In Kooperation mit Doxumentale – International Documentary and Media Festival Berlin

Zwischen Kunst, Widerstand und Gemeinschaft

Von Restitution geraubter Kunst über feministische Proteste im Iran bis zu Geschichten über Behinderung, Umwelt und indigene Communities: Die Doxumentale 2026 bündelt ihr Programm in fünf Schwerpunkten: Art, Change, Female Lens, Nature und Together

FANTASTIQUE (Themenschwerpunkt CHANGE) von Marjolijn Prins

© Film still Fantastique

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Doxumentale 2026

Doxumentale 2026

Das Festival für Non-Fiction-Storytelling

In zahlreichen Locations in ganz Berlin

Vom 27. Mai bis 7. Juni 2026!

Insgesamt werden in diesem Jahr 46 internationale Dokumentarfilme gezeigt, sowie zwölf Kurzfilme. Sachbuchlesungen, Live-Podcasts und eine Virtual Reality-Ausstellung öffnen vielschichtige Zugänge zu dokumentarischen Stoffen.

Das Programm ist in die fünf Themenbereiche ART, CHANGE, FEMALE LENS, NATURE und TOGETHER gegliedert.

Highlights aus den Programmschwerpunkten

ART – Kunst als gesellschaftlicher und politischer Aushandlungsraum

Der Dokumentarfilm LOOT: A STORY OF CRIME AND REDEMPTION (Don Millar | CA | | 87 Min. |Deutschlandpremiere) verhandelt drängende Fragen nach Restitution und dem Umgang mit geraubtem Kulturerbe.

Das Buch Paranoia in Hollywood (Jan Jekal | Matthes & Seitz Berlin | 400 Seiten) spielt im Los Angeles der 1940er-Jahre und erzählt, wie aus Europa geflohene Künstler in ihrem kalifornischen Exil als "Kommunisten" verfolgt werden.

CHANGE – über Geschichte, Macht und Politik

2022 stirbt Jina Mahsa Amini in Polizeigewahrsam. Ihr Tod löst die größte feministische Protestbewegung Irans aus. In dem Podcast Azizam: Die Revolution meiner Mama erzählt Aida Amini, was sich seitdem für sie, ihre Familie und die Diaspora verändert hat.

Less than 5 Grams of Saffron (Négar Motevalymeidanshah | FR | 2025 | 7 Min. | No Dialogue | Produktion: Ten2Ten Films) ist Teil der Virtual-Reality-Ausstellung und begleitet die 23-jährige Golnaz, die als iranische Migrantin in Berlin lebt.

FEMALE LENS – weibliche Lebensrealitäten

Diane Jobson: Rastafari-Ikone, einst Bob Marleys Anwältin und bis heute Jamaikas Anwältin der Armen. In MISS JOBSON (Amanda Sans Pantling | JM, ES | 2025 | 80 Min. | Deutschlandpremiere) kämpft sie unbeirrbar für Gerechtigkeit.

In dem Podcast Stories from the Beauty Parlor von Annamaria Olsson werden Schönheitssalons zu Schauplätzen für dokumentarisches Erzählen: Selbstfürsorge trifft auf Politik und private Gespräche offenbaren gemeinsame Herausforderungen.

NATURE – unsere Umwelt, unser Planet

Eisbären sind das Symbol der bedrohten Arktis. TRADE SECRET (Abraham Joffe I AU,UK I 2025 I 98 Min. I Deutschlandpremiere) begleitet drei Verbündete bei riskanten Recherchen, tief in das System der Trophäenjagd hinein. Wer profitiert wirklich vom Schutz der Tiere?

Die Ausstellung What the Future Wants ist eine kreative und spielerische Initiative von Tactical Tech, die darauf abzielt, junge Menschen zu befähigen, die digitale Welt, in der sie leben möchten, aktiv mitzugestalten.

TOGETHER – über Familien und Communities

THE STOLEN CHILDREN OF AOTEAROA (Julian Arahanga | NZ | 2025 | 104 Min. | Europapremiere) thematisiert das Schicksal indigener Kinder in Neuseeland, die ihren Familien und Communities entrissen wurden.

Wie ist es, im Rollstuhl auf einem Musikfestival zu crowdsurfen? Und wie sieht Gaming aus, wenn man blind ist? In dem Videopodcast Freaks No More! von Vicky Hristova kommen Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen zu Wort.

Das gesamte Filmprogramm, alle Sachbuch-Lesungen, Podcasts sowie VR-Projekte und Ausstellungen finden Sie hier.

Articles & Services

Festival für Non-Fiction-Storytelling

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Regisseurinnen des Dokumentarfilms im Fokus

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D'Lounge: Film trifft auf Berlins Nachtleben

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