Ulrich Heyden

Augen auf in Moskau

14.12.2010 | 13:38

Gerüchte und Angst in Moskau

 

Nachdem am Sonnabend 7.000 Fans des Fußballclubs Spartak auf dem Manege-Platz direkt vor dem Kreml eine nicht genehmigte Protestkundgebung zum Tod des Spartak-Fans Jegor Swiridow abgehalten haben, die dann von der Omon-Polizei aufgelöst wurde, gibt es im russischen Internet nun Gerüchte über bevorstehende größere Auseinandersetzungen zwischen Kaukasiern und Russen. In Moskauer Stadtteilen kam es in den letzten Tagen zu weiteren Angriffen auf Gastarbeiter aber auch auf junge russische Männer, in drei Fällen mit tödlichem Ausgang.

Womit alles anfing: Jegor Swiridow, der dem radikalen Fan-Club Union angehört haben soll, starb am 6. Dezember während einer Schlägerei zwischen russischen und kaukasischen Jugendlichen durch den Schuss aus einer Gaspistole. Der Schütze, Aslan Tscherkesow, aus dem nordkaukasischen Naltschik, erklärte, er habe in Notwehr gehandelt. Tscherkesow sitzt nun zusammen mit zwei anderen an der Schlägerei beteiligten Kaukasiern in Untersuchungshaft. Die Spartak-Fans sind empört, weil mehrere kaukasische Beteiligte der Schlägerei von der Polizei zunächst verhaftet und dann freigelassen wurden. Russlands Präsident hat die strenge Bestrafung der Fußball-Randalierer vom Sonnabend angekündigt. Doch die 65 Personen, die während der Randale auf dem Manege-Platz verhaftet wurden, ließ man am Sonntag wieder frei. Ungeachtet der Tatsache, dass die Randalierer vom Sonnabend Parolen wie „Russland den Russen“ brüllten, teilweise den Hitler-Gruß zeigten und mehrere bekannte Führer rechtsradikaler Organisationen auf dem Manege-Platz gesehen wurden, erklärte der russische Innenminister Raschid Nurgalijew, an der Randale der Fußballfans vor dem Kreml hätten sich „Linksradikale“ beteiligt. Kein Wort von den Rechtsradikalen.

Die Moskauer haben nun Angst vor einem Ausufern der Gewalt zwischen Kaukasiern und Russen, wobei die öffentliche Meinung gegen die Kaukasier ist. Viele Moskauer empfinden es als eine Zumutung, dass in den letzten Jahren zwanzig Jahren so viele Kaukasier und Gastarbeiter aus Zentralasien in die Stadt gezogen sind. Statt einer sachlichen Debatte über mögliche Fehler in der Migrationspolitik gibt es nun Hass und Angst.

Komisch. Auf die Idee einen runden Tisch zu organisieren, ist bisher Niemand gekommen. Dabei könnten weitere Konflikte durch Gespräche zwischen Vertretern der Gastarbeiter, der nationalen Minderheiten, die schon seit Sowjetzeiten in Moskau leben, und den Vertretern der russischen Zivilgesellschaft und der Behörden verhindert werden.

 
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Kommentare
Ehemaliger Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 08:41
"Komisch. Auf die Idee einen runden Tisch zu organisieren, ist bisher Niemand gekommen. Dabei könnten weitere Konflikte durch Gespräche zwischen Vertretern der Gastarbeiter, der nationalen Minderheiten, die schon seit Sowjetzeiten in Moskau leben, und den Vertretern der russischen Zivilgesellschaft und der Behörden verhindert werden."

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Muss man das jetzt als Scherz verstehen?
Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 09:00
Runde Tische scheinen zwar die Eigenschaft zu haben, temporärer Natur zu sein, alldieweil sie von der Herrschaft in der Regel nicht sonderlich geliebt werden. Aber sie sind nun wirklich nicht das Schlechteste, gerade wenn es gilt, recht gegensätzliche Parteien in's Gespräch zu bringen. Ob das in Moskau jetzt realistisch wäre oder nicht, können Sie sicher besser einschätzen, @krem-browning, aber manchmal kotzen auch Pferde vor der Apotheke. MfG E.
Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 09:04
PS: ich dachte jetzt mehr so an runde Tische aus der Endzeit der DDR.
Ulrich Heyden schrieb am 15.12.2010 um 09:05
Es gibt in Moskau eine ganze Reihe von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die soetwas organisieren oder zumindest vorschlagen könnten. Schon allein der Vorschlag könnte in der Öffentlichkeit einen Denk-Anstoß geben. Zur Zeit schrauben sich hier Angst und gegenseitiges Mißtrauen wie eine Spirale immer weiter noch oben. Was würden Sie vorschlagen?
Wolfram Heinrich schrieb am 15.12.2010 um 09:07
Ungeachtet der Tatsache, dass die Randalierer vom Sonnabend Parolen wie „Russland den Russen“ brüllten, teilweise den Hitler-Gruß zeigten...

