Wochenthema

Der Streit um die Gesundheitsreform offenbart ein gespaltenes Amerika

Stimmungswende | 27.08.2009 05:00 | Lotta Suter

Staatsfeind Nr 1

Mit Barack Obama schien in den USA der Mut über die Furcht gesiegt zu haben. Dieser Eindruck verblasst, je mehr die Rechtskonservativen Front gegen die Reformen machen

Als der jüdische Kongressabgeordnete Barney Frank aus Massachusetts kürzlich an einem öffentlichen Meeting zur Gesundheitsreform von einer Frau im Saal lauthals als Nazi beschimpft wurde, gab er den Dialog auf: „Madame, statt mit Ihnen könnte ich ebenso gut mit einem Esstisch diskutieren.“ Frank versuchte eine Grenze zu ziehen zwischen Debatte und Demagogie, zwischen gesunder Skepsis und krankhafter Panik. Einer Panik, die zur Zeit von republikanischer Seite nachweislich geschürt und gesteuert wird.

Gewiss, die sensationellsten Auswüchse der Paranoia, die geladenen Gewehre von fanatischen Reformgegnern, ihre Vergleiche von Obama mit Hitler oder Pol Pot, gelegentliche Zwischenrufe wie „Tod für Obama, Michelle und ihre doofen Kinder“ sind medial hochgespielt worden. Welcher große Fernsehsender berichtet zum Beispiel schon, dass auf der Gegenseite die Aktivisten von Organize for America (OFA) in nur zehn Wochen über 11.000 Veranstaltungen und Millionen von Unterschriften zugunsten der Gesundheitsreform organisiert haben?

Feinde Amerikas

Doch die USA sind seit jeher ein Land der Hoffnung und eine Brutstätte für paranoide Ängste gewesen. Amerika hat – das darf man nicht vergessen – Millionen von Menschen Zuflucht vor politischer oder religiöser Verfolgung geboten. Aber beim Aufbau und der Verteidigung ihrer Identität als „leuchtende Stadt auf dem Hügel“ hat die junge Nation vermeintliche Störenfriede, innere wie äußere Feinde, immer wieder erbarmungslos verfolgt: Im ausgehenden 18. Jahrhundert galten die Freimaurer als Staatsgefahr Nummer eins. Jahrzehnte später glaubten viele US-Amerikaner, die Katholiken planten auf Geheiß des Papstes den großen Coup. Anfang des 20. Jahrhunderts stand die Übernahme der USA durch jüdische Banker aus Europa und aus der Wall Street an. Von der Abwehr einer imaginierten „bolschewistischen Verschwörung“ in den US-Großstädten um 1918 war es dann bloß noch ein kleiner Schritt bis zu McCarthys Hexenjagd auf „unamerikanische Aktivitäten“ nach 1945.

Die sechziger Jahre verschafften der Hoffnung wieder mehr Raum. Die Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King, eine aktive Linke, Feministinnen, Vietnamkriegs-Gegner – sie alle forderten die großen Ideale der Republik ein, verlangten eine offene freiheitliche Gesellschaft mit gleichen Rechten für alle. Der gesellschaftspolitische Aufbruch war heftig – und der Rückschlag ebenfalls. Nach der Ölkrise der siebziger Jahre und der Niederlage in Vietnam regierte wieder die Angst. Die Rechtskonservativen erstarkten, und die Inhaftierung unliebsamer Mitbürger stieg auf Rekordhöhe. Präsident Ronald Reagan schließlich erweiterte den Katalog potentieller Feinde Amerikas um eine wesentliche Kategorie: den Staat selber oder – wie er es nannte – „Big Government“ und eine lästige Politik, die den freien Markt beeinträchtigen. Diese ideologische Vorgabe des Neo­liberalismus beeinflusste in der Folge alle Präsidenten, Demokraten wie Republikaner. Nach den Terroranschlägen von 2001 dominierte vollends der Nachtwächter-Staat – die „dunkle Seite Amerikas“, wie Vizepräsident Dick Cheney das nannte. Die Politik der Angst brachte das Land an den Rand des politischen und wirtschaftlichen Ruins.

