„Filmemacherin Jansen hat Geduld, Schauspielerin Laubisch hat es nicht eilig; beide arbeiten präzise: die eine an der Darstellung einer zunehmenden seelischen Entkräftung, die andere an der Beobachtung und Aufzeichnung. So entsteht ein dichter Film, der weder vor den Abgründen Angst hat noch vor den widersprüchlichen Emotionen, die aus ihnen aufsteigen.“ – epd-film.de
Was folgt nach dem Ende?
„Sechswochenamt bei allem Fokus auf Lore und deren Kampf mit den Hinterlassenschaften der Mutter auch ein Film, der en passant vieles über unsere Gesellschaft und deren Fehlentwicklungen erzählt.“ – kino-zeit.de
„Sechswochenamt“: Leise und authentisch
„Innerlich aufgewühlt, aber äußerlich meist unbewegt, bringt Magdalena Laubisch Lores Emotionen mit Blicken und kleinen Gesten zum Ausdruck: wie sie sich in ihrer Trauer alleingelassen fühlt, überfordert von all den Entscheidungen, die sie treffen muss in einem Moment, in dem sie sich eigentlich nur zurückziehen und weinen will.“ – ndr.de
Ein Film, der unter die Haut geht
„Die stille, konzentrierte Wachsamkeit, mit der Jacqueline Jansen in ihrem Spielfilmdebüt lauscht und beobachtet, ist schon in den ersten Minuten zu spüren, in denen der Film langsam zur Besinnung kommt.“ – sueddeutsche.de