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Nina Chuba redet offen über ihre Therapie – und ist laut gegen die AfD. Was bringt das?
Nina Chuba spricht offen über ihre Therapieerfahrungen und stellt sich gegen die AfD. Sie nutzt ihren Einfluss, um das Thema mentale Gesundheit zu enttabuisieren und trifft damit den Nerv der jungen Generation
DDR-Platte in Venedig: Der deutsche Pavillon von Sung Tieu auf der Kunstbiennale
Sung Tieu bringt mit ihrer Plattenbau-Installation in Venedig die Geschichte vietnamesischer Vertragsarbeit in der DDR ins Bewusstsein. Der deutsche Pavillon wird zur Bühne für Erinnerungen an soziale Ungerechtigkeit und Widerstandskraft.
Die stille Entlassung: KI rationalisiert vor allem Frauenjobs weg
KI gilt als Fortschritt, bedroht aber Arbeitsplätze. Gerade die von Frauen. Nicht laut, nicht sichtbar, sondern still und systematisch. Wer glaubt, das sei Zufall, hat das System dahinter noch nicht verstanden
Vergesst Longevity: Warum ich mich mit 30 aufs Altwerden freue
Faltenfrei, jung, am besten unsterblich. Das wollen die Longevity-Spinner im Silicon Valley. Unsere Autorin hat da ein ganz anderes Ziel vor Augen
Berlin im Mai: Von der Kritik an der Kulturpolitik bis zur Lust am Verriss
Die Hauptstadt ist dieser Tage wie ausgetauscht. Da fällt es gar nicht so leicht, in den Groove der Kulturkritik zurückzufinden. Mit Klaus Lederer und Iris Radisch tun wir es trotzdem: Der „Freitag“-Blick auf die Themen des Tages
Klaus Lederer zur Kulturpolitik: „CDU und SPD verfügen über Berlin nach Gutsherrenart“
Die Berliner Fördergeldaffäre verweist auf ein tieferliegendes Problem: Die CDU/SPD-Koalition kreist um sich selbst, was die Stadt bräuchte, spielt dabei keine Rolle. Und die Kultur? Kommt wieder mal zuletzt
Führungsstreit am Schauspielhaus Wien zeigt, wie Kultur zur Schießbude geworden ist
In der Kulturpolitik wird immer mehr zum Abschuss freigegeben: Sparwellen und fragwürdige Entscheidungen gefährden kulturelle Vielfalt. Trotz erfolgreicher Arbeit wird die Leitung am Schauspielhaus Wien ausgetauscht. Das sorgt für Unruhe
Rassismus und Identität: Rachel Khongs packender Roman „Real Americans“
Rachel Khongs „Real Americans“ entfaltet ein literarisches Panorama über chinesische Migrantenfamilien, Rassismus und Identität in den USA. Eine faszinierende Reise durch die Generationen
Russell Crowe als Göring: „Nürnberg“ erzählt, wie es zu den Nürnberger Prozessen kam
James Vanderbilts neueste Verfilmung zu den Nürnberger Prozessen ist altmodisch – vielleicht aus Absicht. Wie virulent die Nazi-Prozesse heute noch sind, zeigte sich jüngst in der Debatte um eine Forderung von Friedrich Küppersbusch
„Euphoria“ Staffel 3 zeigt Frauen so, wie Incels sie sehen wollen
Sind die Frauen in „Euphoria“ nur sexy Spielbälle der Manosphere? Die dritte Staffel der weltweiten Erfolgsserie provoziert auch diesmal – allerdings mit wenig Substanz und verstärkt dabei sexistische Frauenbilder
Wie das Belarus Free Theatre den totalitären Terror auf der Venedig-Biennale zeigen will
Sie wurden inhaftiert, gefoltert und ausspioniert. Nun bringen Mitglieder des Belarus Free Theatre die Bilder, Geräusche, Gerüche und sogar den Geschmack der brutalen Unterdrückung in ihrer Heimat auf die Kunstbiennale in Venedig
Wessis, wer von euch kennt die DDR-Band Silly nicht? Sie singen auch von euch!