Gefahr fürs Gelobte Land

Barack Obama verdankte seinen Wahlsieg ganz wesentlich der Aussicht auf einen Ausweg aus dieser verfahrenen Lage, er verkörperte eine unermüdliche Hoffnung, wie sie die lichte Seite der amerikanischen Geschichte erlaubt. Doch jetzt, da er mit der Gesundheitsreform diesen Vertrauenskredit einlösen will, begegnet er den altbekannten Fallstricken der US-Regierungspolitik. Schon seinem demokratischen Vorgänger Bill Clinton hatte man in den neunziger Jahren sowohl Tatenlosigkeit gegenüber dem äußeren und inneren Feind als auch zu viel Tatkraft in der Innen- und Sozialpolitik vorgeworfen. Seine Gesundheitsreform ist nicht zuletzt an solchen Vorwürfen gescheitert. Die Rechte versucht nun, ihr damaliges Veto einfach zu wiederholen.

Denn das Thema Gesundheit eignet sich besonders gut zur Manipulation von Ängsten. Alle können krank werden, und alle werden einmal sterben. Alle oder jedenfalls die meisten Menschen haben eine tief sitzende Angst vor schweren Krankheiten und vor dem Tod. Diese Furcht lässt sich umlenken oder – als Synergie-Effekt – mit einer in den USA seit jeher verbreiteten tief sitzenden Angst vor der Regierung verbinden. Es sei an der Zeit, dass der Baum der Freiheit wieder einmal mit dem Blut der Tyrannen getränkt werde, stand sinngemäß auf dem Plakat eines bewaffneten Gegners der Gesundheitsreform in Portsmouth (New Hampshire). Dieses Zitat des Gründervaters Thomas Jefferson zierte auch das T-Shirt des Bombenlegers Timothy McVeigh, als er 1995 in Oklahoma City ein Regierungsgebäude mit 168 Menschen in die Luft jagte.

Das heißt noch nicht, dass in den USA demnächst die Bomben hochgehen werden. Aber die Gewaltbereitschaft der verunsicherten Bürger ist genauso unverantwortlich und gefährlich, wie das für den Versuch von Teilen des Establishments gilt, diese Angst zu schüren, um den Status quo mit allen Mitteln zu verteidigen. Der Publizist und Filmregisseur Frank Schaeffer, der vor mehr als 30 Jahren die rechtskonservative evangelikale Bewegung mit aufgebaut hat und nun die Obama-Regierung unterstützt, kennt viele der Politiker persönlich, die sich an der jetzigen Hasskampagne beteiligen. „Sie können nicht begreifen, dass ihre konservative Revolution tot ist“, schreibt Schaeffer auf AlterNet. „Sie können nicht akzeptieren, dass weiße Männer wie sie das Land nicht mehr regieren – und nie wieder regieren werden.“ Das rechtskonservative Amerika sieht mit dem schwarzen Präsidenten das Gelobte Land bedroht, so wie frühere Generationen die Freimaurer, Katholiken, Juden oder Sozialisten als Gefahr empfanden.

Barack Obama, dessen US-Staatsbürgerschaft allen offiziellen Dokumenten zum Trotz von rechts hartnäckig angezweifelt wird, ist der Fremde, der Andere, auf den aller Hass projiziert werden kann. Die Machthaber in Wirtschaft und Politik wissen das zu nutzen. Etwa Ex-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin, die ihrer konservativen Basis suggeriert, die Demokraten wollten mit der Gesundheitsreform ihren behinderten Sohn umbringen. Solchen Unterstellungen könne man bloß mit der Wahrheit begegnen, reagiert Obama, dazu brauche es Sachkenntnis, Gelassenheit und Kompromissbereitschaft. Doch reicht das? Gebraucht werden offenbar auch Begeisterung und politische Ideale, die sich einer egoistischen Gesellschaft der Besitzstände widersetzen.

