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      <title>Kultur</title>
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      <pubDate>Wed, 04 Nov 2020 23:29:20 +0100</pubDate>
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      <language>de</language>
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        <title>Kultur</title>
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        <title><![CDATA[Theater | Holzinger und Rimini Protokoll kapitulieren an der Volksbühne vor dem Schauspielhandwerk]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit Florentina Holzinger und Rimini Protokoll hat Matthias Lilienthal schwere Theater-Geschütze zu seiner Übernahme der Volksbühne aufgefahren. Doch was bleibt von dem lange erwarteten Eröffnungswochenende?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/holzinger-rimini-protokoll-volksbuehne-kapitulation-vor-dem-schauspielhandwerk/@@images/image-1000-dda44a91016dd8b8f3d2b463d711c00d.jpeg" alt="Holzinger und Rimini Protokoll kapitulieren an der Volksbühne vor dem Schauspielhandwerk" title="Holzinger und Rimini Protokoll kapitulieren an der Volksbühne vor dem Schauspielhandwerk" height="562" width="1000" /></figure><p>Also war es wohl doch eine Kapitulations-Erkl&#228;rung. Als eine Performerin von Florentina Holzinger vergangenen Donnerstag auf dem Dach der Berliner Volksb&#252;hne zum Start der neuen Intendanz eine wei&#223;e Flagge schwenkte, wusste man noch nicht, was davon zu halten sei: War&#8217;s ein Friedensangebot an die Stadt, der sich <a href="/autoren/elena-philipp/volksbuehnen-chef-matthias-lilienthal-wir-haben-den-shitstorm-super-gekontert" target="_blank" rel="noopener">Intendant Matthias Lilienthal schon mit dem Volksbad</a> zugewandt hatte? Oder ein bedeutungsfreies Element aus der Kunst des Fahnenschwingens?</p><p>So lie&#223; sich r&#228;tseln um diesen choreographischen Bestandteil des <a href="/autoren/elena-philipp/florentina-holzinger-setzt-zur-eroeffnung-der-volksbuehne-ein-statement" target="_blank" rel="noopener">rituellen <em>House Wash</em></a>, bei dem Holzingers nackte Performerinnen die Fassade des Kolosses am Rosa-Luxemburg-Platz schrubbten. Ein Viertelstunden-Event, das den Platz vor der Volksb&#252;hne f&#252;llte.</p><p>Holzinger ist mittlerweile eine international bekan</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 17:21:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elena Philipp</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Patriarchat | Das Patriarchat macht auch Männer kaputt: Sophia Fritz über die verdrängte Verletzlichkeit]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Sophia Fritz spricht eine unbequeme Wahrheit aus: Auch Männer sind Opfer des Patriarchats. Ausgehend vom Tod ihres Bruders fragt sie in ihrem neuen Buch „Der Mann, das Opfer“, wie männliches Leiden entsteht – und warum es verdrängt wird</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/hannah-kaempfer/buch-der-mann-das-opfer-sophia-fritz-ueber-verdraengte-verletzlichkeit/@@images/image-1000-84e14e35bc84523fb3266d678585c2f1.jpeg" alt="Das Patriarchat macht auch Männer kaputt: Sophia Fritz über die verdrängte Verletzlichkeit" title="Das Patriarchat macht auch Männer kaputt: Sophia Fritz über die verdrängte Verletzlichkeit" height="562" width="1000" /></figure><p><em>Der Mann, das Opfer</em>: Was aus feministischer Perspektive nach einer provokanten Aussage klingen mag, wurde f&#252;r die Autorin Sophia Fritz zur Realit&#228;t. So beschreibt dieser Titel ihres neuen Buchs den Verlust ihres Bruders Christoph, der an den Folgen einer Medikamentenabh&#228;ngigkeit starb &#8211; durch Mittel, die er zur Optimierung seines K&#246;rpers im Fitnessstudio genommen hatte. Es ist eine schmerzliche Geschichte, mit der sich Fritz an Leser*innen, den Bruder und die Gesellschaft wendet, und zugleich ein pers&#246;nliches Anliegen, ein Buch &#252;ber m&#228;nnliches Leid im <a href="/autoren/shila-behjat/gold-wird-im-feuer-geprueft-erst-unter-hitze-zeigt-sich-was-echt-ist" rel="noopener">Patriarchat</a> zu schreiben.</p><p>In ihrem 2024 erschienenen Buch <a href="https://www.ullstein.de/werke/toxische-weiblichkeit-sophia-fritz/taschenbuch/9783548073194" rel="noopener"><em>Toxische Weiblichkeit</em></a> beschrieb Fritz, wie M&#228;dchen und Frauen in unserer Gesellschaft behandelt und sozialisiert werden. Jetzt soll es um M</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 12:25:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Hannah Kämpfer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Shida Bazyar gewinnt den Deutschen Buchpreis. Freuen kann sie sich darüber nicht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Deutsche Buchpreis für Shida Bazyar ist auch ein politisches Signal: für eine literarische Erinnerungskultur, die in die Gesellschaft hineinwirkt. Ästhetisch überzeugt das Buch unseren Autor nicht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/shida-bazyar-gewinnt-den-deutschen-buchpreis-freuen-kann-sie-sich-darueber-nicht/@@images/image-1000-5917709294ab959f294793aa1d4ebc88.jpeg" alt="Shida Bazyar gewinnt den Deutschen Buchpreis. Freuen kann sie sich darüber nicht" title="Shida Bazyar gewinnt den Deutschen Buchpreis. Freuen kann sie sich darüber nicht" height="562" width="1000" /></figure><p>Politische Zeiten erfordern politische Literatur. Es &#252;berrascht daher kaum, dass der Deutsche Buchpreis, der am Montagabend im Frankfurter R&#246;mer verliehen wurde, an ein Werk geht, das im klassischen Sinne das Pr&#228;dikat &#8218;gesellschaftskritisch&#8216; verdient: <a href="/autoren/bjoern-hayer/shida-bazyars-roman-luecken-auf-der-longlist-und-erzaehlt-das-grauen-der-ns-zeit" rel="noopener"><em>Die L&#252;cken</em> von Shida Bazyar</a>.</p><p>In dem opulenten, knapp 500 Seiten umfassenden Roman wird von einem fiktiven Ort namens Heimsbach erz&#228;hlt. Er liegt im Hunsr&#252;ck und ist angelehnt an das reale Hermeskeil, ein einstiges Musterdorf der Nazis, in dem die Autorin wiederum 1988 geboren wurde &#8211; eine Zeit, in der Gefl&#252;chtete in die Provinz kamen und auch Rassismus und Faschismus wieder salonf&#228;hig wurden. </p><h2>Shida Bazyar und der Keim faschistischen Denkens</h2><p>Um diese ideologischen Wurzeln offenzulegen, sp</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 10:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Medien | Publizist, Patriarch, Provokateur: Die Widersprüche des „Spiegel“-Gründers Rudolf Augstein]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Martin Doerry und Hauke Janssen zeigen den „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein in ihrer neuen Biografie als einen oppositionellen Publizisten, machtbewussten Verleger und widersprüchlichen Patriarchen der bundesdeutschen Pressegeschichte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/gunnar-decker/spiegel-gruender-rudolf-augstein-publizist-patriarch-provokateur/@@images/image-1000-a5c360df52d2bd453c5e90fedc927a41.jpeg" alt="Publizist, Patriarch, Provokateur: Die Widersprüche des „Spiegel“-Gründers Rudolf Augstein" title="Publizist, Patriarch, Provokateur: Die Widersprüche des „Spiegel“-Gründers Rudolf Augstein" height="562" width="1000" /></figure><p>Bedeutende M&#228;nner haben ihn fr&#252;h fasziniert. Sie hantieren mit Geist und Macht, schaffen gro&#223;e Werke oder verantworten schwere Verbrechen. F&#252;r <a href="/autoren/gunnar-decker/mit-gorbatschow-verstand-er-sich" rel="noopener">Rudolf Augstein</a> lag darin ein Mysterium verborgen, das er in immer neuen Anl&#228;ufen zu ergr&#252;nden versuchte, mit Biografien &#252;ber Friedrich II. oder sogar Jesus, der jedoch bei ihm an seiner kirchlich-dogmatischen Wirkungsgeschichte unschuldig war.</p><p>Der emphatisch gesteigerte Antib&#252;rger hatte f&#252;r Augstein immer nur zwei Gesichter: K&#252;nstler oder Verbrecher. Seine fr&#252;he Bemerkung von 1941 (da ist er gerade Abiturient), <a href="/autoren/der-freitag/serie-babylon-berlin-finale-staffel-5-adolf-hitler-will-sein-ladekabel-zurueck" rel="noopener">Adolf Hitler</a> sei nur in Deutschland m&#246;glich gewesen, zeugt von seiner Obsession f&#252;r die D&#228;monien gesteigerter Existenz.</p><p>Martin Doerry und Hauke Janssen notieren in <em>Augstein.</em></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 04:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Gunnar Decker</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Jens-Christian Wagner über AfD-Regierung: „Dann müsste sie KZ-Gedenkstätten abschaffen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In Heidenau werden keine Stolpersteine mehr verlegt, das hat auch die CDU mitbeschlossen. Für den Direktor der Gedenkstätte Buchenwald ist das Teil eines „erinnerungskulturellen Klimawandels“. Was denkt er über Sachsen-Anhalt? Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-kienholz/jens-christian-wagner-zur-afd-dann-muesste-sie-die-gedenkstaetten-abschaffen/@@images/image-1000-41f645efac3a34ae01f3e54ce749b3f0.jpeg" alt="Jens-Christian Wagner über AfD-Regierung: „Dann müsste sie KZ-Gedenkstätten abschaffen“" title="Jens-Christian Wagner über AfD-Regierung: „Dann müsste sie KZ-Gedenkstätten abschaffen“" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Im s&#228;chsischen Heidenau wurde mit Unterst&#252;tzung von AfD und CDU beschlossen, keine weiteren Stolpersteine zu verlegen. F&#252;r Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkst&#228;tten Buchenwald und Mittelbau-Dora, ist dieses Vorgehen kein Einzelfall. </p><p class="interview-question">der Freitag: Als Historiker und langj&#228;hriger Stiftungsdirektor zweier KZ-Gedenkst&#228;tten besch&#228;ftigen Sie sich jeden Tag mit dem Erinnern. Was sagen Sie zu den Vorg&#228;ngen in Heidenau?</p><p class="interview-answer"><strong>Jens-Christian Wagner:</strong> Das ist tats&#228;chlich ein Angriff auf die Erinnerungskultur und der Versuch, die Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen aus dem &#246;ffentlichen Raum zu verbannen.</p><p class="interview-question"><strong>Begr&#252;ndet wird der Antrag damit, dass die Namen von NS-Opfern nicht in den Boden geh&#246;rten, wo sie betreten </strong></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Kienholz</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Die größten Tops & Flops der Karriere von Jan Böhmermann: Wo ging der Clown zu weit?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit Jahren bringt Böhmermann mit gefälschten TV‑Kandidaten und Staatsaffären Mächtige ins Schwitzen. Doch wenn der Satiriker selbst zum Ziel wird, hört der Spaß auf. Welche Aktionen schrieben Geschichte? Wo scheiterte er? Ein Rückblick</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/jan-boehmermann-geniale-tv-coups-und-sein-peinlichster-flop/@@images/image-1000-3cac313b9ce99736d991a8ad85991cea.jpeg" alt="Die größten Tops &amp; Flops der Karriere von Jan Böhmermann: Wo ging der Clown zu weit?" title="Die größten Tops &amp; Flops der Karriere von Jan Böhmermann: Wo ging der Clown zu weit?" height="562" width="1000" /></figure><p>Mit dem &#8222;Varoufake&#8220; zeigte B&#246;hmermann, wie Fernsehen Wahrheiten erfindet. Bei &#8222;Verafake&#8220; schickte er gef&#228;lschte Kandidaten zu RTL &#8211; und entlarvte, wie echte Menschen manipuliert werden. Doch wo liegen die Grenzen? Hier sind die Tops und Flops seiner Karriere:</p><h2><strong>1. Verafake &#8211; Fernsehen gegen das Fernsehen</strong></h2><p>Mit dem Stinkefinger-&#8222;Varoufake&#8220; hatte <a href="/autoren/axel-brueggemann/jan-boehmermann-das-ende-des-zdf-magazin-royale-ist-sein-kluegster-schachzug" rel="noopener">B&#246;hmermann</a> bereits vorgef&#252;hrt, dass Fernsehen Wahrheiten erfinden kann. Mit &#8222;Verafake&#8220; legte er nach: Der Medienclown wurde zum Undercover-Reporter. Sein Team schleuste zwei Schauspieler in Vera Int-Veens RTL-Kuppelshow &#8222;Schwiegertochter gesucht&#8220;. Zwei Charaktere wie aus dem wirklichen Leben gefischt: der &#8222;einsame Eisenbahner&#8220; Robin und sein Vater.