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Gott hat viele geniale und äußerst effektive Dinge erschaffen. So genial und effizient wie diese eine Wunderwaffe aus seinen Händen, ist allerdings nichts anderes - nicht mal der Teufel höchstpersönlich: Bischof Mixa. Bürgerlich: Walter Mixa, geboren am 25. April 1941 in Königshütte, Oberschlesien, derzeit amtierender Bischof von Augsburg und deutscher katholischer Militärbischof.
Seine Stärken: Er vergleicht nicht nur gerne die Anzahl der durch den Holocaust ermordeten Juden mit der Zahl der Schwangerschaftsabbrüche. Nein. Er hält Frauen, die ihre Kinder relativ schnell (nach Maßstäben der katholischen Kirche) in Tagesbetreuungsstätten geben, für Gebärmaschinen. Und neuerdings hat diese wahnsinnig meisterhafte PR-Maschine den wirklich wahren und wahrhaftigen Grund (auf katholisch: Schuldigen) für die Missbrauchsfälle innerhalb katholischer Kircheneinrichtungen gefunden: die 68er. Mhm. Nicht nur, weil die irgendwie an allem schuld sind, was sich in den vergangenen 40 Jahren verändert hat (inklusive Klimawandel, das hat nur noch keiner so dezidiert geäußert). Nein, sie sind ganz explizit schuld daran, weil sie die Sexualität mit Minderjährigen propagiert und betrieben hätten.
Was soll man sagen: Der Kerl kann nicht von dieser Welt sein, so gut macht der aus Sicht der Kirche seinen Job. Man muss es schließlich nur irgendwie schaffen, die alten Kampfgeschütze zu reaktivieren, den Pawlow'schen Schnappreflex, der beim Stichwort 68 auf allen Seiten der Zitat-Lager sofort einsetzt.
Und deshalb sollte jeder, der sich nun ansatzweise in irgendeiner Talkshow oder sonstigen Missbrauchsmedien dieser Gesellschaft ernsthaft über diesen Bullshit aufregt, eine Woche lang in einem Jesuitenkloster inhaftiert werden.
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Genau. Den Ärger finde ich gut nachvollziebar!
rr |
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Genau!
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Oder auch: der Dieter Bohlen der katholischen Kirche.
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Der mag etwas chaotisch sein, aber ganz bloed ist er nicht. Immerhin ist er gegen den Afghanistankrieg, was ich aber noch nicht nachgelesen hab, vielleicht machst Du das.
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@Streifzug
Hat Mixa auch einen männlichen Lebensabschnittsgefährten? Das machte ihn doch fast sympathisch. |
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Nun, viel Auswahl bietet die Institution nicht. Das erklärt einerseits die immer etwas verspannte Haltung, andererseits ist es ein teuflischer Trick, die Sympathie, die Schwulen entgegengebracht wird, so schamlos auszunutzen.
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Himmlisch, bitte, nicht teuflisch.
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Andererseits: Mixa ist, vielleicht nur noch übertroffen von Il Papa himself, die effektivste Kirchenaustrittskampagne. Macht doch Sinn!
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schrieb am
17.02.2010 um 22:55
Off topic: welche html-tags kann man eigentlich in Kommentare einbauen? a, i, b, ul, li, img würde ich schon begrüßen.
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Wer kennt die Worte Gottes?
Und redet selbst gern flottes? Das ist er Walter Mixa, Was für ein alter ...! Mist, nichts reimt sich auf "Mixa"! |
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Leider fällt mir auch kein Reimwort zu Mixa ein. Aber er ist mir einer der Liebsten. Ich mag die Männer der römisch-katholischen Kirche, die sagen was Sache ist. Je konservativer desto besser. Sie repräsentieren den wahren Kern dieser Gemeinde. Alles andere ist doch pseudoliberal. Es soll aber auch Linkskatholiken geben. Aber was machen die unter dem Papst?
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Die ärgern sich, wie auch Protestanten, Orthodoxe..., weil mal wieder Mixa für die Kirche steht wie Springer für die deutsche Presselandschaft.
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Mist, nichts reimt sich auf "Mixa"! |
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Dann so...?
Wer kennt die Worte Gottes? Und redet selbst gern flottes? Das ist der Walter Mixa, In seinem Kopf sonst nix da! |
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sich winden und schweigegebote durchstehen
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Ich würd ja auch gern was über Mixa sagen, aber das verstieße alles gegen die AGB...
Mir ist nur gerade aufgefallen, dass Mixa wie zuvor "Lustknaben"-Dyba Militärbischof ist. Ob das irgend eine Bedeutung hat, weiß ich nicht. (Vielleicht weil es bei der Bundeswehr keine Minderjährigen gibt?) Auch ein genialer Schachzug der katholischen Kirche, pädophile Sadisten einfach nach Lateinamerika abzuschieben. Da kommt das Konzept der "Missionierung" wieder auf seine gewalttätigen Ursprünge zurück. |
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Na oca, nüscht gegen christliche Wurzeln.