Silly ist mehr als Ostrock. Die Band verweigert sich Ja-Sagern, singt von der Qual, sich ständig entscheiden zu müssen und von Männern, die ihr Heil nur bei jüngeren Frauen finden – mit Erfolg. Und neuer Frontfrau
Prenzlauer Berg: Ich fühle mich fremd in meinem ehemaligen Viertel
Wir beschäftigen uns mit der grandiosen DDR-Rockband Silly, Berlinern in Prenzlauer Berg und langer Buchnacht am Wochenende
Der Zirkus verlässt die Welt: „Spooky Paradise“ von Philippe Quesne
Der Künstler und Regisseur Philippe Quesne inszeniert mit „Spooky Paradise“ erstmalig an der Berliner Volksbühne. In dem beeindruckenden tragikomischen Theaterstück sucht eine Zirkusfamilie die finale Manege. Die Hoffnung stirbt zuletzt
Stimmenklau im Pop: Sind wir nicht alle ein bisschen Taylor Swift?
Während Spotify KI-Fakes als verifizierte Künstler:innen gelistet hat, kämpft Taylor Swift für das Urheberrecht ihrer Stimme und ihres Gesichts. Wie können wir unsere Identität gegen Deepfakes und Co. schützen?
Spotify: Warum Taylor Swift keinen einzigen Mega-Hit hat
Taylor Swift ist die meistgestreamte Künstlerin bei Spotify – und hat dennoch keinen einzigen Mega-Hit. Wie passt das zusammen? Eine Spurensuche im Zeitalter der Retromanie, in dem das Gestern die Gegenwart auffrisst
Zum Tod von Georg Baselitz: In seinen Bildern ballte sich der Zorn
Georg Baselitz’ Kunst war eine ständige Rebellion gegen den Mainstream. Seine Bilder spiegeln den Zorn und die Herausforderungen seines Lebens wider, von der DDR bis zur westlichen Konsumkultur
Frauen, Feuilleton und Freiheit: Hier sind die fünf besten Sachbücher für den Mai
Prof. Erhard Schütz präsentiert jeden Monat die fünf besten Sachbücher abseits der Bestsellerlisten
Rettung von Wal Timmy vor Poel: Warum wir uns mehr um Till Backhaus sorgen sollten
Minister Backhaus verliert sich in der Rettung von Wal Timmy und zeigt die Gefahren moralischer Panik. Was bedeutet es für die Demokratie, wenn populistische Forderungen die Vernunft verdrängen?
Karen Hagemann: „Kriege konnten noch nie ohne Frauen geführt werden“
Militär ohne weibliche Beteiligung ist unmöglich und hat es historisch praktisch nie gegeben. Trotzdem bleibt das Feld militärhistorisch unerforscht. Karen Hagemann will das ändern und hat nun ein Grundlagenwerk zu dem Thema veröffentlicht
Ole Liebl seziert in „Brutal fragile Typen“ die Gefühlswelt der Manosphere
Zwischen Luxusfantasien und Frauenhass formiert sich im Netz ein reaktionäres Männerbild. Der Podcaster Ole Liebl will es nicht nur kritisieren, sondern verstehen – und riskiert damit einen irritierenden Perspektivwechsel im Feminismus
Generation „Jugosphäre“: Drei neue Romane über Krieg, Frieden und Migration
Während im deutschen Feuilleton weiter über Peter Handke gestritten wird, hat die postjugoslawische Literatur längst ihre eigenen, ganz anderen Erzählungen gefunden. Eine Auswahl der wichtigsten Gegenwartsromane
Zum Tod von Georg Baselitz: In jedem Farbtropfen ist der Holocaust unübersehbar
Georg Baselitz erlebte NS- und DDR-Zeit. Seine provokanten Werke – etwa ein masturbierender Hitler – zwangen zur Aufarbeitung der Vergangenheit. Später zeigte er menschliche Schwäche und malte sich und seine Frau nackt
Zoe Dubnos „Nur das Allerbeste“: Ein Musterbeispiel Post-Woker-Milieu-Satire
Ein ambitioniertes Projekt: Zoe Dubno versucht die New Yorker Kunstszene zu entlarven, stößt aber an die Grenzen ihrer satirischen Mittel. Der Vergleich mit Thomas Bernhards Meisterwerk „Holzfällen“ läuft ins Leere
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