Empfehlung der Woche

Nicht

Nicht

Dror Mishani

Hardcover Leinen
192 Seiten

25 €

Zur Empfehlung
Was ihr wollt

Was ihr wollt

William Shakespeare

Regie: Sarah Kurze

Termine: 12./13. Mai und 3./4./5. Juni 2026

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

Zur Empfehlung
Nachbeben

Nachbeben

Zinnini Elkington

Drama

Dänemark 2025

92 Minuten

Ab 7. Mai 2026 im Kino!

Zur Empfehlung
Traum & Trauma – Expressionismus in Kunst und Film

Traum & Trauma – Expressionismus in Kunst und Film

KUNSTHALLE „Talstrasse“ Kunstverein „Talstrasse“ e.V.

Talstraße 23, 06120 Halle (Saale)

Vom 29. April 2026 bis 09. August 2026!

Zur Empfehlung

Politik : Opel killt Euro

Wenn Opel Deutschland erhalten bleibt, zahlt der Euroraum den Preis. Schon jetzt hat die Bundesrepublik ihren Nachbarn 5 Millionen Arbeitsplätze weggenommen

Zum Kommentar-Bereich

Dieser Artikel ist für Sie kostenlos. Unabhängiger und kritischer Journalismus braucht aber Unterstützung. Wir freuen uns daher, wenn Sie den Freitag abonnieren und dabei mithelfen, eine vielfältige Medienlandschaft zu erhalten. Dafür bedanken wir uns schon jetzt bei Ihnen!

Share Icon
Jetzt kostenlos testen

Das war dumm. Mit einem Einsatz von 4,5 Milliarden Euro hat Deutschlands Regierung maximal 11.000 Opel-Arbeitsplätze gerettet. Macht mindestens 400.000 Euro pro Arbeitsplatz.

Die Jobs werden dafür in Frankreich, Spanien, Belgien oder Polen verloren gehen. Ein paar Hundert hier, ein paar tausend dort. Und das wird politische Folgen haben, denn diese Jobs sind weitere Tropfen in ein ohnehin schon übervolles Fass.

Das Fass, das sind rund 5 Millionen Jobs, die Deutschland seinen EU-Nachbarn weggenommen hat. Ab 2001 hat Deutschland die Löhne und den privaten Konsum vollends eingefroren und nur noch auf den Export gesetzt. Der Exportüberschuss gegenüber den übrigen EU-Ländern liegt inzwischen bei 170 Milliarden Euro. Das entspricht etwa 5 Millionen Jobs, die von Deutschen, statt von den Franzosen, Spaniern, Österreichern, Italienern usw. ausgeübt werden.

Früher konnten insbesondere Italien, Spanien oder Griechenland ihre Defizite regelmässig mit Abwertungen korrigieren. Damit haben sie die Exporte verbilligt, die Importe verteuert und die Beschäftigung erhöht. Seit der Einführung des Euro ist dieser Notausgang versperrt. Es sei denn ...

Vor allem Spanien muss sich langsam überlegen, ob die Mitgliedschaft im Euro-Club wirklich 18,5 Prozent Arbeitslosigkeit und 100 Milliarden Euro Handelsbilanzdefizit wert ist. Die Schließung der Opel-Werke in Barcelona könnte das Fass zum Überlaufen bringen.

Themen

sticky banner image

35 Tage gratis zum 35. Geburtstag

der Freitag digital mit Zugang zu allen Artikeln auf freitag.de inkl. F+