Ende der Orientierung: Warum Berlin im Schatten des Iran-Kriegs den Kompass verliert
Während Moskau die Hoffnung auf Trumps Deals begräbt, taumelt die Regierung Merz zwischen voreiliger Solidarität mit Trump und einer neuen Energiekrise. Die Bundesregierung betont, sie sei keine Kriegspartei. Ob Teheran das auch so sieht?
Vom Mechaniker zum Arbeitskämpfer: Samee Ullahs Weg in den Lieferando-Betriebsrat
Er kam als ausgebildeter Mechaniker nach Europa – und durfte als Geflüchteter nicht arbeiten. Heute engagiert sich Samee Ullah als Betriebsrat bei einem Lieferdienst. Er stellt sich gegen Ausbeutung und ein System, das Menschen klein hält
Endlich Freitag: Adam Smith, Mesut Özil und der Erfolg der AfD
Adam Smiths Standard-Werk wird 250 Jahre alt, eine sehenswerte Dokumentation blickt auf Mesut Özil und die deutsche Gesellschaft – und wir nehmen drei weit-verbreitete Mythen zum AfD-Erfolg unter die Lupe. Der „Freitag“-Blick auf den Tag.
Millionen gegen US-Präsident: Kann die „No Kings“-Bewegung Trump wirklich stoppen?
Von Abilene in Texas bis ins schneebedeckte Kotzebue in Alaska. In 50 Bundesstaaten und 3.300 Orten haben Millionen Menschen gegen Donald Trump demonstriert. Das herrschende Machtsystem erschüttert das nur wenig. Was könnte helfen?
Wer ist schuld am Rechtsruck: Junge Männer, Arbeiter oder Ostdeutsche? Drei Mythen
Arbeiter, junge Männer, der Osten: Schnell sind Verantwortliche für den Erfolg der AfD gefunden. Doch viele dieser Erklärungen greifen zu kurz. Ein Blick auf Daten zeigt, warum der Rechtsruck komplexer ist – und was oft übersehen wird
Kriegsmüde in der Ukraine: Warum in Odessa der Ruf nach Frieden lauter wird
Die „Ukrainisierung“ der russischsprachigen Stadt am Schwarzen Meer stößt an Grenzen. Sie werden umso sichtbarer, je länger der Krieg dauert. Die Menschen sind von seinem Sinn nicht mehr überzeugt, die Zahl der Kriegsdienstgegner wächst
Adam Smith und der Wohlstand der Nationen: Ein Klassiker mit Stacheln
Adam Smith veröffentlicht vor 250 Jahren sein Standardwerk, das die politische Ökonomie revolutioniert. „The Wealth of Nations“ ist auch eine scharfe Kritik seiner Zeit – Karl Marx war beeindruckt
Ende der Pragmatik: Warum Moskau den Glauben an einen Deal mit Trump verliert
Der Kreml hoffte auf eine Verständigung über die Ukraine, doch Trumps Eskalation im Nahen Osten sorgt für Entsetzen. Während Medien den US-Präsidenten einen „Aggressor“ nennen, schwindet in Moskau die Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende
Kritische Männlichkeit: Ich werde oft gefragt „Darf ich kein Mann mehr sein?“
Verunsicherung, Unbehagen und der Wunsch, sich von toxischen Manfluencern zu lösen: Endlich befassen sich Männer mit struktureller Gewalt an Frauen. Dabei sollte es aber nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben
Klimaschutz-Desaster der Bundesregierung: Na, Hauptsache, die Stimmung war gut
Carsten Schneider (SPD) legt nach Gerichtsbeschluss ein neues Klimaschutzprogramm vor, das auf veralteten Zahlen fußt. Kurz: ein klimapolitisches Desaster – die nächste Klage folgt prompt
EU-Asylpolitik: Rechtsextreme Allianzen als Abrissbirne für die Brandmauer nach rechts
Abschiebezentren außerhalb der EU, längere Inhaftierungszeiten und Einreiseverbote: Die christdemokratische EVP-Fraktion stimmt mit den radikalen Rechten über eine verschärfte EU-Asylpolitik ab. Dafür bekamen sie Applaus von Rechtsaußen
Von Fred Frith bis Münchner Tatort – und natürlich Alexander Kluge
Mit Alexander Kluge verlässt uns ein Universalgelehrter und für manche ist der Tatort ein Ärgernis: der „Freitag“-Blick auf den Tag
Straße von Hormus: Iran lässt malaysische Schiffe passieren
Nach diplomatischen Gesprächen darf Malaysia Schiffe durch die Straße von Hormus schicken. Doch die Lage in der Region bleibt angespannt
Wie politisch ist der neue Tatort? Das Ermittler-Duo Foroutan und Hasanović im Gespräch
Im aktuellen Frankfurt-„Tatort“ dreht sich der Plot um den Brand eines Hochhauses mit Sozialwohnungen. Wie politisch ist das Schauspiel-Duo Melika Foroutan und Edin Hasanović abseits der Kamera – und was hält es von der Polizei?
Die Matrix des Bundeskanzlers: Es sind immer „die Ausländer“
Was machen mit Friedrich Merz? Äußert man sich nun zur redundanten „Zuwanderer sind das Problem“-Aussage des Bundeskanzlers, die er am Mittwoch im Bundestag tätigte – oder lässt man es bleiben? Die Krux der Aufmerksamkeitsökonomie
Macht uns die Gesellschaft krank? Eine Psychotherapeutin über ein kaputtes System
Honorarkürzungen treiben Psychotherapeut:innen auf die Straße. Psychotherapeutin Daniela Göttlicher schrieb unserer Autorin einen Leserbrief. Im Gespräch erklärt sie, warum die Debatte zu kurz greift und das Problem tiefer liegt
Straße von Hormus: Die Schiffe werden sich noch stauen, wenn alles längst vorbei ist
Das Wiener Institut ASCII rechnet mit krassen Folgen, je länger die Blockade dieses Seeweges dauert und die Situation dort enorme Eskalationsrisiken birgt. Lange Wartezeiten vor den Häfen weltweit seien schon jetzt unabwendbar
Deutscher Umweltverband bläst zur Attacke: Zwangshaft für Umweltminister
Carsten Schneider (SPD) stellt in Berlin das Klimaschutzprogramm der Regierung vor. Die Kritik an diesem ist massiv, nicht einmal die Industrie ist zufrieden. Und dann gibt es die Deutsche Umwelthilfe, die ein Urteil erwirkt hat
Alltag im Iran zwischen To-Do-Listen und Krieg: „Und doch sind wir noch am Leben“
Die Angriffe auf Teheran gehen unaufhörlich weiter. Wie überlebt man in einer Stadt, die täglich von neuen Schlägen erschüttert wird, fragt sich eine iranische Autorin
200 Milliarden Dollar für den Nahen Osten: Trumps Kriegskredit spaltet die USA
Die Kampfhandlungen kosten den amerikanischen Staat und damit den Steuerzahler pro Tag bisher eine Milliarde Dollar. Nun sollen zusätzlich 200 Milliarden her, fordert unter anderem Kriegsminister Pete Hegseth. Das kommt nicht gut an
Sexualisierte Gewalt im Netz: „Mein Gesicht wurde auf pornografische Inhalte montiert“
Digitale Gewalt ist kein Einzelfall. Unsere Autorin berichtet, wie sie auf Instagram ein Fake-Profil von sich entdeckte, das ihren Followern pornografische Inhalte versprach. Wo bleiben die juristischen Maßnahmen?
Israel, Gaza und die Linke: Warum die Palästina-Frage erneut zur Existenzfrage wird
Ein Beschluss aus dem niedersächsischen Landesverband entfacht erneut eine Grundsatzdebatte in der Linken: Wo endet Kritik an der israelischen Regierung – und wo beginnt Antisemitismus? Die Antwort entscheidet über die Zukunft der Partei
Weimer, Berlinale und Palästina: Warum Deutschland keine politische Kunst kann
Wenn es in der Kultur politisch wird, dann meist so, dass man sich nicht wirklich streiten muss: Hat Kunstfreiheit nur mit Rechten wie Wolfram Weimer zu kämpfen? Oder wird an ihm nur sichtbar, wie wenig echte Kritik schon immer möglich war?
Fall Collien Fernandes: Deepfakes sind die digitale Verlängerung analoger Gewalt
Die alarmierende Zunahme misogyner digitaler Gewalt wirft ein grelles Licht auf die Ungleichverteilung von Verletzbarkeit in unserer Gesellschaft. Der rechtliche Schutz bleibt unzureichend
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