Der IGH hat mit seinem Entschädigungsurteil die Staatensouveränität gestärkt. Das geht zulasten der Opfer und beflügelt eine seltsame Normalitätsdebatte>> mehr
Gesundheitsminister Bahr hat das selbstbestimmte Leben im Alter entdeckt. Er hofft auf Synergiefeffekte – doch sein Konzept ist völlig lebensfern>> mehr
„Unter Bäumen“ heißt eine Schau im Deutschen Historischen Museum Berlin. Sie will dem "deutschen" Wald auf die Spur kommen und verläuft sich in diesen Mythen>> mehr
Helke Sander brach Tabus: als Regisseurin, Feministin und Mutter. Nun ist sie 75 geworden und provoziert wieder – mit einem Buch über Liebe im Alter>> mehr
Was haben die Piraten mit Männerrechtlern gemein? So einiges, sagt unsere Kolumnistin. Wer das Geschlecht ignorieren will, leugnet damit auch bestehende Diskriminierung>> mehr
Wie der Pressesprecher eines Bundesliga-Vereins zum Plagiatjäger wurde
Ach , wie war es doch vordem in alten Zeiten so bequem, mag mancher Kollege sich denken. Damals, als es noch kein Internet gab, sondern nur heimische Archive, aus denen man p...>> mehr
Qualvoll eng war es heute Vormittag bei der eilig zusammengerufenen und bemerkenswert unprofessionellen Pressekonferenz in einem Hinterzimmer, von dem die neue „Befreiungsbewegung“ (Aaron Koenig) ausgehen soll, um das, was im „Volk ru...>> mehr
Nichts hält mehr zusammen, was Männer gebaut haben und wofür sie stehen. Erst marschierten sie im Irak ein und hinterließen ein politisches Chaos. Dann sank das World Trade Center vor den Augen der Welt in sich zusammen. Bohrinseln...>> mehr
Liebe Gerburg,
die Zeit der Hexen ist vorbei, dachte ich, als heute im Berliner Westen die Sonne glutrot unterging und einen fahlen Schein über dein Grab schickte. Das hätte dir gefallen, die du vor langer Zeit noch mit rot-w...>> mehr
Liebe KommentatorInnen, ob substanziell oder nicht, danke für eure lebhafte Entrüstung. Und danke auch für die vereinzelten Verteidigungsreden. Die Auseinandersetzung könnte in der Community immerhin...
"Als eine echte Protestpartei, d.h. eine die das Sprachrohr außerparlamentarischer Opposition sein könnte, sehe ich sie nicht und glaube auch nicht, daß die Kokettierei der Führungsspitze damit irgendwie wahlrelevant werden könnte." Wohl wahr. Und ich habe auch gar nicht bestritten, dass die Piraten einer gewissen Klientel "zu ihrem Ausdruck verhilft". Aber wenn sie es nötig haben, die Gesellschaft grundierende Widersprüche zu leugnen und daraus noch eine Ideologie machen, muss das schon Gründe haben. Wenn Frauen zu Sachthemen mit ihnen zusammenarbeiten wollen - wohl denn. Wir werden sehen, was dabei herauskommt. PS. Ich lese gerade, dass die Piraten künftig in Sachen Gesundheit mit der Rentnerpartei zusammenarbeiten wollen. www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article13843390/Piraten-und-Rentnerpartei-ruecken-zusammen.htmlAlte und Junge, wohl denn. Es soll ja auch Rentnerinnen geben...
Liebe KommentatorInnen, ob substanziell oder nicht, danke für eure lebhafte Entrüstung. Und danke auch für die vereinzelten Verteidigungsreden. Die Auseinandersetzung könnte in der Community immerhin dazu führen, das Piraten-Gewese (vor Ort) genauer zu verfolgen, ich scheue auch den Aug-in-Aug-Streit nicht mit ihnen. Wenn 5 Prozent der Bevölkerung offenbar relativ blind bereit sind, die Piraten zu wählen, lohnt sich das schon - und übrigens nicht nur hinsichtlich ihrer frauenpolitischen Positionen, sondern auch im HInblick auf das Einpunktprogramm "Transparenz", diesem Kampfbegriff zur Vernebelung tatsächlicher Verhältnisse. Wer es aber mit wirklicher Transparenz hält, sollte nicht zu feigen anonymen Anwürfen und Schlimmerem im Netz greifen. Oder was meinen Sie?
Ich bin doch immer wieder überrascht, dass ein solch kleiner Einwurf, der nie vorgab, eine Gesamtanalyse der Piraten (samt ihres Musikgeschmacks, für den ich mich auch nicht kompetent fühle) zu sein, solche Erregungszustände hervorrufen kann. Mit dem letzten Satz sollte übrigens nur angedeutet werden, dass, wollen die Piraten sich auf Dauer stellen, sie doch an den Frauenstränden fischen müssen, es sei denn, sie wollen als viriles Fähnlein weitersegeln. Mich überzeugt die fehlende Netz-Affinität von Frauen übrigens nicht; es ist eher das damit verbundene Sozialverhalten, das Frauen abschrecken dürfte.
Mir scheint, dass der Beitrag übers Ziel hinausschiesst. Das Assoziieren der zumeist männlichen Piraten mit dem Maskulismus geschieht hier primär aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit. Das geht ja w...
Indem z.B. Frauen-Netzwerke in der Partei unterbunden werden; das geht aus den Äußerungen von Leena Simon hervor, die deshalb von den Partei-Gurus wegen "parteischädigenden Verhaltens" verwarnt wurde. Um nur ein Beispiel zu nennen. Es muss ja Gründe geben, warum Frauen keine Lust haben, sich in dieser Partei zu engagieren.
Mir scheint, dass der Beitrag übers Ziel hinausschiesst. Das Assoziieren der zumeist männlichen Piraten mit dem Maskulismus geschieht hier primär aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit. Das geht ja w...
Wer reale Widersprüche und Ungleichheiten nicht zur Kenntnis nimmt, indem er sie einfach leugnet, ist nicht nur realitätsblind, sondern muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich auf diese Weise Privilegien zu sichern. Genau das ist auch das Ziel der sich als Opfer gerierenden Maskulisten. Wer also argumentiert hier mit welchen Versatzstücken aus welcher Rumpelkammer?! Ich würde nicht behaupten wollen, dass Weisband die Partei verlässt, weil sie sexistisch ist - aber ich nehme sie beim Wort: Sie sagt, dass sie "aus gesundheitlichen Gründen" geht und weil sie ihr Diplom machen will. Es waren mal Frauen, die männliche Politikstrukturen, die mit "dem Leben" unvereinbar sind, kritisiert haben. Aber auch das ist - wie so vieles - vergessen.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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