Es ist faszinierend. Da überfallen die Nazis Rußland, hauen einen Großteil davon zu Klump und faseln jahrzehntelang davon, daß Slawen Untermenschen seien, die man lediglich als Arbeitssklaven brauchen könne. Und dann laufen Russen durch Moskau und signalisieren mit ihrem hochgereckten Arm "Hitler, wir lieben dich".

Ciao
Wolfram
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 09:10
Die wissen von Hitler, wie man Arbeitsslawen macht.
Wolfram Heinrich schrieb am 15.12.2010 um 09:12
@Ulrich Heyden
Es gibt in Moskau eine ganze Reihe von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die soetwas organisieren oder zumindest vorschlagen könnten. Schon allein der Vorschlag könnte in der Öffentlichkeit einen Denk-Anstoß geben. Zur Zeit schrauben sich hier Angst und gegenseitiges Mißtrauen wie eine Spirale immer weiter noch oben. Was würden Sie vorschlagen?

Ich würde mich dem Vorschlag anschließen, aber von Deutschland aus betrachtet (ohne wirklich fundierte Sachkenntnis also) sieht es so aus, als sei ein solcher Tisch viel zu rund für die eckigen Köpfe der russischen Regierung.

Ciao
Wolfram
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 09:12
"Muss man das jetzt als Scherz verstehen?"

Ja! So große Tische gibt es nämlich gar nicht!
Tycho schrieb am 15.12.2010 um 09:13
Ja. Das ist auf den ersten Blick natürlich unverständlich, wenngleich Faschismus auch nicht etwas rein deutsches wäre. Aber man könnte ja erwarten, dass sie wenigstens ihre eigene Symbolik erfinden und sich nicht auf das deutsche dritte Reich beziehen. Das ist allerdings seltsam hohl. Vielleicht fährt mal jemand rüber und erklärt jenen, dass der Adolf und der Heinrich und die Konsorten sie vielmehr als Einweg-Raketenhalter benutzt hätten.
Wolfram Heinrich schrieb am 15.12.2010 um 09:43
@liebling
Die wissen von Hitler, wie man Arbeitsslawen macht.

Bloß Scheiße, wenn man "Hitler wir lieben dich" brüllend durch die Straßen zieht und dann nach dem Rausch als Arbeitsslawe aufwacht.

Ciao
Wolfram
claudia schrieb am 15.12.2010 um 10:01
Solange alle davon träumen, mal am anderen Ende der Peitsche zu sitzen, bleiben sie beherrschbar...
Wolfram Heinrich schrieb am 15.12.2010 um 10:06
@claudia
Solange alle davon träumen, mal am anderen Ende der Peitsche zu sitzen, bleiben sie beherrschbar...

Das hast du schön formuliert. Das ist wohl die Erklärung.

Ciao
Wolfram
Ehemaliger Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 12:29
@Erdmännchen, @Ulrich Heyden

Ich glaube, hier werden (unbewusst?) die europäische Verhältnisse auf russische übertragen. Was grundsätzlich falsch ist und nie funktionieren wird. Diese mentale Räume sind völlig verschieden und werden durch unterschiedliche Faktoren gelenkt.

Wenn es in Europa so etwas wie Fremdenfeindlichkeit gibt, dann hat es meistens - wenn auch nicht immer - mit Instinkten und Reflexen zu tun, die früher dazu dienten, dass Populationen überleben konnten, und die in unseren Gehirnen immer noch fest verankert sind. Die runden Tische und andere Möglichkeiten, sich besser kennen zu lernen, können dazu beitragen, dass bewusste und unbewusste Ängste und Hemmungen abgebaut werden. So weit ist es okay.

In Russland kommen aber dazu - insbesondere in Verhältnissen mit Kaukasiern - viele weitere Faktoren dazu, von denen nur wenige sich an der Oberfläche befinden... die meisten ganz tief und verborgen. Da sind ganz andere Kräfte und Mächte im Spiel als in Europa.

Stichwort: Drogenmarkt. Mit allen drum und dran, die dazu gehören: geheime Zulieferungswege, geheime Fenster an den Grenzen, geheime (und extrem blutige) Machtkämpfe herum, usw., usf.