Kürzlich entlarvte der Präsident bei einer Pressekonferenz äußerst eloquent die gängigsten Lügen über die Gesundheitsreform, etwa die Existenz von Death Panels (Todesausschüsse) oder die Mär von der Zwangsverstaatlichung des gesamten Gesundheitswesens. Er fand es sogar nötig zu betonen: seine Pläne würden weder die Behandlung nicht erfasster Immigranten noch die Finanzierung von Abtreibungen vorsehen. Mit keinem Wort erwähnte er, dass eine adäquate ärztliche Versorgung für alle Einwohner der USA seit langem ein verbrieftes Menschenrecht ist, und dass jede Gesundheitsreform – besonders jede der Demokraten – diesem hohen Ziel dienen sollte.

 
Senden Bookmarken Drucken
Artikelaktionen
Kommentare
Wider den Faschismus schrieb am 27.08.2009 um 07:12
Also ich weiss ja nicht wie man etwas von einem praesidenten halten kann der wie Obama den unter Busch in kraft gesetzten Patriat Act nicht zuruecknehmen will..der mehr Truppen nach Afghanistan schickt...der weiterhin Uranmunition einsetzten laesst was fuer eine Verseuchung der Natur in Afghanistan und Irak sorgt sowie fuer die Geburt von missgebildeten Kindern verantwortlich ist. Auch wird der Protest gegen Obama nicht nur von rechtskonservativen Kreisen oder gar Nazis getragen...er kommt aus allen Bevoelkerungsschichten der USA...auch von vielen Afroamerikanern denen klar ist das auch Obama nur eine Marionette ist....

Wer das Buch von Michel Chossudovsky kennt "global Brutal" sollte wissen das dieser ganz sicher nicht zu den Neokonservativen Kreisen gehoert:

und sollte sich mal jenen Artikel von ihm durchlesen...

globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=12793

und diesen einer anderen Journalistin

Monsanto's Man in the Obama Administration
The Return of Michael Taylor

by Isabella Kenfield

globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14826

(Freitagleser wissen sicher was Monsanto fuer ein Konzern ist)

Es ist schade das der Freitag auch auf diesen unreflektierten und gefaehrlich falschen Obamajubelzug aufspringt und sich von dem laecherlichen Floskelwahlkampf "We are Change", "Yes we can " hat beeindrucken lassen.

Auch der Film "The Obama Deception" bringt einiges an Aufklaerung.

video.google.com/videoplay?docid=-677452080360739397

Interessant die Trainingsvideos von Kindern fuer Obamas Wahlkampf. Erschreckende Methoden. Erinnern an duestere Teile der dt. Geschichte

Die Quellen dieser Doku kann ja jeder selbst nachpruefen...

Weiterhin empfehle ich ein Interview mit dem ehemaligen Tagesschau Sonderkorrespondenen "Christoph Hörstel, der für verschiedene deutsche Medien und Behörden seit Anfang der 80er Jahre und bis in die Gegenwart hinein immer wieder Afghanistan und Pakistan bereist hat. Seine journalistische Tätigkeit führte ihn auch in den Irak, Iran, Jordanien und Syrien. Aufgrund dieser Auslandserfahrungen war er ab 1985 beim ARD-Fernsehen als Sonderkorrespondent, später auch als Nachrichtenmoderator mit 2.500 live-Sendungen sowie als leitender Redakteur tätig. Bis heute zeichnet ihn aus, dass er sich für niemanden einspannen läßt, er berichtet und schreibt, was er wirklich erfahren hat. So blieb es nicht aus, dass er wegen andauernder Fehlberichterstattung die ARD verlies und in die Industrie wechselte, wo er jedoch die Korruption nicht lange aushielt. Er war als Coach für ausgewählte Führungskräfte der Bundeswehr und Gastdozent am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) in Hamburg tätig.

