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Ausgebuht im Gewandhaus: Wolfram Weimers Rede in Leipzig
Wolfram Weimer beruft sich bei der Eröffnung der Leipziger Buchmesse mit Jürgen Habermas ausgerechnet auf den Philosophen, den er einst canceln wollte – das Publikum dankt mit Buh‑Rufen
Endlich Freitag: Weimer auf der Buchmesse und Hidalgos Erbe in Paris
Die Leipziger Buchmesse hat begonnen: Weimer musste sich ausbuhen lassen. Das Oscar-Rennen ist zu Ende – mit viel Zustimmung für die Preisträger und einer Lektion fürs Leben. Der „Freitag“-Blick auf den Tag
Das Quiz zur Buchmesse: Was wissen Sie über Manga, Anime und Cosplay?
Wer glaubt, Comics seien keine ernst zu nehmende Kultur, lebt unter Obelix’ Hinkelstein. Auf der Leipziger Buchmesse spielen Mangas und Co. zu Recht eine große Rolle. Raten Sie mit!
Klagechor statt Aufschrei: Lina Muzur sammelt Frauenprobleme
Die Lebensmitte als Wendepunkt: Lina Muzurs Sammlung von Sprachnachrichten zeigt, wie Frauen mit Erwartungen und Herausforderungen ringen. Alterskohorte und Herkunft prägen dabei meist die Probleme
Apotheker ohne Grenzen: Im Einsatz für globale Gesundheit
Frauengesundheit ist keine Selbstverständlichkeit. Millionen Frauen haben keinen oder nur eingeschränkten Zugang zu Gesundheitsversorgung. Mit pharmazeutischer Kompetenz setzt sich Apotheker ohne Grenzen für Menschen und ihre Gesundheit ein
KI-Unsicherheit an deutschen Hochschulen: Hausarbeiten werden weniger
Studierende verwenden KI auch für Prüfungen. Für die Dozierenden wird es immer schwieriger, dies zu erkennen und nachzuweisen. Vier Hochschulen berichten, welche Auswirkungen KI auf ihre Prüfungen hat und wie sie damit umgehen
Klassengesellschaft im Fokus: Stefanie Sargnagel seziert den Wiener Opernball
Der Wiener Opernball als Bühne gesellschaftlicher Abgründe: Die österreichische Autorin Stefanie Sargnagel enthüllt in ihrem neuen Buch mit ironischer Schärfe die Machtstrukturen und sozialen Hierarchien, die das Event prägen
Vom Jurastudium auf die Anklagebank: Carla Hinrichs schreibt über die Letzte Generation
„Meine verletzte Generation“ erzählt vom rechtlichen und emotionalen Kampf der Klimabewegung. Dabei ordnet Hinrichs die Repressionen gegen sie als zunehmenden Autoritarismus ein, der längst über die Letzte Generation hinausreicht
Literatur aus der DDR, Eros Ramazzotti und Ausschlafen
Wir beschäftigen uns mit ostdeutschen Autoren und Autorinnen, politischen Festivals in Italien und vergessen das Ausschlafen nicht
Braune Schulen und kippende Demokratien: Zwei Bücher über die Bedrohung von Rechts
Die Lehrer Laura Nickel und Max Teske schreiben über Hitlergrüße im brandenburgischen Schulflur und ihre Flucht nach vorn. Journalistin Sally Lisa Starken über den rechten Kulturkampf in europäischen Parlamenten
Welches Habermas-Buch Studierende heute zuerst lesen sollten – es geht um Psychoanalyse
Das Werk von Jürgen Habermas kennt der Kulturwissenschaftler Philipp Felsch bestens. Er empfiehlt ein Buch zum Einstieg und erklärt, welche Rolle die Sprachbehinderung des Philosophen spielte. Und warum er die Wiedervereinigung nicht wollte
Was haben Vampire, Kant und Klassenkampf gemeinsam? Slavoj Žižek erklärt „Blood & Sinners“
„Blood & Sinners“ war in 16 Kategorien für den Oscar nominiert, vier hat er gewonnen. Er ist aber nicht nur deshalb außergewöhnlich. Vampirfilme erzählen viel über Eliten und Klassen, so der Philosoph Žižek und bezieht sich dabei auf Kant
Das FBI jagt Hitlerfeinde: Jan Jekal beschreibt die damalige „Paranoia in Hollywood“
Jan Jekals „Paranoia in Hollywood“ beleuchtet die Ironie und Tragik von Emigranten, die in den USA Schutz suchten, nur um in den Fängen der McCarthy-Ära zu enden. Das Buch ist zu Recht für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert
Das schummelnde Klassenzimmer: Sind Chatbots eine Gefahr für den Schulunterricht?