Das war jetzt nur ein einziges Stichwort, das aber hoffentlich deutlich zeigt, wir kompliziert die Sache ist. Dazu könnten aber noch viele weitere Stichworte kommen... die ja logischerweise alles noch verzwickter machen.

Und da bin ich extrem gespannt, ob man so etwas sich am runden Tisch regeln lässt...
Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 12:54
Hallo @krem-browning,

ich bitte vielmals um Entschuldigung, aber bei Wenn es in Europa so etwas wie Fremdenfeindlichkeit gibt... fallen mit sofort 6 Millionen ermordete Juden ein (Sie relativieren im Nachsatz, beziehen sich u.U. mehr auf die unmittelbare Jetztzeit ...), aber diese Assoziation ist einfach überstark für mich. Ihr Land hat uns übrigens maßgeblich von den Nazis befreit. (Mit dem Wort Instinkt fühle ich mich im übrigen überhaupt nicht wohl.)

In Ordnung, ich kenne die derzeitigen russischen Verhältnisse nicht gerade gut, aber ich frage mich trotzdem ein wenig, ob ich gleich an den Drogenmarkt denken würde, wenn es um den Dialog zwischen den Bevölkerungsgruppen geht. Zumindest würde ich, sicher von meinem grünen Tisch aus, eher erwarten, daß Drogenhandel dann doch vielleicht nur eine Minderheit genannter Bevölkerungsgruppen betrifft (und schlicht in das Ressort der Kriminalpolizei gehört, egal, von welcher Bevölkerungsgruppe nun ausgehend).

Selbst in der DDR waren ja die Herrschaften und Nicht-Herrschaften, die da an die runden Tische gingen, durchaus ziemlich entgegengesetzt gepolt, jedenfalls bei den Gesprächen zu den Ereignissen um den 7.10.1989. Ich verkneife mir jetzt mal den Satz, vielleicht sollten wir mal bei Lenin nachschlagen, was er zur Nationalitätenfrage gesagt hat, ich könnte auf's Glatteis geraten (auch wäre Lenin vielleicht nicht unbedingt mein absoluter Favorit, aber zumindest klingelt da was in meiner Erinnerung).

MfG E.
Ulrich Heyden schrieb am 15.12.2010 um 12:59
Es geht nicht um plumpes Übertragen. Vorbilder für Runde Tische lassen sich vielleicht sogar in der 1000jährigen russischen Geschichte finden. Der Kreml setzt zur Zeit auf Eindämmung rechtsradikaler Gewalt allein auf Androhung von Strafen, was aber absolut nicht reicht. Aufklärung über Rassismus und Nazismus gibt es kaum. Wenn selbst gestandene Liberale, wie Jabloko-Chef Mitrochin, für die Wiedereinführung der zu Sowjetzeiten üblichen Unterrichtsstunde "Völkerverständigung" an den Schulen plädiert, ahnt man, welche Gefahr dem Vielvölkerstaat durch das Anwachsen der Ausländerfeindlichkeit droht.
Wolfram Heinrich schrieb am 15.12.2010 um 13:13
@Erdmännchen
ich bitte vielmals um Entschuldigung, aber bei Wenn es in Europa so etwas wie Fremdenfeindlichkeit gibt... fallen mit sofort 6 Millionen ermordete Juden ein

Das deutsche Wort "wenn" hat zwei Bedeutungen. Zum einen kann man es lesen als " Falls es in Europa so etwas wie Fremdenfeindlichkeit geben sollte...", genau so gut heißt es aber auch " Überall dort wo es in Europa so etwas wie Fremdenfeindlichkeit gibt...

Und was die Juden betrifft, so waren diese Juden witzigerweise (okay, die Komik hält sich in Grenzen) gar keine Fremden, sondern seit Jahrhunderten in Deutschland wohnhaft. Und sie waren integriert, und zwar so was von.

Ciao
Wolfram
Wolfram Heinrich schrieb am 15.12.2010 um 13:14
@Ulrich Heyden
...ahnt man, welche Gefahr dem Vielvölkerstaat durch das Anwachsen der Ausländerfeindlichkeit droht.

Wobei im Falle Rußlands die angefeindeten Ausländer ja Inländer sind. Falls diese inländischen Ausländer dann sagen "Okay, Leute, ihr mögt uns nicht, also machen wir halt unseren eigenen Laden auf", dann gibt's Dresche.