Im Interview für NuoViso berichtet er über die gegenwärtige Situation in Afghanistan und Pakistan. Seine wohlbedachten Worten sind dennoch deutlich und unmissverständlich: Den USA geht es weder um die Bekämpfung des internationalen Terrorismus, noch um einen Wiederaufbau Afghanistans, sondern vielmehr um den strategischen Ausbau ihrer Vormachtstellung in dieser Region. Inszenierte Terroranschläge, wie der am 11. September 2001, gehören dabei ebenso zu den völkerrechtswidrigen Methoden wie der Einsatz von Uran-Waffen, die ganze Landstriche entvölkern können."
Quelle: nuoviso.tv

Mit freundlichen gruessen und auf eine zukuenftige bessere und mutigere Berichterstattung hoffend...die auch mal das Thema 9/11 aufgreift...Warum war z.B. im Freitag nicht zu lesen das an der Universitaet Kopenhagen herausgefunden wurde...das Sprengstoff der auschliesslich fuer Gebaeudeabrisse im Worldtraedecenterstaub gefunden wurde...

siehe link zur Uni Kopenhagen:

www.bentham-open.org/pages/content.php?TOCPJ/2009/00000002/00000001/7TOCPJ.SGM

und Interview mit dem daenischen Wissenschaftler:

alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/04/interview-mit-prof-dr-niels-harrit.html

world911truth.org/tag/niels-harrit/

aus dem daenischen Fernsehen:

alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/04/d.html

Keine neue Untersuchung zum 9/11 von Obama !!! WARUM !!!

Legitimierung der Todesstrafe Lissabonner Vertrag:

eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2007:303:0017:0035:DE:PDF

auch die neue rheinische Zeitung berichtet Intressantes ... was alles so unter Obama passiert...?

www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14035

auch interessant

info.kopp-verlag.de/news/obamas-wissenschaftsberater-holdren-befuerwortet-zwangssterilisation.html

Experte (ehemal. ARD Topjournalist) : Obama plant Bürgerkrieg für Afghanistan, Polizeistaat in den USA als "Lösung" auf selbst geschaffene Probleme

infokrieg.tv/2009_08_24_hoerstel_afghanistan.html

infokrieg.tv/obama_internetsicherheit_2009_06_01.html
jugen schrieb am 27.08.2009 um 10:21
dem ist nichts hinzuzufügen.
die wahrheit, das wichtigste merkmal der demokratie weil nur sie wirkliche freiheit bringt, wird hoffentlich irgendwann siegen.
auch wenn die menschen große probleme haben werden damit klarzukommen.
Anette Lack schrieb am 27.08.2009 um 10:29
Mein Gott! Ist die Wahrheit in Ihrer beider Augen das Konglomerat aus Verschwörungstheorien? Obama nur eine (böswillige) Marionette, die Schlechtes im Schilde führt? Glauben Sie wirklich, was Sie da sagen?!

Der vorliegende Artikel ist für mich durchaus kritisch. Aber eben nicht per se NEGATIV, wie Ihre Weltsicht offenbar. Das ewige Ja-Aber unter dem Deckmantel der Kritik...

Natürlich ist Obama abhängig, genauso abhängig wie unsere Politiker. Natürlich kann er nicht alles umsetzen. Das "Gesundheitsproblem" ist vielleicht das heisseste Eisen in den USA derzeit, gerade während der Krise. Die Gegner, s.o. mächtig.

Davon abgesehen, glauben Sie wirklich, ein finsterer Demagoge, der Obama ja nach Ihrer Schilderung ist, hätte diese Massen bewegen können? Gibt es eigentlich in Ihrer Welt Idealisten, Menschen, die Politik wirklich aus Überzeugung machen?

Klar macht Obama Fehler. He`s only human. Ich bin kritisch, sehe diese Fehler, und glaube trotzdem an ihn - an seinen Willen, Gutes zu bewirken. Wie könnte ich ohne Idealismus ein politischer Mensch sein?

