersparen mir einiges! ;-) |
|
|
(Auch, wenn ich die einzige bin, die diesen Kommentarstrang ernst nimmt...)
fruehauf, Kurzzusammenfassung: „Es ist dein Gehirn, das sieht - nicht die Augen. Und wenn die Augen nicht funktionieren, müssen die Bilder einen anderen Zugang zum Hirn finden.“ Das Zitat stammt von einem blinden Amerikaner, der mit einem BrainPort sehen gelernt hat. Funktioniert folgendermaßen: Zunge (als auch der Rücken) können Farbabstufungen wahrnehmen. Normalerweise ist der Sehsinn das Medium, um Daten zu übermitteln. Mithilfe von ein paar Kabelgewirr-Verbindungen kann das Hirn aber lernen, Hell-Dunkel-/Farbvibrationen im Hirn genauso zu Bildern umzufunktionieren, wie es das auch mit den Informationen macht, die es dank des Sehsinns erhält. Ganz ohne Kabel, aber auch wieder ein bisschen anders: |
|
|
Tibeter lieben Klatsch, Tratsch, Intrigen und Boshaftigkeiten. Ein Dalai Lama ist nicht Tibet.
|
Ausgabe 07/12
16.02.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen