Ulrike Baureithel

Blog von Ulrike Baureithel

Artikel

Politik | 10.02.2012 | 09:50 Ulrike Baureithel
Schlussstrich? Schlussstrich!
Der IGH hat mit seinem Entschädigungsurteil die Staatensouveränität gestärkt. Das geht zulasten der Opfer und beflügelt eine seltsame Normalitätsdebatte >> mehr
Politik | 08.02.2012 | 14:20 Ulrike Baureithel
Biete WG mit Pool
Gesundheitsminister Bahr hat das selbstbestimmte Leben im Alter entdeckt. Er hofft auf Synergiefeffekte – doch sein Konzept ist völlig lebensfern >> mehr
Kultur | 04.02.2012 | 08:00 Ulrike Baureithel
Auf Holzwegen
„Unter Bäumen“ heißt eine Schau im Deutschen Historischen Museum Berlin. Sie will dem "deutschen" Wald auf die Spur kommen und verläuft sich in diesen Mythen >> mehr
Alltag | 03.02.2012 | 14:00 Ulrike Baureithel
Und jetzt?
Helke Sander brach Tabus: als Regisseurin, Feministin und Mutter. Nun ist sie 75 geworden und provoziert wieder – mit einem Buch über Liebe im Alter >> mehr
Alltag | 26.01.2012 | 13:00 Ulrike Baureithel
Postgender? Damit sind die Piraten von gestern
Was haben die Piraten mit Männerrechtlern gemein? So einiges, sagt unsere Kolumnistin. Wer das Geschlecht ignorieren will, leugnet damit auch bestehende Diskriminierung >> mehr
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Blogbeiträge

04.03.2011 | 12:46 Ulrike Baureithel

Von der Gutenberg- in die Guttenberg-Galaxis: Plagiat ist überall

Wie der Pressesprecher eines Bundesliga-Vereins zum Plagiatjäger wurde   Ach , wie war es doch vordem in alten Zeiten so bequem, mag mancher Kollege sich denken. Damals, als es noch kein Internet gab, sondern nur heimische Archive, aus denen man p... >> mehr
10.09.2010 | 21:04 Ulrike Baureithel

Populismus: Parteigründungsaufruf für "Die Freiheit"

  Qualvoll eng war es heute Vormittag bei der eilig zusammengerufenen und bemerkenswert unprofessionellen Pressekonferenz in einem Hinterzimmer, von dem die neue „Befreiungsbewegung“ (Aaron Koenig) ausgehen soll, um das, was im „Volk ru... >> mehr
02.06.2010 | 19:28 Ulrike Baureithel

Putzfrauen der Nation?

  Nichts hält mehr zusammen, was Männer gebaut haben und wofür sie stehen. Erst marschierten sie im Irak ein und hinterließen ein politisches Chaos. Dann sank das World Trade Center vor den Augen der Welt in sich zusammen. Bohrinseln... >> mehr
22.11.2009 | 17:48 Ulrike Baureithel

Gerburg Treusch-Dieter 13.11.1939 – 19.11.2006 - in memoriam

    Liebe Gerburg,   die Zeit der Hexen ist vorbei, dachte ich, als heute im Berliner Westen die Sonne glutrot unterging und einen fahlen Schein über dein Grab schickte. Das hätte dir gefallen, die du vor langer Zeit noch mit rot-w... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Postgender? Damit sind die Piraten von gestern