Ciao
Wolfram
Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 13:22
@Wolfram (13:13),

also ich hab's mal in der zweiten Bedeutung aufgefaßt, denn der Rest des Satzes nach dem Komma kommt, steht ja im Indikativ.

MfG E.
Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 13:22
kommt bitte streichen.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 15:20
@Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 12:54

6 Millionen Juden wurden ja nicht jetzt ermordet... es ist fast ein Jahrhundert vorbei. Ich rede aber über moderne Europa. Russland hat Europa von Nazis befreit, stimmt. Aber das war nicht Russlands Ziel, sondern nur Nebeneffekt. Sich selbst hat Russland dabei von Fremdenfeindlichkeit nicht befreit. Es wurden die ganze Völker ermordet. Und Juden hatten in Russland bis vor Kurzem sehr schlechte Karten für Karriere und in sonstigen Lebensangelegenheiten, und zwar einzig und alleine aus der Tatsache, dass sie Juden sind. Im Kaukasus war und ist die ganze Sache mit Fremdenfeindlichkeit noch viel extremer als in Russland. Es entstand nicht heute und nicht gestern... ein bisschen früher.

Lenin hat viele schöne Sachen geschrieben... wären sie alle umgesetzt, würde heute keine Sau aus Russland migrieren.

Drogenmarkt war nur EIN Stichwort von vielen. Das mit Kripo wäre eine gute Idee... für Europa. In Russland sollten Sie dann höchstwahrscheinlich diejenige an Kripo ausliefern, von denen es abhängt, die runden Tische zu organisieren. Und das nur in dem Fall, wenn Kripo gerade mal nicht dabei ist, selbst am Drogenhandel mitzuwirken.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 15:27
@Ulrich Heyden schrieb am 15.12.2010 um 12:59

"Vorbilder für Runde Tische lassen sich vielleicht sogar in der 1000jährigen russischen Geschichte finden."

Ähm... zum Beispiel?

"Der Kreml setzt zur Zeit auf Eindämmung rechtsradikaler Gewalt allein auf Androhung von Strafen, was aber absolut nicht reicht."

Der Kreml setzt auf Eindämmung rechtsradikaler Gewalt mit Sicherheit nicht an. Der Kreml KÜNDIGT AN, dass er das tut. Hinter diesem Schleier finden ganz andere Sachen statt.
Wolfram Heinrich schrieb am 15.12.2010 um 15:30
@Erdmännchen
also ich hab's mal in der zweiten Bedeutung aufgefaßt, denn der Rest des Satzes nach dem Komma kommt, steht ja im Indikativ.

Eben. Und dann ist der Spruch ja okay.

Ciao
Wolfram
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 15:31
"Bloß Scheiße, wenn man "Hitler wir lieben dich" brüllend durch die Straßen zieht und dann nach dem Rausch als Arbeitsslawe aufwacht."

Das hat wohl mit Naturgesetzen zu tun!
Bevor man brüllend auf die Straße geht, muß sicher sein, wofür und gegen wen, solange man noch nüchtern ist.
Sonst wird oder bleibt man Arbeitsslawe.
Funktioniert auch mit anderen Ethnien.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 15:33
P. S., Herr Heinrich, wie schreibt seinen Kommentar hier mit kursiver Schriftart?
Wolfram Heinrich schrieb am 15.12.2010 um 15:40
@liebling
P. S., Herr Heinrich, wie schreibt seinen Kommentar hier mit kursiver Schriftart?

Das Zeichensystem dieser Website reagiert auf die Steuerzeichen "(i)" für "Kursiv an" und "(/i)" für "Kursiv aus" (statt der runden Klammer () mußt du natürlich eine spitze Klammer
setzen, ich kann das jetzt nicht, weil sonst die Information nicht dargestellt wird, sondern das System einfach die Kursivschrift anschaltet).
Wenn du fett schreiben willst, dann nimmst du entsprechend (b) und (/b), wieder mit spitzen statt runden Klammern.
Das hinzuschreiben ist natürlich auf Dauer nervig (Shift an, Shift aus, wieder Shift an...). Ich habe da ein Programm "PhraseExpress" (www.phraseexpress.com/de/), mit dem kann ich Kürzel für lästig zu schreibende Ausdrücke (km/h), Wörter oder auch gaaanz lange Texte definieren und das Programm schreibt dann den richtigen Text hin, und zwar in jeder beliebigen Anwendung . Ich schreibe "voa" und es erscheint "vor allem", "gw" und es erscheint "gewesen". Das Programm ist für Privatanwender kostenlos, du darfst halt bloß keine typisch geschäftlichen Begriffe abkürzen wie Umsatzsteuer, Rechnung etc. Und nach einiger Zeit des Gebrauchs erscheinen immer mal wieder Einblendungen, die nachfragen, ob du nicht doch die Vollversion erwerben willst. Kostet 30 EUR in der einfachen Version (mehr Features brauch man als Privatanwender eh nicht).
Die einzige Mühe ist das erstmalige Erstellen der Abkürzungen. Hier mußt du vor allem darauf achten, daß die Kürzel erstens mnemotechnisch einfach, also leicht zu merken sind (wie eben "voa" für "vor allem") und daß es die Kürzel nicht auch noch als richtige Wörter gibt.

Ciao
Wolfram
Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 15:51
Vielleicht nur eine Anmerkung, @krem-browning (15:20),

Ihren Optimismus hinsichtlich des modernen Europas vermag ich leider nicht zu teilen, ich fürchte, das ist alles ziemlich brüchig.

MfG E.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 16:13
@Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 15:51

Das stimmt zweifelsohne. Nicht nur Europa, sondern die ganze Welt ist gerade dabei, in eine große Krise reinzusteigen. Es ist nicht vermeidbar. Es geschieht.

Ich meine nur, dass Prozesse in Europa und in Russland unterschiedlich sind und dass es verschiedene Mechanismen im Gang sind. In Russland ist es alles viel komplizierter, viel entzündeter, viel brutaler, viel gemeiner, viel verzwickter... aber an anderen Stellen dann eben viel reiner, viel bewusster, viel selbstloser, viel intelligenter, viel mutiger.
Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 16:16
@Wolfram (15:30),

ich fürchte, ich sehe das ein bißchen anders. Populationen, Instinkte und Reflexe sind für mich persönlich zu nahe an der Biologie, während ich in dem Zusammenhang eher z.B. an Hans Mayers Außenseiter bzw. philosophisch/historisch/soziologische/gesellschaftspolitische Erklärungsversuche denke. Für eine entsprechende Diskussion sind andere Blogger der FC sicher besser gerüstet. In der Regel, das wissen wir selbstverständlich beide, prallen da Welten aufeinander.

MfG E.

PS: Eine Diskussion über die Grenzen des wenn auch nicht immer von @krem-browning würde wahrscheinlich Bände füllen.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 16:19
Hallo Wolfram, vielen Dank!

[i]Test kursiv[/i]

[b]Test fett[/b]
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 16:22
[iTest kursiv/i]

[bTest fett/b]

Test kursiv

Test fett
Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 16:25
Liebe @krem-browning (16:13),

vielleicht habe ich da einfach zu viel Hochachtung vor der geistigen Kultur Ihres Landes. Die Brutalität kann auch hier sehr schnell mit ungebremster Wucht über uns hereinbrechen. Ich mißtraue der Stabilität der hiesigen Aspekte von vielleicht so etwas wie Zivilgesellschaft zutiefst. Das vielleicht weniger aus einem negativen Menschenbild als aus Angst vor den Konsequenzen einer alles verzehrenden Ökonomie.

MfG E.
Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 16:41
Liebe @krem-browning (16:13),

Ihr ... aber an anderen Stellen dann eben viel reiner, viel bewusster, viel selbstloser, viel intelligenter, viel mutiger. kan ich sehr gut nachvollziehen.

MfG E.
Erdmännchen schrieb am 15.12.2010 um 16:41
Ja, und das sollte jetzt kursiv werden. :-)
Ehemaliger Nutzer schrieb am 15.12.2010 um 16:58
:)
Wolfram Heinrich schrieb am 15.12.2010 um 21:32
@Erdmännchen
Ja, und das sollte jetzt kursiv werden. :-)

Ich erinnere an das Motto der Firma UHU - Übung macht den Kleister.

Ciao
Wolfram
hibou schrieb am 15.12.2010 um 09:13
waere interressant, Berichte über Rassenunruhen und/oder Randale beim Fussball aus anderen Teilen der Welt zu hören. Ich schaetze, die gibt es überall. Wollen wir alle reinrassig wern?
Tycho schrieb am 15.12.2010 um 09:16
wie jetzt? alle bvb09 ? das wäre ja doof. Dann würde es ja gar keine Spiele mehr geben und wenn, könnte man die nicht verfolgen, weil ja alle schwarz gelb tragen....sowas blödes, Hibou!
hibou schrieb am 15.12.2010 um 09:45
naja du weisst schon, was ich meine. natürlich wollen alle bvb sein. oder schalke
Ulrich Heyden
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