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schrieb am
17.02.2010 um 00:31
P.S. Mir waren die Katholiken ja schon immer unheimlich. Sie bedrohen die christlich-abendländisch-freiheitlich-demokratische Grundordnung. Ich schlage eine Volksinitiative für ein Kirchturmverbot vor. Wer macht mit?
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schrieb am
17.02.2010 um 00:34
@luggi: wieso, schmecken die besser?
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Ey oca, is klar Alter. Aber du weißt, wo ich wohne, wenn ich da mitmache, dann gibt's meine Kommentare per Angelmail.
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oca, ich mag kleine "Schädlinge", das ist meine Leibspeise.
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Der Mixa und sein williger Lütz
Auch der Mixa braucht seine willigen Helfer. In diesem Fall hat er wohl von Manfred Lütz die entsprechende Vorlage erhalten. Der wiederum schwimmt gerade auf einer Popularitätswoge nach seinem jüngsten Psycho-Renner. Das macht ihn gefährlicher als den Bischof, den eh keiner ernst nimmt, der ernst genommen werden will: kath.net/detail.php?id=25576 www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~E9C0429C5B6944BE79B752746DB113907~ATpl~Ecommon~Scontent~Afor~Eprint.html Deshalb ist jetzt vielleicht auch ein bisschen selbstkritische Vorwärtsverteidigung angesagt, bevor die Gegenseite uns in der Öffentlichkeit mit "Enthüllungen" überfällt und auf dem falschen Fuß erwischt. In der "sexuellen Revolution" sind Dämme gebrochen. Und Dämme brechen erfahrungsgemäß nicht "ordentlich". Deshalb ist es durchaus korrekt, zu sagen, dass im Verlauf dieser sexuellen Revolution möglicherweise auch der eine oder andere Missbrauch salonfähig schien. (Es war keine Bewegung der "Heiligen"!): www.spiegel.de/spiegel/print/d-40915666.html www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494080.html www.spiegel.de/spiegel/print/d-14316199.html Nur ist Mixa unter die Nase zu halten, dass da eben eine über Jahrhunderte von den Kirchen unterdrückte Sexualität durchbrach. Das heißt verkürzt, aber konkret: eine Menge "Perversität" hätte es gar nicht erst gegeben, hätte die Kirche die natürliche Sexualität nicht über Jahrhunderte hinweg beschimpft, beschmutzt, diffamiert und unterdrückt. Liest man nach, was Philippe Ariès in seiner "Geschichte der Kindheit" z.B. im Kapitel "Von der Schamlosigkeit zur Unschuld" über die Veränderungen im Umgang mit kindlicher Sexualität schreibt, dann bekommt man eine Ahnung davon, wie die Kirche systematisch die kindliche Sexualität ge- und zerstört hat, sie dadurch an einer Reifung hinderte und dadurch schließlich indirekt in die Perversionen trieb, die sie nun so gerne der "sexuellen Revolution" in die Schuhe schieben möchte. Der Nachweis allerdings, vor 68 hätte bei den Katholen die reine "Reinheit" geherrscht, dürfte angesichts des Pfaffenspiegel nicht so einfach sein: www.humanist.de/religion/pfaffe.html |
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Wunderbar, das ganze hat nur einen Haken. Eine Organisation wie "die Kirche" existiert fort, indem sie die "Moralvorstellungen" ihrer Umwelt absorbiert und sich diesen anpaßt bzw. in die eignen Lehren integriert. Nur dadurch kann sie über die Jahrtausende fortbestehen. Kriegt sie diesen Anpassungsprozeß an die sich verändernden Lebenswelten der Menschen nicht mehr hin, bekommt sie die beschriebenen Probleme.
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Und neuerdings hat diese wahnsinnig meisterhafte PR-Maschine den wirklich wahren und wahrhaftigen Grund (auf katholisch: Schuldigen) für die Missbrauchsfälle innerhalb katholischer Kircheneinrichtungen gefunden: die 68er. Mhm. Nicht nur, weil die irgendwie an allem schuld sind, was sich in den vergangenen 40 Jahren verändert hat (inklusive Klimawandel, das hat nur noch keiner so dezidiert geäußert). Nein, sie sind ganz explizit schuld daran, weil sie die Sexualität mit Minderjährigen propagiert und betrieben hätten.
Toll, so haben es die '68er also doch geschafft, den katholischen Klerus zu unterwandern. Respekt. Man darf gespannt sein auf den nächsten Papst. Ciao Wolfram |
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Ich finds ziemlich billig sich ueber Mixa zu erregen. Vieleicht hoer ich nicht genug hin, aber er ist fuer mich ganz unwesentlich. Jedenfalls nicht boese genug.
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Ausgabe 07/12
16.02.2012
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