</p><p>B&#24</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 18:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Axel Brüggemann</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Nostalgie-Alarm: In Japan gibt es eine Trockenreinigung, nur für Pokémon]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Deutsche Buchpreis wird verliehen, ein Trockenreiniger nimmt sich Pokémon-Plüschtieren an und Pumpkin Spice Latte ist verboten. Aber nur, weil die Gilmores es niemals trinken würden. Der „Freitag“-Blick auf den Montag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alina-saha/nostalgie-alarm-in-japan-gibt-es-eine-trockenreinigung-nur-fuer-pokemon/@@images/image-1000-7764016635a83d6e402e6b8becd2b89a.jpeg" alt="Nostalgie-Alarm: In Japan gibt es eine Trockenreinigung, nur für Pokémon" title="Nostalgie-Alarm: In Japan gibt es eine Trockenreinigung, nur für Pokémon" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>diese Woche beginnt die Frankfurter Buchmesse. Zum Auftakt wird wie immer der Deutsche Buchpreis verliehen. Als Favorit gilt das Deb&#252;t von Valeria Gordeev. <em>Die Zikade entschl&#252;pft ihrer goldgl&#228;nzenden H&#252;lle </em>erz&#228;hlt von einem Geschwisterpaar zwischen Berlin und Moskau, Longevity und Lenins Mumie.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion. Sie k&#246;nnen <em>Endlich Freitag!</em> auch als Newsletter abonnieren. <a href="/newsletter" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> k&#246;nnen Sie sich registrieren</p></div><p>Dass die Handlung schon in dieser kurzen Zusammenfassung ziemlich absurd wirkt, ist f&#252;r unsere Rezensentin Marlen Hobrack aber gar nicht das Entscheidende des Romans. F&#252;r sie liegt seine Genialit&#228;t in der Struktu</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 17:09:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alina Saha</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Valeria Gordeev gilt als Favoritin auf den Buchpreis: Ihr Roman hat nur ein Problem]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Valeria Gordeevs Debütroman fordert heraus: Mit einer komplexen Struktur und vielschichtigen Themen wie Longevity und Lenins Mumie in Moskau sprengt sie die Grenzen konventioneller Literatur</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/marlen-hobrack/valeria-gordeev-gilt-als-buchpreis-favoritin-ihr-roman-hat-nur-ein-problem/@@images/image-1000-31a0be19e48ccc28fe0257e8fcf247c5.jpeg" alt="Valeria Gordeev gilt als Favoritin auf den Buchpreis: Ihr Roman hat nur ein Problem" title="Valeria Gordeev gilt als Favoritin auf den Buchpreis: Ihr Roman hat nur ein Problem" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Ob es der allgemein nachlassenden Lesefreude geschuldet ist oder den ver&#228;nderten Produktionsbedingungen literarischer Werke &#8211; fest steht: Romane wirken Jahr f&#252;r Jahr d&#252;nner, klammert man vereinzelte literarische Schwergewichte wie Clemens Meyer (im w&#246;rtlichen wie im &#252;bertragenen Sinne) aus.</p><p class="p1">Umso &#252;berraschender ist es, wenn gerade ein Deb&#252;t mit Gewicht aufwartet. So wie das Buch der <a href="/autoren/marlen-hobrack/lena-schaette-gewinnt-ingeborg-bachmann-preis-2026-jede-zeile-erzaehlt-von-gewalt" rel="noopener">Bachmann-Preistr&#228;gerin</a> Valeria Gordeev. <em>Die Zikade entschl&#252;pft ihrer goldgl&#228;nzenden H&#252;lle</em> setzt auf Fabulieren und Collage, w&#228;hrend sich andere Romane der Gegenwart meist damit zufriedengeben, die Gef&#252;hlswelt ihrer Figuren &#8211; &#252;blicherweise Ennui und eine diffuse Orientierungslosigkeit &#8211; mittels knapper Schilderungen zu vermitte</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 05 Oct 2026 15:27:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Marlen Hobrack</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Shortlist | Am Ende dieses Romans „Orca“ sitzt eine Klimaaktivistin im Knast – was ist passiert?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit 2020 attackieren Schwertwale vor Gibraltar gezielt Segeljachten. Im Roman „Orca“ macht Franziska Gänsler daraus eine Geschichte über junge Frauen, die sich gegen fossile Superreiche verbünden – und eine Freundschaft, die alles riskiert</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/orca-angriffe-vor-gibraltar-was-franziska-gaenslers-roman-daraus-macht/@@images/image-1000-5ada8ed0d797bc7e946d3d4ee4fbcb0e.jpeg" alt="Am Ende dieses Romans „Orca“ sitzt eine Klimaaktivistin im Knast – was ist passiert?" title="Am Ende dieses Romans „Orca“ sitzt eine Klimaaktivistin im Knast – was ist passiert?" height="562" width="1000" /></figure><p>In der Stra&#223;e von Gibraltar kommt es seit dem verh&#228;ngnisvollen Jahr 2020 regelm&#228;&#223;ig zu <a href="https://www.deutschlandfunk.de/orcas-gibraltar-angriffe-yachten-segelboote-100.html" rel="noopener">Orca-Angriffen</a>. Die gefleckten Schwertwale sind soziale Tiere und agieren in Familienstrukturen. In der Herde greifen sie Segeljachten gezielt an, zerst&#246;ren ihre Ruder und jagen der kenternden Besatzung Schrecken ein. <em>Orca</em>, der dritte Roman der Autorin Franziska G&#228;nsler, beginnt im <a href="/autoren/lena-boellinger/corona-aufarbeitung-hat-das-paul-ehrlich-institut-etwas-zu-verbergen" rel="noopener">Corona-Lockdown</a> und nutzt dieses Verhalten aus der Tierwelt als Steilvorlage: R&#228;chen sich die Orcas wom&#246;glich an den Menschen? Daf&#252;r, dass diese ihren Lebensraum zerst&#246;ren? Und: Ist das ihr gutes Recht?</p><p>G&#228;nsler stellt diese Fragen nicht explizit, der Roman ist alles andere als didaktisch, sondern lebt von Stimmungen und realistischen Dialogen. Das Orca-Ph&#228;nomen dient a</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 04 Oct 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Anna Raab</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Maria Häfer von der 4. Generation Ost: Erst im Westen wurde ich zur Ostdeutschen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Deutschland begeht 36 Jahre Einheit. Unsere Autorin Maria Häfer war vier, als die Mauer fiel – und mit ihr der Job ihrer Mutter im Vogtland. Die Chaos-Jahre der 90er prägen sie bis heute. Deshalb findet man ihre Heimat auf keiner Landkarte</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/maria-haefer-von-der-4-generation-ost-erst-im-westen-wurde-ich-zur-ostdeutschen/@@images/image-1000-0d2d32d97d02bfac2ff12ba777c44c40.jpeg" alt="Maria Häfer von der 4. Generation Ost: Erst im Westen wurde ich zur Ostdeutschen" title="Maria Häfer von der 4. Generation Ost: Erst im Westen wurde ich zur Ostdeutschen" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Aus &#8222;dem Osten&#8220; komme ich eigentlich erst, seit ich zum ersten Mal in &#8222;dem Westen&#8220; war. Von letzterem hatte ich aber nat&#252;rlich schon geh&#246;rt. Gleich zu Beginn: Ich bin kein Nachwendekind. Als die Mauer fiel, war ich bereits vier Jahre alt. Ich komme aus dem s&#228;chsischen Vogtland, einer Kleinstadt auf halbem Weg zwischen Plauen und der Zwickauer Trabi-Schmiede. Ich bin auch halb Fischkopp. Meine Familie m&#252;tterlicherseits lebt in der mecklenburgischen M&#252;ritz-Region. Hier gibt es &#8222;D&#246;rfer&#8220;, die kaum 100 Einwohner haben. </span></p><p><span>Wenn es nach mir geht, dann bin ich genauso Mecklenburgerin wie Vogtl&#228;nderin; genauso Ostdeutsche wie Deutsche. Und ziemlich gern w&#252;rde ich mich als Europ&#228;erin und Weltb&#252;rgerin begreifen. Nach m</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 04 Oct 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maria Häfer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Peggy Mädler: „Ich wollte systemisch, nicht moralisch auf die DDR schauen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Peggy Mädler ist für ihren Roman „Selbstregulierung des Herzens“ für den diesjährigen Buchpreis nominiert. Er handelt von einem Programmierer, von Mitläufern und der gesellschaftlichen Desillusionierung in der DDR. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/anna-raab/peggy-maedler-ich-wollte-systemisch-nicht-moralisch-auf-die-ddr-schauen/@@images/image-1000-4f16b2335d541cae22db668df7014b41.jpeg" alt="Peggy Mädler: „Ich wollte systemisch, nicht moralisch auf die DDR schauen“" title="Peggy Mädler: „Ich wollte systemisch, nicht moralisch auf die DDR schauen“" height="562" width="1000" /></figure><p class="interview-question">der Freitag: Frau M&#228;dler, das Herz ist das universelle Symbol f&#252;r die Liebe. Eigentlich unlogisch, weil wir uns mit dem Kopf verlieben. Das Herz brauchen wir zum Leben, das Hirn zum F&#252;hlen. Warum hat es das Herz in Ihren <a href="/autoren/irmtraud-gutschke/warum-der-ddr-roman-selbstregulierung-des-herzens-von-peggy-maedler-so-mitreisst" rel="noopener">Buchtitel </a>geschafft?</p><p class="interview-answer"><strong>Peggy M&#228;dler:</strong> Die Darmzotten d&#252;rfen wir nicht vergessen. Da entstehen auch viele Gef&#252;hle. Den Titel <em>Selbstregulierung des Herzens</em> habe ich aus dem Aufsatz eines russischen Kybernetikers &#252;bernommen, der das Herzmuskelpumpsystem mit mathematischen Formeln beschreibt. Ich habe zwar nicht alles davon verstanden, aber als ich den Titel gelesen habe, dachte ich sofort an die unterschiedlichen Strategien von Menschen, ein emotionales Gleichgewicht zu halten.</p><p class="interview-answer">Diese Formen der Selbstregulierung, die die j&#252;ngeren Generatione</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 03 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Anna Raab</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Florentina Holzinger setzt zur Eröffnung der Volksbühne ein Statement]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit einem Hausputz von Florentina Holzinger und einer Exkursion in die Wendezeit von Rimini Protokoll startet Matthias Lilienthal seine erste Spielzeit an der Volksbühne. Das war politischer als so manch explizit engagierter Theaterabend</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/elena-philipp/florentina-holzinger-setzt-zur-eroeffnung-der-volksbuehne-ein-statement/@@images/image-1000-610dba7fd3a47492d2b6cc468f7a8ee8.jpeg" alt="Florentina Holzinger setzt zur Eröffnung der Volksbühne ein Statement" title="Florentina Holzinger setzt zur Eröffnung der Volksbühne ein Statement" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Mit einem Spektakel im Stadtraum er&#246;ffnet Matthias Lilienthal seine erste Spielzeit an der Volksb&#252;hne. Florentina Holzinger, die das Programm des Theatertankers in Berlin mitgestaltet, gibt sich zum Einstand die Ehre mit einem <em>House Wash</em>. Ohne Eintritt kann man den Star der internationalen Kunstszene erleben, <a href="/autoren/der-freitag/florentina-holzingers-seaworld-venice-allein-dafuer-lohnt-der-biennale-besuch" rel="noopener">anders als bei der Biennale in Venedig</a>, wo Holzinger den &#246;sterreichischen Pavillon bespielt &#8211; und es Schlange-Stehen hei&#223;t.</span></p><p><span>Auf dem eigens abgesperrten Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin-Mitte geht es am Donnerstagabend entspannt zu. In den Wohnh&#228;usern gegen&#252;ber der Volksb&#252;hne lehnen sich Zuschauer*innen aus den Fenstern, unten auf dem Platz sind die K&#246;pfe gen Dach gereckt. Denn von dort oben werden sie kommen: Holzingers <a href="/autoren/the-guardian/florentina-holzinger-im-interview-ueber-seaworld-venice-auf-venedig-biennale" rel="noopener">unerschrocken nackte</a> P</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 02 Oct 2026 18:05:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Elena Philipp</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Debatte um Einheit: Deutschland wirkt so uneins wie selten vor dem 3. Oktober]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Über die Themen Enteignung und Antisemitismus wird heftig debattiert. Leander Scholz schreibt über Nationenbildung und den Stand der Einheit. Wir versuchen ein „Reclaim Berlin!“. Der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/debatte-um-einheit-deutschland-wirkt-so-uneins-wie-selten-vor-dem-3-oktober/@@images/image-1000-d377999b05af21215d508c6e305f2328.jpeg" alt="Debatte um Einheit: Deutschland wirkt so uneins wie selten vor dem 3. Oktober" title="Debatte um Einheit: Deutschland wirkt so uneins wie selten vor dem 3. Oktober" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>wie kann jetzt schon wieder der 1. Oktober sein? Mit dieser Frage stehe ich heute wohl kaum alleine da. Schlie&#223;lich war gestern doch gerade erst Ende August. Andererseits f&#228;llt mir dann wieder das Stichwort &#8222;Wahlen&#8220; ein, und in dieser Hinsicht war der September au&#223;ergew&#246;hnlich lang.</p><p>Die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin haben jeweils eigene, hitzig gef&#252;hrte Debatten hervorgebracht. <a href="/autoren/der-freitag/sachsen-anhalt-nach-der-afd-wahl-droht-dem-land-das-schicksal-ungarns?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Daniel Kubiak beklagt</a> nun, dass die Medien schon nicht mehr nach Sachsen-Anhalt schauten, wo die AfD sich anschickt, ihre rechtsextreme Agenda umzusetzen. </p><p>In Berlin gibt es gleich zwei Aufregungs-Cluster: eine im Detail sogar recht interessante Diskussion darum, <a href="/autoren/patrick-kaczmarczyk/deutsche-wohnen-co-enteignen-so-liesse-sich-die-vergesellschaftung-finanzieren?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ob und zu welchen Kosten sich die Enteignung, sorry: Vergesellschaftung</a> der </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 17:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Jetzt mal ganz ruhig und konkret: Was ist Antisemitismus? Und: was ist es nicht?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die IHRA-Definition, die Jerusalemer Erklärung, das Nexus-Dokument: Es gibt mehrere Versuche, eine trennscharfe Antisemitismus-Definition zu formulieren. Gerade jetzt äußerst nützlich, sie zu kennen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/ihra-jda-was-ist-die-definition-von-antisemitismus-und-was-ist-es-nicht/@@images/image-1000-2e86e3ea82ac2b05f1e63f2a256d0d84.jpeg" alt="Jetzt mal ganz ruhig und konkret: Was ist Antisemitismus? Und: was ist es nicht?" title="Jetzt mal ganz ruhig und konkret: Was ist Antisemitismus? Und: was ist es nicht?" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;<a href="https://www.die-linke.de/partei/parteidemokratie/parteitag/chemnitzer-parteitag/beschluesse-und-resolutionen/detail/news/antisemitismus-repression-und-zensur-bekaempfen-jerusalemer-erklaerung-umsetzen-tragfaehiges-fundament-schaffen/" rel="noopener">Antisemitismus, Repression und Zensur bek&#228;mpfen</a>&#8220; &#8211; so lautet der Titel eines Beschlusses des Bundesparteitages der Partei Die Linke vom Mai 2025, der noch heute gilt. In dem kurzen Beschlusstext geht es um die Frage, wie die Partei mit dem Ph&#228;nomen Antisemitismus umgehen m&#246;chte. Was ja heute sehr brisant diskutiert wird, ein Blick in den Text lohnt sich also.</p><p>Darin hei&#223;t es, die Linke schlie&#223;e sich der &#8222;Jerusalemer Erkl&#228;rung&#8220; an und wolle von der &#8222;Arbeitsdefinition Antisemitismus&#8220; der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) Abstand nehmen. Das geschehe, indem die Partei &#8222;die Praxis&#8220; ablehne, letztere &#8222;in Kommunen, Beh&#246;rden und Bundestagsbeschl&#252;ssen als verbindliche Definition vor</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 15:46:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konstantin Nowotny</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Alarm | Kann es eine alternative KI geben? Nick Srnices knochentrockenes, aber beunruhigendes Buch]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kann-es-eine-alternative-ki-geben-nick-srnices-beunruhigendes-buch</link>
        <description><![CDATA[<strong>KI-Agenten schüren die Angst vor der übermächtigen Maschine. Doch die entscheidende Frage in Nick Srniceks „Silicon Empire“ lautet: Wer gewinnt den KI-Wettlauf zwischen China und den USA?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kann-es-eine-alternative-ki-geben-nick-srnices-beunruhigendes-buch/@@images/image-1000-1b105350b61318768a5779a4940a907d.jpeg" alt="Kann es eine alternative KI geben? Nick Srnices knochentrockenes, aber beunruhigendes Buch" title="Kann es eine alternative KI geben? Nick Srnices knochentrockenes, aber beunruhigendes Buch" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Aufregung ist enorm. Nachdem zuletzt autonome KI-Agenten von OpenAI den Testbereich verlassen und eigenm&#228;chtig Systeme der KI-Firma Hugging Face angegriffen hatten, schrauben sich Presse und Branchenvertreter gegenseitig in ein Apokalypseszenario, das irgendwo zwischen <em>Terminator</em> und <em>Matrix</em> changiert. Besorgnis, ja, gr&#246;&#223;te Furcht macht sich breit unter uns Menschen, angesichts der Gefahr der &#252;bermenschlichen und bald offenbar schon &#252;berm&#228;chtigen Maschine.</p><p>Aber der Verdacht, dass das lustvoll ausgebreitete Szenario omnipotenter Macht dieser neuen Erfindung &#8211; das gerade auch von den Erfindern selbst ge&#228;u&#223;ert wird &#8211; vielleicht auch etwas mit ihrer bisherigen Unprofitabilit&#228;t und der Verz&#246;gerung von angek&#252;ndigten B&#246;rsen</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 13:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Benjamin Moldenhauer</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Berlin-Liebe | Was ist so liebenswert an Berlin? 5 Antworten, die den Hauptstadt-Hatern nicht gefallen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/berlin-bashing-nach-dem-linke-sieg-5-gruende-warum-wir-die-hauptstadt-lieben</link>
        <description><![CDATA[<strong>Seit die Linke die Berlin-Wahl gewonnen hat, beschwören Konservative den „roten Untergang“, an der Börse rutschen Aktien ab. Unsere Autorinnen und Autoren lieben Berlin mehr denn je – einer hat einen radikalen Plan für die Stadt in petto</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/berlin-bashing-nach-dem-linke-sieg-5-gruende-warum-wir-die-hauptstadt-lieben/@@images/image-1000-567ce30ccf967bfb5c02d5c52ceea941.gif" alt="Was ist so liebenswert an Berlin? 5 Antworten, die den Hauptstadt-Hatern nicht gefallen" title="Was ist so liebenswert an Berlin? 5 Antworten, die den Hauptstadt-Hatern nicht gefallen" height="562" width="1000" /></figure><p>Kaum hatte die Linke die Berlin-Wahl mit 25,7 Prozent gewonnen, war das Urteil der Republik gef&#228;llt: Aus M&#252;nchen und Potsdam kommen Warnungen vor dem roten Berlin, an der B&#246;rse rutschen die Aktien der Immobilienkonzerne ab, und landauf, landab wird &#252;ber Enteignung gestritten, als st&#252;nde der Sozialismus schon am Brandenburger Tor.</p><p>Dabei reden Linke, Gr&#252;ne und SPD gerade erst dar&#252;ber, ob sie &#252;berhaupt miteinander regieren wollen &#8211; mit <a href="/autoren/sebastian-baehr/wer-ist-die-rote-hilfe-vom-widerstand-gegen-den-ns-bis-zu-elif-eralp" rel="noopener">Elif Eralp </a>k&#246;nnte Berlin bald zum ersten Mal eine Regierende B&#252;rgermeisterin von der Linkspartei bekommen. Doch was ist eigentlich so liebenswert an einer Stadt, &#252;ber die sich gerade das halbe Land das Maul zerrei&#223;t? Hier sind f&#252;nf Beispiele.</p><h2><strong>1. Immer noch weit </strong><strong>von Bonn </strong></h2><p>Berlin ist keine klassi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 13:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Carlos Hanke Barajas, Maxi Leinkauf u.a.</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Digger: Tom Cruise, der letzte große Filmstar, ist auf Oscar-Jagd]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/tom-cruise-als-oelmagnat-oscar-chance-oder-farce</link>
        <description><![CDATA[<strong>Die Rolle eines Ölmagnaten in der Umweltfarce „Digger“ soll Tom Cruise endlich einen Oscar verschaffen. Aber Alejandro Iñárritus ambitionierter Arthouse-Film, der mehr als nur ätzende Farce sein will, ist vielleicht zu komplex dafür</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/tom-cruise-als-oelmagnat-oscar-chance-oder-farce/@@images/image-1000-6daf0d4122589aae5d0ad5d77ba0263e.jpeg" alt="Digger: Tom Cruise, der letzte große Filmstar, ist auf Oscar-Jagd" title="Digger: Tom Cruise, der letzte große Filmstar, ist auf Oscar-Jagd" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Wahrnehmung von <em>Digger</em>, dem neuen Film von Alejandro Gonz&#225;lez I&#241;&#225;rritu (<a href="/autoren/der-freitag/bernal-und-horvat-social-media-beutet-seelen-aus" rel="noopener"><em>Amores Perros</em></a>, <a href="/autoren/der-kultur-blog/birdman-ein-review-der-bequemen-sorte-2" rel="noopener"><em>Birdman</em></a>) hat sich schon mit den ersten Fotos vom Set verzerrt. &#220;ber das, worum es in <em>Digger</em> geht, soll m&#246;glichst nicht viel geredet werden, darauf setzt die Marketing-Strategie, die sich den Film offenbar nur dann erfolgreich vorstellen kann, wenn er sein Publikum &#252;berrascht wie einst die Schlusswendung von <em>Sixth Sense</em>.</p><p>Wor&#252;ber geredet werden darf, sind die Ambitionen seines Stars im Zentrum, den man auf besagten Set-Bildern unter Schichten von Schminke kaum als Tom Cruise wiedererkannte. Genau solche radikalen, physischen Verwandlungen sind es, die Oscar-Geschichte schreiben, so hei&#223;t es immer wieder. Und wer, wenn nicht Tom Cruise, h&#228;tte den Oscar nach dr</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Antisemitismus | Die Linke und der Antisemitismus: So gibt es in Berlin kein Happy End für uns]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-linke-und-der-antisemitismus-so-gibt-es-in-berlin-kein-happy-end-fuer-uns</link>
        <description><![CDATA[<strong>Unser Autor wünscht sich ein linkes Regierungsbündnis in Berlin. Doch er hat Zweifel, dass es auch jüdischen Bürgern wie ihm gerecht wird. Die Linke scheint nicht bereit, sich dem Antisemitismus in der eigenen Partei wirklich zu stellen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-linke-und-der-antisemitismus-so-gibt-es-in-berlin-kein-happy-end-fuer-uns/@@images/image-1000-98b5aed9866ae0c1403f8b07672f2888.jpeg" alt="Die Linke und der Antisemitismus: So gibt es in Berlin kein Happy End für uns" title="Die Linke und der Antisemitismus: So gibt es in Berlin kein Happy End für uns" height="562" width="1000" /></figure><p>Der Klang der Orgel erf&#252;llt den Betsaal. Der Gesang von Kantor und Chor umgeben mich. Ich f&#252;hle mich vom 25-st&#252;ndigen Fasten geschw&#228;cht und leer, ich werde zum Klangk&#246;rper, lasse die Melodien in mir schwingen. Dann beginnt der Kantor, die ersten Worte des Vidui (dt. &#8222;Bekenntnis/Gest&#228;ndnis&#8220;) zu beten: &#8222;Aschamnu, Bagadnu&#8220; (dt.: &#8222;Wir haben ges&#252;ndigt, wir haben hinterh&#228;ltig gehandelt&#8220;). Eines der zentralen Gebete von Jom Kippur, des h&#246;chsten j&#252;dischen Feiertages. Man schl&#228;gt mit der Faust auf die linke Brust und bekennt sich symbolisch zu den eigenen Verfehlungen des vergangenen Jahres.</p><p>Dieses Gebet wird im Plural gesprochen, denn es wird nicht nur um pers&#246;nliche, sondern auch um gemeinschaftliche Ve</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Monty Ott</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Kollateralschaden als System? Der explosive Inhalt des Dokumentarfilms „NAZA“]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/kollateralschaden-als-system-der-explosive-inhalt-des-dokumentarfilms-naza</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/kollateralschaden-als-system-der-explosive-inhalt-des-dokumentarfilms-naza</link>