Alltag | 26.01.2012 | 13:00 Ulrike Baureithel
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29.01.2012 | 17:32 Ulrike Baureithel
Liebe KommentatorInnen, ob substanziell oder nicht, danke für eure lebhafte Entrüstung. Und danke auch für die vereinzelten Verteidigungsreden. Die Auseinandersetzung könnte in der Community immerhin...
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31.01.2012 | 18:41 Ulrike Baureithel
"Als eine echte Protestpartei, d.h. eine die das Sprachrohr außerparlamentarischer Opposition sein könnte, sehe ich sie nicht und glaube auch nicht, daß die Kokettierei der Führungsspitze damit irgendwie wahlrelevant werden könnte." Wohl wahr. Und ich habe auch gar nicht bestritten, dass die Piraten einer gewissen Klientel "zu ihrem Ausdruck verhilft". Aber wenn sie es nötig haben, die Gesellschaft grundierende Widersprüche zu leugnen und daraus noch eine Ideologie machen, muss das schon Gründe haben. Wenn Frauen zu Sachthemen mit ihnen zusammenarbeiten wollen - wohl denn. Wir werden sehen, was dabei herauskommt. PS. Ich lese gerade, dass die Piraten künftig in Sachen Gesundheit mit der Rentnerpartei zusammenarbeiten wollen. www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article13843390/Piraten-und-Rentnerpartei-ruecken-zusammen.htmlAlte und Junge, wohl denn. Es soll ja auch Rentnerinnen geben...
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29.01.2012 | 17:32 Ulrike Baureithel
Liebe KommentatorInnen, ob substanziell oder nicht, danke für eure lebhafte Entrüstung. Und danke auch für die vereinzelten Verteidigungsreden. Die Auseinandersetzung könnte in der Community immerhin dazu führen, das Piraten-Gewese (vor Ort) genauer zu verfolgen, ich scheue auch den Aug-in-Aug-Streit nicht mit ihnen. Wenn 5 Prozent der Bevölkerung offenbar relativ blind bereit sind, die Piraten zu wählen, lohnt sich das schon - und übrigens nicht nur hinsichtlich ihrer frauenpolitischen Positionen, sondern auch im HInblick auf das Einpunktprogramm "Transparenz", diesem Kampfbegriff zur Vernebelung tatsächlicher Verhältnisse. Wer es aber mit wirklicher Transparenz hält, sollte nicht zu feigen anonymen Anwürfen und Schlimmerem im Netz greifen. Oder was meinen Sie?
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27.01.2012 | 11:39 Ulrike Baureithel
Ich bin doch immer wieder überrascht, dass ein solch kleiner Einwurf, der nie vorgab, eine Gesamtanalyse der Piraten (samt ihres Musikgeschmacks, für den ich mich auch nicht kompetent fühle) zu sein, solche Erregungszustände hervorrufen kann. Mit dem letzten Satz sollte übrigens nur angedeutet werden, dass, wollen die Piraten sich auf Dauer stellen, sie doch an den Frauenstränden fischen müssen, es sei denn, sie wollen als viriles Fähnlein weitersegeln. Mich überzeugt die fehlende Netz-Affinität von Frauen übrigens nicht; es ist eher das damit verbundene Sozialverhalten, das Frauen abschrecken dürfte.
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Postgender? Damit sind die Piraten von gestern

Alltag | 26.01.2012 | 13:00 Ulrike Baureithel
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27.01.2012 | 02:00 Joscha Bach
Mir scheint, dass der Beitrag übers Ziel hinausschiesst. Das Assoziieren der zumeist männlichen Piraten mit dem Maskulismus geschieht hier primär aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit. Das geht ja w...
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27.01.2012 | 09:39 Ulrike Baureithel
Indem z.B. Frauen-Netzwerke in der Partei unterbunden werden; das geht aus den Äußerungen von Leena Simon hervor, die deshalb von den Partei-Gurus wegen "parteischädigenden Verhaltens" verwarnt wurde. Um nur ein Beispiel zu nennen. Es muss ja Gründe geben, warum Frauen keine Lust haben, sich in dieser Partei zu engagieren.
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Postgender? Damit sind die Piraten von gestern

Alltag | 26.01.2012 | 13:00 Ulrike Baureithel
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27.01.2012 | 02:00 Joscha Bach
Mir scheint, dass der Beitrag übers Ziel hinausschiesst. Das Assoziieren der zumeist männlichen Piraten mit dem Maskulismus geschieht hier primär aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit. Das geht ja w...
portrait
27.01.2012 | 08:43 Ulrike Baureithel
Wer reale Widersprüche und Ungleichheiten nicht zur Kenntnis nimmt, indem er sie einfach leugnet, ist nicht nur realitätsblind, sondern muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich auf diese Weise Privilegien zu sichern. Genau das ist auch das Ziel der sich als Opfer gerierenden Maskulisten. Wer also argumentiert hier mit welchen Versatzstücken aus welcher Rumpelkammer?! Ich würde nicht behaupten wollen, dass Weisband die Partei verlässt, weil sie sexistisch ist - aber ich nehme sie beim Wort: Sie sagt, dass sie "aus gesundheitlichen Gründen" geht und weil sie ihr Diplom machen will. Es waren mal Frauen, die männliche Politikstrukturen, die mit "dem Leben" unvereinbar sind, kritisiert haben. Aber auch das ist - wie so vieles - vergessen.
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Ulrike Baureithel
Autorin und Vielfachbewegte in Berlin
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10.02.2012
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