„Und wenn diese Entscheidung manchmal etwas übertrieben und nicht immer überzeugend erscheint, muss man anerkennen, dass dieser Spielfilm dennoch ein wichtiges Werk ist, das uns die Möglichkeit bietet, etwas, das viel mehr Frauen betrifft, als es scheint, näher kennenzulernen.“ – cinema-austriaco.org
Die andere Seite von Mutterschaft
„Geschickt wandelt Mother’s Baby auf der Kante zwischen Familiendrama und Horrorfilm und lässt verschiedene Deutungen zu. Sehen wir alles aus Julias Wahrnehmung, die, wie man sich bald einig ist, an einer postpartalen Depression leidet, oder hat die Frau mit ihren Zweifeln recht, ist das in Wirklichkeit gar nicht ihr Sohn?“ – taz.de
Der große Irrglaube vom Mutterglück
„Der erfolgreichen Dirigentin Julia fehlt im Leben scheinbar nur noch ein Kind. Mother's Baby macht aus der Vorstellung vom Mutterglück einen psychologischen Horrorfilm – mit Situationen, die jede Mutter kennt, sagt Schauspielerin Marie Leuenberger.“ – deutschlandfunk.de
„Wenn man Abstand hat, ist es meist leichter“
„In unserer Gesellschaft ist es längst nicht normal, über ein solches Erlebnis zu reden. Jede Frau, die ähnliches erlebt hat, glaubt, damit allein zu sein. Wenn man aber sieht, dass es auch andere gibt, hat das etwas Verbindendes und etwas Versöhnliches mit der eigenen Geschichte. Ich finde diese Ambivalenz in unserer Gesellschaft spannend: Einerseits stellt sich jeder ins Netz, dass man das Gefühl hat, es gibt keine Grenzen mehr. Gleichzeitig gibt es so viele Geheimnisse, über die niemand reden kann.“ – the-spot-mediafilm.com | Interview mit der Regisseurin