        <description><![CDATA[<strong>Im Dokfilm „Naza“ geht es um die heikle Frage, wie gezielt die israelische Armee in Gaza den Tod von Zivilpersonen in Kauf nimmt. Die israelischen Filmemacher Rachel Szor und Yuval Abraham bekamen Preise, werden aber auch heftig angegriffen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/kollateralschaden-als-system-der-explosive-inhalt-des-dokumentarfilms-naza/@@images/image-1000-1ea29c3507c2d308017b34bd0f93f6bb.jpeg" alt="Kollateralschaden als System? Der explosive Inhalt des Dokumentarfilms „NAZA“" title="Kollateralschaden als System? Der explosive Inhalt des Dokumentarfilms „NAZA“" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Drohnen-Aufnahmen, die am Anfang des Dokumentarfilms <em>NAZA</em> stehen, suggerieren Unheimliches. Man sieht die Skyscraper des n&#228;chtlichen Tel Aviv. In erleuchteten Fenstern bewegen sich menschliche Schatten. Die Bilder stehen f&#252;r Verletzlichkeit und zugleich f&#252;r eine Allmachts-Phantasie. Es ist erschreckend einfach geworden, mit Drohnen- und &#220;berwachungstechnik einzelne Wohnungen auszusp&#228;hen. Womit auch die Kriegsstrategie geboren wurde, einzelne Menschen als Ziele auszusondern und per Fernsteuerung zu t&#246;ten.</p><p><em>NAZA</em> ist der neue Dokumentarfilm des Regieduos Yuval Abraham und Rachel Szor. Bekannt geworden sind die beiden mit <a href="/autoren/jonathan-guggenberger/no-other-land-der-film-mag-aktivistisch-sein-antisemitisch-ist-er-nicht" rel="noopener"><em>No Other Land</em></a>, in dem sie in Ko-Regie mit den pal&#228;stinensischen Aktivisten <a href="/produkt-der-woche/event/premiere-no-other-land/interview-mit-den-filmemachern" rel="noopener">Basel Adra</a> und <a href="/autoren/the-guardian/no-other-land-regisseur-hamdan-ballal-von-israelischen-siedlern-angegriffen" rel="noopener">Hamdan Ballal</a> die israelische Siedlungspolitik </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 17:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Warum sich Rapper Hendrik Bolz für privilegiert hält und wir heute Thomas Morus lesen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Wie ihn seine raue Jugend im Stralsunder Plattenviertel geprägt hat und wo er sich missverstanden gefühlt hat, sagt Rapper Hendrik Bolz bei uns im Gespräch. Und wieso ist Morus' „Utopia“ heute noch aktuell? Der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/warum-rapper-hendrik-bolz-sich-fuer-privilegiert-haelt-und-wir-thomas-morus-lesen/@@images/image-1000-faccb22f3bce393ce1ed121facc51285.jpeg" alt="Warum sich Rapper Hendrik Bolz für privilegiert hält und wir heute Thomas Morus lesen" title="Warum sich Rapper Hendrik Bolz für privilegiert hält und wir heute Thomas Morus lesen" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</strong><br/><br/>der ostdeutsche Rapper Hendrik Bolz ist als Schriftsteller bekannt geworden, als er in <em>Nullerjahre</em> von den #Baseballschl&#228;gerjahren in Stralsund und seinen Nachwendeerfahrungen erz&#228;hlt hat. Meine Kollegin Christine K&#228;ppeler hat ihn damals, im Jahr 2013, f&#252;r den <em>Freitag</em> <a href="/autoren/christine-kaeppeler/ekelhaftes-kalkuel?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">interviewt</a>. </p><p>Und nun haben sich beide wieder getroffen, um &#252;ber seinen neuen Roman <em>Aus Ruinen</em> zu reden. Und dar&#252;ber, was in der Zwischenzeit geschehen ist. Hendrik Bolz sagt, er hatte nach <em>Nullerjahre</em> das Gef&#252;hl, es werde vom Westen &#8222;zu so einer Geschichte gemacht: Der Aufsteiger aus dem Plattenbau, jetzt ist er im Kulturbetrieb, wie sch&#246;n.&#8220;</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#821</p></div><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Wann bin ich als Schwarze Frau sein „Typ“ und ab wann bin ich sein Fetisch?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Exotisiert und Fetischisiert? Unsere Dating-Kolumnistin hat einen Mann wiedergetroffen, den sie einst sehr mochte. Nun sagt der, dass er „auf Schwarze Frauen steht“. Wie kann sie sicher sein, nicht ausschließlich deswegen begehrt zu werden?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/noelle-konate/wann-bin-ich-als-schwarze-frau-sein-typ-und-ab-wann-bin-ich-sein-fetisch/@@images/image-1000-ea65ff027e3ec4acbddff5e9011b15ea.jpeg" alt="Wann bin ich als Schwarze Frau sein „Typ“ und ab wann bin ich sein Fetisch?" title="Wann bin ich als Schwarze Frau sein „Typ“ und ab wann bin ich sein Fetisch?" height="562" width="1000" /></figure><p>Vor einigen Tagen traf ich nach langer Zeit einen Mann, den ich einst sehr gern hatte. Wir tranken Wein, wir erz&#228;hlten uns von unseren Freunden, von unseren Familien. Dann &#8211; nat&#252;rlich &#8211; kam das Thema Dating auf. Ich bat ihn, mir sein Datingprofil zu zeigen. W&#228;hrend er das Handy &#246;ffnete, sagte er etwas wie: &#8222;Mir ist aufgefallen, ich stehe auf Schwarze Frauen.&#8220; (An dieser Stelle sollte ich erw&#228;hnen, ich selbst bin mixed &#8211; ich habe einen wei&#223;en und einen Schwarzen Elternteil). Ich erschrak. Zum einen, weil ich gleich <a href="/autoren/the-guardian/schneller-sex-in-oslo-in-berlin-alle-polyamoroes-wie-5-europaeische-staedte-daten" rel="noopener">unz&#228;hlige Dating-App-Matches</a> mit Schwarzen Frauen erwartete. Zum anderen, weil er eine Frage, die ich mir seit Jahren beim Dating stelle, hervorrief: Wann bin ich als Schwarze Frau sein &#8222;Typ&#8220; und ab wann</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 14:44:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Noelle Konate</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Hendrik Bolz: „Das war wie ein Orden, wenn jemand an der Uni sagte: Krass, du bist Ossi?“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In „Nullerjahre“ erzählte der Rapper Hendrik Bolz von den #Baseballschlägerjahren in Stralsund. Sein neuer Roman „Aus Ruinen“ führt nun an die FU, tief in den Berliner Westen. Eine klassische Aufsteigergeschichte? Nicht ganz. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/christine-kaeppeler/hendrik-bolz-das-ist-etwas-worauf-man-hinabschaut-interview/@@images/image-1000-6f492c2c0aa9aa9acdb6473c6e43ca5b.jpeg" alt="Hendrik Bolz: „Das war wie ein Orden, wenn jemand an der Uni sagte: Krass, du bist Ossi?“" title="Hendrik Bolz: „Das war wie ein Orden, wenn jemand an der Uni sagte: Krass, du bist Ossi?“" height="562" width="1000" /></figure><p>Bevor Hendrik Bolz in den 2010ern mit Zugezogen Maskulin Karriere als Rapper machte, studierte er Mathematik und Ethik an der FU Berlin. Vom gegenseitigen Befremden dort erz&#228;hlt Bolz so rasant wie pointiert in seinem zweiten Roman <em>Aus Ruinen</em>, der den Untertitel &#8222;Junger Mann in Krisenzeiten&#8220; tr&#228;gt. Beim Treffen am Neuk&#246;llner Maybachufer wirkt er selbst enorm aufger&#228;umt.</p><p class="interview-question">der Freitag<strong>:</strong> Herr Bolz, wir trafen uns 2013 schon einmal f&#252;r ein <a href="/autoren/christine-kaeppeler/ekelhaftes-kalkuel" rel="noopener">Interview</a>. Damals hatten Sie und Moritz Wilken gerade ihre erste EP &#8222;Zugezogen Maskulin&#8220; rausgebracht. Moritz wuchs in Friesland auf, Sie in Stralsund. Dieses Ost-West-Ding schien f&#252;r Sie aber kein Thema zu sein.</p><p class="interview-answer"><strong>Hendrik Bolz: </strong>Voll. Das kam erst 2015 mit der sogenannten Fl&#252;chtlingskrise, als die Leute Bus</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Christine Käppeler</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Was uns heute beruhigen soll, macht uns krank: Vier Bücher über Achtsamkeit und Freud]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Er hielt Biografen für Lügner, sammelte Witze und ahnte, die Jungen würden sein Werk demolieren. Nun zeigen Neuerscheinungen den Vater der Psychoanalyse als Stilisten und Zeitdiagnostiker. Taugt sein „Unbehagen in der Kultur“ für heute?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/psychologie-diese-3-buecher-zeigen-sigmund-freud-in-ungewohnter-perspektive/@@images/image-1000-195e19a0ecfa6b246599c4abadae1563.jpeg" alt="Was uns heute beruhigen soll, macht uns krank: Vier Bücher über Achtsamkeit und Freud" title="Was uns heute beruhigen soll, macht uns krank: Vier Bücher über Achtsamkeit und Freud" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Wie sch&#246;n</strong>, wenn zum Beispiel ein Hotel &#8222;luxuri&#246;sen alpinen Komfort mit Achtsamkeit&#8220; verbindet! Weniger sch&#246;n, was die dahinter virulente Ideologie anrichtet. Gegen die zieht <a href="https://kathrinwandafischer.de/podcast" rel="noopener">Kathrin Fischer</a> seit Jahren podcastend zu Felde. <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/kathrin-fischer-achtsam-geht-die-welt-zugrunde-yoga-meditation-rezension-100.html" rel="noopener">Nun auch im Buch. &#8222;Achtsamkeit&#8220;</a>, die mit Zen, aus dem sie angeblich stammt, so wenig zu tun hat wie die Armee der Baumarkt-Buddhas, ist f&#252;r sie eine neoliberale Ideologie, eine der &#8222;neuen Mittelklasse&#8220;, neben der Ideologie der Rechten der andere &#8222;Geschmacksverst&#228;rker f&#252;r Ich-Gef&#252;hle&#8220; (Joseph Vogl).</p><p>Vermeintlich private Praxis ist sie zugleich kulturelle Technik. Das anzustrebende pers&#246;nliche Wohlbefinden wird zum politisch wirksamen sozialen Imperativ, mit dem die moralb&#252;rgerliche</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 06:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Prof. Erhard Schütz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Ukraine-Krieg | „Der Krieg ist anderswo“: Wer über Russland mitreden will, sollte dieses Buch lesen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Norwegerin Åsne Seierstad reist für eine große Reportage durch ein Land, das kriegsmüde wirkt, aber keinen großen Aufstand wagt. Ein Professor für internationale Beziehungen in Moskau hat dafür eine einprägsame Formulierung gefunden</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-angele/asne-seierstad-reiste-nach-russland-wer-ueber-es-reden-will-muss-ihr-buch-lesen/@@images/image-1000-8f8e58a55677ebf6ae5bfb717740be1e.webp" alt="„Der Krieg ist anderswo“: Wer über Russland mitreden will, sollte dieses Buch lesen" title="„Der Krieg ist anderswo“: Wer über Russland mitreden will, sollte dieses Buch lesen" height="562" width="1000" /></figure><p>Zuletzt konnte man lesen, dass die Zustimmungswerte f&#252;r Wladimir Putin sinken. 73 Prozent der Bev&#246;lkerung sind mit Putins Arbeit laut einer Umfrage noch zufrieden. Soll man sagen &#8222;nur noch&#8220; &#8211; oder ist das nicht immer noch viel? Kann man der<a href="https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-stimmung-putin-wirtschaft-100.html" rel="noopener"> Umfrage des staatsnahen Instituts FOM</a> &#252;berhaupt trauen? Man wei&#223; es nicht. Es dringen ja kaum mehr Nachrichten aus dem Inneren Russlands zu uns durch. Es reist ja auch kaum mehr jemand hin, der berichten will. Eine Ausnahme bildet &#197;sne Seierstad. Die norwegische Journalistin, Jahrgang 1970, wurde mit ihren Kriegsreportagen bekannt, berichtete aus Kabul und Grosny, was auf ihre bewundernswerte Furchtlosigkeit hindeutet. Mut braucht es zunehmend auch bei ihren Reisen nach Russland, die sie von 2023 bis 2025 unter</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Angele</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[4 Blocks Zero: Warum das Bezirksamt Neukölln die Serien-Premiere in Berlin gecrasht hat]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Eine Liebeserklärung ans Berlin-Neukölln der 1990er, eine Serie über migrantische Familien und Stress mit deutschen Behörden, die plötzlich ganz real und gegenwärtig sind: „4 Blocks Zero“, Prequel zu „4 Blocks“, musste die Premiere verlegen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lilli-zenth/4-blocks-zero-warum-das-bezirksamt-neukoelln-serien-premiere-in-berlin-crashte/@@images/image-1000-13d2ebb07e25ec1f12fda3e529ef5cc9.jpeg" alt="4 Blocks Zero: Warum das Bezirksamt Neukölln die Serien-Premiere in Berlin gecrasht hat" title="4 Blocks Zero: Warum das Bezirksamt Neukölln die Serien-Premiere in Berlin gecrasht hat" height="562" width="1000" /></figure><p>Jeder Zentimeter der Tankstellen auf der Sonnenallee in Berlin-Neuk&#246;lln ist in schwarzer Werbung eingeh&#252;llt. Alle Werbefl&#228;chen der U-Bahn-Station Hermannplatz schm&#252;cken Plakate, auf denen abwechselnd arabische Schriftzeichen und S&#228;tze wie &#8222;Gesetz im Nacken, Familie im R&#252;cken&#8220; stehen. &#8222;Four Blocks Zero&#8220; steht au&#223;erdem auf den schwarzen Plakaten. Es ist der Prolog der Serie <a href="/autoren/sascha-westphal/gangsta-fantasien" rel="noopener"><em>4 Blocks</em></a>, die bis 2019 lief.</p><p>Jetzt geht es acht Folgen lang um die Vorgeschichte der Charaktere &#8211; um <a href="/autoren/michael-angele/clan-kriminalitaet-strukturelles-problem-oder-rassistische-idee" rel="noopener">Kriminalit&#228;t, Gewalt, Rassismus, Community und die Integration der libanesischen Familie</a> im Neuk&#246;lln der 1990er.</p><h2>Umzug nach Berlin-Kreuzberg</h2><p>Und genau da bin ich jetzt. Denn an diesem Wochenende findet die Premierenveranstaltung zur Serie statt. Doch s</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 17:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lilli Zenth</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Mit dem Ende des „ZDF Magazin Royale“ verschwindet nicht Böhmermann, sondern etwas anderes]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/jan-boehmermann-das-ende-des-zdf-magazin-royale-ist-sein-kluegster-schachzug</link>
        <description><![CDATA[<strong>Erst wurde die Show von 33 auf 22 Ausgaben im Jahr gestutzt, nun soll ganz Schluss sein. Ihr Moderator wirkte zuletzt verloren, sogar unverdächtige Kritiker gingen auf Distanz. Ist womöglich Böhmermanns Abschied sein klügster Schachzug?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/axel-brueggemann/jan-boehmermann-das-ende-des-zdf-magazin-royale-ist-sein-kluegster-schachzug/@@images/image-1000-f95ccc7b344d182093d3f49292ef76b6.jpeg" alt="Mit dem Ende des „ZDF Magazin Royale“ verschwindet nicht Böhmermann, sondern etwas anderes" title="Mit dem Ende des „ZDF Magazin Royale“ verschwindet nicht Böhmermann, sondern etwas anderes" height="562" width="1000" /></figure><p><span>Mit Fernsehformaten ist es wie mit dem <a href="/autoren/konstantin-nowotny/retrotechnik-ipods-und-alte-digitalkameras-sind-bei-der-gen-z-beliebter-denn-je" rel="noopener">Nokia-Handy</a>: Oft merken sie gar nicht, dass sie bald tot sind. Das kann man vom <em>ZDF Magazin Royale</em> nicht sagen. Die Sendung von Jan B&#246;hmermann verschwindet auf Raten: Zun&#228;chst wurden die j&#228;hrlichen Ausgaben von 33 auf 22 reduziert &#8211; nun soll ganz Schluss sein.</span></p><p><span>Wer B&#246;hmermann in den letzten Wochen in den sozialen Medien und in seinem Podcast <em>Fest &amp; Flauschig</em> verfolgt hat, konnte den Eindruck bekommen: Da wirkte einer pl&#246;tzlich etwas wirr, etwas verloren, etwas chaotisch, etwas aktionistisch.</span></p><h2><span>Kein Dialog mit der AfD und Mamdani for President</span></h2><p><span>Und, ja, B&#246;hmermann, der seine clowneske Kritik sonst so oft aus der Tiefe der Materie entwickelt, wirft in letzter Zeit auff&#228;llig plakativ mit den alten Stereotypen um sich</span></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 15:17:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Axel Brüggemann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Das Gespenst der „Remigration“ geht um: Slowenien 1992 ist ein Beispiel für diesen Terror]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/slowenien-1992-ist-ein-beispiel-fuer-den-staatsterror-der-remigration</link>
        <description><![CDATA[<strong>1992 wurden in Slowenien etliche Staatsbürger über Nacht zu illegalen Einwanderern erklärt. Die Maßnahme traf jeden, der in einem anderen Teil Jugoslawiens geboren war. Über ein Kapitel, das eindrücklich zeigt, was „Remigration“ bedeutet</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/slowenien-1992-ist-ein-beispiel-fuer-den-staatsterror-der-remigration/@@images/image-1000-04eeac942ee7e8175bcd6f6552409790.jpeg" alt="Das Gespenst der „Remigration“ geht um: Slowenien 1992 ist ein Beispiel für diesen Terror" title="Das Gespenst der „Remigration“ geht um: Slowenien 1992 ist ein Beispiel für diesen Terror" height="562" width="1000" /></figure><p>So vieles in Ihrem Alltag &#8211; Ihr Beruf, Ihre Gesundheit, Ihr Zuhause &#8211; h&#228;ngt davon ab, dass Ihr Name in einer staatlichen Datenbank gespeichert ist. Sind Sie ein rechtm&#228;&#223;iger Staatsb&#252;rger Ihres Landes mit allem, was dazugeh&#246;rt? Das sind Sie, bis eines Nachts ein anonymer Beamter eine Taste dr&#252;ckt, Ihnen all das wegnimmt und Sie zu einem <a href="/autoren/eckart-leiser/migrant-innen-in-spanien-kommen-und-befristet-bleiben" rel="noopener">illegalen Einwanderer</a> macht. Das geschah 1992 in Slowenien.</p><p>&#8222;Ich brachte meinen Sohn zur Anmeldung f&#252;r die weiterf&#252;hrende Schule. Die Sachbearbeiterin bl&#228;tterte die Unterlagen durch und starrte mich dann an, als weigere sie sich, den Jungen zu sehen, der direkt neben mir stand. Schlie&#223;lich sagte sie: &#8218;Aber Sie haben doch gar keinen Sohn. Er existiert nicht.&#8216;&#8220; Ich kann den Au</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sun, 27 Sep 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Miha Mazzini</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Klopp und sein „linker“ Nationalstolz: Schon Marx zeigte, warum es das nicht geben kann]]></title>
        <guid>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/juergen-klopp-und-sein-linker-nationalstolz-sind-ein-ding-der-unmoeglichkeit</guid>
        <link>https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/juergen-klopp-und-sein-linker-nationalstolz-sind-ein-ding-der-unmoeglichkeit</link>
        <description><![CDATA[<strong>Sollten wir Nationalstolz nicht „den Falschen überlassen“? Seit Jürgen Klopps Äußerung bei der Kaderverkündung läuft eine Debatte über die Vereinbarkeit von progressiven Werten und der deutschen Fahne. Eine Replik auf Pedram Shahyar</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/juergen-klopp-und-sein-linker-nationalstolz-sind-ein-ding-der-unmoeglichkeit/@@images/image-1000-01450e47f34f1d0aff0b85158ba5b108.jpeg" alt="Klopp und sein „linker“ Nationalstolz: Schon Marx zeigte, warum es das nicht geben kann" title="Klopp und sein „linker“ Nationalstolz: Schon Marx zeigte, warum es das nicht geben kann" height="562" width="1000" /></figure><p class="first-paragraph"><span>&#8222;Als Linker muss man J&#252;rgen Klopp einfach lieben. Schon immer.&#8220; <a href="/autoren/pedram-shahyar/juergen-klopp-versteht-mich-endlich-bin-ich-als-migrant-stolz-deutsch-zu-sein" rel="noopener">Das schrieb</a></span><a href="/autoren/pedram-shahyar/juergen-klopp-versteht-mich-endlich-bin-ich-als-migrant-stolz-deutsch-zu-sein" rel="noopener"> Pedram Shahyar</a> im <em>Freitag</em> &#252;ber seine <span>nachvollziehbare</span> Begeisterung f&#252;r Nationaltrainer J&#252;rgen Klopp. Seit dessen Zeit als Trainer von Mainz 05 verk&#246;rpert Klopp das Bild des linken Underdogs und l&#228;sst die Herzen antikapitalistischer Fu&#223;ball-Fans h&#246;her schlagen.</p><p class="first-paragraph"><span>Nun verk&#252;ndete J&#252;rgen Klopp in seiner Rolle als Bundestrainer den Kader der Nationalmannschaft mit einer schwarz-rot-goldenen Herzchenkappe auf dem Kopf und appellierte, den Nationalstolz nicht &#8222;den Falschen&#8220; zu &#252;berlassen. Ein unausgesprochener Wink an die AfD. Kann man als Linker also irgendwas dagegen haben?<br/><br/>Tats&#228;chlich ja. </span>Denn durch Shahyars Kommentar zieht sich die gef&#22</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 26 Sep 2026 18:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Faheem Hemboum</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Die ganze Wahrheit über Sean Combs: Dieses Buch zeigt, wie aus P. Diddy ein Monster wurde]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Geschockt von Vergewaltigungsvorwürfen gegen den Musikmogul hat eine Journalistin in der Vergangenheit gegraben. In ihrem Buch „Bad Boy for Life“ zeigt Cheyenne Roundtree ein erschütterndes Muster, das sich durch das Leben von Combs zieht</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/p-diddy-buch-bad-boy-for-life-zeigt-wie-der-rapper-zum-monster-wurde/@@images/image-1000-b47f9d34eac72d0ecdcaf2f791aeeb1e.jpeg" alt="Die ganze Wahrheit über Sean Combs: Dieses Buch zeigt, wie aus P. Diddy ein Monster wurde" title="Die ganze Wahrheit über Sean Combs: Dieses Buch zeigt, wie aus P. Diddy ein Monster wurde" height="562" width="1000" /></figure><p>F&#252;r Cheyenne Roundtree, Investigativ-Reporterin beim Musikmagazin <em>Rolling Stone, </em>kam die Klage, die im November 2023 gegen Sean &#8222;Diddy&#8220; Combs eingereicht wurde, wie aus heiterem Himmel. Sie stammte von seiner Ex-Freundin, der S&#228;ngerin Cassie Ventura. Sie behauptete, Combs habe sie w&#228;hrend ihrer zehnj&#228;hrigen Beziehung geschlagen und vergewaltigt, ihr Drogen verabreicht und sie zu sexuellen Handlungen mit m&#228;nnlichen Sexarbeitern gezwungen.</p><h2>Zun&#228;chst wiesen Combs Anw&#228;lte alle Vorw&#252;rfe zur&#252;ck</h2><p>Roundtree war, ebenso wie ein Gro&#223;teil der weltweiten Medien, schockiert. &#8222;Ich war in der &#196;ra von Diddy und Cassie aufgewachsen und sah sie als dieses Power-Paar&#8220;, sagt sie. &#8222;Ihr Hit &#8218;Me &amp; U&#8216; war mein Lieblin</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 26 Sep 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Anna Moore</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Wie viel Martin Sellner steckt in der AfD Sachsen-Anhalt? Zwei Juristen haben es geprüft]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Mit dem „Institut für Remigration“ will der Rechtsextremist Abschiebefantasien einen akademischen Anstrich geben, sein 100-Tage-Programm zielt auf Magdeburg. Annika Brockschmidt legt es neben ein Parteiprogramm – mit überraschendem Ergebnis</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/annika-brockschmidt/sellners-institut-fuer-remigration-voelkisches-denken-im-akademischen-gewand/@@images/image-1000-f9b15e6cc1f3a2205072d94110a3341f.jpeg" alt="Wie viel Martin Sellner steckt in der AfD Sachsen-Anhalt? Zwei Juristen haben es geprüft" title="Wie viel Martin Sellner steckt in der AfD Sachsen-Anhalt? Zwei Juristen haben es geprüft" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Der rechtsextreme Aktivist Martin Sellner hat eine Organisation gegr&#252;ndet, die dem menschenfeindlichen Konzept der &#8222;Remigration&#8220; ein intellektuelles Gesicht geben soll: Das &#8222;Institut f&#252;r Remigration&#8220;. Gesch&#228;ftsf&#252;hrer ist Philipp Huemer, der ehemalige Chef der Wiener Identit&#228;ren. Mit dem Begriff &#8222;Institut&#8220; verh&#228;lt es sich wie mit der Berufsbezeichnung &#8222;Life-Coach&#8220; &#8211; sie ist nicht gesch&#252;tzt. In diesem Fall will man <a href="/autoren/der-freitag/robert-misik-afd-anhaenger-werden-regelrecht-geil-bei-dieser-vorstellung" rel="noopener">v&#246;lkischem Gedankengu</a>t einen pseudo-akademischen Anstrich verleihen, um den fortschreitenden Anschluss an den gesellschaftlichen Mainstream zu institutionalisieren. </p><p class="p1">Das &#8222;Institut&#8220; versteht sich als Kaderschmiede einer &#8222;europ&#228;ischen Elite&#8220;, so kann man es auf d</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 14:10:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Annika Brockschmidt</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Thélyson Orélien: Wie ein KI-Skandal den französischen Kulturkampf befeuert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Frankreichs Literaturwelt erschüttert ein KI-Skandal. Im Zentrum steht ein Roman, der gerade noch als Sensation dieses Herbstes galt: Thélyson Oréliens Debüt, nominiert für den Prix Goncourt. Jetzt wurde es von der Liste gestrichen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/linkerhand/thelyson-orelien-wie-ein-ki-skandal-den-franzoesischen-kulturkampf-befeuert/@@images/image-1000-75d363db5f9b8f4df68bc7fb6a5dcb41.jpeg" alt="Thélyson Orélien: Wie ein KI-Skandal den französischen Kulturkampf befeuert" title="Thélyson Orélien: Wie ein KI-Skandal den französischen Kulturkampf befeuert" height="562" width="1000" /></figure><p><a href="/autoren/der-freitag/ki-chefs-warnen-vor-kontrollverlust-wir-muessen-kooperieren" rel="noopener">Claude oder nicht Claude</a>, das ist hier die Frage! Seit Tagen r&#228;tselt Frankreichs schreibende Zunft dar&#252;ber, ob hinter den 272 Seiten Text, die vor wenigen Wochen unter dem Titel <em>C&#8217;&#233;tait &#231;a ou mourir</em> im Verlag <a href="/autoren/linkerhand/rechtsextremer-medien-tycoon-die-politische-agenda-des-vincent-bollore" rel="noopener">Grasset</a> ver&#246;ffentlicht wurden, eine k&#252;nstliche Intelligenz steckt oder nicht.</p><p>Auf dem Buchcover zumindest steht nicht Claude, sondern Th&#233;lyson Or&#233;lien, und der war mit seinem Deb&#252;troman f&#252;r alle wichtigen Literaturpreise nominiert, darunter auch der angesehene Prix Goncourt. Das Buch verkaufte sich innerhalb eines Monats 35.000 Mal, verz&#252;ckte Kritik, Buchh&#228;ndler und sehr viele Leser.</p><p>Wir lesen bei Or&#233;lien eine Fluchtgeschichte, die in Haiti beginnt und den Protagonisten (wie den Autor im realen Leben) nach einem Erdb</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 05:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Romy Straßenburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Berlin nach der Wahl im Stimmungsumschwung: Statt Sex nun Liebe?]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Der Wahlsieg der Linken gibt dem vertrauten Berlin-Diskurs einen neuen Dreh. Man darf die Stimmung bei den Rechtsextremen darüber nicht aus dem Auge verlieren. „Das geträumte Abenteuer“ ist ein (Ost-)Western. Der „Freitag“-Blick auf den Tag</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/berlin-nach-der-wahl-im-stimmungsumschwung-statt-sex-nun-liebe/@@images/image-1000-1482b18ccd14b918e42a027c27698bc1.jpeg" alt="Berlin nach der Wahl im Stimmungsumschwung: Statt Sex nun Liebe?" title="Berlin nach der Wahl im Stimmungsumschwung: Statt Sex nun Liebe?" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Hallo,</strong></p><p>am deutlichsten habe ich es beim Klassentreffen zwanzig Jahre nach dem Abitur erlebt, zu dem ich aus Berlin zur&#252;ck in meine westdeutsche Kleinstadt fuhr. Um mich herum Frauen und M&#228;nner, die gut im Leben angekommen waren, als Lehrer, &#196;rzte, Juristen oder Nachfolger im v&#228;terlichen Betrieb. Die aber trotzdem mit so etwas wie Neid oder verhaltener Bewunderung auf mich zukamen: &#8222;Du wohnst in Berlin!&#8220; F&#252;r meinen Beruf interessierte sich keiner, die Tatsache, dass ich es in die Hauptstadt geschafft hatte, schien Lebensleistung genug.<br/><br/>Das ist bereits ein paar Jahre her. Berlins Image hat sich wieder mal gedreht. &#214;fter erreichen mich jetzt besorgte Nachfragen der Verwandtschaft, wie ich den harten Winter mit vereisten Gehwegen und Stromausfall &#252;b</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 16:15:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Im Gespräch | Mit Charly Hübner beim Osten-Festival: „Man muss diese Gebiete in den Arm nehmen“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Charly Hübner bringt frischen Wind nach Bitterfeld. Er will nicht auf Podien sitzen und zum „gesellschaftlichen Faktor werden“. Stattdessen beschäftigt er sich lieber mit den Menschen vor Ort. Ein Gespräch</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/mit-charly-huebner-in-bitterfeld-wie-kriegen-wir-den-problemhaufen-geloest/@@images/image-1000-5abdd929316f9575c9f720f2b58bdbc6.jpeg" alt="Mit Charly Hübner beim Osten-Festival: „Man muss diese Gebiete in den Arm nehmen“" title="Mit Charly Hübner beim Osten-Festival: „Man muss diese Gebiete in den Arm nehmen“" height="562" width="1000" /></figure><p>Bereits im Bus-Shuttle von Bitterfeld nach Wolfen-Nord, Schauplatz des diesj&#228;hrigen Osten-Festivals, begegnet man Charly H&#252;bner &#8211; seine markante Stimme berichtet aus dem Lautsprecher &#252;ber die von Braunkohle und Chemieindustrie gepr&#228;gte Region in Sachsen-Anhalt. Am Abend ist er dann selbst vor Ort, in schwarzem Basecap, Trainingshose und mit Plastikt&#252;ten bewaffnet, f&#252;r seine Lecture Performance &#252;ber Wahlk&#228;mpfe und Politikerfiguren. Danach nimmt er sich ein Bier und Zeit f&#252;r ein Gespr&#228;ch. Wir sitzen auf einem beigefarbenen Sofa in einem ehemaligen DDR-Jugendclub, Raufasertapete und Skattisch inklusive. Es riecht leicht nach Muff. &#8222;Da ist das Heimatgef&#252;hl da.&#8220;</p><p class="interview-question">der Freitag: Herr H&#252;bner, man h&#246;rt oft: &#8222;Erkl&</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Kino | Eine bulgarische Version von „Der Pate“? Cannes feierte Valeska Grisebachs neuen Film]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In Valeska Grisebachs neuem Film „Das geträumte Abenteuer“ entdeckt die Archäologin Veska in einer bulgarischen Grenzregion nicht nur verborgene Schätze, sondern wird auch in kriminelle Machenschaften hineingezogen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/michael-pekler/mafia-schmuggel-sehnsucht-warum-cannes-diesen-bulgarischen-film-feierte/@@images/image-1000-53233d506812b638e73d810ea63302fa.jpeg" alt="Eine bulgarische Version von „Der Pate“? Cannes feierte Valeska Grisebachs neuen Film" title="Eine bulgarische Version von „Der Pate“? Cannes feierte Valeska Grisebachs neuen Film" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Untersch&#228;tze nicht die Sehnsucht der kleinen Leute, einen Schatz zu finden.&#8220; Ein Mann und eine Frau sitzen vor einer Ausgrabungsst&#228;tte. Sie legen die Mauerreste eines Turms auf einer Anh&#246;he frei, von der aus man von Bulgarien bis in die T&#252;rkei blicken kann. Die leitende Arch&#228;ologin Veska (Yana Radeva) freut sich dar&#252;ber, dass die Grenzregion zu Zeiten des Kommunismus nicht zug&#228;nglich war und die Schatzsucher deshalb hier nicht pl&#252;ndern konnten. Der Heimkehrer Said (Syuleyman Alilov Letifov) sieht das anders: &#8222;Wer wei&#223;, was man hier in den H&#228;usern findet.&#8220;</p><p>Der Sehnsucht hat Valeska Grisebach bereits vor zwanzig Jahren einen ganzen Film mit dem entsprechenden Titel gewidmet. <a href="/autoren/mdell/ums-ganze" rel="noopener"><em>Sehnsucht</em> war ein auf eine klassische Dreiec</a></p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 12:02:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Michael Pekler</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Postmoderne Architektur in der DDR: Als ein besseres System möglich schien]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>In den 1980ern versuchte eine Generation junger Architekten in der DDR trotz ideologischer und finanzieller Beschränkungen neue Formen zu entwickeln. Was davon blieb, zeigt eine Ausstellung in Hellersdorf</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/philipp-hindahl/postmoderne-architektur-in-der-ddr-als-ein-besseres-system-moeglich-schien/@@images/image-1000-7140d3def26ba1826c1fb20e5028cf98.jpeg" alt="Postmoderne Architektur in der DDR: Als ein besseres System möglich schien" title="Postmoderne Architektur in der DDR: Als ein besseres System möglich schien" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Manchmal wird die Geschichte vom Ende der DDR als eine Geschichte der verpassten Chancen erz&#228;hlt. <em>Die Architekten* oder Wie eine gescheiterte Hoffnung ausstellen</em> behandelt die Jahre vor dem gro&#223;en Umbruch, als der ostdeutsche Staat seine ideologische Glaubw&#252;rdigkeit schon lange verloren hatte und im Prenzlauer Berg K&#252;nstler*innen, Autor*innen, Architekt*innen und Filmemacher*innen um die gleichen K&#252;chentische sa&#223;en und in die gleichen Kneipen gingen.</p><p class="p1">Der Filmemacher Peter Kahane geh&#246;rt zu dieser Boh&#232;me-Generation, die in der Station Urbane Kulturen/nGbK Hellersdorf portr&#228;tiert wird.</p><h2>Der Glaube an ein besseres Deutschland</h2><p class="p1">Schwer zu verstehen, sagt Kahane in einem Interview, das in der Ausstellung zu sehen ist, warum seine j&#252;dischen Eltern nach </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Thu, 24 Sep 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Hindahl</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Bester Lehrer Russlands? Ein Nobody gegen Putin zeigt patriotische Propaganda an Schulen]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/ein-nobody-gegen-putin-patriotische-propaganda-an-russischen-schulen</link>
        <description><![CDATA[<strong>Als Russland 2022 die Ukraine überfiel, arbeitete Pawel Talankin als „Videograph“ einer Schule in der russischen Provinz. In offizieller Funktion filmte er, wie patriotische Parolen und Militarismus im Erziehungsprogramm Einzug hielten</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/barbara-schweizerhof/ein-nobody-gegen-putin-patriotische-propaganda-an-russischen-schulen/@@images/image-1000-3aeb536b663ee2ee79956e65dc7ff751.jpeg" alt="Bester Lehrer Russlands? Ein Nobody gegen Putin zeigt patriotische Propaganda an Schulen" title="Bester Lehrer Russlands? Ein Nobody gegen Putin zeigt patriotische Propaganda an Schulen" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Franzosen w&#252;rden bald wieder wie die Musketiere auf Pferden reiten m&#252;ssen, so schildert der Geschichtslehrer der &#8222;Schule 1&#8220; im russischen St&#228;dtchen Karabasch bei Tscheljabinsk seinen <a href="https://www.amnesty.de/aktuell/russland-indoktrination-propaganda-kinder-schulen" target="_blank" rel="noopener">Sch&#252;lern die baldige Zukunft</a> nach dem Beginn des <a href="/thema/ukraine-krieg" target="_blank" rel="noopener">russischen &#220;berfalls auf die Ukraine</a>. Unter der Lehrerschaft z&#228;hlt er zu den wenigen, die die neuen patriotischen Lehrvorgaben mit Enthusiasmus erf&#252;llen.</p><p>Wo sich Kolleginnen in den offizi&#246;sen Satzkonstruktionen mit &#8222;milit&#228;rischer Spezialoperation&#8220; und &#8222;Entnazifizierung&#8220; verhaspeln, gehen ihm die plastischen Vergleiche leicht von der Zunge: Angewiesen auf russische Lieferungen von Weizen und Pflanzen&#246;l werde es in Europa bald Probleme bei der Versorgung geben. Nun, in Frankre</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 16:38:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Barbara Schweizerhof</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Besuch in einem Bitterfelder Kraftwerk, Charly Hübner und Glamrock in Berlin]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/besuch-in-einem-bitterfelder-kraftwerk-charly-huebner-und-glamrock-in-berlin</link>
        <description><![CDATA[<strong>Wir beschäftigen uns mit postindustriellen Landschaften in Sachsen-Anhalt, Smalltalk mit Remmo und einer Kollegin, die gut mit Mäusen kann</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/maxi-leinkauf/besuch-in-einem-bitterfelder-kraftwerk-charly-huebner-und-glamrock-in-berlin/@@images/image-1000-40ea229190f1798fcab7badeb671cba2.jpeg" alt="Besuch in einem Bitterfelder Kraftwerk, Charly Hübner und Glamrock in Berlin" title="Besuch in einem Bitterfelder Kraftwerk, Charly Hübner und Glamrock in Berlin" height="562" width="1000" /></figure><p><strong>Liebe Leserinnen, liebe Leser,</strong></p><p>ich wollte schon l&#228;nger mal nach Sachsen-Anhalt fahren, genauer: nach Bitterfeld. Eine Region, die ich nur von Erz&#228;hlungen &#228;lterer Menschen kannte oder von Brigitte Reimann, Stichwort: <a href="/autoren/irmtraud-gutschke/brigitte-reimann-freiheit-in-jeder-hinsicht?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Bitterfelder Weg&#8220;</a>. Die Idee, die Trennung zwischen Kunst und Produktion in der DDR zu &#252;berwinden und Arbeiter sowie Schriftsteller einander anzun&#228;hern: &#8222;Greif zur Feder, Kumpel!&#8220;, hie&#223; es im Jahr 1959.</p><div id="article-infobox" class="bc-infobox bc-infobox__editor bc-infobox--articleInfo bc-infobox--articleInfo-0" data-idx="0"><h2>Newsletter <em>Endlich Freitag</em></h2><div id="placeholder-image-5" class="pts-article-image" data-id="newsletter-cover">Placeholder image-5</div><p>Sie lesen <em>Endlich Freitag! &#8211;</em> der Blick auf den Tag &#8211; direkt aus der Freitag-Redaktion. Sie k&#246;nnen <em>Endlich Freitag!</em> auch als Newsletter abonnieren. <a href="/newsletter" rel="noopener"><strong>Hier</strong></a> k&#246;nnen Sie sich registrieren</p></div><p>Nun war ich beim <a href="/autoren/der-freitag/osten-festival-bitterfeld-wird-hier-der-wendefrust-geheilt?utm_content=DF26040" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Osten-Festival</a>, das wieder in der Region, die als Chemiedreieck(L</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 15:27:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Maxi Leinkauf</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Meck-Pomm | Fünf Filme über Mecklenburg-Vorpommern: Ein Ort zwischen Sehnsucht und Projektion]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit seiner Neugründung 1990 ist das nördlichste Bundesland des Ostens eine Projektionsfläche für das deutsche Kino. Die See steht für Weite, andere finden sich selbst und manche sogar eine geradezu anarchische Form von Freiheit</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/ralf-kraemer/mecklenburg-vorpommern-fuenf-filme-zwischen-sehnsuchtsort-und-projektionsflaeche/@@images/image-1000-33edfcff76160fc40144a5afe6d49e31.jpeg" alt="Fünf Filme über Mecklenburg-Vorpommern: Ein Ort zwischen Sehnsucht und Projektion" title="Fünf Filme über Mecklenburg-Vorpommern: Ein Ort zwischen Sehnsucht und Projektion" height="562" width="1000" /></figure><h2><strong>Bruderliebe: &#8222;Wir k&#246;nnen auch anders&#8220; (1993)</strong></h2><p>Im Jahr drei nach der Wiedervereinigung drehte Detlev Buck, der gelernte Landwirt aus Schleswig-Holstein, mit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=nwcVeb1gFws" rel="noopener"><em>Wir k&#246;nnen auch anders </em></a>ein Road-Movie, das man zu den Klassikern des deutschen Films z&#228;hlen muss. In ihm machen sich die westdeutschen Br&#252;der Rudi und Moritz Kipp (Joachim Kr&#243;l und Horst Krause) auf den Weg nach Mecklenburg-Vorpommern, um das Erbe ihrer Gro&#223;mutter anzutreten. Ohne Smartphone haben es die beiden Analphabeten schwer, nur anhand von Verkehrsschildern den richtigen Weg zu finden.</p><p>Und so kommt es zu Kontakt mit Wegelagerern, einem traurigen Neonazi, einem fl&#252;chtigen Sowjetsoldaten und einer hemds&#228;rmeligen Kneipenwirtin. Naivit&#228;t und Willensst&#228;rke er&#246;ffnen den Ki</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 15:13:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ralf Krämer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Das „freundliche Gesicht“ des Antisemitismus? Wie die AfD gegen Juden und Muslime agitiert]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 inszeniert sich die AfD gerne als Kämpferin für jüdisches Leben in Deutschland. Ein genauer Blick lässt diese Fassade schnell bröckeln</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-kienholz/wie-die-afd-gegen-juden-agitiert-das-freundliche-gesicht-des-antisemitismus/@@images/image-1000-2d403e88746c40b0f0240cafa621e448.jpeg" alt="Das „freundliche Gesicht“ des Antisemitismus? Wie die AfD gegen Juden und Muslime agitiert" title="Das „freundliche Gesicht“ des Antisemitismus? Wie die AfD gegen Juden und Muslime agitiert" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">Es muss wohl Gr&#252;nde geben, warum das American Jewish Committee (AJC) eine Studie in Auftrag gegeben hat, die sich mit dem politischen Antisemitismus in der AfD befassen soll. Verfasst hat sie Lars Rensmann, Antisemitismusexperte und Professor f&#252;r Politikwissenschaft an der Universit&#228;t Passau. Der Titel der <a href="https://www.ajc.org/friendly-faces-of-antisemitism/full-analysis" rel="noopener">im August dieses Jahres ver&#246;ffentlichten Studie</a> stellt eine Frage: <em>&#8222;Friendly Faces&#8220; of Antisemitism?</em></p><p class="p1">Es ist eine Anspielung auf eine Aussage des <a href="https://www.tagesschau.de/inland/bundestagswahl/afd-fraktion-krah-helferich-100.html" rel="noopener">AfD-Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich</a>, der sich mal in einem internen Chat als das &#8222;freundliche Gesicht des NS&#8220; bezeichnet hat. In der Studie ist es nicht Helferich, der von einem Wahlkampfplakat l&#228;chelt, sondern Alice Weidel. Sind sie und ihre Partei die freundlichen Gesichter des Antisemi</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 16:53:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Kienholz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Entgleisung | Keine Partei im Bundestag lacht so häufig und so hämisch wie die AfD. Das hat Methode]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Meta-Politik der Rechten setzt Übertritte und Entgleisungen systematisch ein. Robert Misik nennt das „Erziehung zur Grausamkeit“. Und untersucht diese faschistischen Methoden.</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/haziran-zeller/robert-misik-untersucht-faschistische-methoden-das-kalte-lachen-der-afd/@@images/image-1000-8ece34bbf2c67b86833a54f50099d901.jpeg" alt="Keine Partei im Bundestag lacht so häufig und so hämisch wie die AfD. Das hat Methode" title="Keine Partei im Bundestag lacht so häufig und so hämisch wie die AfD. Das hat Methode" height="562" width="1000" /></figure><p>Unsere Gegenwart liebt den Psytalk. W&#246;rter wie &#8222;toxisch&#8220; oder &#8222;gaslighten&#8220; haben Eingang in die Alltagssprache gefunden. Betreibt Robert Misik das, wenn er mit psychoanalytischem Vokabular an den Rechtspopulismus herantritt? Die Antwort lautet: Nein! Schon Sigmund Freud untersuchte, wie sich Massen zu ihren F&#252;hrern verhalten. Die Methodik ist seit 100 Jahren erprobt. Freuds Theorie war f&#252;r die <a href="/autoren/der-freitag/postliberalismus-von-links-wie-aus-dem-scheitern-etwas-neues-entsteht" rel="noopener">Kritische Theorie </a>so wichtig, dass man letztere gelegentlich auf die Formel &#8222;Marxismus + Psychoanalyse&#8220; brachte.</p><p>Und der politische Schriftsteller Misik steht in dieser Tradition. Der Titel seines Buches ist dem eines ber&#252;hmten Radiovortrags von <a href="/autoren/michael-jaeger/sind-kriege-vermeidbar-adorno-findet-die-antwort-in-einem-antiken-mythos" rel="noopener">Theodor W. Adorno</a> nachempfunden: <em>Erziehung nach <a href="/autoren/der-freitag/ostpolen-1943-haeftlinge-im-lager-sobibor-wagen-den-aufstand" rel="noopener">Auschwitz</a></em>. Adorno f&#252;hrt darin aus, wie gerade Ziv</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 16:12:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Haziran Zeller</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Warum Elon Musks Tochter Vivian Wilson in der Desigual-Kampagne „Born to Disobey“ mitmacht]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Fast zeitgleich zu Sydney Sweeneys umstrittenem Spot lief eine andere Werbe-Kampagne an: Vivian Wilson versucht darin, einen gehorsamen Roboter aus seiner vorprogrammierten Enge zu befreien. Warum gilt der „Desigual“-Film als unkontrovers?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/alina-saha/vivian-wilson-warum-elon-musk-tochter-bei-desiguals-born-to-disobey-mitmacht/@@images/image-1000-59419cfe7a6e5e2198da163929410654.jpeg" alt="Warum Elon Musks Tochter Vivian Wilson in der Desigual-Kampagne „Born to Disobey“ mitmacht" title="Warum Elon Musks Tochter Vivian Wilson in der Desigual-Kampagne „Born to Disobey“ mitmacht" height="562" width="1000" /></figure><p>Wer &#8222;sex sells&#8220; sagt &#8211; also behauptet, dass Sexualisierung, insbesondere die von Frauen, Verkaufszahlen steigen l&#228;sst &#8211; geht davon aus, dass auch Affen den Job des Werbetexters machen k&#246;nnen. So sieht es zumindest der wohl ber&#252;hmteste &#8222;Ad Man&#8220; aller Zeiten: Donald Draper. Wer auch nur <a href="/autoren/katharina-schmitz/auf-don-drapers-ruecken" target="_blank" rel="noopener">eine Staffel Mad Men</a> gesehen hat, wei&#223;, dass Werbung kein Produkt verkauft, sondern Gef&#252;hl und Identit&#228;t.</p><p>Und so funktioniert der hei&#223; diskutierte und von (fast) allen Seiten kritisierte Werbespot mit Sydney Sweeney f&#252;r Sportwetten auch nicht allein &#252;ber Sweeneys Sexappeal. Der Spot sagt M&#228;nnern mit einem misogynen Weltbild, dass ihre Art, die Welt zu sehen, in Ordnung ist. In einer Realit&#228;t, die lange zumindest oberfl&#</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 15:24:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Alina Saha</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[4. Generation Ost: Der Osten gehört nicht den Nazis. Er gehört auch mir]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Nachwendekinder im Osten hörten auf Jobmessen, Brüche im Lebenslauf seien fatal. Dabei war das die Realität ihrer Eltern. Unser Autor wuchs in Mecklenburg-Vorpommern auf. Ihn nervt, wie Westdeutsche über den Osten sprechen</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/4-generation-ost-unsere-eltern-verloren-ihre-jobs-wir-erbten-die-brueche/@@images/image-1000-4db97e42560958e887daa5c2f4e3ed12.jpeg" alt="4. Generation Ost: Der Osten gehört nicht den Nazis. Er gehört auch mir" title="4. Generation Ost: Der Osten gehört nicht den Nazis. Er gehört auch mir" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Oh, bitte nicht&#8220;: Das ist der Gedanke, den ich am ehesten mit den Tagen nach einer Wahl verbinde. Nach der <a href="/autoren/der-freitag/mecklenburg-vorpommern-meine-heimat-ist-anders-als-ihr-denkt" rel="noopener">Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern</a> wird mir ab Montagfr&#252;h, wenn die Auswertungen in den westdeutschen Redaktionen anlaufen, genau dieser Satz erneut durch den Kopf gehen.</p><p>Geboren wurde ich 1991 in Wolgast, aufgewachsen bin ich gr&#246;&#223;tenteils in Greifswald &#8211; beide Orte trennt eine gute halbe Autostunde. Vor allem Wolgast kennen die meisten wohl nur als Durchgangsstation, als Tor zur Insel Usedom. In Vorpommern liegt ohnehin fast alles eine halbe Stunde entfernt. So auch Jarmen, Heimatort der Band Feine Sahne Fischfilet, deren S&#228;nger Monchi derzeit bundesweit <a href="/autoren/der-freitag/monchi-kritisiert-in-jenseits-der-brandmauer-den-oberlehrer-kampf-gegen-rechts" rel="noopener">erkl&#228;rt</a>, wie sich das Leben <a href="/autoren/der-freitag/matthias-quent-hat-einen-antifa-lesetipp-jenseits-der-brandmauer-von-monchi" rel="noopener">jenseits der Brandmauer</a> gestaltet.</p><p>Mit einigen Bandmitgli</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Philipp Schulz</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Klo putzen für die Nazis: Frank Castorf zeigt Klaus Manns „Mephisto“ schonungslos]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Frank Castorf inszeniert Klaus Manns „Mephisto“-Roman am Berliner Ensemble und zeigt Gustaf Gründgens endlich als selbstverliebten Profiteur des NS-Regimes</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/eva-marburg/klo-putzen-fuer-die-nazis-so-inszeniert-frank-castorf-mephisto-mit-jens-harzer/@@images/image-1000-aa1f43fc07e0d0ac31dbdf57c133268f.jpeg" alt="Klo putzen für die Nazis: Frank Castorf zeigt Klaus Manns „Mephisto“ schonungslos" title="Klo putzen für die Nazis: Frank Castorf zeigt Klaus Manns „Mephisto“ schonungslos" height="562" width="1000" /></figure><p class="p1">In unserer nach au&#223;en gest&#252;lpten Gegenwart, f&#252;r die das Wort &#8222;Rechtsruck&#8220; ja schon lange <a href="/autoren/georg-seesslen/afd-wenn-ulrich-siegmund-moderat-regiert-koennte-es-noch-gefaehrlicher-werden" rel="noopener">kein Ausdruck mehr ist</a>, wird an den Theatern der Schl&#252;sselroman <em>Mephisto</em> von Klaus Mann wieder auf die B&#252;hnen gebracht. Mit seiner Hauptfigur Hendrik H&#246;fgen ist der Schauspielstar Gustaf Gr&#252;ndgens gemeint, der erst in der Weimarer Republik und dann w&#228;hrend des Nationalsozialismus zum B&#252;hnenliebling avancierte und sich auch in der BRD nach 1945 eines ungebrochenen Erfolgs erfreute. So sehr, dass er daf&#252;r sorgte, dass der kritische Roman seines Ex-Schwagers (Gr&#252;ndgens war mit Erika Mann verheiratet gewesen) verboten blieb.</p><h2>Ein sehr deutsches Dilemma</h2><p class="p1">Die Theater, die sich klassischerweise ganz vorn an der kritischen Widerstandsfront w&#228;h</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Eva Marburg</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Widerstand | Rosa Parks war nicht müde – sie hatte es satt, nachzugeben]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Memoiren von Rosa Parks erscheinen auf Deutsch und machen Schluss mit dem Bild der sanften älteren Dame</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/sonja-eismann/rosa-parks-memoiren-sie-war-nicht-muede-sie-hatte-es-satt-nachzugeben/@@images/image-1000-2aa5bf1a5997903cf180e0cf5b5c7453.jpeg" alt="Rosa Parks war nicht müde – sie hatte es satt, nachzugeben" title="Rosa Parks war nicht müde – sie hatte es satt, nachzugeben" height="562" width="1000" /></figure><p>&#8222;Die Leute sagen, ich h&#228;tte meinen Platz nicht freigegeben, weil ich m&#252;de war, aber das stimmt nicht. Ich war nicht k&#246;rperlich m&#252;de &#8211; jedenfalls nicht m&#252;der als nach jedem anderen Arbeitstag auch. Ich war nicht alt, obwohl manche Leute das Bild einer alten Frau im Kopf haben. Ich war zweiundvierzig. Nein, ich hatte es einfach satt, nachzugeben.&#8220; Da ist er, auf Seite 118 von 182 Seiten Lebenserinnerungen, <a href="https://www.lpb-bw.de/rosa-parks-frau-im-fokus" rel="noopener">der Kern von Rosa Parks&#8217; Widerstand</a>.</p><p>Ihre eigene Erinnerung an die Weigerung, am 1. Dezember 1955 im segregierten S&#252;den der USA einen Bussitzplatz f&#252;r einen wei&#223;en Mann aufzugeben, die das Ende der sogenannten Rassentrennung einl&#228;utete. Und die Aufkl&#228;rung des grundlegenden Missverst&#228;ndnisses, das diese &#252;berl</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 04:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Sonja Eismann</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Elif Eralp und die Liebe: Über ein viel zu häufig übersehenes politisches Gefühl]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>„In unserer Stadt hat die Liebe und die Gerechtigkeit über den Hass gewonnen“, sagt die Linke Elif Eralp nach ihrem Sieg. Berlin, die Stadt der Liebe? Kann die Linke Berlin so ein neues Lebensgefühl einhauchen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/timofeldhaus/elif-eralp-und-die-liebe-ueber-ein-viel-zu-haeufig-uebersehenes-politisches-gefuehl/@@images/image-1000-fecaa83acef616313d414c5b3373aceb.jpeg" alt="Elif Eralp und die Liebe: Über ein viel zu häufig übersehenes politisches Gefühl" title="Elif Eralp und die Liebe: Über ein viel zu häufig übersehenes politisches Gefühl" height="562" width="1000" /></figure><p>Er liegt hier auf dem Tisch, der brandneue Gedichtband des gro&#223;en Dystopikers <a href="/autoren/ute-cohen/michel-houellebecqs-einige-monate-in-meinem-leben-gang-nach-canossa" rel="noopener">Michel Houellebecq,</a> und gleich von den ersten Zeilen wird sich der Berliner ins Herz getroffen f&#252;hlen. Sie lauten: &#8222;Es gibt Tage, da geht es, und es gibt Tage, da geht es nicht, aber leben muss ich jeden Tag.&#8220;</p><p>Der Fatalismus und die schnoddrige Weltm&#252;digkeit treffen den Vibe, der seit einiger Zeit schon durch die Stadt weht. Seitdem Berlin nicht mehr cool ist (seit etwa f&#252;nf bis sieben Jahren) und nicht mehr sexy und nur noch arm und ziemlich verwahrlost und dysfunktional. Seitdem weniger Touristen kommen, Marseille und Lissabon die neuen Hotspots sind, dr&#228;ngen nur mehr die Miseren an die Oberfl&#228;che und der Normalberliner n&#246;rgelt noch viel mehr als sonst, und alles is</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 16:16:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Timo Feldhaus</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Caren Miosga und Markus Lanz am Wahlabend: Begreifen ARD und ZDF, was sie da anrichten?]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/elif-eralp-gewinnt-in-berlin-aber-bei-miosga-und-lanz-geht-es-nur-um-merz</link>
        <description><![CDATA[<strong>Nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ging es in den Talkshows in ARD und ZDF viel um Bundespolitik und die Themen der AfD. Ostdeutsche oder linke Stimmen fehlten. Haben sie es wirklich nicht begriffen?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/konstantin-nowotny/elif-eralp-gewinnt-in-berlin-aber-bei-miosga-und-lanz-geht-es-nur-um-merz/@@images/image-1000-e43d20b07822e94d2439fb9ad0a26b24.jpeg" alt="Caren Miosga und Markus Lanz am Wahlabend: Begreifen ARD und ZDF, was sie da anrichten?" title="Caren Miosga und Markus Lanz am Wahlabend: Begreifen ARD und ZDF, was sie da anrichten?" height="562" width="1000" /></figure><p>Wie polarisiert die Bundesrepublik ist, h&#228;tte der Wahlsonntag gestern kaum besser verdeutlichen k&#246;nnen. W&#228;hrend an einer Stelle die extreme Rechte ihre Erfolgsserie im Osten Deutschlands fortsetzt, wird die Linkspartei <a href="/autoren/sebastian-friedrich/landtagswahlen-in-berlin-und-mecklenburg-vorpommern-wer-polarisiert-gewinnt" rel="noopener">in der Hauptstadt st&#228;rkste Kraft</a>. Dabei ereignete sich gleich mehrfach Historisches: Eine CDU, <a href="/autoren/wolfgang-michal/wahlschlappe-ein-kanzlerwechsel-reicht-nicht-die-cdu-braucht-den-kurswechsel" rel="noopener">die an der 5-Prozent-H&#252;rde scheitert</a>, wie in Mecklenburg-Vorpommern, gab es in der Bundesrepublik noch nie. Genauso wenig konnte sich je eine linke Politikerin, noch dazu eine <a href="/autoren/nelli-tuegel/erst-new-york-dann-berlin-die-linke-elif-eralp-will-regierende-werden" rel="noopener">Frau mit Migrationsgeschichte</a>, Hoffnungen auf das Amt der Regierenden B&#252;rgermeisterin von Berlin machen.</p><p>Und was war Thema bei den Nachrichtenschlachtschiffen des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks? In allererster Linie <a href="/autoren/wolfgangmichal/friedrich-merz-riskiert-den-weltfrieden-um-dem-sturz-als-kanzler-zu-entgehen" rel="noopener">Friedrich Merz</a>. Der hatte Minuten nach den ersten Wahlprog</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 09:44:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Konstantin Nowotny</dc:creator>
        
      </item>
      <item>
        <title><![CDATA[Freie Szene | Tonnenweise Erde: Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ am Theater Willy Praml]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Michael Weber macht aus Peter Handkes Sprechstück einen Parcours durch Wald und Welt – und konfrontiert das Publikum in der Frankfurter Naxoshalle mit sich selbst</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/bjoern-hayer/tonnenweise-erde-peter-handkes-selbstbezichtigung-am-theater-willy-praml/@@images/image-1000-9defae334e0977ee5b6c6ddce6184e1e.jpeg" alt="Tonnenweise Erde: Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ am Theater Willy Praml" title="Tonnenweise Erde: Peter Handkes „Selbstbezichtigung“ am Theater Willy Praml" height="562" width="1000" /></figure><p>Wenn Franz Kafka einen Wald gehabt h&#228;tte, dann zweifelsohne diesen. Zwischen S&#228;tzen wie &#8222;Ich bin impfpflichtig geworden&#8220;, &#8222;Ich habe das Haarwasser vor Gebrauch nicht gesch&#252;ttelt&#8220; und &#8222;Ich habe beim Geschlechtsakt die Augen aufgehalten&#8220; kommt es hier zu allerlei absurden Begebenheiten. Ein Mann zieht sich aus, w&#228;hrend eine Frau zur blutr&#252;nstigen M&#246;rderin wird.</p><p>Was alle eint: Sie treten aus einem schwarzen Vorhang hervor und laufen geradeaus, bis sie an eine T&#252;r gelangen, die sie nicht &#246;ffnen k&#246;nnen. Ja, Kafka h&#228;tte das alles gefallen und sicherlich an sein verzweifeltes Alter Ego Josef K. aus dem Romanfragment <em>Der Prozess</em> erinnert. Nichts anderes hat jener Antiheld im Sinn, als endlich seiner Ankl&#228;ger </p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 19 Sep 2026 15:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Björn Hayer</dc:creator>
        
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        <title><![CDATA[Malocherinnen | Fünf Romane über hart arbeitende Frauen, die nach dem guten Leben suchen. Und Rache nehmen]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die Arbeit von Frauen bleibt oft unsichtbar und unbesungen, aber nicht in diesen fünf Romanen mit starken Protagonistinnen: auf dem abgelegenen Milchhof in Frankreich, in den 60ern im Versandhaus oder als Kinderfrau in Peking</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/malocherinnen-fuenf-romane-ueber-harte-arbeitende-frauen-mit-grossen-traeumen/@@images/image-1000-0d6a23adbd5380d1042e3c786152949c.jpeg" alt="Fünf Romane über hart arbeitende Frauen, die nach dem guten Leben suchen. Und Rache nehmen" title="Fünf Romane über hart arbeitende Frauen, die nach dem guten Leben suchen. Und Rache nehmen" height="562" width="1000" /></figure><h2><strong>Arbeit ohne Ende: </strong><strong>&#8222;Die Quellen&#8220;</strong></h2><p>Eigentlich h&#228;tte es ein gutes Leben werden sollen, in einem entlegenen Winkel der Auvergne, wo die Romane der <a href="/autoren/angelo-algieri/viola-und-mimo-oder-beinahe-liebe" rel="noopener">Prix-Goncourt</a>-Preistr&#228;gerin Marie-H&#233;l&#232;ne Lafon spielen. Die namenlose junge Protagonistin von <em>Die Quellen</em> (Atlantis 2024) hat sich dort mit ihrem Mann, einem Kriegsheimkehrer, einen Hof gekauft, 27 Milchk&#252;he, die den ber&#252;hmten K&#228;se Saint-Nectaire liefern. Es ist ein schweres und abgeschiedenes Leben, 1.000 Meter &#252;ber dem Meer, wo au&#223;er dem Brieftr&#228;ger, dem Viehh&#228;ndler und dem Arzt niemand vorbeikommt.</p><p>Und niemand mitbekommt, woher die blauen Flecken der Frau stammen, deren K&#246;rper von der nie endenden Arbeit auf dem Hof und den drei Schwangerschaften auseinandergeflossen ist. Sie ha</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Sat, 19 Sep 2026 04:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Ulrike Baureithel</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[Autorin Marieke Reimann: „Manuela Schwesig wurde als ,Küstenbarbie’ verlacht“]]></title>
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        <description><![CDATA[<strong>Die in Rostock geborene Autorin Marieke Reimann räumt in ihrem neuen Buch mit westdeutschen Klischees über den Osten auf. Wie blickt sie auf die anstehende Wahl in Mecklenburg-Vorpommern? Und warum ist der Ost-West-Unterschied noch wichtig?</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/autorin-marieke-reimann-manuela-schwesig-wurde-als-kuestenbarbie-verlacht/@@images/image-1000-db634d0dbe149269eec6ffe1d29ba7d3.jpeg" alt="Autorin Marieke Reimann: „Manuela Schwesig wurde als ,Küstenbarbie’ verlacht“" title="Autorin Marieke Reimann: „Manuela Schwesig wurde als ,Küstenbarbie’ verlacht“" height="562" width="1000" /></figure><p>Die ostdeutsche Identit&#228;t wird in den Medien wie eine Diagnose behandelt. Alle paar Jahre, wahlweise zur Landtags- oder Bundestagswahl, ziehen Karawanen von Hauptstadtjournalisten in die neuen Bundesl&#228;nder und berichten von dort wie aus einem Katastrophengebiet.</p><p>Die Journalistin Marieke Reimann besch&#228;ftigt sich in ihrem neuen Buch <em>Zweite Wende: Warum Ostdeutschland uns alle angeht</em> mit dem Klischee eines von Politik und Medien gezeichneten Ostdeutschlands. Wie k&#246;nnte die von ihr skizzierte &#8222;Zweite Wende&#8220; aussehen? </p><p class="interview-question">der Freitag: Frau Reimann, Sie sind in Rostock geboren und aufgewachsen. Wie blicken Sie auf die anstehenden Landtagswahlen in Ihrem Heimatbundesland Mecklenburg-Vorpommern?</p><p>Ich blicke optimistisch drauf und denke, dass wir den Hochrechnungen trauen k</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 17:40:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Kevin Gensheimer</dc:creator>
        
      </item>
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        <title><![CDATA[„Aktivist Mann“ bedrängt Ann-Katrin Müller: Dieses Foto verrät so viel mehr]]></title>
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        <link>https://www.freitag.de/autoren/lennart-laberenz/aktivist-mann-bedraengt-ann-katrin-mueller-ein-bild-von-hoher-symbolkraft</link>
        <description><![CDATA[<strong>Auf einer AfD-Wahlparty wurde „Spiegel“-Reporterin Ann-Katrin Müller von dem rechtsextremen Streamer „Aktivist Mann“ angepöbelt. Dabei ist ein Foto von hoher Symbolkraft entstanden. Eine Bildanalyse</strong> <figure><img src="https://www.freitag.de/autoren/lennart-laberenz/aktivist-mann-bedraengt-ann-katrin-mueller-ein-bild-von-hoher-symbolkraft/@@images/image-1000-673b8af98a713880a33c104bdbb39e35.jpeg" alt="„Aktivist Mann“ bedrängt Ann-Katrin Müller: Dieses Foto verrät so viel mehr" title="„Aktivist Mann“ bedrängt Ann-Katrin Müller: Dieses Foto verrät so viel mehr" height="562" width="1000" /></figure><p>Die Farbe Rot hat ein weites Assoziationsspektrum, immer geht es um Intensit&#228;t. In monotheistischen Religionen steht Rot f&#252;r die Erschaffung der Menschheit. Roter Ocker war das erste Farbpigment, das Menschen verwendeten &#8211; wir finden sie in H&#246;hlenmalereien.</p><p>Auf einer Fotografie steht die Reporterin Ann-Katrin M&#252;ller im Gedr&#228;nge in einem roten Kleid &#8211; und wird zur Mitte einer Komposition, durch die sich rote Farbtupfer ziehen, Spuren, Hinweise auf ein Zeichensystem. Rafael Heygster hat eine Situation fotografiert, die eine Malaise zum Gegenstand hat, von der existenzielle &#196;ngste ausgehen k&#246;nnen.</p><p>Es ist eine Szene nach dem Wahlsieg einer rechtsradikalen Partei. Der ist nicht &#252;ber das Bundesland Sachsen-Anhalt gekommen wie ein Unwetter, sonder</p><p>Lesen Sie mehr in der <a href="https://www.freitag.de/ausgaben">aktuellen Ausgabe des Freitag</a>.</p>]]></description>
        <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 16:20:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>Lennart Laberenz</dc:creator>
        
      </item>

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