Herzlich, Anna
tetenal schrieb am 27.08.2009 um 10:55
Den Beitrag von Frau Suter finde ich ausgewogen und er informiert gut. Was die beiden Kommentare oben angeht, Oh jemine, da merkt man die ganze Aufgeregtheit, das dolle Jetzt-sag-ich-Euch-mal-was-wirklich-los-is-ihr-Blödis, nee danke, verzichte, und schliess mich daher Anna vollständig an. Bleibt Ihr bleichen Verschwörungungsjungs mal schön unter Euch, Ihr habt doch Eure dunklen Weltuntergangs-Webseiten, wo Ihr Eure heftigen Phantasien austoben könnt. Also hier werdet Ihr keine Freunde finden, von Freundinnen gaaanz abgesehen.
Wider den Faschismus schrieb am 28.08.2009 um 04:33
Ja ist ist natuerlich sehr einfach die Verschwoerungskeule herauszuholen...ohne allerdings diese quellen geprueft zu haben ist das laecherlich und unwissentschaftlich... Aber es ist auch schwer zu akzeptieren das vor uns reines Theater gespielt wird...da gehen pszchologische Schranken hoch...zu akzeptieren doer sich zumindest mal damit auseinadnerzusetzen das eben Terror insceniert wird...uebrigens Es gibt weltweit Pilotenvereinigungen. Archtitenverbaende, Journalisten und vieles mehr die weder Obama glauben noch der offziellen Verschwoerungstheorie ueber 9/11 in den Mainstreammedien..und

schauen sie sich doch mal meine quellen an bevor sie hier pauschal aburteilen...angst das ihr weltbild zusammenstuerzt... im uerbigen habe ich mein kritisches grundwissen aus dem studium dr oekonomie, geschichte und psychologie... was mich durchaus in die laage versetzt kritisch zu pruefen ob es sich lohnt sich mal die eine oder andere doku im internet anzuschauen....und dann braucht man um sicher zu sein nur noch deren quellen pruefen und seinen logichen menschenverstand benuzten jenseit von akademichen unidenken....

mal nen maintreammedia tip: sueddeutsche.de (nach operation gladio ) suchen oder nach daniele ganser (Prof. der universitaet basel) auch bei google findet man einiges oder auf cia.gov.... sich mal die dokumente ansehen zu die aufgrund des freedom and information act freigegeben wurden oder bei fbi.gov nach most wanted suchen... warum da bei osama bin laden nicht der anschlag 9/11 steht als verhaftungsgrund.... schon seltsam.... man muss nicht auf sog. verschwoerungsseiten gehen.... sondern jenseit von gehrinwaesche und konditionierung durch mainstream mal selber nachrecherchieren

mit freundl. gruessen
Wider den Faschismus schrieb am 28.08.2009 um 04:43
zu anna:

Wenn ich das nur glauben wuerde waere ja toll, dann bestaende ja noch die hoffnung das ich mich irre.
Ich weiss es leider weil ich Quellen ueberprueft habe...orginalquellen gelsen habe...glaubwuerdige zeugen gehoert habe wie z.B. einen ehmaligen Finanzminister unter Blair... ehemalige M15 und CIA Agenten. hoichrangige ehmalige Generaele der US-Streitkraefte Journalisten... Universitataetsproffesoren und mehr...

Pruefen sie doch einfach meine quellen nach....

Mit freundlichen Gruessen liebe Anna

ps.ich war bevor ich angefangen aufgrund von mir seltsam vorkommender berichterstattung in den medien im Internet nach alternativen Nachrichten zu suchen...8 jahre ueberzeugter Zeit-Leser, auch ein halbes Jahr Freitag-Leser....

Es ist doch auch logich das nur das Internet freie Medien in vollem umfang zulaesst...Albert Camus: Das 19 Jh. war das Jh. der Technik. das 20 Jh. das jahrhundertb der Angst... as 21 Jh. wir werden sehen inwieweit uns die polit und oekonom. Eliten durch ANgst manipulieren lassen....
Und nur eine Frage: Warum werden alle die sich mit 9/11 beschaeftigen mit der rechtenScene in Verbindung gebracht....ganz einfach weil man sie so versucht zu difarmieren...man hat angst vor ihnen...genau wie damals nach dem 2. weltkireg menschen die einen dritten weg gehen wollten im westen als kommunisten und im osten als nazis gebrandmarkt wurden....Das spiel hat sich in den letzten 5000 jahren nicht geandert...nur die akteure...

Warum gui
Anette Lack schrieb am 28.08.2009 um 08:13
Liebe(r) Wider den Faschismus;

mein Kommentar bezog sich nicht auf 9/11; da habe ich tatsächlich nicht alle Quellen überprüft, und da halte ich auch Verschwörungstheorien für möglich, wie auch beim Mord an J.F.Kennedy. Seit Nixon halte ich, gerade in den USA, fast alles für möglich. (Auch in Deutschland: Wer hätte (mir) geglaubt, dass Kohl und seine Helfer Gutachter über Gorleben schönen? Soviel Dummheit! Dummheit, weil es ja auch ihn selber betrifft.)

Da habe ich also keine Angst, dass mein Weltbild zusammenbricht, denn es ist dort, berufsbedingt, von Misstrauen geprägt.

Was Obama angeht, haben Sie allerdings recht. Ich wäre sehr getroffen, wenn er sich als Falschspieler herausstellen würde. Ich traue aber meiner Menschenkenntnis und Erfahrung und meine: Er ist es nicht.

Manchmal braucht die Welt einfach ein Stück Hoffnung und Begeisterung - denken Sie an Rabin und Arafat. Da steckten sicher auch knallharte Interessen dahinter. Aber eben auch Goodwill. Ohne diese Symbolik und meinen Glauben an das Gute, Authentische, würde mir das Leben und das Kämpfen "um die Sache" keinen Spass mehr machen. Und wen könnten wir dann noch motivieren?

Herzlich, Anna
Wider den Faschismus schrieb am 28.08.2009 um 10:20
Liebe Anna !

Meine Hoffnung beruht auf einer aufkommenden neuen ausserparametarischen Opposition. Die gross genug ist um gewaltfrei einen Systemwechsel zu organisieren.

Eine interessante Sammlung von Interviews:

www.nuoviso.tv/interviews/

alles gute Micha
Wider den Faschismus schrieb am 31.08.2009 um 05:38
zusaetliche Anmerkung: Seit 2006 haben die Demokraten die Mehrheit im Parlament...was die Aussage Obama koenne ja nichts so einfach aendern nicht so ganz gelten laesst.
blogsgesang schrieb am 29.08.2009 um 23:57
Wieder einmal könnte sich erweisen, dass grundlegende politische Umbrüche nicht aus dem Hut gezaubert werden können, sondern vorheriger Veränderungen der Bewusstseinslage der Bevölkerung bedürfen. Jahrzehntelang eingeschliffene Denkmuster brechen immer wieder durch, sobald ein neuer Kurs Konsequenzen auch vom Einzelnen verlangt. In der Sowjetunion musste das Gorbatschow erleben. Jetzt könnte Obama eine ähnlich schmerzhafte Erfahrung bevorstehen. Mehr:

www.blogsgesang.de/2009/08/29/barack-obama-der-gorbatschow-der-usa/
Meistkommentiert
7 Tage
Monat
Bisher
Liebeshandlung - Eugenides

Berlinale

Freitag_Salon

PortletSalon_120216.png

Christian Kracht Imperium Kiepenheuer & Witsch 2012

256 Seiten. Gebunden.

18,99
 
In seinem neuen Roman erzählt Christian Kracht eine Aussteigergeschichte in den deutschen Kolonien der Südsee, indem er virtuos und gut gelaunt mit den Formen des historischen Abenteuerromans spielt - und erschafft so zugleich eine erstaunliche, immer wieder auch komische Studie über die Zerbrechlichkeit und Vermessenheit menschlichen Handelns >> mehr
Occupy

portlet_occupy.png

IGEL

portlet_IGEL.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Café Moskau

Ausgabe 07/12
16.02.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_05_06.jpg

Das Recht des Klügeren
Die englische Krankheit
Mit Graffiti gegen die Langeweile

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG