Leseprobe : Zwischen Verlust und Hoffnung

Ein Mann in den Fünfzigern, gefangen zwischen Verlust und Leere: Die Kinder fort, der Beruf bedroht, die große Liebe verloren. Dann begegnet er einer Cellistin – und mit ihr kehrt Hoffnung zurück. Doch plötzlich steht wieder alles auf dem Spiel

Foto: Bromberger Hoover Photography/Getty Images

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Nicht

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Dror Mishani

Hardcover Leinen
192 Seiten

25 €

In Kooperation mit Diogenes Verlag 2026

Nicht

1

Du bist zweiundfünfzig, Witwer und glaubst nicht, noch einmal eine Liebe zu finden, wie du sie hattest. Das ist klar. Du wirst allein bleiben, die Kinder werden dich ab und an besuchen kommen, sofern sie überhaupt noch im Land leben. Gelegentlich wirst du mit irgendeiner für ein, zwei Monate ausgehen, vielleicht sogar für ein ganzes Jahr, und ihr werdet so tun, als könnte zwischen euch etwas passieren. Es wird enden, weil es nie wirklich begonnen hat. Tagsüber wirst du weiterhin arbeiten, obwohl man dir auch deine Arbeit nehmen wird. Du bist Übersetzer. Künstliche Intelligenz wird das schon bald sehr viel besser erledigen als du. Du hast das Glück, wirtschaftlich nicht darauf angewiesen zu sein. Deine Eltern haben dir eine Wohnung hinterlassen, die du für ziemlich viel Geld verkauft hast. Außerdem noch einen Laden für Nähmaschinen, den du verpachtet hast. Und deine Kinder haben anständige Jobs. Sind nicht auf deine Hilfe angewiesen, zumindest finanziell nicht. Im Augenblick arbeitest du an der Übersetzung eines kurzen Kriminalromans von Jean-Patrick Manchette aus dem Französischen. Wenigstens das Übersetzen liebst du. So ist deine Situation, als du Lia triffst.

2

Du siehst sie bei einem Abendessen bei Freunden, die dich gelegentlich noch zu sich einladen, warum, ist dir nicht ganz klar. Vielleicht aus Pflichtgefühl gegenüber deiner Frau, die beide sehr gemocht haben? Du trägst nicht viel bei zur Konversation am Tisch, aber auch Lia hört hauptsächlich nur zu. Du meinst, deine stille Art spreche sie an. Hast keine andere Wahl, als das zu denken. Denn du wirst ohnehin schweigen. Aus dem wenigen, was sie zu einem Dozenten von der Universität sagt, der versucht, sie mit Geschichten von seinen Business-Class-Flügen zu Kongressen an der Westküste zu beeindrucken, gelingt es dir, dennoch etwas über sie zu erfahren: Sie spielt in einem Kammerquartett, tritt vor allem in Israel und manchmal auch im Ausland auf, gibt Musikunterricht für Kinder und Jugendliche und wohnt nicht allzu weit von dir entfernt. Und sie hat einen Hund. Dieses Detail erscheint dir nicht weiter wichtig, wird aber im weiteren Verlauf der Geschichte entscheidend werden. Wärest du ein anderer Typ Mann, selbstsicherer oder mit mehr Zuversicht, hättest du vielleicht einen Weg gefunden, dich allein mit ihr zu unterhalten, aber du begnügst dich mit den wenigen Sätzen, die ihr im Verlauf der allgemeinen Unterhaltung aneinander richtet. Sie hat einen von dir übersetzten Romangelesen. Den sonst niemand gelesen hat. Alle anderen fragen, wenn sie denn fragen, ob du schon weißt, was du machen wirst, wenn Computer an deiner Stelle das Übersetzen übernehmen. Sie dagegen fragt: Übersetzt du nur Werke, die du magst? – Nein. Du lächelst. Nicht nur. Spielst du nur Stücke, die du magst?

Auch die Stimme, mit der sie fragt, ist anders als die der anderen. Versucht nicht, stärker zu klingen, als sie ist. Versucht nicht, zu übertönen. Ich denke, wenn ich anhand deiner Stimme erraten sollte, welches Instrument du spielst, würde ich Klarinette sagen, legst du dir in deiner Fantasie einen Satz zurecht, den du ihr, selbstverständlich, nicht sagst.

Auf dem Nachhauseweg spürst du einen kühlen Luftzug und fragst dich, ob er von außen oder von innen kommt. Und dir fällt ein, die meisten guten Dinge, die dir in deinem Leben widerfahren sind, sind im September passiert.

3

Am nächsten Morgen wachst du auf mit ihr. Natürlich nur in Gedanken. Sie ist in deinem Mund und deinen Ohren wie eine Melodie, die du am Vortag gehört hast und die dich seither begleitet, auch im Schlaf, ohne dass du es bemerkt hättest. Das ist dir noch mit keiner anderen Frau passiert, die du getroffen hast, seit du Witwer bist. Wärst du doch bloß ein anderer Mann, einer mit mehr Vertrauen. Das Äußerste, was du tun kannst, eingedenk deiner Persönlichkeit, ist, darauf zu hoffen, dass es zu einer zufälligen Begegnung in einem Café oder einer Konditorei kommt. Schade bloß, dass du so gut wie kaum noch Brot oder Kuchen kaufst, außer deine Tochter kommt am Freitagabend zum Essen und teilt dir das vorher mit. Aber selbst wenn du jetzt jeden Morgen in eines der Cafés der Stadt gingest und sie irgendwann dort treffen würdest – was dann? Was sollte dann passieren? Was könnte schon groß geschehen? Aber dann stellt sich heraus, der Sack mit Gottesgeschenken, der deinen Namen trägt, ist doch noch nicht vollkommen leer. Noch nicht. Du hast gedacht, die guten Jahre mit deiner Frau vor der Krankheit, eure Kinder – die Reise zu viert nach Norditalien nach der Corona-Zeit oder der USA-Trip zum Studienabschluss der Tochter – und die heiligen Augenblicke, in denen unter deinen Händen vollkommene Sätze sich fügten, seien die Geschenke gewesen, die dir in deinem Leben zustanden, und dass du von jetzt an nur noch von der Erinnerung an diese Geschenke würdest zehren müssen. In diesem Sack eines Gottes, von dem du, trotz deines Alters, noch immer nicht weißt, ob du an ihn glaubst oder nicht, wartet für dich doch noch mindestens ein Geschenk. Hab Vertrauen.

Ein Anruf. Der Freund, der dich zum Abendessen eingeladen hat. Erinnerst du dich an Lia? Die du bei uns getroffen hast? – Ja, sicher. Die Cellistin. Sie hat Ruthi gefragt, ob du solo bist. Hat ihre Fühler ausgestreckt, wie man so sagt. Ruthi ist seine Frau. Hat sie dir gefallen? Möchtest du ihre Telefonnummer? Oder sollen wir euch beide mal ein­laden, sagen wir, nach den Feiertagen?

Deine Seele tschilpt wie ein Vögelchen, das gerade aus dem Ei schlüpft, das ist das sonderbare Bild, das dir in dem Moment einfällt. Es herrschte Finsternis, und plötzlich bricht ein Lichtstreif herein. Du beeilst dich, deine Welt wieder zu verdunkeln, denn du hast Angst, das Licht könnte ohnehin verlöschen. Und du bist nicht bereit, diese tschilpende Fröhlichkeit preiszugeben, aus Furcht, sie könnte zertreten werden. Dem Freund sagst du nichts von Lias Melodie, die immerzu in deinem Kopf erklingt. Du antwortest: Ja, sie hat mir gefallen. – Und du bist nicht allergisch gegen Hunde, oder?, fragt er. Denn sie hat einen Hund, an dem sie sehr hängt. Ich schick dir ihre Nummer, und wenn du Lust hast, schreib ihr. Ich bin der Ansicht, du solltest es versuchen. Was hast du schon zu verlieren.

Die Sprache, die er verwendet, passt nicht zu dem, was du empfindest, wohl aber zu seinem Beruf und seiner Persönlichkeit – er produziert Serien fürs Fernsehen, ist ein Mensch, der Gelegenheiten zu nutzen weiß. Aber du kannst jetzt nicht anfangen, dich über den Freund und seine Sprache zu beklagen. Sei nicht kleinlich. Dank der Einladung durch Ruthi und ihn bist du wach wie schon lange nicht mehr. Stell dir vor, sie hätten dich nicht eingeladen. Aber ausgerechnet wegen dieses Wachseins fällt es dir schwer, Lia zu schreiben. Du spürst, du hast sehr wohl etwas zu verlieren. Vielleicht ja das allerletzte Geschenk im Sack?

Schöne Sätze weißt du zu formulieren, das ist nicht dein Problem, aber da du Lia getroffen und ihre Stimme gehört hast, fühlst du, sie würde jede Falschheit oder Unaufrichtigkeit erkennen. Du möchtest eine ehrliche Nachricht schreiben, eine wie das präzise Anschlagen einer exakt gestimmten Saite. Beruhig ich. Hör auf mit diesen musikalischen Assoziationen. Lia ist nicht nur Cellistin, das wirst du noch herausfinden. Du schwankst, ob du die Nachrichten, die du verfasst, deiner Tochter zeigen sollst, die am Abend vorbeikommt, um ihre Wäsche bei dir zu machen, vor allem aber, weil sie deine Gesellschaft sucht. Am Ende entscheidest du, Lia nicht zu schreiben, sondern sie anzurufen, weil du einfach ihre Stimme hören willst und auch, weil du meinst, deine eigene Stimme werde ihr mehr sagen als geschriebene Worte auf einem Handydisplay. Eure Stimmen haben an dem Abend, an dem ihr euch begegnet seid, miteinander gesprochen, und nicht nur mit Worten. Während deine Tochter fernsieht und ein Brötchen zu dem Schnitzel isst, das du ihr gebraten hast, verschwindest du ins Schlafzimmer, das du mit deiner Frau geteilt hast. Dort ist noch keine gewesen, seit deine Frau tot ist. Du legst dich auf deine Seite des Bettes, die vom Fenster entfernte. Betrachtest deine Füße. Die Hornhaut an den Zehenspitzen und den Fersen, die brüchigen Nägel. Welchen Sinn macht es, dass du sie anrufst? Aber deine Waden sind noch jugendlich, oder? Die Muskulatur wohlgeformt und fest dank des Joggens im Park und am Strand. Am Ende rufst du Lia an, gehst davon aus, dass sie nicht rangeht, aber du irrst dich. Sie sagt, Hallo? Und du meinst, in ihrer Stimme dieselbe Erwartung und Bereitschaft zu hören, die auch in deiner Stimme ist, als du sagst, Hey, ich bin’s, Eli. Sie sagt: Hey, Eli. Wie schön, dass du anrufst. Kannst du eine Sekunde dranbleiben? Nur eine Sekunde. Ich bin sofort wieder da. Du hättest erwartet, im Hintergrund klassische Musik zu hören, hörst aber einen Hund bellen. Du hast keinen Weg, sein Bellen in unsere Sprache zu übersetzen – in ein paar Jahren wirst du bestimmt einen haben, aber in diesem Augenblick, was soll man machen, hast du keinen, was im Nachhinein schade ist, denn möglicherweise kannte er da schon mit seinen tierischen Sinnen die Zukunft und versuchte, dich vor ihr zu warnen.

Deine Tochter ist vor dem Fernseher eingeschlafen, als du ins Wohnzimmer zurückkommst, aber ohnehin hättest du ihr nicht erzählt, dass du Lia angerufen hast und ihr verabredet habt, euch zu treffen. Du setzt dich neben sie, und sie schlägt für einen Moment die Augen auf und legt ihren Lockenkopf an deine Schulter. Paps, sagt sie. Ist das in Ordnung, wenn ich heute Nacht hier schlafe?

4

Die erste Begegnung mit deiner Frau, vor siebenundzwanzig Jahren. Du bist in Paris. Um dein Französisch zu verbessern, das du im Studium an der Universität gelernt hast, und weil du den Versuch unternehmen willst, ein erstes Buch zu übersetzen. »Das Chagrinleder« von Honoré de Balzac. Ja, das war dein Geschmack damals. Du hast Literatur geliebt, wolltest aber nicht Lehrer am Gymnasium oder Literaturkritiker werden, sondern Übersetzer. Wolltest deine Lieblingsbücher in deiner eigenen Sprache schreiben. Etwas Tiefschürfendes im Stil von Émile Zola oder Jules Vallès. Das hast du längst aufgegeben seitdem. Nicht weiter tragisch. Kein Verzicht, der wehtäte, oder? Das Leben hat dich schließlich auf anderen Wegen entschädigt.

Auf jeden Fall, die erste Begegnung mit deiner Frau.

Vor deinem Abflug versieht dich ein Freund mit der Telefonnummer einer Bekannten, die in Paris Tanz studiert. Die Nummer bekommst du nicht etwa in der Hoffnung, es könnte sich etwas zwischen euch entwickeln – du hast ja eine Freundin, die Medizin studiert und deshalb zu Hause geblieben ist, sondern damit du dich, falls du Hilfe an deinem neuen, vorübergehenden Wohnort brauchst, an jemanden wenden kannst, der das Ganze schon vor dir durchgemacht hat. Doch du rufst sie nicht an, bis dann eines Abends, zwei Wochen nach deiner Landung in Paris, in dem winzigen Zimmer, das du am Place de la République gemietet hast, die Toilette überläuft. Was ein Malheur. Die Matratze, auf der du schläfst, saugt sich voll mit Schmutzwasser. Die Bettdecke auch. Du wischst alles auf, legst den Boden mit einem Aufnehmer trocken, aber das Wasser hat kein Erbarmen mit dir. Aus dem Abfluss in der Dusche läuft es weiter in deine Unterkunft, weil es nirgendwohin abfließen kann. Eines der Rohre im Haus, vor über einhundert Jahren erbaut, ist verstopft. Paris kann ziemlich Furcht einflößend sein bei Nacht, vor allem, wenn du dort nicht zu Hause bist. Du hast nichts, wo du schlafen könntest, und weißt nicht, wie man an einen Klempner kommt. Es ist eine andere Zeit damals: So etwas wie das Internet gibt es noch nicht, und hast du kein Telefonbuch – warum solltest du? – ,

bist du verloren. Also rufst du die Bekannte an, in der Hoffnung, sie wird dich retten, und genau das tut sie. Sie sagt: Komm, wir treffen uns in einer halben Stunde im Café nebenan bei mir. Das ist das Wichtigste, dass du nicht alleine bist. Bis dahin suche ich nach einem Klempner. Heute Nacht wird keiner mehr kommen, aber vielleicht morgen.

Im Café Le Horla im 11. Arrondissement wartet auf dem Tisch schon das Glas Rotwein, das sie für dich bestellt hat. Deine Not ist zu groß, als dass du dich sofort in sie verliebst, und sie ist auch keine Frau, der man gleich zu Füßen fällt. Außerdem hast du ja eine Freundin, vergiss das nicht. Du erzählst von dir und sie von sich. Der Abend wird lang. Du hast nichts, wo du schlafen könntest, und schämst dich, sie zu fragen, ob du vielleicht bei ihr übernachten kannst. Was sie von sich aus auch nicht anbietet. Sie raucht Kette. Gauloises Bleu. Warum hast du sie nicht schon an jenem Abend gebeten, damit aufzuhören? Als das Café schließt, schlägt sie dir vor, noch spazieren zu gehen, und ihr lauft durch Straßen, die du nicht kennst, die dir in einem Jahr aber schon sehr vertraut sein werden. Boulevard Beaumarchais. Boulevard Henri IV. Das war der Weg. Den Sonnenaufgang verfolgt ihr vom Quai unterhalb des Place Louis Aragon, am Ende der Île Saint-Louis, eure Füße über der Seine baumelnd. Sie hat dich dorthin geführt, weil dies ihr Lieblingsort ist. Du warst wirklich noch nie hier? Wie lange, hast du gesagt, bist du schon in Paris? Dann geht ihr zu ihr nach Hause und findet heraus, der einzige Klempner in der Gegend wird heute nicht kommen. Sie bietet dir an – und ihre niederländische Mitbewohnerin willigt nicht übermäßig begeistert ein – ein paar Sachen in ihre Wohnung zu holen und fürs Erste auf dem Sofa im Wohnzimmer immer zu schlafen, und das tust du. Ihr schlaft nicht miteinander, Gott bewahre. Du ziehst dich immer heimlich um, klopfst an die Tür, bevor du ins Badezimmer gehst, um sie oder die Niederländerin nicht zu überraschen. Als das verstopfte Rohr repariert ist, kehrst du zurück in deine Bleibe, zutiefst dankbar, aber nicht nur das. Die Tage, die ihr gemeinsam in ihrer Wohnung verbracht habt, hängen dir nach. Du trägst dich mit dem Gedanken, sämtliche alten Rohre im Haus zum Platzen zu bringen und sie dann anzuflehen, dich erneut aufzunehmen. Unentwegt musst du an sie denken. Und bist fassungslos, als sich herausstellt, sie auch. Du hast das Gefühl, zum ersten Mal in deinem Leben öffne sich der Sack mit Geschenken und dass Gott, von dem du dir damals unter dem Einfluss zweiflerischer Autoren wie Voltaire oder Denis Diderot sagst, du würdest seine Existenz leugnen, einen gesegneten Regen auf dich niedergehen lässt. Oder vielmehr einen ersten Frühlingsguss nach langer Trockenheit, denn ihm werden Jahre voller Geschenke folgen: Du wirst anstelle ihrer Mitbewohnerin bei ihr einziehen, ihr werdet zusammen in Paris wohnen und dann nach Israel zurückkehren, deine Frau wird tanzen und am Gymnasium Tanz unterrichten, und du wirst Bücher übersetzen, von denen du dir nie hättest träumen lassen, dass du sie übersetzen kannst, auch von Balzac. Ihr werdet zwei Kinder haben, in deren Gesichtern das Gesicht deiner Frau bewahrt ist. Einen Sohn und eine Tochter. Alle paar Jahre werdet ihr nach Paris fahren und gegen Morgen die Spitze der Insel in der Seine besuchen, das Ende jener Nacht von einst. Und immer, so scheint es, werdet ihr glücklicher sein als beim ersten Mal, glücklicher als beim vorherigen Besuch, außer beim letzten Mal, drei Monate vor ihrem Tod, als deine Frau schon zu schwach ist und die Stufen von dem kleinen Platz hinab zum Quai nicht mehr schafft, und du sie auf deinen Armen dorthin trägst. Sie hustet und schluchzt, verlangt, sie allein zu lassen, um Abschied zu nehmen.

Denk vor deinem ersten Treffen mit Lia nicht an all das. Denk nicht daran, auch weil du jetzt nicht mehr in jener Geschichte bist, sondern in einer anderen, von der du keine Ahnung hast, wie sie sich entwickeln wird.

Aber selbst wenn du eine Ahnung gehabt hättest, hättest du auf die Fortsetzung verzichtet?

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