Als ehemaliger Schriftsteller ging ich mit romantischen Idealen in meine neue Tätigkeit als Englischlehrer. Als ich entdeckte, wie KI und Chatbots bereits die Klassenzimmer dominierten, musste ich meine Welt erst mal neu sortieren
Die fünf Must-Read-Sachbücher des Frühlings: Versuchslabor der Moderne
Diese fünf Werke führen durchs Versuchslabor der Moderne: oben kybernetische Superintelligenz, unten rechte Subkulturen, dazwischen verflossene DDR-Verlage, Boulevard-Sadismus und ein Knigge für naturfromme Wanderer
Helene Bukowskis Blick auf eine verlorene DDR-Welt: Was ist daran irritierend?
Helene Bukowski rekonstruiert in ihrem für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierten Roman das kurze Leben einer DDR-Klavierspielerin. Sie schreibt sich als Ich-Erzählerin sehr nah an ihre Figur heran. Das ist zuweilen problematisch
Vom Sexsymbol zur facettenreichen Schauspielerin: Pamela Anderson entdeckt sich neu
Früher war sie das „Baywatch“-Sexsymbol, heute spielt sie komplexe Frauen in Filmen wie „The Last Showgirl“. Mit über 50 hat Pamela Anderson ihr altes Image endgültig abgestreift. Wie hat sie das geschafft?
Würdige Sieger, wenig Politik und wenig Überraschung: Das waren die Oscars
Zwei Filme, „Blood & Sinners“ und „One Battle After Another“, dominierten die 98. Oscar-Verleihung. Es gab würdige Sieger, wenig Überraschungen und verhalten-politische Statements. Zu spüren waren auch die Ängste vor KI und Publikumsverlust
No Weimer, No Cry: So gefährlich sind Buchhandlungen und ihre Betreiber*innen wirklich
Der Schriftsteller Frank Willmann zeigt dem Kulturbürokraten Wolfram Weimer, warum er das Glück in Buchhandlungen findet. Diese werden ewig leben, während der Staatsminister hoffentlich schon bald vom Wind des Vergessens verweht sein wird
Oulu ist Kulturhauptstadt 2026: Hier geht es ans Eingemachte
Die nördlichste Metropole Europas ist 2026 Kulturhauptstadt. Oulu rückt die Sámi in den Blick. Ein Glücksgriff
Der letzte Mensch auf einem sterbenden Planeten: Hendrik Otrembas „Der Gräber“
Zum Leben verdammt: Hendrik Otrembas postapokalyptischer Roman „Der Gräber“ ist ein kompromissloses und bildmächtiges Buch über den letzten Menschen. Es ragt aus der meist selbstreflexiven deutschsprachigen Gegenwartsliteratur heraus
Verliebt in ChatGPT: Wir haben gestritten, weil es beim Sex nur um mich ging
Ayrin und SJ haben sich beide in ChatGPT verliebt – oder besser: in die künstliche Intelligenz, die ChatGPT für sie erschaffen hat. Wie ist es, mit einer KI zusammen zu sein? Und warum haben sie sich getrennt?
Das ungeschriebene Gesetz der Oscars: Wer auch diesmal wieder leer ausgehen wird
Zum 98. Mal werden am Sonntag die Oscars vergeben. Triumphiert „Sinners“ oder „One Battle After Another“? DiCaprio oder Chalamet? Meistens spekuliert man über die Gewinner, wir brechen die Lanze für die voraussichtlichen Loser
Lukas Rietzschels neuer Roman aus dem Osten: Sanditz ist kein AfD-Kaff, es ist stabil
In seinem neuen Roman schreibt der Görlitzer Autor Lukas Rietzschel über eine ostdeutsche Familie im fiktiven „Sanditz“. Eine, die Krisen kennt und nicht rechts wählt. Ein Gesellschaftsroman des Ostens ist es nicht, sagt unsere Autorin
Wolfram Weimer sollte zurücktreten: Übernehmen Sie, Carsten Brosda!
Er wollte Denkräume öffnen und handelt stattdessen ideologisch. Wolfram Weimer bringt die gesamte Kulturbranche gegen sich auf und sollte jemanden ranlassen, der es wirklich kann
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